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Freundschaften im politischen Wandel (AfD, Pegida, Rechtsruck)

685 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Politik, Familie, Freundschaft ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Freundschaften im politischen Wandel (AfD, Pegida, Rechtsruck)

08.12.2019 um 09:51
Zitat von CosmicQueenCosmicQueen schrieb:Sonst werde ich deine Ansichten auch mal als Schwachsinn deklarieren und das wird dir sicherlich nicht gefallen.
:D Du hast sie bereits als Unsinn deklariert. Bisschen empfindlich? Manchen schmeckt die eigene Medizin nicht, ich weiß. :)
Zitat von CosmicQueenCosmicQueen schrieb:Also dein Charakter lässt dich entscheiden, welche Partei du wählst und um Inhalte geht es bei der Entscheidung nicht? :ask:
Keineswegs. Eher so: meine politische Haltung spiegelt sich in meinem Charakter wieder. Das tut es bei jedem, das ist völlig normal.


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Freundschaften im politischen Wandel (AfD, Pegida, Rechtsruck)

08.12.2019 um 09:52
@Intemporal
Die Werte waren immer sehr nah bei einander, NPD ist nach meiner Auffassung einfach nur extremer, radikaler und mehr Untergrund.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Wie kann man mit einem AfDler befreundet sein, dessen Wahl die Werte von Toleranz, Fortschritt oder Vielfalt mit Füssen tritt und genau das Gegenteil will?
Ich glaube nicht, dass jeder AFD wähler so extrem ist. Manche teilen mit der AFD einfach nur mehr werte als mit anderen Parteien und sind trotzdem modern genug, um leute wie mich zum freund zu haben.

Manchen macht die moderne welt einfach nur angst, und die AFD bietet dann vermeintliche Sicherheit an, und deshalb wählen diese leute es.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Erstens kann man das nicht trennen, da belügt man sich schlicht selbst und zweitens hat die AfD für nichts Lösungen.
Nein, weil es sehr einfach ist, ein Kreuz auf dem Wahlzettel zu machen. Manche wählen AFD aus sehr oberflächlichen gründen.
Zitat von EyaEya schrieb:Ich denke dass dies genau das Problem ist, dass man dazu geneigt ist Menschen sofort in ein Lager zu stecken sobald er nicht absolut und widerspruchslos linker oder rechter Meinung ist - unabhängig der gewählten Partei.
Und Menschen stecken voller wiedersprüche.


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Freundschaften im politischen Wandel (AfD, Pegida, Rechtsruck)

08.12.2019 um 09:54
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Die Endlösung für Flüchtlinge, um der Problematik her zu werden. Gleiche Endlösung wie damals zb.
Ich möchte nicht wissen wie viele Menschen aus der vermeintlich bürgerlichen Mitte das nicht nur tolerieren sondern auch akzeptieren würden.
Wir alle würden uns erschrecken, da bin ich mir sicher, wie viele es am Ende wären.
Unterstellst du der Mitte nun verstecktes rechtes Gedankengut die den Holocaust herbeisehnen oder wie soll ich das verstehen?

Mal abgesehen von Politik. Mit dir wäre ne Freundschaft unmöglich und das nicht anhand deiner politischen Einstellung sondern anhand deines Charakters - nämlich dich über andere zu stellen und allen die nicht deiner Meinung sind etwas zu unterstellen.


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Freundschaften im politischen Wandel (AfD, Pegida, Rechtsruck)

08.12.2019 um 09:54
Zitat von IntemporalIntemporal schrieb:Wer mittig neutral ist, wählt keine rechte Partei. Wer rechts ist, wählt eine rechte Partei und anders herum.
Das sehe ich genauso.
Die neue Taktik der Rechten ist ja, sich als mittig zu positionieren. Rechtes Gedankengut soll als bürgerlich, also politisch mittig neutral wahrgenommen und akzeptiert werden.
Zitat von EyaEya schrieb:Es gibt jedoch auch die Mitte welche von beiden Ansichten profitiert.
Die eine absolute Mitte wird es bestimmt nicht geben. Beziehungsweise kann ich mir nicht vorstellen, das es Wähler gibt, bei denen die linken und rechten Ansichten genau 50/50 sind, was ja auch bedeuten würde, daß die Ansichten sich gegenseitig aufheben würden, was dazu führt, daß derjenige dann weder linke noch rechte Ansichten hätte. Man hätte dann nur neutrale Ansichten.
Zitat von GoldboyGoldboy schrieb:NPD wähler fänd ich jetzt abschreckender.
Das ist bei mir anders. Ich finde alle Wähler, die rechtsextreme Parteien wählen, abschreckend.
Zitat von IntemporalIntemporal schrieb:Miteinander können sie das ganz bestimmt.
Wobei ich da so meine Zweifel habe, das Leute mit menschenverachtenden Ansichten echte Freunde sein können.


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08.12.2019 um 09:56
Zitat von IntemporalIntemporal schrieb:Du hast sie bereits als Unsinn deklariert. Bisschen empfindlich? Manchen schmeckt die eigene Medizin nicht, ich weiß. :)
Ach deshalb brauchst du auch die Steigerung, von Unsinn zu Schwachsinn, da warst du wohl auch etwas empfindlich. :)
Zitat von IntemporalIntemporal schrieb:Keineswegs. Eher so: meine politische Haltung spiegelt sich in meinem Charakter wieder. Das tut es bei jedem, das ist völlig normal.
Aha, also keineswegs aber der Charakter spiegelt sich im Wahlverhahten wider. Was haben denn die Menschen für einen Charakter die mal CDU, mal SPD oder Grüne wählen?


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08.12.2019 um 09:56
Zitat von GoldboyGoldboy schrieb:Manche wählen AFD aus sehr oberflächlichen gründen.
Oberflächliche Menschen - egal welcher politischen Couleur - möchte ich auch nicht zum Freund haben.
Zitat von CosmicQueenCosmicQueen schrieb:Was haben denn die Menschen für einen Charakter die mal CDU, mal SPD oder Grüne wählen?
Dafür müsste man die jeweiligen Wahlprogramme kennen.....
Zitat von IntemporalIntemporal schrieb:Eher so: meine politische Haltung spiegelt sich in meinem Charakter wieder.
und vice versa

Wie sollte es auch anders sein?
Bei ferngesteuerten Marionetten vielleicht.....


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08.12.2019 um 09:59
Zitat von EyaEya schrieb:Mit dir wäre ne Freundschaft unmöglich
Man sollte nicht von sich auf andere schließen. Nur weil für dich eine Freundschaft mit ihm unmöglich scheint, heißt das nicht, daß das auch für alle anderen gilt.
Und du kannst dir sicher sein, das es auch Menschen gibt, die eine Freundschaft mit dir für nicht möglich halten.


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08.12.2019 um 10:00
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Die eine absolute Mitte wird es bestimmt nicht geben. Beziehungsweise kann ich mir nicht vorstellen, das es Wähler gibt, bei denen die linken und rechten Ansichten genau 50/50 sind, was ja auch bedeuten würde, daß die Ansichten sich gegenseitig aufheben würden, was dazu führt, daß derjenige dann weder linke noch rechte Ansichten hätte. Man hätte dann nur neutrale Ansichten
Wieso? Menschen können pro Vielfalt sein und dennoch die Flüchtlingspolitik der vergangenen Jahre kritisieren. Das eine schließt das andere nicht aus, es wird nur differenzierter betrachtet.


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Freundschaften im politischen Wandel (AfD, Pegida, Rechtsruck)

08.12.2019 um 10:01
Also mein Charakter entscheidet nicht was ich wähle, sondern welche Vorteile ich mir durch das Parteiprogramm der jeweiligen Partei erhoffe...


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08.12.2019 um 10:01
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Man sollte nicht von sich auf andere schließen. Nur weil für dich eine Freundschaft mit ihm unmöglich scheint, heißt das nicht, daß das auch für alle anderen gilt.
Und du kannst dir sicher sein, das es auch Menschen gibt, die eine Freundschaft mit dir für nicht möglich halten.
Äh, ja und? Dein Beitrag hat nun welchen Sinn? Ist wohl klar dass ich nur von mir spreche.


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Freundschaften im politischen Wandel (AfD, Pegida, Rechtsruck)

08.12.2019 um 10:07
Zitat von GoldboyGoldboy schrieb:bei der AFD nur die besten Lösungsansätze sehen
Einen der besten Lösungsansetze, obwohl auch nicht Weisheit letzter Schluss, aber um zumindest halbwegs Ordnung/Struktur und vorwärts zu kommen - hat uns die SPD mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz zb. beschert.
Das war zumindest schon mal weitsichtig gedacht und könnte in der Praxis auch tatsächlich mehr Struktur/Ordnung bringen.
Dagegen hatte sich sogar lange Zeit die Union gestellt.

Aus der AfD kommen gar keine brauchbaren Konzepte.

Haben für schwerwiegende gesellschaftliche/soziale Probleme/Missstände bis heute nicht mal Konzepte und das, was sie haben, ist entweder populistischer Unsinn und schön hetzerisch nach außen getragen, wäre teilweise auch verfassungswidrig, und auch viele Punkte, die absolut neoliberal kapitalistisch sind/wären, worunter dann viele Bürger wieder zu leiden hätten bzw. die Schere zwischen Arm und Reich dadurch noch weiter auseinander gehen würde.


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08.12.2019 um 10:08
Zitat von CosmicQueenCosmicQueen schrieb:Also mein Charakter entscheidet nicht was ich wähle, sondern welche Vorteile ich mir durch das Parteiprogramm der jeweiligen Partei erhoffe...
:D

Dein Charakter bestimmt deine Weltsicht und in der Folge davon, was du für 'Vorteile' hältst


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08.12.2019 um 10:10
Zitat von CosmicQueenCosmicQueen schrieb:Ach deshalb brauchst du auch die Steigerung, von Unsinn zu Schwachsinn, da warst du wohl auch etwas empfindlich.
Wenn ich Schwachsinn lese, dann bezeichne ich das als solches. Sei doch froh, ich unterstelle dem immerhin schwachen Sinn, im Gegensatz zu gar keinem, was regst du dich auf. :D Ich finde etwas Biss in Diskussionen kein Problem, wenn du eins damit hast, solltest du dich dessen nicht bedienen. Also krieg dich wieder ein.
Zitat von CosmicQueenCosmicQueen schrieb:CDU, mal SPD oder Grüne wählen?
Um die geht es nicht. Es geht um AfD-Wähler und Wähler anderer rechter Parteien. Dass Wähler konservativer Werte, die nicht frei von Diskriminierung sind, einen Charakter haben sollen, der sich darum bemüht, nicht zu diskriminieren, musst du mir mal erklären.

Woher sich die 9% aus deinem Artikel ergeben, geht nicht daraus hervor und tut an sich auch nichts zur Sache. Selbst wenn sie die AfD nicht wählen, weil sie keine Ausländer und Flüchtlinge wollen, bleibt nun mal DAS Thema der AfD, womit sie werben. Also ist es ihnen egal. Und jemand, dem der Umgang mit Minderheiten egal ist, hat einen besonders sozialen Charakter oder wie? Das Ammenmärchen, Charakter und politische Gesinnung haben nichts miteinander zu tun, ist und bleibt Schwachsinn.


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08.12.2019 um 10:11
Zitat von EyaEya schrieb:Menschen können pro Vielfalt sein und dennoch die Flüchtlingspolitik der vergangenen Jahre kritisieren.
Nicht jede Kritik an der Flüchtlingspolitk ist automatisch rechts.
Zitat von EyaEya schrieb:Dein Beitrag hat nun welchen Sinn?
Das merkst du schon, oder auch nicht. :D
Zitat von EyaEya schrieb:Ist wohl klar dass ich nur von mir spreche.
Nope. Für dich vielleicht. Deine Aussage hast du allgemein gehalten.

Zitat von EyaEya schrieb:Mit dir wäre ne Freundschaft unmöglich
Hier ist nicht klar, daß du nur von dir sprichst.


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08.12.2019 um 10:12
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Dein Charakter bestimmt deine Weltsicht und in der Folge davon, was du für 'Vorteile' hältst
Eben nicht, es geht bei Vorteilen darum eine Lebensverbesserung zu erreichen, das hat absolut nichts mit meinem Charakter zu tun. Und jeder will irgendwie seine Lebensverhältnisse entweder behalten, oder verbessern.


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08.12.2019 um 10:13
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Hier ist nicht klar, daß du nur von dir sprichst.
Na dann ist das ja geklärt und du kannst heute beruhigt schlafen :) schön :lv:


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08.12.2019 um 10:20
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Das sehe ich genauso.
Die neue Taktik der Rechten ist ja, sich als mittig zu positionieren. Rechtes Gedankengut soll als bürgerlich, also politisch mittig neutral wahrgenommen und akzeptiert werden.
Ganz genau. ;)


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08.12.2019 um 10:20
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Das ist bei mir anders. Ich finde alle Wähler, die rechtsextreme Parteien wählen, abschreckend.
Da bin ich bei dir, aber trotzdem ist nicht jede Partei die rechts ist gleich rechts, und rechtsextrem sind auch nicht alle. Die AFD ist in meinen augen rechts der CDU, mit einem bein mitte rechts, mit dem anderen Bein rechts aussen. So lässt sich auch erklären, warum die AFD es so weit in die mitte geschafft hat. Manche leute ignorieren die radikalen Momente der AFD vielleicht auch nur.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Oberflächliche Menschen - egal welcher politischen Couleur - möchte ich auch nicht zum Freund haben.
Je nach Umkreis kann man aber sehr viele oberflächliche Menschen in seiner Umgebung haben, manche leute merken es nicht mal.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Dafür müsste man die jeweiligen Wahlprogramme kennen.....
Ah, und jeder Wähler kennt alle Wahlprogramme? Das glaubst du doch selber nicht.
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Rechtes Gedankengut soll als bürgerlich, also politisch mittig neutral wahrgenommen und akzeptiert werden.
Dass schlimme daran ist, dass rechtes Gedankengut immer in der mitte war, nur oft genug versteckt wurde. Die AFD hat jene rechten Tendenzen in der mitte nur freigelegt, daher auch der erfolg.
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Man hätte dann nur neutrale Ansichten.
Und das soll unmöglich sein?
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Die eine absolute Mitte wird es bestimmt nicht geben. Beziehungsweise kann ich mir nicht vorstellen, das es Wähler gibt, bei denen die linken und rechten Ansichten genau 50/50 sind, was ja auch bedeuten würde, daß die Ansichten sich gegenseitig aufheben würden, was dazu führt, daß derjenige dann weder linke noch rechte Ansichten hätte
Ich seh mich schon sehr in der mitte.
Zitat von CosmicQueenCosmicQueen schrieb:Also mein Charakter entscheidet nicht was ich wähle, sondern welche Vorteile ich mir durch das Parteiprogramm der jeweiligen Partei erhoffe...
Seh ich auch so.
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Aus der AfD kommen gar keine brauchbaren Konzepte.
Dass seh ich genauso wie du, doch so wie die Meinung von AFD wählern nicht unangreifbar ist, so ist auch meine Meinung nicht unangreifbar. Wer in mir einen naivling sehen möchte, weil meine linke Proeinwanderungs Einstellung zu Einwanderungspolitischen fragen in den Augen der Person naiv ist, dann bin ich ein naivling für die Person. Dass diese Person von jener Offenheit meinerseits profitiert kommt jener Person nicht in den sinn.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Dein Charakter bestimmt deine Weltsicht und in der Folge davon, was du für 'Vorteile' hältst
Aber trotzdem kann es Überschneidungen mit mehreren Parteien oder gegensätzlichen Weltanschauungen geben.
Zitat von IntemporalIntemporal schrieb:Dass Wähler konservativer Werte, die nicht frei von Diskriminierung sind, einen Charakter haben sollen, der sich darum bemüht, nicht zu diskriminieren, musst du mir mal erklären.
Man kann sich der potentiellen Diskriminierung klar sein und kann trotzdem versuchen, nicht diskriminierend zu handeln, ja so leute gibts.


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Freundschaften im politischen Wandel (AfD, Pegida, Rechtsruck)

08.12.2019 um 10:21
Zitat von EyaEya schrieb:Unterstellst du der Mitte nun verstecktes rechtes Gedankengut die den Holocaust herbeisehnen oder wie soll ich das verstehen?
In gewisser Weise unterstelle ich gar nichts. Auf anderer Seite dann aber doch.

Lest nochmal meine hypothetischen Gedanken und wendet sie auf die konservativen Bürger innerhalb der AfD einschließlich der Rechtsaußenwählerschaft an und versucht dabei an unsere Vergangenheit zu denken:
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Und mir wird übel, wenn ich folgendes immer mal wieder hypothetisch durchspiele:

Die Endlösung für Flüchtlinge, um der Problematik her zu werden. Gleiche Endlösung wie damals zb.
Ich möchte nicht wissen wie viele Menschen aus der vermeintlich bürgerlichen Mitte das nicht nur tolerieren sondern auch akzeptieren würden.
Wir alle würden uns erschrecken, da bin ich mir sicher, wie viele es am Ende wären.

Und hinterher will niemand von irgendetwas gewusst haben.

Niemals wieder diese Heuchelei und Akzeptanz und Toleranz wie damals den Nazis gegenüber
Nicht immer genau wörtlich nehmen. Manchmal muss man einfach nur gewisse Worte von damals gegen neuere (Flüchtlinge anstatt Jude) ersetzen.


Ja, ich gehe so weit, zu vermuten, dass ein erheblicher Teil aus unserem Volk wieder nur wegsehen und egoistisch nichts mitbekommen wollen würde wie damals und/oder das sogar billigen/gutheißen würde.


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08.12.2019 um 10:25
Zitat von GoldboyGoldboy schrieb:Man kann sich der potentiellen Diskriminierung klar sein und kann trotzdem versuchen, nicht diskriminierend zu handeln, ja so leute gibts.
Weil Konsequenzen befürchtet werden. Die Wähler sind sich nicht der Diskriminierung in dem Sinne bewusst, dass sie schlecht ist, weil sie Menschen verletzt, sonst würden sie ja eben nicht diese Partei wählen! Sie sehen Diskriminierung nicht kritisch, sie vermeiden lediglich Konsequenzen, aber auch nur, bei offensichtlicher Diskriminierung. Alltags-Diskriminierung reflektieren sie gar nicht als solche, weil sie kein Problem damit haben, sonst wäre es ja völlig widersprüchig, eine Partei zu Wählen, die Diskriminierung wieder salonfähig machen möchte.


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