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Überbehütung, Einmischung und Klammern - Helikoptereltern

380 Beiträge, Schlüsselwörter: Liebe, Schule, Kind, Eltern, Erziehung, UNI, Helikopter, Einmischung, Klammern
NothingM
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Überbehütung, Einmischung und Klammern - Helikoptereltern

25.11.2017 um 11:22
@Areela
Das ist tatsächlich, die Spielplätze in Hamburg sind leer, Kinder sehe ich nur bei erwachsenen Aufsicht.


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25.11.2017 um 11:25
@Areela
Ja, das hat sich geändert. Die wenigsten Wohnsiedlungen bieten die Möglichkeit, und dann darf noch der Jan-Ole aber nicht mit dem Tiberius spielen, weil sich die Eltern nicht grün sind, und dann geht halt keiner mehr raus. Früher bin ich auch als Grundschüler morgens in den Sommerferien mit dem Rad ins Freibad und abends wieder heim. Heute unvorstellbar. 


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25.11.2017 um 11:26
NothingM schrieb:Das ist tatsächlich, die Spielplätze in Hamburg sind leer, Kinder sehe ich nur bei erwachsenen Aufsicht
Auch in den 70er Jahren waren Mamas mit auf dem Spielplatz.
Ilvareth schrieb:nd dann darf noch der Jan-Ole aber nicht mit dem Tiberius spielen, weil sich die Eltern nicht grün sind, und dann geht halt keiner mehr raus.
Vielleicht sind die heutigen Kinder einfach größere Stubenhocker, weil es so viel geile Unterhaltungselektronik gibt?


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25.11.2017 um 11:28
@groucho
Ich meine die Mamas die auf den Bänken sitzen während die Kinder toben sondern Mamas dir mit ihren Spröülingen unterwegs sind, ohne Kontakt zu gleichaltrigen ind teilweise 6 Jährige auf den Kinderwagen fixiert zu halten.versuchen.


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25.11.2017 um 11:30
Ilvareth schrieb:Hier verschiebt sich an der Grundschule bei Regen auch ganz schnell das Verhälnis „Fußgänger“ zu „Beifahrer“. Regen kann man ja Kindern auch nicht zumuten....wenn hier der absolute Herbststurm tobt, lasse ich wohl auch mit mir reden, aber doch nicht, wenn Wasser lotrecht von oben nach unten fällt!
Ich musste/durfte bei jedem Wetter 2 km in die Schule laufen. Ich wurde halt entsprechend angezogen oder ausgerüstet. Schon damals vor ca. 25 Jahren waren aber mein Bruder und ich dann bei schlechtem Wetter oft alleine unterwegs, weil die anderen Kinder dann doch gefahren wurden :).

@NothingM
@Ilvareth
Dann täuscht mich mein Gefühl doch nicht. Das finde ich wahnsinnig schade.
Ich hoffe ich finde in Zukunft ein paar Mütter, die doch anders denken.


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25.11.2017 um 11:31
groucho schrieb:Vielleicht sind die heutigen Kinder einfach größere Stubenhocker, weil es so viel geile Unterhaltungselektronik gibt?
Das ist bestimmt auch ein wichtiger Faktor!


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25.11.2017 um 11:31
@groucho
Ich glaube, dass ist anders herum. Die Unterhaltungselektronik ist komfortabler für die Eltern. Aufsicht ohne Stress. Nix passiert, keiner tut sich weh, Mist stellen sie auch nicht an, stören drinnen aber auch nicht. 

Gerade in einem Interview mit Ali Mitgutsch gelesen:
„Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass ein Erwachsener später davon schwärmt, wie ihm in seiner Kinderzeit ein Elektrostift "vorgelesen" hat.“
Recht hat der Mann! 


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25.11.2017 um 11:33
NothingM schrieb:sondern Mamas dir mit ihren Spröülingen unterwegs sind, ohne Kontakt zu gleichaltrigen
Vielleicht ist das ja gar nicht die Schuld der Mamas?
Vielleicht hat das Kind einfach keine Freunde im Kindergarten gefunden und nun muss Mama die Gesellschaft sein?
NothingM schrieb:ind teilweise 6 Jährige auf den Kinderwagen fixiert zu halten.versuchen.
Solche kenne ich nicht (und ich war bei uns derjenige, der die Kinder in den Kindergarten gebracht und abgeholt hat)


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25.11.2017 um 11:38
Ilvareth schrieb:Ich glaube, dass ist anders herum. Die Unterhaltungselektronik ist komfortabler für die Eltern. Aufsicht ohne Stress. Nix passiert, keiner tut sich weh, Mist stellen sie auch nicht an, stören drinnen aber auch nicht. 
Wenn die Kinder keinen Spaß daran hätten, dann würden sie es nicht spielen.
Auch wenn der Erwachsene es erlaubt, das Kind ist dassjenige, das fernsehen oder Video spielen will. Wenn nicht, kann kein Erwachsener ein Kind damit ruhig stellen.

In dieser Beziehung sind unsere Kinder(10) recht kurz gehalten.
In der Schulwoche (Mo.-Do.) kein Fernsehen und kein Computerspiel (gibt natürlich hin und wieder eine kleine Ausnahme) und am Wochenende je dreißig Minuten am Tag.
Ilvareth schrieb:„Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass ein Erwachsener später davon schwärmt, wie ihm in seiner Kinderzeit ein Elektrostift "vorgelesen" hat.“
Recht hat der Mann! 
Das sicher nicht, aber vielleicht : "Weißt du noch, wie wir mit 10 "Zombie" gesehen haben?" :D


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25.11.2017 um 11:44
@groucho
Klar macht es den Kids Spaß. Wir haben auch ne Daddelbox, und es gibt auch Tage, wo die Kurze einfach platt ist und berieselt werden möchte, genauso will sie aber auch von sich aus raus und durch den Garten toben. Ich glaube auch, dass draußen spielen ein ganz natürliches Bedürfnis von Kindern ist, zu dem man sie nicht extra animieren muss. Von ganz alleine sitzend je eigentlich nicht dauerhaft vorm Bildschirm. 


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NothingM
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25.11.2017 um 12:04
groucho schrieb:Vielleicht hat das Kind einfach keine Freunde im Kindergarten gefunden und nun muss Mama die Gesellschaft sein?
Und du meinst, dass es richtig so, statt einen zu bestärken Kontakte zu knüpfen und soziales.Verhalten zu lernen? Freunde und später Partner werden sich nicht genauso verhalten wie Mama, wenn du verstehst...


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25.11.2017 um 12:57
Ilvareth schrieb:Ja, das hat sich geändert. Die wenigsten Wohnsiedlungen bieten die Möglichkeit, und dann darf noch der Jan-Ole aber nicht mit dem Tiberius spielen, weil sich die Eltern nicht grün sind, und dann geht halt keiner mehr raus.
Kinder (meine eingeschlossen) sind heute aber verplant. Es gibt mehr Mittagsschule (bei uns gab es früher samstags Unterricht). Dann lernt jedes Kind ein Instrument. Es gibt dieses unbeschwerte "wir spielen draußen" kaum mehr. Allerdings gibt es draußen gerade so im Alter von 10-12 weniger coole Plätze (wir hatten verfallene Gebäude, die wir erkundeten), allerdings finden die 10-12 Jährigen auch viele Plätze nicht mehr "cool". Wir konnten uns wochenlang im Wald vergnügen und das tun, was heute vermutlich "Waldpädagogik" heißt und damals keinen Namen hatte, weil es "normal" war.
Ilvareth schrieb:Von ganz alleine sitzend je eigentlich nicht dauerhaft vorm Bildschirm.
Da kommt es vermutlich auf die Sozialisation an. Und was es draußen für Alternativen gibt. Ich arbeite mit Jugendlichen aus Problemfamilien und kann dir versichern, da gibt es sogar Elternteile, die stundenlang zocken und total aggressiv werden, wenn das Kind was von ihnen will, weil sie so in der Parallelwelt gefangen sind.
groucho schrieb:n der Schulwoche (Mo.-Do.) kein Fernsehen und kein Computerspiel (gibt natürlich hin und wieder eine kleine Ausnahme) und am Wochenende je dreißig Minuten am Tag.
Das machen wir auch so. Voll spießig, bekommen wir manchmal sogar von anderen Eltern zu hören.
Ilvareth schrieb:erade in einem Interview mit Ali Mitgutsch gelesen:
„Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass ein Erwachsener später davon schwärmt, wie ihm in seiner Kinderzeit ein Elektrostift "vorgelesen" hat.“
Recht hat der Mann!
Das ist cool. Das Problem ist, dass uns die Industrie so weit hat, dass man mit einfachen Dingen mitunter "uncool" ist. Lesen als Freizeitbeschäftigung ist out - bei vielen. Wenn man liest, dann das, was das Smartphone so hergibt.


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25.11.2017 um 13:32
Da ich selbst schnell selbstständig und ab der Grundschule auch ein sog. Schlüsselkind war, ist mir natürlich sehr daran gelegen, mein Kind ebenfalls so zu erziehen, dass es im Rahmen seiner und meiner Möglichkeiten und Fähigkeiten und seinem Alter angemessen selbstständig wird.

Mir fehlte aber damals, zugebenermaßen, ein wenig die liebende und fürsorgliche Mutter, deswegen strebe ich da eher einen gesunden Mittelweg an.

Heisst: soziale Kontakte werden aufrecht erhalten, aber ich als Mutter bin bis zu einem gewissen Alter des Kindes ebenso wichtig, da ich erziehe.

Außerdem soll mein Kind auch Kind sein dürfen - daher muss es mit 4-5 Jahren noch nicht selbstständig zum Bäcker gehen und Brötchen nach Hause bringen. Das wird zusammen gemacht. Vereinzelte Aufgaben im Haushalt, die machbar sind und zudem Spaß machen können, werden aber natürlich verteilt. Weniger, weil es mir eine große Hilfe wäre, sondern vielmehr um zu zeigen, dass Arbeit im Team wichtig und gut ist und damit vermittelt wird, dass sich eben Vieles nicht von alleine erledigen lässt.

Da wird eben der Teig für den Kuchen zusammen gefertigt, auch wenn die Küche danach aussieht, wie Sau. Als Belohnung darf am Ende ein wenig in der Schüssel gelöffelt werden. Oder der Tisch gedeckt und wieder gemeinsam abgeräumt.

Regeln und Aufgaben sind wichtig, genauso wichtig sind aber auch Fürsorge und Liebe. Und ich verwöhne mein Kind auch einfach mal unheimlich gerne. Weil ich es darf. :D


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25.11.2017 um 15:27
Ilvareth schrieb:Von ganz alleine sitzend je eigentlich nicht dauerhaft vorm Bildschirm. 
Unsere würden jedenfalls deutlich häufiger vorm Fernseher oder Computer sitzen, wenn wir sie lassen würden.
NothingM schrieb:Und du meinst, dass es richtig so, statt einen zu bestärken Kontakte zu knüpfen und soziales.Verhalten zu lernen?
Manchmal hat man einfach keine Wahl.
Wenn ein Kind entweder von sich aus soziale Probleme hat (also schüchtern ist oder leicht autistisch oder aus anderen Gründen keine Freunde sucht) oder die anderen es nicht so mögen, ist die Problematik nicht gelöst, wenn Mama sagt "Nun such dir mal Freunde".
So traurig es ist, es gibt nun mal Kinder, die keine oder nur ganz wenige Freunde haben.
Da finde ich es dann völlig in Ordnung, wenn Mama Gesellschaft leistet.
missmary schrieb:Das machen wir auch so. Voll spießig, bekommen wir manchmal sogar von anderen Eltern zu hören.
Das hat bei uns noch keiner gewagt. :D
Aber wir sind schon eine Minderheit, nach dem was ich so aus anderen Haushalten mitbekomme.
Ich habe meinen Sohn mal von einem Kindergartenfreund (die beiden waren damals 5) abgeholt, er war dort das erste mal gewesen. Als ich kam saßen sie vorm Fernseher und haben Iron man (ab 16) gesehen....
Ein Freund meines Sohnes hatte schon ab der 3. Klasse einen Fernseher in seinem Zimmer und als mein Sohn mal zum Essen bei denen war, lief die ganze Zeit der Fernseher in der Küche...


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25.11.2017 um 17:08
@Kältezeit
Gemeinsam machen....da sehe ich meinen Zwerg immernoch ganz stolz über den Camingplatz stapfen, konnte grade richtig laufen, das Geschirrtuch über der Schulter und das Spüli in der Hand, weil es zum Abwaschen ging. Und alle fanden es ganz aussergewöhnlich und toll. Sie durfte dann das Geschirr abtrocknen, war ja Kunststoff. Keine wirkliche Hilfe, aber wir haben es zusammen gemacht. 


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25.11.2017 um 17:15
groucho schrieb:Aber wir sind schon eine Minderheit, nach dem was ich so aus anderen Haushalten mitbekomme. Ich habe meinen Sohn mal von einem Kindergartenfreund (die beiden waren damals 5) abgeholt, er war dort das erste mal gewesen. Als ich kam saßen sie vorm Fernseher und haben Iron man (ab 16) gesehen....
Ja, so ist es. Wir haben eine uralt Wii ... die wird bei Regen hervorgekramt. Es gibt aber auch das andere ... bei uns gibt es die Regel, dass man mit Besuchtskindern maximal 30 Minuten Wii spielt. Meine Tochter hatte eine Freundin, da hat die Mutter sich immer gewünscht, dass sie viel Wii spielen, da die keine hatten und das Kind mitreden können sollte. Das war immer nervig.

Ich denke, moderne Medien spielen mitunter eine riesige Rolle. Bei meinem Sohn 6. (!) Klasse gibt es tatsächlich ein Kind, das ein iphone X hat. Keine Ahnung, was die Eltern damit bezwecken wollen, eigentlich geht es mich auch nichts an, aber da werden Maßstäbe gesetzt, die schon krass sind ...


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NothingM
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25.11.2017 um 17:36
groucho schrieb:gibt nun mal Kinder, die keine oder nur ganz wenige Freunde haben.
Da finde ich es dann völlig in Ordnung, wenn Mama Gesellschaft leistet
Löst aber nicht langfristig das Problem des Sproßes, wo es spätestens ab Schulabschluss ein böses Erwachen gibt. Dann muss es Personaler überzeugen in Arbeitsgruppen.zurechtfinden usw..


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25.11.2017 um 17:48
NothingM schrieb:Löst aber nicht langfristig das Problem des Sproßes, wo es spätestens ab Schulabschluss ein böses Erwachen gibt. Dann muss es Personaler überzeugen in Arbeitsgruppen.zurechtfinden usw..
Du kannst als Kind aber auch einfach Pech haben ... mein Sohn war im Kindergarten super integriert, kam ein Jahr später in die Schule als der Rest, und machte die leidvolle Erfahrung, dass sie ganzen alten Kindifreunde, als sie dann Schulkinder waren, den Kontakt abbrachen, weil es doof war, mit Kindikindern zu spielen.

Bei uns wurden zu der Zeit verschiedene Profile in der Grundschule eingeführt - bis zu dem Zeitpunkt hatte jede Grundschule eine für sie passende Betreuung gestrickt, die musste aufgegeben werden. Politisch war absolut forciert, dass die Ganztagesschule kommt - und zwar die verbindliche, da gab es viel mehr Lehrerstunden. Tja ... somit wurden alle in alle Winde verstreut und mein Sohn landete im Nachbardorf in einer Grundschulklasse mit wenig Jungs, die aber bereits in zwei Gruppen organisiert waren, weil sie sich kannten - die einen (eine ausländische Gruppe) waren untereinander auch verwandt, zwei Brüder + der Cousin und die andere Gruppe kannte sich seit der Krabbelgruppe. Wir haben uns wirklich bemüht, auch mit Einladungen ... es passierte nie was. So war er vier Jahre schultechnisch ziemlich alleine. Wir haben ihn dann in verschiedenen Vereinen angemeldet, dort entwickelten sich dann auch wieder Freundschaften, aber wir mussten als Eltern wirklich aktiv intervenieren.

In der 5. Klasse hatte er auf einmal wieder Freunde in der Klasse (komplett neue Schule). Für Kinder ist so eine Erfahrung wirklich bitter.


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25.11.2017 um 18:04
NothingM schrieb:Löst aber nicht langfristig das Problem des Sproßes,
Habe ich das denn behauptet?


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26.11.2017 um 09:08
missmary schrieb:Du kannst als Kind aber auch einfach Pech haben ... mein Sohn war im Kindergarten super integriert, kam ein Jahr später in die Schule als der Rest, und machte die leidvolle Erfahrung, dass sie ganzen alten Kindifreunde, als sie dann Schulkinder waren, den Kontakt abbrachen, weil es doof war, mit Kindikindern zu spielen.
Ich hab es bei mir selbst erlebt, dass es phasenweise mal so und mal so sein kann. Wenn eine Mutter eine zeitlang ein bisschen "Freundesersatz" macht, heißt das nicht, dass das Kind bis 80 nicht mehr lernt, sich selbst einen Freundeskreis aufzubauen.

Ich selbst hatte Lebensabschnitte, wo ich zu anderen keinen Zugang gefunden habe und die anderen auch nicht zu mir. Gerade die Kindergartenzeit gehörte dazu. Als ich in die Schule kam, wurde das schlagartig anders. Da hatte ich Freunde an jedem Finger hängen. In der Pubertät war es dann wieder anders und jetzt im Erwachsnenalter hat es sich auf ein gesundes Mittelmaß eingependelt. Man muss auch nicht so tun, als ob Kinder mit vier Jahren total determiniert sind und sich nie wieder ändern können.


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