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Wer oder was wolltet Ihr werden, und wer oder was seid ihr geworden?

219 Beiträge, Schlüsselwörter: Träume, Realität, Wünsche, Perspektiven

Wer oder was wolltet Ihr werden, und wer oder was seid ihr geworden?

24.05.2019 um 22:34
@KFB
Schon mal dran gedacht dass manche Menschen in ihren 20 er jahren andere probleme sorgen und nöte haben?
Ich hab die letzten jahre eine Psychische Krankheit am hals gehabt und musste lange Medikamente nehmen und konnte zum beispiel nicht so arbeiten wie es andernfalls möglich gewesen wäre.


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24.05.2019 um 22:34
PedroThomaso schrieb:Ich hab mich gegen den Wehrdienst entschieden da ich mich damals ausser stande sah so was auszuhalten. Ausserdem fand ich die leute die ich damals kannte die den Wehrdienst machten alle so merkwürdig.
Die waren auch merkwürdig. Neben dem Fakt, dass man da körperlich geschliffen wird (ich war in der Form meines Lebens) fand ich die Erfahrung für mich wichtig. Ich habe sehr viel daraus gelernt. Obwohl es jetzt auch schon ein paar Tage her ist, weiß ich nach wie vor die Vorzüge des zivilen Lebens zu schätzen. Und ich habe seit meinem Dienst keine Waffe mehr angefasst. Vorher war ich schon das ein oder andere mal im Schützenverein. Man könnte sagen, dass die Bundswehr mich zum Pazifisten gemacht hat.


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24.05.2019 um 22:34
@thomas74
Ich muss heute schon zurückstecken, lege dafür aber seit vielen Jahren was für später zurück. Man muss halt Prioritäten setzen.


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24.05.2019 um 22:36
@PedroThomaso
Ja, ist mir klar. Ich lege zurück seit ich 16 bin. Hatte und habe auch andere Sorgen aber trotzdem muss ich an die Zukunft denken


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thomas74
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24.05.2019 um 22:37
@KFB
Klar, aber wenn ich manche Abrechnungen der kleinsten Arbeiter sehe, knapp über 1000 €, wovon sollen die 50 € zurücklegen, wer Familie hat geht noch zum Jobcenter, das ist auch eine Wahrheit unserer Gesellschaft.


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24.05.2019 um 22:38
@thomas74
Ich bin nicht gut betucht aber es geht trotzdem. Der Vollständigkeit halber kann ich aber auch sagen, dass ich keine Familie habe.


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24.05.2019 um 22:41
@KFB
Ist ja toll für dich dass du diese Prioritäten setzen kannst, ich konnte es nicht bzw. hab andere probleme als wichtiger und größer wahrgenommen.

@Atrox
Im Vergleich zu vor 10 jahren bin ich noch mal 10 kg schwerer und trotzdem in viel besserer form als damals was auch durch das muskeltraining kommt.

Mir fällt grad zum ursprünglichen thema noch ein, dass ich mal Lehrer werden wollte.

Früher glaubte ich dass ich mal mit 30 ein Familienvater mit gutem Job und Ehefrau sein werde.


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thomas74
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24.05.2019 um 22:41
@KFB
Es ist auch löblich und wichtig, aber eben auch nicht jedem möglich. Man sollte wieder zu einem Rentensystem kommen was ein auskommen sichert, zumindest dort wo es notwendig ist. Ob dieses neue Gesetz der Weisheit letzter Schluss ist weiß ich nicht, lach vielleicht werde ich noch mal Politiker, schmunzel eher nicht.


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24.05.2019 um 23:03
Ich wollte auch seit meiner Grundschulzeit Polizist werden. Das hat sich dann erst geändert als ich mit etwa 17 das erste mal auf einer Demo war und auf die Prügeltruppe der BePo gestoßen bin. Da hatte sich der Traum vom Polizist als Freund und Helfer recht schnell ausgeträumt. Mein zweiter Wunsch war es Ingenieur (schon alleine wegen dieser wunderbaren Vorsilbe Dipl.-Ing :D )zu werden. Das Studium war anspruchsvoll und von einigen Selbstzweifeln geprägt, aber letzten Endes konnte ich an einer der TU9 erfolgreich abschließen. Meine Arbeit gestaltet sich zwar anders als mit 18 gedacht, aber ich gehe sehr gern dorthin und liebe meine Tätigkeit, die mich fast jeden Tag aufs neue fordert und bei der selten ein Tag wie der andere ist. Wenn ich mir anschaue welche Trottel aus meinem Bekanntenkreis im Endeffekt bei der Polizei gelandet sind, dann bin ich ganz froh diesen Weg nicht eingeschlagen zu haben.

Ich wäre auch gern Arzt geworden. Aber dafür hat mein Abischnitt nicht gereicht. Und auch zum lernen wäre ich zu faul gewesen ;)
Ich könnte mir aber gut vorstellen in meinen 50ern noch einmal zum Lehren an die Uni zurückzukehren. Aber bis dahin sind es noch ein paar Jährchen :P:


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25.05.2019 um 02:03
In meiner Jugend wollte ich immer gerne zur Bundeswehr und dort einer Tätigkeit nachgehen wie es die Soldaten des KSK tun. Mich hat diese geistige und körperliche Förderung in diesem berufen und das ganze Mysterium um diese Männer und ihre Aufträge begeistert.
Die Realität hat mich dann aber bald eingeholt. Sowas ist ein extrem steiniger und unsicherer Weg. Dazu kommt relativ „schlechte“ Vergütung, extrem hohes Berufsrisiko und viele weitere Dinge.

Nun bin ich 25, studiere etwas aus dem Bereich der Ingenieurwissenschaften und verdiene mein Geld selbstständig im Bereich Onlinemarketing.
Mein Studium macht mir extrem viel Spaß, erstaunlicherweise besonders der „trockene“ Stoff wie Mathematik und Physik. Sogar so sehr, dass ich darüber nachdenke ein Mathematikstudium parallel zu beginnen.

Allerdings plagt mich immer der Gedanke, dass ich mein Geld nicht als 0815-Angestellter verdienen möchte und ein Viertel bis Drittel meiner Lebenszeit dafür hergeben möchte um meine Brötchen zu verdienen - dazu noch mit relativ „begrenzten“ Aufstiegschancen was den Verdienst angeht.

Ich würde am liebsten auf selbstständiger Basis arbeiten so wie ich es jetzt tue, so dass ich mir meine Zeit größtenteils selbst einteilen kann, und meiner Bildung einfach deswegen nachgehen kann weil ich Spaß daran habe - und nicht weil ich unter Zwang stehe damit meinen Lebensunterhalt bestreiten zu müssen.

Mal schauen was die Zukunft so bringt :)


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25.05.2019 um 04:04
Ich bin besser als alles was ich werden wollte.
Und ich werde noch besser werden.


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25.05.2019 um 04:57
laucott schrieb:Wir träumten, fantasierten, hatten doch zu einem bestimmten Zeitpunkt im Leben ein Ziel das wir erreichen wollten.

Ich frage mich ob diese anvisierten Ziele, vor allem im Kindsalter, jemals wirklich realisiert worden sind.

...

Als Beispiel möchte ich gerne, den schon seit geraumer Zeit, bestehenden Wunsch meiner Tochter aufführen eine
Kriminalpolizistin zu werden, was ich in dem Alter schon für recht ungewöhnlich einstufe.

Auch ich wollte mal jemand sein der ich nie geworden bin.
Nun bin ich aber halt jemand anderes geworden, aber trotzdem verdammt glücklich.
Der letzte Satz ist der wichtigste! Deine Tochter wird garantiert noch einige Stationen, Berufe, Lebensentwürfe und so weiter entdecken, davon träumen und vielleicht verwirklichen. Mach Dir da mal keine Sorgen!

In dem Alter, was bei mir schon sehr lange her ist, wollte ich, wie viele, Lokführer werden. Nun, ich habe noch nie eine Lokomotive geführt, obwohl ich die Bahn immer noch faszinierend finde.

Dann kam der typische Polizist. Zwei, drei Jahre vor dem Abitur aber gab es zwei eher konkrete, wenn auch ganz gegensätzliche Wünsche: Verkehrspilot oder Kinderarzt. Ich liebe es zu reisen und fremde Länder zu sehen, und ich liebe Kinder und ihnen zu helfen.

Dem Piloten hat der Sehtest zum Führerschein einen sehr schnellen Tod bereitet: damals stellte die Lufthansa, die einzige nennenswerte airline in Deutschland, nur Anwärter mit perfekter Sehstärke ein. Ich musste mir eine Brille besorgen, bevor ich fahren durfte.

Der Kinderarzt war immer noch in Reichweite, obwohl ich bemerkte, dass vor allem die Chemie es nie schaffen würde, Interesse bei mir zu wecken, was nicht nur an den grottenlangweiligen Lehrern in der Schule lag. Und Chemie ist ein ganz wichtiger Faktor im Vorphysikum, welches angehende Mediziner gerne aussiebt. So liess ich mich vom Medizinstudium abbringen, was ich später ab und zu mal bedauert habe. Ich habe praktische Erfahrung in dem Bereich gesammelt, als ich Rettungssanitäter als Freizeitbeschäftigung wurde. Das war aber schon während meines Studiums. Hätte ich die früher gehabt, wäre ich hartnäckiger hinter dem Medizinstudium her gewesen.

Interessiert hatte mich dann Jura sehr. Ich hatte schon immer ein Talent mit Sprache und Texten umzugehen. Ich wusste aber noch nicht, was ich damit genau machen will. Abschreckende Beispiele gab es genug, mein Onkel der Richter am Finanzgericht war... boah, dachte ich, das Langweiligste was es gibt! Der Meinung bin ich noch heute - Steuern zahle ich, aber dann will ich keine Minute mehr mit diesem Thema verbringen.

Irgendwann lockte eine sehr gute, sichere, bezahlte Stelle im Höheren Dienst einer Landesbehörde. Fein. Damit konnte ich gut leben. Aber, was war mit den Träumen der Kindheit?

Fliegen tue ich nun privat. Die anderen Länder sehen, das hat sich verwirklicht: ich habe in Italien und England studiert, bin schliesslich in die USA ausgewandert, reise noch immer sehr gerne, und will meinen Ruhestand vielleicht einmal in Mexico verbringen.

Der andere Traum, Familie und Kinder zu haben, hat sich ebenfalls erfüllt, und der war mir wichtiger als jeder Beruf. Ich würde nie das Familienleben gegen berufliche Karriere austauschen.

Dann passierte ein interessanter Zufall: mir wurde eine Stelle bei der Polizei angeboten. Ha, ich habe tatsächlich noch diesen Kindheitstraum erfüllt.

Schliesslich habe ich eine wichtige Entscheidung getroffen: trotz all der Sicherheit und dem geregelten Lebensablauf als Beamter, war ich nicht ganz zufrieden. Ich habe dann beschlossen, noch einmal alles zu ändern und bin Rechtsanwalt geworden. Ich blieb in der Materie, bin heute Strafverteidiger (frühere Polizeikollegen sagen ich habe "Verrat" begangen und die Seite gewechselt :) ) und habe mich selbstständig gemacht. Damit bin ich hochzufrieden.

Im Rückblick auf die vielen Jahrzehnte kann ich sagen: der Weg war keineswegs geradlinig und oft von Zufällen und Überraschungen begleitet. Aber, wie es in Frank Sinatras Lied so schön heisst: es war "my way."

Gelernt habe ich daraus zweierlei: man ist nie zu alt, um noch einmal etwas ganz Neues zu machen, etwas von vorne zu beginnen, glücklich zu werden. Und am Wichtigsten ist wirklich, Menschen zu haben, mit denen man glücklich ist. Familie und echte Freunde.

Mal sehen, was noch kommt. Ein oder zwei Bücher würde ich gerne noch schreiben. Eine Ranch mit Pferden besitzen. ... ... :)


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25.05.2019 um 05:15
Ich weiß noch das ich als Kind einen Bauernhof haben wollte. Berufliche Ziele hatte ich kaum. Jedenfalls wollte ich mit 24 Jahren eine Familie haben. Mittlerweile bin ich über 30, habe keinen Bauernhof und keine Kinder. Aber einen Mann und ich könnte nicht glücklicher sein. Tiere haben wir auch genug. Also passt das 🤣


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25.05.2019 um 12:51
meine ziele sind zu hoch für euch erdlinge :D


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25.05.2019 um 13:04
Sunlightx schrieb:meine ziele sind zu hoch für euch erdlinge :D
Alles klar, Ikarus ;)


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25.05.2019 um 13:14
Ich hatte als kind die üblichen berufswünsche die ein kleiner junge hat, vor allem stand kampfpilot natürlich immer ganz oben. :) :Y:

Ein cousin von mir war lokführer, ein onkel schon jahrzehnte bei der berufsfeuwehr, der vater beschäftigte sich als vermessungstechniker viel mit mathematik, auch eines seiner hobbys,
da konnte man natürlich auch stolz drauf sein und eiferte dem nach. :Y:

:( Letztendlich wurde ich dann "ein Kitt-Harry",^^ (glasergeselle),
wie es meine freunde immer "böse" interpretierten :D


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25.05.2019 um 15:39
@laucott
Vielen Dank für diesen super Thread!

Ich habe alles von der ersten Seite bis zum Schluss mit Begeisterung durchgelesen.
Es ist hoch interessant und ein Thema genau nach meinem Geschmack!


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Wer oder was wolltet Ihr werden, und wer oder was seid ihr geworden?

25.05.2019 um 18:50
Bitte nicht lachen, aber wirklich wahr.


Als Kind Captain/Kapitän (Schiff) oder Polizist.

Als Teenager Anwalt oder gerne sogar Staatsanwalt, was bis heute noch irgendwie geblieben ist.


Leider hat es für keinen dieser Berufswünsche/Ziele gereicht. Faulheit, aber auch die Erkenntnis, dass man trotz Fleiß und passendem schulischen Abschluss (wenn man ihn denn hat) leider nicht alles werden/sein kann, da die eigenen Fähigkeiten sowie auch die reine Intelligenz nun mal leider beschränkt sind.
Sprich, man hätte noch so sehr wollen können, man hätte es niemals geschafft.


Was wurde es also stattdessen?
Das gute alte Handwerk in freier Natur und zumindest ein guter Abschluss/eine gute Weiterbildung im Sicherheitsgewerbe, auf die ich nun weiter aufbauen möchte.


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25.05.2019 um 18:57
Ich wollte beruflich gesehen Manager werden.
Träumen würde ich eher im Lotto zu gewinnen, nie mehr Arbeiten zu müßen, ein tolles Haus zu haben und jeden Morgen auf zu stehen, Radio oder Nachrichten anschalten und dabei Kaffee und Frühstück machen mit den Wissen, dass ich nicht arbeiten muss und das Leben genießen kann.

Was ich jetzt bin? Jemand der an der Schwelle zu einen neuen Job ist und daher viel Pendeln muss und weniger vom Leben hat als vorher als Arbeitsloser


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25.05.2019 um 19:23
CICADA3301 schrieb:Ich wollte beruflich gesehen Manager werden.
Träumen würde ich eher im Lotto zu gewinnen, nie mehr Arbeiten zu müßen, ein tolles Haus zu haben und jeden Morgen auf zu stehen, Radio oder Nachrichten anschalten und dabei Kaffee und Frühstück machen mit den Wissen, dass ich nicht arbeiten muss und das Leben genießen kann.
Da Manager ja ein weiter Begriff/Bereich ist und du dies sicherlich nicht nur des Geldes wegen anstreben wolltest, frage ich mal ganz direkt, in welchem Bereich wolltest du denn genau "Manager" werden/ein "Manager" sein?


Zu deinem Traum:
Träumen diesen Traum nicht irgendwie alle, zumindest wenn man dadurch auch noch Mensch (vom Charakter her) bleiben würde?


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