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Doping - na und?

99 Beiträge, Schlüsselwörter: Sport, Doping

Doping - na und?

20.04.2015 um 18:40
Kc
schrieb:
Angeblich alles nur mit hartem, perfekt geplantem Training und richtiger Ernährung sowie persönlichen Anlagen.
Das war einmal vor vielen, vielen Jahren
Kc
schrieb:
Wenn doch herauskommt, dass Athleten oder ihre Trainer mit leistungssteigernden Mitteln nachgeholfen haben, ist das Geschrei groß:,,Skandal...Schande...muss streng bestraft werden, lebenslange Sperre...Betrug...".
Zu Recht
Und ist es nicht letztlich die freie Entscheidung der Sportler, ob sie dopen wollen oder nicht, wobei sie natürlich auch mit den Konsequenzen klarkommen müssenq
Dann kann ja nur die Konsequenz sein, alle Sportler auf verbotene Substanzen zu prüfen

Letztendlich entscheidet wahrscheinlich der Zuschauer, ob er sportliche "Leistungen" aufgrund von Doping erbracht, wirklich sehen möchte.


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Doping - na und?

20.04.2015 um 18:55
@borabora
borabora
schrieb:
Letztendlich entscheidet wahrscheinlich der Zuschauer
Naja, nicht wirklich, denn wenn ihm ständig erzählt "dat gibbet nich".....was soll er denn machen?
Man schaue sich nurmal das systematische Doping in der damaligen DDR an (Akten sind geöffnet und einsehbar), oder den jüngsten Bericht über das systematische Doping in Russland.....

Geheimsache Doping: "Wie Russland seine Sieger macht" - Doku Sportschau ARD 2014


Diese Doku deckt Hintergründe auf und berichtet in vielen Einzelheiten, wie das DORT gehandhabt wird.

Bin mir sicher, dass es hierzulande auch viele Bereiche gibt, wo dem Zuschauer oder Fan Lügenmärchen noch und nöcher erzählt werden, Fälle vertuscht werden etc.

Und dann ist da ja noch der Radsport.... ;)


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ThunderBird1
ehemaliges Mitglied

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Doping - na und?

20.04.2015 um 19:00
Manche wollen halt nicht "nachhelfen", da es auf Dauer auf den Körper geht, denke ich. Man sollte da schon fair bleiben, ich denke das trägt allgemein dann auch zur Sicherheit bei, da Konzentrationsschwächen unter gewissen Umständen vermieden werden können, welche auch zu Verletzungen führen könnten, mMn.


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Doping - na und?

20.04.2015 um 20:12
@ThunderBird1
@CurtisNewton

Letztendlich zählt da wohl nur der Erfolg und die Kohle anstatt Sports/Teamgeist u. Stolz.

Waren das noch Zeiten, Deutschland gegen Ungarn, wo wir 4 : 2 gewonnen haben :D :D :D
Wenn ich Ausschnitte davon sehe, bekomme ich Gänsehaut .


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Doping - na und?

20.04.2015 um 20:24
Kc
schrieb:
Ist dieses Geheule nicht eigentlich ziemlich scheinheilig? Wird da die heilige Kuh ,,fairness" angebetet, obwohl man eigentlich wissen müsste, dass viele Leistungen von Athleten sauber gar nicht zu bewerkstelligen sind?

Und ist es nicht letztlich die freie Entscheidung der Sportler, ob sie dopen wollen oder nicht, wobei sie natürlich auch mit den Konsequenzen klarkommen müssen?
Grundsätzlich bin ich eigentlich der Meinung aber nur wenn man die Vorbildfunktion ausblendet. Vor allem im Radsport den ich interessiert verfolge und hobbymässig auch selbst betreibe, sehe ich es auch gerne wenn die bei der Tour de France einen Berg hochfahren als hätten die ein Moped unter dem Hintern.

Leider gibt es auch viele Kinder die dann den Sport betreiben wollen und da ist es unverantwortlich, wenn man Doping zulässt, immerhin sind ja auch gesundheitliche Nebenwirkungen nie ausgeschlossen.


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Doping - na und?

20.04.2015 um 22:10
Kc
schrieb:
Und ist es nicht letztlich die freie Entscheidung der Sportler, ob sie dopen wollen oder nicht, wobei sie natürlich auch mit den Konsequenzen klarkommen müssen?
Ich sehe dabei nur die Gefahr, dass die Entscheidung nicht nur von den Sportlern getroffen würde, sondern von Seiten der Trainer Druck ausgeübt werden könnte.

Aber wenn man so hört, was Spitzensportler später für körperliche Schäden haben, fallen die durch die Dopingmittel hervorgerufenen vielleicht gar nicht mehr so ins Gewicht.


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Doping - na und?

20.04.2015 um 23:03
Kc
schrieb:
dass viele Leistungen von Athleten sauber gar nicht zu bewerkstelligen sind?
Sagt wer - selbsternannte Dopingrichter, Sesselsportler und andere, die in ihrem Leben noch nie Sport getrieben haben?

Mit dem Ausdauersport fing ich im Alter von 10 Jahren an. Im Winter trainierte ich mit Olympiateilnehmern (Biathlon), im Sommer mit Ultramarathonläufern. Später war ich auf der Sportschule in Berlin.
Mehr als zwei Drittel meines Lebens habe ich folglich mit Sportlern verbracht, die das Gefasel darüber, was möglich ist und was nicht, nicht mehr hören können.

Doping wird stellenweise sicherlich eingesetzt, um eine Leistung mit weniger Aufwand zu erreichen. Oft handelt es sich dabei noch nicht mal um (wie meist fälschlicherweise angenommen) leistungssteigernde Mittel. Verbreiteter sind hingegen Mittel, die die Regeneration verkürzen.
Was im Fernsehen zu sehen ist, ist alles ohne verbotene Substanzen möglich. Nicht jeder Topathlet ist sauber, aber nicht jede Topleistung ist auf illegalem Wege ergaunert worden.

Es melden sich bei dem Thema immer wieder Stimmen zu Wort, denen der Weg mit dem Rad zum Bäcker zu weit ist. Klar, dass die nicht verstehen können, dass mehr als 290 km pro Rennen möglich sind.
Sport auf dem Niveau, den ich betrieben habe, besteht aus Disziplin, Härte, Grausamkeit, Entbehrung, Trainingslagern, Wettkämpfen. Niemand sieht von der Couch aus, was 42 km einem Marathonläufer abverlangen.

Und trotzdem kommt immer wieder dieser Unsinn hoch.

Selbst Molekularwissenschaftler können nicht sagen, ob und was Doping genau bringt. Die einen behaupten, in Einzelfällen kann die Genetik eines Sportlers die Substanz neutralisieren, die anderen gehen maximal von 3% Leistungssteigerung aus. Es muss also über einen winzigen Bereich von 0 - 3% gesprochen werden. Ich wiederhole: 0 - 3%!

Wenn ich einen Lance Armstrong nehme, von dessen Leistung ich die maximalen 3% für dieses Beispiel abziehe, dann ist seine Leistung weiterhin so abartig hoch, dass sie von keinem Kritiker jemals richtig erfasst werden kann. Im Klartext: selbst 97% der im TV gezeigten Leistung sprengen jedwede Vorstellungskraft.

Und hier liegt eines der großen Probleme im Unverständnis: sowohl die 100 als auch die revidierten 97% sind fernab der Vorstellungskraft eines jeden Nicht-Sportlers. Selbst bei dopingfreiem Sport wäre das Verständnis vom Sessel aus nicht größer. Das ist so oder so eine andere Welt!

Es wird im Kern nicht über Sport oder Doping diskutiert. Es wird darüber geklagt, dass die Leistung nicht verstanden wird. Das ist aber nicht das Problem der Sportler.


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Doping - na und?

20.04.2015 um 23:21
@allmotlEY

Was ist denn bei dir kaputt?

Ich beschönige und verherrliche doch hier keinen Drogenkonsum :D

Ich stelle lediglich die provokante Frage:

Viele Sportler dopen. Und dem denkenden Fan oder Sportfachmann muss doch klar sein, dass ab einem bestimmten Level die erbrachten Leistungen nicht mehr natürlich zu erbringen sind. Trotzdem beschweren sich die Fans und die Funktionäre und was weiss ich wer noch, wenn rauskommt, dass Sportler leistungssteigernde Mittel nehmen.

Fans und Funktionäre und andere Kritiker wollen zwar immer mehr und mehr Leistung, aber gleichzeitig soll die ,,sauber" sein. Eben die strahlende Heldenfunktion.

Zum Betrügen gehören immer zwei, der Betrüger (dopender Sportler) und der, der sich betrügen lässt (Fans und Co., die immer größere Leistungen wollen).

Also frage ich: Sollte der, der sich betrügen lässt, dann nicht eigentlich ruhig sein, wenn der Betrug rauskommt, statt sich so moralisch zu entrüsten?
Und demnach könnte man Doping auch gleich erlauben, nur eben mit dem Zusammenhang, dass der Sportler dann eben die Konsequenzen selbst tragen muss.


Das ist Thema bzw. Frage dieser Diskussion. Meine eigene Meinung hab ich dazu noch gar nicht geschrieben.
Also kein Grund, sich künstlich aufzuregen :D


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Doping - na und?

20.04.2015 um 23:25
Kc
schrieb:
Fans und Funktionäre und andere Kritiker wollen zwar immer mehr und mehr Leistung,
Der Sportler macht das in 1. Linie für sich selbst, nicht für die Fans?


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Doping - na und?

20.04.2015 um 23:36
@borabora

Mhm, das zweifel ich stark an :D

Vielleicht trifft das auf Individualsportarten zu, auf Funsportarten, solche, die man nur hobbymäßig betreibt, die nicht groß im TV zu sehen sind oder viel Geld bringen.

Aber Cristiano Ronaldo spielt doch nicht Fußball, Usain Bolt rennt doch nicht einfach so, Tour de France-Sieger treten doch nicht einfach nur so in die Pedale, nur weil es ihnen so viel Spaß macht.

Klar mögen die Profisportler sicherlich auch ihren Sport und sie führen ihn zum Teil aus persönlichem Ehrgeiz und Spaß aus.
Aber ein ganz, ganz entscheidender Faktor in Sportarten wie Fußball, Fahrradfahren, Basketball, Football und allen Sportarten, die beliebt sind und bei denen viel Geld im Spiel ist, sind doch eben Profite und Ruhm.

Man WILL von 70.000 Fans bejubelt werden, wenn man das Siegtor schießt oder den letzten Elfmeter vor dem Sieg abfängt.
Oder man WILL bewundert werden, weil man beim Laufen eine neue Bestzeit aufstellt und ,,schnellster Mensch der Welt" ist.

Denn die allergrößten Leistungen, ob nun ehrlich erlangt oder durch (illegale) Hilfsmittel sind auch in der Regel verbunden mit starker Quälerei und großen Anstrengungen. Das machen eher wenige Menschen, behaupte ich, einfach nur für sich selbst.


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Doping - na und?

20.04.2015 um 23:43
@Kc

Für sich selbst im dem Sinne, damit viel Geld zu verdienen.
Profisportarten können sie nur eine begrenzte Zeit machen, dann sind sie "Sportinvaliden".

Jedoch mag es hier und da auch noch "berühmte" Ausnahmen geben.


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Doping - na und?

21.04.2015 um 12:23
sport hat für mich den sinn fit zu bleiben, etwas für seine gesundheit zu tun.( andere dabei zu beobachten ist allerdigns so spannend wie fußnägel schneiden.)

profisportler tauschen ruhm und kohle gegen ihre gesundheit, da ist der schritt zum doping nicht schwer, noch ein wenig mehr gesundheit gegen noch ein bisschen mehr ruhm und kohle tauschen..
dann fällt man eben mit mitte 30 einfach tot um, juckt niemanden, inklusive der sportler.

schlimm für die wenigen die es ohne schaffen wollen.


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Doping - na und?

21.04.2015 um 12:59
@Kc
Kc
schrieb:
Und ist es nicht letztlich die freie Entscheidung der Sportler, ob sie dopen wollen oder nicht, wobei sie natürlich auch mit den Konsequenzen klarkommen müssen?
Nicht wirklich, es gibt Regeln an der sich alle Telnehmer richten müssen und die Stehen unter bestimmter Schirmherrschaft die die Regeln festlegt wie DFB, IOC.
Sicherlich gibt es Bünde die zwar ofiziell Doping verneinen aber unoffiziel nichts dagegen haben, wie Bodybuilding, die gehören aber keinem oder nur einenem Bund an.


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Doping - na und?

21.04.2015 um 15:06
mrhanky
schrieb:
schlimm für die wenigen die es ohne schaffen wollen.
Inwiefern soll das schlimm sein? Schon mal an den besonderen Reiz gedacht, der sich daraus ergibt?


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Doping - na und?

21.04.2015 um 15:10
@niurick
nö, vielleicht tick ich rund genug um darin kein reiz zu sehn.
du kannst mir gern erklären wo am zugzwang zum nachteil der eigenen gesundheit ein reiz liegt.


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Doping - na und?

21.04.2015 um 15:14
Es geht nicht um den Nachteil der eigenen Gesundheit. Wir erinnern uns: es ging um angebliche Nachteile der sauberen Athleten. Welche Nachteile?

Sportler sind Wettkämpfer. Wettkämpfer wollen sich vergleichen. Dazu brauchen sie einen Anreiz. Für manche Sportler ist allein die Vorstellung von gedopten Kollegen ein belebendes Element in Training und Wettkampf.


P.S.: Sind hier nur Schreibtischhengste unterwegs? Das wird fad.


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Doping - na und?

21.04.2015 um 15:16
@niurick

Kannste keinem erzählen das das für nen ungedopten nen anreiz sein soll wenn er ständig gegen nen gedopten verliert. Im leistungssport bekommt man irgendwann druck von sponsoren. Was soll das denn fürn "anreiz" sein?


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Doping - na und?

21.04.2015 um 15:16
Kc
schrieb:
Was ist denn bei dir kaputt?
Alles noch heile, danke der Nachfrage.

Der Titel "Doping - na und" lässt schon die Interpretation zu, dass es scheißegal ist, ob gedopt wird, und das ist normalerweise nichts, was die Verwaltung so stehen lässt oder gar unterstützt.

Ich könnte mir vorstellen, das Ding wäre schnell geschlossen oder gelöscht worden, wäre es nicht von einem Mod erstellt worden.

Das ist mein Eindruck und hat mit künstlich aufregen nichts zu tun.

Davon abgesehen finde ich, wenn Dope, dann alle oder keiner innerhalb eines Wettbewerbes, da es sonst den "Sauberen" gegenüber unfair wird.

Da man aber keinen zwingen kann, zu dopen (hoffe ich jedenfalls), muss man es verbieten, wenn man fairen Sport haben will.

Wie @niurick bereits schrieb, kann ein Normaluser gar nicht beurteilen, welche Leistung durch Training erreichbar ist, und welche nicht mehr.

Also ist die Behauptung, "man" wüsste es und man wolle trotzdem immer mehr Leistung sehen, spekulativ.

Wie ist denn nun deine Meinung dazu @Kc ?


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21.04.2015 um 15:16
Beitrag von niurick, Seite 2


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Doping - na und?

21.04.2015 um 15:20
@allmotlEY

Ich persönlich bin gegen Doping, da ich ein Anhänger sauberen Sports bin.

Allerdings fordere ich auch nicht immer größere Rekorde von anderen Sportlern ein, die meiner Ansicht nach irgendwann nicht mehr natürlich zu erbringen sind.


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