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Wenn Flüchtlinge nach der Taufe fragen

68 Beiträge, Schlüsselwörter: Islam, Christentum, Konversion

Wenn Flüchtlinge nach der Taufe fragen

21.11.2017 um 10:05
schluesselbund schrieb:Nur würde ein tief religiöser Mensch zum Opportunisten werden?
Ich hab doch geschrieben: Es reicht von Opportunismus bis zu Religiösität. D.h., wenn einem an der eigenen Religion nichts liegt, man sich von der anderen aber Vorteile erhofft, konvertiert man leicht. Oder natürlich, wenn man von der anderen Religion vollkommen überzeugt ist.


Oder eben so ein Mittelding:
Wenn es eher (nicht ausschließlich) Opportunismus ist, ist ja auch nicht gesagt, dass es diesen Personen leichtfällt. Mal ein konstruiertes Beispiel: Familie X zieht nach Y (Ort und Zeit egal, ist imaginär), ist relativ religiös, kommt aber zum Schluss, dass die Kinder und die weiteren Nachfolgegenerationen es wesentlich einfacher hätten, wenn Familie X die dortige Religion übernimmt.
Dann kann es doch sein, dass X letztlich aus Opportunismus die andere Religion annimmt, dies aber gleichzeitg schweren Herzens tut.


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Chu
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21.11.2017 um 10:06
@Kc
Was genau hast du denn vor an Studien?


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Wenn Flüchtlinge nach der Taufe fragen

21.11.2017 um 17:50
@Chu

Wahrscheinlich wird sich die Idee noch verändern und schärfen. Meine Gedanken sind gegenwärtig, dass ich gerne das Phänomen der Konversion unter Asylsuchenden muslimischen Glaubens weiter erforschen möchte, vielleicht als Abschlussarbeit.
Beweggründe, Zahlen, Potenzial für Integration, dazu die Thematik multipler religiöser Identität und so genannter Patchwork-Religionen.
Bin auf diese Ideen gekommen durch eine Seminararbeit, für die ich recherchiert und die ich geschrieben habe.

Eine Idee von mir ist, dass unter gewissen Umständen durch Konversion und durch multiple religiöse Identität auch ein verbesserter Dialog zwischen den Religionen und eine stabilere Gesellschaft entstehen könnte.


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21.11.2017 um 17:52
Kc schrieb:durch Konversion
Kc schrieb:auch ein verbesserter Dialog zwischen den Religionen und eine stabilere Gesellschaft entstehen könnte.
Ich weiß nicht, ob das ein Clichée ist, aber neigen Konvertiten nicht dazu (natürlich nicht alle, aber eben ein gewisser Teil), besonders "glaubensstreng" zu sein und sich besonders von anderen Religionen abzugrenzen?


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21.11.2017 um 17:54
@Doors

Es mag regional unterschiedlich sein und die Zahlenerhebung ist aus mehreren Gründen schwierig.
Hier gibt es auf die Schnelle mal einen Artikel, der einige Zahlen für Berlin nennt:

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-07/muslime-christen-konvertiten/komplettansicht


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21.11.2017 um 18:36
@hallo-ho

Das kann man durchaus nicht generalisieren. Es ist zwar unter anderem zu beobachten, dass sich Neumitglieder, die aus Überzeugung eine Religion gewechselt haben, besonders fromm und streng verhalten. Möglicherweise wegen der konkreten, willentlichen Entscheidung für eine Religion und vorherigen Beschäftigung mit derselben.

Allerdings muss man, glaube ich, 2 Punkte bedenken: zum einen das Konzept einer multiplen religiösen Identität und zum anderen die Tatsache, dass es auch nicht unbedingt leicht fällt, sich völlig von der alten Religion loszusagen.
Hinter der klassischen Vorstellung von Konversion steht die Überzeugung, man könne nur EINER Religion zur gleichen Zeit angehören.
Allerdings besitzen die meisten Menschen schon unabhängig von Religion mehrere Identitäten. Das bedeutet nicht, dass sie gespaltene Persönlichkeiten sind, sondern vielmehr, dass sie eine große Identität haben, die aus vielen Komponenten besteht.

Stell es dir so vor: man versteht sich als Deutscher und Libanese. Denn man ist im Libanon geboren und war dort regelmäßig zu Besuch bei den Großeltern. Man ist aber in Deutschland aufgewachsen und hat hier seinen Lebensmittelpunkt. Man ist Teil eines Fußballteams und arbeitet bei der Firma ,,Kcs finest". Außerdem ist man verheiratet und hat 2 Kinder.
Man ist zwar eine Person, mit einer übergeordneten Identität. Aber die Kinder, die Ehefrau, die Arbeitskollegen, die Freunde beim Fußball bekommen nie haargenau die gleiche Person in Gänze zu sehen. Sondern immer ,,ihren" Vater, Freund, Kollegen, Ehemann.

Ein Maßstab ist, ob Kohärenz bezüglich der Identität vorliegt, also ein nachvollziehbarer Sinnzusammenhang.

Etwas ähnliches kann theoretisch auch bei Religionen entstehen. Man fühlt sich angezogen und überzeugt vom Christentum, man möchte aber beispielsweise keinen krassen Bruch mit dem Islam, da man gerne den Kontakt zu Eltern und Freunden halten möchte. Auch rechtliche Faktoren spielen eine Rolle, man möchte beispielsweise nicht die Elternschaft für ein Kind verlieren, weil man den Glauben gewechselt hat. Das kann tatsächlich eine Folge in Ländern mit strenger islamischer Tradition sein.

Jemand, der in zwei Welten zu Hause ist, könnte direkt und indirekt als Botschafter zwischen zwei Welten fungieren -> ja, Ayshe gehört zum Christentum, aber auch zum Islam.

Der Erfolg hängt selbstverständlich auch von der Dialogbereitschaft der Beteiligten ab.
Das sich die Sackgesichter von Taliban und IS oder die iranischen Hardcoremullahs beispielsweise nicht drüber freuen, ist klar.
Aber die spielen in Deutschland zum Glück keine Geige.


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21.11.2017 um 19:41
Kc schrieb:Das sich die Sackgesichter von Taliban und IS oder die iranischen Hardcoremullahs beispielsweise nicht drüber freuen, ist klar.
Aber die spielen in Deutschland zum Glück keine Geige.
da bin ich mir nicht so sicher.
viele, die aus kriegsgebieten flüchten, haben bekanntlich einen großen verzweigten familienclan, wo verschiedene glaubensrichtungen vorhanden sind.

könnte mir schon vorstellen, dass flüchtlinge/muslime, die zum christentum konvertieren, auch  repressalien durch verwandtschaftliche militante islamisten befürchten könnten?
das sie noch nicht zugegen, wäre dann eine wunschvorstellung von uns?


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23.11.2017 um 13:33
@Kc
Danke für deine ausführliche Antwort.
Ich wünsch dir gutes Vorankommen bei deiner Untersuchung. Ich würde mich freuen, wenn du Ergebnisse/Rückschlüsse auch im Thread einbringen würdest, wenn es soweit ist.
Kc schrieb:Allerdings muss man, glaube ich, 2 Punkte bedenken: zum einen das Konzept einer multiplen religiösen Identität und zum anderen die Tatsache, dass es auch nicht unbedingt leicht fällt, sich völlig von der alten Religion loszusagen.
Ich glaube, das ist grundsätzlich mal einfacher, wenn die "neue" Religion nicht gerade um 180° Grad anders ist. Natürlich haben die abrahamischen Religionen verschiedene Traditionen und auch kulturell bedingte Unterschiede. Gleichzeitig haben sie aber ähnliche theologische Voraussetzungen und Prinzipien wie den Monotheismus, das Gottesbild, ethische Grundsätze usw.
Eine multiple Religiösität bei jemandem, der von einer "indianischen Naturreligion" zum Christentum wechselt oder ein Wechsel von Christ zu Hindu, stell ich mir schon als größere Herausforderung vor.

Dann gibt es ja auch noch Synkretismus. Nicht zuletzt das Christentum hat viele Ideen der damaligen griechischen Welt übernommen, auch die Germanen haben, zumindest auf volkstümlicher Ebene, auf das Christentum eingewirkt.
Kc schrieb:Man ist zwar eine Person, mit einer übergeordneten Identität. Aber die Kinder, die Ehefrau, die Arbeitskollegen, die Freunde beim Fußball bekommen nie haargenau die gleiche Person in Gänze zu sehen. Sondern immer ,,ihren" Vater, Freund, Kollegen, Ehemann.
Das würde ich als Rollen bezeichnen. Wobei auch die religiöse Identität die Rollen durchzieht, vorausgesetzt, Religion ist für das Individuum wichtig und es die Freiheit hat, die Religion auszuleben. Der muslimisch geprägte Mann isst als Sportler auf dem Vereinsgrillfest bei Ramadan erst nach Sonnenuntergang, er erzieht als Vater seine Kinder im muslimischen Glauben und nach muslimischen Werten usw.
- Aber ich glaube, darauf wolltest du gar nicht hinaus, soll daher nur eine Ergänzung sein.


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Samsaraa
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23.11.2017 um 14:35
Wahrscheinlich erhoffen sich einige damit ein Bleiberecht in Deutschland.


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23.11.2017 um 15:12
ich kenne persönlich zwei ex Moslems, die den Islam vor paar Jahren verlassen haben. Ich kann euch nur dazu sagen, dass es für beide nicht einfach war und die ein sehr steinigen Weg hatten bzw noch haben.
Einer von den beiden hilft jetzt auch christlichen Flüchtlingsfamilien und meinte zu mir letztens, dass selbst geborene Christen es in den Flüchtlingsunterkünften es nicht einfach haben, da sie sehr oft von den muslimischen Flüchtlingen tyrannisiert werden. Und glaubt mir ein Moslem, der sich taufen lässt um Christ zu werden, um hier zu bleiben, muss trotzdem ein gewisses Risiko eingehen, denn auch hier wird er es nicht einfach haben. Daher finde ich nicht, dass jeder Flüchtling, der sich taufen lässt, es nur macht, um hier in Deutschland zu bleiben .


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23.11.2017 um 15:13
Samsaraa schrieb:Wahrscheinlich erhoffen sich einige damit ein Bleiberecht in Deutschland.
Wenn der frischgebackene Christ dann aber trotzdem in das sichere Herkunftsland Afghanistan abgeschoben wird, weil ihm der BAMF-Entscheider nicht glaubt: Na, dann gute Nacht!


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23.11.2017 um 15:19
filiz schrieb:. Daher finde ich nicht, dass jeder Flüchtling, der sich taufen lässt, es nur macht, um hier in Deutschland zu bleiben
Ist das dann eine gmahde Wiesn oder erhöht das nur ein bisschen die Wahrscheinlichkeit?


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23.11.2017 um 15:21
Doors schrieb:Wenn der frischgebackene Christ dann aber trotzdem in das sichere Herkunftsland Afghanistan abgeschoben wird, weil ihm der BAMF-Entscheider nicht glaubt: Na, dann gute Nacht!
Einer der ganz wenigen Vorteile des christlichen Glaubens und der Taufe sind die fehlenden Brandzeichen und die Möglichkeit, seine Gebete zu jeder Uhrzeit, leise und in jede Himmelsrichtung zu senden ;)


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23.11.2017 um 17:01
Doors schrieb:Wenn der frischgebackene Christ dann aber trotzdem in das sichere Herkunftsland Afghanistan abgeschoben wird, weil ihm der BAMF-Entscheider nicht glaubt: Na, dann gute Nacht!
Das ist klar. Nur sieht man die Religion niemanden an.
Ein Afghane den ich betreue, will sich deswegen "Ich liebe Jesus" tätowieren lassen.
Ob das hilft?


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23.11.2017 um 17:17
stanmarsh schrieb:Einer der ganz wenigen Vorteile des christlichen Glaubens und der Taufe sind die fehlenden Brandzeichen und die Möglichkeit, seine Gebete zu jeder Uhrzeit, leise und in jede Himmelsrichtung zu senden ;)
Ist einerseits richtig.
Andererseits will man sich normalerweise auch nicht mit seinem Glauben verstecken. Es gibt schon einen großen Unterschied zwischen aufdringlichem öffentlichem Ausleben und normalem, öffentlichem Bekenntnis.

Es ist nicht angenehm, ständig in Angst vor Entdeckung und unter der Bedrohung der Todesstrafe zu leben.
Damit musst du in Afghanistan nicht nur seitens der Regierung rechnen, auch seitens der Taliban. Du kannst auch lautlos beten und Gott hört dich, selbstverständlich. Aber das ist doch kein Zustand, wenn du befürchten musst, ermordet zu werden, nur weil du eine Bibel zu Hause besitzt oder oder weil du dem falschen Glauben angehörst.


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23.11.2017 um 17:22
@Kybela
verstehe nicht was du genau meinst???


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23.11.2017 um 17:37
filiz schrieb:verstehe nicht was du genau meinst???
Bringt die Änderung der Konfession einen signifikanten Vorteil?
Das Verbot für zum Christentum konvertierte Muslime (hier: im Iran), an ‚öffentlichen oder offiziellen‘ Gottesdiensten der christlichen Kirchen teilzunehmen, verletzt noch nicht das asylrechtlich geschützte religiöse Existenzminimum.
Und:
Der Europäische Gerichtshof entschied im September 2012, dass es pakistanischen Ahmadis, die in Deutschland Asyl suchen und sich auf ihre religiöse Verfolgung berufen, nicht zuzumuten sei, nach Pakistan zurückzukehren und sich dort nicht als Ahmadi zu erkennen zu geben.
...
Die drohenden Sanktionen müssten allerdings „schwerwiegend“ sein - was im konkreten Fall gegeben sei.
Quelle

Hört sich für mich Laien/Unwissenden ziemlich sinnlos an ...


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Wenn Flüchtlinge nach der Taufe fragen

23.11.2017 um 18:37
@Kc

Zu den Beweggründen fand ich in unten eingefügten link diese Aussage einer jungen Frau, die ich sehr schön und auch glaubhaft finde.
Wobei man ganz sicher einige der hier ja schon aufgeführten anderen Gründe nicht immer ausschliessen kann. Ich zitiere:


"Das Motiv für den Glaubenswechsel ist bei vielen dasselbe: Sie sind vom Islam enttäuscht", sagt Babajan.

So wie die Iranerin Shima. "Ich habe mein ganzes Leben lang nach Frieden und Glück gesucht, doch im Islam habe ich sie nicht gefunden", sagt die junge Frau. "Christ zu sein, bedeutet für mich Glück". Auch das junge iranische Ehepaar Mehdi und Solmaz hat in der christlichen Religion das gefunden, was es im Islam lange vermisst hat: Liebe. "Im Islam lebten wir stets in Angst. Angst vor Gott, Angst vor der Sünde, Angst vor der Strafe", sagt Solmaz. "Christus hingegen ist ein Gott der Liebe."




Einige Zahlen werden auch aufgeführt, zumindest für Hamburg:

In Deutschlandweit verzeichnen die christlichen Gemeinden einen regen Zulauf. Allein in der persischen Gemeinde in Hamburg wurden in diesem Jahr bereits 196 Afghanen und Iraner getauft, wie Pastor Albert Babajan erzählt. Bis zu 500 könnten es noch werden, denkt seine Frau Nasrin.




Auch in der Schweiz verzeichnen übrigens die Kirchen zunehmend Zulauf, und:
.... "die Migrationsbehörden verfolgen diese Entwicklung mit gemischten Gefühlen." Dazu hier auch ein link :

https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Muslimische-Asylbewerber-flirten-mit-dem-Christentum/story/18078281


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Wenn Flüchtlinge nach der Taufe fragen

23.11.2017 um 18:43
Habe erst jetzt gesehen, das ich den ersten link vergessen hatte einzustellen, die Zeit ist leider schon abgelaufen, deshalb nachträglich:

https://www.stern.de/panorama/gesellschaft/massentaufen--fluechtlinge-konvertieren-vom-islam-zum-christentum-6837644.htm...


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30.11.2017 um 13:07
Hi Leute,

ich habe in irgendeinem Thread zum gleichen Thema Flüchtlinge schon vor einem Jahr geschrieben das Asylsuchende zum Christentum konvertieren werden, nur leider erhielt ich darauf keine Antwort. Ich selbst hatte eine Katholische Erziehung in der Volksschule in Wien, da ich aus dem damaligen Persien kam dem heutigen Iran, zwar musste ich nichts lernen aber dennoch musste ich die Religionsstunde in der Schule bleiben obwohl es immer die letzte Stunde war durfte ich nicht Heimgehen.

Als ich 1993 illegal nach Deutschland einreiste und dort Asyl beantragt habe wurde es abgelehnt, der Grund war das ich bereits in einem sicheren Drittland wie Österreich gelebt habe. Doch da mir weder Österreich noch Iran irgendwelche Dokumente Bzw. Reisepass ausstellte verließ ich Österreich, das ist ne sehr lange Geschichte die ich jetzt hier nicht erzählen werde. Ich wurde von Düsseldorf nach Duisburg verteilt wo ich meine zukünftige Frau kennenlernte, wir heirateten ein Jahr danach während ich Ehrenamtlich in der Evangelischen Gemeinde Jugendheim, Seniorenberatung etc. etc. arbeitete.

Mir gefiel der evangelische Glaube besser als der Katholische und ich ließ mich von dem Pfarrer der gleichzeitig der Boss von meiner Frau war und mein Trauzeuge evangelisch taufen. Das war nicht nur mein eigener Wunsch es steckte auch der Gedanke dahinter das ich durch die Taufe einen Grund hatte für den Fall das die Ehe scheiterte sie mich nicht in den Iran abschieben könnten, das obwohl ich meinen Aufenthalt ja bereits hatte für ein Jahr danach für drei Jahre. Allerdings ließ ich mich erst nach drei Jahren taufen.

Ich wusste damals schon das durch die Lage im nahen Osten wie Iran, Irak, Afghanistan sich bald verändern würde und es zu einer Massenflucht kommen wird. Ich sprach mit meiner Frau darüber da sie Politikwissenschaft studiert hatte kannte sie sich besser aus wie ich. Ich sagte damals zu ihr wenn Bush Junior Präsident wird gibt es Krieg im nahen Osten als erstes wird er Afghanistan angreifen damit das Öl aus Kasachstan durch Afghanistan ans warme Wasser sprich Indischen Ozean gelangt. Ja ich weiß ich bin vom Thema abgekommen aber ich denke das alles damit verknüpft ist, ich kann mich auch irren, bitte verzeiht die Rechtschreibfehler.

Wie war das nochmal mit dem irren?

Irren ist menschlich, sagte der Igel und stieg von der Kleiderbürste ab.

Ich lass euch nen Gruß da,

Iyakuum


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