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Amazon - Perfektes Konzept oder handfeste Bedrohung?

563 BeitrĂ€ge â–Ș SchlĂŒsselwörter: Wirtschaft, Amazon, Einzelhandel â–Ș Abonnieren: Feed E-Mail

Amazon - Perfektes Konzept oder handfeste Bedrohung?

08.11.2018 um 15:56
Bedrohung


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Amazon - Perfektes Konzept oder handfeste Bedrohung?

08.11.2018 um 21:26
@off-peak
Klar, ganz ohne Risiko ist es nicht.
Aber ich beschwer mich nicht, am Ende hab ich ja nirgendwo meinen Otto unter gemacht wie normalerweise ĂŒblich.
So kann ich es zwar nicht beweisen aber die auch nicht.
Hoffe und denke einfach, dass es zu meinen Gunsten verlĂ€uft, wenns mal so kommen wĂŒrde wie du schreibst.


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10.11.2018 um 14:27
Sagt mal, geht es euch auch so?
Aktuell wohn ich in der Großstadt ... hier gibt es nichts, was es nicht gibt. Alles ist sofort verfĂŒgbar.
Aber irgendwie komme ich mit diesem Mehr an Angebot absolut nicht klar. Ich hab keine Übersicht! Ich muss suchen, muss mich erkundigen - wo gibt es was (auch wenn es alles im Umkreis von 10km verfĂŒgbar ist). Und wenn man dann in so einem Blödmarkt gelandet ist, denkt man "ah, das geht aber auch gĂŒnstiger"...

Finde das fast schon erschreckend. Bei mir löst shoppen in echten LĂ€den fast schon richtigen Stress aus! Besonders gruselig war das in einem IKEA - ich bin rein - stand komplett Hilflos dar und ich dachte nur: "Nichts wie raus hier" das war schon fast eine Panik-Situation. Online kann ich alles vergleichen - kann zwischen verschiedenen Warensortimenten hin und her wechseln. Kann mich selbst in ruhe ĂŒber das Produkt informieren.


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Amazon - Perfektes Konzept oder handfeste Bedrohung?

10.11.2018 um 15:59
Amazon ist fĂŒr mich sehr praktisch.
Und auch der Ausbau im Lebensmittel FachgeschÀft, eine weitaus sehr gewagte und gut durchdacht ausgebaute Angelegenheit.


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Amazon - Perfektes Konzept oder handfeste Bedrohung?

17.11.2018 um 20:59
Zitat von NegevNegev schrieb am 10.11.2018:Bei mir löst shoppen in echten LÀden fast schon richtigen Stress aus! Besonders gruselig war das in einem IKEA - ich bin rein - stand komplett Hilflos dar
naja, das ist nun aber eine SpezialitĂ€t bei IKEA, die sind fĂŒr ihr KundenfĂŒhrungskonzept geradezu berĂŒhmt. Auch wenn Du nur eine Kleinigkeit kaufen willst oder bereits genau weisst, was Du aus dem Regallager nehmen willst, so sollst Du doch sĂ€mtliche IKEA Produkte anschauen... Das stĂ€ndige Zick-Zack des Kundenweges bedeutet, dass Du stĂ€ndig auf ein Produkt zulĂ€ufst, es also im Blick hast, ganz anders als wenn Du durch lange GĂ€nge an den Produkten vorbeilaufen wĂŒrdest.
Bei IKEA ist dieses Konzept allerdings so ĂŒbermaximiert, dass fĂŒr viele Kunden das zum Stressfaktor wird, daher wurden in den letzten Jahren immer mehr AbkĂŒrzungen in den Grundriss eingebaut...
Ich persönlich halte es bei IKEA schon lange so, dass ich mich vorher in Katalog bzw. online schlaumache, mir in der App die Regalstandorte der gewĂŒnschten Artikel raussuche und dann durch den Kassenbereich in den Laden reingehe, also ohne Umweg direkt ins Lager...
Zitat von NegevNegev schrieb am 10.11.2018:Aktuell wohn ich in der Großstadt ... hier gibt es nichts, was es nicht gibt. Alles ist sofort verfĂŒgbar.
wirklich? Meine Erfahrung in den EInkaufszonen grĂ¶ĂŸerer StĂ€dte war sehr oft die Erfahrung erhöhter Redundanz statt erhöhter Auswahl. Die GrĂ¶ĂŸe einer Einkaufszone bestimmt meiner Erfahrung nach nur, wie oft man die gleichen Dinge angeboten bekommt, bewirkt aber nicht, dass man bei speziellen WĂŒnschen eher fĂŒndig wird...


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17.11.2018 um 22:06
@otternase
Die GrĂ¶ĂŸe einer Einkaufszone bestimmt meiner Erfahrung nach nur, wie oft man die gleichen Dinge angeboten bekommt, bewirkt aber nicht, dass man bei speziellen WĂŒnschen eher fĂŒndig wird...
Wenn ich so drĂŒber nachdenke, dann hast Du Recht. Bis man in Einkaufszonen oder mehreren exakt das bekommt, das man sich vorstellt, braucht man Tage, und selbst dann ist es oft nicht auf Lager.

Bin durch zwei große Elektro-FachgerĂ€te, weil ich einen bestimmten Akku brauchte. Keines hatte ihn, nur in einem waren sie ĂŒberhaupt bereit, ihn wengistens zu bestellen. Nach vier Wochen immer noch kein Akku. Wie ich heraus fand, hatte ihn auch niemand bestellt, obwohl ich mit eigenen Augen gesehen hatte, wie die Bestellung entgegen genommen wurde.
Da war der Service frĂŒher im Einzelhandel besser.

ZurĂŒck nach Hause, PC angeschmissen, Amazon rein geguckt, siehe da, es gab ihn dort natĂŒrlich gĂŒnstiger. Bestellt, und in drei Tagen bei mir angekommen.


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Amazon - Perfektes Konzept oder handfeste Bedrohung?

03.02.2020 um 15:38
Amazon ist extrem praktisch, extrem komfortabel und extrem einfach zu nutzen.
Deswegen ist es letztlich so erfolgreich.
Alle kleinen LÀden - auch kleinere Internetplattformen - funktionieren kaum Àhnlich gut. Sie haben entweder weniger Auswahl, sind weniger kulant, teurer, liefern schlechter etc.

Amazon wÀre einsame Spitze aus Verbrauchersicht, gÀbe es nicht zwei ganz erhebliche Probleme:
1. Amazon kennt, wenn man es intensiv nutzt, eine ganze Menge an Daten von seinen Kunden. Viel mehr, als es viele kleine Anbieter tun wĂŒrden.
2. Amazon gewinnt immer mehr Marktmacht und wird daher immer weniger Konkurrenz haben. Und ein Anbieter ohne genĂŒgend Konkurrenz ist schlecht fĂŒr den Verbraucher.

Letztlich liegt es natĂŒrlich am Verbraucher. Jeder entscheidet darĂŒber, ob es zugunsten von heterogenen MĂ€rkten nicht auch sinnvoll sein kann, auf etwas Komfort zu verzichten.


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Amazon - Perfektes Konzept oder handfeste Bedrohung?

03.02.2020 um 16:04
Als Mitglied der GeschĂ€ftsfĂŒhrung eines mittelstĂ€ndischen Familienunternehmens mit primĂ€rem Fokus im stationĂ€ren Einzelhandel kann ich zu diesem interessanten Thema hoffentlich etwas beitragen. 🙂

Mir ist beim Lesen dieses Threads aufgefallen, dass es sich hier nahezu ausschließlich um die Einzelhandelssortimente Elektronik und Bekleidung dreht. Das erscheint mir auch durchaus legitim da speziell in diesen beiden Sortimenten die großen StĂ€rken des E-Commerce liegen. Zum Einen (Elektronik) aufgrund der stationĂ€r kaum abzubildenden Angebotsvielfalt + Preise. Zum Anderen (Bekleidung) zusĂ€tzlich zu den genannten Vorteilen auch noch wegen der sehr kundenfreundlichen Retouren-Abwicklung.

Insbesondere aus diesen GrĂŒnden sehe ich offen gestanden keinen realistischen Weg mehr, wie der (insbesondere rein) stationĂ€re Einzelhandel in diesen Segmenten noch mit dem Online-Handel Schritt halten können sollte.

Ich persönlich ziehe zwar tatsĂ€chlich den Gang zur nĂ€chsten MediaMarkt Filiale vor. Beispielsweise zuletzt als ich mir FIFA 20 fĂŒr den PC heruntergeladen hatte und (als jemand, der FIFA zuvor immer nur auf der PlayStation gespielt hat) dafĂŒr einen kompatiblen Controller benötigte. Da ich mir nicht sicher war ob ein PlayStation Controller (den ich persönlich lieber verwenden wĂŒrde als einen X-Box Controller) problemlos mit dem Windows-Betriebssystem kompatibel ist, nahm ich dankend vor dem Kauf die persönliche Beratung durch einen Media Markt Mitarbeiter in Anspruch. Da kein Online-HĂ€ndler der solche PlayStation Controller vertreibt ein Interesse daran gehabt hĂ€tte, mich als Kunden darĂŒber zu informieren was sein Produkt alles nicht kann, hĂ€tte ich ohne diese Produkt-Beratung vermutlich eine andere Kaufentscheidung getroffen und mir den nicht-kompatiblen PlayStation Controller geholt. Insofern sehe ich persönlich durchaus noch ein mehr oder weniger kleines Plus bei den stationĂ€ren Elektronik-FachgeschĂ€ften wenn es um die Beratung geht. Mir ist jedoch bewusst, dass nicht jeder diesen Aspekt so wert schĂ€tzt wie ich, da viele Elektronik-KĂ€ufer sich hĂ€ufig selbst sehr intensiv mit den technischen Details der Produkte auseinander gesetzt haben und dementsprechend keinen Mehrwert aus der stationĂ€ren Produktberatung ziehen.

Nichts desto trotz halte ich insbesondere die Beratung im stationĂ€ren Fachhandel fĂŒr das wichtigste Unterscheidungsmerkmal zum Online-Handel. Meiner Meinung nach wird dieser Aspekt viel zu oft in solchen E-Commerce vs. Fachhandel - Diskussionen ĂŒbersehen, da es nach meiner Auffassung eben nicht stimmt, dass man durch eigene Recherche ĂŒber Blogs und Foren an vergleichbar objektive Produktinformationen der selben QualitĂ€t gelangen wĂŒrde.

Ich halte es offen gestanden sogar fĂŒr ausgesprochen naiv zu glauben, man wĂŒrde von Bloggern oder sonstigen Formen von Influencern objektive oder vertrauenswĂŒrdige Kauf- oder Produktempfehlungen erwarten können. Noch naiver ist es fĂŒr meine Begriffe wenn man sich auf die Produkt-Empfehlungen oder -Informationen von Amazon oder vergleichbaren Online-MarktplĂ€tzen verlĂ€sst.

So viel also zum Thema Elektronik-Fachhandel von mir.

Nun komme ich aber noch einmal kurz zurĂŒck zu dem was ich Eingangs bereits kurz angesprochen hatte. Denn unser Einzelhandelsunternehmen hat wenn ĂŒberhaupt nur im aller Entferntesten etwas mit den angesprochenen Sortimenten (Elektronik, Bekleidung) zu tun.

Trotzdem wĂŒrde ich es an dieser Stelle fĂŒr erwĂ€hnenswert halten, dass es neben diesen beiden Sortimentsbereichen auch noch eine riesige Menge anderer Produktgruppen sowie Dienstleistungen gibt, die fĂŒr den stationĂ€ren Einzelhandel sehr interessant sind, hier in dieser Diskussion allerdings bislang völlig unerwĂ€hnt geblieben sind.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen dass es trotz oder vielleicht gerade durch die rasante Entwicklung des Online-Handels auch fĂŒr den stationĂ€ren Einzelhandel Chancen eröffnet haben und eröffnen. Unser GeschĂ€ftsmodell beispielsweise hat seine Wurzeln im Kiosk-Bereich. Diese Grundlage gibt uns dementsprechend die Möglichkeit unser Sortiments- bzw. Leistungssortiment auf alle möglichen Angebote auszudehnen, in denen im Umfeld unserer Filialen Bedarf entsteht.

Nach meiner Auffassung sollte man daher den stationĂ€ren Einzelhandel keinesfalls tot sagen. Es gibt sicherlich Modelle im stationĂ€ren Einzelhandel, die durch den E-Commerce möglicherweise teilweise oder komplett ihre marktwirtschaftliche Daseinsberechtigung verloren haben. Es bleibt allerdings zu beachten dass sich gerade durch den Wegfall vieler solcher GeschĂ€fte auch VersorgungslĂŒcken eröffnen, die der Online-Handel nicht gleichwertig abdecken kann.


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Amazon - Perfektes Konzept oder handfeste Bedrohung?

03.02.2020 um 16:24
Zitat von CMOCMO schrieb:Zum Anderen (Bekleidung) zusÀtzlich zu den genannten Vorteilen auch noch wegen der sehr kundenfreundlichen Retouren-Abwicklung.
Ich hab in dem anderen Thread ja schon geschrieben, dass der Einkaufsstress mich nervt und ich deshalb gerne online bestelle.
Ausnahme davon sind wirklich nur BekleidungsgeschĂ€fte. Ich gehe lieber dort Kleider kaufen, denn ich habe sie vor mir, ich kann sehen, wie sie "wirklich" aussehen, kann den Stoff fĂŒhlen und das Wichtigste: Ich kann sie anprobieren.
Bringt mir ja nichts, wenn es dem Model auf dem Bild gut steht, bei mir aber aussieht wie ein Kartoffelsack.

Ich bestelle Kleider also nicht gerne online und bei Amazon habe ich auch noch nie Bekleidung bestellt. Eher auf der OnlineprÀsenz des Einzelhandels, wo ich gerne kaufen gehe und da auch nur selten.
Das ist so eine Produktkategorie, fĂŒr die ich gerne vor die TĂŒr gehe. Alles andere nicht. :troll: :D


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Amazon - Perfektes Konzept oder handfeste Bedrohung?

03.02.2020 um 16:50
@Ciela
Zitat von CielaCiela schrieb:Das ist so eine Produktkategorie, fĂŒr die ich gerne vor die TĂŒr gehe. Alles andere nicht. :troll: :D
Das ist natĂŒrlich völlig nachvollziehbar. 🙂

Allerdings gibt es ja auch Produktkategorien (z.B. Batterien, GlĂŒhbirnen, TaschentĂŒcher, Radiergummi, Bleistift, Notizzettelblock, Zigaretten, Kaugummi, Kugelschreiber, Druckerpatrone, Red Bull, Geschenkpapier, Klebeband, BriefumschlĂ€ge, BĂŒroklammern, etc. pp. - bezogen auf dich ggf. Tampons, etc 😉) bei denen es entweder unmöglich ist sie online zu kaufen oder es sich aufgrund ihrer Beschaffenheit einfach nicht lohnt sie online zu bestellen bzw. liefern zu lassen.

Das sind dann zugegebenermaßen Produkte fĂŒr die man allgemein nicht so gerne vor die TĂŒr geht. Trotzdem sind es doch Sachen die jeder (und bestimmt auch Du @Ciela ) hin und wieder braucht. 😉


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03.02.2020 um 16:54
Zitat von CMOCMO schrieb:Ich halte es offen gestanden sogar fĂŒr ausgesprochen naiv zu glauben, man wĂŒrde von Bloggern oder sonstigen Formen von Influencern objektive oder vertrauenswĂŒrdige Kauf- oder Produktempfehlungen erwarten können.
Aber kann man die denn realistischerweise im Einzelhandel erwarten? Da besteht doch ein noch viel grĂ¶ĂŸerer Interessenkonflikt. Der EinzelhĂ€ndler will gerne irgend ein GerĂ€t loswerden und preist das dann besonders an.
Von einem VerkÀufer kann man doch nie eine objektive Beratung im Kundeninteresse erwarten. Wenn das doch passiert, sind das eher Ausnahmen, weil dem VerkÀufer dann mehr an einer langfristigen Kundenbindung gelegen ist, als an einem schnellen Verkauf. Nur gibt es diese typischen Kundenbindungen heute doch nur noch in Randbereichen. Am ehesten beim Metzger, aber nicht bei Elektronik, Kleidung etc.


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03.02.2020 um 17:10
Zitat von CMOCMO schrieb:Allerdings gibt es ja auch Produktkategorien (z.B. Batterien, GlĂŒhbirnen, TaschentĂŒcher, Radiergummi, Bleistift, Notizzettelblock, Zigaretten, Kaugummi, Kugelschreiber, Druckerpatrone, Red Bull, Geschenkpapier, Klebeband, BriefumschlĂ€ge, BĂŒroklammern, etc. pp. - bezogen auf dich ggf. Tampons, etc 😉) bei denen es entweder unmöglich ist sie online zu kaufen oder es sich aufgrund ihrer Beschaffenheit einfach nicht lohnt sie online zu bestellen bzw. liefern zu lassen.
Bis auf die Dinge, die man sofort haben möchte, kann man das alles ganz hervorragend online kaufen.
FĂŒr den Einzelhandel spricht:
Beratung am Objekt, den Kunden im Nachhinein mit seinem Erwerb zu betreuen und ggf. ein besonderes Kauferlebnis. Wenn das der Einzelhandel bietet, hat er Vorteile gegenĂŒber dem Onlinehandel.


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03.02.2020 um 17:11
@CMO

Da hast du recht.
Es wird wohl auch Menschen geben, die sowas bei Amazon einkaufen, aber obwohl ich GeschĂ€fte ja nicht so sehr mag, gehe ich dafĂŒr lieber in den nĂ€chsten Supermarkt und kaufe mir meine Stifte, Notizblock und Radiergummis.
Einfach weil es schneller ist. (Zuerst wollte ich auch noch "bequemer" schreiben, aber ich glaube an der Kasse stehen ist doch nicht bequemer, als es bis an die HaustĂŒr getragen zu bekommen, ohne einen Schritt nach draußen zu setzen.) Und weil man bei solchen Dingen meistens erst merkt, dass sie fehlen, wenn man sie braucht.
Was nutzt mir also Amazon, wenn ich auf meine Schreibutensilien 3 Tage warten muss, wenn ich doch genau jetzt eine Liste aufschreiben muss?

So, wo gibt es die SchreibgerĂ€te also? Meistens in GeschĂ€ften/SupermĂ€rkten/Discountern, bei denen es auch Lebensmittel zu kaufen gibt. Und diese werden meiner Meinung nach niemals aussterben, denn Lebensmittel brauch man immer und man brauch sie auch meistens sofort. Amazon Pantry ist eine sĂŒĂŸe Idee, aber nicht schnell genug, wenn man spontan etwas zum Mittag kochen will.

Das ist der Nachteil beim Online-Handel.
Man muss auf seine Waren lange warten. Naja, ob 3 Tage lang oder kurz sind ist relativ, aber Fakt ist, dass man die Produkte nicht sofort in der Hand hÀlt, wenn man sie nötig braucht.

Es ist bei Bekleidung und Elektronik seltener der Fall, dass man es sofort braucht, da ist man eher bereit, ein paar Tage zu warten, wenn man Geld sparen kann.
Zitat von CMOCMO schrieb am 17.11.2017:Vor allem die EinzelhĂ€ndler (stationĂ€re, also solche mit lokalen LadengeschĂ€ften wie auch Online-HĂ€ndler) fĂŒrchten aufgrund des anhaltenden Zuwachs an Marktanteilen von Amazon um ihre zukĂŒnftige Position am Markt.
Ich vermute, dass es EinzelhĂ€ndler immer geben wird, alleine wegen des Aspekts der sofortigen und dauerhaften VerfĂŒgbarkeit der Waren. Allerdings wird es frĂŒher oder spĂ€ter keinen kleinen "privaten" EinzelhĂ€ndler mehr geben, sondern nur noch Ketten.
Das liegt nicht nur an Amazon, sondern hauptsĂ€chlich an den Ketten selbst, da diese ein so großes Sortiment haben, bei dem die kleinen HĂ€ndler einfach nicht mehr mitkommen und nach und nach aussterben.


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03.02.2020 um 17:20
@Negev
Zitat von NegevNegev schrieb am 10.11.2018:Bei mir löst shoppen in echten LÀden fast schon richtigen Stress aus!
Bei mir auch. Vor allem, egal, wie groß so ein Laden ist, er kann einfach nicht mit einem online Shop wie Amazon mithalten, der ja jede Menge Anbieter hat.

Fast alle großen MĂ€rkte haben ja auch ihre eigenen online Shops, und bieten dort sogar mehr an als in ihren vor Ort GeschĂ€ften. Mitunter sogar nur dort und dann auch noch etwas gĂŒnstiger. Weshalb ich dort auch einkaufe.

Damit manche GeschĂ€fte einen ĂŒber ihre Angebote offline informieren, lassen sie ja auch massenweise Prospekte drucken. Die Sourcen fressend produziert und energiereich zugestellt werden mĂŒssen. Nach dem Lesen sind sie MĂŒll und mĂŒssen aufwĂ€ndig entsorgt werden.
Das fÀllt aber bei online Informationen weg.


@kleinundgrĂŒn
Zitat von kleinundgrĂŒnkleinundgrĂŒn schrieb:Amazon gewinnt immer mehr Marktmacht und wird daher immer weniger Konkurrenz haben.
Diese Panik halte ich fĂŒr unbegrĂŒndet. Es gibt jede Menge anderer Anbieter, und weltweit gesehen ist Amazon im Vergleich fast schon ein kleiner KrĂ€merladen.



@CMO
Zitat von CMOCMO schrieb:Insbesondere aus diesen GrĂŒnden sehe ich offen gestanden keinen realistischen Weg mehr, wie der (insbesondere rein) stationĂ€re Einzelhandel in diesen Segmenten noch mit dem Online-Handel Schritt halten können sollte.
Es dĂŒrfte eine Frage der Infrastruktur sein, und ob man sich manches lieber vor dem Kauf ansehen möchte. Unser neuer TV wurde im Nachbarort (der dortige Elektroladen hĂ€lt sich schon seit Jahrzehnten) gekauft und war sogar etwas gĂŒnstiger als online.

Das Praktische daran ist eben, man sieht es und kann es gleich mitnehmen. FĂŒr diesen Luxus lege ich gerne ein paar Euros drauf. Wer also etwas dringlich braucht oder ungeduldig ist, ist mit vor Ort LĂ€den besser bedient.
Zitat von CMOCMO schrieb:Nach meiner Auffassung sollte man daher den stationÀren Einzelhandel keinesfalls tot sagen
Seh ich auch so. Er bedient lediglich ein anderes Klientel oder/und andere BedĂŒrfnisse.

Wie schon öfters erwÀhnt: Kleidung, Kleinigkeiten und alles, das man so gut wie sofort benötigt, kaufe ich immer noch im Ort.


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Amazon - Perfektes Konzept oder handfeste Bedrohung?

03.02.2020 um 17:21
Zitat von kleinundgrĂŒnkleinundgrĂŒn schrieb:Aber kann man die denn realistischerweise im Einzelhandel erwarten? Da besteht doch ein noch viel grĂ¶ĂŸerer Interessenkonflikt. Der EinzelhĂ€ndler will gerne irgend ein GerĂ€t loswerden und preist das dann besonders an.
Das sehe ich ehrlich gesagt ĂŒberhaupt nicht so.

Also klar... der VerkĂ€ufer im EinzelhandelsgeschĂ€ft verfolgt selbstverstĂ€ndlich schon das Ziel, dass Du nach der Beratung auch etwas in dem Laden kaufst. Aber anders als beispielsweise der Blogger oder Instagram-Influencer der z.B. von MEDION, Apple oder Samsung dafĂŒr bezahlt wird dass er die Produkte dieser spezifischen Marke promotet, ist die Beratung bspw. des MediaMarkt VerkĂ€ufers unabhĂ€ngig von solchen EinflĂŒssen.

Anders als dem Blogger der von einem Hersteller gesponsert wird ist es dem VerkÀufer im Fachhandel nÀmlich egal von welchem Hersteller die Produkte sind die Du in seinem GeschÀft kaufst.
Zitat von kleinundgrĂŒnkleinundgrĂŒn schrieb:Von einem VerkĂ€ufer kann man doch nie eine objektive Beratung im Kundeninteresse erwarten. Wenn das doch passiert, sind das eher Ausnahmen, weil dem VerkĂ€ufer dann mehr an einer langfristigen Kundenbindung gelegen ist, als an einem schnellen Verkauf. Nur gibt es diese typischen Kundenbindungen heute doch nur noch in Randbereichen. Am ehesten beim Metzger, aber nicht bei Elektronik, Kleidung etc.
Ich kann ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehen wie Du zu dieser Auffassung gelangst. đŸ€·â€â™‚ïž

Ich meine: Aus welchem Grund sollte Dir denn der MediaMarkt VerkĂ€ufer ein Produkt empfehlen das nicht nach seiner aufrichtigen EinschĂ€tzung auch genau dasjenige Produkt ist, welches zu Deinen individuellen BedĂŒrfnissen und Vorstellungen passt?


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03.02.2020 um 17:33
ich mag Amazon

ist gĂŒnstig - praktisch - auswahlstark - gut organisiert

hat aber auch Nachteile die in der Natur eines solchen Unternehmens liegen

so kauf ich Kleidung auch lieber im GeschÀft

und bei zu teuren Produkten ist mir auch nicht wohl sie online zu bestellen

ich hol mir jeden Monat n 100 euro ladebon - und kauf mir dafĂŒr allen möglichen Krimskrams - so hab ichs auch unter kontrolle 
 denn wenns geld weg ist , ist es weg

ist mir frĂŒher tausend mal passsiert , dass ich mir nur ne DVD im media markt holen wollte - und zack mit 7 DVDs heimkam. fĂŒr nen kauf Junkie wie mich , ist das echt praktisch mit den ladebons. zumal man seine Portion wĂ€hlt , bevor man sie vor der nase hat.


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03.02.2020 um 18:15
Zitat von CielaCiela schrieb:Ich vermute, dass es EinzelhĂ€ndler immer geben wird, alleine wegen des Aspekts der sofortigen und dauerhaften VerfĂŒgbarkeit der Waren. Allerdings wird es frĂŒher oder spĂ€ter keinen kleinen "privaten" EinzelhĂ€ndler mehr geben, sondern nur noch Ketten.
Das liegt nicht nur an Amazon, sondern hauptsĂ€chlich an den Ketten selbst, da diese ein so großes Sortiment haben, bei dem die kleinen HĂ€ndler einfach nicht mehr mitkommen und nach und nach aussterben.
In diesem Punkt stimme ich Dir grundsĂ€tzlich zu. Ich glaube auch dass es ein Kernkriterium fĂŒr die ÜberlebensfĂ€higkeit eines Einzelhandelsunternehmens ist, dass es sein GeschĂ€ftsmodell so gut wie möglich multipliziert um durch dieses Wachstum elementare Synergieeffekte zu generieren.

Ich kann das ja von meinem persönlichen Standpunkt aus beurteilen. Und auf dieser Basis kann ich ganz eindeutig sagen dass es fĂŒr mich / uns nahezu unmöglich wĂ€re unser Unternehmen annĂ€hernd so effektiv zu entwickeln wenn wir nur eine Filiale hĂ€tten. Denn das wĂŒrde dazu fĂŒhren dass es wirtschaftlich nicht denkbar wĂ€re, dass wir als GeschĂ€ftsfĂŒhrung unsere Arbeitskraft nicht im TagesgeschĂ€ft vor Ort einbringen. WĂ€ren wir aus wirtschaftlichen GrĂŒnden (z.B. weil es sich mit einer einzigen Filiale einfach nicht lohnt ein Management zu betreiben) gezwungen wie unsere im Verkauf angestellten Mitarbeiter das TagesgeschĂ€ft vor Ort aufrecht zu erhalten, so wĂ€re das auf kurz oder lang wahrscheinlich das Todesurteil fĂŒr unser Unternehmen.

Denn wie Du schon sagst ist es in der Tat mit erheblichem Aufwand verbunden, unseren Kunden ein Sortiment anbieten zu können, welches vielfĂ€ltig genug ist um deren BedĂŒrfnisse möglichst umfassend abdecken zu können. 👍


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03.02.2020 um 18:59
Zitat von kleinundgrĂŒnkleinundgrĂŒn schrieb:Bis auf die Dinge, die man sofort haben möchte, kann man das alles ganz hervorragend online kaufen.
FĂŒr den Einzelhandel spricht:
Beratung am Objekt, den Kunden im Nachhinein mit seinem Erwerb zu betreuen und ggf. ein besonderes Kauferlebnis. Wenn das der Einzelhandel bietet, hat er Vorteile gegenĂŒber dem Onlinehandel.
Moment mal bitte....

Also: Amazon ist doch prinzipiell immer noch ein Online-Marktplatz auf dem auch nach wie vor auch noch viele externe Online-HÀndler (also sprich: Online-HÀndler die nicht Amazon gehören bzw. Amazon sind) ihre Produkte anbieten und verkaufen. Nehmen wir mal als Beispiel einen Artikel, den du bspw. auch in einer unserer Filialen kaufen könntest: Dieser Faber-Castell Kugelschreiber.

Nehmen wir mal an Du wĂŒrdest diesen Kugelschreiber jetzt bestellen. Dann wĂŒrde er Dir ja nicht von Amazon zugeschickt werden sondern von dem Anbieter, der den Artikel ĂŒber Amazon zum Verkauf angeboten hat - In diesem Fall wĂ€re das also der Hersteller "Faber-Castell" (auf dem nachfolgenden Screenshot habe ich es mit dem roten KĂ€stchen hervorgehoben):


amazon


Das bedeutet doch dass folglich der Kugelschreiber aus dem Lager von Faber-Castell (nicht dem Amazon-Lager) versandt und an Deine Adresse zugestellt wird. Es entstehen folglich Transportkosten fĂŒr diese Lieferung vom Faber-Castell Lager in - sagen wir einfach mal - GeroldsgrĂŒn (im oberfrĂ€nkischen Landkreis Hof) an Deine HaustĂŒr in - sagen wir einfach mal - DĂŒsseldorf (NRW). Die Zustellung erfolgt dann noch durch DHL wĂ€hrend Du gerade auf Arbeit bist und wird dementsprechend vom DHL Fahrer erst mal noch durch halb DĂŒsseldorf gefahren bevor es in der DHL-Filiale ums Eck zur Abholung durch Dich zwischen gelagert wird.

Der Preis fĂŒr diesen Kugelschreiber liegt bei 4,76 €.

Kannst Du oder auch irgendjemand sonst von denjenigen, die hier mitlesen mir bitte erklĂ€ren wie so etwas jemals - ob in naher oder ferner Zukunft - wirtschaftlich (von ökologisch gar nicht erst zu sprechen) sinnvoll sein kann? Das ist mir nĂ€mlich ganz offen und ehrlich auch nach langem intensivem GrĂŒbeln noch immer nicht einmal im Entferntesten nachvollziehbar wie das mit dem gesunden Menschenverstand vereinbar sein kann 😃

Und mir stellt sich die Frage: Kann so wirklich ein Zukunftsmodell aussehen?


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03.02.2020 um 19:10
@CMO
Zitat von CMOCMO schrieb:Das ist mir nĂ€mlich ganz offen und ehrlich auch nach langem intensivem GrĂŒbeln noch immer nicht einmal im Entferntesten nachvollziehbar wie das mit dem gesunden Menschenverstand vereinbar sein kann
Der sogenannte gesunde Menschenverstand ist leider ein sehr einseitiger Ratgeber, weil er stets ĂŒbersieht, dass man nicht alles wissen kann und andere dieselbe Situation durchaus anders beurteilen, weil sie sich womöglich in einer völlig anderen Situation befinden, ohne aber gleich deppert zu sein.
Vielleicht sind diese Kunden gehbehindert sein oder kĂ€men aus andern GrĂŒnden nicht mehr aus dem Haus?
Vielleicht verschicken sie diese Dinge an andere, dann ist es schon egal, welchen Postweg man nutzt.


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Amazon - Perfektes Konzept oder handfeste Bedrohung?

03.02.2020 um 19:18
Bei mir hĂ€lt sich das On- und das Offlineshopping tatsĂ€chlich die Waage, ich habe allerdings auch den Vorteil, dass ich mitten im Zentrum einer Großstadt arbeite und nach Feierabend selten lĂ€nger als 10 Minuten zu Fuß laufen mĂŒsste, um zu einem Laden meiner Wahl - vom ElektronikfachgeschĂ€ft, ĂŒber den Spielzeugladen bis hi zu diversen BekleidungshĂ€ndlern - zu gelangen. Ich nutze dieses Angebot auch gerne, insbesondere dann, wenn mir vor Ort eine BeratungsqualitĂ€t geboten wird, die ich im Netz so niemals bekommen kann.

Bei amazon selbst bestelle ich sehr zurĂŒckhaltend, hauptsĂ€chlich solchen Krimskrams, von dem ich auf Anhieb nicht einmal wĂŒsste, in welchem Laden ich ihn bekommen wĂŒrde. Die GlĂŒhbirne, fĂŒr die ich extra zum Baumarkt im Industriegebiet fahren mĂŒsste, die Staubsaugerbeutel, die in der Regel keine mir bekannte Drogerie vorrĂ€tig hat. Sowas halt. Da ich sowieso eine Primemitgliedschaft habe, um das Serienangebot nutzen zu können, bietet sich der Kauf dort in solchen FĂ€llen an.

Kleidung z.B. wĂŒrde ich aber niemals dort kaufen. Da hĂ€tte ich zu viel Angst, dass die QualitĂ€t nicht stimmt oder dass mir ĂŒber den Marketplace gar irgendein Imitat untergejubelt wird. In solchen FĂ€llen bestelle ich mittlerweile zwar auch gerne online, ganz einfach weil ich eine Körperform habe, bei der an mir vieles aussieht wie Kartoffelsack und shoppen in LĂ€den dementsprechend langwierig und frustrierend sein kann, das dann aber in Onlineshops, die sich auf Mode spezialisiert haben.

Was ich manchmal schade finde, ist die elitĂ€re Haltung, die manche GeschĂ€fte nach wie vor an den Tag legen. Ein Beispiel: In der NĂ€he meines alten Arbeitsplatzes war eine Boutique, die unter anderem Kleidung meiner Lieblingsmarke verkauft, aufgrund des limitierten Platzangebots aber natĂŒrlich nicht jedes Teil der aktuellen Kollektion und ganz sicher auch nicht alles in meiner GrĂ¶ĂŸe. Wenn ich ein bestimmtes KleidungsstĂŒck wollte, konnte ich es dort aber jederzeit bestellen, anprobieren und dann kaufen. Der Preis war der gleiche wie im Onlineshop der Marke, ich hĂ€tte also genauso gut auch dort bestellen können, habe mich aber in diesem Fall bewusst dafĂŒr entschieden, einen örtlichen EinzelhĂ€ndler zu unterstĂŒtzen. Ich habe auch bewusst darauf geachtet, nur solche KleidungsstĂŒcke zu bestellen, die mir auch mit hoher Wahrscheinlichkeit stehen/passen, damit das GeschĂ€ft nicht letztendlich wegen mir auf Teilen sitzen bleibt, die niemand kaufen möchte.

Durch meinen Arbeitsplatzwechsel erreiche ich diese Boutique leider nicht mehr, aber tatsĂ€chlich gĂ€be es ein GeschĂ€ft in der NĂ€he meiner neuen ArbeitsstĂ€tte, dass von meinem Kaufverhalten profitieren könnte. Allerdings wurde mir dort auf Nachfrage mitgeteilt, dass man fĂŒr mich nichts extra bestellen könne, sowas wĂŒrde generell nicht gehen. Tja, was soll ich sagen? Seitdem bestelle ich eben doch alles online, 500 - 1000 € ist mir meine Markenliebhaberei im Jahr durchaus wert und davon profitiert dann eben kein örtlicher EinzelhĂ€ndler mehr, sondern der Onlineshop. Ich habe es immerhin versucht.

Ansonsten ist es sicherlich nicht verkehrt, als stationĂ€rer EinzelhĂ€ndler noch einen Onlineshop nebenbei zu betreiben, selbst wenn man mit den Preisen von amazon und Co. nicht ganz mithalten kann. Mir z.B. sind manche Sachen zum Beispiel einfach zu sperrig, um sie vor Ort zu kaufen, die bestelle ich lieber online und hab den Ärger mit dem Transport dann nicht mehr. Ich war zum Beispiel ganz glĂŒcklich, dass der SpielzeughĂ€ndler meines Vertrauens, in dessen Laden ich gerne mal einkaufe, auch einen Onlineshop hat, weil ich meinem Neffen ein Laufrad kaufen wollte und die Aussicht, so ein Rad in der Straßenbahn und zu Fuß erst heim zu karren und es ein paar Tage spĂ€ter wiederum in öffentlichen Verkehrsmitteln zu ihm zu bugsieren, mir tatsĂ€chlich den Schweiß auf die Stirn getrieben hat. So stand es dann aber 3 Tage spĂ€ter auch ohne mein Zutun vor seiner HaustĂŒr.


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