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Diskussionsfähigkeit

108 Beiträge, Schlüsselwörter: Diskussionen, Meinungen, Diskussionsfähigkeit

Diskussionsfähigkeit

07.12.2014 um 12:09
@Heijopei
Na ja, ich meinte halt eher, dass man überlegt, ob das, was man geschrieben hat, auch genauso beim anderen ankommt, wie man es meint. Wenn jemand etwas schreibt, was dem anderen nicht passt, gehört es trotzdem immer noch in die Sparte "Andere Meinungen respektieren".

@laucott
laucott schrieb:Nicht immer gleich auf diverse Charaktereigenschaften auf Grund einer Aussage schliessen.
Stimmt. Wie oben schon gesagt, es kann auch durchaus mal was falsch verstanden werden.

@deja-vu.
deja-vu. schrieb:Ich erlebe leider soo oft das Gegenteil.
Ja, und das ist wirklich schade. Hier könnten so viele gute Diskussionen entstehen, auch über sehr grundlegendes, wenn sich manche ein wenig mehr zurücknehmen würden. Und selbst wenn es mal ein bisschen hitziger zugeht - beleidigen muss man deshalb ja noch lang nicht.


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nodoc
ehemaliges Mitglied

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Diskussionsfähigkeit

07.12.2014 um 18:51
Ich finde es immer belustigend in Diskussionen, besonders wenn eine Meinung auftaucht die nicht so recht ins gerade gewünschte Konzept passt, das diese mit dem Hinweis man möge sich doch erst mal einlesen, abgewürgt wird. Es nutzt in der Regel auch nicht viel, ob man sich nun eingelesen hat oder nicht. Hat in meiner Liste der abgehefteten Totschlagargumente aber nur Platz 204.

Platz 1 der Killerphrase belegt immer noch Godwin’s law., dicht gefolgt von: Hinweis auf Rechtschreibfehler um den anderen zu diskreditieren und bloß zu stellen. In der Regel von Usern, die selber nicht durch korrekte Rechtschreibung glänzen.


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Diskussionsfähigkeit

07.12.2014 um 18:56
zu einer guten Diskussion gehört es, Meinungen anderer zu akzeptieren. Ich finde es nicht gut, wenn behauptet wird, die Ursache für ein Problem läge bei demjenigen selbst, die Schuld auf denjenigen geschoben wird, ohne die Realität sehen zu wollen.


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07.12.2014 um 21:39
Sehr wichtig finde ich, das jeder ausreichend Platz und Zeit bekommt, seine Argumente darzulegen. Ausreden lassen ist die Devise, in RL. Ich beobachte spätabendlich in TV-Talkrunden, dass irgendwann, wenn ich wirklich wichtige Argumente und Einwürfe erwarte, wenn es wirklich zur Sache geht und unbequeme Meinungen geäußert werden, sämtliche Dämme brechen, alle wild durcheinander schreien, ohne dass es zu einem Resultat führt. Sämtliche im TV geführten Diskussionen sind sowieso für`n Arsch, weil sie zu nichts führen außer dem Gefühl des vormals interessierten Zuschauers, seine Zeit verschwendet zu haben.


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07.12.2014 um 21:54
@Magaziner

Das kann ich nur unterschreiben. Ausreden lassen, Argumente zulassen - und was hier schon erwähnt wurde - Respekt dem Gegenüber und seiner Position. Jeder kennt dass, wenn man diskutiert und sich irgendwann aufregt. Der eine ist eher ein HB Männchen, der andere kalt wie eine Hundeschnauze - aber jeder hat seinen wunden Punkt.

Was dann passiert ist folgendes: Während wir vorher unseren Standpunkt erklärt haben, und uns dadurch abgegrenzt haben, verlieren wir - wenn das Gegenüber uns "gefährlich" wird die Autonomie, wir fühlen uns provoziert und in die Ecke gedrängt.

Das schlimme ist eigentlich, das agressive Argumentation nichts zwangsläufig falsche Aussagrn zur folge hat. Für mich jedoch gilt seit langem, wer mir agressiv entgegen tritt, dessen Argumentation hat keinen Wert. "Meinung" ist sowieso kaum was wert, denn das was wir "meinen" sind sowieso nur die Fremdgedanken anderer, wir führen alle nur Stellvertreterkriege. Viel wichtiger im Leben als das Was - ist das Wie.

Wenn das eingehalten wird, können auch die besten Freunde kontroverse und entgegengesetzte Standpunkte haben.


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Alano
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Diskussionsfähigkeit

07.12.2014 um 21:56
Ich finde, es gehört dazu, zurück zustecken. Selbst wenn man sich bereits auf eine zu erwartende Antwort ein Gegenargument zurecht gelegt, muss man dieses nicht unbedingt abfeuern.

Aber im allgemeinen finde ich Diskutieren nur bis zu einem gewissen Punkt sinnvoll.

Manchmal merkt man richtig, das Worte keinen Sinn mehr machen. Und wenn zwei Einstellungen komplett gegeneinander gerichtet sind, macht jede Diskussion keinen Sinn mehr.


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07.12.2014 um 22:04
@DeadPoet
DeadPoet schrieb:Was dann passiert ist folgendes: Während wir vorher unseren Standpunkt erklärt haben, und uns dadurch abgegrenzt haben, verlieren wir - wenn das Gegenüber uns "gefährlich" wird die Autonomie, wir fühlen uns provoziert und in die Ecke gedrängt.
Wenn wir eine Minderheiten-Vertretung sind und frech und vorlaut genug, die Ansichten und Philiosophien dieser Minderheiten zu äußern, dann stehen wir auf der "Verlierer-Seite" der Runde. Augenblicklich verbünden sich reflexartig alle anderen Podiumsmitglieder gegen uns, gleich, welcher Gesinnung diese sind und wie sie zueinander stehen. Dann haben sie einen gemeinsamen "Feind". Und den brüllt diese Solidar-Zweckgemeinschaft dann im Chor nieder. Ist das so ungefähr das, was Du meintest? Wenn ja, dann haben wir das gleiche Phänomen beobachtet.


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07.12.2014 um 22:54
@Magaziner

Was ich sagen wollte war, dass wir reagieren wenn wir uns in unserer Meinungen angegriffen fühlen. Die Emotionen beginnen an dem Moment, in dem wir dem Gegenüber unsere Ansicht so klar machen müssen, dass er sie mindestens akzeptiert, aber am besten zustimmt. Wir verknüpfen unsere Meinung mit unserem Ego, und kämpfen gewissermaßen nicht um eine Sache, sondern uns selbst. Weiss nicht wie verständlich das war :-D

Aber ja, wir helfen uns in der Gruppe oder bauen gezielt Gegenansichten auf um eine Alleinstellungsposition zu haben. Beides kann sich auszahlen. In der Gruppe ist der Schutz groß und die Wahrscheinlichkeit zu "gewinnen" hoch. Dafür fällt der Gewinn bei Sieg als Einzelperson, wenn man sich gut schlägt um so üppiger aus.


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07.12.2014 um 22:57
@DeadPoet
Absolut verständlich. :)


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11.12.2014 um 02:11
Ich finde es wichtig bei Diskussionen möglichst respektvoll und sachlich zu bleiben, immer gelingt mir das ehrlicher Weise aber auch nicht. ;)
Ich mag es nicht, wenn es unter die Gürtellinie geht, wenn beleidigt oder ständig gestichelt wird.


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11.12.2014 um 12:27
@Türkis
Türkis schrieb:Ich mag es nicht, wenn es unter die Gürtellinie geht, wenn beleidigt oder ständig gestichelt wird.
Lustig finde ich es, wenn man sich gegen solche Angriffe wehrt (nicht beleidigend), die Reaktion kommt, dass man doch bitte sachlich bleiben soll :D


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11.12.2014 um 20:29
@Türkis
Find ich super, dass du so ehrlich bist! Klar, manchmal ist es schon schwierig, ich denke, dass uach oft mehrere Faktoren zusammen kommen.


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12.12.2014 um 00:51
Sachlich bleiben, nicht persönlich oder beleidigend werden. Andere Meinungen als gleichwertig anerkennen, keine Totschlagargumente verwenden.

Wichtig ist auch zu erkennen und zu akzeptieren, dass bei einer Diskussion keine Übereinkunft zustande kommen muss. Eine Diskussion darf auch mit den unterschiedlichen Meinungen mit der sie begonnen hat ihren Ausgang finden. Und das sehen einige leider nicht.

Klar sollte man Fehler zugeben und seine Meinung überdenken wenn man merkt, dass diese nicht so richtig ist. Viele messen hier aber mit zweierlei Maß. Gesagt wird dann zwar, man sollte es zugeben wenn man falsch liegt, gemeint ist aber wohl eher, dass der andere doch bitte seine falsche Sicht erkennen soll.

Eine gute Diskussion zu führen heißt nicht, dass mein Gegenüber meine Sicht annehmen muss, egal für wie richtig ich meine und falsch ich seine halte.


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Juvenile
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12.12.2014 um 00:57
Tja, manche User sollten sich diesen thread doch mal genauer durchlesen.


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12.12.2014 um 01:12
@Juvenile

Schwer zu erkennen wen du meinst, aber ich habe mir den Thread genau durchgelesen.


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12.12.2014 um 01:16
Ocelot schrieb:Lustig finde ich es, wenn man sich gegen solche Angriffe wehrt (nicht beleidigend), die Reaktion kommt, dass man doch bitte sachlich bleiben soll :D
Ja, sowas habe ich auch schon hin und wieder mal mitbekommen. ;)

@Luminita
Ich gebe zu, dass es mir bei manchen „sensibleren” Themen hin und wieder schwer fällt absolut ruhig und sachlich zu bleiben.

Was ich grundsätzlich vermeiden will, ist Menschen durch meine Beiträge in irgendeiner Weise zu verletzen. Das ist einfach nicht meine Art. :)
Saphira schrieb:Wichtig ist auch zu erkennen und zu akzeptieren, dass bei einer Diskussion keine Übereinkunft zustande kommen muss. Eine Diskussion darf auch mit den unterschiedlichen Meinungen mit der sie begonnen hat ihren Ausgang finden. Und das sehen einige leider nicht.
Da gebe ich dir völlig Recht.


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Juvenile
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12.12.2014 um 01:16
@Saphira
Wer es sein könnte sage ich nicht.


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12.12.2014 um 01:19
Das ist auch ne Art.


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12.12.2014 um 15:13
@Türkis
Stimmt. Ich denke, man kann gar nicht immer ruhig und sachlich auf alles reagieren, aber man sollte sich bemühen. In Diskussionen darf man schon irgendwie Emotionen einbringen, aber übertreiben sollte man doch auch nicht. Obwohl ich auch schon eine Diskussion hatte, die echt immer wieder mal hochgekocht ist - aber es haben sich dann alle wieder beruhigt um am Ende haben wir uns schließlich auf eine Sichtweise geeinigt, mit der alle leben konnten.

@Juvenile
Juvenile schrieb:Tja, manche User sollten sich diesen thread doch mal genauer durchlesen.
Das war allgemein gemeint, nehme ich an? Also auf mehrere User bezogen und nicht auf eine Einzelperson?


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BlackFlame
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Diskussionsfähigkeit

12.12.2014 um 16:38
Luminita schrieb:Ich denke, man kann gar nicht immer ruhig und sachlich auf alles reagieren, aber man sollte sich bemühen. In Diskussionen darf man schon irgendwie Emotionen einbringen, aber übertreiben sollte man doch auch nicht.
Dahingehend habe ich für mich aber einen höheren Anspruch gesetzt, der aber auch mit der Geschwindigkeit einer Diskussion zusammenhängt.

Die schriftliche Diskussion bietet ja den großen Vorteil, dass man sich prinzipiell nicht hetzen braucht und sich genug Zeit nehmen kann, wenn man sie braucht. Ich empfinde eine klare (schockierte und eingeschüchterte) Reaktion, wenn man mich bspw. anschreit oder einen meiner wunden Punkte trifft. Die gibt es auch im Schriftlichen, etwa wenn man meine Person auf die richtige Weise angreift und das lässt mich beim lesen auch nicht kalt.

Jetzt kommt das Thema Zeit ins Spiel. Während man mündlich möglichst schnell wieder funktionieren müsste, so musste ich mir über die Jahre auch erst angewöhnen, etwa Beleidigungen etc. setzen zu lassen und die Finger von der Tastatur fernzuhalten.
Wenn ich wirklich bei der Sache bleiben will, dann muss ich konsequenterweise auch meinen eigenen Fokus auf der Sache selbst behalten und den Rest ignorieren können! Das muss man halt erstmal üben, so sehr es auch in den Fingern jucken mag.

Und wenn ich dann voll und ganz über die Sache sprechen möchte, dann frage ich mich auch bei jedem für mich interessanten Thema, warum ich dazu etwas schreiben möchte?
Kann ich andere/neue Argumente beitragen? Will ich überhaupt Gegenargumente hören? Usw.
Das primäre Ziel des Diskutierens heißt bei mir, dass ich gründlich über meine Argumente nachdenke und sie dann auf die Probe stelle. Manche halten Stand, andere brechen zusammen - und gerade letzteres ist wichtig wahrzunehmen.
Ich kann und werde nicht erwarten, dass ich einen Beitrag schreibe und dann dafür applaudiert werde - das ist nicht das Ziel! Das Ziel ist der Diskurs selbst und meine eigene Rolle darin vor Augen zu haben.
Es gibt genügend Diskussionen in denen ich zu verschiedenen Zeitpunkten (manchmal mehrere Jahre auseinander liegend) völlig gegensätzliche Standpunkte vertrat, eben weil sich Meinungen und Überzeugungen ständig wandeln (gerade meine eigenen); und da ich mit mir selbst nur eine gewisse Zeit selbst diskutieren kann, frage ich eben bspw. hier manchmal nach, ob alte Argumente noch Relevanz haben.

Kurzum: Wenn ich mich voll und ganz der Sache hingeben will, dann prüfe ich vorher, was ich zur Sache zu sagen habe. Frage mich selbst, ob ich im schlimmsten Falle auch meine momentane Einstellung zu Sache ändern möchte/könnte.
Und wenn das alles klar geht und der Diskurs im Gange ist, bleibt noch ständig zu kontrollieren, ob ich mich mit jemandem im Kreis drehe, um ggf. auszusteigen bevor mir gar nichts Neues mehr einfällt und ich dadurch Gefahr laufe, den Fokus auf die Sache zu verlieren.
Und das Sahnehäubchen ist noch, bei eventueller eigener Unsachlichkeit noch einmal nachzulesen, was mich dazu veranlasst hatte und diese Erfahrung im Hinterkopf zu behalten.

Sachlichkeit fängt für mich also zu allererst bei mir selbst an.


Und in diesem Sinne bin ich ehrlich gespannt, in wie weit darauf reagiert wird.
So oft wie der Wunsch nach Sachlichkeit geäußert wurde, kann ich mir gut vorstellen, dass damit auch etwas anderes gemeint wurde. Erzählt mal. :)


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