Der Mensch Jens Söring
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Der Mensch Jens Söring
um 08:39meinst Du das Buch "Nicht schuldig"?Pharus schrieb:Auf Eventim prangert eine Besucherin Sörings Liveshow an, er würde seine Bücher überteuert verkaufen, weil sie ja von Söring signiert werden. Das Buch "Unschuldig", das im Buchhandel für 10,99€ angeboten wird, verkauft Söring für stolze 25€.
Da ist die Preisbindung für das gebundene Buch aufgehoben. Vielleicht verkauft er das.
Der Mensch Jens Söring
um 12:12Boah, durch "Nicht schuldig!" musste ich mich richtig durchkämpfen. Seinen Schreibstil an sich finde ich an manchen Stellen, an denen es nicht um Tatsachenberichte geht, echt ganz ok.
Allerdings komme ich mir beim Lesen ständig veräppelt vor und irgendwann nervt das einfach nur noch.
Beispiel:
Als beide am 02.01.1986 in Suttgart ankamen, hatten sie absolut kein Geld mehr und wussten echt nicht mehr, wie sie was zu essen kaufen sollten. Daher mussten sie den Scheckbetrug nochmals testen. Nach Ausfüllen eines Formulars sollten sie am Nachmittag wiederkommen. Da stand dann aber plötzlich ein Polizeiwagen vor der Tür und beide wurden unruhig. Sie setzen sich daher erstmal in eine Bar und tranken ein paar Bier. What?
Nach zwanzig Minuten wollten sie erneut nachsehen, ob die Luft jetzt endlich rein war. What?
Als dann aus ihrer Sicht alles gut ausging, schreibt er noch sinngemäß: "Nein, wir würden nicht verhungern!"
Es wirkt auf mich immer so, als würde er wahre Geschehnisse immer nochmal besonders ausschmücken wollen, aber dabei geht er einfach viel zu plump vor, weil er es bis heute nicht zu verstehen scheint, dass man rückwärts konstruierte Geschichten auch stets aus der Sicht von damals, also ohne Kenntnis der Zukunft, schreiben muss.
Nur jemand, der weiß, dass der Scheckbetrug letztlich gut ausgegangen ist, setzt sich ohne jegliches Geld für Essen in eine Bar und zieht sich ein paar Bier rein...und das auch noch in sagenhaften zwanzig Minuten.
Das zieht sich echt durch das ganze Buch und ja, ich empfinde solche Logikbrüche als extrem anstrengend zu lesen!
Allerdings komme ich mir beim Lesen ständig veräppelt vor und irgendwann nervt das einfach nur noch.
Beispiel:
Als beide am 02.01.1986 in Suttgart ankamen, hatten sie absolut kein Geld mehr und wussten echt nicht mehr, wie sie was zu essen kaufen sollten. Daher mussten sie den Scheckbetrug nochmals testen. Nach Ausfüllen eines Formulars sollten sie am Nachmittag wiederkommen. Da stand dann aber plötzlich ein Polizeiwagen vor der Tür und beide wurden unruhig. Sie setzen sich daher erstmal in eine Bar und tranken ein paar Bier. What?
Nach zwanzig Minuten wollten sie erneut nachsehen, ob die Luft jetzt endlich rein war. What?
Als dann aus ihrer Sicht alles gut ausging, schreibt er noch sinngemäß: "Nein, wir würden nicht verhungern!"
Es wirkt auf mich immer so, als würde er wahre Geschehnisse immer nochmal besonders ausschmücken wollen, aber dabei geht er einfach viel zu plump vor, weil er es bis heute nicht zu verstehen scheint, dass man rückwärts konstruierte Geschichten auch stets aus der Sicht von damals, also ohne Kenntnis der Zukunft, schreiben muss.
Nur jemand, der weiß, dass der Scheckbetrug letztlich gut ausgegangen ist, setzt sich ohne jegliches Geld für Essen in eine Bar und zieht sich ein paar Bier rein...und das auch noch in sagenhaften zwanzig Minuten.
Das zieht sich echt durch das ganze Buch und ja, ich empfinde solche Logikbrüche als extrem anstrengend zu lesen!
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