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Diagnose Krebs, Ausschluß aus der Gesellschaft besiegelt?

300 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Krebs, Ausschluss ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Diagnose Krebs, Ausschluß aus der Gesellschaft besiegelt?

29.08.2015 um 09:46
Kurze Antwort zur Überschrift:

Ja und Nein.

Ja, gewisse Dinge kann man nicht mehr machen.
Ich trinke z. Bsp. keinen Alkohol mehr und wegen der körperlichen Probleme bin ich meist der erste der Feiern verlässt.
Meist so nach 2-3 Stunden.
Und man hat nicht mehr diese ausgelassene Stimmung.
Man denkt halt viel nach.


Aber:
Das Leben an sich wird lebenswerter. Intensiver.
Man wird friedlicher, beobachtet mehr die Schönheit der Natur, wird hilfsbereiter.
Ich z. Bsp. fotografiere nun unheimlich gern die Natur.


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Diagnose Krebs, Ausschluß aus der Gesellschaft besiegelt?

29.08.2015 um 23:40
@Heijopei
Äh, ich habe erstmal richtig blöd geguckt, als ich das gelesen habe.
Nein, am Nordkap wohnen wir nicht, hier in Karlsruhe ist es bedeutend wärmer.

Ich weiß nicht, was ich sagen soll, die Hilfbereitschaft (ein weiteres Hilfsangebot kam per PN), haut uns einfach um. Es war eigentlich gar nicht so gedacht. Ich habe mich nur aufgeregt. Das es noch Menschen gibt, die spontan an Hilfe denken, das ist einfach toll. Vielen Dank.

@nodoc
Ja, aussortiert haben wir nun auch. Die, die nun wegbleiben, können auch weiterhin da bleiben, wo sie jetzt sind. Es lohnt sich nicht.

@Amsivarier
Wir waren eh nie so die Feierer. Alkohol fast gar nicht. Waren also von daher schon nicht sehr beliebt auf Feiern. War wohl ein guter Grund jetzt alles abzubrechen. Whatever.
Naturverbunden waren wir auch schon immer, aber Du hast recht. Inzwischen sieht man noch mehr, nimmt es bewusster wahr. Da kann ein Spatz im Garten schon ein Lächeln auslösen.


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Diagnose Krebs, Ausschluß aus der Gesellschaft besiegelt?

30.08.2015 um 09:03
Ich hatte vor 20 Jahren auch Krebs. Lymphknoten. Die arzte gaben mir 20%. Na ja, bin immer noch da.
Was ich damals gelernt habe ist das ich seit der Zeit zwischen Bekanntenkreis und Freunden sehr stark unterscheide.
Das wegschauen ist normal weil viele ihre eigenen Ängste reflektieren und durch das wegschauen denken sich damit nicht auseinandersetzen zu müssen.
Ich denke mal das ihr beide lernen werdet damit umzugehen.
Das bewusster wahrnehmen von "Leben" ist eine der Sachen die ich bis heute beibehalten habe. Egal wie es am Ende ausgeht, bewahrt euch das beide.
Die Leute die euch Ausgrenzen, die würde ich bewusst damit konfrontieren. Die Reaktion ist teilweise seltsam.
Ich wünsche euch beiden Viel Kraft und egal wie es ausgeht, es ist ein Teil des Lebens, die guten Zeiten kann euch nix nehmen und in schweren Zeiten ist ein Freund mehr wert als 1000 bekannte.
Deinen Mann viele grüße von einem der die Erfahrung auch hat und nur wer kämpft kann gewinnen.


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Diagnose Krebs, Ausschluß aus der Gesellschaft besiegelt?

30.08.2015 um 09:22
@Cerberus_
ich wünsche euch Beiden viel Kraft und weniger schlechte Erfahrungen, als ihr bisher gemacht habt. Leider reagieren viele Menschen so, sei es aus Unsicherheit, aus Angst, Verlegenheit, Ignoranz oder einfach Dummheit, man weiß es nicht. Versucht euch nicht darauf zu konzentrieren.....es gibt trotzdem viele Menschen, die nicht so reagieren, die da sind, die sich ernsthaft interessieren, da sein und helfen wollen. Auch wenn es einem oft nicht so vorkommt. Ich wünsche euch Kraft, für alles, was noch kommen mag und ich finde es schön, wie ihr beide zusammen haltet, das ist das Wichtigste.


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Diagnose Krebs, Ausschluß aus der Gesellschaft besiegelt?

30.08.2015 um 11:24
@Cerberus_
@LL

Mit " rigoros aussortiert " meinte ich eher, das sich/ich ein paar Menschen in meinem Umfeld eher neu einsortiert und positioniert habe/n. Also, aussortiert im Sinne von: " Lasse ich nicht mehr nahe an mich ran. Grüßen, smaltalk und gut ist. ;)
Und, es gab auch durchaus positive Reaktionen von Menschen, mit welchen ich überhaupt nicht gerechnet habe. Das hat mir sehr zu denken gegeben, auch über mich und meine Einstellung.

Bin im Nachhinein auch niemandem böse oder trage etwas nach. Es hat mir einfach die Augen geöffnet und mich kritischer, wacher werden lassen. Bewusster Dinge war zu nehmen, die mir bis dahin geschuldet meiner eigenen Oberflächlichkeit/ Unwissenheit, entgangen sind.
Da gab es in jüngeren Jahre ein paar Situationen, in welchen ich lieber vor Krankheit und Tod geflüchtet wäre. Einfach weil ich damit nicht umgehen konnte ( zumindest, dachte ich das damals ) und Angst hatte, falsch zu reagieren. Wo, lernen wir denn heute überhaupt noch den Umgang damit? Wo lernen wir noch, das auch das ein wichtiger Bestandteil des Lebens ist?

Durch solch einschneidenden Erlebnisse, wie schwere Erkrankungen oder gar den Tod eines geliebten Menschen, bekommt man selber einen völlig anderen Blickwinkel auf das Leben. Es verändert einen sehr stark, auch wenn man es zunächst nicht so richtig war nimmt. Mich hat es bis ins Innerste erschüttert und irgendwie auch wieder positiv verändert. Bin sehr viel stärker geworden.

Heute, verbuche ich das unter: Wir Menschen eben, mit all unseren Stärken und Schwächen. ;) Ich bin keine Anhängerin von Kategorien und versuche mittlerweile Menschen aus ihrer jeweiligen Lebenssituation heraus zu betrachten, ohne zu werten. Gelingt mir leider nicht immer.

Dein Mann ist ein Kämpfer, gut so.
Ihr braucht jetzt so viel Energie und Tapferkeit und ich wünsche euch ganz, ganz viel davon! Und die manchmal fragwürdigen Reaktionen der Umwelt....kann man getrost unter " ferner liefen ", abhaken. Lasst das nicht zu nahe an euch heran. Ist der normale Irrsinn.


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Diagnose Krebs, Ausschluß aus der Gesellschaft besiegelt?

30.08.2015 um 18:41
Die Menschen wissen einfach nicht wie sie mit der Diagnose und somit mit euch umgehen sollen. Woher ich das weiß? Wir haben vor 19 Jahren eine mehrfach behinderte Tochter bekommen und alles was du schreibst traf und trifft auch nach so langer Zeit immer noch voll ins schwarze. Beide Familien haben sich zurück gezogen weil sie damit nicht umgehen konnten und wohl immer noch nicht können denn unser Mädel benimmt sich halt nicht wie ein Vorzeige-Down Syndrom Kind sondern wie ein relativ schwer gehandicaptes Mädel............... Ist leider so und nicht mehr zu ändern, vor allem will ich das gar nicht mehr. Sch............ auf die Verwandtschaft und Nachbarn.

Ich wünsche euch, vor allem Dir sehr sehr viel Kraft denn das was auf euch zukommt ist verdammt hart.


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30.08.2015 um 23:44
@Cerberus_
Ich hab dasselbe bei meinen Eltern erlebt, als meinem Vater Krebs diagnostiziert wurde.
Der Freundeskreis, der sich zum Teil Jahrzehnte lang kannte, löschte sie nach und nach.
Es wurde immer viel unternommen, zusammen in den Urlaub gefahren, Geburtstage gefeiert und plötzlich existierten meine Eltern fast nicht mehr. Besuche wurden spärlicher, Telefonate immer kürzer.

Warum? Das hab ich mich damals auch oft gefragt?
Wie schon viele andere hier vor mir geschrieben haben ist es meist Unsicherheit, man will „nichts falsches sagen“.
Man möchte auch nicht mit der Vergänglichkeit des Lebens konfrontiert werden, es könnte einen ja an den eigenen Tod erinnern. Ausblenden ist wohl einfacher als sich damit zu befassen.

Was ich euch wünsche, weißt Du.
Und das Angebot, Euren Hund eine Zeit lang zu nehmen, wenn es nötig ist, steht immer noch.
Auch wenn Karlsruhe verflucht weit weg ist, ist es machbar. ;)

@hexenlady
Dir wünsche ich auch weiterhin viel Kraft und ziehe meinen Hut vor eurer Entscheidung.


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Diagnose Krebs, Ausschluß aus der Gesellschaft besiegelt?

31.08.2015 um 03:00
es tut mir so leid, wenn ihr euch so 'ausgegrenzt' fühlt
und es mag sein, dass manche eher den rückzug machen,
weil sie glauben, sich 'falsch' zu verhalten in eurer gegenwart...
aber ich bin sicher, dass sie es nicht böswillig tun.

ganz viel kraft in der nächsten zeit


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Diagnose Krebs, Ausschluß aus der Gesellschaft besiegelt?

31.08.2015 um 03:40
@itfc
Konfrontationskurs ist von seiten meines Mannes geplant. Jedenfalls bei einem unserer "Freunde". Von dem war er so maßlos enttäuscht, das er ihn nun mal was sagen will. Ich weiß nicht, was das wird. Aber wenn mein Mann sich was in den Kopf gesetzt hat..weia.
Und er kämpft. Das soll ich Dir sagen.

@Tussinelda
Auf die, die sich interessieren, die sich irgendwie kümmern, auf die konzentrieren wir uns auch jetzt...alles andere kostet nur unnötig Kraft.

@nodoc
Ne, wie gesagt, wir fangen an, es zu ignorieren. Wichtig ist jetzt mein Mann. Da müssen wir Kraft sammeln.
Aber das mit dem bewusster wahrnehmen ist mir auch schon aufgefallen. Mal sehen, was daraus wird.

@hexenlady
Also solche Reaktionen finde und fand ich schon immer blöd. Die Exfreundin meines Onkels hat einen autistischen Sohn. Ich habe mich damals schlau gemacht, was Autismus ist und wie der sich äußert. Dann bin ich zu ihm hingetappt, habe mich zu ihm gesetzt und mir von ihm zeigen lassen, was er will, wie ich reagieren soll. Und dann waren wir recht lange befreundet. Das war für mich nie ein Problem. Jeder ist halt anders. Man muss sich nur drauf einstellen (können).

@DiePandorra
Danke fürs Angebot, aber Krümel hält grad mich auch noch auf Trab. Ich würde ihn nicht missen wollen. Den kleinen Riesen in den Arm zu nehmen, wenn ich nachts einen Heulkrampf kriege, tut gut.
Ansonsten..Menschen halt *seufz*

Nochmal danke an euch alle, das ihr euch die Mühe macht und klein Gardist die Menschen erklärt. Ich verstehe das langsam und kann mich darauf einstellen. Ich sollte mir einfach ein dickeres Fell zulegen.

Mein Mann liest mit und lässt sich erzählen, was ihr so schreibt (im moment ist es für ihn anstrengend selber am PC zu hocken) und auch er bedankt sich für eure Worte. Er wird nicht aufgeben, soll ich sagen und auch ihm hilft es, zu verstehen und das ganze zu verarbeiten, sich eine Strategie zurechtzulegen. Also auch von ihm (@Bruder_Khalid) vielen Dank.


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Diagnose Krebs, Ausschluß aus der Gesellschaft besiegelt?

31.08.2015 um 23:02
@Cerberus_
Ich habe heute von einer Kollegin (junges Mädel Anfang 20) erfahren, dass eine Tante von ihr an Krebs erkrankt ist. Sie mag diese Tante sehr, traut sich aber nicht sie jetzt anzurufen, weil sie nicht weiß, was sie sagen soll und weil sie weiß, dass sie weinen müsste und ihrer Tante das nicht zumuten will.

Angst, das Falsche zu tun/ zu sagen, sich falsch verhalten ist in solchen Situationen nicht zu unterschätzen.

Nachbarn wollen euch vielleicht einfach nicht zu nahe treten und halten deshalb Abstand (außer dem Quoten-Idioten der in jeder Nachbarschaft vertreten ist).

Bei Freunden finde ich die Idee der Konfrontation gar nicht so schlecht. Solange ihr es nicht als Angriff gestaltet im Sinne von: ich bin so enttäuscht, jetzt sage ich Dir mal alles was mir schon immer quer hing.
Aber warum solltet ihr Menschen, die bislang gut und wichtig für euch waren, nicht eine Chance geben?

Je nachdem wie es gerade möglich ist und wie sich der Kontakt sonst gestaltet hat: Wie wärs mit einer Einladung zum Kaffee trinken/ Abendessen/ was auch immer und dem Versuch rauszufinden, was los ist.
Euch macht die Situation doch auch Angst und ihr wisst nicht, wie es weiter geht. Eigentlich gleiche Ausgangslage.
Ihr könnt nur gewinnen und habt im besten Fall dann eine Person (die schon wichtig war bisher), die euch auch weiterhin - in welcher Weise auch immer - begleitet.
Oder aber ihr wisst, dass ihr diese Freundschaft abschreiben könnt und habt wenigstens Klarheit.

Ich schicke euch unbekannterweise aber dennoch herzlichst viel Kraft!


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03.09.2015 um 00:29
Von mir war es keinesfalls so gemeint das ich deinen Mann totreden möchte.... ich wünsche euch alle kraft die ihr braucht. Fuck Cancer!! Hab das mal gesehen... finde es passt. Ihr macht das.


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03.09.2015 um 00:48
@amerasu
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was er plant. Ich bin inzwischen so weit, daß ich sage, die Welt kann mich mal. Mein Mann ist jetzt noch wichtig. Und die, die uns wirklich helfen wollen. Alles andere kostet zuviel Kraft.
Wenn unser "guter" Kumpel nicht will, dann will er nicht. Er wohnt ca. 20 Minuten von uns entfernt. Es scheint nicht mal für einen Kurzbesuch oder eine E-Mail zu reichen. *schulterzuck*

@zaramanda
Ne, schon klar. Habe ich auch nicht schlimm aufgefasst.


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Diagnose Krebs, Ausschluß aus der Gesellschaft besiegelt?

03.09.2015 um 07:49
Ich erlebe es heute noch daß Menschen regelrecht aufschrecken und sich anschließend distanzieren wenn ich über meine Krankheit rede. (ist über 4 Jahre her)
Ich habe manchmal das Gefühl daß viele nicht wissen wie man damit umgehen soll. Was sagt man? "Oh das tut mir leid?" Tut es das? Und will man das?
Damals als ich mitten drin steckte wollte ich genau das nicht - Mitleid! Ich wollte alles negative von mir fern halten, ich wollte alleine damit fertig werden, mit diesem Schei.. - Ding! Ich wollte nicht wie ein rohes Ei behandelt werden.
Ich glaube jemandem zu sagen "Ich habe / hatte Krebs" überfordert die meisten und für viele ist es in diesem Augenblick fast schlimmer als für den Betroffenen. Es ist und bleibt ein Schreckgespenst auf das viele panisch reagieren.
Ganz ehrlich? Ich hatte früher fast schon Angst vor behinderten Menschen. Bitte fragt mich nicht warum, es war einfach so! Ich fühlte mich sofort unwohl wenn ich auf einen behinderten Menschen traf.
Im nachinein sag ich es war Überforderung. Seit ich einen behinderten Sohn habe ist dieses Gefühl behinderten Menschen gegenüber weg.
Weil ich mich damit auseinander setze, weil ich ihn nicht anders kenne. Weil ich persönlich da drin stecke und das Beste draus mache. Ich denke bei Krebs ist das ähnlich, wenn nicht gar gleich.

Wünsche euch alles Gute!


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Diagnose Krebs, Ausschluß aus der Gesellschaft besiegelt?

03.09.2015 um 08:35
@Cerberus_

Du hast, bzw. ihr habt es gerade ja echt nicht leicht. Lasst euch nicht verunsichern, spart euch eure Energie für euch auf und verschwendet sie nicht für Menschen, die euch nicht helfen können oder wollen. Ich wünsch dir und deinem Mann alles Gute. Ihr schafft das schon. Eure Liebe zueinander ist das stärkste Gut was ihr habt. Sie wird euch helfen.


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03.09.2015 um 14:43
@Cerberus_
Darf ich fragen ob du ein Männlich oder Weiblich bist , ich will dir nicht zu nahe treten , ich frage aus reiner Neugiert , du musst es nicht beantworten .

Danke und alles Gute Für deinen Mann


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Diagnose Krebs, Ausschluß aus der Gesellschaft besiegelt?

03.09.2015 um 15:03
@Cerberus_
Da stelle ich mir die Frage, ob man von der Gesellschaft prompt ausgeschlossen wird, sobald man die Krebsdiagnose erhält. Schwiegermutter versucht zu besänftigen, die Leute würden einfach nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen.

Ich frage daher euch. Wie würdet ihr das halten/haltet ihr das? Zieht ihr euch komplett zurück? Wisst ihr damit nicht umzugehen?

Warum tun Menschen sowas? Krebs ist doch nicht ansteckend.
Also ich persöhnlich habe schon erfahrungen gehört und selber welche gemacht, jedoch nicht mit dem Krebs perse.

Nundenn:Manche Leute haben einfach Angst. Mehr ist da nicht.

Respektieren, eventuell hat man selber auch mal so ne Situation gehabt und weiss es nun nicht mehr oder es kann ja sein, das sowas noch kommen wird.

Nimm es nicht zu ernst, schau auf dich, dass es dir wohl geht.


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Diagnose Krebs, Ausschluß aus der Gesellschaft besiegelt?

03.09.2015 um 16:51
Das wäre doch genau die Chance mal seine Menschlichkeit zu beweisen, zu beweisen wie hilfsbereit man ist. Stattdessen verhalten sich die Leute genau so wie man es erwarten würde. Das heuchlerische Guten Tag an der Einkaufskasse bekommen Sie noch hin, macht ja auch keine Arbeit.


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05.09.2015 um 02:23
@DarkTris
Klar will man das negative erstmal fernhalten, aber laut eigener UAssage würde es meinem Mann gut tun, wenn hin und wieder jemand ankommt und sagt "Hey, gute Besserung." "Das wird schon wieder." auch wenn man weiß, das diese Krankheit schlimm ist und womöglich auch so enden wird. *schulterzuck* Mag zuviel verlangt sein, da habe ich nun endlich verstanden. DAnn sollen sie leiber wegbleiben. Muss sich keiner für uns verbiegen :)
Aber danke für Deine Worte, auch sie sind ein Stück des Puzzles im Bild.

@Carietta
Danke. So sehe ich es inzwischen auch.

@quagmire
*g* Guck mal in mein Profil ;) Ich bin ein Mann. Macht aber nichts, die Frage ist schon ok.

@Waldkind
Menschen sind eine komische Spezies. Aber was will man machen. Man kann nur versuchen, es besser zu machen.


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05.09.2015 um 04:32
von ganzem herzen wünsche ich deinem mann 'gute besserug'
und das ist ganz ganz ehrlich gemeint

die meisten haben einfach angst davor soetwas zu schreiben oder zu sagen,
obwohl sie sie so denken
und es auch so meinen..
vielleicht finde ich momentan nicht wirklich die richtigen worte,
aber ich hoff, du verstehst was ich damit sagen möcht.
viele sind mit euch und haben euch ganz fest in gedanken, obwohl es sicher besser wäre
wenn ihr das auch wüsstet...
aber die 'feigheit' der menschen treibt leider nur
allzu oft zum rückzug anstatt 'dabei' zu sein....
und auch die hilflosigkeit mag eine rolle spielen.


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05.09.2015 um 08:21
Zitat von slobberslobber schrieb am 27.08.2015:Grade in Extremsituationen merkt man wer zu einem hält.
Auch wir haben damals eine ordentliche Überraschung erlebt.
Wir auch.
Wie sich Menschen plötzlich in Luft auflösen können bzw. wie schnell man selbst wie Luft behandelt wird, sobald man in einer Krise steckt und wie schnell sie wieder auftauchen, sobald man wieder auf den Füßen steht und das mit einer dreisten Selbstverständlichkeit die seinesgleichen sucht, war und ist DIE Lektion meines Lebens.
Ich wußte bis dahin nicht, dass sowas möglich ist....

@Cerberus_
Alles Gute euch!


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