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Feminin, Maskulin und Androgyn

Helenus
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Feminin, Maskulin und Androgyn

09.03.2014 um 20:05
Zeo schrieb:Come on. Die Fischies von vorhin haben dir doch gezeigt, dass das gar nicht so ist. XD
Würde ich mein Leben nach den urigen Angewohnheiten von Fischen ausrichten, so müsste ich mich wohl einweisen lassen.

@all

Warum wird der Menschen denn als Mann oder Frau geboren, wenn diese Unterscheidung der Geschlechter nicht existent oder unsinnig bzw. eine reine "Mentalität" ist?

Dass es Hermaphroditen gibt ist mir bekannt. Diese sind allerdings Fehlbildungen (nicht pejorativ zu verstehen). Nicht umsonst wird oft eine Operation durchgeführt, die sich auf ein Geschlecht festlegt.


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09.03.2014 um 20:07
@Helenus
Das war jetzt nicht im Bezug auf meine Transsexualität, sondern ein Gedanke über dein ewiges Prinzip Mann und Frau, ganz allgemein.


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Feminin, Maskulin und Androgyn

09.03.2014 um 20:12
@Helenus
Da kann ich mir den Vergleich zur Homosexualität leider wieder nicht verkneifen, es bietet sich so schön an: warum hat die Natur eine Vagina nunmal besser zu penetrieren gemacht als ein Anus, und warum entstehen aus Homosexuellen Beziehungen idR keine Kinder? Das alles dürfte es in deinem Naturbild doch auch nicht geben... Da wär dann der Mann für die Frau und umgekehrt geschaffen...verzeiht mir die Polemik...


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Helenus
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09.03.2014 um 20:13
@Mephi
Da hast Du gar nicht mal so unrecht.

Homosexualität ist nicht die Regel innerhalb der Schöpfungsordnung, die auf Dualität der Geschlechter und deren liebende Vereinigung hinstrebt.

Allerdings habe ich vorhin bereits erwähnt, dass Transsexualismus nicht mit Homosexualität zusammen genannt werden sollte. Kein Homosexueller, der mit sich und seiner Geschlechtlichkeit im Reinen ist, würde sich dem Trassexualismus zuwenden.


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Feminin, Maskulin und Androgyn

09.03.2014 um 20:17
Helenus schrieb:Ich persönliche finde, dass Homosexualität und Trangssexualismus nicht in einem Atemzug genannt werden sollten.
Wird es doch auch nicht, nur werden beide schon vor der Geburt durch hormonelle und genetische "Konfiguration" vorgeprägt. Beides sind natürlich unterschiedliche Sachverhalte, die kann man gewiss nicht in einem Atemzug nennen, das war hier auch nicht die Absicht. Es ist aber durchaus sinnvoll eine LGBT-Community zu haben in der beide Aspekte gemeinsam angesprochen werden können. Denn nicht selten gibt es eben auch mal Homosexualität unter Transgendern und nicht selten stellen homosexuelle auch fest das sie eigentlich eine Frau oder ein Mann sein wollen und eigentlich schon immer so empfunden haben.
Helenus schrieb:Mich als Frau zu fühlen macht mich noch lange nicht zu einer.
Biologisch gesehen nicht, doch was ist bei der Intersexualität der Fall? Wenn man innerlich eine Frau ist, dann kann man sich äußerlich eben etwas anpassen, das dient nur für das Wohlbefinden und das Selbstbild einer solchen Frau sich im Spiegel mehr als das zu sehen was man auch innerlich empfindet. Natürlich wird sie nie eine Gebärmutter haben und völlig Frau sein, aber sie sollte das Recht dazu haben so leben zu dürfen und auch so angesprochen zu werden wie sie es wünscht. Was spricht dagegen wenn man dieser Person damit helfen kann sie so zu betrachten wie sie eben gern sein möchte und sie mit dem gewünschten Namen anzusprechen?

Das ist doch eigentlich keine große Sache? Sie denkt da sogar auch so rational und ähnlich wie wir in der Hinsicht:



Sie ist da einfach nur realistisch. Auch wenn man das Recht einer Geschlechtsangleichung haben sollte, auch wenn es "Fake Vaginas" sein mögen, Hauptsache das Wohlbefinden der Person und ihr Selbstbild bessern sich.


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Helenus
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Feminin, Maskulin und Androgyn

09.03.2014 um 20:20
Ich kann es ja offen sagen: Ich halte Intersexualität für einen Fall für die psychiatrische Medizin.

Diese Menschen haben ein sehr dissoziatives Verhältnis zu sich und ihrer geschlechtlichen Identität. Da sollte man eher psychoanalytisch vorgehen und nicht den Wahn durch Operationen noch befördern.

Damit tut man diesen Menschen keinen Gefallen.

Es ist natürlich immer leichter, die persönlichen Probleme einer intoleranten Gesellschaft unterzuschieben.


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Anja-Andrea
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09.03.2014 um 20:22
@Helenus
Und was soll man dann mit mir machen? mein Gehirn ist erwiesenermaßen weiblich..................


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09.03.2014 um 20:23
@Helenus

Das zeigt nur, wie wenig Ahnung du davon hast.

Die meisten Leute, auch Menschen komplett ohne psychische Probleme,, fühlen sich schon als Kind 'im falschen Körper'


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Helenus
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09.03.2014 um 20:23
@Shionoro
Sich im falschen Körper zu fühlen ist bereits eine psychische Störung. Zumindest jedoch ein Abrücken von gemeinhin als normal Anerkannten.

Es ist nicht die Schuld des Betroffenen. Niemand sucht sich seine Verfassung aus.


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09.03.2014 um 20:25
@Helenus

Psychische Störung ist Definitionssache..
undzwar reine definitionssache, und etwas gilt, nach aller nervunft, erst dann als Störung, wenn es menschen wirklich beeinträchtigt.

Jemand ist abe rnicht beeinträchtigt, wenn man ihn sein lässt, wie er oder sie es möchte.

Was normal Anerkannt ist, ist ebenfalls definitionssache und nichts absolutes.

Ich kann wenn ich lust hab auch Heterosexualität als psychische Störung definieren, aber sinnvoll ist das nicht.


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09.03.2014 um 20:25
@Helenus
Schon mal daran das es keine psychische Krankheit ist, sondern angeboren?


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Helenus
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09.03.2014 um 20:26
@Flatterwesen
"aberrationes mentalis" können auch angeboren sein.

Es muss in der Welt Normativa geben, an denen sich alles messen lässt.


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09.03.2014 um 20:28
Helenus schrieb:Warum wird der Menschen denn als Mann oder Frau geboren, wenn diese Unterscheidung der Geschlechter nicht existent oder unsinnig bzw. eine reine "Mentalität" ist?
Es wird doch auch nicht infrage gestellt, es wird eben nur gezeigt das es noch ein Spektrum dazwischen gibt. Die klassischen und biologischen, so auch sozialen Geschlechter werden da nicht hinterfragt. Denn die gibt es egal ob beim Mensch oder beim Tier oder den Pflanzen. Es geht eben nur allein darum das es noch eine Vielfalt dazwischen gibt, das war’s schon, nichts wird abgeschafft, es wird nur hinzugefügt was schon immer da war.
Helenus schrieb:Diese Menschen haben ein sehr dissoziatives Verhältnis zu sich und ihrer geschlechtlichen Identität. Da sollte man eher psychoanalytisch vorgehen und nicht den Wahn durch Operationen noch befördern.
Du hast scheinbar nicht den Hauch einer Ahnung von dem Thema. Das sind Menschen die mit beiden Geschlechtsmerkmalen geboren werden, z.B. einer Vagina und einem Hoden, oder einem Penis und XXY Chromosomen mit einer weiblichen Pubertät oder einer männlichen Pubertät. Diese Menschen werden meist schon kurz nach ihrer Geburt zwangsangeglichen (z.B. Entfernung des Penis) und leiden später darunter das man über ihren Kopf hinweg eine Entscheidung getroffen hat die das ganze Leben beeinflusst.
Die Medizin spricht von Intersexualität oder Sexualdifferenzierungsstörungen (engl. disorders of sex differentiation, DSD), wenn ein Mensch genetisch (aufgrund seiner Geschlechtschromosomen) und/oder anatomisch (aufgrund seiner Geschlechtsorgane) und hormonell (aufgrund des Mengenverhältnisses der Geschlechtshormone) nicht eindeutig dem weiblichen oder dem männlichen Geschlecht zugeordnet werden kann. Betroffene Menschen lehnen zumeist den pathologisierenden medizinischen Begriff der Störung ab und bezeichnen sich selbst als intersexuelle Menschen.
Wikipedia: Intersexualität

Mein Leben zwischen den Geschlechtern

http://www.youtube.com/watch?v=Yqy4CPT7Fms
Die junge Australierin Phoebe Hart setzt sich auf persönliche und warmherzige Weise mit ihrer Intersexualität auseinander. Phoebe hat eine Veranlagung namens Androgenresistenz und wurde mit männlichen Chromosomen und mit Hoden geboren. Da ihr Körper resistent gegen männliche Hormone war, entwickelte sie sich zu einem Mädchen.

Phoebes glückliche, unbeschwerte Kindheit ist abrupt zu Ende, als sie in der Pubertät erfährt, dass sie nie Kinder bekommen kann. Warum, erklärt ihr die Mutter erst Jahre später: Phoebe hat eine Veranlagung namens Androgenresistenz und wurde mit männlichen Chromosomen und mit Hoden geboren. Da ihr Körper resistent gegen männliche Hormone war, entwickelte sie sich zu einem Mädchen. Ihre Hoden wurden entfernt, weil sonst ein erhöhtes Krebsrisiko bestünde. Doch Phoebes Intersexualität war jahrelang ein streng gehütetes Familiengeheimnis. Sie wusste nicht einmal, dass ihre jüngere Schwester Bonnie die gleiche Veranlagung hat und ihre jüngste Schwester Sophie ebenfalls Trägerin des Androgenresistenz-Gens ist. Phoebe hat genug von der Geheimniskrämerei und möchte herausfinden, wer sie wirklich ist. Sie beschließt, ihre Familie zum Reden zu bewegen und andere Intersexuelle kennenzulernen. Ausgerüstet mit einer Kamera reist sie zusammen mit ihrer Schwester Bonnie quer durch Australien, um einen Film zu drehen. Unterwegs begegnet sie nicht nur anderen Intersexuellen und ihren Lebensgeschichten, sondern lernt auch ihre Schwester und sich selbst besser kennen.
Mal als Anschautipp, wenn man nicht weiß was Intersexualität bedeutet.


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09.03.2014 um 20:29
@Helenus
Also ich finde es mit verlaub ziemlich beleidigend und diskriminierend, wenn du Intersexuelle als psychisch krankhaft abstempelst, nur weil sie danach streben, sich irgendwo zu den anderen "normalgeschlechtlichen" zugehörig fühlen zu wollen. Ist das wirklich verwerflich? Oder nur ganz selbstverständliche Folge in einer Welt in der für gewöhnlich nur Mann-Frau gesehen wird und intersexuelle oft untergehen, ignoriert werden. Was sollen sie deiner Meinung denn machen? Selbstbewusst ihr drittes Geschlecht leben? Wo haben diese Menschen den bitte einen Platz in deinem Mann-Frau-Weltbild. Ich sehe da keinen Platz.


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Helenus
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09.03.2014 um 20:29
@cRAwler23

Schrieb ich doch oben. Nur finde ich den Terminus "Hermaphroditentum" geläufiger. Sogar die medizinischen Eingriffe habe ich erwähnt.
Helenus schrieb:Dass es Hermaphroditen gibt ist mir bekannt. Diese sind allerdings Fehlbildungen (nicht pejorativ zu verstehen). Nicht umsonst wird oft eine Operation durchgeführt, die sich auf ein Geschlecht festlegt.


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Zeo
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09.03.2014 um 20:29
Helenus schrieb:Diese Menschen haben ein sehr dissoziatives Verhältnis zu sich und ihrer geschlechtlichen Identität. Da sollte man eher psychoanalytisch vorgehen und nicht den Wahn durch Operationen noch befördern.
Genau, red ihnen ein, von dem du glaubt, dass es die Wahrheit ist. Sag ihnen, dass sie nicht so leben dürfen. Dass sie spinnen und die richtigen Medikamente und Therapeuten ihnen das schon austreiben werden. Und falls es nicht klappt, einfach warten, bis sie aus Verzweiflung Selbstmord begehen. Löst das Problem schließlich auch irgendwie...


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Helenus
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Feminin, Maskulin und Androgyn

09.03.2014 um 20:30
Zeo schrieb:Genau, red ihnen ein, von dem du glaubt, dass es die Wahrheit ist. Sag ihnen, dass sie nicht so leben dürfen. Dass sie spinnen und die richtigen Medikamente und Therapeuten ihnen das schon austreiben werden. Und falls es nicht klappt, einfach warten, bis sie aus Verzweiflung Selbstmord begehen. Löst das Problem schließlich auch irgendwie...
Das ist Polemik, die ich mir nicht zu eigen machen will. Ich finde, man muss diesen Personen mit Achtung und Takt gegenübertreten. Wie jedem Menschen.

Allerdings bedeuten Achtung und Takt nicht, etwas persönlich gut zu heißen oder zu unterstützen.

Im Gegenteil: Takt ist immer nur dort gefordert, wo etwas Anstoß erregt.


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Feminin, Maskulin und Androgyn

09.03.2014 um 20:31
@Helenus
Das sind aber die selben Artgumente wie die Leute die meinen Homosexualität wäre heilbar, ich bin nunmal eine Frau die in einen Männerkörper geboren und wenn medizinische Eingriffe mir die Möglichkeit geben glücklich zu werden und nicht mehr zu leiden, dann will ich zumindestens in vielen Punkten die Möglichkeit haben zumindestens das auch nach aussen zu sein was man im inneren ist. Transfrauen sind keine Männer die Frauen werden wollen, sondern Frauen die im Männerkörper geboren wurden.


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Helenus
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09.03.2014 um 20:32
Flatterwesen schrieb:Transfrauen sind keine Männer die Frauen werden wollen, sondern Frauen die im Männerkörper geboren wurden.
Das sind rhetorische Winkelzüge. Was war zuerst da: Huhn oder Ei?


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09.03.2014 um 20:33
@Helenus
Helenus schrieb:Ich finde, man muss diesen Personen mit Achtung und Takt gegenübertreten. Wie jedem Menschen.
Tust du aber nicht, du bezeichnest sie als psychisch krank.
Und erzählst was von dissoziativen persönlichkeitsstörungen, obwohl du scheinbar nicht genau weißt, was das ist.


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