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Meine Mutter...

142 Beiträge, Schlüsselwörter: Beziehungen, Mütter

Meine Mutter...

16.02.2015 um 11:38
@liaewen
Das kannst Du nicht auf alle Drogenabhängigen übertragen. Manche kommen durch das Kind von de Drogen los, finden ein anderes Lebensumfeld und sind gute Eltern.


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Meine Mutter...

16.02.2015 um 11:54
@Rosinante

Ich kann mich meinen Vorrednern nur anchließen: Du musst dich von deiner Mutter distanzieren.
Das ist natürlich leichter gesagt, als getan und geht auch nicht von heute auf morgen. Eine gute Freundin von mir hat eine ähnlich "tolle" Mutter. Bei ihr hat es mehrere Jahre gedauert, bis sie gänzlich mit ihrer Mutter abschließen konnte, aber mit jedem weiteren Jahr konnte ich sehen, dass es ihr besser geht. Mit einer Gesprächstherapie hat sie das Ganze dann abgerundet und lebt heute ein prima Leben.

Das Problem ist eben, dass einem Sachen wie "aber sie ist doch meine Mutter..." im Kopf herumschwirren und man gern eine normale Beziehung zu ihr hätte. Aber wenn deine Mutter so ist, wie du sie beschrieben hast, wird das (vorerst) nicht passieren. Du musst es irgendwie schaffen, dich von dem Gedanken zu entfernen, dass du in irgendeiner Weise für sie und ihre Taten verantwortlich bist. Und das geht wahrscheinlich am besten mit einer Therapie. Das hat auch gar nicht unbedingt etwas mit einer psychischen Erkrankung deinerseits zu tun (kann natürlich trotzdem sein, das weiß ich nicht), eine Gesprächstherapie soll dir in erster Linie ja helfen, dich selbst stark zu machen.

Ich kann verstehen, dass du ihr helfen möchtest bzw. sie wieder "gerade rücken" willst, aber das scheint ein Kampf gegen Windmühlen zu sein. Selbst wenn sie irgendwie eine Gesprächsbereitschaft zeigen würde, könntest du dir wahrscheinlich den Mund fusselig reden. So lange ein Erkrankter, sei es psychisch oder physisch, es nicht einsieht, dass er Hilfe benötigt... kann man lange warten und reden.
Sag ihr, dass du den Kontakt abbrichst, aber für sie da bist, wenn sie sich Hilfe holen möchte.


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16.02.2015 um 11:55
@Rosinante
Oha. Harter Tobak!

Kontakt abbrechen, sofort.
Bei dem, was du da so beschreibst, kann man der guten Frau wohl nicht mehr helfen. Sie zu, dass du es besser machst und wende dich komplett von der Brotspinne ab.


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16.02.2015 um 12:12
@brunhildeb

Den Schritt zu gehen und sich zu lösen, wird natürlich nicht einfach. Muss aber sein. Denn die eigene Entwicklung wird darunter gelitten haben. Und das hat Folgen. An sich zu zweifeln. Der Mensch ist nicht stabil und hofft immer wieder es alles sich zum Guten wendet, er sich so nach Liebe und Geborgenheit sehnt.

Hilfe wäre da ratsam, um erstmal selbst stabil zu werden. Die Sicht wird dadurch geändert und einiges erleichtert.


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16.02.2015 um 12:20
@Hornisse

Würd ich so unterschreiben.
Hornisse schrieb:hofft immer wieder es alles sich zum Guten wendet, er sich so nach Liebe und Geborgenheit sehnt.
Und darin verliert man sich dann und findet sich plötzlich in ganz seltsamen Beziehungskonstrukten wieder. Da braucht man dann jemanden, der einem hilft, die Dinge wieder etwas objektiver zu sehen. Für Objektivität braucht es dann wiederum Distanz...


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16.02.2015 um 12:30
@brunhildeb
:)
brunhildeb schrieb:Und darin verliert man sich dann und findet sich plötzlich in ganz seltsamen Beziehungskonstrukten wieder.
Sehr gut und wichtig das dieser Satz geschrieben wurde.


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16.02.2015 um 12:43
ZUm Thema Manipulation bzw. manipuliert werden kann ich nur sagen: Versuchen alles abzublocken. Und gute Gegenargumente bereit haben, dass ist auch wichtig. Ich glaube, an solche Personen darf man nicht mit dem Gedanken herangehen "Sie gehören doch zur Familie und ich kann doch jetzt nicht und das geht doch nicht und blablabla ..." Ich versuche immer, solche Situationen so zu regeln, dass ich distanziert bin und auch möglichst keine Beleidigungen an mich heranlasse. Und bei schwächeren Argumenten sofort zurückschieße.
Ich hab auch einige Leute in meiner näheren Umgebung, die sehr sehr gerne manipulieren, und mich mit Vergnügen, weil ich relativ offen für alles bin und für mich selbst entscheiden kann und nicht mit dem Strom mitschwimme. Bietet ein wunderbares Ziel, aber ich habe schnell gelernt, wie man sich da verteidigt.

Weiß nicht, ob es dir was hilft, @Rosinante, aber ich wollte es mal gesagt haben. :)


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16.02.2015 um 14:19
Ich würde den Kontakt abbrechen.
Habe ich bei meinem Vater auch gemacht.
Und es geht mir seit dem viel besser. Jedoch mit der Option das wenn er glaubt einen Sinn darin zu sehen mit mir mal darüber reden zu wollen, sich gerne melden kann.
Eine außenstehende Person, sagte mir mal das:
Es gibt Mütter und es gibt Gebärerinnen.
Es gibt Väter und es gibt Erzeuger.

Mein Vater ist für mich ein Erzeuger.
Hoffe ich konnte Dir etwas helfen.
Aber höre auf damit die Schuld bei Dir zu suchen, da das nichts bringt.


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16.02.2015 um 15:14
@Rosinante

Man kann nur versuchen, sich selbst zu ändern.
Andere Menschen kann man nicht ändern. schon gar nicht die eigene Mutter.

Damit bleiben dir zwei Möglichkeiten:

- du machst dein eigenes Wohlbefinden weiter vom Verhalten deiner Mutter abhängig,
- du brichst den Kontakt zu ihr ab und gestaltest dein eigenes Leben.


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16.02.2015 um 15:18
@FF
Nein natürlich nicht. Aber auch eine einzige Mutter mit schlimmen Drogenproblemen finde ich persönlich zu viel.
Und wenn das Baby während dem Drogenkonsum Schäden bekommt ist auch alles zu spät finde ich. Da hat man dann hoffentlich ein schlechtes Gewissen fürs Leben, wenn man den Absprung schafft.


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16.02.2015 um 16:59
liaewen schrieb:Und wenn das Baby während dem Drogenkonsum Schäden bekommt ist auch alles zu spät finde ich. Da hat man dann hoffentlich ein schlechtes Gewissen fürs Leben, wenn man den Absprung schafft.
Ich glaube, hier verkennst Du ein wenig die Suchtproblematik (die wenigsten Schwangerschaften sind da gewollt). Mit klarem Verstand, würde kaum jemand sein Ungeborenes solchen Risiken aussetzen. Ach was red ich...gibt auch genügend Frauen, die wähend der Schwangerschaft geraucht und Alk getrunken haben^^
Luminita schrieb:Und gute Gegenargumente bereit haben,
Wofür Gegenargumente? Wenn man den Kontakt abbrechen will aufgrund der geschilderten Umstände, da braucht man gar nicht argumentieren, sondern entzieht sich dem einfach. Therapeutische Hilfe, würde ich aber ebenfalls empfehlen.


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16.02.2015 um 17:17
@Interested
Ja das kann gut sein. Ich hoffe mal stark, dass keine Frau bewusst mit den Drogen anfängt wenn sie schwanger wird.. Aber ja, Alkohol und Tabakkonsum sind genauso schlimm. Ich kannte einige Frauen die während ihrer Schwangerschaft nicht aufgehört haben zu rauchen. Und da mal ein kleines Gläschen Alkohol war auch mal drinnen. Obwohl es mittlerweile ja bekannt ist, dass die Kinder Schäden davon tragen können. So haben die zwei Jungs der einen Bekannten Asthma und Probleme mit den Lungen, weil die ne Kettenraucherin war..
Aber ich denke mir mit Süchtigen ist es auch bei den Drogen nicht anders. Die werden doch wegen ihrem Baby auch nicht aufhören. Rauchen ist ebenfalls ne Sucht, genau wie Heroin oder ähnliches. Da kommt man dann auch nicht so leicht weg.
Mich wundert es zwar immer wieder, dass Kinder von Drogenabhängigen "gesund" auf die Welt kommen. Aber kann eine Mutter unter Drogeneinfluss auf ein Neugeborenes überhaupt schauen? Naja schlimm halt. So eine Mutter wünscht man sich niemandem... :(


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16.02.2015 um 17:21
@liaewen

Ich verstehe absolut, was Du damit eigentlich ausdrücken wolltest. Ist nur nicht so leicht, wie wir uns das vorstellen und kaum eine Drogensüchtige will zwingend ein Baby. Vielmehr passiert es einfach. Und zum Aufhören gibt es halt auch gewisse Dinge, die man dabei beachten muss....

In dem link wir u.U. auch darauf eingegangen, dass es zwar alles Risikoschwangerschaften sind, die aber nicht zwangsläufig mit Schäden beim Kind einhergehen. Was später alles rausgestellt wird, ist nochmal ne andere Sache und ganz sicher auch auf den Konsum zurückzuführen.
Anders ist es, wenn du regelmäßig Drogen, wie Alkohol oder illegale Substanzen, wie Heroin, Kokain oder Schlaftabletten, wie Diazepam genommen hast. Dann nämlich kann es sein, dass du körperlich abhängig bist und mit Entzugserscheinungen und Krampfanfällen zu rechnen hast. Das kann zu Schwangerschaftskomplikationen und zu einer Fehlgeburt führen.

Setze diese Drogen also auf keinen Fall selber ab, sondern lass dich in jedem Fall ärztlich beraten.
http://www.drogen-info-berlin.de/htm/drogen-schwangerschaft.html


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ramisha
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16.02.2015 um 17:30
schascha schrieb:... ich habe ihr nicht nur einmal gesagt, dass ich auf ihren Begräbnis nicht weinen werde..... jedes Mal, wenn ich in ihrer Nähe bin, tut mir nur und nur alles weh.....

Dank das blöde Geld, was sie mir hinterlassen hat, zu dem ich aber keinen Zugriff habe, bis sie tot ist, bekomme ich staatliche Unterstützung auch nicht, wenn mir was passiert..... jedes Mal, wenn ich daran denke, bekomme ich nur einen Mordswut...
Warum gehst du überhaupt zu ihrem Begräbnis? Nur um da nicht zu weinen?
Im Übrigen wird deine Mutter das zu dem Zeitpunkt ziemlich kalt lassen.

Und wenn dich das Geld stört, dass sie dir hinterlassen würde, dann schlag doch schon vorab
die Erbschaft aus und du bist die Sorgen los. Dabei kann dir der Anwalt, den du schon kontaktiert
hast, bestimmt zur Seite stehen.


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16.02.2015 um 17:32
@Interested
Oh man, stimmt. Diese Entzugserscheinungen hab ich ja komplett vergessen..
Klar. Ich habe so gut wie nie mit Drogenabhängigen zu tun gehabt und kenn auch keine persönlich, daher kann ich es mir natürlich auch nicht vorstellen wie sowas abläuft.
Trotzdem denke ich, dass man auch nach der Schwangerschaft ein Auge auf diese Leute haben sollte. Werden die dann vom Jugendamt kontrolliert oder so?

Folgeschäden kann man vl. erst später herausfinden, genau.


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16.02.2015 um 17:35
@liaewen
liaewen schrieb:Werden die dann vom Jugendamt kontrolliert oder so?
Ja - oder von anderen Suchtberatungseinrichtungen. Sind ja nicht alle jugendlich, die unter Drogen schwanger werden.

Dieser link hier, ist noch besser und hoffentlich hilfreich für all diejenigen, die in so einer Situation sind. Die wenigsten haben sich ausgesucht, süchtig zu werden. Meistens denken sie ja, sie haben es in der Hand und merken zu spät, dass "ES" sie in der Hand hat.

http://www.drugcom.de/topthema/juli-2006-drogenkonsum-und-schwangerschaft/


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ramisha
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16.02.2015 um 17:41
halinume schrieb:naja ich bin froh wenn ich aus dem haus raus bin, danach breche ich auch erstmal den kontakt zu den beiden ab. Schon aus dem grund weil sie meinen freund nicht akzeptieren und wenn sie das nicht machen, dann akzeptiere ich sie nicht.
Und warum bist du noch nicht aus dem Haus? Bist du noch nicht volljährig?
Oder bist du ohne eigenes Einkommen und brauchst ein Dach über dem Kopf?
Kann dir dein Freund nicht aus der Patsche helfen?

So lange man nicht anders kann, nimmt man die Annehmlichkeiten wahr und wenn
man dann endlich den Absprung geschafft hat, vergisst man alles, was für einen
getan wurde - auch ein spezieller Charakterzug.


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16.02.2015 um 17:46
@Interested
Natürlich. Bei mir ist es mit dem Rauchen so. Vor ca. 10 Jahren habe ich auch geglaubt, dass ich es im Griff bzw. in der Hand habe. Man merkt dann ziemlich schnell, dass es nicht so einfach ist. Und Drogen sind mal ne Spur schlimmer. Ich finde sowas eben leider total schlimm. Solange man sich selber den Tod bringt ist ja alles ok, aber solange es andere betrifft finde ich es schlimm. Eben auch wie die Threadstellerin.


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16.02.2015 um 17:49
@liaewen

Da sind wir uns im Großen und Ganzen einig. Ist mit Alkohol nicht anders. Da denken die meisten ja auch, sie haben es im Griff, trinken wann sie Bock haben und so. Wenn sie mal ehrlich hinterfragen würden, wäre der Bock vielleicht auch leicht erklärbar mit einem Muss. Ist nur nicht so leicht, sich das einzugestehen.


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