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Human selective extinction

150 Beiträge, Schlüsselwörter: Menschen, Leben, Gesellschaft, Zukunft, Kinder, System, Verantwortung
sunshinelight
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Human selective extinction

19.02.2017 um 14:31
Ich glaube, ich muss gar nicht viel erklären, was ich meine, wenn ich sage, dass die Welt “den Bach runtergeht“! Deswegen fasse ich mich kurz.
Und hier geht es nicht um die Frage, ob nicht jeder für sich entscheiden soll, sondern um die Frage der tatsächlichen Verantwortung aller.

  • Der Zwang, zu funktionieren, ist so hoch wie nie. Der Druck steigt und das ist spürbar. Die Anforderungen steigen.
    Die Menschlichkeit versagt an so vielen Ecken...- ich sehe nur noch Funktion .
    Friss oder stirb, heißt es. Wenn man nicht mithalten kann, ist man im übertragenem Sinne zu letzterem gezwungen. Ja, jeder Mensch ist unterschiedlich stark. Die werden dann über den Haufen gerannt. Hier heißt es, »einer für alle«... -  doch es fehlt »und alle für einen«. Der Wert eines Menschen errechnet sich nur noch aus dem Nutzen, den er bringt. Komisch, mir wurde mal gesagt, ein Mensch wäre unbezahlbar... Und das nicht aufgrund von Profitgewinn, sondern von dem, was ihn menschlich macht.
    Ist nichts Neues, muss ich nicht ausführen, jeder weiß wohl, was gemeint ist.

  • Familie Die meisten wissen gar nicht, was dieser Begriff für eine Bedeutung hat. Wie viele Brüche gibt es, wie oft leiden die Kinder, wie oft gibt es unnötiges Leid?!
    Der erste Punkt sorgt auch nicht gerade dafür, dass sich dieser Punkt hier ändern könnte, da hier dann wohl Vernachlässigung im Spiel wäre.  
    Dieser Punkt (wie auch jeder andere) dient nicht dazu, Thema der Diskussion zu werden, sondern dient lediglich als Puzzleteil der Anführungen über die Gedanken, die ich mir im Rahmen über dieses Thema gemacht habe! *eure Meinungen können davon abweichen

  • Die Umwelt - Die Erde, auf der wir leben.
    Auch hier schrecken wir nicht davor zurück, sie zu verschandeln. Egal, ob es die Ozonschicht ist, die Meere, oder Wälder, die Atmosphäre... Wir vergessen, dass uns die Erde als Ort zum Leben dient und uns eine gewisse Pflicht zur Pflege auferliegt... die wir gekonnt und wild entschlossen einfach niedertrampeln und die Bedingungen auf der Erde verschlechtern. Was zählt, sind sogenannte Bedürfnisse... ich sage gern, die Gier nach Geld. Alles was zählt, ist Umsatz.
    Die Pflicht zur Pflege ist zu teuer.

  • Die Lebensqualität. Ist nah an Punkt eins dran, aber auch die, die dem Druck standhalten können, haben gewisse Einschränkungen im Leben. Es ist kaum Zeit da.
    Was wollen wir im Leben eigentlich?
    Wollen wir tatsächlich nur noch Leistung bringen? Oder auch mehr Zeit haben, um zu leben? (diese Frage ist rhetorisch)

  • Die Gesellschaft. Stumpfes Handygucken, abgestumpfte Menschen, Zynismus, Egoismus, null Courage... Während wir an der Lebensqualität durch Zeitmangel schon zu knabbern haben, so sind noch weitere Einbußen feststellbar. Nicht nur im wahren Leben gibt es zig Paradenbeispiele, nein, sondern man kann auch virtuell alles nachverfolgen. Ich meine, nicht nur, dass alles irgendwie »kälter« geworden ist, so gibt es etliche Dinge, die dazu beitragen: so werden wir auch noch tagtäglich getäuscht - Lügenpresse, Medienmanipulation, Fakenews... Hier verfällt nochmal zusätzlich Vertrauen und sorgt nicht gerade dafür, andere Menschen mit offenen Armen zu empfangen. Es herrscht Missvertrauen.
    Den ganzen Prozessverlauf über die Verrohung des Menschen kann man sich selbst gut vorstellen, ich belasse es auch hier beim Ankratzen.


    Und eine Besserung ist nicht in Sicht.
    Das wird sich in den nächsten Jahren wohl eher noch verschlimmern, so vermute ich.
    Meine Frage ist diesbezüglich, ob es nicht besser wäre, die »Kinderproduktion« einfach einzustellen?
    Ich meine, ich liebe Kinder, deswegen mach ich mir ja die Gedanken dazu.
    Sollte ich meine kleinen, süßen, drolligen Minime's wirklich in so eine Welt reinsetzen?
    Ist es wirklich das, was wir ihnen geben möchten?

    Man sagt, Kinder wären die Zukunft... Ja, eine klasse Zukunft hätten die dann.
    Ich sehe keinen Wert darin, wenn mein Kind nur ein Werkzeug des Systems wird und vermutlich noch daran kaputt geht.
    Ich sehe keinen Wert darin, mein Kind in eine Gesellschaft zu setzen, die völlig kaputt ist und ich sehe keinen Wert darin, mein Kind in eine Gesellschaft zu setzen, die alles kaputt macht.

    Wenn man sich Europa jetzt anguckt, mag sich das alles etwas harmlos anhören, aber wenn man so weiter drüber nachdenkt, bleiben wohl ein paar Momente des Stockens...

    Gehen wir doch noch ein bisschen weiter.
    Wir alle kennen die schrecklichen Bedingungen in den Kriegs- und Krisengebieten.
    In den Ländern, wo Hunger nicht einfach nur Hunger bedeutet, sondern der tatsächliche tagtägliche Kampf ums Überleben.
    Es ist nahezu nichts an Nahrung vorhanden.
    Die Menschen sind abgemagert. Es geht ihnen einfach furchtbar. Es ist kaum Wasser da. Ganz zu schweigen von den Wohnverhältnissen, die sie da haben.
    Was für einen Sinn hat es, dort Kinder zu zeugen? Wenn sie doch genau so hungern, verdursten... Wenn es ihnen einfach nur schlecht geht? Was für einen Sinn hat es, zu überleben, wenn das Leben das einfach nicht wert ist?

    In den Ländern, in denen Schussgeräusche zum Alltag gehören wie bei uns die Kirchenglocken, die Totenzahlen täglich dem Preis einer Übernachtung im Ritzhotel gleichen, wo die Angst vorherrscht, bieten sich auch keine guten Lebensverhältnisse, die für eine Fortpflanzung des Menschen sprechen.
    Sicherlich, vielleicht gibt es ein paar Ecken, wo man sicher ist, aber im Großen und Ganzen ist das nicht der Fall.
    Lasst uns mal tiefer in das Ganze eintauchen.
    Neben den Aspekten, dass die Bedingungen für Kinder nicht schön, sondern grauenvoll sind, die Überlebensrate nicht so hoch ist, so gibt es noch eine Variante, die ich absolut krass finde: Kindersoldaten!
    Man setzt Kinder in die Welt und andere bringen sie mir nichts, dir nichts dazu, auf Menschen zu schießen und platziert sie noch besser in die Flugbahnen feindlicher Kugeln und Bomben.
    Zudem haben sie mit dem ganzen Krieg nichts zu tun, sie büßen für die Fehler anderer.
    Sie werden in etwas hineingezogen, was mit ihnen nichts zu tun hat und man schadet sie massiv in ihrem Wesen und ihrer Sicherheit.

    Da verstehe ich das einfach nicht, dass man da noch Nachwuchs bekommt.


    Haben wir nicht eine gewisse Verantwortung?
    Ist das Leben all das wert? Egal, ob hier oder dort? Oder sollte man sich besinnen und sagen, ja, ich kann das nicht verantworten?
    Die Menschheit würde aussterben, ja, aber was ist so schlimm daran? Wir sterben sowieso und kriegen das endgültige Ende nicht mit. Das können wir doch problemlos mit uns vereinbaren anstatt mit dem Wissen, unser eigen Fleisch und Blut so einer Zukunft auszusetzen und sie dieser einfach so zu überlassen. Und eventuell machen wir einer Spezies Platz, die es wirklich versteht, richtig zu leben. Eine Spezies, die nicht für das Geld lebt, das eigentlich nur als Zahlungsmittel dienen sollte für einen guten Lebensunterhalt und dann plötzlich zum wichtigsten Objekt der Menschen wird, der den ganzen Fokus eben dieser einnimmt.
    Eine Spezies, die sich nicht ständig selbst bekämpft. Eine Spezies, die nicht zu einer geölten Maschine wird.


    Wie seht ihr das? Ja, nein? Gründe?
    Wenn ihr jetzt sagt, so ist das alles doch gar nicht, dann nur zu: Argumentiert, bis sich die Balken biegen und lasst es krachen.
    Oder ihr seid der gleichen Meinung und könnt die Begründungen noch ergänzen, dann wäre das auch super.

    Alles für die Kids!


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    Human selective extinction

    19.02.2017 um 15:00
    Das erinnert mich ein wenig an den Thread: Diskussion: Warum ist Kinder bekommen noch erlaubt bei der Überbevölkerung?

    Und hier sind beide Seiten vertreten. Also sind nicht alle deiner Meinung. Wie würdest du also dazu kommen die Kinderproduktion einzustellen, wenn nicht alle Mitmachen wollen?
    Sie zwingen? Sie überzeugen?

    Außerdem wirkt es irgendwie sehr resigniert. Alle Hoffnung auf Besserung ist gestorben und man will das ganze nun durch das Nachwuchsverbot beenden.
    Wobei das wahrscheinlich auch das ist, was dahinter steckt.


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    sunshinelight
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    Human selective extinction

    19.02.2017 um 15:03
    @Izaya
    Es geht ja nicht um Überbevölkerung.

    Nein, nicht zwingen. Das soll keine Frage des Zwingens sein, sondern die Frage, ob man da nicht Verantwortung trägt und ob man sich auf die besinnen sollte.
    Und eine Verantwortung ist nicht immer nach dem eigenen Willen gerichtet.


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    Human selective extinction

    19.02.2017 um 15:07
    @sunshinelight
    sunshinelight schrieb:Es geht ja nicht um Überbevölkerung.
    Ja, aber es geht darum, keine Kinder mehr zu bekommen und das nicht aus persönlichen Gründen, sondern für das Allgemeinwohl. Sehe schon Parallelen. Aber das jetzt auch nur Beiläufig.
    sunshinelight schrieb:Nein, nicht zwingen. Das soll keine Frage des Zwingens, sondern die Frage, ob man da nicht Verantwortung trägt und man sich auf die besinnen sollte.
    Und eine Verantwortung ist nicht immer nach dem eigenen Willen gerichtet.
    Un du meinst, es ist unmöglich dieser Verantwortung nachzukommen?


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    sunshinelight
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    Human selective extinction

    19.02.2017 um 15:11
    Izaya schrieb:Ja, aber es geht darum, keine Kinder mehr zu bekommen und das nicht aus persönlichen Gründen, sondern für das Allgemeinwohl. Sehe schon Parallelen. Aber das jetzt auch nur Beiläufig.
    Nein, da hast du mich falsch verstanden. Oder nicht alles gelesen. Ist ja doch ein bisschen lang geworden. Aber les bitte alles, damit der Thread nicht in das abdriftet, wo er nicht hinsoll.
    Izaya schrieb:Un du meinst, es ist unmöglich dieser Verantwortung nachzukommen?
    Ist es nicht. Ist ja eigentlich ganz leicht.


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    Human selective extinction

    19.02.2017 um 15:32
    @sunshinelight
    Gut, das Wohl der Kinder trifft es eher als Allgemeinwohl....
    Aber wie gesagt, nur Beiläufig.
    sunshinelight schrieb:Ist es nicht. Ist ja eigentlich ganz leicht.
    Der Punkt mit der Familie: kann man sogar persönlich was verbessern.

    Der Punkt Umwelt: persönlich und als gesamtgesellschaftliches Problem, verbesserbar.

    Der Punkt Leistungsgesellschaft & Lebensqualität: persönlich und gesamtgesellschaftlich verbesserbar

    Der Punkt Gesellschaft: gesamtgesellschaftlich verbesserbar

    Alle Punkte sind irgendwie verbesserbar. Bei der Familie ist es offensichtlich. Bei Umwelt ebenfalls, Stichwort: erneuerbare Energien, Substitution von Rohstoffen etc. sowie umweltbewusstes Einkaufsverhalten. Die Leistungsgesellschaft und Lebensqualität kann erstmal persönlich nicht zu sehr an sich ran lassen und gesamtgesellschaftlich zumindest lockern, indem Arbeitszeiten gekürzt werden usw. was auch keine Vision ist, sondern näher als man vielleicht denkt:
    Um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie Teilzeit für Eltern in die Arbeitswelt integriert werden könnte, lohnt es sich, einen Blick auf unseren Nachbarn, die Niederlande zu werfen: Viele junge Eltern haben dort eine Vier-Tage-Woche, die entweder von Montag bis Donnerstag oder von Dienstag bis Freitag läuft. An den Tagen, an denen beide Elternteile arbeiten, wird das Kind in der Kita betreut, den ganzen Tag lang. An vier Tagen in der Woche betreuen es die Eltern, Montag der eine Elternteil, Freitag der andere. Arbeitgeber haben sich darauf eingestellt und legen wichtige Konferenzen und Termine in die Zeit von Dienstag bis Donnerstag – wenn alle anwesend sind.
    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2014-01/32-stunden-woche-manuela-schwesig

    Ich frage mich, ob wir wirklich so Hoffnungslos sind, wie es vorkommt. Ob wir wirklich zu dieser ultima ratio greifen müssen und die Probleme nicht anderes angehen könnten.


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    Warhead
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    Human selective extinction

    19.02.2017 um 15:32
    @sunshinelight
    Das nennt man Kapitalismus,wenn das Kapitalismuskritik sein soll,so fällt sie nicht nur zu kurz und zu undifferenziert sondern auch zu unkritisch aus.
    Du solltest dir Andre Gides Kritik der ökomischen Vernunft besorgen.
    Threads nach Machart von "Das Ende ist nah""Der Untergang des Abendlandes""Das Selbstmordprogramm" oder "wir amüsieren uns zu Tode"gibts hier schon zur Genüge.


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    sunshinelight
    Diskussionsleiter
    ehemaliges Mitglied

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    Human selective extinction

    19.02.2017 um 15:48
    Izaya schrieb:

    Alle Punkte sind irgendwie verbesserbar.

    Zu ergänzen auf jeden Fall. Wie gesagt, hab mich kurzgefasst und die Gründe nur angeschnitten.
    Damit man sich ein Bild machen kann, warum ich zu dem kam, was ich mir da gedacht hatte. Um Ergänzungen habe ich gebeten.

    Zu deinem Link:
    Na, das ist doch, was ich suche. Ein Einwand.
    Ja, das ist die Niederlande. Über die weiß ich ziemlich wenig, kann auch über die nichts sagen, doch der Punkt sieht schon mal gut aus.
    Izaya schrieb:

    Ich frage mich, ob wir wirklich so Hoffnungslos sind, wie es vorkommt.

    Tja, genau das ist die Frage. Wie sieht denn die Gesellschaft dort aus? Das könnte man jetzt nur beantworten, wenn man mal dort war und die Menschen dort kennt. Gute Regelungen haben wir hier auch, siehe das Sozialsystem. Aber dennoch ist nicht alles rosig.
    Warhead schrieb:

    Das nennt man Kapitalismus

    Danke für die weisen Worte und deinen geistreichen Beitrag zu einem kleinen Punkt aus einer ganzen Reihe von Punkten...


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    xionlloyd
    ehemaliges Mitglied

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    Human selective extinction

    19.02.2017 um 15:56
    sunshinelight schrieb:Danke für die weisen Worte und deinen geistreichen Beitrag zu einem kleinen Punkt aus einer ganzen Reihe von Punkten...
    Naja, wenn halt nur einer von ihnen nennenswert ist. ^^


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    sunshinelight
    Diskussionsleiter
    ehemaliges Mitglied

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    Human selective extinction

    19.02.2017 um 15:59
    @xionlloyd
    Was meinst du? Beschreibe mal genauer.
    Jeder, der ab jetzt hier rumspamt, wird gemeldet.
    Entweder man diskutiert jetzt hier on Topic, oder ihr dreht ne Runde in der UH.


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    Erasmus
    ehemaliges Mitglied

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    Human selective extinction

    19.02.2017 um 16:10
    @sunshinelight

    Deinen gut ausgearbeiteten Erstbeitrag in diesem Thread finde ich richtig gut! Auch deine Kritik an unserer Gesellschaft ist absolut berechtigt! Nur: Was machen wir jetzt? Es ist eine Art Tatsachenbeschreibung von der Welt, so wie sie nunmal ist und hat nebenher noch einen gewissen depressiven Unterton in dem Sinne: Macht euch das eigentlich noch Spass, in dieser Welt so zu leben bzw. lediglich zu funktionieren? Und sollten wir überhaupt noch Kinder in diese Welt setzen? Ist nicht alles total sinnlos?... Nun, was sollen wir tun? Zum Massensuizid aufrufen, aus Protest: Wir machen nicht mehr mit, wir haben es alle satt und verlassen diese Scheißwelt ganz freiwillig? Oder zum Boykott aufrufen, weiter Kinder in die Welt zu setzen, ebenfalls aus Protest: In so eine Scheißwelt setze ich keine Nachkommen mehr?... Das ist mir alles zu pessimistisch und geht in Richtung Kapitulation! Vielleicht wäre es sinnvoller darüber nachzudenken, was man dagegen tun kann bzw. welche Möglichkeiten wir haben und nutzen können um unsere Welt wieder lebenswerter zu machen? Auch wenn mir persönlich dazu momentan nichts einfällt, dazu sitzen wir schon zu tief im Schlamm drin und unsere Strukturen sind zu festgefahren. Zudem ist das ja auch nur eine Seite der Medaille, die andere Seite, dass das Leben durchaus trotz allem noch schön und lebenswert sein kann, wird einfach ausgeblendet.


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    xionlloyd
    ehemaliges Mitglied

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    Human selective extinction

    19.02.2017 um 16:11
    @sunshinelight
    sunshinelight schrieb:Der Zwang, zu funktionieren, ist so hoch wie nie. Der Druck steigt und das ist spürbar. Die Anforderungen steigen.
    Die Menschlichkeit versagt an so vielen Ecken...- ich sehe nur noch Funktion .
    Friss oder stirb, heißt es. Wenn man nicht mithalten kann, ist man im übertragenem Sinne zu letzterem gezwungen. Ja, jeder Mensch ist unterschiedlich stark. Die werden dann über den Haufen gerannt. Hier heißt es, »einer für alle«... -  doch es fehlt »und alle für einen«. Der Wert eines Menschen errechnet sich nur noch aus dem Nutzen, den er bringt. Komisch, mir wurde mal gesagt, ein Mensch wäre unbezahlbar... Und das nicht aufgrund von Profitgewinn, sondern von dem, was ihn menschlich macht.
    Ist nichts Neues, muss ich nicht ausführen, jeder weiß wohl, was gemeint ist.
    - Kapitalismuskritik
    sunshinelight schrieb:Die Umwelt - Die Erde, auf der wir leben.
    Auch hier schrecken wir nicht davor zurück, sie zu verschandeln. Egal, ob es die Ozonschicht ist, die Meere, oder Wälder, die Atmosphäre... Wir vergessen, dass uns die Erde als Ort zum Leben dient und uns eine gewisse Pflicht zur Pflege auferliegt... die wir gekonnt und wild entschlossen einfach niedertrampeln und die Bedingungen auf der Erde verschlechtern. Was zählt, sind sogenannte Bedürfnisse... ich sage gern, die Gier nach Geld. Alles was zählt, ist Umsatz.
    Die Pflicht zur Pflege ist zu teuer.
    - Kapitalismuskritik unter dem Ökomantel
    sunshinelight schrieb:Die Lebensqualität. Ist nah an Punkt eins dran, aber auch die, die dem Druck standhalten können, haben gewisse Einschränkungen im Leben. Es ist kaum Zeit da.
    Was wollen wir im Leben eigentlich?
    Wollen wir tatsächlich nur noch Leistung bringen? Oder auch mehr Zeit haben, um zu leben? (diese Frage ist rhetorisch)
    Kapitalismuskritik mit einem Hauch "die böse Lesitungsgesellschaft" . . . entstanden durch . . . na? Wer errät's?
    sunshinelight schrieb:Und eine Besserung ist nicht in Sicht.
    Das wird sich in den nächsten Jahren wohl eher noch verschlimmern, so vermute ich.
    Meine Frage ist diesbezüglich, ob es nicht besser wäre, die »Kinderproduktion« einfach einzustellen?
    Ich meine, ich liebe Kinder, deswegen mach ich mir ja die Gedanken dazu.
    Sollte ich meine kleinen, süßen, drolligen Minime's wirklich in so eine Welt reinsetzen?
    Ist es wirklich das, was wir ihnen geben möchten?

    Man sagt, Kinder wären die Zukunft... Ja, eine klasse Zukunft hätten die dann.
    Ich sehe keinen Wert darin, wenn mein Kind nur ein Werkzeug des Systems wird und vermutlich noch daran kaputt geht.
    Ich sehe keinen Wert darin, mein Kind in eine Gesellschaft zu setzen, die völlig kaputt ist und ich sehe keinen Wert darin, mein Kind in eine Gesellschaft zu setzen, die alles kaputt macht. [FF]
    Gibt es hier nicht irgendeinen "Kinder - nein danke!"-Thread sowie diese "Leid veursachen"-Diskussion?

    Muss ich den Rest jetzt auch noch zitieren? Alles was Du hier ansprichst existiert wie Warhead schon schrieb bereits zu genüge. Es macht keinen Unterschied ob man die Texte ausbaut oder farbige Zeilen einsetzt. Das was Du hier schreibst ist ein simpler Blogeintrag.


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    sunshinelight
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    Human selective extinction

    19.02.2017 um 16:19
    @xionlloyd
    Du hast nicht ganz kapiert, dass die Gründe nicht zur Thematik gehören, sondern eben einfach Aufzählungen sind, warum und wieso ich die Frage nach einer Verantwortung stelle.
    xionlloyd schrieb:Muss ich den Rest jetzt auch noch zitieren?
    Gerne, vielleicht errätst du dann, um welche Fragen es hier geht. ;) Na los.


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    Human selective extinction

    19.02.2017 um 16:27
    @sunshinelight

    Keine Sorge, das war nicht so schwer zu schnallen wie Du es Dir evtl. erhoffst. Dadurch gewinnt es aber leider auch nicht an Belang. Das was durchaus deutlich rüberkommt ist der Umstand dass Du Dich gerne selbst liest. Dafür gibt es den Blog - es liegt garantiert nicht am mangelnden Verständnis der Community dass die Diskussion nicht zündet.

    Aber selbst wenn wir das alles mal in den von Dir gebrachten Zusammenhang brächten liefe es also darauf hinaus dass sich die Menschen wieder dezimieren sollten um sich der Gründe für Deine humanitären Sorgen zu entledigen bzw. diese keinen folgenden Generationen aufzubürden . . . und Warhead liegt falsch wenn er Deinen Beitrag als zu undifferenziert erachtet? ;)


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    Human selective extinction

    19.02.2017 um 16:30
    xionlloyd schrieb:Keine Sorge, das war nicht so schwer zu schnallen wie Du es Dir evtl. erhoffst.
    Ich erhoffe mir, dass man es gut schnallt. ;)
    xionlloyd schrieb:Das was durchaus deutlich rüberkommt ist der Umstand dass Du Dich gerne selbst liest.
    Viel lieber als dich, das stimmt. ;)
    xionlloyd schrieb: es liegt garantiert nicht am mangelnden Verständnis der Community dass die Diskussion nicht zündet.
    Nee, eher an dir, die es halt doch nicht schnallen.
    xionlloyd schrieb:Aber selbst wenn wir das alles mal in den von Dir gebrachten Zusammenhang brächten liefe es also darauf hinaus dass sich die Menschen wieder dezimieren sollten um sich der Gründe für Deine humanitären Sorgen zu entledigen . . . und Warhead liegt falsch wenn er Deinen Beitrag als zu undifferenziert erachtet? ;)
    Darum geht es. Du hast es nicht verstanden...


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    Human selective extinction

    19.02.2017 um 16:32
    Hätten die Menschen vor 2000 Jahren so gedacht, es würde die Menschheit nicht mehr geben und sie hatten es vor 2000 Jahren sicherlich nicht besser. Eigentlich ging es den Menschen noch nie so gut wie heute, ja sicherlich perfekt wird es nie werden aber jedenfalls kein Grund um jetzt das Licht auszuschalten. Der Mensch ist allerdings Wehleidiger und Anspruchsvoller geworden, was früher eine Kuhle im Tisch muss heute Porzellan sein.


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    xionlloyd
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    Human selective extinction

    19.02.2017 um 16:35
    @sunshinelight

    Uähuäh, oder an Dir der es nicht rafft bzw. immer einmal mehr wie Du? Merkst'e was? Sind wir immer noch weiter. 

    Wie auch immer, das schöne am Internet ist ja dass für jeden ein Platz da ist. Sollte ich mich der Bedeutung des ganzen zu unrecht verschliessen werde ich es ja bald sehen.
    sunshinelight schrieb:Viel lieber als dich, das stimmt.
    Hmm . . . soll ich? Soll ich nicht? Na, ich lasse es. ;)


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    sunshinelight
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    Human selective extinction

    19.02.2017 um 16:36
    @taren
    Ja, guter Punkt.
    Wenn man sich mal die gesamte Geschichte anguckt, dann sieht man, dass der Mensch eigentlich immer gleich bleibt.
    Man kann zwar immer mehr Gesetze errichten, aber das ändert nichts daran, dass der Mensch gleich bleibt.
    Kriege und Unfrieden sind auch heute noch möglich.
    Und die Ellenbogen werden immer weiter ausgefahren.


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    sunshinelight
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    19.02.2017 um 16:37
    xionlloyd schrieb:Uähuäh, oder an Dir der es nicht rafft
    Eher an dir. Du musst ja nicht hier verweilen, kannst dich ja an einem x-ten Drogenthread erfreuen. ;)


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    xionlloyd
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    Human selective extinction

    19.02.2017 um 16:40
    @sunshinelight

    Willst Du das "Nein Du legst zuerst auf"-Spiel noch weiterspielen. Sag mir vorher Bescheid damit ich mir noch ein paar Telefonnummern besorgen kann ehe ich hier wegen ständigem OT gesperrt werde . . .
    sunshinelight schrieb:kannst dich an einem x-ten Drogenthread erfreuen.
    :ask: Alter, das nenne ich mal kritikfähig . . . :D


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