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Sind Erbschaften ungerecht?

97 Beiträge, Schlüsselwörter: Erbschaften

Sind Erbschaften ungerecht?

01.03.2016 um 00:31
Wie seht ihr das?
Art. 14 GG: Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet.
Da gibt es meiner Meinung nach nicht viel zu diskutieren. Im übrigen sollte man sich immer vor Augen halten, das die Erbschaft ja auch in der Regel schon mal besteuert wurde.


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Sind Erbschaften ungerecht?

01.03.2016 um 00:36
In absehbarer Zeit werde ich wohl zwei Erbschaften antreten und ich trage mich mit dem Gedanken sie vollständig zu spenden
Du kannst sie mir spenden wenn du das Geld nicht brauchst :D
Aber Hut ab sehr nobel ich würde keinen Cent herschenken.


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Sind Erbschaften ungerecht?

01.03.2016 um 01:14
Kältezeit schrieb:Wer mehr verdient, muss auch mehr abgeben. So einfach ist das. Ansonsten gibt es irgendwann wirklich nur noch "ganz arm" oder "ganz reich" und die Mittelschicht ist weg vom Fenster.
Das du hier bist bei so einem Thema habe ich mir gedacht.g
@Kältezeit

Eben ist es nicht so einfach das Problem ist wenn die mehr abgeben müssen verziehen sie sich in andere Länder.
Das gleiche ist bei Firmen die abwandern ins Ausland dann hat ein Staat und das einheimische Volk gar nichts mehr davon.

Es muss so sein das im eigenen Land erfolgreiche Firmen und gutverdienende Menschen steuerlich bevorzugt werden nur dann bleiben sie hier das bringt Geld und Arbeitsplätze.

In Monaco gibt es sicher nicht so viel Arme mit mehr Abgaben vertreibst nur die Leute aus dem Land die Armen bleiben da weil sie kein Geld haben und die Reichen gehen das ist das schlechteste überhaupt dann lieber nur ein Bisschen als gar nichts...


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ISF
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04.03.2016 um 08:25
@jimmy82

Gibst du bei lohnfortzahlung im krankheitsfall das geld auch wieder zurück?


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demented
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Sind Erbschaften ungerecht?

04.03.2016 um 08:26
@ISF
Sinnig wäre es. Immerhin wurde für dieses Geld keine Leistung erbracht.


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Sind Erbschaften ungerecht?

04.03.2016 um 08:36
Wenn es sich um eine Erbschaft im überschaubaren Umfang handelt, sehe ich nicht worin hier das Problem liegen sollte.

Das Problem ist eher das der, teilweise, gewaltige Reichtum der Reichen in der Familie bleibt. Das schafft eine Ungleichheit und es schaff eine privilegierte Klasse - ähnlich der Adeligen von damals.

Ich wäre deshalb für eine Obergrenze bei der Erbschaft. Und keine Angst - euch würde diese Obergrenze sicher nicht treffen. (Es ist schon verrückt, das auch der kleinste Bürger für die Interessenten der wenigen aber dafür sehr reichen und Mächtigen streiten.)


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04.03.2016 um 08:46
William93 schrieb am 01.03.2016:In absehbarer Zeit werde ich wohl zwei Erbschaften antreten
Es ist schon ungewöhnlich, überhaupt mal in den "Genuss" zu kommen, beerbt zu werden, Du gleich zweimal, wow!

Du hast geschrieben: ...... werde ich wohl.....

Könnte heissen, das Du Dir da nicht so sicher bist?
Im übrigen haben schon einige Menschen gedacht, zu erben, gingen leer aus.


Ein Testament ist der letzte Wille.

Richtiger wäre es, den/die Erblasser über Deine Ansicht zu informieren, damit sie ihr Testament in ihrem Sinne ändern können, finde ich.


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Zweitheld
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Sind Erbschaften ungerecht?

04.03.2016 um 08:53
@jimmy82
Ich bin der Meinung dass einem nur Geld zusteht für das man eine gleichwertige Leistung erbracht hat. Das ist bei Erbschaften nicht der Fall.
sowas wäre asozial.
es geht immerhin um private menschen die jahrelang gespart haben um sich ein haus leisten zukönnen :/
damit die kinder später abgesichert sind, und das würde dann einfach wegfallen.

der staat geht schon nicht leer aus. es gibt genug reiche singles ohne nachkommen.


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04.03.2016 um 11:23
@jimmy82

Dann schlag' die Erbschaft aus oder verschenke sie weiter. Besitz belastet nur (wie Reiche sagen).


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04.03.2016 um 12:39
@Doors
Lasten kann man auch teilen. Ich wäre gern bereit, ein Teil dieser Bürde zu tragen. Die armen Reichen...


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04.03.2016 um 12:48
@Doors

also ich könnte auch ganz ohne probleme mit der last eines multimillionen schweren bankkontos leben, kein problem immer her damit :D


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Sind Erbschaften ungerecht?

04.03.2016 um 16:59
Doors schrieb: Besitz belastet nur (wie Reiche sagen).
Jo, wie eben die Reichen sagen:)
Die nicht so reichen sehen das wohl etwas anders. Insofern ist nicht in allen Fällen eine Erbschaft von Haus aus ungerecht. Es ist vielmehr die Frage wie die finanzielle Situation vor einer Erbschaft war.
Ist man den Luxus gewöhnt, hat man ein gewissen (hohen) Lebensstandart, dann wird einem so eine (zusätzliche) Geldspritze nicht aus der Bahn werfen.
Dann gibt es jene die sich in weiterhin in Bescheidenheit messen obwohl sie sich vorher nicht viel leisten konnten, aber einfach gesagt mit Ihrem bisher Erreichten zufrieden sind quasi eine Erbschaft gar nicht bräuchten.
Und dann noch diejenigen, denen so ein Geldsegen gar nicht gut tut, weil sie einfach damit nicht umgehen können.
Wobei man immer dazu sagen muß,das es ist ihnen nicht zu verdenken oder gar übel zu nehmen ist, in solch einer Situation über die Stränge zu schlagen, zu übertreiben.


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Sind Erbschaften ungerecht?

04.03.2016 um 17:06
@jimmy82
Zweitheld schrieb:Ich bin der Meinung dass einem nur Geld zusteht für das man eine gleichwertige Leistung erbracht hat. Das ist bei Erbschaften nicht der Fall.
Wie viel und was steht denn Menschen denn zu und wer entscheidet das?

Steht einem Fußballspieler ein Millionenvertrag zu?
Steht einer Altenpflegerin 7,50 Euro in der Stunde zu?
Steht einer Hausfrau gar nichts zu?

Was sind denn in deinen Augen "gleichwertige Leistungen"?

Muss jeder Mensch in der Gesellschaft einen Beitrag leisten? Welcher Beitrag ist angemessen? Was ist mit körperlich behinderten Menschen, was mit geistig Behinderten? Sollen die trotzdem erben, auch wenn die nichts leisten?
Haben alle, die erben, vorher nichts geleistet? Eventuell die Eltern gepflegt?

Wenn man das Erbe ausschlägt, bekommt das dann nicht jemand anderes, der genauso wenig dafür geleistet hat?

Wenn du der Meinung bist, dass dir das Geld nicht zusteht, dann gebe es jemanden, der es nötiger hat als du.
Rechne nicht auf, wer was verdient, sondern gönne es einfach jemandem, der vielleicht nicht so viel Glück im Leben hatte und es dringend braucht. Es ist gleichgültig, ob es kranke Kinder sind oder die Nachbarn, die auf Harz IV angewiesen sind. Man kann nicht die Leistungen und Schicksale der Menschen gegeneinander aufwiegen, das wäre falsch.


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Sind Erbschaften ungerecht?

13.03.2016 um 15:07
Lasst doch mal die zu Wort kommen, die schon einmal geerbt haben. Oder den Witwer mit den Kindern, die von der Ehefrau bzw. der Mutter beerbt werden und kein Testament vorlag. Die Probleme und Kosten für nichts und wieder nichts für die Erben sollten mal angesprochen werden. Da wird manch einer erstaunt sein.


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Sind Erbschaften ungerecht?

14.03.2016 um 09:42
Wenn jemand was zu vererben hat dann i.d.R. deshalb, weil er in seinem Leben etwas geleistet hat. Wenn er was geleistet hat, dann steht der Ertrag zunächst ihm und nach ihm denen zu, die er in seinem Testament bedenkt. Das ist ebenfalls sein gutes Recht, nämlich zu entscheiden, was er mit seinem Nachlass anstellt, wenn er tot ist.

Wenn er kein Testament gemacht hat (was eigentlich ab einem gewissen Vermögen und Alter selbstverständlich sein sollte...) gilt die gesetzliche Erbfolge nach Verwandschaftsgrad.

Was ist daran verkehrt oder ungerecht? Ich bin der festen Überzeugung, dass Menschen, die Erbschaften ungerecht finden, sie nur solange ungerecht finden werden, solange sie nichts erben.

Grüssle

The Saint


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Sind Erbschaften ungerecht?

14.03.2016 um 13:48
@The_saint
The_saint schrieb:Wenn er kein Testament gemacht hat (was eigentlich ab einem gewissen Vermögen und Alter selbstverständlich sein sollte...) gilt die gesetzliche Erbfolge nach Verwandschaftsgrad.
Und selbst wenn, gehen die direkten Verwandten nie leer aus .. gibt ja einen Pflichtanteil.


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14.03.2016 um 13:53
The_saint schrieb:Was ist daran verkehrt oder ungerecht? Ich bin der festen Überzeugung, dass Menschen, die Erbschaften ungerecht finden, sie nur solange ungerecht finden werden, solange sie nichts erben.
Sehe ich auch so.

Dann setzt nämlich der instinktive Egoismus ein:,,Oh, geil, mein Onkel hat mir 5 Millionen Euro vererbt? Nehm ich!"

Da erfordert es schon eine ganze Menge, ,,nein" zu sagen ;)


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