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Der Mann von heute

995 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Frau, Mann, Bild ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Mann von heute

19.06.2022 um 19:37
Zitat von MinaHarknessMinaHarkness schrieb: Will meinen, dass man, wenn man für sich etwas lebt, das (noch) als ungewöhnlich betrachtet wird, ein ordentliches Maß an Selbstsicherheit und Selbstwertempfinden benötigt, um das Ganze selbstbewusst vertreten und für sich durchsetzen zu können.
Hast Du mal ein paar konkrete Vorschläge, wie diese Menschen mehr Selbstwertempfinden und Selbstsicherheit erlangen können?

Wie könnte ein Umfeld aussehen, das dazu beiträgt?


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Der Mann von heute

19.06.2022 um 19:51
Zitat von MinaHarknessMinaHarkness schrieb:Weinende Männer sind mir auch unangenehm
Das ist doch auch ok. Es kann nicht jeder damit umgehen, wenn Männer so ihren Gefühlen Ausdruck verleihen.

Mir gehts darum, dass sie deswegen trotzdem Männer sind. Ich habe Dich auch nicht so verstanden, dass Du ihnen das absprichst.


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Der Mann von heute

19.06.2022 um 19:52
Zitat von SnartSnart schrieb:wie diese Menschen mehr Selbstwertempfinden und Selbstsicherheit erlangen können?

Wie könnte ein Umfeld aussehen, das dazu beiträgt?
Tja, das kommt in erster Linie von "Selbst" sagt der Name schon. Ich empfehle knallhart ehrliche Gespräche mit Freunden.


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Der Mann von heute

19.06.2022 um 19:53
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:Tja, das kommt in erster Linie von "Selbst" sagt der Name schon. Ich empfehle knallhart ehrliche Gespräche mit Freunden.
Ok. Meinst Du, dass andere Menschen - Männer keinen Beitrag leisten können?

Die Aussage vermittelt mir: „Ich habe damit nichts zu tun, solange ich nicht selbst betroffen oder ein Freund bin.“


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Der Mann von heute

19.06.2022 um 19:57
Zitat von SnartSnart schrieb:Meinst Du, dass andere Menschen - Männer keinen Beitrag leisten können?
In der Annahme dass ein Mann mit sich im Reinen ist und auch gesellschaftlich nicht auffällt, was soll er für einen Beitrag leisten können?
So ist die Mehrheit.
Und BTW: Freunde mit denen man was bespricht dürfen auch männlich sein, warum nicht.


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Der Mann von heute

19.06.2022 um 20:01
..
Zitat von SnartSnart schrieb:Hast Du mal ein paar konkrete Vorschläge, wie diese Menschen mehr Selbstwertempfinden und Selbstsicherheit erlangen können?
Ich selbst bin Psychopathin, womit ich eine Persönlichkeitsstörung habe, deren Ruf unterirdisch ist. Ich selbst gehe damit offen um, was für mich das perfekte Training für mein Selbstbewusstsein ist, da ich dadurch unmittelbar lerne für mich einzustehen. Gut, ich kann das auch nicht überall offen leben, schon gar nicht meine Sexualpräferenzen. In meinem ehemaligen beruflichen Umfeld wäre das ruinös für mich ausgegangen. (Mittlerweile bin ich beruflich unabhängig.) Aber ich denke, es ist auch nicht unbedingt essenziell, die eigenen Vorlieben offen im Job zu etablieren. Ein Bankmanager, der in seiner Freizeit gerne Frauenkleider trägt und Gedichte schreibt, wird das, wenn, dann auch nur in seinem Privatumfeld ausleben. Aber darin ist das möglich. Er kann sich entsprechende Umfelder suchen (Poetry-Slam, Clubs etc.) - und das "es leben / sich leben" (und darin die Erfahrung des Angenommenseins) ergibt den Rest fast von alleine; meines Erlebens nach. Man muss sich nur erst einmal trauen. Ich rede hier von Erwachsenen. Kinder benötigen dazu mAn Weisung und Vorbilder.
Zitat von SnartSnart schrieb:Wie könnte ein Umfeld aussehen, das dazu beiträgt?
Es gibt mE kein Besseres als heute. Jede Menge Möglichkeiten, auch darin, das Umfeld entsprechend zu wechseln, dorthin, wo die eigene Identität sich wohlwollend spiegeln kann. Ich z. B. habe mich sehr lange in der SM & Gay-Szene aufgehalten. Dort war ich Zuhause, habe mich auch als Domina ausgelebt, zeitweilig. Mittlerweile bin "anständig" und lebe mit meinen zwei Partnern zusammen, die mir geben können was ich mag. Aber es hat auch eine Weile gebaucht, bis ich zu mir fand und damit zu dem, was ich leben will und was mir gut tut. Ich hielt mich z. B. für strikt dominant. Mittlerweile weiß ich, dass ich eher in die andere Richtung tendiere. Es dauert manchmal einfach, bis man "das Richtige" für sich selbst findet. Auch meine Definition als Frau hat sich dadurch verändert. Man lernt so vieles über sich, schlicht indem man es zulässt, sich im Gegenüber zu spiegeln. Aber dazu muss man sich eben die passenden Gegenüber suchen und nicht darauf bestehen, dass Omi Piepenbrink jetzt eine Begeisterung für den eigenen Fetisch entwickelt, nur weil man es ihr "gut genug erklärt". Es gibt Grenzen der Lebenswelten. Je schneller man das respektieren lernt, um so besser. Und um so effektiver kann man sich dorthin wenden, wo man weiter kommt, anstatt diejenigen zwanghaft überzeugen zu wollen, die das offensichtlich nicht wollen und dann abwertend und aggressiv reagieren.
Zitat von SnartSnart schrieb:Mir gehts darum, dass sie deswegen trotzdem Männer sind. Ich habe Dich auch nicht so verstanden, dass Du ihnen das absprichst.
Nein - natürlich nicht! Sie sind selbstverständlich Männer, nur in dem Moment fühle ich mich dann unangenehm mit ihnen. Never mind.


LG Mina


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Der Mann von heute

19.06.2022 um 20:05
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:In der Annahme dass ein Mann mit sich im Reinen ist und auch gesellschaftlich nicht auffällt, was soll er für einen Beitrag leisten können?
So ist die Mehrheit.
Ein Mann (Mensch), der mit sich im Reinen ist, kann auch Männer (Memschen) akzeptieren, die nicht ihrem Rollenbild entsprechen und ihnen mit Wertschätzung begegnen.
Das zeigt sich im Miteinander - sowohl im www als auch außerhalb.

Sie zielen nicht darauf ab, andere formal abzuwerten.

Ich hatte dazu schon x Beispiele aufgeführt.


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Der Mann von heute

19.06.2022 um 20:46
@MinaHarkness
Ich sehe es auch so, dass es ein Stück weit in der Eigenverantwortung eines Mannes (Menschen allgemein) liegt, Wege zu finden ein gesundes Selbstwertgefühl zu erlangen. Angebote gibt es in unterschiedlicher Form.

Was nicht bedeutet, dass das die Mitmenschen davon entbindet, ihm mit Wertschätzung zu begegnen. Dazu gehört auch, ihm nicht abzusprechen ein Mann zu sein, nur weil er ein gewisses Rollenbild nicht bedient.

Letztendlich kommt es darauf an, über wie viel Empathie und Mitgefühl jemand verfügt.
Das lässt sich ebensowenig erzwingen, wie ein gesundes Selbstwertgefühl.


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Der Mann von heute

19.06.2022 um 21:08
..
Zitat von SnartSnart schrieb:Ich sehe es auch so, dass es ein Stück weit in der Eigenverantwortung eines Mannes (Menschen allgemein) liegt, Wege zu finden ein gesundes Selbstwertgefühl zu erlangen. Angebote gibt es in unterschiedlicher Form.
Eben - ich habe den Eindruck, davon gibt es mehr als je zuvor. Das sind mE gute Voraussetzungen. Es gibt auch sehr viele Angebote im Selbstfindungsbereich, auch für Männer, in Teilen auch kostenlos (Webseiten, Foren, Videos etc. pp.). Also autodidaktisch kann man auch einiges für seine Psyche tun. Übungsanleitungen für mentale Übungen zur Stärkung des eigenen Selbst finden sich auch viele im Netz. Und und und ..
Zitat von SnartSnart schrieb:Was nicht bedeutet, dass das die Mitmenschen davon entbindet, ihm mit Wertschätzung zu begegnen. Dazu gehört auch, ihm nicht abzusprechen ein Mann zu sein, nur weil er ein gewisses Rollenbild nicht bedient.
Hm. Wertschätzung. Ich denke, es würde genügen, wenn man jeder Person mit einer Art grundsätzlichem Respekt begegnet, der seine Würde als Mensch respektiert. Wertschätzen muss ich nichts und niemanden; aber sein Vorhandensein respektieren, was impliziert, die rudimentären Umgangsregeln zu befolgen. Das wäre mAn das Minimum.

Zwischenfrage: Wenn Du davon schreibst, dass irgendwer irgendwem die Männlichkeit abspricht, meinst Du das dann wörtlich? Also sowas wie: "Du bist doch kein Mann!" (?)
Zitat von SnartSnart schrieb:Letztendlich kommt es darauf an, über wie viel Empathie und Mitgefühl jemand verfügt.
Ähm. Davon habe ich.. sehr wenig. Sagen wir es mal so. Ich kann mich hineindenken. Das genügt eigentlich für einen respektablen Umgang. Großartige Empathie habe ich dazu nie gebraucht. Wobei es auch davon ja verschiedene Arten gibt:

Wikipedia: Empathie#Definitionen und Klassifikation von Empathie
Zitat von SnartSnart schrieb:Das lässt sich ebensowenig erzwingen, wie ein gesundes Selbstwertgefühl.
Eben. Und das Klügste, jedenfalls meiner Erfahrung nach, ist es, sein Ding zu machen und in einem Rahmen, wo das nur begrenzt möglich ist, so wenig Angriffsfläche wie möglich zu bieten. (Und sich dann eben dort auszuleben, wo man Wohlwollen dafür vorfindet.) Ich persönlich finde, dass die Freiheit des Einzelnen, zumindest was seine Identitätsfindung betrifft, aktuell auf einem guten Weg ist. Wenn auch bisweilen mal verwirrend. Aber auch das ist Lernen. Und das gibt Selbstsicherheit / Souveränität. Das ist im Übrigen etwas, das ich bei Männern zum Niederknien finde, dann verzeihe ich sogar ein paar Krokodilstränen dann und wann oder einen schrecklichen Kitschbrief. ;-)

LG Mina


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Der Mann von heute

19.06.2022 um 21:14
Zitat von MinaHarknessMinaHarkness schrieb:Hm. Wertschätzung. Ich denke, es würde genügen, wenn man jeder Person mit einer Art grundsätzlichem Respekt begegnet, der seine Würde als Mensch respektiert. Wertschätzen muss ich nichts und niemanden; aber sein Vorhandensein respektieren, was impliziert, die rudimentären Umgangsregeln zu befolgen. Das wäre mAn das Minimum.
Ich kann nicht beurteilen, ob wir die Begriffe Synonym verwenden. Habe allerdings den Eindruck, dass es so ist.
Zitat von MinaHarknessMinaHarkness schrieb:Zwischenfrage: Wenn Du davon schreibst, dass irgendwer irgendwem die Männlichkeit abspricht, meinst Du das dann wörtlich? Also sowas wie: "Du bist doch kein Mann!" (?)
Ja. Das sind Aussagen, die ich schon gehört habe - sowohl in Bezug auf Männer als auch auf Frauen.


Ich bin jetzt mal raus hier. Danke Dir für Deine Sicht - wir sind gar nicht weit voneinander entfernt.


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Der Mann von heute

20.06.2022 um 08:16
Zitat von MinaHarknessMinaHarkness schrieb:. Weinende Männer sind mir auch unangenehm.
Der Typ aus Teuflisch geht auch mir auf den Geist. So schlimm war ich Gott sei Dank nie. Aber selbst wenn, wäre ich immer noch ein Mann gewesen. Der Film ist aber super!

Und Geschmäcker sind Gott sei Dank verschieden. Die einen stehen auf den Typ und die anderen auf den. Genauso wie die einen auf handgeschriebene Liebesbriefe oder auch nur Gedichte auch in epischer Ausführung stehen und gerne lesen und anderen schon das Tippen und/oder lesen einer SMS oder kurze Worte an jedem zu richten oder einem anderen zuzuhören zu viel ist, um Gefühlen Ausdruck zu verleihen oder dem Gegenüber, was fühlt, Aufmerksamkeit zu schenken.

Man sollte nur den Mann Mann sein lassen, wie er ist, sofern man als Frau keinen Schaden durch sein Verhalten erleidet und ihn nicht krampfhaft versuchen umzuerziehen. Das war allgemein bezogen. Entweder man liebt einen Menschen bis zu einem gewissen Punkt so wie er ist oder lässt es bleiben und fängt erst gar nichts mit ihm an oder trennt sich.



Zum Thema:
Der Mann von heute, fällt mir gerade ein...

Sagen wir es so; Immer mehr Männer von heute können glaube ich gar nicht mehr die Rolle aller Rollen, den Ernährer/Versorger, alleine bedienen. Selbst wenn sie es wollen würden. Ist aber auch kein Drama, wenn man bedenkt, dass die moderne Frau von heute sich auch nicht mehr in Rollen drängen lässt und freiwillig arbeiten und Geld verdienen und überhaupt unabhängig sein will.



Von Rollen allgemein halte ich auch nichts. Weder Mann noch Frau haben eine bestimmte Rolle zu spielen. Und hinein drängen lassen geht mal gar nicht. Genauso wenig Menschen abzuwerten, nur weil sie bestimmte Rollen, Klischees, nicht erfüllen.

Sie können natürlich gerne jeweils freiwillig eine bestimmte Rolle ausfüllen, leben, so lange sie dabei auch noch sie selbst sein können.


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Der Mann von heute

20.06.2022 um 15:31
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:und überhaupt unabhängig sein will.
mann und frau in einer familie mit oder ohne kindern, sind aber nicht mehr
unabhängig.

da gibt's maximal spielräume, die der partner gestatten muss.
sonst knisterts doch ganz schnell.


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Der Mann von heute

20.06.2022 um 16:38
Zitat von jimtomjimtom schrieb am 04.03.2014:Einfach mal Interesse halber, wie denkt ihr über den Mann bzw. das Bild des Mannes von heute?

Meiner Meinung nach wird der Mann immer mehr zur Frau und die Frau eher zum Mann. Es gibt immer mehr Kerle die so extrem auf ihr äußeres achten dass man sich fast schon fremdschämt.

Welcher Kerl zupft sich denn bitte die Augenbrauen, geht ins Solarium, zur Maniküre, alle 2 Wochen zum Friseur oder zieht hautenge Kleidung an? Welcher Kerl interessiert sich denn mehr für Mode als z.B. für Technik oder Handwerk? Wenn man dann mal so nen Hammel fragt wie man den Ölstand vom Auto prüft weiß der ned mal wie die Motorhaube auf geht.
Ich denke ihr wisst was ich meine.

Solche, sry aber für mich sind es Schwuchteln, haben dann oft auch noch bessere Karten bei Frauen, als Kerle die die Attribute eines Mannes im ursprünglichen Sinne haben.

Mir kommt es so vor als würde sich das ganze Mann/Frau Bild bald komplett umdrehen. Auch die Sache mit dem Feminismus und der Gleichberechtigung is so ne Sache. Die Frau is doch wohl mittlerweile das strake Geschlecht und der Mann muss sich "unterwerfen" wo's nur geht, egal wo.

PS: ich habe nichts gegen Schwule und gegen Gleichberechtigung von Mann und Frau, aber gegen die sogenannte Frauenquote sehr wohl. Ein Arbeitsplatz sollte nicht von einer Quote abhängig sein sondern von Kompetenz.
Es ist ja wieder etwas Zeit ins Land gegangen, aber diverse Ansichten, die Du so von Dir gibst, teile ich trotzdem nicht.

Erstens ist jeder Mensch anders und zweitens sind Männer wegen dem Beruf, der Vorlieben oder Wünschen nicht weniger unmännlich oder im anderen Fall männlicher. Man muss sich auch die Frage stellen, ob das, was immer die stets aktuelle Masse unter dem Mannsein versteht, tatsächlich dem Mannsein entspricht oder ob es nur ein verfälschtes durch die Medien verseuchtes stereotypisches Bild ist?

Männer werden nicht zu Frauen und Frauen nicht zu Männern. Ja, es gibt zwar diverse Ausnahmen, aber es entspricht dennoch nicht der Masse. Und das, was schon immer latent vorhanden war, kann/darf eben erst jetzt ausgelebt werden oder ist in der Epoche x salonfähig bzgl. Medien, Norm, Massenmeinung usw.

Und Du wirst ja sicherlich logisch denken und verstehen können, dass so mancher "MANN", der hart auf dem Bau arbeitet und am Abend kaputt ist, sicherlich weniger Wert auf Maniküre, Pediküre und Wellness legt, als ein gleichwertiger "MANN", der als Anwalt oder Banker arbeitet. Und ja, es gibt da auch Ausnahmen, aber warum sollte "so" ein Mann dann teuer für Pflege, Wellness usw. bezahlen, wenn das am nächsten Tag durch die Arbeit eh wieder beschädigt wird und irrelevant ist.

Ich finde es bedenklich, dass manche Menschen andere immer in Schubladen stecken.

Frauen müssen, dürfen nur das. Männer müssen, dürfen nur jenes.

Ist denn ein Mann, der noch in der Steinzeit lebt und keinen Wert auf Hygiene, Gesundheit, Aussehen usw. WERT legt, ein echter Mann? Welches Gesetz, welche Norm schreibt das vor?

Ich sehe das entspannt, da es zum einen um jede einzelne Person geht, aber eben auch um Wünsche, Vorlieben und Umstände. Dass sich manche Menschen von berufswegen her schon diverse DInge angewöhnen oder Vorlieben entwickeln, ist ja logisch.

Und warum sollte ein Mann nicht auch auf sein Äußeres schauen?

Ich lege z.B. sehr viel WERT auf Mani- und Pediküre. Gehe zum Frisör, nutze Massagen, Wellness, Fitness, Sport, Gym usw. Aber, weil "ich" das für "mich" möchte und eben mir diverse Dinge es WERT sind. Wenn mein Nachbar, der übrigens tatsächlich auf dem Bau arbeitet, es anders macht, dann ist das in Ordnung.

Wenn ich mit Zotteln, KLabusterbeeren und unhygienisch bei der Arbeit auftauche, dann bekomme ich sogar eine Abmahnung. Diverse Dinge gehören sich einfach bei uns im Westen und im Beruf xyz.

Insofern "denke" ich, dass viele DInge auch einfach mit dem Beruf/Umfeld zu tun haben. Selbst wenn nicht, mir ist es egal.

Gut, die Entmannung, Verweichlichung usw. gehen mir auch auf den Zeiger.

Nur so meine Gedanken und Ideen zum Thema.

Und meiner Meinung nach muss auch ein Mann, nur wegen dem Geschlecht, nicht alles können und wissen. Nur aufgrund des Geschlechts auf Wissen/Können schließen, ist schlicht falsch. Ich kenne z.B. einen Prof. Dr., der eben in seinem Gebiet ein ASS ist. Dennoch hat er keinen Bezug zu Technik, PC und CO. Klar kann eine PErson mit ABitur, Promotion, Habilitation usw. sich diverse Dinge angeignen und nachforschen. Nur, wenn andere das besser und schneller können, warum soll man da nicht um Hilfe bitten?

Wenn ich etwas "nicht" kann und "unsicher" bin, dann frage/bitte ich lieber einen Experten, bevor ich mich als Laie vertue.


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Der Mann von heute

20.06.2022 um 16:39
Apropos "Rollen":

Jeder von uns spielt verschiedene Rollen in verschiedenen Stücken auf verschiedenen Bühnen. Die "echte Person" lernt man meist nur in Not- und Gefahrensituationen kennen und kann überrascht sein.

Ich verhalte mich, je nach Situation, nach Gegenüber, nach Stimmung höchst unterschiedlich.

Wir alle sind Schauspieler hinter Masken, die Rollen im Leben spielen. Im eigenen wie in dem der Anderen.

Im Berufsleben bin ich anders als im Privaten. Meinen Kollegen gegenüber lege ich ein anderes Verhalten an den Tag als meinen Klienten/Kunden. Vor meinem Chef bin ich anders als vor meinen Untergebenen. Meinen Nachbarn gegenüber verhalte ich mich anders als meiner Familie gegenüber. Mit meiner Frau gehe ich anders um als mit meinen Kindern.

Ich bin jeweils so, wie ich sein möchte - und wie es andere von mir erwarten. Diesen Kompromiss muss ich, ohne Selbstverrat und Selbstaufgabe, finden und mit diesem Kompromiss muss ich leben. Die anderen auch.


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Der Mann von heute

20.06.2022 um 19:48
..

Da es hier keine Danke Funktion gibt: @Wissbegier & @Doors - liest sich für mich beides sehr vernünftig und durchdacht. Am Ende landet man(n - frau auch) immer bei den eigenen Umständen und Vorlieben, respektive dem Einzelfall (und der eigenen, selbst gewählten Rolle im Leben). Ich habe Menschen kennen gelernt, die nur aus dem Grunde fortgesetzt scheiterten, weil sie meinten, das müsse so sein, weil sie nicht massenkompatibel wären. Da sind mitunter starke (destruktive) Triebkräfte am Werk, die stärker sind als jede Begabung und jedes Potenzial. Kürzlich fiel mir ein (per definitionem) traumschöner Mann vor die Füße, der als Model recht erfolgreich ist. Dieser ist überzeugt, er sähe unterdurchschnittlich aus und irgendwann würde das seinen Auftraggebern auch noch aufgehen. Gut, mag z. T. auch Attitüde sein. Allerdings wirkte er tatsächlich extrem selbstunsicher. Kurzum, Selbst- und Außenwahrnehmung sind, meiner Erfahrung nach, definitiv ebenfalls zwei Paar Schuhe.

Und @Wissbegier Dich würde ich hypothetisch daten und bin ziemlich sicher, das wäre angenehm. ;-)

LG Mina


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