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Homeoffice und die Machbarkeit

39 Beiträge, Schlüsselwörter: Familie, Arbeiten, Arbeitszeit, Balance, Life, Work, Homeoffice

Homeoffice und die Machbarkeit

26.03.2020 um 11:32
rambaldi schrieb:Überflüssige Meetings? :-)
Na, das auch. Aber ich meinte ausgiebige private Internetnutzung un Dinge in der Art.
itfc schrieb:zu Hause wäre es ja egal ob ich von 5 Uhr an oder auch bis 24 Uhr arbeite
Solange Du die Gesetze zum Schutz der Arbeitnehmer einhältst (z.B: Arbeitszeitgesetz), im Grunde ja. Wobei es meist eher einer konzentrierten Arbeit abträglich ist, extreme Zeitmodelle zu fahren. Da hängt es dann letztlich an der Verantwortung des Einzelnen, das zu beurteilen.
Im Grunde kommt es darauf an, ob man sich fair verhält oder nicht.
Thranduil schrieb:Wir können unsere Aufgaben zum Teil spät Abends oder eben morgens sehr früh machen. Ist die kleine Wach gehts in eine Art Schichtdienst in ca 2,5h Blöcken. So hat immer einer die volle Aufmerksamkeit fürs Kind bzw für die Arbeit.
Das ist natürlich der Idealfall. Wenn HO so funktioniert, ist es prima.


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Homeoffice und die Machbarkeit

26.03.2020 um 11:44
Ich habe letzte Woche auch angefangen das erste mal im Home Office zu arbeiten, am Anfang dachte ich das es ja total einfach wird, aber ich habe direkt am ersten Tag gemerkt wie viel Disziplin man haben muss..

Mir hat ein Artikel von der Welt ein bisschen geholfen, in dem es um Tipps und Tricks fürs Home Office geht. Jetzt klappt es eigentlich echt gut. Hab euch den Artikel mal verlinkt.

https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article173201436/Homeoffice-Mit-diesen-zehn-Tipps-sind-Sie-zu-Hause-produktiv.htm...


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Homeoffice und die Machbarkeit

26.03.2020 um 15:20
kleinundgrün schrieb:itfc schrieb:
zu Hause wäre es ja egal ob ich von 5 Uhr an oder auch bis 24 Uhr arbeite
Solange Du die Gesetze zum Schutz der Arbeitnehmer einhältst (z.B: Arbeitszeitgesetz), im Grunde ja. Wobei es meist eher einer konzentrierten Arbeit abträglich ist, extreme Zeitmodelle zu fahren. Da hängt es dann letztlich an der Verantwortung des Einzelnen, das zu beurteilen.
Im Grunde kommt es darauf an, ob man sich fair verhält oder nicht.
Die Konzentration ist bei mir auch eher das Problem. Dadurch kommen sehr viele Überstunden zusammen und weniger Schlaf natürlich. Tagsüber mit Kind halte ich es irgendwie am Laufen, komplexe Themen müssen eher früh oder sehr spät angegangen werden. Das rädert und ist weniger produktiv. Man muss ja auch auf sich achten. Ich kam jetzt 2 Wochen ok über die Runden
Merke aber massive Erschöpfung einkehren.


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26.03.2020 um 15:51
@Thranduil
Wie alt ist denn Dein Kind?


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26.03.2020 um 16:17
@kleinundgrün

Fast 3


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Homeoffice und die Machbarkeit

26.03.2020 um 16:26
Das läuft dann nicht nebenher. Da hilft nur eine strenge Disziplin.

Wenn Du einen Partner hast, ist strikte Arbeitsteilung angesagt. "Im Homeoffice" bedeutet eben "auf Arbeit" und nicht "jederzeit verfügbar".
Das ist eben das Problem, wenn man physisch verfügbar ist, dann fällt es schwer, das nicht zu sein.

Häusliche Tätigkeiten und arbeiten muss man trennen. Fließende Übergänge und hin- und herspringen führt dazu, dass man beides nicht richtig macht. Nur ist die Versuchung da sehr groß.


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Homeoffice und die Machbarkeit

26.03.2020 um 16:54
Ich bin ja Lehrer im Homeoffice - ich wünsche mir, das die Schule beginnt. Warum?

(a) Es geht so viel Zeit für Blödsinn drauf. Die Mutter, die fünfmal anruft, weil sie keine Mails
bekommt, schwört, dass sie im Spam nachgeschaut hat um die Mails nach dem fünften
Anruf dann doch zu finden. Schüler, denen man ständig hinterher telefonieren muss und
die dann doch nichts machen ....

(b) Meine Klasse ist - wie im Unterricht auch - die high achievers, die noch von ihren Eltern
maximal gepusht werden und die schon dienstags schreiben, dass sie mit allen Aufgaben
durch sind - die wissen durch den kompetenten 1:1 Unterricht daheim dann mehr als
nach drei normalen Schulwochen.

Die Willigen, aber schwachen Schüler - von denen bekommt man ständig Mails und sie
fragen nach - weil sie daheim niemand unterstützen kann - das ist super, dazu ist man da,
aber man verbraucht da eben sehr viel Zeit mit einzelnen Schülern und ihren Problemen
(wobei der Gruppe mal 1:1 virtuelle Zuwendung sehr gut tut).

Jetzt die problematischen Gruppen: Die Pretenders ... die, die so tun, als ob alles supi
läuft - dabei rufen sie die Arbeitsblätter gar nicht erst ab.

Die U-Boote. Denen muss man hinterhertelefonieren und es geht oft niemand ran. Und
wenn erfährt man, dass die Arbeitsblätter noch nicht mal ausgedruckt sind ....

GLG
Miss Mary


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Homeoffice und die Machbarkeit

26.03.2020 um 17:54
Thranduil schrieb:Dadurch kommen sehr viele Überstunden zusammen und weniger Schlaf natürlich
In meinem Job kann ich kein Homeoffice machen zum größten Teil
Aber ich bin schon immer Frühaufsteher . Innere Uhr halt.
Den administrativen Teil meiner Arbeit mache ich oft morgens um 4 oder 5 , Patientendaten an die Firma senden und abgleichen .
Da bin ich konzentrierter als Mittags oder Nachmittags . Jeder ist halt anders.
Warum kommen deiner Meinung nach Überstunden zusammen ? Wenn man das selbe Arbeitspensum wie in der Firma hat und sich die Zeit frei einteilt , hast du die selbe Stundenzahl.
kleinundgrün schrieb:Wenn Du einen Partner hast, ist strikte Arbeitsteilung angesagt. "Im Homeoffice" bedeutet eben "auf Arbeit" und nicht "jederzeit verfügbar".Das ist eben das Problem, wenn man physisch verfügbar ist, dann fällt es schwer, das nicht zu sein.
Meine letzte Partnerin hat das verstanden. Wenn ich sagte , ich bin nun 2 Stunden mit Papierkram beschäftigt hatte ich Ruhe .
Ich denke es ist eher eine Frage der Gewohnheit das man vor Partnern , Kindern … Ruhe hat

@missmary
Sehr Interessant was du über "onlineunterricht" schreibst.
Das pushen der Eltern kenne ich aus dem Bekanntenkreis ( Meine Ex hatte einen 8 jährigen Sohn )
In Bayern ist in der 4 Klasse die Einteilung ob Gymnasium , Realschule …..
Da pushen die Eltern ohne Ende.
Eine Lehrerin hat es bei Aufgaben die über längeren Zeitraum unterbunden , indem sie per Mail immer nur " Teile" der Aufgabe freigab.


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Homeoffice und die Machbarkeit

26.03.2020 um 17:58
itfc schrieb:Warum kommen deiner Meinung nach Überstunden zusammen ? Wenn man das selbe Arbeitspensum wie in der Firma hat und sich die Zeit frei einteilt , hast du die selbe Stundenzahl.
Das war auf meinen Job bezogen. Ich bin in der IT und die Plattform muss von 8-17h laufen. Das mach ich eh. Irgendwelche Fixe von Problemen oder patches einspielen und testen geht nur schwer mit der kleinen dabei. Das muss dann umgelegt werden. Geht leider bei mir ur zum teil. Aber dafür ausschließlich im HO. Dazu die viele Zeit mit der Familie ist ein Glücksfall für mich. Einzig negativ für mich ist dann die Müsigkeit. Aber meine Tochter ist fast 3. Schlaflose Wochen kenne ich noch :)


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Homeoffice und die Machbarkeit

26.03.2020 um 18:02
@Thranduil
Ok , dann ist es klar , wenn es ein festes Zeitfenster gibt. In deinem Fall ist es auch schwer , der kleinen klar zu machen das Papa da ist aber eigendlich nicht , weil er Arbeit hat


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Homeoffice und die Machbarkeit

26.03.2020 um 18:39
Ich denke, es kommt immer auf die Branche und die Position an. Aber Homeoffice hat auch seine Tücken. Es ist nicht leicht, Arbeit, Familie und Freizeit sauber zu trennen, wie man es bei einem Achtstundentag im Büro kann. Ich erinnere mich ungern an Tages- bzw. Nachtzeiten, in denen das Telefon klingelte, weil in Indien oder sonstwo durch die Zeitverschiebung Leute arbeiteten (und was wissen wollten), wenn ich noch nicht oder nicht mehr ganz wach war.


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Homeoffice und die Machbarkeit

26.03.2020 um 21:16
@Doors


Sprichst du bei indischen Anrufen von IT-Rufbereitschaften? :D


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Homeoffice und die Machbarkeit

26.03.2020 um 22:04
ich habe morgen meinen ersten Homeoffice tag. Mir graut es davor. Ich muss zur gleichen Zeit in der ich sonst im Büro wäre zuhause vor dem PC sitzen. ich kann nicht einfach die Zeiten verschieben weil ich zu bestimmten Zeiten telefonisch erreichbar sein muss, das ist aber auch gut da kann ich nicht von anderen Sachen abgelenkt werden.
Den größten Teil meiner Arbeit kann ich nicht von zuhause aus erledigen, da wir viel mit Papier arbeiten das Patientendaten enthält. Das darf ich wegen der Ärztlichen Schweigepflicht nicht aus dem Labor mitnehmen. Rechnungsdruck -und versendung laufen auch nur aus dem Büro.
Aber durch die Möglichkeit das immer zwei bis drei Kollegen zuhause sind wird unser 8 Personenbüro leiser und wir haben mehr Luft, das Arbeiten wird angenehmer


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Homeoffice und die Machbarkeit

gestern um 08:49
@Thranduil

Datenverarbeiter, mit denen ich in meiner Zeit als Betreuer wissenschaftlicher Fachzeitschriften zu tun hatte.


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Homeoffice und die Machbarkeit

gestern um 10:03
missmary schrieb:Ich bin ja Lehrer im Homeoffice
Meine schulpflichtigen Kids sind auch mit den Lehrern verbunden.

Die Kids beschweren sich schon, dass ich strenger bin, wie die Lehrer in der Schule.
Ich finde, dass Eltern Strafen zahlen müssten, wenn sie sich nicht darum kümmern, dass die Kids ihre Lehrpläne machen.


Auch ich finde, dass Homeoffice neben kleinen Kindern schwer möglich ist. Kleine Kinder wollen ständig beschäftigt werden und müssen beaufsichtigt werden - da kann man nicht "richtig" arbeiten.

Auch mit Schulkindern ist Homeoffice nicht ganz so einfach, weil man dahinter sein muss, was sie machen. Aber das geht im Notfall.


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Homeoffice und die Machbarkeit

gestern um 16:43
Ich hatte eigentlich keine Probleme, Homeoffice, Haushalt und Kinder unter einen Hut zu bringen. Okay, das war ja auch schon lange vor Quarantäne-Zeiten. Die Kinder waren in der Kita bzw. in Schule und hinterher Hort, bzw. in einer Ganztagsschule. Da hatte ich sie nicht dauernd am Hals und unterrichten musste ich sie auch nicht. Da gab es noch Lehrer und Schulen.

Die Kids wussten: Tür vom Arbeitszimmer zu: Papa arbeitet, darf nur gestört werden, wenn das Haus brennt oder Geschwisterkind vom grossen bösen Wolf gefressen wird. Daran haben sie sich eigentlich immer gehalten. Ich denke aber auch, dass das sehr von den Kindern, der Art der Arbeit und den Wohnverhältnissen abhängt.

Bei meiner Ältesten war es trotz räumlicher Beschränktheit und Alleinerziehung auch kein Problem. Wir hatten unsere festen Arbeitszeiten, in denen sie Hausaufgaben machte oder lernte und ich Artikel schrieb. Das ging sogar in einem Raum.

Für alle Homeoffice/Homeschooling-Geschädigten:

Youtube: So klappt das Homeschooling | extra 3 | NDR


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Homeoffice und die Machbarkeit

heute um 08:55
itfc schrieb: Sehr Interessant was du über "onlineunterricht" schreibst.
Das pushen der Eltern kenne ich aus dem Bekanntenkreis ( Meine Ex hatte einen 8 jährigen Sohn) In Bayern ist in der 4 Klasse die Einteilung ob Gymnasium , Realschule …..
Da pushen die Eltern ohne Ende.
Eine Lehrerin hat es bei Aufgaben die über längeren Zeitraum unterbunden , indem sie per Mail immer nur " Teile" der Aufgabe freigab.
Bei uns in B-W ist es so, dass der Elternwille zählt - und nur dieser. Klappt bei den berühmten 80% der Schüler super - die anderen 20% oder 30% sind das Problem - so eine Klasse war noch nie leistungshomogen - du hast aber Kinder gerade in der Orientierungsstufe, die intellektuell völlig überfordert sind. Mit einem "Normalpensum" Wochenplan sind diese in tausend kalten Wintern überfordert. Wenn das mit einem nicht-kindzugewandten Elternhaus gepaart ist - dann ist das ein großes Problem, weil die Kinder daheim Erwartungen ausgesetzt sind, die sie einfach nicht erfüllen können.

Dann gibt es eben auch in der Mittelschule in der Orientierungsstufe Kinder, die absolut fürs Gymnasium geeignet sind - die haben den identischen Wochenplan am Dienstag fertig. Das sind oft die, die aus bildungsnahen Elternhäusern kommen und du bekommst dann Anfragen nach "mehr" Material, d.h. diese Kinder erzielen mit jedem Tag Homeunterricht einen enormen Vorteil. Das sind auch oft die Eltern, die Netzwerke haben (der Lateinlehrer meines Sohnes lebt für Latein und dreht nun die Lateinstunden auf Video und schickt Unmengen Material und hat noch eine Hotline geschaltet, die lernen in drei Wochen Latein bestimmt den Stoff für sechs) - ich weiß, dass nun auch Schüler, die den Lateinlehrer gar nicht haben, auf diese Videos zurückgreifen = d.h. mit jedem Tag wird das Leitungsgefälle größer. Freunde von uns, wo das Kind nun in der 4. Klasse ist, haben sich das Mathebuch Klasse 5 ausgeliehen - das Kind geht nächstes Jahr in Mathe super vorbereitet aufs Gymnasium.

Du musst also Differenzieren - normal machst du das im Unterricht automatisch - jetzt obliegt praktisch die Differenzierung der Einschätzung der Eltern - und weil sich die Eltern des schwachen Kindes jetzt beweisen müssen, dass "ihr Kind nicht anders ist als die anderen" wird da daheim mit irrem Druck gearbeitet oder sofort kapituliert - je nach Strategie in der Familie.
FerneZukunft schrieb:Meine schulpflichtigen Kids sind auch mit den Lehrern verbunden.

Die Kids beschweren sich schon, dass ich strenger bin, wie die Lehrer in der Schule.
Ich finde, dass Eltern Strafen zahlen müssten, wenn sie sich nicht darum kümmern, dass die Kids ihre Lehrpläne machen.
Es gibt definitiv Kinder von zugewandten Eltern, die durch den häuslichen 1:1 Unterricht mehr lernen als im normalen Schulbetrieb.

Ich habe gestern mal die Eltern/ Schüler meiner Klasse abtelefoniert, von denen ich seit Schulschluss nichts mehr gehört habe. Das waren ca. 20% der Klasse und ich hätte dir schon letzte Woche sagen können, wer das sein wird.

Bei einem stimmten sämtliche in der Schule hinterlegte Nummern nicht mehr, einmal ging die Mailbox dran (es wurde zumindest gestern auch nicht mehr zurückgegerufen), einmal reichte die Sprachkompetenz des Elternteils nicht. = 10%, die nun praktisch verloren sind.

Einmal sagte man, man wäre einfach mit anderen Dingen beschäftigt und schaue mal, ob man noch "dazu käme" sich um die Schulaufgaben zu kümmern. Ein Vater war völlig ungehalten und verwies auf seinen geschützten häuslichen Bereich und er wolle keine "Kontrollanrufe" - er würde das schon selbst in die Wege leiten, was er für nötig halte. Das dritte Elternteil sagte - dass das Kind fertig wäre - allerdings liegen alle erforderlichen Materialien noch unter der Bank im Klassenzimmer = 10%, die auch noch nichts arbeiten.


Was mich nun echt stört, ist die Selbstverständlichkeit, mit dem einige wenige Schüler und Eltenr über deine Zeit verfügen "Sie sind ja ohnehin daheim, gell, dass Ihnen nicht langweilig wird" ... Klar - im Gegensatz zu anderen Jobs ist das nun Jammern auf voll hohem Niveau. Da ist die Mutter, die um 21 Uhr per Skype anruft (warum? Will sie sehen, wie ich gemütlich auf dem Sofa sitze?), die, die mich bittet, die Arbeitsblätter auszudrucken und per Post zu schicken (was natürlich zu meinem Job gehört) und mir auf meine Rückfrage, ob die Sachen ankommen, mittteilt, dass sie nach der ersten Email doch noch eine Druckerpatrone aufgetrieben hat (es aber nicht für nötig hielt, mir zu sagen, dass ich nicht 1x die Woche in die Schule und auf die Post fahren muss).

Mich schrieb letzte Woche eine Mutter an, das Kind habe zwei Hauptfachbücher/ Arbeitshefte wohl in der Schule vergessen. Ich habe am Freitag vor Schulschluss schon geschaut, dass alles mitgenommen wurde und auch am Montag nochmal überprüft, dass alle Fächer leer sind. Als am Montag (letzter Schultag) der Unterricht zu Ende war, kam ein unangemeldetes Elternteil, um für sein krankes Kind Material abzuholen, während die Kinder den Unterrichtsraum verließen und einige Spezialisten haben diese Momente genutzt, die Bücher wieder in ihr Fach zu stellen oder unter der Bank zu "vergessen".

Wir haben gleich mit dem ersten Wochenplan abgefragt, ob jeder alles hat - diese Mutter hat das bejaht (in der ersten Woche war ich ohnehin für die Notbetreuung und andere Dinge in der Schule). Ich hatte gar keine Chance, auf die Mail zu reagieren, weil diese Mutter direkt nach Drücken des "Send" Buttons den zweiten Fachlehrer angeschrieben hat, den es betraf - wäre es blöd gelaufen, währen wir beide wegen der fehlenden Bücher in die Schule gefahren.

Wir fanden zufällig raus, dass wir beide den Auftrag "fehlende Bücher besorgen" bekommen hatten und sprachen uns ab. Ich suchte also eine passende Kiste, fuhr in die Schule - das Fach des Schülers ist leer, unter der Bank ist auch nichts - die Bücher müssen also woanders ein. Habe das Kind aus der Schule angerufen, der AB ging dran - bis jetzt keine Reaktion, also auch kein "Entschuldigung, sind doch aufgetaucht" oder so.

Mittwoch meldete sich eine Mutter, dass sie die Aufgaben für die Woche nicht bekommen hätten. Stellte sich raus, dass sie die alte Arbeitsadresse ihres Mannes hinterlegt hatte, auf die er nun keinen Zugriff mehr hatte = nicht mein Verschulden. 30 Minuten später rief sie an, sie hätte immer noch nichts bekommen und ob ich nicht mal schneller ....? Früher hätte man da einen Mitschüler angerufen. Ich hatte die Blätter geschickt, sie fand sie dann im Spamordner.

Ich bin wirklich 20%- 30% mit so einem Müll beschäftigt. Das ärgert mich total.


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Homeoffice und die Machbarkeit

heute um 10:38
missmary schrieb:Es gibt definitiv Kinder von zugewandten Eltern, die durch den häuslichen 1:1 Unterricht mehr lernen als im normalen Schulbetrieb.
Das trifft auch auf meine Kinder zu.
Die Lehrer sind aber keinesfalls daran schuld. Meine Kinder fühlen sich schlicht und einfach daheim wohler, als in der Schule.
Sie hoffen sogar, dass sie nie mehr in die Schule gehen müssen und es immer so weiter geht.
missmary schrieb:Ich bin wirklich 20%- 30% mit so einem Müll beschäftigt. Das ärgert mich total.
Ich verstehe Dich gut. Mich würde das von Dir beschriebene Verhalten mancher Eltern auch ärgern.


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Homeoffice und die Machbarkeit

heute um 11:07
Ein gutes Instrument für Homeschooling und Videokonferenzen soll zoom.us sein


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