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Fahrerflucht, nachdem man ein Tier überfahren hat

178 Beiträge, Schlüsselwörter: Tod, Auto, Katze, Unfall, 4-beiner

Fahrerflucht, nachdem man ein Tier überfahren hat

06.04.2018 um 19:25
Atrox schrieb:Wenn überhaupt dürfte dies aber die absolute Ausnahme sein, dass ein Hundehalter seinen Hund einfach so alleine auf Tour lässt.
In der Stadt ja sicherlich aber auf dem Land kommt dies durchaus noch vor.


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Fahrerflucht, nachdem man ein Tier überfahren hat

06.04.2018 um 20:13
StUffz schrieb:Neeeee, dann lieber nen löschzug rufen und 10 Leute von der Arbeit oder Freizeit abhalten. Kostet ja nix...
Könntest Du evtl. eine Liste von Vorfällen veröffentlichen bei denen es Dir und Deinen Kameraden genehm ist verständigt zu werden? Dazu noch einen Zeitplan wann Ihr zur Verfügung steht? Man stelle sich vor man platzt mit einem Hilfeersuchen oder einer Notlage in einen Kameradschaftsabend, das wäre ja geradezu traumatisierend.

Übrigens, wenn ich juristischen Rat bezügl. Versicherung oder Haftung benötige frage ich jemanden der sich damit auskennt. Also nicht die Feuerwehr. Scheint ja nicht gerade viel zu tun zu sein wenn Du dafür noch Zeit hast...


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Fahrerflucht, nachdem man ein Tier überfahren hat

06.04.2018 um 21:42
TheirSlave schrieb:Man stelle sich vor man platzt mit einem Hilfeersuchen oder einer Notlage in einen Kameradschaftsabend
Man stelle sich vor die ehrenamtlichen haben auch ein Leben und einen Beruf.

Nicht jeder gefühlte Notfall ist auch ein echter.


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Fahrerflucht, nachdem man ein Tier überfahren hat

06.04.2018 um 22:06
TheirSlave schrieb:Könntest Du evtl. eine Liste von Vorfällen veröffentlichen bei denen es Dir und Deinen Kameraden genehm ist verständigt zu werden? Dazu noch einen Zeitplan wann Ihr zur Verfügung steht? Man stelle sich vor man platzt mit einem Hilfeersuchen oder einer Notlage in einen Kameradschaftsabend, das wäre ja geradezu traumatisierend.
Das ist ziemlich einfach. Situationen in denen der mündige Bürger sich allein nicht mehr helfen kann oder Gefahr für Leib und Leben besteht. Eine bereits tote Katze ist wohl für niemanden gefährlich und es besteht keinerlei Zeitnot bezüglich der Halterermittlung. Vorschlag eines Feuerwehrmannes: Katze in Tüte stecken, Tüte zum Tierarzt bringen, Chip auslesen. Die Feuerwehr kann sich derweil um tatsächliche Notfälle kümmern. Wäre sicher spannend, wenn man mehr Familie erklärt, dass die Atemschutzträger gerade auf dem anderen Fahrzeug sitzen, da dort eine wichtige Chipausleseaktion läuft und man deswegen noch etwas auf das Löschfahrzeug aus der Nachbargemeinde warten muss, um das Kind aus dem brennenden Haus zu holen. Aber dann geht's auch sofort los.

Man sollte sich zuerst Mal selber fragen, ob man für so einen Blödsinn sofort alles fallen lässt, um sofort der toten Katze zur Hilfe zu eilen.
Und da wundert sich noch einer über sinkende Mitgliederzahlen...
Am besten dann noch die Einsatzkräfte anpöbeln, dass sie beschissen parken und was das alles so lange dauert...


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Fahrerflucht, nachdem man ein Tier überfahren hat

06.04.2018 um 22:40
TheirSlave schrieb:Versicherung oder Haftung benötige frage ich jemanden der sich damit auskennt. Also nicht die Feuerwehr. Scheint ja nicht gerade viel zu tun zu sein wenn Du dafür noch Zeit hast...
Erstens habe ich dir keinen Rat gegeben, sondern jemand anderen darüber informiert, dass seine Auslegung komplett daneben ist. Abgesehen davon ist das eher Allgemeinwissen.
Dir ist schon klar, dass der Großteil der Feuerwehrleute Mitglieder in freiwilligen Feuerwehren sind? Die hocken nicht den ganzen Tag auf der Wache und warten.
Das sind Leute, die in ihrer Freizeit üben um dann zu jeder Tages- und Nachtzeit zu Einsätzen unentgeltlich auszurücken. Oftmals bezahlen wir dafür sogar noch...


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Fahrerflucht, nachdem man ein Tier überfahren hat

07.04.2018 um 04:21
Die Feuerwehr kann sich derweil um tatsächliche Notfälle kümmern. Wäre sicher spannend, wenn man mehr Familie erklärt, dass die Atemschutzträger gerade auf dem anderen Fahrzeug sitzen, da dort eine wichtige Chipausleseaktion läuft und man deswegen noch etwas auf das Löschfahrzeug aus der Nachbargemeinde warten muss, um das Kind aus dem brennenden Haus zu holen. Aber dann geht's auch sofort los.
Willst du uns ernsthaft sagen man bekommt kein Menschliches Wesen ans Telefon wenn man die 112 wählt und die einem zumindest mal kurz fragt um was es genau geht bevor man einen Großalarm auslöst?

Klingt für mich nach absoluten Käse. Wäre es so, würde dies eine riesige Hemmung aufbauen für jeden Normalbürger wenn er selber entscheiden müsste was nun genau ein Notfall ist und was nicht, zumal ja ein unbegründeter Notruf eine Straftat darstellt.

Kann auch sein dass ich falsch liege und die Feuerwehrleute brettern bei jedem Anruf nach 2 Sekunden wie die Ghostbusters durch das Feuerwehrtor.....muss ziemlich anstrengend sein den ganzen Tag die Telefonstreiche von kleinen Kindern abzuklappern.


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Warhead
ehemaliges Mitglied

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Fahrerflucht, nachdem man ein Tier überfahren hat

07.04.2018 um 06:17
Das Auto zur Waffe machen,nachdem die Waffengesetze immer strenger wurden nimmt Mann eben das Auto um dem Waidwerk nachzugehen


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Kuschki
ehemaliges Mitglied

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Fahrerflucht, nachdem man ein Tier überfahren hat

07.04.2018 um 06:21
StUffz schrieb:Da gibt's keine Fehler zu denen man stehen muss.
Natürlich. Stell dir Mal vor das arme Tier war "nur' verletzt und krepiert aber elendig weil keiner z.B. bei kleineren Verletzungen geholfen oder den Tierschutz/ Tierkrankenwagen gerufen hat (ja sowas gibt's).


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Fahrerflucht, nachdem man ein Tier überfahren hat

07.04.2018 um 07:57
@Kuschki
Das ist kein Fehler meinerseits zu dem ich stehen muss. Lies dir den gesamten Satz durch, den ich da zitiert habe. Wenn ich eine Katze überfahren habe, gibt es generell keinen Fehler, zu dem ich stehen muss, weil ich keinen Fehler begangen habe. Den hat die Katze begangen.
Ist schon toll, wenn man in einer Diskussion den Leuten mit eher nicht so viel Textverständnis erst den Inhalt der Aussagen nahebringen muss.


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Fahrerflucht, nachdem man ein Tier überfahren hat

07.04.2018 um 07:59
@StUffz
schoen das du wieder zurueck.bist.
es macht zwsr sinn deine ausfuehringen aber auf der anderen seite schafft es naehe und verbundenheit wenn die feuerwehr ausrueckt wegen ner katze aufm.baum


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Fahrerflucht, nachdem man ein Tier überfahren hat

07.04.2018 um 08:04
Ataraxie schrieb:Willst du uns ernsthaft sagen man bekommt kein Menschliches Wesen ans Telefon wenn man die 112 wählt und die einem zumindest mal kurz fragt um was es genau geht bevor man einen Großalarm auslöst
Rufst du innerhalb der Woche am besten vormittags in ner dörflichen Gemeinde die Notrufnummer, dann landest du nicht beim Telefonposten deiner Ortsfeuerwehr sondern bei einer Kreisleitstelle. Die hört sich an, was da los ist. (Braucht man nen Krankenwagen, Polizei,...)
Geht dann der Alarm an die Feuerwehr raus, werden alle Mitglieder der Feuerwehr alarmiert. Zur genannten Zeit kann man sich freuen, wenn dann sechs Leute kommen. Möglich dass dann da gleich zwei Leute Draufsitzen, die auch Atemschutzträger sind. (Unsere Feuerwehr hat davon derzeit vier).
Wenn es tatsächlich brennt, dann wird nicht nur eine Wehr alarmiert, sondern die komplette Gemeinde. Und dann kommt es tatsächlich zu dem Problem, dass Leute fehlen, die gerade bei einer wichtigen Katzenidentifikation sind.


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Fahrerflucht, nachdem man ein Tier überfahren hat

07.04.2018 um 08:22
Kuschki schrieb:Natürlich. Stell dir Mal vor das arme Tier war "nur' verletzt und krepiert aber elendig weil keiner z.B. bei kleineren Verletzungen geholfen oder den Tierschutz/ Tierkrankenwagen gerufen hat (ja sowas gibt's).
Ach, was gehen mich schon fremde Tiere an. Hauptsache, mein Wuffi kann in seine vorher sorgfältig ausgewählten Vorgärten scheißen. :D

Nee, im ernst - das Wort asozial trifft es schon sehr gut. Jemand, der sich deswegen noch ellenlang Gedanken und Vorwürfe macht, nicht wenigstens nachgeschaut zu haben, hat das auch verdient.


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Fahrerflucht, nachdem man ein Tier überfahren hat

07.04.2018 um 09:10
Kuschki schrieb:Natürlich. Stell dir Mal vor das arme Tier war "nur' verletzt und krepiert aber elendig weil keiner z.B. bei kleineren Verletzungen geholfen oder den Tierschutz/ Tierkrankenwagen gerufen hat (ja sowas gibt's).
Eine Freiläufer Katze ist einer Vielzahl an Gefahren ausgesetzt. Straßenverkehr, Wildtiere und und und. Diese Gefahren nimmt der Halter in Kauf. Außerdem gehen von Katzen auch Gefahren aus insbesondere für die heimischen Vögel, Reptilien und Amphibien.

Ob der Autofahrer nun nach dem Befinden des Tieres schaut oder sogar von Tür zu Tür geht, liegt ganz allein in seinem Ermessen. Ich würde den Teufel tun, auf einer unbeleuchteten Umgehungsstraße rechts ran zu fahren und mich in Gefahr zu bringen, um nach der Katze zu gucken. In einer 30er Straße würde ich es wahrscheinlich machen und ggf. Tiernothilfe oder einen Tierarzt rufen.
Den Katzenhalter würde ich nur suchen, wenn ich einen Schaden am Auto habe, den ich ersetzt haben möchte.


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Fahrerflucht, nachdem man ein Tier überfahren hat

07.04.2018 um 11:13
Kuschki schrieb:Stell dir Mal vor das arme Tier war "nur' verletzt und krepiert aber elendig weil keiner z.B. bei kleineren Verletzungen geholfen oder den Tierschutz/ Tierkrankenwagen gerufen hat (ja sowas gibt's).
Wie ich bereits schrieb ist das bei einer Katze die ein Zuhause hat und in einem Wohngebiet angefahren wurde unwahrscheinlich. Bei leichten bis mittelschweren Verletzungen schaffen die es meist nach Hause oder werden unterwegs von jemandem dem es eben nicht egal ist eingesammelt und beim Tierarzt abgesetzt, bze derjenige der die verletzte Katze die irgendwo sitzt nicht selbst anfassen will (das Anfassen verletzter Tiere ist auch nicht unbedingt etwas was sich für Laien empfiehlt) den Notruf betätigt, der dann entweder selbst die in der Gegend üblichen Maßnahmen einleitet oder dem Anrufer sagt an wen er sich wenden kann.

Dieses langsame, elendige krepieren an kleinere Verletzungen passiert Wildtieren oder heimatlosen Katzen die sich von Menschen nicht so einfach einfangen lassen.

War die Katze schwer verletzt (wie die damals die der Fahrer in unsere Praxis brachte und die seitdem mir gehört, weil der Halter sich nie gemeldet hat), dann kann ihr ein zeitnaher Tierarztbesuch zwar manchmal das Leben retten oder das Sterben durch Euthanasie beschleunigen, aber wenn sie stirbt, dann üblicherweise am Schock und das geht relativ schnell und ist auch nicht qualvoll.
Kältezeit schrieb:Jemand, der sich deswegen noch ellenlang Gedanken und Vorwürfe macht, nicht wenigstens nachgeschaut zu haben, hat das auch verdient.
Das seh ich genauso. Der TE hat den Fehler gemacht in einer für ihn möglichen Situation nicht auszusteigen und nach dem Tier bzw Schäden an seinem Fahrzeug die auch ihn bei der Weiterfahrt hätten gefährden können zu gucken.

Das war doof, das weiß er selbst aber es ist passiert und es ist absolut unnötig und sinnfrei ihm jetzt noch mit solchem Kopfkino ein schlechtes Gewissen zu machen, insbesondere, weil das von Dir beschriebene Horrorszenario in der geschilderten Situation völlig unwahrscheinlich ist.
StUffz schrieb:Rufst du innerhalb der Woche am besten vormittags in ner dörflichen Gemeinde die Notrufnummer, dann landest du nicht beim Telefonposten deiner Ortsfeuerwehr sondern bei einer Kreisleitstelle. Die hört sich an, was da los ist.
Genau und überall wo ich bzw irgendwer aus meinem Bekanntenkreis bisher gewohnt und/oder gearbeitet haben waren die sehr wohl in der Lage den Anrufer an die zuständige Stelle durchzustellen oder eine Auskunft zu erteilen an wen man sich wenden kann.
Das einfach mal ein kompletter Löschzug losgeschickt wird, weil jemand eine tote Katze meldet hab ich hingegen noch nie erlebt, aber durchaus schonmal, dass ein Feuerwehrfahrzeug das da war um zu helfen eine Katze aus dem Baum zu pflücken abgezogen ist weil sie zu einem Einsatz musste und die Katze dann eben später geerntet hat als kein wichtigerer Einsatz zeitgleich anstand und erfahrungsgemäß zahlen die Tierhalter die Rechnung bei sowas auch gern, denn die haben ihr Tierchen wieder und müssen ihre Blumenvasen nicht selbst vom Regal werfen um Leben in die Bude zu bringen.
Muss ne Autobahn gesichert werden weil ein entlaufener Hund da den Verkehr gefährdet sind die Kosten sogar oft gedeckt wenn der Halter beim Abschluss der Tierhalterhaftpflicht gut verglichen hat.


Der Notruf ist bei sowas einfach auch eine sinnvolle "Schnittstelle".

Viele Tierhalter die ihr Tier vermissen wählen den Notruf um zu erfahren ob jemand einen Unfall mit einem Tier das ihres gewesen sein könnte gemeldet hat, deswegen ist es sinnvoll kurz anzurufen, zu schildern was geschehen ist, ob und was die dann unternehmen bzw ob und an wen das weitergegeben wird kann die Notrufzentrale ganz wunderbar selbst entscheiden.
Und wie gesagt, ein totes Tier muss auch entsorgt werden und wenn kein Anwohner sich traut das zu übernehmen (was SEHR oft der Fall ist, meist nicht wegen der Scheu vor nem toten Tier sondern weil viele sich nicht sicher sind ob sie das Eigentum eines ihnen unbekannten Anderen überhaupt beseitigen dürfen) ist es eben auch wichtig das die zuständige Stelle weiß wo ein Kadaver liegt, die müssen ja aus hygienischen Gründen und zur Verkehrssicherheit vom Ort des Geschehens entfernt werden.


Als mein "Hund" damals abgehauen (Schwiegermutter hatte das Tor nicht richtig zu gemacht und ich war auf Arbeit, da wollte er mich halt suchen) hab ich auch beim Notruf angerufen gleich nachdem Schwiegermama mich anrief und sagte das er weg sei.
Ich hab da aber nicht angerufen weil ich wollte das die mit nem Sondereinsatzkommando ausrücken um meinen Hund zu suchen sondern weil zu erwarten war, dass zahlreiche Menschen panisch die Sichtung eines "Wolfes" melden und ich zum einen wollte das die wissen, dass der für Menschen und andere Hunde total harmlos ist, gesund und haftpflichversichert und ich bei solchen Sichtungen selbst oder jemanden der mir beim Suchen hilft eben hingefahren wäre um ihn einzusammeln.
Zum Glück hatte er aber auf der Straße ne Frau getroffen die kein Rotkäppchensyndrom hat, ihn eingeladen hat mit ihr zu kommen, die Nummer auf seiner Tassomarke gewählt hat und mein Mann ihn abholen konnte, von einer Frau die ihn zu gern behalten hätte ;)

Auch als mal nen Nachbar mit seinem Traktor unbemerkt meinen Zaun weggerissen hat und meine Gäule weg waren hab ich den Notruf gewählt.
Wieder nicht weil ich wollte das die meine Pferde suchen, sondern damit sie wissen an wen sie sich wenden können wenn jemand anruft weil er zwei Ponies im Garten stehen hat die da so nicht hingehören.

Das war recht praktisch, meine beiden Herren kamen zwar selbst zurück, aber die örtliche Polizei hatte meine Nummer notiert (auch weil bekannt ist das ich verletzte Fundtiere abholen komme wenn sich sonst niemand kümmern kann oder will) und rief mich paar Wochen später an weil ein Dorf weiter freilaufende Pferde gesichtet wurden und niemand so recht wusste was er tun soll.
Anhand der Beschreibungen konnte ich die einem Halter zuordnen und dafür sorgen das die Bescheid kriegen und ihre Hotte Hühs abholen kommen.

Wie gesagt, "Wähle den Notruf" bedeutet NICHT "Lass einen kompletten Löschzug anrücken um nen freilaufenden Goldhamster einzufangen".
Sondern informiere die ortsansässige Notrufzentrale WAS genau passiert ist und die entscheiden dann was zu tun ist.

Das ist in all meinen Lebens- und Berufsjahren immer sehr unproblematisch gewesen.


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Fahrerflucht, nachdem man ein Tier überfahren hat

07.04.2018 um 11:28
Kuschki schrieb: den Tierschutz/ Tierkrankenwagen gerufen hat (ja sowas gibt's).
vergessen.
Tierschutz kann funktionieren, aber eher in großen Städten, in kleinen Städten, Vorstädten oder dem ländlichen Bereich haben die meist nicht die Kapazitäten für sowas.
Das sind meist ne handvoll ehrenamtliche die Lebendfallen aufstelllen um die ganzen verwilderten Katzen kastriert zu kriegen, rumfahren und verletzte Tiere einsammeln ist nur den gut organisierten und aufgestellten Tierschutzvereinen möglich, je größer die Stadt desto höher die Chance das das klappt.

Tierkrankenwagen gibt es meines Wissens in zuverlässiger, organisierter Form in genau zwei Städten (München und Berlin), wird hier und da noch vereinzelt Tierärzte geben die sowas nebenbei machen, aber das ist nichts auf das jemand der nen Tier anfährt sich verlassen kann, dazu ist das einfach noch viel zu selten.


Sprich:
Mehr als gucken ob er die Katze sieht und kurz beim Notruf anrufen und zu melden was passiert ist und wo hätte der TE nicht machen "müssen".
Ne verletzte Katze selbst anzufassen ist zwar ehrenhaft aber auch nicht ungefährlich. Aber IRGENDWEM Bescheid geben ist eben besser (und lässt ruhiger schlafen) als einfach weiterzufahren, aber das WEISS der TE doch wie bereits mehrfach gesagt schon selbst sonst hätte er den Thread nicht in dieser Form erstellt.

Ich seh keinen Grund ihm da nu ein schlechtes Gewissen zu machen.


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Fahrerflucht, nachdem man ein Tier überfahren hat

07.04.2018 um 11:31
Fraukie schrieb:Dieses langsame, elendige krepieren an kleinere Verletzungen passiert Wildtieren oder heimatlosen Katzen die sich von Menschen nicht so einfach einfangen lassen.
Nein, auch freilaufende Hauskatzen ziehen sich bei Schmerzen zurück, z. B. in ein nahegelegenes Gebüsch. Gerade nach einem Unfall.

Und es ist auch völlig egal, ob das nun eine Wohnungslose Katze ist, oder eine, die einen Besitzer hat oder gar ein anderes Tier. Anhalten, wenn möglich, und mal nachschauen ist ja wohl nichts, wo man sich nen Zacken bei abbricht.


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Fahrerflucht, nachdem man ein Tier überfahren hat

07.04.2018 um 11:32
Wir hatten gerade gestern hier in der Innenstadt den fall, das eine katze "wohl" angefahren wurde und anschließend unter einem parkenden auto saß.
Es sind viele leute einfach vorbei gegangen, lediglich ein herr hat eine Transportkiste geholt, die katze rein und ist mit ihr zum Tierarzt gefahren.


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Fahrerflucht, nachdem man ein Tier überfahren hat

07.04.2018 um 12:08
Kältezeit schrieb:Nein, auch freilaufende Hauskatzen ziehen sich bei Schmerzen zurück, z. B. in ein nahegelegenes Gebüsch. Gerade nach einem Unfall.
Jap, aber eben nicht tagelang bis sie "elendig krepieren".
Entweder sterben sie recht schnell an einem Schock (ich denke mal meine Katze wäre binnen einer halben Stunde, wenn überhaupt verstorben wenn der Fahrer sie nicht zu uns gebracht hätte).
Oder sie verlassen ihr Versteck beizeiten wieder und begeben sich heimwärts bzw bei offensichtlichen Verletzungen laufen sie dann recht oft wem übern Weg der sie selbst einpackt oder jemanden allamiert der es tut (das bin hier in der Gegend dann oft ich).
Wir haben extrem oft Fälle bei denen grade Katzen nach einem Unfall heimlaufen, teils mit recht schweren Verletzungen.
Kältezeit schrieb:Und es ist auch völlig egal, ob das nun eine Wohnungslose Katze ist, oder eine, die einen Besitzer hat oder gar ein anderes Tier.
Eben nicht. denn das hier geschilderte Horrorszenario vom langsam elendig krepierendem Tierchen das dem TE ein schlechtes Gewissen machen soll ist bei ner Katze die nen zuhause hat (und das ist bei einer die in ner 30er Zone angefahren wird sehr wahrscheinlich) eben nicht zu erwarten, "nur", dass bei "Fahrerflucht" eben auch eine Katze sterben kann, die gute Überlebenschancen gehabt hätte wenn sie zeitnah zu einem Tierarzt gebracht wurde.

Bei einer wohnungslosen Katze ist es leider durchaus möglich, dass sie in ihrem Versteck langsam verhungert oder an einer Infektion verendet, weil sie nirgendwo hingehen kann und solche Katzen sich meistens auch nicht so einfach einfangen lassen.

Deswegen ist es ja bei Wildunfällen so wichtig Meldung zu machen, damit der zuständige Jagdpächter eine Nachverfolgung starten und das Tier schießen kann ehe es sich langsam zu Tode quält.

Aber die Katze die der TE angefahren hat ist mit hoher Wahrscheinlichkeit entweder sofort tot gewesen, in einem kurzem Zeitraum an einem Schock bzw schweren Verletzungen verstorben, von irgendwem eingesammelt wurden der ihr hilft oder sie ist heimgelaufen und wird dann von ihren Haltern versorgt/zum Tierarzt verbracht/begraben.

Das Szenario indem sie nun über Tage und Wochen langsam und elendig krepiert ist natürlich nicht völlig ausgeschlossen aber unwahrscheinlich genug um mir meine ganz persönliche Meinung zu bilden, dass ich es als nicht richtig empfinde @jakobbsc mit diesem worst case scenario ein noch schlechteres Gewissen zu machen als es doch eh schon der Fall ist.
Kältezeit schrieb:Anhalten, wenn möglich, und mal nachschauen ist ja wohl nichts, wo man sich nen Zacken bei abbricht.
Darüber besteht hier 1. eine ziemliche Einigkeit und 2. weist die Existenz dieses Threads doch darauf hin das @jakobbsc
selbst nicht glücklich ist mit einer Entscheidung, die er doch aber in einem ganz geringem Zeitfenster getroffen hat und jetzt nicht mehr rückgängig machen kann.

Alles was er jetzt noch tun könnte (und meiner Meinung nach sollte) ist den dort örtlichen Notruf wählen und darüber informieren, dass er an Tag x zur Uhrzeit n in Staße y eine Katze (wenn erkennbar mit Fellfarbe) angefahren hat, damit die Halter die eventuell auch dort anrufen die Info kriegen "jup da wurde ein Unfall gemeldet", dann können sie im Umkreis des Geschehens suchen bzw Tierärzte anrufen ob jemand ein Tier vorbei gebracht hat und wissen wenn die Katze nicht mehr auftaucht wenigstens, dass sie sehr wahrscheinlich verstorben ist.

Ansonsten wünsche ich @jakobbsc das er sich jetzt nicht selbst zerfleischt, denn das bringt niemandem etwas.
cat_and_go schrieb:Es sind viele leute einfach vorbei gegangen, lediglich ein herr hat eine Transportkiste geholt, die katze rein und ist mit ihr zum Tierarzt gefahren.
Das ist aber ein generelles Problem. Klar ist anzunehmen, dass an jeder verletzten Katze die uns gemeldet oder gar gebracht wird vorher mehrere Personen vorbei gelaufen sind und auch wenn erstmal nur zählt das sich jemand kümmert passieren doch überall auf der Welt täglich noch viel üblere Dinge weil so viele Menschen weitergehen und denken "Wird sich schon wer anders drum kümmern."

Wenn mir jemand eine verletzte Katze meldet, dann sehe ich übrigens zu dass ich sie entweder selbst holen oder jemanden in der Gegend anrufen kann (wir haben hier aber zum Glück auch ne Polizei die sowas macht). Fallen diese Optionen weg sage ich der Person ehrlich, dass sie die Katze auf keinen Fall anfassen, sondern am Besten mit ner Decke oder so einsammeln soll und es keine Schande ist wenn das nicht klappt.
Verletzte Tiere sind eben unberechenbar und grade Katzenbisse sind nicht ungefährlich.

Ich bin dem Autofahrer der mein Dreibein damals zu uns brachte sehr dankbar, denn er hat ohne Frage ihr Leben gerettet und statt dem Besitzer (der sich nie gemeldet hat) erfreuen mein Mann und ich uns halt seit 10 Jahren an diesem Schnurrbeutel der sonst dort gestorben wäre wo sie sich verkrochen hatte.
Aber dabei eine so schwer verletzte Katze unter einem Busch vorzuholen hätte dieser Mann auch nicht unerheblich verletzt werden können.


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Fahrerflucht, nachdem man ein Tier überfahren hat

07.04.2018 um 12:57
Fraukie schrieb:Jap, aber eben nicht tagelang bis sie "elendig krepieren".
Entweder sterben sie recht schnell an einem Schock (ich denke mal meine Katze wäre binnen einer halben Stunde, wenn überhaupt verstorben wenn der Fahrer sie nicht zu uns gebracht hätte).
Oder sie verlassen ihr Versteck beizeiten wieder und begeben sich heimwärts bzw bei offensichtlichen Verletzungen laufen sie dann recht oft wem übern Weg der sie selbst einpackt oder jemanden allamiert der es tut (das bin hier in der Gegend dann oft ich).
Wir haben extrem oft Fälle bei denen grade Katzen nach einem Unfall heimlaufen, teils mit recht schweren Verletzungen
Ändert aber nichts daran, dass frühe Hilfe besser ist, als späte oder erst garkeine.
Fraukie schrieb:Eben nicht. denn das hier geschilderte Horrorszenario vom langsam elendig krepierendem Tierchen das dem TE ein schlechtes Gewissen machen soll ist bei ner Katze die nen zuhause hat (und das ist bei einer die in ner 30er Zone angefahren wird sehr wahrscheinlich) eben nicht zu erwarten
Da sagen eigene Erfahrungen aber etwas anderes.


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Fahrerflucht, nachdem man ein Tier überfahren hat

07.04.2018 um 22:58
Fraukie schrieb:Genau und überall wo ich bzw irgendwer aus meinem Bekanntenkreis bisher gewohnt und/oder gearbeitet haben waren die sehr wohl in der Lage den Anrufer an die zuständige Stelle durchzustellen oder eine Auskunft zu erteilen an wen man sich wenden kann.
Das einfach mal ein kompletter Löschzug losgeschickt wird, weil jemand eine tote Katze meldet hab ich hingegen noch nie erlebt, aber durchaus schonmal, dass ein Feuerwehrfahrzeug das da war um zu helfen eine Katze aus dem Baum zu pflücken abgezogen ist weil sie zu einem Einsatz musste und die Katze dann eben später geerntet hat als kein wichtigerer Einsatz zeitgleich anstand und erfahrungsgemäß zahlen die Tierhalter die Rechnung bei sowas auch gern, denn die haben ihr Tierchen wieder und müssen ihre Blumenvasen nicht selbst vom Regal werfen um Leben in die Bude zu bringen.
Na logo ist das so, StUffz stellt die Sache aber so hin als würden gleich 10 Wagen aus dem Gebäude brettern, der eine Fahrer hat noch die Zahnbürste im Mund usw.
Ist natürlich absoluter Blödsinn, man bekommt jemanden an die Leitung der erst einmal checkt um was es genau geht. Wenn ich der Person erkläre dass ich meine Hausschlüssel nicht finden kann, wird sie mir höflich erklären dass dies kein Notfall ist.

Auch der Punkt mit der freiwilligen Feuerwehr klingt stark übertrieben. So wie ich das kenne melden sich die meisten dort aus A) Langeweile und B) für die Saufgelagen alle paar Wochen an.

Übrigens ist unsere Katze damals von einem Hund eine riesige Tanne hochgejagt worden, nach vielen Versuchen die Katze da runterzuholen rief mein Vater die Feuerwehr und fragte mal höflich nach, die meinten dann wenn Sie Zeit hätten kommen sie mal vorbei. 30 Minuten später waren sie schon da.

15 Jahre später und inzwischen 21 Jahre alt, lebte die Katze noch immer.


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