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437.300 neue Einwanderer pro Jahr - ist das gut?

437.300 neue Einwanderer pro Jahr - ist das gut?

07.11.2014 um 10:14
Emmeleia schrieb:Dass das Geld in Deutschland nicht gerecht verteilt ist und auch Menschen mit Jobs teilweise kaum ihren Lebensunterhalt bestreiten können, wird leider auch nicht besser, wenn wir keine Flüchtlinge mehr aufnehmen.
Ach so, nach dem Motto: Eh alles im Arsch, da können wir ruhig noch mehr Geld, welches wir gar nicht haben, ausgeben?

Die andere Frage ist: Wo soll dasaufhören? Es gibt weltweit dutzende bewaffnete Konflikte, Millionen von Menschen sind auf der Flucht. Wie weit soll das gehen? Sind wir erst gute Menschen, wenn hier genausoviele Asylanten wie Deutsche leben??

@Herbstblume
Ich habe es anhand der genehmigten 350 Euro pro Person errechnet - was da noch dazu kommt, weiß ich nicht.


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07.11.2014 um 10:16
Grymnir schrieb:Ach so, nach dem Motto: Eh alles im Arsch, da können wir ruhig noch mehr Geld, welches wir gar nicht haben, ausgeben?
Nö. Hab ich auch nicht geschrieben. Es geht mir um Kausalität, die hier fälschlicherweise immer unterstellt wird, de facto aber nicht existiert.


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437.300 neue Einwanderer pro Jahr - ist das gut?

07.11.2014 um 10:17
Es kommt jetzt extrem darauf an, wie sinnvoll die Flüchtlingspolitik betrieben wird. Wenn sie es nicht schafft, eine entsprechende Infrastruktur aufzubauen und zu erhalten, um die Flüchtlinge nicht verrotten zu lassen, dann könnte es in der Tat zu größeren Problemen kommen, z.B. zu Ghettobildung, vermehrter Kriminalität und ähnliches.

..

Anbei..

Flüchtlingspolitik: Bewilligte Asylanträge auf Rekordhoch

Die Flüchtlingszahlen steigen dramatisch - und Deutschland bewilligt so viele Asylanträge wie seit Jahren nicht. Mehr als 25.000 Schutzsuchende haben 2014 bereits einen positiven Bescheid bekommen.

Berlin - Die Zahl der bewilligten Asylanträge ist so hoch wie seit Jahren nicht. Im dritten Quartal 2014 wurden 9582 Asylanträge genehmigt, damit wurde in diesem Jahr insgesamt bereits 25.646 Asylsuchenden Schutz gewährt. Der Großteil der Bewerber, die Asyl bekamen, stammt aus den Krisengebieten Syrien, Afghanistan und Irak. Die Zahlen gehen aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervor, die SPIEGEL ONLINE vorliegt.

[...]

Die Behörden haben immer größere Probleme, die Anträge zeitnah zu bearbeiten. Im Schnitt dauert es nach Angaben der Bundesregierung inzwischen 8,4 Monate, bis über einen Antrag entschieden wird. Bei der letzten Erhebung im Sommer waren es noch 6,9 Monate gewesen. Eine besonders lange Wartezeit haben Asylsuchende aus Pakistan. Sie müssen im Schnitt 17,6 Monate warten, bevor ihr Antrag bewilligt oder abgelehnt wird. Bei Bewerbern aus Afghanistan sind es 16,5 Monate.

[...]


http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-bewilligte-asylantraege-auf-rekordhoch-a-1001443.html


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07.11.2014 um 10:17
Grymnir schrieb:Die andere Frage ist: Wo soll dasaufhören? Es gibt weltweit dutzende bewaffnete Konflikte, Millionen von Menschen sind auf der Flucht. Wie weit soll das gehen? Sind wir erst gute Menschen, wenn hier genausoviele Asylanten wie Deutsche leben??
Nö aber man könnte sich ja kollektiv für frieden engagieren aber dazu müsste man an höhere stellen. Dazu haben die meisten aber keinen arsch in der hose...es ist ja viel einfacher denjenigen flüchtlingen die schuld zu geben die unter anderem wegen uns hier sind.


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Herbstblume
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437.300 neue Einwanderer pro Jahr - ist das gut?

07.11.2014 um 10:18
@Grymnir

Halt die üblichen Leistungen und zusätzlich eben noch Kosten für Integrationshilfe, Dolmetscher, Betreuer, Sozialarbeiter,...halt die ganze Asylindustrie.
Ach ja, und sobald das Asylgesuch genehmigt ist, gibt's natürlich auch Kindergeld. Und dann wohl auch Kindergeld für die hier nicht lebenden Kinder...


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07.11.2014 um 10:19
@Emmeleia
...Klingt aber wie die logische Konsequenz aus deinem Gedanken.

Willst du meine Frage nicht beantworten? Würde gerne wissen, was du so darüber denkst.

@aseria23

Na dann... Wenn du es schaffst, den Palästina-Konflikt zu lösen, Hut ab.
An sich hast du ja recht, es ist wie Hilfe zur Selbsthilfe. Dummerweise fruchtet das nur meistens nicht.

@Herbstblume

Gut so, raus mit der Kohle.
Ich bin jetzt erstmal weg, ich muß noch ein bisschen Geld für den deutschen Staat erwirtschaften.


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07.11.2014 um 10:23
@Herbstblume

Theoretisch müsste man sogar Therapeuten mit einbeziehen, da viele Flüchtlinge schwer traumatisiert sein dürften.


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07.11.2014 um 10:26
tja, da gibt man Geld aus für Menschen, die in Not sind, das ist natürlich scheisse, dann doch lieber Steuergeld für "schöne" Dinge ausgeben, auch wenn diese weder benötigt, noch benutzt werden oder überhaupt einen Sinn ergeben, aber das sind ja nur "Peanuts"......


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Herbstblume
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07.11.2014 um 10:34
@Aldaris

Das würde zu weit führen, sonst kommt der nächste und verlangt die Einbeziehung der Schäden durch von Asylanten und Asylbewerbern verursachten Kosten durch Kriminalität...

Aber ich bin ja der Meinung dass die Höhe ab nächstem Jahr völlig gerechtfertigt ist, denn auch Asylanten sollen natürlich ein menschenwürdiges Dasein haben können. Das Problem ist die Ressourcenverschwendung durch Nichtabschiebung von abgelehnten Bewerbern, nicht Beschränkung der Rechtsmittel und somit kürzeren Asylverfahren, falsche europäische Asylpolitk,...

Da liegen für mich die Probleme


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RoseHunter
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437.300 neue Einwanderer pro Jahr - ist das gut?

07.11.2014 um 10:39
Ganz nüchtern betrachtet sind Einwanderer ja erstmal Menschen, die uns irgendwann mal nützlich sein könnten. Ob wir sie so einbinden, dass es uns und ihnen etwas bringt oder sie erst mal nur kasernieren und nicht arbeiten lassen, finde ich so dämlich, wie hausgemacht.

Dass diese Menschen Power und Biss haben, haben sie mit ihrer Flucht oft schon bewiesen. Stellt man diese Menschen erst mal kalt, suchen sie sich ihre Wege der Aktivität, die uns nachvollziehbarerweise nicht immer gefällt.


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07.11.2014 um 10:39
@Herbstblume

Schon klar. Wobei auch das Auffangen durch Therapeuten enorm wichtig sein dürfte. Da kommen Menschen z.B. aus Syrien, welche vielleicht ihre ganze Familie verloren haben - Tod und Verderben mit ansehen mussten. Wenn das nicht aufgearbeitet werden kann, entstehen daraus u.U. viele Probleme. Man kennt das ja beispielsweise in einer anderen Form von Soldaten, die aus dem Krieg zurückkehren. Die sind teilweise nicht mehr in der Lage dazu, ein normales Leben zu führen.
Herbstblume schrieb:falsche europäische Asylpolitk,...
Das ist das Kernproblem.


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RoseHunter
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07.11.2014 um 10:49
@Herbstblume
Herbstblume schrieb:Halt die üblichen Leistungen und zusätzlich eben noch Kosten für Integrationshilfe, Dolmetscher, Betreuer, Sozialarbeiter,...halt die ganze Asylindustrie.
Und die Alternative?
Tore zu und beschleunigtes Aussterben?
Wir können natürlich auf Pflegeroboter hoffen und dass das Geld auf den Bäumen wächst...
Herbstblume schrieb:Ach ja, und sobald das Asylgesuch genehmigt ist, gibt's natürlich auch Kindergeld. Und dann wohl auch Kindergeld für die hier nicht lebenden Kinder...
Das ist was anderes und zu kritisieren. Clinton hat das Kindergeld für Einwanderer zeitlich befristet

Wir haben aber das Problem, dass unsere Geburtenrate völlig am Arsch ist das effektivste Mittel die "Zuchtprämie" ist. Da kann man aber schlecht nach Herkunft oder Hautfarbe selektieren.

Die arische Mutti kriegt für jeden neuen Rentensicherer nen Volkswagen vor die Tür und die Türkenmutti muss selber zusehen, wie sie klar kommt, das ist wohl so rassistisch, wie es klingt.

Also muss Plan B her.


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437.300 neue Einwanderer pro Jahr - ist das gut?

07.11.2014 um 10:54
@Grymnir

Ich antworte gern später darauf, muss jetzt los.


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RoseHunter
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07.11.2014 um 11:01
@Grymnir
Grymnir schrieb:Die andere Frage ist: Wo soll dasaufhören? Es gibt weltweit dutzende bewaffnete Konflikte, Millionen von Menschen sind auf der Flucht. Wie weit soll das gehen? Sind wir erst gute Menschen, wenn hier genausoviele Asylanten wie Deutsche leben??
Die produktivere Frage ist mMn: Wann ist man Deutscher?
Deutsche Vorfahren in den letzten 6 Generationen?
Blond und hellhäutig?
Gute Sprachkenntnisse?
Beitrag zum Bruttosozialprodukt?

Wann darf sich jemand als angekommen und angenommen fühlen?
Da wir Urgermanen diese Frage standhaft nicht beanworten, drehen sich viele Einwanderer der dritten und vieren Generation um und suchen sich ihre Identität.


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Herbstblume
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07.11.2014 um 14:33
@Grymnir
Grymnir schrieb:Fix: Mehr Geld für Asylbewerber!

Asylbewerber erhalten in Deutschland künftig höhere Leistungen.
Was bei uns für menschunwürdig gehalten wird, also zum Beispiel Sachleistungen, scheint in einem Nachbarland wenigstens für das eigene Volk und dann noch zumal für das arbeitende durchaus zumutbar zu sein
First-year French teachers get food stamps instead of salaries

Some French elementary school teachers starting their careers in the Paris region have not been paid since the start of the school year. They say the missing salaries are just a part of a larger, dysfunctional system.
When the desperate teachers complained, administrators suggested they take out a small loan or accept food stamps, while they worked out the kinks in their payroll system.
http://www.france24.com/en/20141106-france-teachers-training-school-no-salaries-food-stamps-creteil/


Also merke, was man der eigenen Bevölkerung zumuten darf, dass darf man noch lange nicht einem Asylbewerber zumuten


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bliebig
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07.11.2014 um 14:45
@RoseHunter
RoseHunter schrieb:Wann ist man Deutscher?
Würde sich nur auf den männlichen Teil beziehen, war aber nicht deine Absicht, so wie ich das aus dem Kontext entnehme.

Nach dem Gesetz ist Deutscher:

Art 116 GG (1) Deutscher im Sinne dieses Grundgesetzes ist vorbehaltlich anderweitiger gesetzlicher Regelung, wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt oder als Flüchtling oder Vertriebener deutscher Volkszugehörigkeit oder als dessen Ehegatte oder Abkömmling in dem Gebiete des Deutschen Reiches nach dem Stande vom 31. Dezember 1937 Aufnahme gefunden hat.

(2) Frühere deutsche Staatsangehörige, denen zwischen dem 30. Januar 1933 und dem 8. Mai 1945 die Staatsangehörigkeit aus politischen, rassischen oder religiösen Gründen entzogen worden ist, und ihre Abkömmlinge sind auf Antrag wieder einzubürgern. Sie gelten als nicht ausgebürgert, sofern sie nach dem 8. Mai 1945 ihren Wohnsitz in Deutschland genommen haben und nicht einen entgegengesetzten Willen zum Ausdruck gebracht haben.
RoseHunter schrieb:Wann darf sich jemand als angekommen und angenommen fühlen?
Kommt drauf an wo. In einem Dorf so ungefähr in zwei- bis dreiundert Jahren, in der Großstadt schneller.


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07.11.2014 um 15:32
@RoseHunter :o:


>
Wann darf sich jemand als angekommen und angenommen fühlen?
Da wir Urgermanen diese Frage standhaft nicht beanworten, drehen sich viele Einwanderer der dritten und vieren Generation um und suchen sich ihre Identität.
Das ist ja DAS Thema schlechthin. Ja, irgendeine Identität möchte halt jeder haben.

Aber 2014...Die NPD akzeptiert in ihren Reihen Mitglieder ohne "Ariernachweis" und Akif Pirincci wird auch von einem Teil immerhin der rechtsonservativen Szene als "Deutscher" anerannt. Also es lockert sich wohl auf. Gut, dass du es erwähnt hast :)


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RoseHunter
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07.11.2014 um 16:31
@bliebig
RoseHunter schrieb:
Wann darf sich jemand als angekommen und angenommen fühlen?


Kommt drauf an wo. In einem Dorf so ungefähr in zwei- bis dreiundert Jahren, in der Großstadt schneller.
;) 200 - 300 Jahre, das könnte eine kleine Quelle des Problems sein.


@kofi

Wenn ich drei Mal besser Deutsch als die meisten meiner Mitmenschen können würde, aber die Haut leider zu dunkel und die Nase zu breit ist, würde mir das auch auf den Sack gehen und ich würde, jung, stolz, wild mir einen flotten Backenbart wachsen lassen oder mein Kopftuch enger schnallen.


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437.300 neue Einwanderer pro Jahr - ist das gut?

07.11.2014 um 22:10
@Herbstblume
welch beschissener Vergleich........


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Herbstblume
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437.300 neue Einwanderer pro Jahr - ist das gut?

07.11.2014 um 22:15
@Tussinelda

Endlich wird mal das geistige Niveau mit der Fäkalsprache untermauert. So viel Offenheit sieht man hier ja selten


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