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Homeoffice und die Machbarkeit

254 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Arbeiten, Life ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Homeoffice und die Machbarkeit

10.01.2021 um 07:46
Zitat von vargasvargas schrieb:Ja, wir nehmen Skype-Konferenzen dafür. Sie finden in der Arbeitszeit statt, unsere Pausen bleiben Pausen.
Ah so, jetzt habe ich es verstanden.
Ich mache die Pausen auch individuell.
Nehmen denn die meisten Kollegen auch teil an diesen Skype-Konferenzen? Worüber redet man da so?


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Homeoffice und die Machbarkeit

10.01.2021 um 08:56
@nairobi
Ja, eigentlich sind wir immer komplett dabei ( 14 Personen )
Da viele meiner Kollegen begeisterte Fahrradfahrer sind, werden Erfahrungen über die neusten bikes ausgetauscht,
Netflix-Serien empfohlen, als Restaurants noch geöffnet hatten: welche Heizstrahler im Aussenbereich haben... alles
Mögliche, worüber man mit seinen Kollegen sonst vielleicht in der Teeküche mal gesprochen hätte. 😁


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Homeoffice und die Machbarkeit

10.01.2021 um 09:06
@vargas
Cooler Chef. Bei uns läuft es so das wir unsere Teambesprechungen einmal im Monat online machen.
Früher sind wir da essen gegangen , nun über Teamviewer.
Etwa 1 Stunde berufliches , letrztes mal dann noch etwa 2 Stunden privates.
Fun Fact am Rande , alle saßen zu Hause nebenbei am Essen und wir haben Rezepte ausgetauscht .
Ansonsten haben wir sehr viel privaten kKontakt über Whatsapp.


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Homeoffice und die Machbarkeit

10.01.2021 um 09:14
Zitat von itfcitfc schrieb:sehr viel privaten kKontakt über Whatsapp.
Manche WhatsApp Gruppen können ein bisschen nervig sein...

Bei uns war es vor Corona so, dass wir uns so ab 9 Uhr für 20-30 Minuten in einem zentralen Raum getroffen haben. Natürlich auf freiwilliger Basis. Da wurde gemeinsam gefrühstückt und Dienstliches auf dem kurzen Weg besprochen. Natürlich gab es nicht jeden Tag unheimlich viel Dienstliches. Dafür gab es z.T. auch extra Besprechungen, z T. für alle, z.T. getrennt nach Sachgebieten. Die Ergebnisse wurden auch immer schriftlich niedergelegt und allen zur Kenntnis gegeben (es fehlt ja immer mal jemand).
So hat man natürlich auch Privates besprochen, Ideen ausgetauscht, Witze gemacht. Wer Geburtstag hatte brachte Kuchen oder so mit.

Jetzt werden nur noch ganz selten Besprechungen gemacht, die letzte war glaube ich vor ca. 2 Monaten, und dann in einem größeren Raum, der Abstände wegen, mit entsprechender Vorbereitung und Dokumentation!


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Homeoffice und die Machbarkeit

10.01.2021 um 09:18
Zitat von nairobinairobi schrieb:Manche WhatsApp Gruppen können ein bisschen nervig sein...
Wir haben auch eine " dienstliche " WA Gruppe. Allerdings kommen da nur Infos rein , wie z.B: welche Patienten
COVID haben , welche in Quarantäne sind , wer nicht angefahren werden muß und sowas.


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Homeoffice und die Machbarkeit

10.01.2021 um 11:33
Zitat von itfcitfc schrieb:Ansonsten haben wir sehr viel privaten kKontakt über Whatsapp.
Whatsapp Gruppen mit Kollegen kämen mir ja gar nicht ins Haus (außer auf einem Diensthandy, dann okay). Einzelne Kontakte über WA sind für mich okay, ich hatte z. B. mit meimen Kollegen geschrieben, als er mich im Urlaub vertreten hatte. Aber ganze Gruppen, naaah, irgendwann reichts dann auch ^^ Wir nutzen Teams und während der Arbeitszeit schreibe ich dort auch privates mit Kollegen, aber danach ist dann Schluss.
Ich gehe aber auch ins Büro und sehe Kollegen regelmäßig, deshalb fehlen mir die Kontakte nicht so wie vielleicht jemandem, der immer noch im HO sitzt.


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Homeoffice und die Machbarkeit

18.03.2021 um 11:43
Mein Bauchgefühl sagte es mir schon immer: Homeoffice ist für mich die ideale Arbeitsform!

Unser Konzern ist total dagegen, trotzdem erreichte ich schon vor Corona, dass ich einmal pro Woche von daheim arbeiten durfte.

Sogar als die Pandemie begann wollte dieser Betrieb die Arbeitstage daheim nicht aufstocken - ich ließ aber nicht locker und so schaffte ich es, die meiste Zeit im Homeoffice arbeiten zu dürfen.

Ich durfte aber trotzdem nicht "locker lassen", denn sobald Corona vorbei ist oder die Infektionszahlen stark sinken, hätte ich wieder viermal pro Woche Präsenzdienst und nur einmal Homeoffice Dienst.

Meine Hartnäckigkeit machte sich bezahlt: mir ist es gelungen, die Zusage an Land zu ziehen, auch nach Corona viermal von daheim arbeiten zu dürfen (Ausnahme, wenn Personalmangel aufgrund vieler Urlaube oder Krankenstände besteht)💪

Für mich ist es eine enorme Steigerung der Lebensqualität. Auch wenn die Kids durch Homeschooling daheim waren, bzw noch sind (das mittlere Kind hat nur zweimal pro Woche Präsenzunterricht) und ich dadurch noch mehr mit ihnen lerne/üben muss, als wenn sie in der Schule sind, möchte ich um nichts auf der Welt mehr das Homeoffice verzichten.

Mir gehen keine persönlichen Kontakte in der Firma ab, mir fällt auch absolut nicht die Decke auf den Kopf und ich habe überhaupt kein Bedürfnis, deswegen öfters ins Freie zu gehen- ich bin einfach glücklich und zufrieden, dass ich an dem Ort arbeiten darf, an dem ich mich am Wohlsten fühle: daheim.

Der eine Tag, an dem ich pro Woche in die Firma muss, ist akzeptabel.
Meine Hartnäckigkeit und mein Durchsetzungsvermögen haben sich (wie so oft) gelohnt😎


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Homeoffice und die Machbarkeit

18.03.2021 um 11:50
Zitat von FerneZukunftFerneZukunft schrieb:Mein Bauchgefühl sagte es mir schon immer: Homeoffice ist für mich die ideale Arbeitsform!
So unterschiedlich empfinden das die Menschen. Für mich ist Homeoffice zumindest unter den derzeitigen Umständen die schlimmste Arbeitsform, weil ich das Zuhause Isoliert-sein überhaupt nicht ertragen könnte. Gerade momentan, wo man auch sonst nirgendwo hin kann, würde es mich wahnsinnig machen, wenn ich quasi vollständig in meiner Wohnung gefangen wäre und nicht einmal mehr arbeiten gehen könnte. Ich glaube, ich wäre schon in der Psychiatrie gelandet, wenn ich zum Homeoffice gezwungen werden würde.


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Homeoffice und die Machbarkeit

18.03.2021 um 12:02
Zitat von martenotmartenot schrieb:So unterschiedlich empfinden das die Menschen
Ja, das stimmt!
Zitat von martenotmartenot schrieb:Gerade momentan, wo man auch sonst nirgendwo hin kann
Auch dieser Punkt lässt mich "aufblühen" - ich bin froh, dass so vieles momentan nicht möglich ist.
Zitat von martenotmartenot schrieb:würde es mich wahnsinnig machen, wenn ich quasi vollständig in meiner Wohnung gefangen wäre und nicht einmal mehr arbeiten gehen könnte. Ich glaube, ich wäre schon in der Psychiatrie gelandet, wenn ich zum Homeoffice gezwungen werden würde.
Ich wünsche es Dir, dass Du immer zu Deinem Arbeitsplatz fahren darfst.
Jeder sollte so arbeiten dürfen, wie es für ihn am Angenehmsten ist.


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Homeoffice und die Machbarkeit

18.03.2021 um 12:23
Zitat von FerneZukunftFerneZukunft schrieb:ich bin froh, dass so vieles momentan nicht möglich ist.
Und ich vermisse es immer mehr. Ich sehne mich nach geöffneten Büchereien, Museen, Ausstellungen, etc. Es gehört zu meinen großen Interessen, mir solche Ausstellungen etc. anzusehen, in Büchereien zu stöbern und zu schmökern etc.

Stattdessen bleibt mir nur: zuhause sitzen, zuhause sitzen, zuhause sitzen. Zum Glück wird das Wetter allmählich frühlinghaft, sodass wenigstens Spaziergänge und Wanderungen wieder möglich werden. Ich bin so froh um jede Möglichkeit, nach draußen zu gehen.


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Homeoffice und die Machbarkeit

24.03.2021 um 18:03
So schön meine vier Homeofficetage pro Woche sind, sie machen den einen Präsentstag in der Firma anstrengend!

Heute war wieder ein Tag, an dem ich in meinem Büro in der Firma saß.
Man sieht Kollegen, die man (durch das Homeoffice) seltener begegnet. Das führt dazu, dass mehr getratscht wird.

Ich würde ja auch viel lieber den ganzen Tag mit allen plaudern, aber die Sache hat einen Haken: die Arbeit muss erledigt werden.

Es bereitet mir Stress, wenn ich mich zugleich auf meine Arbeit und das Gespräch mit den Kollegen konzentrieren muss. Ich bin bei der Arbeit ein Perfektionist und will keine Fehler machen, die ich später zeitaufwendig korrigieren muss.

Da fast den ganzen Tag immer jemand bei mir stand, um zu tratschen, kam ich langsamer voran - ich sagte auch, dass ich arbeiten muss und deshalb keine Zeit habe, länger zu reden.

Der eine ging, der/die Nächste kam,.... somit war ich bei der Arbeit in der Firma langsamer, als es im Homeoffice der Fall ist.

Ich möchte nur erwähnen, dass alle beteiligten Personen (auch ich) immer eine FFP2 Maske trugen und Sicherheitsabstand hielten.

Als mein Arbeitstag endlich um war, wollte ich zum Bus gehen.
Ich muss ehrlich zugeben, dass ich so knapp wie möglich vor der Abfahrtszeit zur Haltestelle gehe, um soviel Gutzeit wie nur möglich zu machen. An der Haltestelle blöd stehen, ist für mich verlorene Zeit.

Von meinem oberen Stockwerk sind es viele Stiegen bis zum Eingang (ich fahre nie mit dem Lift) - da begegnet man etlichen weiteren Kollegen.
Auch hier gilt: wenn man sich länger nicht sah, kann man die anderen nicht mit einem kurzen "Hallo" abspeisen.

Jeder fragt, wie es einem geht und was es Neues gibt. Ich gab kurze Antworten und sagte: "Sorry, mein Bus fährt mir davon"

Trotzdem hielten mich die vielen "Kurzgespräche" zu lange auf: Als ich bei der Eingangstür hinausging, sah ich, wie der Bus schon aus der Haltestelle los fuhr.

Wäre er erst eingefahren, hätte ich eine Chance gehabt (ich muss eine Straße überqueren), da er aber bereits abfuhr, war er weg.

Das brachte meinen Zeitplan durcheinander, weil ich dadurch zu spät zum vereinbarten Abholzeitpunkt meines jüngsten Kindes in den Hort kam - ich rief an, um zu sagen, dass ich zehn Minuten später komme.


Somit ist klar, dass sich durch das Homeoffice auch der stationäre Tag in der Firma ändert - er wird stressiger.

Morgen und Freitag darf ich zum Glück wieder mein geliebtes Homeoffice genießen - das entschädigt alles! 😊


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Homeoffice und die Machbarkeit

24.03.2021 um 19:16
Home Office ist mir dröge und ich mag die Interaktionen am Arbeitsplatz sowie im Zweifel Erreichbarkeit vor Ort viel eher. Arbeitsweg mit dem ÖPNV bestreiten bringt abstrakte Risiken, aber lassen wir die Gesichtspunkte weg so ist mir sporadisch Home Office lieber als primär Home Office.

So ne Art 25 75 Regel oder höchstens bis zu 50 50, links jeweils Home Office, rechts Präsenz.


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Homeoffice und die Machbarkeit

24.03.2021 um 19:36
Für mich ist Home-Office nichts, im Notfall kurz mal, das ist ok, aber auf Dauer klares Nein. Ich brauche die klare Trennung Arbeit-Privat.


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Homeoffice und die Machbarkeit

25.03.2021 um 02:38
Zitat von MrsKMrsK schrieb:Für mich ist Home-Office nichts, im Notfall kurz mal, das ist ok, aber auf Dauer klares Nein. Ich brauche die klare Trennung Arbeit-Privat.
So denke ich auch, und die kurzen Gespräche mit KollegInnen würden mir auch fehlen.
Allerdings habe ich auch nur einen kurzen Weg zur Dienststelle.
Vielleicht würde ich anders denken bei einer wesentlich längeren Anfahrt. Dann wären 1-2 Homeofficetage gar nicht verkehrt.


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Homeoffice und die Machbarkeit

25.03.2021 um 07:53
Zitat von MrsKMrsK schrieb:Für mich ist Home-Office nichts, im Notfall kurz mal, das ist ok, aber auf Dauer klares Nein.
Geht mir genauso, was auch an der kleinen Wohnung liegt, in der ich mich einfach wesentlich weniger gut bürotechnisch ausbreiten kann als im Büro, wo ich mehrere Bildschirme, einen großen Schreibtisch und auch sonst relativ viel Platz habe. In meiner Wohnung bin ich ziemlich beengt und muss am Küchentisch arbeiten. Für den Notfall mal okay, aber nicht für jeden Tag. Der Nachteil, wenn man in einer Großstadt wohnt, ist der knappe bzw. sehr teure Wohnraum, was sich beim Thema Homeoffice unangenehm bemerkbar macht.

Ein weiterer Vorteil im Büro ist die informelle Kommunikation, die es oft sehr einfach ermöglicht, die zu lösenden Probleme zu bearbeiten, da man einfach mal ein paar Worte wechseln kann, ohne dass man vorher eine Zoom-Konferenz planen und durchführen muss. Auf diese Weise tauschen wir häufig die benötigen Infos aus, indem wir kurz zwischen Tür und Angel drüber reden (nach dem Motto "Folgendes Problem.... weißt du was darüber?"). Beim Homeoffice ist man eben allein zuhause und isoliert, und es ist oft wesentlich mühsamer, an hilfreiche Informationen zu kommen, die in den Köpfen der Kollegen stecken.


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Homeoffice und die Machbarkeit

25.03.2021 um 08:22
Zitat von martenotmartenot schrieb:was auch an der kleinen Wohnung liegt, in der ich mich einfach wesentlich weniger gut bürotechnisch ausbreiten kann als im Büro, wo ich mehrere Bildschirme, einen großen Schreibtisch und auch sonst relativ viel Platz habe. In meiner Wohnung bin ich ziemlich beengt und muss am Küchentisch arbeiten. Für den Notfall mal okay, aber nicht für jeden Tag. Der Nachteil, wenn man in einer Großstadt wohnt, ist der knappe bzw. sehr teure Wohnraum, was sich beim Thema Homeoffice unangenehm bemerkbar macht.
Ja, das ist auch ein wichtiger Grund, der beengte Wohnraum. Meine Wohnung ist auch relativ klein und mein Schreibtisch steht zwar im Wohnzimmer, aber trotzdem verschwimmen da die Grenzen.

Mein Nachbar hat mir erzählt, dass sein Sohn auch von Home-Office nichts hält, Er ging dann bevor er zum Arbeiten anfing und wenn er aufgehört hatte immer eine Runde spazieren, als Ausgleich für den Arbeitsweg. Die Lösung fand ich irgendwie ganz gut.

Bei meinen Kollegen hat nur einer feste Home-Office-Tage, der Rest nimmt sie sich optional ( wenn private Termine anstehen oder im Winter aufgrund des Schnees).
Zitat von martenotmartenot schrieb:Ein weiterer Vorteil im Büro ist die informelle Kommunikation, die es oft sehr einfach ermöglicht, die zu lösenden Probleme zu bearbeiten, da man einfach mal ein paar Worte wechseln kann, ohne dass man vorher eine Zoom-Konferenz planen und durchführen muss. Auf diese Weise tauschen wir häufig die benötigen Infos aus, indem wir kurz zwischen Tür und Angel drüber reden (nach dem Motto "Folgendes Problem.... weißt du was darüber?"). Beim Homeoffice ist man eben allein zuhause und isoliert, und es ist oft wesentlich mühsamer, an hilfreiche Informationen zu kommen, die in den Köpfen der Kollegen stecken.
Ohja, würde ich Dienstag und Donnerstag als Home-Office nutzen, würde ich oben besagten Kollegen gar nicht mehr sehen, z.B.
Die Kommunikation leidet durch Corona eh schon.
Zitat von nairobinairobi schrieb:und die kurzen Gespräche mit KollegInnen würden mir auch fehlen.
Allerdings habe ich auch nur einen kurzen Weg zur Dienststelle.
Vielleicht würde ich anders denken bei einer wesentlich längeren Anfahrt. Dann wären 1-2 Homeofficetage gar nicht verkehrt.
Würden mir auch fehlen die kurzen Gespräche mit den Kollegen.
Hab auch nur einen kurzen Weg zur Dienststelle, aber selbst Kollegen mit langer Anfahrt kommen gerne ins Büro.


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Homeoffice und die Machbarkeit

25.03.2021 um 08:47
Zitat von martenotmartenot schrieb:Ein weiterer Vorteil im Büro ist die informelle Kommunikation, die es oft sehr einfach ermöglicht, die zu lösenden Probleme zu bearbeiten, da man einfach mal ein paar Worte wechseln kann, ohne dass man vorher eine Zoom-Konferenz planen und durchführen muss. Auf diese Weise tauschen wir häufig die benötigen Infos aus, indem wir kurz zwischen Tür und Angel drüber reden (nach dem Motto "Folgendes Problem.... weißt du was darüber?"). Beim Homeoffice ist man eben allein zuhause
Dafür haben wir eine WA-Gruppe, funktioniert gut.

Für mich ist HO ein Segen. Allein, dass der nervige Arbeitsweg entfällt. Ich muss 1 max. 2 x die Woche ins Büro und genieße das sehr. Ich bin mit allerlei Erkrankungen gestraft, u. a. chronischem Darmzeugs. Mir keine Gedanken mehr machen zu müssen, wie ich jetzt in einem darmdesolaten Zustand zur Arbeit komme, hat meine Lebensqualität enorm erhöht.

Mich gruselts vor einer Beendigung des Homeoffice. Jetzt wo ich weiss, dass es halt auch anders geht.


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Homeoffice und die Machbarkeit

25.03.2021 um 08:49
Ich gehöre auch eher der Fraktion an, die lieber im Büro arbeitet. Natürlich hat Homeoffice auch seine Vorzüge, zum Beispiel bei der Planung von privaten Terminen oder der nicht vorhandene Arbeitsweg. Aber auf Dauer ist das nichts für mich und ich bin froh zwischendurch im Büro zu sein. Das gibt mir auch Motivation für die Arbeit.

Ich habe generell schon ein Problem auf Menschen zuzugehen. Durch Homeoffice hat sich dies in den letzten Monaten deutlich verstärkt und ich schiebe leider erforderliche Absprachen mit Kollegen oder Externen vor mir her. Das macht mir dann natürlich Problemen in den Arbeitsabläufen. Mir ist das Problem bewusst, ich versuche dagegen anzugehen, aber schaffe es leider phasenweise mehr schlecht als recht. Das zermürbt mich ziemlich.

Des Weiteren fehlen mir einfach Menschen um mich rum. Klingt vielleicht paradox aufgrund meiner Schwierigkeiten auf Menschen zuzugehen, aber es fehlt dennoch Leben um mich rum. Man vereinsamt ziemlich.


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Homeoffice und die Machbarkeit

25.03.2021 um 08:49
Zitat von Rhea_Lee_TateRhea_Lee_Tate schrieb:Mich gruselts vor einer Beendigung des Homeoffice.
So empfindet es jeder anders. Mich würde es gruseln, wenn es zu einer Homeoffice-Pflicht kommen würde. Ich finde es eine regelrechte Befreiung, dass ich an den Arbeitstagen wenigstens noch ins Büro kann. Eine der wenigen Abwechslungen in der heutigen Zeit. Und da hier sowieso nur wenige Kollegen sind, ist auch die Infektionsgefahr gering (zum Teil bin ich ziemlich der einzige weit und breit).


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25.03.2021 um 08:52
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Man vereinsamt ziemlich.
Das ist auch ein großes Problem bei mir. Da ich allein wohne und eine Fernbeziehung habe (und mein Partner außerdem momentan krank und in einer Reha-Klinik ist), fühle ich mich oft sehr einsam und isoliert. Das Büro ist wenigstens ein Ort, wo ich zumindest noch einige Kollegen antreffe, auch wenn es hier immer wieder zu Phasen kommt, in denen ich fast allein bin.


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