Raspelbeere schrieb:Wird auch sauberer untenrum, wennauch - ja, ich weiß, kulturelle Sache - in Deutschland meist Wischen als hygienischer als Waschen empfunden wird.
Ich verstehe das ehrlich gesagt nicht. Vielleicht bin ich da partiell autistisch aber wenn ich Essen zubereite wasche ich mir vorher auch die Hände feucht und mit Seife statt trocken mit nem Tuch drüberzuwischen. Wenn ich mich dreckig mache, etwa bei handwerklichen Tätigkeiten oder wenn ich mir sonst wie die Hände oder Gesicht schmutzig mache, wasche ich doch auch in der Regel feucht ab. Bzw. reinige ich feucht.
Beim Scheißen, teils beim übelsten Bierschiss, soll trocken abwischen reichen? Komplett irrational.
:D :DVor allem weil man sich danach eh die Hände mit Wasser/Seife/Desinfektionsmittel reinigt. Sagt ja schon alles, aber am Arsch kanns dann gern kleben bleiben, schön super dry ausdünsten?
:DIch weiß nicht ob manche Ärsche anders geformt sind oder manche manchmal einen anderen "Abgang" haben aber je nachdem bleiben einfach unhygienische (wenn auch eher feine oder trockene) Reste über, die man sich dann auf Dauer in die Unterwäsche (aufstehen, sitzen, sitzend Position ändern) abwälzt. Yummy! 😋😋😋 Oder es riecht ggf. 🫢
Ich weiß nicht, ob man das schon mal erlebt hat, wenn einem jemand entgegenkommt und die Person normal aussieht aber der Scheißgeruch schon entgegenschlägt weil man untenrum nicht richtig sauber gemacht hat lol. 🫢💩
Auf Parties im Suff ist das auch schon vorgekommen wenn einer Bierschiss 🍺💩 hatte und augenscheinlich trocken wischen nicht gereicht hat.
:D :D :D. Mir nicht aber eine Kollegin hat es bei nem anderen mir gegenüber einfach komplett schamlos angesprochen, man würde das riechen
:D. So eine Scham, solche Schammöglichkeiten, will ich schon einfach generell vermeiden.
Ich schaue eigentlich, dass ich meist immer wenigstens einmal feucht durchwische, aus rein hygienischen Gründen. Wege gibt es mehrere. Ich empfehle nur eines nicht: Angeblich sichere extra dafür designte Feuchttücher. Entgegen oft abgedruckter Behauptungen zersetzen die sich scheinbar nicht schnell und mir haben sie den Abfluss immer verstopft. Nutzloses convenience-Produkt. Dann lieber Klopapier leicht mit Wasser / Seife anfeuchten, Creme nutzen oder wenn man sagen wir kein Brauchwasser hat, in den sauren bzw. stechenden Apfel beißen und Desinfektionsmittel nehmen. Wer das nicht abkann, kann ggf. leichtere Wunddesinfektionssprays nehmen und das Klopapier (wenn man denn welches hat, sonst Taschentücher etc) damit einsprühen.
In einer Notlage wo man auf Prepping-Mittel zurückgreifen muss hat man vermutlich andere Sorgen als einen reine(re)n Arsch nach 'm Schiss aber ... just saying.
Kleine Ergänzung noch: Dokumente gut sortiert und möglichst türnah aufbewahren.
Bei z.B. Brand ist das ein Griff, noch oft gefahrlos möglich. Hilft auch um im Notfall andere zu instruieren, Dokumente zu holen. (Z.B. wenn man ins Krankenhaus muss.)
Generell noch hierzu, Amen. Ich, alleine im Haushalt lebend, musste mal in einer Notlage sofort ins Krankenhaus. Ein vorbereiteter "Fluchtrucksack" hätte mir da so sehr geholfen weil ich dann im KH mehrere Wochen verbleiben musste. Ich hätte mir da schon wenigstens Ersatzwäsche gewünscht, die jemand dann umständlich bzw. kulant hinterher beschaffen musste (nahe Verwandte konnten mir aus situativen Gründen nicht helfen, ich konnte wegen der Verletzung nicht mal eben das Zimmer oder Gebäude verlassen und mir selbst Dinge beschaffen) weil ich im Moment mich nach dem Aufstehen nur noch anziehen konnte und das hatte, was ich am Leib trug. Ein Kleidungsset mit Jacke, Geldbörse, Mobiltelefon, weiß nicht mal ob ich ein Gerät zum Laden hatte, aber da hätte mir jemand notfalls aushelfen können.
Naja, meist lernt man im wahrsten Sinne erst durch Schmerz bzw. "inconvenience".