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Schwarzmagier gesucht

145 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Allmystery, Schwarze Magie, Schwarzmagie ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Schwarzmagier gesucht

25.04.2016 um 20:26
@SinopeElektron
Ach so meinst du das. Hm, ok Diebstahl und verrückte/fanatische Geisterbeschwörer hatte ich jetzt nicht auf dem Schirm dabei.

Ja, das ist mir bewusst, dass Geister nicht immer glaubhaft sind, ich warne selbst auch explizit davor, solche "aus Spaß" anzurufen. Man kann das Risiko eingehen, aber dann bitte mit dem nötigem Ernst.

Diese persönliche Entscheidung gilt es zu akzeptieren, sehe ich kein Problem mit. Allerdings missfällt mir dennoch die grundsätzliche Pauschalisierung, dass Niemand mit ihnen Kontakt haben sollte.

Perfide meine ich insofern, dass er uns die Option gibt, aber darauf pokert, dass wir sie dennoch nicht wahrnehmen/nutzen. Das hat schon was Komisches an sich.
Ich meine, ich lagere auch nicht irgendetwas für ein Kind gefährliches auf dem gut erreichbarem Tisch, in der Hoffnung/Annahme, dass das Kind es nicht anrühren wird - und für Gott sind wir doch wie unwissende Kinder.

Das deckt natürlich nicht jede gegebene Situation dazu ab, aber es dient auch nur als Beispiel für meinen Gedanken dazu.

Wie gesagt, ich stehe gut mit "Gott", aber ich sehe keinerlei gesetzte Grenzen, gute wie schlechte Erfahrungen und auch "missbräuchliche" Taten zählen alles zu dem Erlebnisspektrum, welche frei zugänglich sind.


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25.04.2016 um 20:52
Zitat von MysteriousFireMysteriousFire schrieb:Perfide meine ich insofern, dass er uns die Option gibt, aber darauf pokert, dass wir sie dennoch nicht wahrnehmen/nutzen. Das hat schon was Komisches an sich.
Ich meine, ich lagere auch nicht irgendetwas für ein Kind gefährliches auf dem gut erreichbarem Tisch, in der Hoffnung/Annahme, dass das Kind es nicht anrühren wird - und für Gott sind wir doch wie unwissende Kinder.
Ein wahrer Gedanke, ich hab mich das Gleiche auch schon oft gefragt...ich denke, es hat etwas mit dem 'freien Willen' zu tun.
Wenn "Gott" von vornerein das Gefährliche(um bei deinem Beispiel zu bleiben) vor uns verstecken würde, hätte er uns ja der Entdeckung und der Entscheidung für dieses Gefährliche beraubt.
Oder aber es ist eine Prüfung..entscheiden wir uns für das verlockende, unbekannte Gefährliche oder für das Gute(was gut und böse ist, sei jetzt hier mal dahingestellt)?


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25.04.2016 um 21:05
Zitat von OskuraOskura schrieb:Oder aber es ist eine Prüfung..entscheiden wir uns für das verlockende, unbekannte Gefährliche oder für das Gute(was gut und böse ist, sei jetzt hier mal dahingestellt)?
Eine mögliche Antwort, das ginge dann tiefer in die Interpretation, was "Gott" denn nun von und für uns will - durchaus eine berechtigte Frage, aber dann wieder endgültig Offtopic ^^"


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25.04.2016 um 22:32
@SinopeElektron
Zitat von SinopeElektronSinopeElektron schrieb:Ich habe ein einziges mal Kontakt zu einem Geist gehabt das ging gut, aber irgendwas sagt mir das soll lieber das letzte mal gewesen sein
Magst du uns sagen, wie dieser Kontakt ablief? Welche Methode hast du angewendet? Gläserrücken oder Pendeln? Und was hat dich davon überzeugt, dass du mit einem Geist in Kontakt stehst?


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25.04.2016 um 22:41
Magie ist eine Energie,die an sich neutral ist.
Schwarze Magie entsteht, wenn eine Person diese neutrale Energie benutzt, um sie in etwas schlechtes/negatives umzusetzen um damit bewußt schädigend zu manipulieren (ich weiß, gut und schlecht gibt es ja gar nicht und blablabla...).

ICH nenne ihn dann Schwarzmagier.
Dieser Mensch,der also schwarze Magie betreibt,was heißt: neutral umgewandelte Energie wurde in etwas fieses verwandelt,benutzt diese dann,um teils Unaufgefordert, Ungefragt,Ungewollt etc. in das Leben eines anderen Individuums einzugreifen. Ziel: Macht, Reichtum, ein tolles Leben, Ziele schnell und möglichst mühelos erreichen,Liebe und was weiß ich.

Er macht sich keine Gedanken,ob ein Mensch oder ein Tier für ihn leiden muß oder nicht und er hat sicher auch keine Probleme seine Seele an den Teufel zu verkaufen (den es auch nicht gibt, ich weiß, ich weiß...)

Jetzt frage ich mich warum man unbedingt zu einer solchen Person kontakt aufnehmen will?


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25.04.2016 um 23:36
Zitat von RoterApfelRoterApfel schrieb:ICH nenne ihn dann Schwarzmagier
Genau das ist der Punkt.
Ich suche nicht nach persönlichen Definitionen des Begriffs, sondern nach der 'Offiziellen', sofern es sie dann gibt.
Demnach suche ich auch eine Person, die sich nicht Schwarzmagier nennt, weil ihr der Name so gut gefällt, sondern weil sie Einer ist.
Deine Frage wieso man zu so einer Person Kontakt aufnehmen wollen würde, kann ich dir daher auch nicht beantworten, denn du definierst den Begriff nach deinem eigenen Maßstab.
Was du beschreibst, trifft genau so gut auf die selbsternannten Weißmagier zu. Stichwort Partnerrückführung.


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25.04.2016 um 23:50
@Zerox
Also im Prinzip sind wir da wider an dem Punkt das Magie ansich im grunde erst einmal neutral ist.

Also ich denke auch schon, dass es egal ist wer wen beschwört. Die Frage ist die Absicht mit der man es tut. Warum sollte ein "Weissmagier" nicht einen Dämon beschwören, meinetwegen mit der gleichen Methode wie ein "Schwarzmagier". Wenn er allerdings den Dämon jemand anders an den Hals wirft, dann mag das nicht mehr weiss sein.
Im Endeffekt zählt die Absicht und das Ergebnis.


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25.04.2016 um 23:53
@LuciaFackel
Zitat von LuciaFackelLuciaFackel schrieb:Das eigentliche Problem, was ich auch in dem C&P-Beitrag von @lunetta über Sora sehe, ist, dass sich die Leute, die mit solchen Energien umgehen wollen, überschätzen. Sie machen ein Fass auf, das sie nicht mehr zubekommen.
Sie öffnen sich für fremde Energien, denen sie dann schutzlos ausgeliefert sind, weil sie nicht wissen, wie sie sich wieder verschließen können.
In den alten Kulturen, in denen Magie, Geisterbeschwörung oder das Anrufen von Dämonen Tradition hatte, waren die Menschen, die dies beherrschten, hochgestellte Persönlichkeiten, und sie hatten einen Meister gehabt, der ihnen beigebracht hatte, wie man es richtig macht. Es gab Einweihungsrituale und Prüfungen.
Das sehe ich absolut nicht so. Es ist ein Irrglaube; man wird getäuscht, ob mit Meister oder ob man sich alles selbst beibringt. Den wahren Frieden und die wahre Liebe findet man nur durch Jesus Christus. Ohne Jesus Christus und den Heiligen Geist kann man so etwas wie Liebe überhaupt nicht empfinden. Menschen, die nicht an Jesus Christus glauben, verwechseln Besitz und Besessenheit mit Liebe. Denn nur wenn man den Heiligen Geist in seinem Herzen hat, ist das Herz überhaupt lebendig und wach.


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26.04.2016 um 00:34
Zitat von SinopeElektronSinopeElektron schrieb:Verändern des Schicksals ist meiner Meinung nach, etwas zu seinen Gunsten verändern zu wollen und somit andere hinterget,manipulierlt,betrügt,missbraucht ,ermordet (ich wähle hierzu mord um das töten davon zu separieren weil eine Tötung durch Verteidigung ist prinzipiell anders )belügt.
@SinopeElektron

Wenn Du z.B. in Notwehr jemanden tötest, könnte das aber auch ein Abweichung von Deinem Schicksalsweg sein. Vielleicht solltest Du ja sterben, und indem Du Dich gewehrt hast, hast Du alles vermasselt. Dafür sogar jemand anderen getötet, der Dir bei der Erfüllung Deines Schicksls helfen sollte und der noch ein ganzes Leben vor sich hatte.


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26.04.2016 um 01:23
Zitat von lunettalunetta schrieb:Ohne Jesus Christus und den Heiligen Geist kann man so etwas wie Liebe überhaupt nicht empfinden. Menschen, die nicht an Jesus Christus glauben, verwechseln Besitz und Besessenheit mit Liebe. Denn nur wenn man den Heiligen Geist in seinem Herzen hat, ist das Herz überhaupt lebendig und wach.
Bei allem Respekt, meine Güte ist das anmaßend.


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26.04.2016 um 02:51
Zitat von lunettalunetta schrieb:Den wahren Frieden und die wahre Liebe findet man nur durch Jesus Christus. Ohne Jesus Christus und den Heiligen Geist kann man so etwas wie Liebe überhaupt nicht empfinden
Meine Güte, die Menschheit vor dem Jahre Null muss ein ganz schön verblendeter Haufen von fehlgeleiteten Primaten gewesen sein, die keine Liebe, keinen Frieden und kein *hier beliebiges Wort einfügen* empfunden haben.
Wie gut, dass Jehova sich erbarmt hat, seinen Sohn auf die Erde zu schicken und kreuzigen zu lassen, um uns damit all unsere Schuld zu nehmen. Sonst wüssten wir ja noch immer nicht was Liebe, Frieden und Verantwortungslosigkeit ist!


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26.04.2016 um 04:56
@Florianus
Durch Gläserrücken,
Und unsere durch die Antworten des Geistes Dinge aus der Zukunft erzählt, am Anfang so banale Sachen wie wer wann seine Kinder bekommt. Oder ob und wen die Mutter einer Freundin nochmal heiratet. Das hatten wir auf Papier geschrieben bei dem Namen kam ein sehr seltsamer Name heraus mit dem wir nichts anfangen konnten, dachten es sei ein Fehler. 2 bis 3 Jahre später fiel uns der zettel in die Hände und die Mutter meiner Freundin hatte einen ausländischen Mann geheiratet mit ganz genau diesem Namen. Und wenn ich mich richtig erinnere sind sogar noch ein paar Sachen eingetreten zB. Die erste Schwangerschaft meiner Freundin mit 27 Jahren.
Über unseren Tod haben wir bewusst nicht gefragt.
Aber im Nachhinein merke ich halt selbst vielleicht wäre so manches nicht zu wissen einfach besser.


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26.04.2016 um 05:04
@LuciaFackel
Nö, sehe ich nicht so. Wenn dir irgendjemand nach deinem Leben trachtet, dann ist er der Jenige der das Schicksal verändert und man selber darf sich wehren selbst wenn es bedeutet das man den Jenigen umbringt. So wie du es hinstellt wäre es doch zu primitiv, zB. wenn du Auto fährst und es kommt zu einer Situation wo du fast einen Unfall baust ,reagiert man da nicht automatisch und versucht den Unfall so schnell und gut es getan zu verhindern , oder ist es einem "egal" und verursacht den Unfall weil es ja gerade sowieso passiert


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26.04.2016 um 16:43
@SinopeElektron
Natürlich reagiert man da automatisch, was aber dann nicht heißt, dass dein "Widerstand" auch gottgewollt ist, denn es ist ja ein freier Wille gegeben, der sich gegen die Schicksalsfügung vom Auto getötet zu werden stellen kann :vv:
Denn du weißt nicht, ob oder nicht der Umstand schicksalsbehaftet ist. Du kannst es mutmaßen - aber du wirst es nie wissen.


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26.04.2016 um 21:39
@lunetta

Jetzt platzt mir aber der Kragen. Umgekehrt wird ein Schuh draus:

Menschen, die an Jesus Christus glauben verwechseln Besitz und Besessenheit mit Liebe.

Das ist ja nun wirklich kein Geheimnis mehr, was Menschen sich gegenseitig antun und angetan haben, weil sie meinen im Besitz der Wahrheit zu seien und wie besessen darauf aus sind über andere Menschen zu richten. Und dazu braucht es nun wirklich keinen Teufel als Erklärung mit Jesus geht das auch prima. Im übrigen lieferte dieser religiöse Eiferer mit seinen Aussagen selbst die Grundlage dafür, indem er absoluten Gehorsam und Unterwerfung forderte, denn anderen falls droht den Menschen die ewige Verdammnis.

Mir ist es unbegreiflich, wie man mit einer solchen Weltanschauung, die ständig die Menschen nach gut/tugenhaft/gottesfürchtig und böse/sündhaft/gotteslästerlich einsortiert, Frieden im Herzen empfinden kann, geschweige denn die Menschen so zu lieben, wie sie sind.


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26.04.2016 um 22:50
Zitat von lunettalunetta schrieb: Ohne Jesus Christus und den Heiligen Geist kann man so etwas wie Liebe überhaupt nicht empfinden. Menschen, die nicht an Jesus Christus glauben, verwechseln Besitz und Besessenheit mit Liebe.
Holla die Waldfee.
Ich bin mir sicher, das ich meinen Mann liebe. Das ist einfach nur...ach, solche Diskussionen bringen nichts.
Machs gut, liebe Taube.


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27.04.2016 um 12:42
@SinopeElektron
Um dieses ganze Thema mal auf den Punkt zu bringen - ich glaube nicht an ein gottgegebenes oder gottgewolltes Schicksal für den einzelnen Menschen.
Ich glaube, Schicksal ergibt sich aus unseren Überzeugungen, aus unseren Taten, nach dem Prinzip "Ursache und Wirkung".
Was man tut und denkt, hat Konsequenzen.

Man agiert zu einem sehr großen Teil aus Motiven und Intentionen, über die man sich selbst nicht klar ist.
Der Wunsch, Macht über andere auszuüben, entspringt bei den meisten Menschen aus der Angst, dass andere Macht über einen selbst ausüben.
Auch die Angst oder Überzeugung, ungeliebt zu sein, führt dazu, dass man anderen gegenüber Macht und Zwang ausüben will.

Wer wirklich auf einem spirituellen Weg vorankommen will, muss in seine eigenen Tiefen schauen und dort aufräumen, denn es kommt letztenendes nichts Gutes dabei heraus, wenn man nur aus Ängsten und Mangelgefühlen heraus wirkt.
Im Grunde sehe ich hier auch den Unterschied zwischen weißer und schwarzer Magie - gar nicht mal in der Ausübung selbst oder in dem, was der Magier tut, sondern in seinen Motiven.

Keine Angst und keinen Mangel zu empfinden, führt dazu, dass man die anderen Anteile der Schöpfung, also Menschen, Tiere, Umstände usw., so annehmen kann wie sie sind, nicht ablehnt, nicht verurteilt.
Solch ein Mensch würde nicht nach der Aufmerksamkeit anderer Wesen geiern, sondern würde sich selbst so annehmen und lieben, dass er dafür weder Engel noch eine Gott-Person noch Geistführer noch andere Menschen brauchen würde.
Die Gier nach der Aufmerksamkeit anderer Wesen macht Menschen fanatisch religiös und machtbesessen.


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27.04.2016 um 14:15
@LuciaFackel
Dann glaubst du eher an Karma.
Das erklärt einfach das du auch kein Verständis im Bezug auf allgemein Dinge aufbringen kannst und es sehr banal zusammenfast (bezüglich Tötung und Krankenhausaufenthalt)
Ich persönlich kann nur sagen dass wir Menschen unser Schicksal teilweise vorbestimmt ist und wir anderenteils für die Fügung sorgen,das Resultat führt uns in weitere Wege.
Und wir haben intuitiv das Gefühl zu agieren ob etwas falsch oder richtig ist. Und jemand der einfach über seinen Willen /verlangen/Genuss (was auch immer ) allgemein falsch agiert verliert sich irgendwann darin und sollte sich seiner Disbalance bewusst werden. Den das Schicksal fügt sich trotzdem und alle werden ihren Lohn für alles bekommen was sie getan haben (ob gut oder eben schlecht ist dann von den Taten abhängig )
Davor brauch man keine Angst zu haben, aber einfach mit mehr Respekt allgemein aufbringen trifft es wohl besser


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Schwarzmagier gesucht

27.04.2016 um 15:20
@SinopeElektron
Zitat von SinopeElektronSinopeElektron schrieb:Das erklärt einfach das du auch kein Verständis im Bezug auf allgemein Dinge aufbringen kannst und es sehr banal zusammenfast (bezüglich Tötung und Krankenhausaufenthalt)
Nee, diese beiden Beispiele hatte ich nur benutzt, um herauszufinden, woran Du zu erkennen meinst, was Schicksal/ vorherbestimmt/ gottgewollt ist und wann man davon abweicht. ;)
Ich hab immer das Gefühl, da betreiben die Gott- und Schicksalgläubigen gern "Rosinenpicken". Man lässt sich treiben wie ein Blatt im Wind, und was einem dabei zufällt, ist Schicksal, aber sobald man Entscheidungen trifft und sich anstrengt, also etwas dafür tut, um dahin zu kommen, wo man hinwill/ etwas zu errreichen, ist es ein Abweichen.

Absolut IMMER, wenn ich irgendetwas tue oder nicht tue, hat das einen Effekt auf meine Umwelt, meine Mitmenschen, und wirkt in irgendeiner Weise manipulativ auf den IST-Zustand um mich herum.
Ich kann nicht sein, ohne Veränderung zu bewirken.
Und wenn ich an einen Gott glaube, der die Schöpfung verfügt hat und jedem einzelnen Menschen ein Schicksal gibt, dann muss ich damit leben, dass ich dieses Schicksal nicht kenne, weder mein eigenes noch das meiner Mitmenschen. So dass ich nie weiß, welche Tat oder Unterlassung jetzt richtig ist.
Wenn ich aus dem Haus gehe, werde ich vielleicht Zeuge, wie ein Mensch einen anderen bedroht, und vielleicht kann ich den Bedrohten vor Unheil bewahren, indem ich eingreife oder einfach nur da bin. Was aber nun die Schicksale von Täter und Opfer hätten sein sollen, kann ich nicht wissen. War es richtig, dass ich da war und vielleicht eine Tötung verhindert habe, oder hätte es so sein sollen, dass das Opfer stirbt? War vielleicht selbst ein furchtbarer Mensch, der das verdient hatte.
Hätte ich gar nicht aus dem Haus gehen sollen?

Du sagst im Grunde - so versteh ich es - man soll nach bestem Wissen und Gewissen handeln.
Das seh ich auch so.
Aber dazu brauch ich keinen Begriff wie Schicksal und auch keinen Gotteslohn.
Jeder Mensch richtet sich bei seinen Taten danach, wie er sich damit fühlt.
Ein Mensch, der stiehlt, empfindet durch den Diebstahl ein weniger schlechtes Gefühl als durch das Nicht-Haben des Gegenstands, den er stiehlt.
Ein Mensch, der eingreift, wenn jemand bedroht wird, fühlt sich bei dem Risiko, das er dabei auf sich nimmt, weniger schlecht als beim tatenlosen Zusehen.

Und dieses "sich-fühlen", das je nach Situation besser oder schlechter sein kann, entspringt teilweise unserem Unterbewusstsein.
Der Inhalte des Unterbewusstseins sollte man sich bewusst werden, um die eigenen Handlungsmotivationen zu verstehen, ansonsten ist jede Handlung im Grunde ein emotionaler Amoklauf und man funktioniert automatisch, gemäß Programmierung, ohne je wirklich eine Entscheidung zu treffen.
Den eigenen Keller aufzuräumen bedeutet, den Freien Willen zu entfalten, der ansonsten von Ängsten, Nöten und allerhand Glaubenssätzen überdeckt wird.
Man sagt immer, Gott habe uns den Freien Willen gegeben, aber kaum jemand handelt tatsächlich gemäß dem Freien Willen, sondern stattdessen gemäß einer von der Gesellschaft anerzogenen Moral, gemäß Geboten, Verboten, Ängsten, Bedürfnissen, Süchten usw.


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27.04.2016 um 15:59
Naja wenn jemand bedroht wird ist es eine Pflicht zu helfen sei es mindestens die Polizei zu rufen wenn man zu sehr angst hat oder nicht zu mehr im Stande ist das hat nichts mit guten oder schlechtem Gefühl zu tun/ zu helfen ist menschlich.
Und das mit dem Diebstahl ist das was ich meinte, nur weil sich jemand gut fühlt wenn er in den Besitz von etwas kommt was ihm nicht gehört dann ist genau das was prinzipiell falsch ist, das hat nichts mit anerzogenen Moral zu tun.
Klar bekommt man das anerzogen, aber bereits vor dem Christentum oder Judentum gab es strafen für Diebstahl und bestimmt auch Leute die sich gegenseitig halfen.


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