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Kinder mit Partner und Privatsphäre der Eltern im eigenen Haus

149 Beiträge, Schlüsselwörter: Menschen, Kinder, Freund, Privatsphäre
migrantbird
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Kinder mit Partner und Privatsphäre der Eltern im eigenen Haus

22.03.2017 um 22:33
ich vergaß @slobber
auch an dich, wie stets, ein toller Beitrag. :)


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22.03.2017 um 22:44
Jetzt muss man sich schon rechtfertigen, wenn man als Stiefelternteil der Teenietochter etwas verbietet bzw. nicht im vollen Umfang erlaubt. Er hat ja noch nichtmal etwas gegen den Besuch, sondern nur gegen den permanenten Besuch. Das würde ich auch weder mit irgendeinem Forum noch mit dem Töchterchen ausdiskutieren, das nur die eigenen Bedürfnisse durchsetzt. 
Wo ist denn bei euch bitte die Grenze? Wenn der Freund jetzt mit Sack und Pack einzieht, sich ummeldet, muss da auch niemand gefragt werden?


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Kinder mit Partner und Privatsphäre der Eltern im eigenen Haus

22.03.2017 um 23:59
Dass der Freund ständig da ist, wird ja nicht von heute auf morgen so gewesen sein, sondern ist vermutlich gewachsen. Daran war die Mutter, weil sie ständig da ist, irgendwie beteiligt. freeocean aber nicht, er ist den größten Teil der Woche weg und in Bezug auf das Familienleben quasi Zaungast. Nun ist die Angelegenheit sozusagen ausgewachsen und einer, den es eigentlich auch angeht, wurde in dieser Entwicklung abgehängt. 

Nur mutet es für mich gerade wegen dieser Situation schon fast herrisch an, wenn man dann quasi Donnerstag Abends zu Hause aufschlägt, erklärt "Ich erwarte, dass meine Bedürfnisse respektiert werden, weil ich *hier beliebige Handlungen einsetzen*", um am nächsten Montag wieder zu verschwinden. 
Mit dieser Agrumentation hätte ich weder als Mutter noch als Tochter große Motivation, mich für eine Lösung des Problems einzusetzen, dass vorrangig der Stiefvater hat. 

Ganz anders aber, wenn man sachlich benennen würde: 
Das hier ist auch mein Zuhause, ich sehe mich hier nicht als Gast. Ich freue mich darauf, nach Hause zu kommen, ich möchte am Wochenende ausspannen und die Seele baumeln lassen. Genau das fällt mir aber schwer, wenn ich hier jemanden beherberge, den ich kaum kenne. Dein Freund ist für mich fremd, und ich möchte nicht die gesamte Zeit, die ich zu Hause verbringen kann, jemand Fremdes da haben. 

Letztenendes bemängelt ja auch die Mutter die fehlende Zweisamkeit. Da wird es doch möglich sein, sich gemeinsam in Richtung einer Lösung zu bewegen, mit der alle leben können. 
Aber in einem Haushalt, in dem unter der Woche Mutter und Tochter alles untereinander ausmachen, wird am Wochenende nichts anders laufen, weil (Stief)Papa das erwartet. 

@freeocean
Ich entnehme deinen Posts aber auch, dass du nicht davon ausgehst, dass sich was ändert, es sei denn, du setzt das durch. Deine Holde bekommt von der Tochter höchstens einen Tritt in den Ar ***, und die Tochter selbst wird sich vielleicht mal ein Wochenende zusammenreißen, damit Ruhe ist. 
Ich wäre jetzt sehr gespannt auf die Methode, der du nachhaltige Erfolgsaussichten zurechnest. Wenn sich deine Vermutungen bewahrheiten, was machst du dann? 


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23.03.2017 um 01:03
migrantbird schrieb:Das Emotionale mag ich nicht zu beurteilen, wobei ich vermute, dass du mit der Trennung der emotionalen und sachlichen Ebene von allen noch das geringste Problem haben könntest, auch wenn manche das hier anders sehen. ;)
Das Problem ist nur, dass das Problem emotionaler Natur und nicht sachlicher Natur ist, egal wo man das Problem auch sehen mag.
Ich kann beide Seiten irgendwo verstehen.


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23.03.2017 um 01:09
Ich wechsel mal kurz die Sicht des Ganzen.
Jemand, der die komplette Woche über daheim ist und somit den Familienalltag konstant erlebt:
Eine solche Person wächst in das Alltagsgeschehen automatisch hinein. Da geschehen Übergänge/ Veränderungen fließend. Manche einfach fast unmerklich, jedes Mal ein bisschen mehr.
Zusätzlich "muss" man sich tagtäglich mit den dort wohnenden Haushaltsmitgliedern arrangieren. Man lebt miteinander, agiert miteinander. Heißt also, man spricht miteinander, kennt einander, weiß um die Sorgen/ Probleme/ Freuden des anderen Bescheid. 

Im Gegensatz dazu jemand der lediglich einen Teil der Woche über daheim ist, somit nur einen Teil des Familienalltags erlebt. Diese Person wird regelrecht mit Veränderungen überfallartig konfrontiert. Wo andere sich nach und nach mit auseinandersetzten muss diese Person von jetzt auf gleich damit klar kommen.

Kein Wunder also, wenn dann die verschiedenen Sichtweisen aufeinander knallen.


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23.03.2017 um 01:33
Man wird sich doch einig werden können, abwechselnd:
Freund bei der Tochter, und Tochter beim Freund!

so hat jeder was davon!


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23.03.2017 um 05:28
Es geschehen also doch noch Zeichen und Wunder. Dass ich einmal einer Meinung mit @Tussinelda sein würde hätte ich nie für möglich gehalten. Und doch bin ich es.

Mir kommt es so vor, als ist der wahre Konflikt hier noch gar nicht angesprochen worden. Ich vermute, dass es sich um die Persönlichkeiten hier handelt, die das Problem darstellen, oder anders gesagt: Es ist dieser Freund, den man nicht ständig im Haus haben will.

Und noch tiefer: ich glaube, dass hier auch ein ungelöster Konflikt besteht, hinsichtlich der Lebensweise generell: die ständige Abwesenheit von einem "Zuhause," das besondere Bedürfnis nach einem solchen, das aber die Woche über nie erfüllt wird: das nervt natürlich. Und dann kommt man endlich mal nach Hause und dann ist da dieser Freund.

Diese Konflikte werden m.E. auch nicht dadurch gelöst werden, dass man die beiden (Tochter & Co.) mal ein WE hinausquartiert. Hier geht es um mehr.

Ich schaue mir gerade an, wie es in meinem Haus zu geht: ich habe soeben meiner teenager Tochter gesagt, dass ich den "Krach" aus ihrem Zimmer (sie nennt das Musik) nicht so prickelnd empfinde. Ich brauche gar nicht hinschauen um zu wissen, dass die Antwort ein Augenrollen ist. Und die Musik wird etwas leiser.

Ein ganz normaler Vorgang in einem Haus, das von zwei Generationen bewohnt wird. Dass ihr Freund hier ein und aus geht: ist für mich kein Problem, allerdings mag ich den Freund auch. Dass meine Frau und ich im Wohnzimmer sitzen und er sich unserer Anwesenheit bewusst sein muss: das gehört genauso dazu, wie umgekehrt, dass wir ihn in unserem Haus als Gast und inzwischen als Teil der Familie behandeln. Wie gesagt, ich mag ihn. Wenn ich ihn nicht ausstehen könnte und meine Tochter dennoch in ihm den Märchenprinzen sehen würde, das würde die Sache komplizierter machen - aber auch damit muss man leben können, wenn man die Familie nicht in ihrem Zusammenhalt gefährden will.

Familie. Das ist das Stichwort. In unserer sehr kompartmentalisierten Welt oft schon ein Anachronismus. Und doch bin ich froh, dass wir diese noch leben: inklusive Augenrollen eines teenagers, inklusive Meinungsverschiedenheiten zwischen zwei teenager-Schwestern, inklusive Freund, der im Haus ist, inklusive dem, was die jüngere Generation als Musik bezeichnet.

Counting my blessings, wie wir hier sagen. Ich möchte es auf keinen Fall anders haben.


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23.03.2017 um 06:58
Warum die Tochter nicht einfach auszieht und sich dann in ihren eigenen 4 Wänden mit ihrem Schnuckel trifft, verstehe ich nicht. 
Als Elternteil würde ich der Tochter diese gewisse Selbstständigkeit nahe bringen und mir damit etwas mehr Ruhe im Leben gönnen. 

Man ist zwar immer Eltern und eine gewisse Fürsorgepflicht wird wohl immer bestehen.
Aber der Wunsch nach Zweisamkeit wird irgendwann auch mal wieder Thema und diese Wünsche sollte man ernst nehmen.


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23.03.2017 um 07:03
@Stonechen
Kann sich nicht jeder mit 17 bis 19 Jahren leisten.
Und nicht alle Eltern bzw. Zieheltern können oder möchten es sich leisten für die Miete etc grade zu stehen bis der Nachwuchs die Ausbildung abgeschlossen hat und einen festen Job fand um sich das Leben selbst zu finanzieren.

Zweisamkeit ist doch möglich, nur in einem Mehrpersonenhaushalt etwas eingeschränkter als wenn man nur zu zweit irgendwo wohnt.
Aber so ist es eben mit Nachwuchs im Haushalt, auch wenn es "nur" Ziehkinder sind.


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23.03.2017 um 07:07
@slobber

Ein WG-Zimmer müsste in jedem Fall machbar sein wenn dort solch Streitigkeiten herrschen. 
Mir würde diese eingeschränkte Zweisamkeit mein restliches Leben auch nicht zusagen.
Irgendwann möchte ich auch mal nur Ehefrau sein dürfen


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23.03.2017 um 07:53
@Stonechen
Dein restliches Leben? Das Kind ist 19, es sollte also kein Problem sein, noch Zuhause zu leben (darf sie das noch Zuhause nennen, oder ist es das nicht mehr, ab einem gewissen Alter?)
Bedeutet Zweisamkeit in einem Haus komplett 3 Tage alleine zu sein? Funktioniert es nur dann? Ich kapiere das nicht, ehrlich.


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23.03.2017 um 07:53
@Stonechen 
Also wir können uns es auf gar keinen Fall leisten. Ist nun mal so. Der Freund von unserer Tochter ist auch ständig bei uns. Das liegt viel daran, dass er schon eigenständig Auto fahren darf. Wenn unsere Tochter zu ihm möchte, dann ist sie fast zwei Stunden unterwegs, er mit dem Auto ca. ne halbe Stunde.
Das ändert sich ab Juni aber auch. Da wird sie 18 und kann dann auch alleine fahren.

Ich muss aber auch sagen, dass wir hier trotzdem viel alleine sind. Beide haben einen Freundeskreis, da gibt es Geburtstage oder grad jetzt im Frühjahr Abifeten. Meist wird dann bei Ortsansässigen übernachtet.
Anders herum sind auch wir manchmal unterwegs, so bleibt für beide Parteien genug Privatsphäre.


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23.03.2017 um 08:09
@Tussinelda

Es soll Haushalte geben wo mehrere Generationen sich das Haus teilen.. das restliche Leben lang.
Und für MICH wäre das nichts. 
Ob du das verstehst oder nicht, spielt dabei keine Rolle.
troublerin77 schrieb:Ich muss aber auch sagen, dass wir hier trotzdem viel alleine sind. Beide haben einen Freundeskreis, da gibt es Geburtstage oder grad jetzt im Frühjahr Abifeten. Meist wird dann bei Ortsansässigen übernachtet.
Anders herum sind auch wir manchmal unterwegs, so bleibt für beide Parteien genug Privatsphäre.
Das ist ja dann auch völlig in Ordnung - vorallem wenn alle beteiligten damit glücklich sind.
Aber im Fall den/die TE beschrieben hat, gibts ja einen unglücklichen - und dann muss man nun mal sagen, dass da eine Lösung gefunden werden muss.
Die Tochter ist 19 .. da kann man einen Auszug in Betracht ziehen damit der Familienfrieden wieder gegeben werden kann. 
Heisst ja nun nicht, das sie Nachts im Wald ausgesetzt werden soll


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23.03.2017 um 08:22
@Stonechen 
Selbst wenn es nicht zu einem Auszug kommt, aus welchen Gründen auch immer, sollte wirklich eine Lösung gefunden werden.
Der TE schrieb ich glaube im ersten Post, dass die Tochter zwar eingewilligt hat auch öfter beim Freund zu übernachten, aber das wäre dann ja eh nach zwei Wochen vergessen. Da muss er dann einfach am Ball bleiben und seine Bedürfnisse weiterhin durchsetzen, denn es ist auch klar, dass der Teeni den Weg des geringsten Widerstandes geht. Sie wird es ausprobieren und wenn dann nix kommt, außer ein wenig Gemecker, wird sie halt wieder jedes Wochenende zu Hause mit Freund übernachten.

Ich weiß nicht, ob das hier wer mit Kindern auch kennt: man schimpft mit ihnen, setzt Regeln auf und im Normalfall geht das dann zwei, drei Wochen gut und dann geht es wieder von vorne los. Da muss man dann einfach am Ball bleiben und die Regeln noch mal verdeutlichen.
Dies sollte der TE auch machen, nicht so schnell die Flinte ins Korn werfen.
Und ohne Vorwürfe, sonst stellt son Pubärtier ganz schnell auf Durchzug 😀


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23.03.2017 um 08:25
@troublerin77

Gebe ich dir absolut Recht.
Ständige Kommunikation ist da wichtigstes Mittel zur Problemlösung.
(auch wenn ich meine, dass mit 19 Jahren die pubertäre Phase bereits abgeschlossen ist) 
Aber ansonsten gehe ich da völlig mit dir.


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23.03.2017 um 08:27
@Stonechen 
Lach, Na hoffentlich, da habe ich ja noch Hoffnung.
Habe leider auch schon neunzehnjärige erlebt, die immer noch drin stecken.


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23.03.2017 um 08:30
@troublerin77

Nagut, da gibts wahrscheinlich eine unterschiedliche verweil-dauer ^^ Wollte da jetzt auch niemanden etwas unterstellen :)


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23.03.2017 um 08:33
@Stonechen 
Habe ich auch nicht so aufgefasst, lach
Wenn man als Eltern die Pubertät ein wenig versteht, wird es entspannter. Hab echt lang gebraucht zu merken, das ganze Gezicke nicht mehr persönlich zu nehmen und auch Mal auf Durchzug zu schalten.


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23.03.2017 um 09:19
freeocean schrieb:Denn für mich hat das einfach mit Respekt den Eltern und dem geleisteten gegenüber zu tun. Wenn die mal ein Haus gekauft haben / umgebaut haben, dann können sie mitreden und entscheiden...
Da muss ich mal fragen, was denn die Motivation für den Häuslebau war? Etwa, genug Wohnraum für die komplette Familie zu schaffen?

Eine weitere Frage: wie sieht ein Wochenende denn so aus, wenn ihr zu 4. in dem Haus seid? Findet gemeinsames Frühstück, Mittag- und Abendessen statt? Wie oft läuft man dem Freund so über den Weg? Wie weit sind Elternschlaf und Kinderzimmer voneinander entfernt? Selbes Stockwerk? Gibt es mehrere Bäder?


Ich glaube nicht, dass eure Töchter keinen Respekt vor eurem "Geleisteten" haben. Sie haben halt nur eine rel. gesunde und normale Vorstellung von Familie. Auf jeden Fall ist ein Übernachten des Freundes bei der Tochter kein Extrembeispiel für eine gescheiterte Erziehung - ich würde sagen: sogar ganz im Gegenteil. :)


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23.03.2017 um 10:03
Um auf den EP zu antworten:

MEINUNG B halte ich für die bessere Alternative.

Ich bin der Meinung die Tochter (auch wenn sie schon 19 Jahre alt ist) hat beide Elternteile (auch wenn einer davon der Stiefvater ist) zu fragen ob ihr Freund bei ihnen übernachten darf.
Die Eltern haben natürlich das Recht darauf "Nein" zu sagen.
Ich kann die ganze Aufregung und die ganzen Unterstellungen gegenüber den TE hier absolut nicht nachvollziehen.
Kinder haben Eltern zu fragen, solange sie bei ihnen wohnen! Nur weil man 19 Jahre und Erwachsen ist, heißt es nicht das man automatisch alles machen darf zuhause!

Ich selbst habe zuhause gewohnt bis ich 20 Jahre alt war und es war für mich vollkommen normal meinen Vater zu fragen ob jemand bei mir übernachten darf, oder auch ob ich bei jemanden übernachten darf. Auch wenn es mein jahrelanger Freund war, ich habe immer nachgefragt!


Warum dies ein Problem sein sollte, verstehe ich hier ganz und gar nicht!

Ich hoffe ihr findet zu eine gute Lösung für euch alle!


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