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Kann man ganz alleine leben? Braucht man andere Menschen?

143 Beiträge, Schlüsselwörter: Einzelgänger

Kann man ganz alleine leben? Braucht man andere Menschen?

23.05.2020 um 12:31
@CICADA3301

jo sicher

ich glaube am wichtigsten ist , seinen EIGENEN kopf zu haben :)

daher mach das wies dir zusagt - und lass dir von absolut keinem reinquatschen

jeder mensch ist anders oder ?

ich denk halt immer an die aussage von tyler durden: alles was du besitzt , besitzt irgendwann dich

das ist n guter spruch find ich … und gilt auch fürs zwischenmenschliche

Boa ey ich hab so viele menschen gekannt die an dem zwischenmenschlichen zerbrochen sind … manche sogar bis hin zum Selbstmord

das ist doch IDIOTIE :D

und DANN - wenn man erstmal eine eigene Insel ist , dann kann man ganz locker zu den Bongos gehen :) spass haben … und sich keinen kopf machen


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Kann man ganz alleine leben? Braucht man andere Menschen?

23.05.2020 um 13:11
Die Gesellschaft fußt auf gegenseitiger Abhängigkeit. Ich denke nicht, dass es einem handelsüblichen Menschen möglich ist, ohne Kontakt zu anderen zu überleben. Man denke bloß an Versorgung (z.B. Arzt, Nahrung...). Die heutigen Menschen sind auf ein Leben in der Gesellschaft angewiesen.


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Kann man ganz alleine leben? Braucht man andere Menschen?

23.05.2020 um 20:08
SirPleasant schrieb:Die heutigen Menschen sind auf ein Leben in der Gesellschaft angewiesen.
Nicht nur die heutige. Der Mensch ist ein Sozialwesen; selbst der von der Gesellschaft abgeschottete japanische Hikikomori hat via Internet "soziale Kontakte".
Absolut und total allein für sich zu sein, abgeschottet von jeglicher Sozialität, würde - abgesehen von einem Blockhütte-in-Kanada-auf-Zeit- Leben - zu seelischer Verarmung führen.


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Kann man ganz alleine leben? Braucht man andere Menschen?

23.05.2020 um 22:04
Eben, der Mensch ist ein soziales Wesen. Ohne Sozialkontakte kein Austausch, keine Weiterentwicklung. Ich denke, eben dieses Sozialverhalten ist es, was den Menschen erst zum Menschen macht. Natürlich geht es auch ohne. Ohne Sozialkontakte und ohne Möpse, aber, wie Loriot sagte: "Ein Leben ohne Mops ist möglich - aber sinnlos." Das gilt sinngemäss auch für Sozialkontakte.


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24.05.2020 um 09:12
@Doors
Wenn ich @Dr.Manhattan richtig verstehe, möchte er gar nicht auf Sozialkontakte verzichten. Er möchte sich lediglich emotional abschotten, teflonisieren quasi, damit ihm nicht wehgetan werden kann.

Was ist ein Mensch ohne Emotionen? Ein Zombie!!!

Die eigentliche Frage ist, wieso verletzen einen die Dinge, die am Nächsten nahezu abperlen? Kerben aus der Vergangenheit, mangelndes Selbstwertgefühl? Fragen über Fragen.

Joa, daran zu arbeiten kann eine Lebensaufgabe werden. Totaler emotionaler Rückzug erscheint tatsächlich als das kleinere Übel. Aber die Verbitterung bliebe und würde aus allen Poren triefen.

Puh, für manche ist das Leben ein Kampf.


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24.05.2020 um 09:31
Ich finde @Dr.Manhattan Einstellung gut. Denke und handele seit einigen Jahren ähnlich.
flüchtig schrieb:Wenn ich @Dr.Manhattan richtig verstehe, möchte er gar nicht auf Sozialkontakte verzichten. Er möchte sich lediglich emotional abschotten, teflonisieren quasi, damit ihm nicht wehgetan werden kann.

Was ist ein Mensch ohne Emotionen? Ein Zombie!!!
Quatsch, kein Zombie. Er vermeidet nur unnötigen Stress, Kummer und Kompromisse, die die eigene Selbstentfaltung bremsen.
Er gestaltet sich sein Leben wesentlich einfacher und vor allem freier/unabhängiger.
Emotionen wird er genug haben, nur wird er sich nicht mehr von ihn leiten, beherrschen lassen. Er hält seine Emotionen unter Kontrolle und denkt auch erst mal vorrangig nur an sich selbst, an sein Wohlbefinden. Das sollte auch oberste Priorität haben.


Diese Denk- und Handlungsweise ist gut, denn man gelangt dadurch niemals mehr in eine soziale Abhängigkeit - auch auf Liebe bezogen.
Beweisen muss man auch niemanden mehr was, sondern nur noch sich selbst, wenn man es für sich will.

Sozialkontakte schön und gut, aber es ist ebenso gut, wenn man weiß, dass man auch ohne sie leben und klarkommen kann. Also auch mit sich selbst glücklich und zufrieden und im Reinen sein kann.
Diese Erkenntnis ist sehr viel wert, denn sie löst von Zwängen, zwanghaftem Verhalten, womit ich auch Anpassung und gesellschaftliche und emotionale Abhängigkeit meine, und macht auch sorgloser.


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24.05.2020 um 10:19
@rhapsody3004
Wenn das Dein Weg ist, um glücklich durchs Leben zu gehen, dann ist es so. Für mich ist das Leben nicht schwarz oder weiß. Es ist bunt
und hat nicht nur Extreme.
rhapsody3004 schrieb:Er vermeidet nur unnötigen Stress, Kummer und Kompromisse, die die eigene Selbstentfaltung bremsen.
rhapsody3004 schrieb:Emotionen wird er genug haben, nur wird er sich nicht mehr von ihn leiten, beherrschen lassen. Er hält seine Emotionen unter Kontrolle und denkt auch erst mal vorrangig nur an sich selbst, an sein Wohlbefinden. Das sollte auch oberste Priorität haben.
Emotionen bedeuten Stress, Kummer und Kompromisse, die die eigene Selbstentfaltung bremsen? Kein Mensch der Welt hat mich jemals daran gehindert, mich selbst zu entfalten, gut für mich zu sorgen whatever. Weshalb auch? Jemand, der in einer gesunden Beziehung zu mir steht, möchte nichts lieber, als dass es mir gut geht. Und was Kompromisse angeht, ja, die geht man ein und sie sollten sich die Waage halten. Wenn ich Lust auf See habe und die anderen Lust auf Wandern, dann gehe ich Wandern und freue mich auf eine geile Zeit, anstatt dem See hinterher zu heulen. Oder ich nehme den See und niemand ist mir böse. Was ist daran so kompliziert?
rhapsody3004 schrieb:Diese Denk- und Handlungsweise ist gut, denn man gelangt dadurch niemals mehr in eine soziale Abhängigkeit - auch auf Liebe bezogen.
Beweisen muss man auch niemanden mehr was, sondern nur noch sich selbst, wenn man es für sich will.
Ich begebe mich doch nicht, wenn ich liebe, in eine Abhängigkeit. Was ist das für ein Quatsch? In meinen Augen ist das eine ziemlich falsch verstandene Art der Liebe. Und wieso muss ich jemandem, den ich liebe, etwas beweisen? Was soll ich ihm beweisen müssen? Dass ich toll bin? Dass ich liebenswert bin? Grundgütiger! Wir scheinen Liebe und Beziehungen ziemlich unterschiedlich zu interpretieren und zu leben.
rhapsody3004 schrieb:Sozialkontakte schön und gut, aber es ist ebenso gut, wenn man weiß, dass man auch ohne sie leben und klarkommen kann. Also auch mit sich selbst glücklich und zufrieden und im Reinen sein kann.
Diese Erkenntnis ist sehr viel wert, denn sie löst von Zwängen, zwanghaftem Verhalten, womit ich auch Anpassung und gesellschaftliche und emotionale Abhängigkeit meine, und macht auch sorgloser.
Man muss sogar dafür Sorge tragen, dass man mit sich selbst glücklich und im Reinen ist, unabhängig von Sozialkontakten. Es ist nicht die Aufgabe der Anderen, sich um mein Wohl zu kümmern, denn wenn sie es täten, wer würde sich denn in der Zeit um ihr Wohl kümmern? Beides gleichzeitig geht nicht und jeder weiß am besten selbst, was gut für ihn ist. Die Anderen, die können lediglich für das Sahnehäubchen sorgen. Schön, wenns da ist, kein Beinbruch, wenns mal fehlt :-)

Aber seis drum. Leben und leben lassen, so banal, so richtig.


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24.05.2020 um 11:16
@rhapsody3004

so siehts aus :)

es gibt SO viel da draussen … gerade als Mystiker erforscht man all die Unendlichkeiten jenseits von gut und böse.

mir tun die leute leid die ihr leben lang irgendwelchen menschen nachhecheln - und im grunde nichts aus sich machen.

wie gesagt ich kenn zig leute die nen totalabsturz hatten wegen irgendwelchen honks und sich nie mehr erholen - sowas wird mir nicht (mehr) passieren

so lernt man dazu ne ?

und im grunde gehört genau sowas zum spirituellen leben dazu

und ja die Erfahrung ist toll - all deine Bekanntschaften werden auf einmal mega entspannt … auch weil eben das energiesauge spiel aufhört


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Kann man ganz alleine leben? Braucht man andere Menschen?

24.05.2020 um 11:26
flüchtig schrieb:Ich begebe mich doch nicht, wenn ich liebe, in eine Abhängigkeit. Was ist das für ein Quatsch?
Doch irgendwie schon. Diese Art des Gefühls bringt auch irgendwie eine Art Käfig mit sich, in dem man gefangen ist und nicht so frei bestimmt denken kann wie man es eigentlich möchte.

Kann das schlecht beschreiben. Dieses Gefühl der Liebe, welches vom Gehirn ausgeht, zwingt einen automatisch dazu an diese Person, die man liebt, zu denken. Auch dann und das ist das wirklich Schlimme daran, wenn man gar nicht an sie denken will oder nicht mehr an sie denken will. Diese Gedanken können dann hinderlich sein.

Liebe kann schön und gut sein, hat aber auch viele Nebenwirkungen. Möchte man diese Nebenwirkungen nicht mehr spüren, erleben, versucht man alles erst gar nicht wieder zu lieben, sich nicht mehr von Gefühlen leiten und in einen Käfig sperren zu lassen, aus dem man mal mehr oder weniger schwer wieder ausbrechen kann.
Vermeidungstaktik bzgl. der Liebe bzw. überhaupt dieser Gefühle kann man daher ruhig mal probieren.
Familie ausgenommen.

Ohne Gefühle für einen anderen Menschen lebt es sich definitiv sorgloser und freier.


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Kann man ganz alleine leben? Braucht man andere Menschen?

24.05.2020 um 11:34
rhapsody3004 schrieb:Kann das schlecht beschreiben. Dieses Gefühl der Liebe, welches vom Gehirn ausgeht, zwingt einen automatisch dazu an diese Person, die man liebt, zu denken. Auch dann und das ist das wirklich Schlimme daran, wenn man gar nicht an sie denken will oder nicht mehr an sie denken will. Diese Gedanken können dann hinderlich sein.
Hab letztens irgendwo gelesen, das Hirnforscher festgestellt haben, das man irgendwie "unzurechnungsfähig" ist. Liegt an den ganzen Hormonen. Natürlich bleibt dabei die "Selbstbestimmung" auf der Strecke.
Die "kunst" besteht wohl, wie so oft im Leben, darin, einen guten Mittelweg zwischen "Gefühllos-Zombie" und "gefühlsüberwältigter Zombie" zu finden ;).


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24.05.2020 um 11:43
Yooo schrieb:Schwierig wird das für mich erst, wenn ich in einen Raum voller Menschen bin und ich von diesen ganzen Eindrücken bombardiert werde.
Das ist für mich schlimmer als 2 Wochen Isolation.
Der Fall aber, dass viele Menschen von denen irgendwas von dir wollen oder du in eine Abhängigkeit zu ihnen gerätst, der ist doch aber gar nicht existent?

Für mich klingt das eigentlich schon nach einer seelischen Störung und Sozialphobie und ist wert mal aufgearbeitet zu werden mit einem Psychotherapeuten..

Was ist denn der Unterschied wenn du in einen Zoo gehst und dort viele Tiere sind, oder wenn du wohin kommst wo viele Menschen sind?
Wieso hast du das Gefühl die wollen alle irgendwas von dir?
Vielleicht ist es etwas unterbewusstes was sich festgesetzt hat.
So in der Art als wüsste ich unterbewusst meine Mitmenschen wählen teilweise DIE LINKE oder die AfD. Und wenn ich einen Raum betrete und unterbewusst denke die wollen von mir dass ich ihre Ansichten verstehe und teile, dann fühlt man sich unwohl wenn politisch eher Mitte ist oder grundsätzlich gar nichts damit am Hut haben möchte...


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24.05.2020 um 11:44
Vomü62 schrieb:Hab letztens irgendwo gelesen, das Hirnforscher festgestellt haben, das man irgendwie "unzurechnungsfähig" ist. Liegt an den ganzen Hormonen. Natürlich bleibt dabei die "Selbstbestimmung" auf der Strecke.
Die "kunst" besteht wohl, wie so oft im Leben, darin, einen guten Mittelweg zwischen "Gefühllos-Zombie" und "gefühlsüberwältigter Zombie" zu finden ;).
Ihr beschreibt doch hier Verliebtheit und nicht Liebe. Ich bitte doch um Differenzierung😋


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24.05.2020 um 12:04
Ich bin ja der Meinung, das man, auch wenn man verliebt ist, sein Großhirn durchaus nicht abschalten muß ;)


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24.05.2020 um 12:05
RayWonders schrieb:Was ist denn der Unterschied wenn du in einen Zoo gehst und dort viele Tiere sind, oder wenn du wohin kommst wo viele Menschen sind?
Menschenmassen empfinde ich für mich mittlerweile als störend. Machen Krach und die Gefahr der Musterung ist auch immer da.
Tiere vermitteln für mich eine andere Art von Geräuschkulisse, die ich eher bevorzuge und mustern tun sie einen auch grundsätzlich anders.

Zoos mit vielen Besuchern wäre für mich mittlerweile aber auch ein No-go - genauso wie eine überfüllte Shoppingmeile oder ein überfüllter Supermarkt.

Vor Corona habe ich auch bzgl. Kino immer zugesehen, dass ich Vorstellungen mit möglichst wenigen Zuschauern erwische. Privatvorstellung wäre für mich jedes Mal ein Traum gewesen.

Ps.
Früher war ich nicht so. Aber man verändert sich halt.


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24.05.2020 um 12:16
RayWonders schrieb:Der Fall aber, dass viele Menschen von denen irgendwas von dir wollen oder du in eine Abhängigkeit zu ihnen gerätst, der ist doch aber gar nicht existent?
Ja, so war das auch nicht gemeint, ich habe hier natürlich nicht das Gefühl, dass die von mir was wollen.
Ich war schon sehr lange nicht mehr im Zoo aber in einem Käfig voller Affen, die die ganze Zeit schreien, würde sicher das gleiche ablaufen.
Der ganze lärm usw. ist halt sehr unangenehm.
Es ist so als wenn eine Granate einschlägt und man ein taubes Gefühl bekommt.


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24.05.2020 um 12:26
Yooo schrieb:Ja, so war das auch nicht gemeint, ich habe hier natürlich nicht das Gefühl, dass die von mir was wollen.
Ok. Ich hatte das auch mehr geschrieben weil @Dr.Manhattan dieses Gefühl beschrieben hatte mit der Kontrolle usw..

Teilweise kann ich das aber auch nachvollziehen. Es geht ja auch schon mit der Familie los. Seit dem ganzen Mist mit den vielen Flüchtlingen ist das Land dermaßen gespalten, dass man nicht mehr so richtig weiß wo man am besten steht. Bei mir z.b. bin ich mir unschlüssig wie meine Verwandten das sehen. Andeutingsweise wurde zwar mal hier und da was erwähnt dass man eher nicht AfD-Fan ist, aber meine Vermutung generell ist, dass es eine Vielzahl von AfD-Wählern gibt die das öffentlich nicht zugeben..
Ich würde aber natürlich gern wollen, dass mich meine Familie versteht genauso wie sie wollen dass ich sie verstehe.
Es ist also schon eine Art Kontrolle die andere einem Auferlegen wollen, die Kontrolle was jetzt besser ist zu denken..
Und an anderen Tagen weiß ich nicht mal selbst für mich, ob ich das richtige denke.

Dazu kommt ebend das Gefühl, dass man es vielleicht besser geheimhält, wie man denkt.. Oder sogar die Angst, solche Themen werden angesprochen im täglichen Umgang mit den Menschen. Ich möchte mich nicht streiten oder dass mich Menschen komplett ablehnen.
Dass man sich dann im Gesamten unwohl fühlt unter solchen Umständen ist irgendwie kein Wunder...


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24.05.2020 um 12:52
@RayWonders

Ich bin in einem Dorf aufgewachsen, wo es offene Nazis gibt mit denen ich aufgewachsen bin. Lange vor der AfD "wir sind das sanfte rechts-tm und haben mit Nazis nichts zu tun". Ich kenne es gar nicht anders, dass der nationalstolze Türke einige Straßen weiter neben den Nazi wohnt und man beide grüßt.
Mit den bin ich genauso umgegangen wie mit allen anderen auch und daher geht es mir auch für den Umgang am Hintern vorbei wer etwas wählt. Ich kann mich mit allen gut oder schlecht stellen, das hängt von mir ab.
Warum ich unbedingt ein schlechtes Verhältnis aufbauen sollte, weiß ich nicht. Ich weiß halt nicht wer davon mehr auf den Teller hätte. Wenn man mich fragt, gebe ich eine konkrete Antwort und fertig und kontrollieren lasse ich mich eh nicht.
"Ihre DNA Analyse ergabe eine krankhafte Abneigung gegenüber jeglicher Autorität und einen Charakter, der zu Gewaltausbrüchen neigt"
Zum Glück für meine Mitmenschen, äußern sich die Gewaltausbrüche nahezu 100% passiv.
Leckt mich alle, ich geh nach Hause. :D

Mir hat auch schon mal jemand ein Messer an den Hals gehalten der mein Geld wollte.
Ich habe ihn nichts gegeben und war in dem Augenblick vollkommen angstfrei.
Ich habe Angst auch ganz gut zu überwinden gelernt, dennoch einfach das zu machen was ich muss.

Wenn es unbedingt nötig ist, gehe ich auch in einen Käfig voller Krokodile ohne mit der Wimper zu zucken.
Was nicht heißt, dass es mir Spaß macht oder meine erste Wahl ist.

->Nur, solange ich dort nicht unbedingt rein muss, gehe ich auch nicht rein.


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Kann man ganz alleine leben? Braucht man andere Menschen?

24.05.2020 um 13:01
Yooo schrieb:Ich bin in einem Dorf aufgewachsen, wo es offene Nazis gibt mit denen ich aufgewachsen bin. Lange vor der AfD "wir sind das sanfte rechts-tm und haben mit Nazis nichts zu tun". Ich kenne es gar nicht anders, dass der nationalstolze Türke einige Straßen weiter neben den Nazi wohnt und man beide grüßt.
Mit den bin ich genauso umgegangen wie mit allen anderen auch und daher geht es mir auch für den Umgang am Hintern vorbei wer etwas wählt. Ich kann mich mit allen gut oder schlecht stellen, das hängt von mir ab.
Wie kannst du dich mit dem Nazi gutstellen, wenn du Ansichten hast die dieser nicht teilt? Doch nur dadurch, dass der Nazi nichts davon erfährt?
Das gleiche gilt umgekehrt, wie kannst du dich mit jmd.von den Grünen gutstellen, wenn du eine ziemlich rechte AfD Meinung hast?
Oder wie kann man sich mit dem Drogenkonsument gutstellen, der sich sicher ist er/sie ist nicht kriminell, wenn man selbst der Meinung ist es ist richtig, dass die Polizei Drogenrazzien durchführt. Doch sicher auch nur dadurch dass der Person das nicht erfährt wie ich das sehe?

Wenn diese Personen schon nicht ändern wie ich denke, dann besteht zumindest die Kontrolle dass ich meine Kommunikation bzgl.mancher Themen einschränke, weil wie du sagst, es liegt ja an mir selbt, dass ich mich gutstellen will und sie nichts im Detail erfahren davon wie ich denke..


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24.05.2020 um 13:12
RayWonders schrieb:Wie kannst du dich mit dem Nazi gutstellen, wenn du Ansichten hast die dieser nicht teilt? Doch nur dadurch, dass der Nazi nichts davon erfährt?
Das gleiche gilt umgekehrt, wie kannst du dich mit jmd.von den Grünen gutstellen, wenn du eine ziemlich rechte AfD Meinung hast?
Oder wie kann man sich mit dem Drogenkonsument gutstellen, der sich sicher ist er/sie ist nicht kriminell, wenn man selbst der Meinung ist es ist richtig, dass die Polizei Drogenrazzien durchführt. Doch sicher auch nur dadurch dass der Person das nicht erfährt wie ich das sehe?
Hast du es denn schon mal versucht?
Ich versuche die nicht zu überzeugen oder verbal abzuwerten, dann geht das meiner Erfahrung nach ganz gut.
Ich reite auch nicht darauf rum, ich gebe eine klare Antwort und das wars.
Die schütteln dann mit den Kopf, machen einen Kommentar und danach geht alles weiter wie gehabt.
Vielleicht liegt das aber auch daran, dass man sich eben sowieso kennt.
Es kollidieren da nicht einfach stumpf zwei Meinungen, sondern man sieht den Menschen als ganzes und nicht nur als eine Meinung zu einem politischen Thema auf das man eh nur extrem eingeschränkt irgendeinen Einfluss hat.


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24.05.2020 um 13:23
Dr.Manhattan schrieb:ich denk halt immer an die aussage von tyler durden: alles was du besitzt , besitzt irgendwann dich
Der Spruch ist wirklich gut!

Vorallem läßt er sich mMn auch auf Dinge die man besitzt (Immobilie, Gegenstände, Autos... usw. usf.) quasi alles was man sich im Laufe des Lebens angeschafft hat, anwenden.... ("Besitz macht abhängig!")

Irgendwie muß ich diese Dinge ja auch z.B. bei einer Immobilie (Haus/Garten) bewirtschaften und ab und an reparieren, pflegen ...

Dies macht in irgendeiner Weise abhängig, es sei denn man zählt zu derArt Mensch dem das alles egal ist und der den Besitz dann schlicht "vergammeln" läßt...

Also ist man nicht zwangsläufig glücklicher wenn man viel besitzt... Die wirklich wichtigen Dinge sind nunmal unbezahlbar...

Gesundheit und das Gefühl an jeden Morgen reinen Gewissens in den Spiegel schauen zu können... z.B. für mich 2 wirklich wichtige Dinge im Leben.


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