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Kinder mit Partner und Privatsphäre der Eltern im eigenen Haus

149 Beiträge, Schlüsselwörter: Menschen, Kinder, Freund, Privatsphäre

Kinder mit Partner und Privatsphäre der Eltern im eigenen Haus

21.03.2017 um 10:03
Schön. Ich würde jeglichen Besuch komplett verbieten , während des gesamten Wochenendes von Donnerstag bis Montag.
Und zwar mit der Begründung, daß Deine Arbeit sehr anstrengend und nervenzehrend ist, und Du inzwischen älter und weniger belastbar bist, und DU deshalb am Wochenende Deine Ruhe brauchst.
Einzige Ausnahme ist die ältere Schwester.
Auch keinen Streit und bitte keine Laute Musik.

 Du hast schon überlegt, ob Du kündigen sollst , aber in Deinem fortgeschrittenen Alter findest Du so leicht nichts neues (röchel, stöhn).

Was anderes ist, wenn Du nicht da bist (Kururlaub/Erholungsreise),
dann kann der Freund gern kommen, oder auch Freundinnen, so lange Ordnung und Sauberkeit gewahrt bleiben.

Gewährleistungsausschluß: Das ist nur eine Idee. Überlege selbst, ob Du sie umsetzen kannst.
vG,
sandra


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Kinder mit Partner und Privatsphäre der Eltern im eigenen Haus

21.03.2017 um 10:22
@sandra.31 
Aber das ist schon sehr einfach gedacht. Er hat das Geld, er ist der Boss! Funktioniert in einer Familienstruktur eher weniger.
Das einzige was helfen wird, sind Kompromisse. Teenis sind oft gar nicht so Beratungsresistent, wenn man mit ihnen redet. 
Meine Tochter hat da viel Verständnis für, seit sie gemerkt hat, dass auch Mal ohne Eltern es sehr angenehm ist. Deshalb weiß sie auch, dass auch wir Mal gerne alleine sind und deshalb gibt sie uns von ganz alleine auch gerne Freiraum, ohne dass wir es erwähnen müssen, und das obwohl unser Kind am liebsten zu Hause ist und es sich hier das meiste abspielt.
Sie mag uns und verbringt im Gegensatz zu einigen anderen Teenis gerne Zeit mit uns.


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Kinder mit Partner und Privatsphäre der Eltern im eigenen Haus

21.03.2017 um 10:24
Jede Familie funktioniert doch anders. Jeder hat andere Prioritäten.
Es sollte doch möglich sein, dass alle einigermaßen zufrieden sind.


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Kinder mit Partner und Privatsphäre der Eltern im eigenen Haus

21.03.2017 um 11:59
Also ich finde hier einiges recht schwierig.

Zum einen die Einstellung des Mannes, dass er davon ausgeht, dass die Kinder seiner Partnerin "ja irgendwann mal erwachsen sind und ausziehen". Da beschleicht mich durchaus das Gefühl, als seien die Kinder bloß als "notwendiges Übel" in Kauf genommen worden. Dass so etwas zu Problemen führt, dürfte klar sein. Insbesondere dann, wenn die Kinder nicht so "funktionieren", wie das gewünscht ist. Beispiel jüngere Tochter (die ältere machte ja keine "Probleme").
Wenn man mit so einer Einstellung an die Sache geht ist Frust logischerweise vorprogrammiert - und zwar von allen Seiten. Und ganz ehrlich: sonderlich fair den Kindern gegenüber ist das auch nicht, ebenso wenig wie der Partnerin gegenüber.

Andererseits kann ich es durchaus verstehen, dass man auch mal seine Ruhe möchte, also ohne fremden Besuch, insbesondere dann, wenn man jobbedingt ohnehin wenig Zeit mit der Familie verbringen kann. Dass die Partnerin darauf offensichtlich weniger Wert legt oder anders an die Sache ran geht (sie ist ja auch nicht betroffen, sie muss ja unter der Woche nicht wo anders sein) ist schon etwas seltsam finde ich.
Völlig unabhängig von der merkwürdigen Einstellung des Mannes zu den Töchtern seiner Partnerin finde ich durchaus, dass es möglich sein sollte - auch aufgrund des stressigen Jobs und der wenigen Familienzeit - Kompromisse zu finden, mit denen alle Seiten gut leben können.

Anders führt das sonst sicherlich bloß zu Streiterei, und das ist garantiert in niemandes Interesse.


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21.03.2017 um 12:02
@freeocean

Für mich liest sich das irgendwie so, als wolltest du sie raus haben und hättest beim Eingehen der Partnerschaft damit gerechnet, dass die Kinder mit Volljährigkeit aus dem Haus sind und bist nun (vielleicht unterschwellig) enttäuscht, weil sie noch ne Weile länger zu Hause bleibt.

Wenn man sich mit wem einlässt, der Kinder hat, muss einem bewusst sein, dass man oftmals nicht die erste Geige spielt und die Kinder die oberste Priorität haben.

Wenn du also mit der Tochter so redest, wie du hier über sie schreibst, wundert es mich nicht, dass sie dir Gegenüber scheinbar keine Rücksicht zeigt/zeigen will. Ist sie für dich nur nerviges Anhängsel deiner Partnerin (die im Zweifel wohl immer der Tochter den Vorzug geben würde) und relativ egal oder habt ihr selbst auch eine Art Beziehung zueinander?

Am besten setzt du dich nochmal mit ihr zusammen (ohne das übliche "ich bezahl dein Essen/dein Dach überm Kopf/whatever") und redet wie erwachsene Menschen. Und zwar ohne Vorwürfe und Vorhaltungen.


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21.03.2017 um 12:17
@freeocean
Wieso habt ihr denn so wenig Privatsphäre? Laufen Freund und Tochter ständig im Haus rum oder sind sie oft im Zimmer? Wenn sie oft in ihrem Zimmer sind, dann wo ist das Problem? Machen sie Lärm, dass es dich stört, wenn du von deiner harten Arbeit heim kommst? Ich kann deine Ansichten hier nicht wirklich nachvollziehen. Wahrscheinlich deshalb, weil ich es anders kenne von den Eltern meines Freundes. Ich übernehme hier den Part des Partners, der jedes Wochenende ins Haus kommt. Und zwar wurde ich immer herzlich aufgenommen, ich musste nie fragen, wann ich kommen darf, ich wurde in die Familie integriert, ich durfte mich am Kühlschrank bedienen, wann immer ich wollte und und mir wurde sogar gesagt, wo draußen der Zweitschlüssel versteckt ist, sodass ich immer ins Haus kann, wann ich möchte. Seine Eltern haben sich gefreut, wenn ich mich mit ihnen aufs Sofa gesetzt habe und mit ihnen Fernsehen geschaut habe. Ich könnte noch viel mehr Beispiele bringen, aber ich denke man weiß, was ich damit ausdrücken möchte. Übrigens besitze ich eine eigene Wohnung, aber mir wurde noch nie gesagt oder zu verstehen gegeben, dass wir uns dorthin verziehen sollen.

Ich habe mich nie als "Fremdkörper" gefühlt, was hier bei dem Freund der Tochter eventell der Fall sein könnte wenn, wenn er mitbekommt, dass es dich total abnervt, wenn sein Auto vor der Tür steht. Vielleicht will er dann gar nicht mehr zu euch kommen (was dir ja gefallen dürfte), aber das wirft kein gutes Licht auf dich.
freeocean schrieb:In dem Thread ging es jedoch eigentlich nur um A oder B, wer hat zu fragen und die damit verbundene Respektebene die ich hinterfragt habe.
Das hier ist ein Diskussionsforum, da gibts nicht nur A oder B. Trotzdem werde ich die beiden Möglichkeiten mal kommentieren.
freeocean schrieb:Ihre Meinung (A): Generelle Erlaubnis, dass die beiden am Wochenende im Haus schlafen dürfen. Abwechslung ist so definiert, dass die Eltern tätig werden sollen/müssen und beispielsweise am Anfang der Woche die Tochter mit Freund ansprechen, dass am kommenden Wochenende Privatsphäre für die Eltern gewünscht ist und dies bei ihnen anmelden.
Diese finde ich die bessere Möglichkeit, wobei es auch irgendwie dumm ist, am Anfang der Woche schon seine Privatsphäre planen zu müssen.
freeocean schrieb:Seine Meinung (B): Keine generelle Erlaubnis der Übernachtung der Tochter mit Freund am Wochenende, die Tochter und der Freund haben die Eltern zu fragen, ob Sie am kommenden Wochenende im Haus schlafen dürfen.  
  
Sowas nervt auf Dauer. Euch und auch die Tochter + Freund. Außerdem wirds immer Diskussionen geben, wenn es mal "Nein" heißt. Kann ich dir aus Erfahrung mitteilen. :D

Ich denke, die Lösung ist irgendetwas zwischen A und B, aber die müsst ihr zusammen finden. Nicht "Eltern bestimmen, Tochter macht". Setzt euch zusammen und redet gemeinsam darüber. Wie eure Sichtweise ist und was ihr gerne hättet. Das führt zu mehr Verständnis als Vorschriften und mit 19 Jahren will man auch nicht mehr bevormundet werden, selbst wenn es dein Haus ist, du es bezahlst, bla bla, usw.


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21.03.2017 um 13:29
@freeocean
Aus Deinem Text geht eindeutig hervor, Du wolltest nie Kinder haben (ist ok), aber leider hat Deine Traumfrau zwei damals kleine Mädchen in die Beziehung mitgebracht.

Klar, Du hast bis jetzt diese Kinder wie Deine Eigenen behandelt, sie waren Dir aber ein Dorn im Auge. Der Punkt ist: Dir wäre es lieber gewesen, Deine Frau hätte keine Kinder gehabt. Das erzeugt auf lange Sicht Spannung, die alle Beteiligten zu spüren bekommen (ist kein Vorwurf!)

Auch wenn Du es nicht zugibst: Du bist enttäuscht, dass die 19 Jährige noch daheim wohnt. Das bekommt sie unbewusst mit. Versetze Dich bitte mal im ihre Situation: als Kleinkind eine Scheidung durchgemacht (ich weiß nicht, ob guter Kontakt zum Vater besteht/bestand). Das gibt schon mal einen Knick. Jetzt hat sie das Gefühl, das fünfte Rad am Wagen zu sein.

Ich ärgere mich immer, wenn es heißt: die Jungen sollen sich schnell etwas aufbauen, ja nicht den Eltern zu lange auf der Tasche liegen,…. Ich sehe das anders, weil ich selbst nie unterstützt wurde. Ich weiß wie frustrierend es ist, als junger Mensch zu sehen was andere haben und selbst bekommt man nichts als blöde Sprüche: „Jetzt will ich leben, schaff Dir etwas, damit Du es einmal gut hast.“ Sogar fremde Leute sagten mir: „Deine Mutter ist ja auch noch jung, die will leben“,…  Ich habe als Konsequenz gleich nach meiner Volljährigkeit den Kontakt abgebrochen und bereue es bis heute keine Sekunde!

Es war nur ein Vorschlag, Deiner Stieftochter mit Freund ein Wochenende in einem Hotel zu schenken, weil ihr das Freude bereitet hätte und ihr hättet auch etwas davon gehabt.

Alleine deshalb, weil ich weiß, wie sich ein Kind fühlt, dass nichts bekommt (trotz es finanziell möglich wäre), schaue ich, dass ich meinen Kids so viel wie möglich bieten kann. Wenn ich mir etwas „gönnen“ würde, hätte ich ein schlechtes Gewissen und könnte mich nicht mehr daran freuen. Viele werden diese Einstellung nicht verstehen und mich für verrückt halten, aber ich finde: ich habe die Kinder in Welt gesetzt und habe so lange ich kann für sie zu sorgen, sowohl emotional als auch finanziell.

Mich würde nur interessieren, wie Deine Frau zu dem ganzen steht. Hat auch sie das Gefühl, ihr habt zu wenig Privatsphäre?


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Kinder mit Partner und Privatsphäre der Eltern im eigenen Haus

21.03.2017 um 13:45
FerneZukunft schrieb:Viele werden diese Einstellung nicht verstehen und mich für verrückt halten,
Keineswegs, ich verstehe deine Einstellung und finde sie richtig gut / nachvollziehbar.
Ich gehöre auch zu denen, die als Kind immer nur als störend und unnötig empfunden wurden...

Mich haben auch manche Beiträge etwas erschrocken, die in die Richtung gingen wie "nachm Abi fliegen die raus!". Es kommt zwar immer darauf an, wie man seine Haltung begründet, aber nun ja... jeder hat anderes gesehen und erlebt.


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21.03.2017 um 13:56
Tjo..wie ich es erwartet habe kristallisiert sich wohl heraus das Stiefpapi das Stieftöchterchen als nervigen Anhang empfindet von dem er gehofft hat das sie so schnell wie möglich ausser Haus ist.

War zu erwarten.

Sorry aber..wenn du eine Frau mit Kindern als Partnerin nimmst...dann nimmst du das Gesamtpaket inklusive Kinder.


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Kinder mit Partner und Privatsphäre der Eltern im eigenen Haus

21.03.2017 um 14:10
@freeocean
freeocean schrieb:Ich wollte auch keine Kinder. Sie gab es aber seiner Zeit "nur" mit zwei kleinen Kindern und für diese Frau war ich bereit den Kompromiss "Kinder" einzugehen.
Das Problem wird sein, dass du schon die Kinder deiner Partnerin als notwendiges Übel empfindest. Umso mehr dann den Freund der Tochter als familienexternen Eindringling. Was sehr schade ist, gerade auch im Hinblick auf den Familienfrieden.
Ich kann auch überhaupt nicht nachvollziehen, durch was der junge Mann so immens deine Privatsphäre stören kann, deine Partnerin empfindet das ja anscheinend nicht so. Die Tochter deiner Partnerin hat doch sicherlich ein eigenes Zimmer? Oder reicht dir dafür schon allein das Wissen, dass der Freund im Haus aufhältlich ist, wofür diese Aussage deinerseits spräche:
freeocean schrieb:Im Moment nervt es mmich einfach nur ab, wenn ich am Donnerstag Abend, wenn ich aus der Woche komme, bereits sein Auto wieder vor der Haustür stehen sehe.
Dir zu raten, deine Einstellung zu überdenken und den Freund vielmehr als Bereicherung zu empfinden wird dann wohl eher vergebene Liebesmüh sein... bin ich froh, dass mein Mann das damals so gesehen hat, als der Freund meiner Tochter gleich mit Sack und Pack bei uns einzog, weil seine Stiefmutter ihn nach dem Tod des Vaters vor die Tür gesetzt hatte. Mein Mann kam übrigens wegen berufsbedingtem Auslandsaufenthalt sogar nur alle 2 Wochen für ein Wochenende heim. Trotzdem störte ihn der Freund unserer Tochter keinesfalls in seiner Privatsphäre, im Gegenteil, er freute sich, dass der junge Mann mit ihm zusammen im Garten und am Haus handwerkte.

Vielleicht überlegst du ja mal, ob du das ganze nicht doch etwas zu verbissen siehst. Du musst mit dem jungen Mann ja nicht gleich ein Herz und eine Seele werden. Für den Familienfreiden wäre es sicherlich förderlich.


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Kinder mit Partner und Privatsphäre der Eltern im eigenen Haus

21.03.2017 um 14:22
Ich bin richtig erleichtert, dass ich hier überwiegend eine positive Einstellung zum Kind lese.

Die Kleine hat sich dieses Leben nicht aussuchen können, es wurde ihr vorgesetzt.

Natürlich ist das Leben mit Teenis nicht immer einfach, auch ich könnte manches Mal aus der Haut fahren, aber so ist es nun mal.

Ich gehöre auch zu den Kindern, die sehr früh auf sich allein gestellt war, es war sehr schwer und warum sollte meine Tochter das jetzt auch erfahren.

Als meine Tochter fast drei war, habe ich meinen jetzigen Ehemann kennen gelernt. Für uns beide war klar, die Beziehung kann nur funktionieren, wenn Kind und Mann sich verstehen. Es klappt bis heute sehr gut.

Wenn ich mir überlege, was hier manchmal los ist, dann zweifel ich daran nur ein Kind zu haben. Wir haben zu all ihren Freunden ein gutes Verhältnis. 

Ja, auch wir wollen gerne mal alleine sein. Da hat unsere Tochter sogar Verständnis für, denn sie freut sich auch auf jedes sturmfreie Wochenende.
 
Sie sagt auch immer Bescheid, wenn wer kommt, wir tun das übrigens auch, warum auch nicht.


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Kinder mit Partner und Privatsphäre der Eltern im eigenen Haus

21.03.2017 um 14:41
@freeocean
Wie war das denn so mit anderen Entscheidungen dieser Art? Es wird ja sicher noch andere Situationen gegeben haben, wo es in Bezug auf das Verhalten der Kinder ein Problem gab. Habt ihr das gemeinsam geregelt oder waren es "ihre" Kinder? 
Ich frage das deshalb, weil im letzteren Fall für mich auch völlig logisch wäre, dass Mutter und Tochter das unter sich ausmachen und wenn Mama sagt, ist okay, wenn der Freund da ist, für die Tochter da auch keinerlei weiterer Klärungsbedarf besteht. 


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22.03.2017 um 11:03
@freeocean
Lass Dir das mal aus Sicht eines "Kindes" erklären. Ein Kind, sieht das leider nicht wie Du. Ich bin jetzt 29 und wenn ich überlege wie ich mit 19 war, also vor 10 Jahren, dann will mir selbst in die Fresse hauen :D Ich hätte wohl auch wenig Verständnis gehabt für das, was mein Dad und seine Frau mir damals alles gegeben haben und heute sehe ich das alles so verdammt anders. Ich wäre also ähnlich wie Deine Stieftochter gewesen! Nun denn, Du kannst aber etwas ändern, Du kannst mit Deiner Stieftochter reden: Sag Ihr genau das, was Du uns hier auch gesagt hast! Rede mit ihr und mit dem Freund gleich mit und sage beiden, was Dich bedrückt und dass es so nicht weitergeht. 

Ich meine, es sind ja auch noch andere Dinge die anfallen. 
Zahlt er denn auch mal das Essen? 
Sorry, aber das war bei uns früher auch immer Thema. Man redet ja nicht so gerne darüber, aber es unterscheidet sich ja schon, wie viele Menschen man durchfüttern muss^^ 
Wieso hat er denn noch keine eigene Wohnung? Dann soll er sich mal darum kümmern! 

Ich bin übrigens auch für Variante B. Wenn die Tochter Miete zahlt  hat sie irgendwo ein Mitspracherecht - ansonsten nicht. 
Sorry, dass ich es so hart sehe, ich habe selbst keine Kinder, will auch keine, aber ich weiß von mir selbst, dass ich meinem Daddy teilweise auf der Nase rum gesprungen bin. 


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Kinder mit Partner und Privatsphäre der Eltern im eigenen Haus

22.03.2017 um 11:24
Nerok schrieb:Tjo..wie ich es erwartet habe kristallisiert sich wohl heraus das Stiefpapi das Stieftöchterchen als nervigen Anhang empfindet von dem er gehofft hat das sie so schnell wie möglich ausser Haus ist.

War zu erwarten.

Sorry aber..wenn du eine Frau mit Kindern als Partnerin nimmst...dann nimmst du das Gesamtpaket inklusive Kinder.
Dem ist nichts hinzuzufügen. Alles andere, wie die sexfreie Küchenzone usw. sind nur vorgetäuschte Problemdefinitionen. Das eigentliche Problem haben Nerok und andere hier beschrieben.

Meine Erfahrung sagt mir, dass ein Versuch, einen Keil zwischen Mutter und Tochter zu treiben, zum Scheitern verurteilt ist. Da würde ich mir mehr Sorgen um die Zukunft der Beziehung des TE machen.


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Kinder mit Partner und Privatsphäre der Eltern im eigenen Haus

22.03.2017 um 11:29
Ich kam erst jetzt dazu, alles zu lesen. 

Ich lese hier überall, dass der Threadersteller angeblich nur die Stieftöchter als notwendiges Übel akzeptiert hat und sowas, und frage mich, wie ihr darauf kommt, einen Menschen so zu verurteilen, nur aufgrund seines Textes??? Wie könnt Ihr denn da so viel rein interpretieren? Auf die Idee wäre ich ja im Traum nicht gekommen!

Zum einen: So eine Patchwork-Family ist viel komplizierter als man es hier in einem Forum auch nur ansatzweise erörtern könnte. Auch die Emotionen sind viel komplexer. Das kann man nicht einfach mal so erklären. Er hat der Familie in einer schweren Zeit geholfen und keiner von Euch weiß, wie er das getan hat und wie viel Liebe er dabei auch den zwei Töchtern gegeben hat! (Es war sicher nicht einfach, das wird wohl ein Fakt sein).

Zum anderen: Keiner von Euch weiß, was der gute Mann arbeitet und wie hart seine Arbeit ist. Vielleicht will er auch am Wochenende einfach mal nur seine Ruhe haben, ohne dass ihn dauernd jemand nervt? Muss er deswegen gleich Euren Hass ernten nur weil er an seinem wohlverdienten Feierabend keinen Bock auf einen Dauergast hat, der ihm möglicherweise auch noch den Kühlschrank leer frisst? 


Manche sollten ein bisschen mehr Verständnis zeigen, bevor sie ihre Meinung absondern ;) 


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Kinder mit Partner und Privatsphäre der Eltern im eigenen Haus

22.03.2017 um 11:36
@Black_Canary
hast du den Beitrag hier gelesen? Beitrag von freeocean, Seite 3

Vlt. ist es unglücklich formuliert worden, aber bei mir kommt da auch an: Er hat die Family finanziert (leider +2 Stiefkinder) und da das sein Haus ist, muss jetzt eben alles auf den Häuslebauer hören.

Bei einem Haus gibt es ja wohl genug Möglichkeiten, seine Privatsphäre auszuleben, anders, als in ner 2-Zimmer-Wohnung, beispielsweise.

Und mit 19 muss man nun wirklich noch nicht ausgezogen sein.


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22.03.2017 um 11:42
@Kältezeit
Japp, ich habe den Beitrag gelesen und habe es ganz und gar nicht so empfunden. Vielleicht sehe ich das auch nur nicht so eng weil ich selbst keine Kinder habe und auch keine will. Ich sehe das total rational aus seiner Sicht aus - er hat sich für ein Leben mit der Frau entschieden, die nun mal Kinder hat (Hut ab, ich hätte das nicht gemacht, aber das ist ein anderes Thema), hat ihnen alles gegeben was er konnte (davon gehe ich erst mal aus, da ich immer vom guten im Menschen ausgehe) und hat getan und geholfen wo er nur konnte. Ist mit der ganzen Family durch eine schwere Zeit. Nun hofft er, etwas zurück zu bekommen, was ja eigentlich nur ein bisschen Zweisamkeit mit der Frau ist, nicht mehr und nicht weniger. Sorry, kann hier gar nicht verstehen, wie man sich darüber nur echauffieren kann :D 
Kältezeit schrieb:Bei einem Haus gibt es ja wohl genug Möglichkeiten, seine Privatsphäre auszuleben, anders, als in ner 2-Zimmer-Wohnung, beispielsweise.
Du weißt ja nicht, wie groß das Haus ist. Und wie hellhörig ;) 


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22.03.2017 um 11:49
Black_Canary schrieb:er hat sich für ein Leben mit der Frau entschieden, die nun mal Kinder hat (Hut ab, ich hätte das nicht gemacht, aber das ist ein anderes Thema)
Und das ist der Fehler, der sich auch anhand seiner momentanen Denke zeigt: wenn du dich für Partner mit Kind entscheidest, entscheidest du dich auch für die Kinder. Sie sind kein lästiges Anhängsel, die es so schnell wie möglich aus dem Haus zu befördern gilt.

Was an solch einer Sichtweise rational sein soll, erschließt sich mir nicht ganz. :D Sie ist absolut nicht rational, sondern vom persönlichen Empfinden geprägt.
Black_Canary schrieb:Nun hofft er, etwas zurück zu bekommen, was ja eigentlich nur ein bisschen Zweisamkeit mit der Frau ist, nicht mehr und nicht weniger.
Auch diese Denke, innerhalb einer Beziehung, halte ich für äußerst fragwürdig. Ich gebe nicht, um etwas zurückzubekommen oder zurückzufordern, nicht, damit mir jemand etwas schuldig ist, sondern weil ich es gerne tue.


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22.03.2017 um 11:56
Kältezeit schrieb:Und das ist der Fehler, der sich auch anhand seiner momentanen Denke zeigt: wenn du dich für Partner mit Kind entscheidest, entscheidest du dich auch für die Kinder. Sie sind kein lästiges Anhängsel, die es so schnell wie möglich aus dem Haus zu befördern gilt.

Was an solch einer Sichtweise rational sein soll,
Da habe ich mich falsch ausgedrückt, ich hatte mir schon gedacht, dass das falsch aufgefasst wird. Mit rational meinte ich: Er hat sich aus rationalen Gründen gegen Kinder entschieden und sich dann aber doch die Frau mit Kind genommen. So meinte ich das. 
Dass sie kein lästiges Anhängsel sind, wird dem TE sicherlich auch bewusst sein. Ich finde nicht, dass man dies nach zwei Beiträgen seinerseits schon sagen kann und ihn darauf festnageln sollte. Absolut nicht, im Gegenteil, oder warst Du bei der Erziehung der zwei Mädels dabei und hast gesehen, wie er sich da angestellt hat? :troll: Im Ernst, ich bin echt vorsichtig mit sowas. Ich mach mir da kein Urteil. 
Kältezeit schrieb:Auch diese Denke, innerhalb einer Beziehung, halte ich für äußerst fragwürdig.
Ja, aber auch das war nicht als "Ich will das jetzt zurück" gemeint. Sondern eher als ein "Mein Leben belohnt mich jetzt!" 

Nur als Beispiel: Meine Mama und ihr Mann hatten viel Scheiß mit mir, meinem Bruder und auch mit den Kindern meines Stiefpapas. Nun sind die Kinder (wir und sie) seit sehr langer Zeit schon aus dem Haus und die beiden machen sich ein schönes Leben. Oftmals war es nicht klar, ob sie es überhaupt packen, aber sie haben es geschafft, trotz Scheidungen, Unterhaltsstreitigkeiten, Sorgerechtsverhandlungen und und und. Es war - für alle Beteiligten - die Hölle. Ist doch klar, dass man sich da am Ende ein  Happy End wünscht? Was hat das bitte mit fragwürdiger Einstellung zu tun? 


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22.03.2017 um 12:01
@Black_Canary
Ich sagte, dass er sich vlt. auch nur unglücklich ausgedrückt hat. Und wie sein letzter Post aber auch bei mir ankam, um zu erklären, wieso auch Andere so argumentieren, wie sie es eben tun.

Ich erlaube mir da auch kein Urteil, denn das könnte man sowieso erst vollumfänglich, wenn man auch die Sichtweise der Mutter und der Tochter kennen würde.


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