Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung

Leben ohne Zucker

737 Beiträge, Schlüsselwörter: Gesundheit, Sucht, Gefahr, Zucker

Leben ohne Zucker

30.11.2017 um 15:03
In Grammatik hättest du einfach bisserl besser aufpassen sollen.

DIE Fructose, DEREN....
Relativpronomen!


melden
Anzeige

Leben ohne Zucker

30.11.2017 um 15:10
@Geisterfrei
Dein Artikel: https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Ernaehrung/Diaet/BfR-Fructose.html

sagt nicht dass die Fructose in Äpfel und durch Essen eines Apfels schlecht seien, sondern die konzentrierter Aufnahme durch industriell hergestellten Fructosesirup.
auf Fruktose als Zuckeraustauschstoff in industriell gefertigten Lebensmitteln zu
verzichten
wird auch hier erklärt:
Fruchtzucker kommt natürlicherweise vor allem in Obst vor. Zum Problem wird er vor allem, wenn er in erhöhten Mengen bei industriellen Lebensmitteln zugefügt wird
https://www.diabetes-ratgeber.net/Diabetes/Fruchtzucker-Fruktose-53694.html

Mir scheint eher du hast deinen geposteten Artikel nicht kapiert.


melden

Leben ohne Zucker

30.11.2017 um 15:48
@gastric
Warum wird diabetes einzig und allein mit hohem zuckerkonsum in verbindung gebrahct?
Ich biete da mal eine Vermutung an: vermutlich, weil die Krankheit ja auch Zuckerkrankheit heißt. Was wiederrum vermutlich Leute vermuten lässt, (zu viel oder gar) Zucker wäre die Ursache.


melden

Leben ohne Zucker

30.11.2017 um 15:49
lilit schrieb:wird auch hier erklärt:
Fruchtzucker kommt natürlicherweise vor allem in Obst vor. Zum Problem wird er vor allem, wenn er in erhöhten Mengen bei industriellen Lebensmitteln zugefügt wird
Die Fruktose ist die selbe. Es ist - wie bisher eben immer ausführlichst dargelegt - eine Frage der Menge.
Es sagt aber eben aus, dass Fruktose nicht per se unproblematisch ist, dass aber typischerweise bei einem normalem Verzehr von Äpfeln die problematischen Mengen nicht erreicht werden.
Anders sieht es aus, wenn - z.B. durch den übermäßigen Verzehr von Äpfeln - eine vergleichbare Menge an Fruchtzucker aufgenommen wird.

Niemand spricht sich dagegen aus, dass Äpfel (in vernünftigen Mengen, z.B. können da Trockenfrüchte recht schnell problematisch werden) zu einer gesunden Ernährung beitragen.
Aber eben nur beitragen.
Es sind keine Wunderfrüchte. Je nach sonstiger Ernährung ist die Pizza die bessere Wahl. Oder eben der Apfel. Oder der Brokkoli, das Steak etc.


melden

Leben ohne Zucker

30.11.2017 um 16:35
@CosmicQueen
Die Autoren berichteten außerdem, dass lediglich der Konsum von SSB, nicht aber der von natürlichen Fruchtsäften ohne Zuckerzusatz das Diabetesrisiko steigert.
Was mir in diesem Text fehlt, ist die Mengenangabe. Es ist nämlich wumpe, ob der Zucker in Fruchtsäften oder in SSBs ist, es kommt auf die Menge an. Ein Zuviel ist immer ein Risiko.
Wenn Du zu viel Fruchtsaft trinkst, bekommst Du dasselbe Problem.

Das böse Coca-Cola enthält zB ca 11 - 12 g Zucker pro 100 ml.
Der so gesunde, da so natürliche, Orangensaft immerhin auch 8 - 9 g pro 100 ml und
Apfelsaft sogar ebenfalls ca 11 - 12 g.

https://www.fatsecret.de/Kalorien-Ernährung/Allgemein/apfelsaft

Erstaunlich, gelt?

Also, entweder enthälst Du uns gerade etwas Wichtiges (eben die Menge des zugeführten Zuckers) vor oder die Autoren tun dies.


@Casa_blanca
Haben die Menschen wirklich verlernt, nur soviel zu essen, wie der Körper benötigt?
Da haben sie nie gekonnt. Sie haben schon so viel immer gegessen, was die Futterlage her gab. Wer also "früher" schlank war, war dies, weil er einfach nicht mehr zu essen hatte.


melden

Leben ohne Zucker

30.11.2017 um 17:03
@CosmicQueen
Noch mal die Frage an alle, warum steht denn dann der ZUCKER als URSACHE in der Überschrift und im Artikel selbst?
Hier sollte jetzt das verstanden worden sein, was @Fraukie sich bereits vor einigen Seiten zu erklären bemühte. Weil der Autor eben unsachlich schreibt.
Entweder wenig Ahnung hat oder mit einer sensationsheischenden Überschrift eine bestimmte Agenda verbreiten oder ein bestimmtes Leserklientel anlocken, und denen vormachen möchte, wie toll informiert er doch wäre.

Alternativ wäre es möglich, dass die Übrschrift nicht ganz so lautet, wie Du sie gerade im Gedächtnis hast.

Köntest Du einfach mal nur die Überschrift (noch mal) bitte wiederholen? Im Original, nicht aus Deinem Gedächtnis.
Zuckerkonsum -> Übergewicht->Diabets
Immer noch nicht richtig.
Richtig: Zu hoher Zuckerkonsum oder/und zu wenig Bewegung --> Übergewicht.
Aber auch: Zu hoher Fettkonsum oder/und zu wenig Bewegung --> Übergewicht.
Aber auch: Zu hoher Eiweißkonsum oder/und zu wenig Bewegung -->
Übergewicht
Übergewicht --> erhöhtes Risio, Diabetis zu bekommen.

Falsch ist:
Übergewicht --> mache immer Diabetis.
Zuckerkonsum --> mache Diabetis.



@knopper
das interpretiert eben auch jeder anders.
Ist aber, wenn es um faktisch richtiges Wissen geht, keine gute Idee. Weshalb ja auch von Texten, die faktisch Korrektes vermitteln sollen, zu Recht verlangt wird, dass sie dies in eindeutiger Weise tun sollen, so dass es eben keine Möglichkeiten gibt, nach Lust und Laune etwas komplett anderes hinein zu interpretieren.

Voraussetzungen auf Seiten des Lesers sind gutes Leseverständnis und Verstehen der verwendeten Begriffe.


melden

Leben ohne Zucker

30.11.2017 um 17:05
off-peak schrieb:Ich biete da mal eine Vermutung an: vermutlich, weil die Krankheit ja auch Zuckerkrankheit heißt. Was wiederrum vermutlich Leute vermuten lässt, (zu viel oder gar) Zucker wäre die Ursache.
Was ja auch nicht so verkehrt ist, diese Annahme.^^ Sind eben die KH, die das Problem darstellen.
Doch bei Patienten mit Diabetes Typ 2 besteht bekanntlich ein Überfluss von Zucker im Blut. Zudem kommt hinzu, dass paradoxerweise bei Typ 2 Diabetikern die Rückresorption von Blutzucker erhöht ist.
Kohlenhydrate werden durch die Verdauung soweit abgebaut, dass sie in Form von Zucker bzw. Glukose von den Schleimhautzellen im Dünndarm aufgenommen und in das Blut abgegeben werden. Das Blut transportiert die Glukose zuerst in die Leber und danach zu den einzelnen Zellen der Organe und Gewebe. Gelangt Glukose in das Blut, steigt der Blutzuckerspiegel an und die Bauchspeicheldrüse gibt verstärkt Insulin ab.
Aber wichtig sind eben auch hier bereits genannte Faktoren.
Bei der Entstehung von Diabetes Typ 2 spielen mehrere Ursachen bzw. Auslöser eine Rolle. Dazu gehören u. a.:

erbliche Faktoren
Übergewicht und Bewegungsmangel
eine verminderte Insulinempfindlichkeit (Insulinresistenz)
eine gestörte Ausschüttung von Insulin
sowie eine gestörte Produktion bestimmter Darmhormone.
https://www.zuckerkrank.de/diabetes-typ-2/ursachen

Ich verstehe gar nicht, warum diese Diskussion so ausartet?! Ein Zuviel, ein Übermaß kann entsprechende Folgen haben, da herrscht doch Konsens, oder?


melden

Leben ohne Zucker

30.11.2017 um 17:10
@Interested
Was ja auch nicht so verkehrt ist, diese Annahme.
Doch. Diese Annahme ist zwar verständlich, aber immer noch falsch. Denn der Zucker als solcher ist nicht schuld an der Krankheit. Frei im Blut schwimmender und im Urin ausgepülter, unverarbeiteter Zucker ist nicht die Ursache der Krankheit, sondern ihre Folge.


melden
interrobang
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Leben ohne Zucker

30.11.2017 um 17:10
Interested schrieb:Ich verstehe gar nicht, warum diese Diskussion so ausartet?! Ein Zuviel, ein Übermaß kann entsprechende Folgen haben, da herrscht doch Konsens, oder?
Nein eben nicht. Die Esoteriker sind der meinung das Zucker (nur der eigentlich nicht exestierende "industriezucker") schädlich ist. Das zb Fett und Trägheit genauso übergewicht und im endeffekt Diabetis erzeugen kann wird komplett ignoriert.

Deswegen ist das hier eher eine art "zuckerphobie" von einigen...


melden

Leben ohne Zucker

30.11.2017 um 17:18
@off-peak

Ich meine auch nicht den Zucker an sich. Ich glaube, da herrscht hier das Hauptmissverständnis zwischen den Diskutanten. Darum führte ich eben die KH an, die in Zucker und Fett umgewandelt werden. Wenn es keine genetische Disposition gibt, werden diese auch normal verstoffwechselt, wenn man nicht im Überfluss genießt und solche Krankheiten dadurch hervorgerufen werden können.

Typ2 Diabetes kann man mit Bewegung und entsprechender Ernährung auch gut in den Griff bekommen, sogar medikamentenfreie Zustände erreichen.

Wie gesagt, ich appelliere an die Mündigkeit und Eigenverantwortung der Menschen, sich mit ihrer Ernährung auseinanderzusetzen und entsprechend gegenzuwirken, wenn es mal von was auch immer zuviel war.

Wir hatten ja ursprünglich von zuviel verstecktem Zucker gesprochen. Ich brachte das Beispiel mit dem Krautsalat - den jemand zu sich nehmen könnte, im Glauben - eine "gesunde" Variante zu essen. Gemüse - auch noch Rohkost^^ und ausgerechnet diese enthält sehr viel Zucker, wovon der Normalokonsument nicht zwangläufig ausgeht. Kommen da noch div. andere Lebensmittel mit hohem Zuckergehalt dazu, liegt er an gewissen Tagen deutlich über der Empfehlung oder dem, was eigentlich noch gut für den Körper ist. Macht man das mal, ist es kein Problem, auf Dauer macht man dann aber früher oder später evtl. doch noch Bekanntschaft mit einer der vielen Zivilisationskrankheiten.


melden

Leben ohne Zucker

30.11.2017 um 17:23
off-peak schrieb:Was mir in diesem Text fehlt, ist die Mengenangabe
Das findest du bestimmt im Literaturverzeichnis, der unten aufgelistet ist wenn du runterscrollst.
http://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/fachinformationen/typ-2-diabetes-und-koerpergewicht/

Wir sind übrigens schon einige Schritte weiter, dazu lese bitte die von mir verlinkten Artikel, denn auch deine Ausführungen sind u.U. nicht mehr ganz so Up to Date.
http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2016-05/zucker-verschwoerung-ernaehrung-fett-uebergewicht

Dazu die Studie mit Zahlen, Analysen etc. http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0057873
kleinundgrün schrieb:Anders sieht es aus, wenn - z.B. durch den übermäßigen Verzehr von Äpfeln - eine vergleichbare Menge an Fruchtzucker aufgenommen wird.
Ein Überkonsum von Äpfel ist aber eher unwahrscheinlich.
Keine Angst vor Obst

Trotzdem will Professor Andreas Pfeiffer, Direktor der Abteilung für Endokrinologie, Diabetes und Ernährungsmedizin an der Charité Berlin, Fruktose nicht grundsätzlich verdammen. "Die schädlichen Effekte treten erst bei einer größeren Zufuhr über eine längere Zeit auf", sagt der Experte. Das bestätigt auch Professor Norbert Stefan, Endokrinologe am Uniklinikum Tübingen. Er rät eindringlich davon ab, wegen der Schattenseiten von Fruktose den Obstkonsum zu reduzieren: "Damit eine Menge zusammenkommt, die deutliche negative Effekte hervorrufen kann, müsste man schon ein ganzes Kilogramm Äpfel verdrücken. Und das regelmäßig." Im Alltag sei häufig eher das Gegenteil der Fall: "Die meisten Menschen essen viel zu wenig Obst."

Die Mengen, in denen Fruktose zu ei­nem Problem wird, schafft erst die Lebensmittelindustrie. Vor allem gesüßte Getränke wie Limonaden und Softdrinks enthalten viel zu viel Fruchtzucker. Eine große Flasche Orangenlimonade am Tag, ein Honigbrot zum Frühstück und eine Fertigpizza am Feierabend – und schon liegt man bei deutlich über 100 Gramm. "Das sind dann Mengen, die bei längerfristiger Einnahme tatsächlich negative Effekte haben können", erklärt Ernährungsmediziner Pfeiffer.
https://www.apotheken-umschau.de/Ernaehrung/Kann-man-auch-zu-viel-Obst-essen-506399.html


melden

Leben ohne Zucker

30.11.2017 um 17:34
off-peak schrieb:Zuckerkonsum --> mache Diabetis.
Das hat übrigens keiner so geschrieben, die Rede war immer von übermäßigen Konsum von Zucker, was ja auch ständig bestätigt wird, wenn man, wie von einigen geschrieben, der Überkonsum von Äpfel und das darin befindliche Fruchtzucker als Schädling für Diabetis ausmachen möchte.


melden
suseven
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Leben ohne Zucker

30.11.2017 um 17:35
King_Kyuss schrieb am 02.11.2017: Wurden die gefährlichen Nachteile von Zucker zu lange in den Hintergrund geschoben bzw. verharmlost?
siehe
https://www.youtube.com/watch?v=eYi5Z_1HB2A

dort wird unter anderem auch von einem "Zucker - Kartell" berichtet, das sich wohl in den 1960er Jahren gebildet hatte, mit dem Ziel, den Konsum von Zucker massiv zu forcieren.
Unabhängig davon ist das eine sehr sehenswerte Doku, danach solltest du eine andere Sicht auf Zucker bekommen.

Zufällig habe ich heute eine Reportage auf B 2 "radio-wissen" gehört, es berichtet über den heutigen Wissensstand der Forschung im "Anti Aging ". Ursachen und Wirkung, sehr interessante Beiträge, z.B. das es eine Hai Art gibt, die nachgewiesen 400 Jahre alt wird.

Ab min 10 ca. wird über die Zusammenhänge der Ernährung gesprochen......Zucker ist nicht nur ein Brennstoff, Zucker ist ein Klebstoff...er verklebt Proteine/Eiweiße, diese Verklebung der Proteine führt dann zu Funktionseinbußen!!!!!....Zucker ist ein Altmacher!!!!!!...............

http://cdn-storage.br.de/iLCpbHJGNL9zu6i6NL97bmWH_-bf/_AiS/_A4y5AFp_U1S/171130_0905_radioWissen_Auf-der-Suche-nach-dem-J...


melden

Leben ohne Zucker

30.11.2017 um 17:53
CosmicQueen schrieb:Das findest du bestimmt im Literaturverzeichnis, der unten aufgelistet ist wenn du runterscrollst.
Habe gescrollt, habe Literaturverzeichnis gesehen, aber keine Mengenangaben über den in der Studie verabreichten Zucker entdeckt.

Zitiert doch bitte mal genau jene Zeilen mit den genauen Mengenangaben.
denn auch deine Ausführungen sind u.U. nicht mehr ganz so Up to Date.
Nö. Die sind nach wie vor richtig. Auch der von Dir verlinkte Artikel widerspricht ihnen nicht.

Es ist übrigens sinnvoller, wenn Du irgendwelchen Aussagen zu widersprechen gedenkst, dass Du diese bestinmte Aussage dezitiert, einzeln und eindeutig zitierst und dann dezitierst, einzeln und eindeutig darauf eingehst.
Also, genau jenen Satz oder jene Sätze zitieren, von denen Du meinst, sie würden das können. Alles andere ist sinnlose Polemik.

Pauschal sagen, "die Ausführungen" wären nicht mehr so up to date, bingt gar nichts. Ich habe zB einige Aussagen getätigt, welche davon meinst Du?
Auch der von Dir verlinkte Artikel enthält jede Menge Aussagen. Welche davon meinst Du denn, würde belegen, dass meine falsch wäre(n)?
Das hat übrigens keiner so geschrieben
Das habe ich auch nicht behauptet. Ich sagte, dies Annahme ist falsch.


melden

Leben ohne Zucker

30.11.2017 um 18:32
off-peak schrieb:Zitiert doch bitte mal genau jene Zeilen mit den genauen Mengenangaben.
Das ist nicht meine Aufgabe, dir nun genaue Zahlen von Studien, die du augenscheinlich in Frage stellst, rauszukramen. Der Artikel steht auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und ist mit Literaturverzeichnis in Klammern gekennzeichnet. Da solltest du dich wohl selbst mal bemühen.
off-peak schrieb:Nö. Die sind nach wie vor richtig. Auch der von Dir verlinkte Artikel widerspricht ihnen nicht
Ja, was sagst du denn jetzt eigentlich, ich lese nur was es alles nicht ist, aber keine Eindeutige Aussage.

Also was ist jetzt?
Zucker ist in Zusammenhang mit Diabetes nun relevant oder nicht? Deine Meinung.
off-peak schrieb:Das habe ich auch nicht behauptet. Ich sagte, dies Annahme ist falsch.
Na wenn du das so schreibst, dann musst du dafür ja einen Grund haben, wenn keiner das hier angenommen hat, warum erklärst du es dann unnötigerweise?





Es ging in meinem verlinkten Artikel um neuere Forschungsergebnisse, die hatte ich auch zitiert. Aber hier noch mal...
In den USA legen einige Wissenschaftler den Fokus jetzt gemeinsam auf die Erforschung der Folgen von Zucker. Neuere Studien deuten darauf hin, dass Fettleibigkeit und Diabetes nicht allein von der Kalorienmenge abhängen, die wir zu uns nehmen, sondern davon, in welcher Form wir das tun. Zucker scheint die schlechteste Wahl zu sein. Die Studie eines Teams um Stanford-Forscher Sanjay Basu (PlosOne: Basu et al., 2013) hat untersucht, wie zuckerreich die Ernährung in 175 Ländern ist und das ins Verhältnis zur Häufigkeit von Typ-2-Diabetes gesetzt. Das Ergebnis: Dort, wo Menschen mehr Kalorien aus Zucker-Quellen zu sich nehmen als aus anderer Nahrung, steigt die Zahl der Diabetiker elfmal schneller, und zwar unabhängig davon, wie viel Sport die Menschen treiben oder wie hoch ihr Body-Mass-Index (BMI) ist.
http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2016-05/zucker-verschwoerung-ernaehrung-fett-uebergewicht


melden

Leben ohne Zucker

30.11.2017 um 23:43
CosmicQueen schrieb:Es ging in meinem verlinkten Artikel um neuere Forschungsergebnisse, die hatte ich auch zitiert. Aber hier noch mal...
Es wird nicht helfen, dir zu raten, die verdammte Studie zu lesen, denn du wirst sie eh nicht verstehen. Du verstehst ja nicht mal diesen Satz:
CosmicQueen schrieb:Dort, wo Menschen mehr Kalorien aus Zucker-Quellen zu sich nehmen als aus anderer Nahrung, steigt die Zahl der Diabetiker elfmal schneller, und zwar unabhängig davon, wie viel Sport die Menschen treiben oder wie hoch ihr Body-Mass-Index (BMI) ist.
Du liest nämlich das, was du lesen willst und das ist: Diabetes und Fettleibigkeit haben nichts miteinander zu tun. Denn da steht ja - unabhängig von Sport und Höhe des BMI.

Was du nicht kapierst: Wie sie auf diese Schlussfolgerung gekommen sind. Das würdest du durch lesen herausfinden. Vielleicht.
(Kleiner Hinweis: Die Autoren hatten keine Daten der Diabeteskranken vorliegen, sprich ob die Kranken nun schlank, übergewichtig, Sportler oder Nichtsportler, etc. waren.)


melden

Leben ohne Zucker

01.12.2017 um 08:49
Ein Leben ohne Zucker... In Anlehung an Loriot: Möglich, aber sinnlos.


melden

Leben ohne Zucker

01.12.2017 um 09:39
CosmicQueen schrieb:was sagst du dazu @gastric ?
Sorry kam erst heute dazu: Es gibt für mich das ein oder andere "problem" an der studie. Zum einen wurde nicht der verbrauch, sondern die verfügbarkeit von zucker betrachtet. Es ist demnach nichteinmal klar, inwiefern, wieviel und ob überhaupt die diabetiker zucker zu sich nahmen. Zum anderen ist natürlich nicht klar, inwiefern andere faktoren eine rolle spielen. Bewegung, die genetische disposition ectpp. Das alles kann natürlich nicht betrachtet werden, weil es die verfügbare datenlage einfach nicht hergibt. Die studie ist lediglich eine beobachtungsstudie. Sie kann eine korrelation zwischen zuckerverfügbarkeit und diabetes finden, aber nicht beweisen, dass die diabetiker auch tatsächlich einen hohen zuckerkonsum hatten und somit die erkrankung in verbindung mit dem zuckerkonsum steht. Es kann auch simpler zufall sein und damit zusammenhängen, dass der ein oder andere faktor gar nicht betrachtet wurde bzw aus mangel an daten betrachtet werden konnte.

Die studie ist von 2013, gibts folgestudien, die über simples tabellenraussuchen hinausgehen und einen tatsächlichen zusammenhang beweisen können, nicht nur vermuten lassen?


melden

Leben ohne Zucker

01.12.2017 um 11:02
Casa_blanca schrieb:Es wird nicht helfen, dir zu raten, die verdammte Studie zu lesen, denn du wirst sie eh nicht verstehen. Du verstehst ja nicht mal diesen Satz:
Casa_blanca schrieb:Du liest nämlich das, was du lesen willst und das ist: Diabetes und Fettleibigkeit haben nichts miteinander zu tun. Denn da steht ja - unabhängig von Sport und Höhe des BMI.
Ich würde dir eher mal raten dich in deinem Ton zu mäßigen. Du kannst dann hoffentlich auch belegen, ob ich etwas so verstanden haben, wie von dir behauptet. Kannst du Gedanken lesen? Wohl kaum. Also bitte zitieren, wo ich das von dir behauptete geschrieben habe, vielen Dank.
Casa_blanca schrieb: Die Autoren hatten keine Daten der Diabeteskranken vorliegen, sprich ob die Kranken nun schlank, übergewichtig, Sportler oder Nichtsportler, etc. waren.)
So so, das kannst du dann hoffentlich auch belegen, am besten durch zitieren.
gastric schrieb:Sie kann eine korrelation zwischen zuckerverfügbarkeit und diabetes finden, aber nicht beweisen, dass die diabetiker auch tatsächlich einen hohen zuckerkonsum hatten und somit die erkrankung in verbindung mit dem zuckerkonsum steht. Es kann auch simpler zufall sein und damit zusammenhängen, dass der ein oder andere faktor gar nicht betrachtet wurde bzw aus mangel an daten betrachtet werden konnte.
Nun, zumindest ist der Status von "unklar" auf "es deutet darauf hin" gewandert.
Es wird ja weiter daran geforscht, wie der Artikel von 2016 deutlich gemacht hat. Das es eine kausalen Beziehung zwischen übermäßigen Zuckerkonsum und Fettleibigkeit und Diabetes Typ 2 gibt, wird auch mittlwerweile bestätigt.

Also gilt es abzuwarten.

Für mich persönlich gibt es einen Zusammenhang. Zu viel Zucker schadet der Gesundheit und ist mitverursacher vieler Krankheiten.


melden
Anzeige
interrobang
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Leben ohne Zucker

01.12.2017 um 11:11
CosmicQueen schrieb:Zu viel Zucker schadet der Gesundheit und ist mitverursacher vieler Krankheiten.
Dasselbe gilt für vitamin c. Würdest du also sagen das vitamin c ungesund ist?

Jeder stoff wird problematisch wen man ihn zuviel konsumiert.


melden
272 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt