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Zwangsvaterschaft - Warum machen Frauen das?

862 Beiträge, Schlüsselwörter: Kinder, Partnerschaft, Verhütung, Vaterschaft

Zwangsvaterschaft - Warum machen Frauen das?

18.06.2020 um 14:06
tonnenfieber schrieb:Es könnte dazu führen, dass es vermehrt Partnerschaftsverträge geben wird, wo solche Dinge geregelt werden. Will Mann das? Haftungsausschlußklauseln, Mülleimerkontrollen, Kameras im Badezimmer, führen/kontrolieren des Menstruationskalenders der Frau?
jo, und nein das will man sicherlich nicht.
Alarmi schrieb:Und im Zweifelsfall gilt, man kann nicht zu misstrauisch sein. Nur eigene Kondome verwenden, die nach Moeglichkeit nicht aus den Augen lassen, weder vor noch nach dem Sex.
jo was anderes bleibt einem ja auch nicht übrig.
Alarmi schrieb:Inwiefern? Das Kind aufziehen mit allen Kosten muss sie ja auf jeden Fall!
eben mit allen Kosten halt. Wenn man sich die Unterhaltstabelle aber so anschaut wird dies bei den Fallen wohl auch nicht der einzige Grund sein...


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Zwangsvaterschaft - Warum machen Frauen das?

18.06.2020 um 14:06
Jorkis schrieb:Die einzige Möglichkeit, die mir hier einfällt, ist, dass der Staat in solchen Fällen den Unterhalt übernimmt. Immerhin sollte das Opfer nicht noch dafür bestraft werden, dass es betrogen wurde. Die Konsequenzen sind natürlich schwierig abzusehen.
@Jorkis

Die Folge davon wäre doch, dass beide Eltern einvernehmlich beschließen, dass sie ihn übers Ohr gehauen hat. Dann nehmen sie das Geld vom Staat und leben glücklich bis ans Ende ihrer Tage.
allmotlEY schrieb:credheart schrieb:
Was meintest Du denn damit? Das soll helfen, keine Kinder zu bekommen? Hm, isch weiss nisch
Natürlich. Zumindest du zeugst dann keine.
@allmotlEY
Meine launige Frage bezog sich auf folgende Aussage:
allmotlEY schrieb:oder lasst den Brennstab stecken.
Das führt doch nach meiner Kenntnis eher zu mehr Kindern als zu weniger. Oder wo sonst stecken lassen?


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Zwangsvaterschaft - Warum machen Frauen das?

18.06.2020 um 14:06
knopper schrieb:eben mit allen Kosten halt. Wenn man sich die Unterhaltstabelle aber so anschaut wird dies bei den Fallen wohl auch nicht der einzige Grund sein...
Ich verstehe immer noch nicht, was Du sagen willst. Kannst Du da bitte etwas klarer werden?


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Zwangsvaterschaft - Warum machen Frauen das?

18.06.2020 um 14:11
@sacredheart
@Alarmi

Das sind die Konsequenzen, die ich meinte. Dennoch sollte man einen Schritt nach dem anderen gehen. Ist das "Unterschieben eine Kindes" eine Straftat? Sollte das Opfer in diesem Fall in Haftung genommen werden können usw?

Wie man es dann beweist, ist eine valide Folgefrage. Der falsche Ansatz wäre aber in meinen Augen von vorneherein zu sagen "das kann im Zweifel eh nicht belegen, daher hat er eben grundsätzlich Pech gehabt"


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Zwangsvaterschaft - Warum machen Frauen das?

18.06.2020 um 14:13
@Jorkis
Das sind schon Fragen, die Du in ihrer Gesamtheit betrachten musst. Wenn schon von vornherein keine Moeglichkeit besteht, einen solchen Vorwurf zu beweisen, und die besteht nunmal in der Regel nicht, was bringt es dann, es unter Strafe zu stellen?


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18.06.2020 um 14:14
Alarmi schrieb:Ich verstehe immer noch nicht, was Du sagen willst. Kannst Du da bitte etwas klarer werden?
nun ja das Geld allein wird nicht der Grund sein, warum eine Frau sowas tut, also halt Kondome einflößen usw... sondern vielleicht auch Torschlusspanik, biologische Uhr usw...


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18.06.2020 um 14:15
knopper schrieb:nun ja das Geld allein wird nicht der Grund sein, warum eine Frau sowas tut
Ich wuerde mal sagen, dass das Geld so gut wie nie der Grund sein wird, wenn der Betroffene nicht gerade Boris Becker heisst. Wenn es sich um einen ganz normalen Mann mit Durchschnittsverdienst handelt, dann deckt der Unterhalt die Kosten fuer ein Kind naemlich nichtmal ansatzweise!


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Zwangsvaterschaft - Warum machen Frauen das?

18.06.2020 um 14:17
@Alarmi

Du sagst "in der Regel". Also offenbar geht es im Einzelfall schon. Die Hürden müssten entsprechend hoch sein. Ein ähnliches Problem hat man ja auch bei vielen Vergewaltigungsvorwürfen/Missbrauchsvorwürfen. Ich sehe da sogar einige Parallelen, wenn es tatsächlich bewusst von der Frau herbeigeführt wurde.


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18.06.2020 um 14:18
@DerDoctor11

Ich finde schon den Thread Titel etwas reisserisch gewählt. Den begriff würde ich eigentlich nur dann benutzen, wenn der Mann zum Zweck der Befruchtung vergewaltigt wurde. Es kann sein, dass es so etwas gibt, halte es aber maximal für eine extreme Rarität.

Wer nicht zum Sex gezwungen wird, wird auch nicht Zwangsvater, sondern einfach Vater.
Alarmi schrieb:Und im Zweifelsfall gilt, man kann nicht zu misstrauisch sein. Nur eigene Kondome verwenden, die nach Moeglichkeit nicht aus den Augen lassen, weder vor noch nach dem Sex.
Verstehe, was Du meinst. Das wird ja ein leidenschaftlicher romantischer Abend. Er bringt einen versiegelten Umschlag mit vorher handsignierten Kondomhüllen. Wenn er 'vorher' mal aufs Klo muss, nimmt er den versiegelten Umschlag selbstverständlich mit.

Beim Vorspiel lässt er natürlich die eigene Lanze nicht aus den Augen und schaut keineswegs seine Partnerin auf zeit an. Wer weiss, was die sonst macht. Beim Akt selbst hält er auch seine Tüte ständig im Blickfeld. Küssen kommt unter den Bedingungen natürlich nicht in Frage, da müsste er ja die Augen abwenden.

Direkt nach dem Akt springt er auf und verwahrt das Kondom in einer kleinen Geldkassette mit Nummerncode und rennt sich sofort mit Desinfektionstüchern abwischen.

Leidenschaft 4.0


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18.06.2020 um 14:24
Jorkis schrieb:Du sagst "in der Regel". Also offenbar geht es im Einzelfall schon.
Ich wuesste keinen Einzelfall, es sei denn, die Frau gibt es zu, jemand hat es gesehen, es gibt einen Film, etc. pepe. Man muss insgesamt die Moeglichkeit des Missbrauchs einer solchen Regelung sehen, naemlich die Gefahr, dass dann zig Maenner ankommen und behaupten, es sei so passiert. Meiner Meinung nach gaebe es solche Missbrauchsfaelle deutlich haeufiger als dass wirklich eine Frau Loecher in Kondome sticht oder sich den Kondominhalt einfloesst.

@sacredheart
Du scheinst einer Frau, die ein Kind will, ja eine riesige kriminelle Energie zuzutrauen. :D Es sollte eigentlich reichen, eigene Kondome im Portemonnaie oder in der Jacke zu haben, oder glaubst Du, die Frau sucht bei naechstbester Gelegenheit die Habseligkeiten des potentiellen Liebhabers durch um potentiell mitgebrachte Kondome zu ruinieren? :D


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Zwangsvaterschaft - Warum machen Frauen das?

18.06.2020 um 14:28
Jorkis schrieb:Ich sehe da sogar einige Parallelen, wenn es tatsächlich bewusst von der Frau herbeigeführt wurde.
jo..so ein paar parallelen sehe ich da auch...obwohl das nun wieder meine männliche einseitige Sicht darauf ist.
Es steht in beiden Fällen Aussage gegen Aussage und muss halt nachgewiesen werden.
Vorverurteilt ist in jedem Fall erstmal der Mann...bei der Schwangerschaft heißt es dann schnell "na dann pass halt besser auf", "wie dumm kann man eigentlich sein", "na dann zahle mal schön" usw.. und bei nem Vergewaltigungsvorwurf (weitaus schlimmer) wird dem Mann erstmal eher misstraut, er vom Arbeitsgeber gekündigt / beurlaubt, aus Vereinen ausgeschlossen usw... siehe Kachelmann.

Aber so ist halt die Gesetzeslage bzw. auch der "moralische Kodex" in unserer Gesellschaft. daran wird sich wohl nichts mehr groß ändern.
sacredheart schrieb:Ich finde schon den Thread Titel etwas reisserisch gewählt. Den begriff würde ich eigentlich nur dann benutzen, wenn der Mann zum Zweck der Befruchtung vergewaltigt wurde. Es kann sein, dass es so etwas gibt, halte es aber maximal für eine extreme Rarität.
naja das geht ja wohl auch schlecht wenn da unten "Schlappi" angesagt ist.
sacredheart schrieb:Beim Vorspiel lässt er natürlich die eigene Lanze nicht aus den Augen und schaut keineswegs seine Partnerin auf zeit an. Wer weiss, was die sonst macht. Beim Akt selbst hält er auch seine Tüte ständig im Blickfeld. Küssen kommt unter den Bedingungen natürlich nicht in Frage, da müsste er ja die Augen abwenden.

Direkt nach dem Akt springt er auf und verwahrt das Kondom in einer kleinen Geldkassette mit Nummerncode und rennt sich sofort mit Desinfektionstüchern abwischen.

Leidenschaft 4.0
he he ja so sieht die Zukunft aus :D
Alarmi schrieb:Meiner Meinung nach gaebe es solche Missbrauchsfaelle deutlich haeufiger als dass wirklich eine Frau Loecher in Kondome sticht oder sich den Kondominhalt einfloesst.
ja damit hast du natürlich Recht. Irgendwie anderweitig die Rechte des Mannes hier zu stärken wäre allerdings nicht verkehrt...nur wird das schwierig sobald es um den Unterhalt und damit dem Kind geht.


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Zwangsvaterschaft - Warum machen Frauen das?

18.06.2020 um 14:29
Alarmi schrieb:Ich wuesste keinen Einzelfall, es sei denn, die Frau gibt es zu, jemand hat es gesehen, es gibt einen Film, etc. pepe. Man muss insgesamt die Moeglichkeit des Missbrauchs einer solchen Regelung sehen, naemlich die Gefahr, dass dann zig Maenner ankommen und behaupten, es sei so passiert. Meiner Meinung nach gaebe es solche Missbrauchsfaelle deutlich haeufiger als dass wirklich eine Frau Loecher in Kondome sticht oder sich den Kondominhalt einfloesst.
Ich weiß nicht, wie häufig so etwas vorkommt und wie häufig man so etwas beweisen könnte. Sollte es uns aber davon abhalten, diesen Dingen nachzugehen? Ich kenne auch die aktuelle Rechtslage und die Konsequenzen nicht. Fakt ist aber, dass z.B. Missbrauchsfälle, die in sehr vielen Situationen auch nicht nachzuweisen sind, natürlich Konsequenzen haben, wenn es denn doch zu einem Nachweis kommt. Wenn ich in der Situation wäre, dass mir eine Frau Löcher ins Kondom schneidet, dann fühlte ich mich missbraucht. Da helfen dann auch keine "guten Ratschläge" wie "hättest dich halt sterilisieren lassen". Wir reden ja nicht von einem Unfall, sondern von einer bewussten Handlung.


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Zwangsvaterschaft - Warum machen Frauen das?

18.06.2020 um 14:30
Jorkis schrieb:as sind die Konsequenzen, die ich meinte. Dennoch sollte man einen Schritt nach dem anderen gehen. Ist das "Unterschieben eine Kindes" eine Straftat? Sollte das Opfer in diesem Fall in Haftung genommen werden können usw?
@Jorkis

Unter 'Unterschieben eines Kindes' versteht man im Allgemeinen eher, einem Mann eine Vaterschaft anzudichten, die im Bezug auf diesen mann gar nicht besteht, Stichwort Kuckuckskind.
Jorkis schrieb:Wie man es dann beweist, ist eine valide Folgefrage. Der falsche Ansatz wäre aber in meinen Augen von vorneherein zu sagen "das kann im Zweifel eh nicht belegen, daher hat er eben grundsätzlich Pech gehabt"
Doch, es gibt ein allgemeines Lebensrisiko. Eine Gesetzgebung, die immer erweitert wird um vage Tatbestände und damit eine Kultur ständigen Misstrauens fördert, ist nicht zielführend und führt im Ganzen sicher nicht zu besseren Lebensverhältnissen.
Alarmi schrieb:Ich wuerde mal sagen, dass das Geld so gut wie nie der Grund sein wird, wenn der Betroffene nicht gerade Boris Becker heisst. Wenn es sich um einen ganz normalen Mann mit Durchschnittsverdienst handelt, dann deckt der Unterhalt die Kosten fuer ein Kind naemlich nichtmal ansatzweise!
Das würde ich auch nicht sagen. Es muss ja nicht zwingend genau der Unterhalt sein. Und Kinder kosten nur dann viel Geld, wenn man sie adäquat versorgt. Und auch hier müsste eine Frau ja nicht ganz rational an die Angelegenheit herangehen. Eine Frau, die wirklich Löcher in Kondome zur Erschleichung einer Schwangerschaft schneiden würde, erschiene mir ohnehin nicht sehr rational, sondern verzweifelt. Und es kann ja auch gar nicht um den blanken Unterhalt gehen, sondern ggf auch darum, einen wohlhabenden Mann oder eine wohlhabende Familie dauerhaft an sich zu binden.
Jorkis schrieb:Ein ähnliches Problem hat man ja auch bei vielen Vergewaltigungsvorwürfen/Missbrauchsvorwürfen. Ich sehe da sogar einige Parallelen, wenn es tatsächlich bewusst von der Frau herbeigeführt wurde.
Die sehe ich nicht. Die köprerliche Unversehrtheit des Mannes wäre ja gar nicht betroffen und Gewalt wäre ja auch keine im Spiel. Das ist absolut nicht vergleichbar. Und kurz nach einer Vergewaltigung können ja oft auch Zeichen von Gewalt gefunden werden. Das wäre doch hier völlig anders. Da sticht ja niemand Löcher ins Kondom, während es angelegt ist.


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Zwangsvaterschaft - Warum machen Frauen das?

18.06.2020 um 14:40
knopper schrieb:ja damit hast du natürlich Recht. Irgendwie anderweitig die Rechte des Mannes hier zu stärken wäre allerdings nicht verkehrt...nur wird das schwierig sobald es um den Unterhalt und damit dem Kind geht.
Wie stellst Du Dir denn eine Staerkung der Rechte des Mannes hier ueberhaupt vor?
Jorkis schrieb:Ich weiß nicht, wie häufig so etwas vorkommt und wie häufig man so etwas beweisen könnte. Sollte es uns aber davon abhalten, diesen Dingen nachzugehen? Ich kenne auch die aktuelle Rechtslage und die Konsequenzen nicht. Fakt ist aber, dass z.B. Missbrauchsfälle, die in sehr vielen Situationen auch nicht nachzuweisen sind, natürlich Konsequenzen haben, wenn es denn doch zu einem Nachweis kommt. Wenn ich in der Situation wäre, dass mir eine Frau Löcher ins Kondom schneidet, dann fühlte ich mich missbraucht. Da helfen dann auch keine "guten Ratschläge" wie "hättest dich halt sterilisieren lassen". Wir reden ja nicht von einem Unfall, sondern von einer bewussten Handlung.
Ich bin mir gar nicht sicher, ob es nicht vielleicht sogar ein Gesetz gibt, nachdem es strafbar ist, so etwas zu tun. Die Folge davon kann aber nicht sein, dass die Steuerzahler dann den Unterhalt des Mannes uebernimmt. Er hat einfach dadurch, dass er ueberhaupt Sex hat, eine Mitverantwortung zu tragen. Genau wie eine Frau, die ungewollt schwanger wird.
sacredheart schrieb:Und es kann ja auch gar nicht um den blanken Unterhalt gehen, sondern ggf auch darum, einen wohlhabenden Mann oder eine wohlhabende Familie dauerhaft an sich zu binden.
Es wuerde mich wirklich interessieren, wie haeufig sowas effektiv vorkommt. Ich meine, wie oft hoert man davon, dass Frauen sowas gezielt tun? Mir ist genau ein Fall bekannt, naemlich der schon vorgenannte Boris Becker. Und selbst da bin ich immer noch skeptisch, dass das wirklich so passiert ist. :D


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Zwangsvaterschaft - Warum machen Frauen das?

18.06.2020 um 14:43
sacredheart schrieb:Ich finde schon den Thread Titel etwas reisserisch gewählt
So nennt man Väter halt die unter Zwang Vater werden.
Wenn die Frauen hinter dem Rücken der Männer die Verhütung einstellen.


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Zwangsvaterschaft - Warum machen Frauen das?

18.06.2020 um 14:44
@sacredheart
sacredheart schrieb:Unter 'Unterschieben eines Kindes' versteht man im Allgemeinen eher, einem Mann eine Vaterschaft anzudichten, die im Bezug auf diesen mann gar nicht besteht, Stichwort Kuckuckskind.
Wie ist dann der richtige Begriff? Samenraub?
sacredheart schrieb:Doch, es gibt ein allgemeines Lebensrisiko. Eine Gesetzgebung, die immer erweitert wird um vage Tatbestände und damit eine Kultur ständigen Misstrauens fördert, ist nicht zielführend und führt im Ganzen sicher nicht zu besseren Lebensverhältnissen.
Naja, ich sehe hier schon einen riesen Unterschied zwischen einem Unfall und einer bewusst herbeigeführten Situation. Während Ersteres keiner Diskussion Bedarf, da reden wir durchaus von "Lebensrisiko", ist Letzteres doch etwas völlig anderes. Ich habe parallel Mal nach "Samenraub" gegoogelt und bin über einen Fall gestolpert, wo eine Frau (so die Behauptung) mit einer gefälschten Unterschrift an den gefrorenen Samen des Ex-Mannes gekommen war. Hier von "Lebensrisiko" zu sprechen erscheint mir doch reichlich zynisch.
Die sehe ich nicht. Die köprerliche Unversehrtheit des Mannes wäre ja gar nicht betroffen und Gewalt wäre ja auch keine im Spiel. Das ist absolut nicht vergleichbar. Und kurz nach einer Vergewaltigung können ja oft auch Zeichen von Gewalt gefunden werden. Das wäre doch hier völlig anders. Da sticht ja niemand Löcher ins Kondom, während es angelegt ist.
Avatar von Alarmi
Nun, in Schweden gilt es ja meines Wissens nach als Vergewaltigung, wenn ein Mann kurz vor dem Koitus unbemerkt das Gummi entfernt. Ich will es auch nicht gleichstellen, insbesondere weil, wie du sagst, ja die körperlichen Folgen ganz andere sind. Aber falls einem Mann wirklich so etwas zustößt, sollten die psychischen Probleme nicht unterschätzt werden.

@Alarmi
Wie würdest du denn den Fall von Samenraub einschätzen, wenn sich die Frau über gefälschte Unterschriften oder was auch immer am eingefrorenen Samen bedient? Sofern es klar nachweisbar wäre.


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18.06.2020 um 14:51
Alarmi schrieb:Wie stellst Du Dir denn eine Staerkung der Rechte des Mannes hier ueberhaupt vor?
nun ja dass halt irgendwie zusätzliche Hürden eingebaut werden wenn es um den Beweis der Schwangerschaft bzw. der nicht erfolgten Verhütung geht.
Bspw. eine Art Vermittler, falls der Mann berechtigte Zweifel anbringt und er sich 100%ig sicher ist dass er verhütet hat.

Es käme zu einer gemeinsamen Aussprache wo dann evt. schnell klar wird das hier was nicht stimmt und einer von beiden die Unwahrheit sagt.
Am Ende käme dann sowas bei rum dass der Mindestunterhalt in jedem fall gezahlt werden muss aber auch sowas dass der Vater das Kind bspw. regelmäßig sehen darf, ist ja schließlich seins.
DerDoctor11 schrieb:So nennt man Väter halt die unter Zwang Vater werden.
Wenn die Frauen hinter dem Rücken der Männer die Verhütung einstellen.
jo...ist nur halt immer etwas problematisch da der Mann ja schon naturgemäß immer in der aktiven Rolle ist. Heißt wirklicher Zwang kann es ja nie sein, da sich dann "da unten" nichts regen würde.
Aber grundsätzlich halte ich den Titel schon für angemessen.


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Zwangsvaterschaft - Warum machen Frauen das?

18.06.2020 um 14:57
Alarmi schrieb:Du scheinst einer Frau, die ein Kind will, ja eine riesige kriminelle Energie zuzutrauen.
@Alarmi

Ich hatte mich lediglich auf das Gedankenkonstrukt eingelassen, dass eine Frau beispielsweise Löcher in die Kondome schneidet um dem Mann eine nicht vorhandene Verhütung vorzutäuschen. Ich glaube keineswegs, dass so etwas häufig ist. Aber wenn eine Frau dies schon so macht, dann wäre doch anzunehmen, dass auch ihre finanziellen Ideen zu dem Thema eher irrationalen Aspekten folgen könnten.

Ich glaube, die meisten Frauen, selbst mit Kinderwunsch, sind eher schwer in Ordnung.
knopper schrieb:Am Ende käme dann sowas bei rum dass der Mindestunterhalt in jedem fall gezahlt werden muss
Und warum soll dem Kind, das in einer etwa seltsamen Situation gezeugt wurde, dann nur der Mindestunterhalt zu stehen? Das Kind kann auch dann nichts dafür.
knopper schrieb:Bspw. eine Art Vermittler, falls der Mann berechtigte Zweifel anbringt und er sich 100%ig sicher ist dass er verhütet hat.
Das würden doch eher abseitige Gespräche. Der Mann kann zu 100% sicher sein, wenn er sterilisiert wäre und die Sterilisation richtig verlaufen ist. Wenn er ein Kondom benutzt hat, kann er nur sicher sein, es anzuwenden, aber Kondome unterliegen auch dem Pearl Index.

Zusammenfassend kann man nur sagen, es gibt nichts, was nicht schon mal passiert ist. Im Radio hatte ich eine Geschichte gehört, die vor einem Gericht verhandelt wurde. Ein Vater stellte nach einem Vaterschaftstest fest, dass er nicht der Vater war. Am Ende konnte die Schwangerschaftskette höchst unschön geklärt werden. Der Mann hatte ungeschützten Verkehr mit einer Prostituierten, die zuvor schon ungeschützten Verkehr mit anderen Männern hatte. Offensichtlich brachte er Fremdmaterial an seinem Penis haftend mit nach Hause und schwängerte dann seine Partnerin und die Fremdspermien haben das Rennen gewonnen. Da möchte ich auch nicht als Richter entscheiden, wer für das Kind zahlen soll. Formal der biologische Vater, moralisch der Widerling, der nicht mal duschen war.


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Zwangsvaterschaft - Warum machen Frauen das?

18.06.2020 um 15:05
@Jorkis

Den Begriff Samenraub finde ich völlig irreführend, solange der Mann während des Sex ja selbst in den Modus schaltet: Rohr 1 bewässern, Freigabe für Feuer erteilt.

Wenn ein Frau ernsthaft Spermaproben aus einer Samenbank raubt, dann ist der Begriff korrekt gewählt. In diesem höchst sonderbaren Fall würde ich es auch als angemessen betrachten, wenn der VAter zwar zunächst Kindesunterhalt zahlt (das Kind geht vor), die Mutter aber verurteilt würde, diesen wenn das Kind größer ist, wieder zurückzuzahlen.


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Zwangsvaterschaft - Warum machen Frauen das?

18.06.2020 um 15:06
sacredheart schrieb:Verstehe, was Du meinst. Das wird ja ein leidenschaftlicher romantischer Abend. Er bringt einen versiegelten Umschlag mit vorher handsignierten Kondomhüllen. Wenn er 'vorher' mal aufs Klo muss, nimmt er den versiegelten Umschlag selbstverständlich mit.

Beim Vorspiel lässt er natürlich die eigene Lanze nicht aus den Augen und schaut keineswegs seine Partnerin auf zeit an. Wer weiss, was die sonst macht. Beim Akt selbst hält er auch seine Tüte ständig im Blickfeld. Küssen kommt unter den Bedingungen natürlich nicht in Frage, da müsste er ja die Augen abwenden.

Direkt nach dem Akt springt er auf und verwahrt das Kondom in einer kleinen Geldkassette mit Nummerncode und rennt sich sofort mit Desinfektionstüchern abwischen.

Leidenschaft 4.0
Um ehrlich zu sein ist das eine prima Serienidee mindestens für eine Staffel so ca. 13 Folgen.
Ich habe mich gerade köstlich amüsiert.

Eine Frau will um jeden Preis ein Kind und ihre Ideen/Maßnahmen, dieses Ziel zu erreichen, nehmen immer verrücktere Züge an.
Ihr Mann hingegen unternimmt alles, um eine Zeugung zu verhindern. Auch seine Schutzmaßnahmen nehmen immer verrücktere Züge an und er wird dadurch selbst zum Psychofall.

Leidenschaft 4.0 könnte sogar ein passender Titel sein. Mix aus Comedy, Drama und am Ende Richtung Psychothrill sogar, weil Mann und Frau vor nichts mehr zurückschrecken, um ihre entgegengesetzten Ziele zu erreichen.

Mit jeder Folge steigert es sich.


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