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Der Preppers Thread

9.465 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Weltuntergang, Apokalypse, Katastrophe ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Preppers Thread

Der Preppers Thread

23.09.2026 um 10:43
So, die Gurken in den Hochbeeten sind nun durch. Gestern habe ich die letzten geerntet. Reicht für Salat, Schmorgemüse aus der Pfanne und Gurkensalat mit Kartoffeln und Ei! :)

Die Tomaten in den Hochbeeten sind noch zahlreich, habe a´ber auch schon zwei Schüsseln geentet. Die Tomaten in den Blumenkübeln haben nachgelegt, also zwei Pflanzen jedenfalls. Mal sehen ob die noch alle reif werden, genau wie die aus den Hochbeeten. Ebenso die Paprika aus den Kübeln, da gibt es auch Nachschub. :D Die Erdbeeren in den Hängekörben tragen auch schon das zweite Mal dieses Jahr. Liegt wohl irgendwie am Sommer und der reichlichen Wässerung. :)


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26.09.2026 um 21:44
Hallo @all,

diese Woche war mal wieder Elternbeiratssitzung der örtlichen Grundschule. Wärend des Abends hat die Direktorin von der letzten Schulleiterkonferenz mit dem Ministerium erzählt. Für sie war es nebensäch, aber ich bin sehr hellhörig geworden.
Es ging um Klimaschutz und es wurde seitens der Behörde erklärt, dass kein Geld in z.B. in Ausstattung der Schulen mit Klimaanlagen gesteckt werden kann, da aktuell alles Geld in die Verteidigung und Vorbereitung auf einen Ernstfall fließen muss.

Einerseits finde ich es gut, dass von staatlicher Seite etwas unternommen wird, andererseits klingeln alle Alarmglocken, wenn sogar von staatlicher Seite etwas unternommen wird ^^, wenn ihr versteht, was ich meine. ;)

Seither ist das Thema "vorbereitet sein" wieder verstärkt in meinem Kopf. Wir sind, würde ich behaupten, grundsätzlich recht gut vorbereitet, wir preppen ja auch wirklich schon sehr lange, allerdings merke ich, dass wir z.B. unsere Gasflaschen schon länger nicht mehr nachgefüllt haben. Und nun habe ich erstmals auch KI genutzt um eine Bestandsaufnahme zu machen und unseren tatsächlichen Bedarf auszurechnen und habe für verschiedene Szenarien eine To-Do-Liste erstellt. Kann ich wirklich empfehlen. :)


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26.09.2026 um 21:59
Zitat von dieLaradieLara schrieb:Einerseits finde ich es gut, dass von staatlicher Seite etwas unternommen wird, andererseits klingeln alle Alarmglocken, wenn sogar von staatlicher Seite etwas unternommen wird ^^, wenn ihr versteht, was ich meine. ;)
Ich weiß von behördlicher Seite das Atomschutzbunker seid 2 Jahren auf ihre Weiternutzung geprüft werden.
Finde den Gedanken auch grausig.


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27.09.2026 um 03:08
Zitat von chandelier1979chandelier1979 schrieb:Ich weiß von behördlicher Seite das Atomschutzbunker seid 2 Jahren auf ihre Weiternutzung geprüft werden.
Ich war zufällig die Tage in einem ehemaligen Atomschutzbunker. Bei uns in der Stadt kann man eine Führung zu einem der wenigen Bunker aus den 60ern buchen, die noch so gut erhalten sind, dass sie zumindest in musealem Zustand sind. Wobei die Anlage auch noch bis 2007 auf Staatskosten in irgendwie funktionalem Zustand erhalten wurde. Seitdem kümmert sich nur noch der Verein, der die Führungen anbietet, darum. War eine ziemlich dystopische Angelegenheit.

Mal davon abgesehen, dass das ein Bunker mit Platz für 1600 Personen (auf ebenso vielen Quadratmetern - Legehennen haben mehr Platz) in einer Stadt mit über 300.000 Einwohner war und Otto-Normal-Mensch somit eher nicht mit einem Platz hätte rechnen können, lief da auch viel auf der Basis von "Hoffen wir das Beste" und Daumendrücken.

Mal abgesehen davon, dass es da drin so eng gewesen wäre, dass ein überfüllter ICE geradezu luftig dagegen wirkt und es wohl ein "8 Stunden Stehen, 8 Stunden Sitzen und 8 Stunden Liegen"-Konzept gab, wäre es dort drin sehr schnell sehr heiß geworden, während das Trinken auf 4 Becher Flüssigkeit am Tag rationiert worden wäre. Und beim Luftfilter war man sich auch nicht soooo ganz sicher, dass er die Radioaktivität abhält. Aber was sie dort unten wohl hatten, waren massenweise Beruhigungsmittel.

Nach 10 Tagen wären dann aber sowieso die Vorräte alle gewesen, sodass die Personen, die den Aufenthalt im Bunker eventuell überlebt hätten, sich mit der oberirdischen Radioaktivität hätten auseinander setzen müssen.

Uns wurde von unserem Guide aber auch gesagt: Heutige Atombomben sind nicht nur stärker als die, auf deren Basis die damaligen Bunker gebaut wurden, sie sind auch viel schneller bei uns, sodass man es aller Wahrscheinlichkeit gar nicht mehr in den Bunker hinein schafft. Er hat uns dann aber noch damit "aufgemuntert", dass man, wenn man nur nah genug an der Detonation dran ist, wenigstens nicht mehr mitbekommt, wie man stirbt.


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28.09.2026 um 10:56
Zitat von dieLaradieLara schrieb:da aktuell alles Geld in die Verteidigung und Vorbereitung auf einen Ernstfall fließen muss.
Mein Großer arbeitet ja an der Uniklinik, dort müssen die Mitarbeiter mittlerweile seit letztem Jahr wieder verstärkt Übungen/Fortbildungen für Verwundungen mit Splittern und Schusswunden machen.


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29.09.2026 um 13:16
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Mein Großer arbeitet ja an der Uniklinik, dort müssen die Mitarbeiter mittlerweile seit letztem Jahr wieder verstärkt Übungen/Fortbildungen für Verwundungen mit Splittern und Schusswunden machen.
Au Backe..., das ist eine ziemlich fiese Vorstellung. Sowas beschäftigt mich dann länger, weil, was soll Mensch tun?


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29.09.2026 um 13:20
Zitat von MerirukaMeriruka schrieb:Au Backe..., das ist eine ziemlich fiese Vorstellung. Sowas beschäftigt mich dann länger, weil, was soll Mensch tun?
Sinn macht es sicherlich, so oder so. Aber es beschäftigt einen schon, ganz sicher.

Du selber kannst nicht viel tun, vielleicht etwas vorsorgen, falls es mal Versorgungsengpässe geben sollte. Erste Hilfe kann man selber auch immer mal mitmachen, muss ich selber ja auch durch den Job. Das ist allerdings nie verkehrt.


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29.09.2026 um 17:38
Balkonkraftwerk mit Speicher und Notstromfunktion ist jetzt auch bestellt. Die Ausgabe holt man auf längere Sicht wieder rein und wir sind gerüstet, falls auch bei uns mal alles dunkel wird. Da wir barfen und auch viel auf Vorrat kochen haben wir mehrere Kühl-/ Gefrierschränke, was bei einem Stromausfall dann echt fatal wäre.


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30.09.2026 um 06:36
Zitat von JebaJeba schrieb:Da wir barfen und auch viel auf Vorrat kochen haben wir mehrere Kühl-/ Gefrierschränke, was bei einem Stromausfall dann echt fatal wäre.
Aber reicht da ein Balkonkraftwerk überhaupt aus von der Leistung?


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30.09.2026 um 08:57
Zitat von JebaJeba schrieb:Balkonkraftwerk mit Speicher und Notstromfunktion ist jetzt auch bestellt.
Wieviel Watt hat dein Balkonkraftwerk und dein Stromspeicher?

Ich erwarte jetzt eigentlich täglich den Anruf, dass unser bestellter Stromspeicher bei uns verbaut werden kann.


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30.09.2026 um 14:23
@PrivateEye ja das dürfte reichen, es ist ja der Speicher vorhanden, der auch bei Stromausfall weiter lädt. Im tiefsten Winter komplett ohne Sonne zehrt man vom Speicher und es sollen dann bei schlechtem Wetter auch nur die wichtigsten Geräte dran. Bei dem 5kw Speicher ist selbst eine Woche ohne Sonne problemlos möglich.

@Obse89 Es ist ein Balkonkraftwerk mit 2000W / 800W werden halt eingespeist und ein 5kw Speicher, was habt Ihr Euch ausgesucht?


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30.09.2026 um 14:26
@Jeba

Okay, dann drücke ich die Daumen. Im Winter ist es mit Solarstrom aber knapper, da die Tage ja kürzer sind. Aber einen kleinen Zeitraum solltet ihr damit sicher überbrücken können.


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30.09.2026 um 15:23
@PrivateEye Ja ich denke auch, wenn so gar nichts reinkommt, kann ich ja auch den Speicher mit Haushaltsstrom füllen und die Einspeisung stoppen, um auf der sicheren Seite zu sein. Allein der Gedanke beruhigt 😉


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30.09.2026 um 18:50
Zitat von JebaJeba schrieb:Es ist ein Balkonkraftwerk mit 2000W / 800W werden halt eingespeist und ein 5kw Speicher, was habt Ihr Euch ausgesucht?
Sind diese 800W Kraftwerke nicht die, die man normal in die Steckdose einsteckt? Wenn du ein Grundrauschen von 200-300W hast (Kühlschrank, Gefriertruhe, Heizung o.ä.) dann hast du bei voller Auslastung ca. 500W Überschuss - wenn es perfekt läuft. Da benötigst du an die 12h Stunden Sonne um den Speicher zu füllen.

Oder habe ich einen Fehler beim groben Durchrechnen?

Wir haben eine 8,x KW PV Anlage und starten mit einem 7,7KW Speicher von BYD mit Notstromfunktion. Heute Mittag habe ich über die App gesehen, dass wir ca. 6KW produziert haben und ca. 250W an Verbrauch hatten, da niemand zu Hause war.


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01.10.2026 um 06:15
Ja es ist ein kleines Balkonkraftwerk, das 800W einspeist aber 2000W Modulleistung hat. Wir haben eine sehr hohe Grundlast hier, alles was wir tagsüber speichern können, wird auch nachts wieder leergesaugt. Wir möchten nur diese kleine Rückversicherung haben, dass Strom im Notfall hier generiert wird, um bei Stromausfall die Gefrierschränke am Laufen zu halten. Zudem sind durch den Komplettverbrauch bei der Einspeisung die Kosten auch in wenigen Jahren reingeholt.
Das ganze soll noch drei Jahre überbrücken, die wir keine größere PV Anlage nutzen können.


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01.10.2026 um 06:27
@Jeba

Ich vermute mal ihr habt eine Mietwohnung? Da hat der Mieter ja selten die Möglichkeit was zu ändern, alleine schon bei Heizung & Co. Da bietet sich natürlich so ein Balkonkraftwerk an, keine Frage. Das wäre sicherlich auch eine Alternative für einen garten/Gartenlaube, aber der wird ja nicht ganzjährig genutzt.


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01.10.2026 um 12:56
Zitat von JebaJeba schrieb:Wir möchten nur diese kleine Rückversicherung haben, dass Strom im Notfall hier generiert wird, um bei Stromausfall die Gefrierschränke am Laufen zu halten.
Kann ich nachvollziehen. Ist bei meinen Eltern mit den Gefrierschränken auch so: Da sind Gartenprodukte drin, und sie essen Fleisch, da werden auch Fleischprodukte eingefroren die nur saisonal verfügbar ist (auf dem Land, bald ist wieder Schlachtzeit für Gänse, Enten, es gibt auch Wild).

Der Gefrierschrank ist bei uns nicht heikel: Wir essen kein Fleisch und brauchen auch keines für Haustiere, und da kein Garten vorhanden ist, lohnt es sich für uns nicht Gemüse auf Vorrat einzufrieren. Es ist nur ein Doppelgefrierfach*, und drin ist mal etwas Gemüse wenn es zu viel war (z.B. von einem ganzen gekauften Kürbis etwas einfrieren), mal vorgekochtes Essen (eher selten), mal selbstgebackenes Brot wenn es z.B. vorm Urlaub nicht mehr alle wurde oder umgekehrt um sich nach dem Urlaub gleich eines auftauen zu können. Im Sommer ab und zu mal Eis (gekauft oder selbstgemacht).
Weder Tiefkühlmahlzeiten (mögen TK-Pizza, Mikrowellenmahlzeiten, TK-Kuchen etc. nicht), noch regelrechte Vorräte.
Der Kühlschrankinhalt ist bei uns etwas heikler: Da sind z.T. große Mengen Gemüse drin, da wir nur ungefähr alle 2 Wochen einkaufen, alles zu Hause kochen und sehr viel Gemüse essen. (Rein preislich gesehen wäre der Verlust aber nich so hoch wie bei Gefrierschränken voller Fleisch, das ist klar. Das Gemüse könnte man auch teils noch aufessen, einfach roh.)

*Mietwohnung; Küche kam ohne Gefrierschrank und Kühlschrank. Hatten uns für diese Lösung entschieden da wir nicht mehr brauchen und um Platz zu sparen.


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01.10.2026 um 16:37
@PrivateEye
Nein, genau das Gegenteil, wir haben einen großen alten Hof mit drei Wohneinheiten mit insgesamt fast 500m² Wohnfläche, zwei von uns selbstgenutzt, eine vermietet. Der Verbrauch liegt bei ca. 40kWh am Tag. Wir haben unser Dach vor 17 Jahren als Solarfläche vermietet. Es sind 30 kWp auf dem Dach. Nach Ablauf der Förderung in drei Jahren schauen wir dann wie es weitergeht. Ich würde natürlich gerne dann einen Speicher nachrüsten und dort einen Großteil unseres Stroms abnehmen.
Das kleine Balkonkraftwerk deshalb, weil wir dann keine weiteren Genehmigungen und keinen Elektriker brauchen und einfach für den Ernstfall gerüstet sind.

@Raspelbeere ja bei uns wäre das tatsächlich eine Katastrophe, wir haben 2 Hunde und zwei Katze , die alle gebarft werden, locker 30kg Fleisch haben wir alleine schon dafür im Gefrierschrank. Dann bin ich es schon immer gewohnt große Portionen zu kochen, um dann die Hälfte davon einzufrieren. Ich mag es einfach, dass ich mal fix was aus der Truhe nehmen kann, wenn ich keine Lust auf Kochen habe. Im Winter oder bei Erkältung Suppen etc. Wenn wir Fleisch holen, dann oft beim Angus Züchter große Haushaltspakete, das sind auch 12 - 20kg. Bei Sonderangeboten kaufen wir auch gerne Vorrat und wir grillen oft sehr spontan, da hab ich gerne was in der Truhe. Dann die Nähe zu den Niederlanden ... Frikandeln und ähnliches Imbissfood, aber auch Großpakete Maultaschen, Suppengemüse vorgeschnitten, Brötchen etc. Größere Mengen Tomaten aus dem Gewächshaus, Kräuter, etc. wird auch alles eingefroren.
Da sieht man, wie unterschiedlich man das alles handhaben kann. Andere gehen schnell mal einkaufen, wir gehen schnell mal an den Gefrierschrank 😅. Bei uns ist halt auch der PKW zwingend notwendig zum Einkaufen, fußläufig gibt es hier nichts, da mag ich das auf Vorrat kaufen.


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01.10.2026 um 17:46
@Jeba
Bei manchen Gerichten ist das schon praktisch, z.B. Suppen, diese einzufrieren. Das machen wir auch mal, gerade wenn absehbar bald so eine Auftau-Mahlzeit sinnvoll ist.
Bei Zweipersonenhaushalt in einer 60-qm-Mietwohnung (ohne Keller) mit schmaler Küche, kein Garten, essen kein Fleisch, keine fleischfressenden Haustiere (wir haben Haustiere, aber die brauchen nur Fischfutter, frisches Gemüse sowie Lebend-Insekten; Haustiere sind eine Bartagame, Zierfische, Zierinsekten und dann noch die Futterinsekten für die Bartagame) sieht das anders aus.
Wir hatten zur Auswahl Gefrier-Kühlschrank-Kombigeräte mit jeweils verschieden großen Anteilen Kühl- vs. Gefrierteil (halbe-halbe, 1/3 Kühl vs. 2/3 Gefrier, genau umgekehrt etc.); bei uns macht ein größerer Anteil Kühlschrank mehr Sinn fürs Gemüse vom Markt, und ein kleinerer Gefrierschrankanteil. Wir hatten früher auch mal nur ein Gefrierfach überm Kühlschrank (wenn das in der Wohnung so drin war und sich eine extra Anschaffung nicht lohnte), das war und schon zu knapp, da passt z.B. kein ganzes Bauernbrot oder ein kleingeschnittener halber Kürbis rein.

Schnell mal einkaufen gehen wir auch nicht: nur ein Einkauf alle zwei Wochen, und mit dem Bus (und Einkaufstrolleys - für jeden von uns einen - damit gut was reinpasst) statt zu Fuß. Ein Großteil ist frisches Gemüse, und das wird dann der Haltbarkeit entsprechend über zwei Wochen aufgegessen. (Andere Vorräte sind da, v.a. getrocknete Hülsenfrüchte, Reis/Getreide, Mehl, Gewürze und dann alles bei dem Gläser und Dosen Sinn machen, z.B. Oliven.)
Schnell mal einkaufen, wie es viele "Städter" zu tun scheinen, wäre uns gar nichts: Kostet so viel Zeit extra, könnte ich echt nicht haben. Definitiv nicht abends nochmal zum Einkaufen fürs Abendessen los - wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, hätte ich gerne für uns was in 20, 30 Minuten auf dem Teller, und einfach nur noch meine Ruhe. Die Situation mit fast täglich einkaufen hatten wir z.T. schon kurz nach Umzügen und es war einfach belastend, auslaugend.
Bin da deutlich mehr der Typ "Vorräte, selber machen", auch z.B. Brot, Baguette, Brötchen backen. Auch der Typ "Großpackung", z.B. 25-kg-Sack Mehl, 2 kg Nüsse, 10 kg-Sack Kichererbsen...
Dieses Wochenende ist wieder Einkauf dran, mit einer "Riesenfuhre" Obst, Gemüse, Teekräuter etc. vom Markt. (Markt ist hier üblicher; leben in Südamerika. Es ist ein Supermarkt zu Fuß erreichbar; wir kaufen da kaum Obst und Gemüse, da sie dort wesentlich teurer sind. Das Obst liegt da wie in Deutschland schön einsortiert im Kühlregal im Fach, das kostet halt... Vom noch eher rustikalen Markt ist hier wesentlich günstiger und m.E. die Qualität auch besser. Wir kaufen im Supermarkt um die Ecke allenfalls Produkte wie Spülmittel, Packung Salz etc.)
Wir sind in Deutschland auf dem Land aufgewachsen (und unsere Eltern leben nachwievor auf dem Land, haben teils fleischfressende Haustiere, essen auch Fleisch) und handhaben das so wie ihr. Großes altes Haus jeweils vorhanden, mit Selbstversorgergarten. Da ist auch ein Auto dringend nötig, Einkauf in der 10 km entfernten Stadt, oder Fleisch abholen (Wild, Enten, Gänse, Stallhasen die sie früher hatten aber nun im hohen Alter nicht mehr) auch in einem Umkreis von 10, 20 km.


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02.10.2026 um 06:37
@Jeba


Bekommt ihr dann eure vermietete Dachfläche zurück oder wie muss ich mir das vorstellen? Da könntet ihr euch sicher selner versorgen bzw. noch ein E-Auto davon betreiben, klingt gut würde ich sagen. :Y:


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