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Der Preppers Thread

9.471 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Weltuntergang, Apokalypse, Katastrophe ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Preppers Thread

Der Preppers Thread

gestern um 15:52
Zitat von WardenWarden schrieb:Last but not least, haben wir ja von C19 gelernt: Klopapier :D
Eine Alternative, für Situationen in denen Wasser normal aus der Leitung verfügbar ist:
Ggf. mal gucken wie man nach dem Klogang ohne Klopapier sauber wird, sprich Bidet.
Muss kein extra einzubauendes Becken für das oft kein Platz ist sein, sondern Lösungen mit Schlauch von Dusche oder Waschbecken her, oder integriert in einer Klobrille, notfalls mittels Flasche. Wenigstens wissen wie das geht finde ich sinnvoll. Wird auch sauberer untenrum, wennauch - ja, ich weiß, kulturelle Sache - in Deutschland meist Wischen als hygienischer als Waschen empfunden wird. Spart auch Geld sowie Platz (beim Einkauf und zu Hause) weil man kaum, im Extremfall gar kein, Klopapier mehr kaufen muss.

(Finde dein Preppen gut :))

Kleine Ergänzung noch: Dokumente gut sortiert und möglichst türnah aufbewahren.
Bei z.B. Brand ist das ein Griff, noch oft gefahrlos möglich. Hilft auch um im Notfall andere zu instruieren, Dokumente zu holen. (Z.B. wenn man ins Krankenhaus muss.)


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Der Preppers Thread

um 00:53
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Wird auch sauberer untenrum, wennauch - ja, ich weiß, kulturelle Sache - in Deutschland meist Wischen als hygienischer als Waschen empfunden wird.
Ich verstehe das ehrlich gesagt nicht. Vielleicht bin ich da partiell autistisch aber wenn ich Essen zubereite wasche ich mir vorher auch die Hände feucht und mit Seife statt trocken mit nem Tuch drüberzuwischen. Wenn ich mich dreckig mache, etwa bei handwerklichen Tätigkeiten oder wenn ich mir sonst wie die Hände oder Gesicht schmutzig mache, wasche ich doch auch in der Regel feucht ab. Bzw. reinige ich feucht.

Beim Scheißen, teils beim übelsten Bierschiss, soll trocken abwischen reichen? Komplett irrational. :D :D
Vor allem weil man sich danach eh die Hände mit Wasser/Seife/Desinfektionsmittel reinigt. Sagt ja schon alles, aber am Arsch kanns dann gern kleben bleiben, schön super dry ausdünsten? :D

Ich weiß nicht ob manche Ärsche anders geformt sind oder manche manchmal einen anderen "Abgang" haben aber je nachdem bleiben einfach unhygienische (wenn auch eher feine oder trockene) Reste über, die man sich dann auf Dauer in die Unterwäsche (aufstehen, sitzen, sitzend Position ändern) abwälzt. Yummy! 😋😋😋 Oder es riecht ggf. 🫢
Ich weiß nicht, ob man das schon mal erlebt hat, wenn einem jemand entgegenkommt und die Person normal aussieht aber der Scheißgeruch schon entgegenschlägt weil man untenrum nicht richtig sauber gemacht hat lol. 🫢💩

Auf Parties im Suff ist das auch schon vorgekommen wenn einer Bierschiss 🍺💩 hatte und augenscheinlich trocken wischen nicht gereicht hat. :D :D :D. Mir nicht aber eine Kollegin hat es bei nem anderen mir gegenüber einfach komplett schamlos angesprochen, man würde das riechen :D. So eine Scham, solche Schammöglichkeiten, will ich schon einfach generell vermeiden.

Ich schaue eigentlich, dass ich meist immer wenigstens einmal feucht durchwische, aus rein hygienischen Gründen. Wege gibt es mehrere. Ich empfehle nur eines nicht: Angeblich sichere extra dafür designte Feuchttücher. Entgegen oft abgedruckter Behauptungen zersetzen die sich scheinbar nicht schnell und mir haben sie den Abfluss immer verstopft. Nutzloses convenience-Produkt. Dann lieber Klopapier leicht mit Wasser / Seife anfeuchten, Creme nutzen oder wenn man sagen wir kein Brauchwasser hat, in den sauren bzw. stechenden Apfel beißen und Desinfektionsmittel nehmen. Wer das nicht abkann, kann ggf. leichtere Wunddesinfektionssprays nehmen und das Klopapier (wenn man denn welches hat, sonst Taschentücher etc) damit einsprühen.

In einer Notlage wo man auf Prepping-Mittel zurückgreifen muss hat man vermutlich andere Sorgen als einen reine(re)n Arsch nach 'm Schiss aber ... just saying.
Kleine Ergänzung noch: Dokumente gut sortiert und möglichst türnah aufbewahren.
Bei z.B. Brand ist das ein Griff, noch oft gefahrlos möglich. Hilft auch um im Notfall andere zu instruieren, Dokumente zu holen. (Z.B. wenn man ins Krankenhaus muss.)
Generell noch hierzu, Amen. Ich, alleine im Haushalt lebend, musste mal in einer Notlage sofort ins Krankenhaus. Ein vorbereiteter "Fluchtrucksack" hätte mir da so sehr geholfen weil ich dann im KH mehrere Wochen verbleiben musste. Ich hätte mir da schon wenigstens Ersatzwäsche gewünscht, die jemand dann umständlich bzw. kulant hinterher beschaffen musste (nahe Verwandte konnten mir aus situativen Gründen nicht helfen, ich konnte wegen der Verletzung nicht mal eben das Zimmer oder Gebäude verlassen und mir selbst Dinge beschaffen) weil ich im Moment mich nach dem Aufstehen nur noch anziehen konnte und das hatte, was ich am Leib trug. Ein Kleidungsset mit Jacke, Geldbörse, Mobiltelefon, weiß nicht mal ob ich ein Gerät zum Laden hatte, aber da hätte mir jemand notfalls aushelfen können.

Naja, meist lernt man im wahrsten Sinne erst durch Schmerz bzw. "inconvenience".


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Der Preppers Thread

um 01:28
Zitat von WardenWarden schrieb:Ich verstehe das ehrlich gesagt nicht. Vielleicht bin ich da partiell autistisch aber wenn ich Essen zubereite wasche ich mir vorher auch die Hände feucht und mit Seife statt trocken mit nem Tuch drüberzuwischen. Wenn ich mich dreckig mache, etwa bei handwerklichen Tätigkeiten oder wenn ich mir sonst wie die Hände oder Gesicht schmutzig mache, wasche ich doch auch in der Regel feucht ab. Bzw. reinige ich feucht.

Beim Scheißen, teils beim übelsten Bierschiss, soll trocken abwischen reichen? Komplett irrational. :D :D
Vor allem weil man sich danach eh die Hände mit Wasser/Seife/Desinfektionsmittel reinigt. Sagt ja schon alles, aber am Arsch kanns dann gern kleben bleiben, schön super dry ausdünsten? :D
Deshalb schreibe ich das ja :) Als alternative, da du oben Toilettenpapier erwähnt hast. (Btw.:
Vielleicht bin ich da partiell autistisch aber wenn ich Essen zubereite wasche ich mir vorher auch die Hände feucht und mit Seife statt trocken mit nem Tuch drüberzuwischen.
Ich habe eine Autismusdiagnose :D)

Genau das Argument - man wäscht sich doch auch die Hände anstatt sie immer nur trocken abzuwischen - habe ich auch schon häufiger genannt.
Zitat von WardenWarden schrieb:Ich schaue eigentlich, dass ich meist immer wenigstens einmal feucht durchwische, aus rein hygienischen Gründen. Wege gibt es mehrere. Ich empfehle nur eines nicht: Angeblich sichere extra dafür designte Feuchttücher. Entgegen oft abgedruckter Behauptungen zersetzen die sich scheinbar nicht schnell und mir haben sie den Abfluss immer verstopft. Nutzloses convenience-Produkt. Dann lieber Klopapier leicht mit Wasser / Seife anfeuchten, Creme nutzen oder wenn man sagen wir kein Brauchwasser hat, in den sauren bzw. stechenden Apfel beißen und Desinfektionsmittel nehmen. Wer das nicht abkann, kann ggf. leichtere Wunddesinfektionssprays nehmen und das Klopapier (wenn man denn welches hat, sonst Taschentücher etc) damit einsprühen.
Feuchttücher nutze ich auch nicht. Schonmal, der Müll: das sich nicht zersetzende, beschichtete Papier, und dann die kleinen Plastik-Klappboxen.
Unter normalen Umständen (zu Hause, Wasser kann normal verwendet werden): Mit Wasser runterspülen, mit kleinem Handtuch (das ist ausschließlich dafür) trockentupfen.
Zitat von WardenWarden schrieb:In einer Notlage wo man auf Prepping-Mittel zurückgreifen muss hat man vermutlich andere Sorgen als einen reine(re)n Arsch nach 'm Schiss aber ... just saying.
In der Tat - gut riechen und schick aussehen ist da nicht so wichtig. Allerdings sollte man auch da schauen sich so gut es geht sauber zu halten. Man ist ggf. unterwegs (= es wäre gut, wenn da keine verschmutzte Kleidung die Haut wundscheuert), mit dem schnellen Gang zu Apotheke und Arzt sieht's auch nicht so klasse aus...
Aus selbigem Grund gibt es für Wanderungen auch Utensilien um zu vermeiden, sich nach dem Ausscheiden noch "einen Wolf zu laufen". (Pinkeltrichter für Frauen, Stofftuch um Urin wegzutupfen, Wasserflasche mit Spritztülle um bei Verfügbarkeit von ausreichend Wasser sich nach dem Stuhlgang zu reinigen. Man muss auch nicht die teuersten Markenhersteller-Utensilien nehmen.)
Zu versuchen Hygiene möglichst einzuhalten, gerade bzgl. Ausscheidungen, Wunden und betreffend der Mundhygiene, wird (m.E.: sinnvollerweise) auch in Prepping-Ratgebern genannt: im Notfall ist man mehr in Bewegung, hat mehr möglichen Kontakt zu Parasiten, es ist weniger medizinische Hilfe erwartbar.

Desweiteren: Zumindest für mich umfasst "prepping" auch, und v.a., "prepping for Tuesdays", i.e.: Die vielen Fälle, in denen man durchaus für Nachschub sorgen kann, aber selbiges gerade umständlich ist - Lieferengpass bei etwas das nicht lebensnotwendig, aber "schon sinnvoll" wäre, der Einkauf den man lieber wegen ÖPNV-Streik oder "Rücken" aufschiebt, die Situationen in denen man ggf. lieber etwas selber repariert anstatt für etwas das durchaus selbst reparierbar wäre sich jemanden kommen zu lassen oder mühsam schaut wie man noch schnell zum Baumarkt kommt (Pümpel, Spirale hat man zu Hause :) ), und all die Situationen in denen richtiges Handeln Ärger und Kosten vermeidet.
Was tun wenn... Wasserrohrbruch in der Wohnung, Fettbrand in der Küche, Brand generell (einzelne Räume durchdenken), Stromunfall... Das mal durchgedacht zu haben (und damit zumindest eine realistische Chance zu haben, jetzt nicht spontan "aus dem Bauch heraus" irgendwie und total falsch zu handeln) kann Leben retten, und selbst wenn's nicht so drastisch ist, Ärger vermeiden.


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Der Preppers Thread

um 02:29
Nachtrag:
Zitat von WardenWarden schrieb:Wer das nicht abkann, kann ggf. leichtere Wunddesinfektionssprays nehmen und das Klopapier (wenn man denn welches hat, sonst Taschentücher etc) damit einsprühen.
Für unterwegs (= "Tuesdays"-Situation: öffentliche Toilette, kein Klopapier da) habe ich Papiertaschentücher immer dabei. Anfeuchten vorher am Wasserhahn.

Bei ernsthafteren Notfällen, bei denen nicht damit zu rechnen ist baldig wie gewohnt zivilisatorisch leben zu können (sondern z.B. ein mehrtägiger Fußmarsch nach Hause ansteht), finde ich ein weiteres Einhalten der Hygiene so gut wie möglich wichtig.
Von "Kleidung fleckenfrei, gemachte Nägel, gut riechen" spreche ich da nicht. (Da bin ich persönlich auch robust: bin vom pragmatischen Outdoor-Typ.)
Aber trockene Füße/ Füße trocken kriegen (mindestens zweites Paar Socken, falls ein längerer Fußmarsch nach Hause anfallen könnte) und solide Schuhe (falls die nicht sowieso immer getragen werden), wissen dass es denkbar schlecht ist nach dem Pinkeln nass in die Wäsche zu steigen (die Männer haben's da leichter), wenn's nicht bloß um einen Tag geht auch was zum Zähneputzen, wissen was man mit einer Wunde macht und was nicht, kleines Verbandsset, Pinzette... dabei... schon sinnvoll.


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