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Wie sehr schätzt ihr das Leben wirklich?

169 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Leben, Glaube, tot ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wie sehr schätzt ihr das Leben wirklich?

30.08.2017 um 12:15
@Fracturner
Danke, es freut mich, dass andere es auch noch sehen. Ich denke mir immer, ich hab es doch gut getroffen, warum sollte ich unzufrieden sein? Andere haben nicht mal ein Dach über dem Kopf. Andere wären froh, sich mal über den Job aufregen zu können, aber sie haben keinen. Die Liste könnte man noch ewig lang fortführen.


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30.08.2017 um 12:20
@Black_Canary
Hat glaub ich auch einfach was damit zu tun, wie man zu sich selbst steht. Ich hatte auch gerade überlegt, dass du wahrscheinlich eher Altruismus als Charaktereigenschaft aufzeigen wirst als jemand dem eh schon alles zu viel ist und auch noch dieses tägliche Arbeiten, NUR UM Essen aufm Tisch zu haben!!!! ;D Wohlstand ist das Zauberwort und Wohlstand bringt Langeweile mit sich...
Ich hatte auch mal ne Phase in der ich die ganze Welt für mein Unwohlsein schuldig gemacht hab auch mit den zugehörigen Gedanken, wie du es oben schonmal kurz angeführt hattest - was der größte Quatsch war den mein Hirn je erzeugt hat. Ich hab doch alles selbst in der Hand. Ich bestimme wies mir geht und wenn was schief läuft, wird daraus gelernt.


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30.08.2017 um 12:26
@Fracturner

Also mir sind andere Menschen und generell andere Lebewesen sehr wichtig, weswegen ich auch ehrenamtlich noch ein bisschen arbeite (Amnesty International). Allerdings zähle ich zu den Leuten, denen manches ZU nah geht, so dass ich manchmal das Leid anderer Leute kaum ertragen kann. Da muss ich noch etwas an mir arbeiten ;)

Ich arbeite seit meinem 13. Lebensjahr. In meiner Familie war Arbeit immer das wichtigste! So wurde ich erzogen. Deswegen hab ich neben der Schule und in den Ferien immer gearbeitet. Ich kenne das also gar nicht anders. Leider habe ich durch den Stress in meinem Leben auch manche Erkrankungen davon getragen (chronische Migräne, depressives Erschöpfungssyndrom), relativ früh, wenn man bedenkt, dass ich erst 29 bin. Dennoch lass ich mich davon nicht unterkriegen, klar es gibt Tage, da geht es mir beschissen, aber dafür freue ich mich dann umso mehr an den Tagen, an denen ich keinerlei Beschwerden habe :) Die genieß ich dann immer richtig! :D


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30.08.2017 um 12:31
Zitat von FracturnerFracturner schrieb: Ich hab doch alles selbst in der Hand. Ich bestimme wies mir geht und wenn was schief läuft, wird daraus gelernt.
@Fracturner

Genau, das ist der Punkt. Niemand kann mein Leben lebenswerter machen, außer ich selbst.

Allerdings ist es was anderes, wenn jemand Depressionen hat - das verstehe ich natürlich.


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30.08.2017 um 12:39
Zitat von Black_CanaryBlack_Canary schrieb:Da muss ich noch etwas an mir arbeiten
Ich weiß wie du es meinst aber bitte nicht, denn das ist das letzte was dich von "den anderen" trennt. Geht mir aber genau so und ich finde das gut, schlimm wäre wenns mich nicht jucken würde. Arbeite auf der Hämatologie/Onkologie/Palliativmedizin und gerade hier wird mir gezeigt wie fucking lebenswert das Leben ist.
Also mir sind andere Menschen und generell andere Lebewesen sehr wichtig, weswegen ich auch ehrenamtlich noch ein bisschen arbeite (Amnesty International).
Fetten Respekt dafür.
Niemand kann mein Leben lebenswerter machen, außer ich selbst.
Ich merke, da ist Jemand erleuchtet ;)


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30.08.2017 um 12:53
Zitat von FracturnerFracturner schrieb:Ich weiß wie du es meinst aber bitte nicht, denn das ist das letzte was dich von "den anderen" trennt
Ach, mich trennt noch so einiges anderes :P:

Aber ich denke auch nicht, dass ich das jemals aus mir rauskriegen werde.


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30.08.2017 um 12:59
Zitat von Dr.AllmyCoR3Dr.AllmyCoR3 schrieb am 12.08.2017:Ich finde es nicht traurig. Ich sehe in meiner Existenz nur keinen tieferen Sinn. Ich bewirke nicht
@Dr.AllmyCoR3

Wir bewirken, auf's Universum gesehen, alle nicht sonderlich viel (außer dass wir für den Planeten Erde eher semi optimal sind, aber das ist ein anderes Thema :P: ) aber ist das denn wichtig? ist nicht vielmehr wichtig, was wir für UNS bewirken?


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30.08.2017 um 13:09
@Black_Canary
Auch für mich selbst bewirke ich oft nicht sonderlich viel gutes. Also lebe ich jeden Tag einfach und schaue was auf mich zu kommt.
Wüsste nicht was daran verkehrt ist.
Ich genieße die guten Tage, aber das ist kein Grund für mich zusagen das ich es machen muss.
Ist wie ein Job, ich mache es weil es dazu gehört, aber ich bräuchte es nicht zwingend


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30.08.2017 um 14:44
Zitat von Dr.AllmyCoR3Dr.AllmyCoR3 schrieb:Ist wie ein Job, ich mache es weil es dazu gehört, aber ich bräuchte es nicht zwingend
Dein Leben ist wie Job, weils halt einfach zu gehört? Wozu? Zum Leben? ;D
ist nicht vielmehr wichtig, was wir für UNS bewirken?

This.


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30.08.2017 um 14:46
@Fracturner
Das Leben gehört zu Existenz dazu.


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30.08.2017 um 15:04
Zitat von Dr.AllmyCoR3Dr.AllmyCoR3 schrieb:Wüsste nicht was daran verkehrt ist
@Dr.AllmyCoR3
Verkehrt ist daran FÜR MICH nichts, mir kann es egal sein, wie DU lebst. Aber ob es für Dich schön ist, das ist doch die Frage! Wäre es für Dich nicht auch besser, glücklich und dankbar für das Leben zu sein?


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30.08.2017 um 15:11
Zitat von FracturnerFracturner schrieb:Jo und die, dies halt wirklich viel schlechter haben lachen dich und deine 3. world problems halt aus, weil sie wissen mit deinem Mindset würdest du ihr Leben nicht einen Tag aushalten.  
Irgendwie heißt das oben beschriebene für mich soviel wie "man darf sich halt auch ruhig mal in seinem Wohlstand scheiße fühlen ohne sich ständig dran zu erinnern, dass es dem Großteil der Menschheit wohl noch viel schlechter geht". Krasses Brett.

Und dieser beschissene "Rahmen" den du ansprichst, was meinst du damit? Hätte mir das jetzt ein hungerleidendes indisches Kind gesagt - legitim. Aber - Achtung Unterstellung - du als Deutscher? Noway.
Es ist mir ziemlich egal, ob jemand mich oder meine Probleme auslacht, genauso wie es mir egal ist, ob jemand mit seiner Krebserkrankung noch fröhlich Fallschirmspringen geht oder sich zu Hause heulend unter der Bettdecke vergräbt. Zum Schluss verrotten wir alle irgendwie auf oder unter der Erde und all das, was uns einmal ausgemacht hat sowie alle Menschen, die sich an uns erinnern, ereilt irgendwann dasselbe Schicksal.

Du kannst es anscheinend nicht vorstellen, aber "Wohlstand" ist auch immer relativ. Nur weil jemand nicht in der 3. Welt lebt und Krümel vom Boden sucht, heißt das nicht, dass sein Leben nicht leidvoll sein kann. Ich bin kein Freund davon, das Leid eines Menschen mit dem eines anderen zu vergleichen und eines davon zu relativieren. Leid ist Leid und immer subjektiv. Was hat ein Krebsopfer mit bester medizinischer Versorgung davon, dass es Kinder in Afrika gibt, die dem Hungertod geweiht sind? Macht das seine Krebserkrankung nun weniger schlimm? Löst das seine Angst vor dem Tod? Was bringt es dem psychisch Kranken, der sein Leben nicht genießen kann, dass es irgendwo Menschen gibt, die glücklich sind, obwohl ihnen ein Bein fehlt? Kann er sein Leben jetzt deswegen mehr genießen?
Ich finde deine "Du als Deutscher"-Bemerkung relativ anmaßend. Ich habe mich zwar nicht konkret über mein Leben beschwert, bin aber dennoch der Meinung, dass niemand, also auch du nicht, das Recht hat, darüber zu urteilen, wie jemand sein eigenes Leid zu empfinden hat. Es kann auch schlechte Rahmenbedingungen (das meine ich mit "Rahmen) in der 1. Welt geben, die einen Menschen zerstören. Oder gibt es keine Gewalt in Deutschland? Keine Schicksalsschläge?

Die Quintessenz meiner Aussage war: Es spielt keine Rolle, wer wir sind, wie wir leben und wie wir unser Leben empfinden - am Ende sind wir alle nur totes Fleisch, unsere Gedanken nichtig und unser Leben bedeutungslos. Egal ob Kind in Afrika oder Millionär auf den Malediven.


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30.08.2017 um 15:21
@Hyphaema
Zitat von HyphaemaHyphaema schrieb:Es ist mir ziemlich egal, ob jemand mich oder meine Probleme auslacht, genauso wie es mir egal ist, ob jemand mit seiner Krebserkrankung noch fröhlich Fallschirmspringen geht oder sich zu Hause heulend unter der Bettdecke vergräbt. Zum Schluss verrotten wir alle irgendwie auf oder unter der Erde und all das, was uns einmal ausgemacht hat sowie alle Menschen, die sich an uns erinnern, ereilt irgendwann dasselbe Schicksal.
Weißte, du bist wohl ein Mensch wie jeder andere auch und wenn du ganz tief in dich reingehst, KANN dir das alles nicht ganz so egal sein, wie du es hier schilderst.
Du kannst es anscheinend nicht vorstellen, aber "Wohlstand" ist auch immer relativ. Nur weil jemand nicht in der 3. Welt lebt und Krümel vom Boden sucht, heißt das nicht, dass sein Leben nicht leidvoll sein kann.
Wohlstand ist relativ. Leid ist relativ. Beides kann ich für MICH gegeneinander aufwiegen.
Oder gibt es keine Gewalt in Deutschland? Keine Schicksalsschläge?
Ich selbst hab 2 Narben auf der Brust weil tumoröses Gewebe rausoperiert werden musste, vor Ewigkeiten schon. Habe ich jetzt das Privileg erlangt, jammern zu dürfen?
am Ende sind wir alle nur totes Fleisch, unsere Gedanken nichtig und unser Leben bedeutungslos. Egal ob Kind in Afrika oder Millionär auf den Malediven.
Traurig. Wirklich, finde da keine Worte für.


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30.08.2017 um 15:21
Zitat von HyphaemaHyphaema schrieb:Nur weil jemand nicht in der 3. Welt lebt und Krümel vom Boden sucht, heißt das nicht, dass sein Leben nicht leidvoll sein kann.
@Hyphaema
Das sagt auch keiner. Ich habe auch großes Leid erfahren - so wie viele andere Menschen auch. Ich habe für mich entschieden, dass ich dennoch ein dankbarer und glücklicher Mensch sein möchte - ich werde nichts Großes hinterlassen, das ist mir bewusst, ich bin nur ein Mensch im Universum - aber am Ende meines Lebens will ich sagen können:

Ich hatte ein schönes Leben denn ICH habe das Beste daraus gemacht!



Bleibt jedem selbst überlassen, ich lebe mit meiner Einstellung wunderbar. Man kann natürlich alternativ auch jammern bis man ins Gras beißt.


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30.08.2017 um 15:25
Zitat von FracturnerFracturner schrieb:Wohlstand ist relativ. Leid ist relativ. Beides kann ich für MICH gegeneinander aufwiegen.
Sicher kannst du das für dich tun, aber wenn du erkannt hast, dass Leid immer relativ und subjektiv ist, dann solltest du auch erkannt haben, dass du und dein Empfinden nicht das Maß aller Dinge sind, du also auch niemandem die Intensität seines Leids absprechen kannst, was du als Außenstehender niemals beurteilen kannst.
Zitat von FracturnerFracturner schrieb:Ich selbst hab 2 Narben auf der Brust weil tumoröses Gewebe rausoperiert werden musste, vor Ewigkeiten schon. Habe ich jetzt das Privileg erlangt, jammern zu dürfen?
Sicher, wieso solltest du das nicht dürfen?
Ich verstehe nicht, was daran so schlimm sein soll, sich über Zustände zu beklagen, die einem Leid bereiten oder bereitet haben. Wenn du mit deiner OP abgeschlossen hast und mit dir im Reinen bist, dann ist doch alles in Ordnung. Niemand zwingt dich dazu zu jammern. Andererseits wäre ich aber der letzte, der dich deswegen verurteilt. Jammern hat immer einen Grund und wenn es nur Jammern zum Selbstzweck ist, um andere Bedürfnisse zu erfüllen. Finde ich grundsätzlich legitim, egal in welchem Kontext.
Zitat von FracturnerFracturner schrieb:Traurig. Wirklich, finde da keine Worte für.
Es ist nun einmal die Realität. Und ja, die Natur ist grausam und relativ wenig romantisch.


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30.08.2017 um 15:27
Zitat von HyphaemaHyphaema schrieb:Sicher kannst du das für dich tun, aber wenn du erkannt hast, dass Leid immer relativ und subjektiv ist, dann solltest du auch erkannt haben, dass du und dein Empfinden nicht das Maß aller Dinge sind, du also auch niemandem die Intensität seines Leids absprechen kannst, was du als Außenstehender niemals beurteilen kannst.
@Hyphaema
Das macht doch niemand.


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30.08.2017 um 15:27
@Dr.AllmyCoR3
Soweit ich weiss, arbeitest du doch im Pflegedienst, oder? Oder zumindest im med. Bereich.

Wenn das mal keine wichtige Beschäftigung ist, weiss ich auch nicht.


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30.08.2017 um 15:28
Zitat von Black_CanaryBlack_Canary schrieb:@Hyphaema
Das macht doch niemand.
Nicht?

"Und dieser beschissene "Rahmen" den du ansprichst, was meinst du damit? Hätte mir das jetzt ein hungerleidendes indisches Kind gesagt - legitim. Aber - Achtung Unterstellung - du als Deutscher? Noway."

Heißt so viel: Das Leid eines hungernden Kindes ist echtes Leid, das eines Deutschen ist es nicht, also darf er nicht jammern.


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30.08.2017 um 15:33
Zitat von KältezeitKältezeit schrieb:Wenn das mal keine wichtige Beschäftigung ist, weiss ich auch nicht.
Ich denke, jede Beschäftigung ist irgendwie "wichtig". So lange es nur für einen selbst ist. Darum geht es doch.

@Hyphaema
Zitat von HyphaemaHyphaema schrieb:Heißt so viel: Das Leid eines hungernden Kindes ist echtes Leid, das eines Deutschen ist es nicht, also darf er nicht jammern.
Naja, wir Deutschen neigen schon dazu, zu jammern. Und ich meine jetzt nicht das Jammern, wenn man wirklich etwas schlimmes erlebt hat! Aber das "Ey, die Flüchtlinge kriegen alles von uns in den Arsch geschoben und unsere Rente ist so klein" - DAS ist glaube das, was @Fracturner meint. Das geht einfach gar nicht.


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30.08.2017 um 15:36
Zitat von Black_CanaryBlack_Canary schrieb:Ich denke, jede Beschäftigung ist irgendwie "wichtig". So lange es nur für einen selbst ist. Darum geht es doch.
Also, ich persönlich finde die Pflege eines Menschen, also jene Leute, die im Gesundheitswesen arbeiten, schon weitaus wichtiger, interessanter und herausfordernder als meinen Bürojob.
Ich gehe nicht nach Hause und denke, dass ich etwas Gutes getan habe, obwohl ich natürlich dafür sorge, dass in meiner Abteilung alles läuft.


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