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13-Jährige klagt gegen den Schwimmunterricht

467 Beiträge, Schlüsselwörter: Muslime, Schwimmen, Klage, Schwimmbad, Schwimmunterricht

13-Jährige klagt gegen den Schwimmunterricht

12.05.2016 um 13:28
stanmarsh schrieb:eine Fähigkeit die ich in unserer Gesellschaft als Standard betrachte.
Das ist das Problem an selbstgesetzten Standards. Du siehst Schwimmen als Muss an, der nächste Religion, der nächste Ausdruckstanz oder Ikebana.

Das regelt nicht jeder individuell, sondern das Kultusministerium. Vielleicht sitzen da ja nur Nichtschwimmer?


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13-Jährige klagt gegen den Schwimmunterricht

12.05.2016 um 13:29
Kältezeit schrieb:In Berlin war Schwimmunterricht damals schon Bestandteil des Sportunterrichtes in der Grundschule.
Westberlin oder Hauptstadt der DDR?


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13-Jährige klagt gegen den Schwimmunterricht

12.05.2016 um 13:30
@stanmarsh
Es ist aber nicht viel weniger Interpretation als Deins hier:
stanmarsh schrieb:
Daher finde ich gerade dieses Beispiel Schwimmen so ideal, denn es scheint mir so ein grundlegendes menschliches Bedürfnis zu sein, sich im Wasser zu bewegen und Spaß zu haben. Das kann verbindend wirken.
@Doors
Doors schrieb:Das ist das Problem an selbstgesetzten Standards. Du siehst Schwimmen als Muss an, der nächste Religion, der nächste Ausdruckstanz oder Ikebana.

Das regelt nicht jeder individuell, sondern das Kultusministerium. Vielleicht sitzen da ja nur Nichtschwimmer?
Sehr richtig und vielleicht ist Popsternchen XY welchen Song man so gern am Radio hört, wasserscheu und nichtschwimmer.


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13-Jährige klagt gegen den Schwimmunterricht

12.05.2016 um 13:33
Na ja, "grundlegende menschliche Bedürfnisse" - da fällt mir viel ein. Aber Schwimmen hätte sicherlich keine hohe Position im Bedürfnis-Ranking.

Aber das sieht halt jeder anders. Ist auch gut so - sonst wären die Strände ja noch voller.


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13-Jährige klagt gegen den Schwimmunterricht

12.05.2016 um 13:33
@Doors
Doors schrieb:Wir erleben hier eine Teilprivatisierung des Schulsystems, ein Auslagern der Wissens- oder Fähigkeitsfelder, die sich nicht unmittelbar ökonomisch verwerten lassen. Da kommt es dann darauf an, welche Prioritäten Eltern setzen - und, mehr noch, wie weit ihre finanziellen Möglichkeiten reichen.

Wer arm ist, der muss eben entweder doof bleiben, ein musischer Krüppel - oder halt im Wasser ersaufen.
Uff... ist das hart, mir fehlen die Worte... ich finde gerade die künstlerischen Fächer so wichtig, aber du hast recht, sie lassen sich nicht unmittelbar später ökonomisch verwerten... hart aber sehr schön ausgedrückt gleichzeitig.

Also würde aus mir heute wahrscheinlich kein Musiker mehr werden, wie ich das so sehe... gut, meine Eltern haben sich damals die Musikschule für mich leisten können... aber es war auch schon zu meiner Schulzeit so (ich bin Jahrgang 1965), dass ich in der Schule den Musikunterricht getrost vergessen konnte... da war nicht viel zu holen.

Ich habe das alles auf einer Musikschule gelernt.

Hm... wie schon mal erwähnt, war der Unterricht in den Waldorfschulen da anders... da wird sehr, sehr viel Wert auf die künstlerische Ausbildung der Kinder gelegt. Es gab die Monatsfeiern, wo die Kinder Theater- und Orchesterstücke aufführten (mit den Instrumenten versteht sich) und das vor allen Eltern im großen eigens dafür gebauten Theater- und Musikhaus... ein richtig großes Gebäude mit einem richtigen Konzertsaal und großer schöner Bühne.


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13-Jährige klagt gegen den Schwimmunterricht

12.05.2016 um 13:36
@moric

Waldorf-Schulen setzen eben andere Prioritäten. Ob man damit nachher im harten Alltagsleben allerdings besser zurecht kommt? Viele Ex-Waldorfschüler bereichteten mir von "Kulturschocks" spätestens in der Berufsausbildung oder bei der Bundeswehr.


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13-Jährige klagt gegen den Schwimmunterricht

12.05.2016 um 13:37
@stanmarsh
stanmarsh schrieb:Richtig, es gibt eine Menge an Differenzen, Konfliktpotenzial und Reibungspunkten und es gibt eine Menge an gemeinsamen und verbindenden Elementen. In einer menschlichen Gesellschaft müssen die verbindenden Elemente die trennenden übertreffen, sonst fällt sie auseinander.

Daher finde ich gerade dieses Beispiel Schwimmen so ideal, denn es scheint mir so ein grundlegendes menschliches Bedürfnis zu sein, sich im Wasser zu bewegen und Spaß zu haben. Das kann verbindend wirken.
Sport ohnehin. Ich habe vor ein paar Tagen hier auf dem Platz Kinder Cricket spielen gesehen, das waren vermutlich Kinder indischer Herkunft die es augenscheinlich deutschen Kindern beigebracht haben. Finde ich super.

Essen ist ein weiteres Beispiel, denn man findet doch überall tolle Gerichte, die sehr gut schmecken.

In anderen komplexeren Fragen wird man keine so einfache Übereinstimmung finden können.
Sehr, sehr schön gesagt, besser kann man es nicht mehr ausdrücken.

"Die verbindenden Elemente müssen die trennenden übertreffen..."

Das ist sehr schön geschrieben... ob eine Gesellschaft allerdings merkt, wenn sie auseinanderfällt auf Grund von zu vielen Reibereien und Unterschieden, die sie nicht gegenseitig akzeptieren können, weiß ich nicht wirklich.

Wenn eine Gesellschaft dies nicht merkt... hm, was passiert dann?


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13-Jährige klagt gegen den Schwimmunterricht

12.05.2016 um 13:37
wichtelprinz schrieb:Sehr richtig und vielleicht ist Popsternchen XY welchen Song man so gern am Radio hört, wasserscheu und nichtschwimmer.
Mark Spitz konnte auch nicht singen.


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13-Jährige klagt gegen den Schwimmunterricht

12.05.2016 um 13:40
@Doors
Doors schrieb:Waldorf-Schulen setzen eben andere Prioritäten. Ob man damit nachher im harten Alltagsleben allerdings besser zurecht kommt? Viele Ex-Waldorfschüler bereichteten mir von "Kulturschocks" spätestens in der Berufsausbildung oder bei der Bundeswehr.
Meine Töchter kommen jetzt in ihren Ausbildungen, die eine wird Ergotherapeutin, die andere Gymnastiklehrerin im Reha- und Pflegebereich, ganz gut klar... da sehe ich jetzt keine Beeinträchtigungen. Allerdings sind sie vielleicht schon näher am Wasser gebaut, von einem Kulturschock kann ich aber nicht berichten... doch dieses "näher am Wasser" kann sich vielleicht in solchen Grenzerfahrungen wie der Bundeswehr schon bemerkbar machen, denke ich... in der Berufsausbildung können beide Töchter sich sehr gut behaupten, wie ich finde.


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13-Jährige klagt gegen den Schwimmunterricht

12.05.2016 um 13:42
@wichtelprinz

Ich verstehe immer noch nicht, worauf Du hinaus willst. Lesen, Schreiben, Mathematik, etc. das sind Basisfähigkeiten, über die wir doch hoffentlich nicht auch noch diskutieren müssen.
Ich finde es zusätzlich wichtig, dass Kinder auch grundlegende motorische Fähigkeiten erlernen. Wenn das nicht mehr im Elternhaus geschieht, dann muss es in der Schule nachgeholt werden, so weit das möglich ist.
Schwimmen und eigentlich auch Fahrradfahren gehören für mich dazu. Würde mich nicht wundern, wenn diese Fähigkeiten sogar die Entwicklung des Gehirns begünstigen. Da müsste man allerdings mal entsprechende Studien suchen.

Ich habe vor einiger Zeit von einer langjährigen Grundschullehrerin gehört, dass viele Kinder auch nicht mehr so gut balancieren können, dass viele in der Schule mehr oder weniger zum ersten Mal einen Stift in der Hand halten oder sogar Probleme haben, ein Buch richtig umzublättern.
Hört sich erst mal lächerlich an, aber das sind alles Dinge, die Kinder erlernen müssen. Wenn das im Elternhaus (aus vielfältigen Gründen) nicht mehr geschieht, dann muss man zukünftig in der Schule ggf. auch noch diese Dinge lehren.


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13-Jährige klagt gegen den Schwimmunterricht

12.05.2016 um 13:44
@moric

Beides sind ja auch noch ziemlich "humane" Jobs. Auf dem Bau oder in stressigen Büro-Jobs, wo mit harten Bandagen gekämpft wird, sieht das schon anders aus.

"Mir egal, ob Du Deinen Namen tanzen kannst, nächsten Monat verdoppelst Du deinen Umsatz oder Du bist raus!"

bzw.

"Wenn Du nicht gleich 'ne Bütt Mörtel ranschaffst, dann schaller ich Dir eine, dass Du Wurzelgeister und Erzengel singen hörst!"


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12.05.2016 um 13:44
@stanmarsh
stanmarsh schrieb:ein Buch richtig umzublättern
Ist doch ganz einfach, muss man doch nur mit dem Finger drüber wischen :Y:


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13-Jährige klagt gegen den Schwimmunterricht

12.05.2016 um 13:45
@moric

Kommt wohl letztendlich darauf an, aus welchem Grund eine Waldorfschule besucht wurde. Wenn es, wie es bei dir scheint um die besonderen Beachtung künstlerischer Inhalte geht, dann geht das sicher gut. Wenn der Grund aber der ist, dass der gute Malte-Sören halt in einem normalen Schulumfeld nicht mithalten kann, dann kann der Schock nach Verlassen der Waldorfschule schon enorm sein.


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13-Jährige klagt gegen den Schwimmunterricht

12.05.2016 um 13:45
Selbst als Kaufmann/Frau benötigst du keine Integral- und Differenzialrechnung. Ich habe es gehasst und bis heute nicht kapiert. Aber es war okay so, denn zumindest der Versuch, ein wenig logisch zu denken und Regeln und Formeln anzuwenden, bringt schon was und wenn es nur die Erfahrung ist, dass das nichts für einen ist ... :D
Als guter Kaufmann brauchst Du die Integralrechnung sehr wohl - würde mich wundern wenn Du als Kauffrau die praktischen Anwendungen nicht kennst.


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13-Jährige klagt gegen den Schwimmunterricht

12.05.2016 um 13:46
@Geisonik

haegar


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13-Jährige klagt gegen den Schwimmunterricht

12.05.2016 um 13:46
stanmarsh schrieb:Schwimmen und eigentlich auch Fahrradfahren gehören für mich dazu. Würde mich nicht wundern, wenn diese Fähigkeiten sogar die Entwicklung des Gehirns begünstigen. Da müsste man allerdings mal entsprechende Studien suchen.
Ich sehe das anders, die Schule sollte nicht für alles in Verantwortung genommen werden, was die Eltern versäumen. Und für mich ist das Lehren von Schwimmen und Fahrradbenutzung Elternsache.


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13-Jährige klagt gegen den Schwimmunterricht

12.05.2016 um 13:46
@stanmarsh
Vorallem Dinge die mit den Händen zu tun haben sind für die Entwicklung des Hirns sehr förderlich. Das liegt in der Natur der Sache das die Hände sehr viele Eindrücke ans Hirn übermitteln. zB auf Monitoren rumtippen mit dem Zeigefinger bei Kindern schätzen Hirnforscher nicht wirklich als eine zu begrüssende Entwicklung ein.

Schwimmen und Badeplausch als ein Grundlegendes Bedürfnis des Menschen zu klassifizieren halte ich denoch für absolut nicht zutreffend.
Das Beisliel mit dem Essen trifft da viel eher zu.


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13-Jährige klagt gegen den Schwimmunterricht

12.05.2016 um 13:48
@Cejar

Fahrrad-Fahren lernt man meist, ebenso wie Schwimmen, im Familien- oder Freundeskreis.


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13-Jährige klagt gegen den Schwimmunterricht

12.05.2016 um 13:49
wichtelprinz schrieb:Vorallem Dinge die mit den Händen zu tun haben sind für die Entwicklung des Hirns sehr förderlich.
Wie sagen doch Pubertierende:

Wer die Hände in den Schoss legt, der/die muss deshalb noch lange nicht untätig sein.


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13-Jährige klagt gegen den Schwimmunterricht

12.05.2016 um 13:51
@Doors
Ich würde die Erinnerung missen als mein Vater mir das Fahradfahren beibrachte. Genau so wie ich das Schwimmen von meiner Mutter und Schwester lernte.


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