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Wieso darf man den Islam nicht kritisieren?

729 Beiträge, Schlüsselwörter: Islam, Christentum, Kritik An Religionen
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Wieso darf man den Islam nicht kritisieren?

24.05.2015 um 10:19
@borabora
borabora schrieb: doch ich lasse mir keinen Stempel aufdrücken, der gar nicht zu mir passt.
Dann musst du lernen, dich diplomatischer auszudrücken.

@Chiharu
Chiharu schrieb:Es sind ja auch viele Kreise in Deutschland an muslimischer Einwanderung interessiert, allen voran die Wirtschaft, die einen größeren Pool an Arbeitssuchenden braucht, auch damit unter den Arbeitern mehr Konkurrenz herrscht und man sich nach Belieben die Besten und auch die Gefügigsten aussuchen kann.
Jo, gibt ja auch noch nicht genug Arbeitslose, die finanziell belasten ^^
*Ironie *
Chiharu schrieb:Die fehlende Meinungsfreiheit liegt halt daran, dass die Alt-'68-er unsere Medien beherrschen.
Das Recht auf freie Meinungsäußerung ist grundgesetzlich garantiert.


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Wieso darf man den Islam nicht kritisieren?

24.05.2015 um 11:28
@Chiharu
Chiharu schrieb: allen voran die Wirtschaft, die einen größeren Pool an Arbeitssuchenden braucht, auch damit unter den Arbeitern mehr Konkurrenz herrscht und man sich nach Belieben die Besten und auch die Gefügigsten aussuchen kann. Illegal Beschäftigte kann man zudem viel günstiger entlohnen (siehe Frankfurter Flughafen, wo fast nur Ausländer arbeiten, viele davon ohne Papiere und nichts)
Chiharu schrieb:Die fehlende Meinungsfreiheit liegt halt daran, dass die Alt-'68-er unsere Medien beherrschen.
Fällt dir nicht ein Widerspruch oder ne Crux auf?

Wenn ein grüner Wirtschaftsminister und die "Alt-68-er" als "Gutmenschen"? es zulassen, dass illegal Beschäftigte aus dem Ausland viel günstiger oder manchmal gar nicht entlohnt werden (manche davon ohne Papiere etc.), dann sind das keine "Gutmenschen". Das is ne Schweinerei.Pfui.

"Vielfalt" und "Multikulti" ist doch nicht Ausländer ausbeuten. Ich würd mich gern näher informieren, ob besonders die Grüne Jugend Frankfurt als hoffentlich noch jugendlich naiv und lebensunerfahren sowie mit noch hohem Idealismus da ihrem Tarek Al Wazir Dampf machen, das was du beschrieben hast ohne Umschweife sofort zu beenden. Aber die Mühe mache ich mir nicht, das Ergebnis könnte enttäuschend sein. Selbst organisierte Antifagruppen, wenn es sowas gibt wie "Frankfurt ist bunt" Bündnisse etc machen kein Sitzstreik, kein Terror gegen diese inhumane, unmenschliche Praxis.

Wenn die "Alt-68-er" die Medien wirklich kontrollieren, sollten sie eigentlich jeden Tag darüber berichten, wundert mich sowieso, dass die Probematik um die JobCenter bzw. überhaupt Agenda2010 überhaupt in linkeren Medien so wenig Aufmerksamkeit findet. Ich suche das "Gutmenschentum".

Aber in D hat man ohnehin ein eigentümiches Verständnis von den Begriffen gut und böse irgendwie.


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Wieso darf man den Islam nicht kritisieren?

24.05.2015 um 12:07
@Chiharu
Und eigentlich ist da die "Macht der Wirtschaftslobby" egal, wer zu seinen Prinzipien steht, der sagt auch mal nein. Und die Grünen wollen doch immer den Eindruck erwecken, für ihre Überzeugungen einzustehen.

Der Themenblock Migration/Integration folgt in D irgendwie keiner Linie, bietet gefühlt kaum Orientierung. Deutsche sagen dies, Deutsche sagen das, aber auf der anderen Seite gerade von denen, von denen es man nicht erwarten würde, wenig Ambition gegen solche Arbeitsverhältnisse wie auf dem Flughafen einzutreten? Und du beschreibst ja auch auch irgendwie vermeintlich hohen Einfluss, den sie haben. Sie könnten schon.

Verstehe ich nicht. Gerade als Grüner geh ich doch sofort zum Frankfurter Flughafen und kämpfe für die Rechte, also im Kontext gerade, der ausländischen Beschäftigten. Und als SPDler geht man so oder so mit, um überhaupt für Arbeitnehmer bessere Arbeitsbedingungen zu fordern. Was soll das. Und die "linke Medienmacht" kann ja dann im Prinzip auch sofort Öffentlichkeit herstellen.

Was will/kann denn die Wirtschaftslobby da noch machen.

Aber komischerweise bekommt dieser Artikel dann doch wieder ne andere Note mit deiner Aussage:
Chiharu schrieb:Es sind ja auch viele Kreise in Deutschland an muslimischer Einwanderung interessiert, allen voran die Wirtschaft, die einen größeren Pool an Arbeitssuchenden braucht, auch damit unter den Arbeitern mehr Konkurrenz herrscht und man sich nach Belieben die Besten und auch die Gefügigsten aussuchen kann
Im Vergleich zu:
Absage an Rot-Rot-Grün: Kretschmann will Grüne als Wirtschaftspartei

Ökologie und digitale Revolution - das funktioniert für Winfried Kretschmann nur mit einer wirtschaftsnahen Politik. Im "Handelsblatt" hat der Ministerpräsident zudem ein Bündnis mit der Linken abgelehnt.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/winfried-kretschmann-gruene-muessen-wirtschaftspartei-werden-a-1033890.html


Aber nochmal ehrlich, einerseits schreibst du von "Ideologie", ich vermute "linker Ideologie", aber andererseits beschreibst du Ausbeutungs etc.Verhältnisse, die ja kaum unbeobachtet von den "linken Ideologen" ablaufen. Im Falle des grünen Wirtschaftsministers von Hessen, der einen genaueren Blick auf den Frankfurter Flughafen haben dürfte, sogar vor seinen Augen. Aber das erscheint dir wohl irgendwie normal, also dass man so zweigleisig fahren kann? Also praktisch "Gutmensch" und mehr oder weniger Ausbeuter oder zumindest stiller Beobachter in einer Person sein kann...^^
---

Zu ner anderen Sache, heute gelesen:
Nach Urteil in Karlsruhe

Kopftuchverbot fällt auch in Niedersachsen

Das Bundesverfassungsgericht hatte im März geurteilt: das pauschale Kopftuchverbot für Lehrerinnen an Schulen ist nicht zulässig. Bremen hatte relativ schnell nach diesem Urteil gehandelt und muslimischen Lehrerinnen erlaubt, ein Kopftuch zu tragen. Nach Radio-Bremen-Informationen zieht nun das Land Niedersachsen nach. Auch in Niedersachsen dürfen muslimische Lehrerinnen ab sofort im Unterricht ein Kopftuch tragen. Zu diesem Schluss kommt das niedersächsische Kultusministerium, nachdem es ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom März genauer überprüft hat. In den nächsten Tagen will das Ministerium einen entsprechenden Erlass erarbeiten und an die Schulen schicken.

Bisher durften muslimische Lehrerinnen in Niedersachsen ihr Kopftuch nicht im Unterricht tragen. Allerdings hatte das Bundesverfassungsgericht im März dieses Jahres entschieden, dass ein pauschales Verbot von religiösen Symbolen die Grundrechte der betreffenden Frauen verletzt. Daraufhin überprüfte die niedersächsische Landesregierung ihr Schulgesetz.

Das Ergebnis: es muss nicht verändert werden, weil das Verbot nicht wörtlich darin auftaucht. Statt dessen legt Niedersachsen es einfach komplett anders herum aus. Zu dem gleichen Ergebnis war vor einigen Wochen auch schon die Bremer Landesregierung gekommen. Beide Behörden gehen davon aus, dass das Kopftuch nicht prinzipiell zu Konflikten in Schulen führt. In Bremen unterrichten inzwischen mindestens 8 muslimische Frauen mit Kopftuch.
http://www.radiobremen.de/politik/nachrichten/kopftuchverbot-niedersachsen100.html


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libertarian
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Wieso darf man den Islam nicht kritisieren?

25.05.2015 um 14:00
Es gibt wahrlich Schlimmeres auf der Erde als irgendeine Kritik. Aber das Beste ist halt, wenn so ein "aufrichtiger" User daherkommt, eben genau das macht, was ich hier schon in zwei Beiträgen vorher schrieb, dann noch was von Heuchelei palavert, und dann aber (In einem anderen Thread, einer anderen Zeit), wenn es gegen das Deutschtum geht, total mit Satire, Spott und Häme anfängt. Natürlich, weil, angeblich zumindest, soll das zum Denken und Reflektieren anregen; sie selbst aber hätten sowas nie nötig. Sie wissen doch wie der Hase läuft, haben von irgendwelchen sogenannten Ex-Rechten und auch von Forschern sicher überall doch genau Bescheid bekommen, was Sache ist. Und da man wenn es gegen das Deutschtum und so weiter geht sowieso wohl zumindest statistisch weniger mit Konsequenzen zu rechnen hat, stellen wir das auch noch als total mutig hin; und sowieso, diese Rücksicht und diese Sensibilität gegenüber von Befindlichkeiten, die sind auf einmal nicht mehr da.

Also wenn ich selbst mal so nachdenke, so muss ich sagen, dass ich es generell für falsch und einen falschen Charakter halte, wenn man sich über etwas von oben heraus lustig macht und auch Satire ist eigentlich gar nicht mal so meines. Aber die wollen wirklich jede Kritik schon fast verbieten, alles was ihnen nicht in ihr Weltbild passt. Aber diese Doppelmoral von einigen nervt einfach, und wie sie dann auch noch die Dreistigkeit besitzen, in ihrer Eitelkeit für sich das in Anspruch zu nehmen, was sie anderen verwehren, dann könnte man kotzen.


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Wieso darf man den Islam nicht kritisieren?

25.05.2015 um 16:44
Wer sagt das man dies nicht darf?
Ich kritisiere diejenigen die den Islam als die ultimative Religion hinstellen über die nichts drübergeht, diejenigen die keinerlei Toleranz gegenüber anderen Religionen haben, und diejenigen die Ihre absurden Aggressionen gegen den Rest der Welt im Namen des Islam ausleben, schämt Euch !!


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Wieso darf man den Islam nicht kritisieren?

25.05.2015 um 16:49
@laucott
Das möchte ich unterschreiben!


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Wieso darf man den Islam nicht kritisieren?

25.05.2015 um 16:50
@anouk
Danke :)


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Wieso darf man den Islam nicht kritisieren?

25.05.2015 um 17:03
@laucott

Aber gerne! ;)


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Wieso darf man den Islam nicht kritisieren?

25.05.2015 um 17:41
Wer was gegenüber wem nicht kritisieren "darf", hängt sicherlich immer von den Gesprächspartnern, den Inhalten und den Umgangsformen ab.

Mit meinen muslimischen Freunden und Bekannten geht es oft schon mal hoch her, wenn wir über Religionen diskutieren.

Gern wird es hierzulande vergessen, dass es "den Islam" ebenso wenig gibt, wie "das Christentum". So, wie es einen Unterschied gibt, wenn man mit einem radikalfundamentalistischen Evangelikalen diskutiert, oder meiner schlimmstkatholischen Schwiegermutter, oder dem "Weihnachtschristen", der nur Heiligabend in die Kirche geht, so gibt es eben diese Unterschiede auch zwischen höchst aufgeklärten und liberalen Muslimen und islamistischen Hardlinern.

Ich kenne mindestens ebenso viele Muslime, die Alkohol und Schweinefleisch konsumieren wie Christen, die finden, dass Schwule in der Hölle brennen sollten oder Verhütungsmittel Sünde sind.

Religion ist immer das, was Menschen daraus machen - und da Menschen höchst unterschiedlich sind, fällt ihre Auslegung von Religion ebenso unterschiedlich aus.


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Wieso darf man den Islam nicht kritisieren?

26.05.2015 um 20:33
laucott schrieb:Wer sagt das man dies nicht darf?
Ich kritisiere diejenigen die den Islam als die ultimative Religion hinstellen über die nichts drübergeht, diejenigen die keinerlei Toleranz gegenüber anderen Religionen haben, und diejenigen die Ihre absurden Aggressionen gegen den Rest der Welt im Namen des Islam ausleben, schämt Euch !!
Bin ganz deiner Meinung. Leider darf man in der heutigen Zeit sowas ja nicht sagen, sonst wird einem wieder Fremdenfeindlichkeit und haste nicht gesehen unterstellt.


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Wieso darf man den Islam nicht kritisieren?

26.05.2015 um 20:49
Zwischen Religionskritik und Fremdenfeindlichkeit bestehen allerdings erhebliche Unterschiede.


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Wieso darf man den Islam nicht kritisieren?

26.05.2015 um 20:57
@Doors
Das ist es ja gerade. Ich verstehe nicht, wieso man den Islam nicht in einigen Punkten kritisieren darf, schließlich werden die anderen Religionen ja auch kritisiert. Kritik dient ja nicht immer dazu, zu unterdrücken, sondern, um Meinungen auszutauschen.


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Wieso darf man den Islam nicht kritisieren?

26.05.2015 um 20:59
@Nessi96

Im Kreise meiner muslimischen Freunde kann ich den Islam ebenso kritisieren wie das Christentum im Kreise christlicher Freunde. Wahrscheinlich habe ich die falschen Freunde.


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Wieso darf man den Islam nicht kritisieren?

26.05.2015 um 21:02
@Doors
Ich meinte das auf die Öffentlichkeit bezogen. Ich kenne auch einige Muslime, mit denen man über diese sensiblen Themen diskutieren kann und die Einem darum auch nicht böse sind.


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joules
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Wieso darf man den Islam nicht kritisieren?

26.05.2015 um 21:03
Wer ist denn diese ominöse Öffentlichkeit, die Kritik am Islam unterbindet?


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Wieso darf man den Islam nicht kritisieren?

26.05.2015 um 21:10
@Nessi96

Der Islam wurde und wird doch ständig kritisiert.

urlfgffg


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Wieso darf man den Islam nicht kritisieren?

26.05.2015 um 21:16
@Whoracle
Das mein ich ja. Ich finde, so etwas sollte, sofern es sich um vernünftig hervorgebrachte Kritik geht, erlaubt werden. Das Bild, das du gerade gepostet hast, zeigt, inwiefern Medien ein falsches oder richtiges Bild vom Islam vermitteln. Das hat ja immer was mit Vorurteilen zu tun, denn die Medien picken sich natürlich das heraus, das die potentiellen Leser am Meisten schockiert.

Es geht mir darum, dass ja auch zum Beispiel das Christentum kritisiert wird und dies ja durchaus legitim ist. Warum soll es dann nicht ebenso legitim sein, den Islam zu kritisieren, sofern dies vernünftig geschieht?


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Wieso darf man den Islam nicht kritisieren?

26.05.2015 um 21:18
Also ich meine, das, was die Medien oftmals tun, ist natürlich nicht richtig.
Wenn man sich aber mit der Religion beschäftigt und sich dann dazu vernünftig äußert, ist das nicht verwerflich. Außer, wenn Hetze betrieben wird, die ein falsches Bild der Religion vermittelt


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Wieso darf man den Islam nicht kritisieren?

26.05.2015 um 21:23
@Nessi96

Das ist ja alles richtig. Ich habe überhaupt nicht den Eindruck, dass irgendjemand etwas gegen sachliche Kritik von Menschen, die dann noch halbwegs informiert sind, einzuwenden hätte.
Deshalb kann ich nicht nachvollziehen, warum du denkst, diese sei nicht erlaubt.
Die meiste "Kritik" am Islam ist in meinen Augen aber nicht sachlich. Die meisten Leute googlen "Islam Gewalt", kopieren dann 2 oder 3 Zitate aus dem Koran und glauben damit die letzten 100 Jahre im nahen Osten erklären zu können.


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joules
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Wieso darf man den Islam nicht kritisieren?

26.05.2015 um 21:25
Das Problem ist wohl eher, dass es verdammt viel zu kopieren gibt, wenn man mal die zwei Wörter googelt..


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