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(Billig-)Fleisch-Produktion und -Konsum in Deutschland

246 Beiträge, Schlüsselwörter: Fleisch, Corona, Schlachthof, Arbeitsbedingungen, Tönnies, Westfleisch

(Billig-)Fleisch-Produktion und -Konsum in Deutschland

24.06.2020 um 15:53
Kürbisgesicht
schrieb:
Ich bin mir sehr sicher, dass der Großteil weit darüber hinaus kommt.
Das ist ein Viertel oder halbes Hühnchen pro Woche. Oder zwei kleine Steaks. Oder ein kleines Steak und zwei Scheiben Fleischkäse.
Wenn die Menschen so essen würden, gäbe es vermutlich keine ausgeprägte Massentierhaltung und 15 EUR für ein "glückliches" Hähnchen wäre für fast niemand ein Problem.


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(Billig-)Fleisch-Produktion und -Konsum in Deutschland

24.06.2020 um 16:07
Renasia
schrieb:
das war aber vor 20J. auch schon so.
Wir mussten auf m Markt ( Nebenjob) immer erzählen das Obst u Gemüse aus eigenem Anbau sei, tatsächlich kam alles vom Großmarkt.
Ich weiß ;) Deswegen glauben wir auch schon seit dem wir die (West-)reklame mit der Realität abgleichen können, keinem mehr, der einem irgendwas verkaufen will. Weder Verkäufern noch Politikern ;).

Als es hier noch nen Wochenmrkt gab, haben wir sehr schnell gemerkt, das die dort das gleiche Zeugs wie im Supermarkt verkaufen, bloß aus größeren Kisten heraus. Und teurer...
Im Dorf gibts ein Hotel mit Restaurant, da fährt täglich die Lieferung für die "Cousine" vor...Seit wir mal essen waren und für 3 verschiedene Gerichte die gleiche Tütensoße vorgesetzt bekamen, wissenwir, wie im Allgemeinen der Hase läuft.
Zum Glück gabs hier noch ein richtiges Restaurant, wo wirklich per Hand gekocht wurde und der Chef selber in der Küche stand und sich was ausgedacht hat.


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(Billig-)Fleisch-Produktion und -Konsum in Deutschland

24.06.2020 um 18:40
Augenknecht
schrieb:
Die Frage ist ja wie man sich die Aufklärung vorstellt. Viele kaufen aus Geldmangel oder (angebrachter) Sparsamkeit billig ein, was soll da die Alternative sein?
Nicht in allen, aber vielen Fällen überlegen, ob man nicht lieber was mehr Geld ins essen statt in neueste Technik usw steckt.
Also das extrem Beispiel Grill von Weber , aber Würstchen für 1€ drauf .
knopper
schrieb:
ja aber doch nur in der Masse....wenn ich allein für mich Verantwortung übernehme und halt "hart verzichte", es aber 99% nicht tun ändert sich überhaupt nichts.
genau da ist das Problem, wenn 99% so denken. Ich denke hslt, wenn jeder schon ein klein wenig macht, könnte es vielleicht etwas helfen.
Kürbisgesicht
schrieb:
ebenso ist die Politik gefragt aber mit der zuständigen Ministerin kannst du vergessen, dass sich da irgendwas ändert. Ebenso ist der Verbraucher gefragt und genau der hat das für mich in der Hand. Fleischkonsum reduzieren und beim Metzger einkaufen, nicht ins Supermarktregal greifen. Oder einfach mal an den Fleischtheken in gewissen Läden nachfragen woher das Fleisch kommt
Tja unsere lieber Fr. Klöckner, icv erinner mich gerade ab ihre Nestle-Werbung, iwie scheint sie die falsche für den Job.
Ich hatte geguckt, woher unbser Fleisch im Edeka kommt ( allerdings nicht nachgefragt) Rasting wohl ne Metzgerei im Umland, vei genaueren umsehen steckt aber auch Westfleisch mit drin. Muss man aber was für suchen, das raus zu finden. Vielleicht auch hinter fragen, ob der Preis realistisch ist, für ordentliche Unterbringung von Tier u. Mensch.


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(Billig-)Fleisch-Produktion und -Konsum in Deutschland

24.06.2020 um 18:44
Renasia
schrieb:
Nicht in allen, aber vielen Fällen überlegen, ob man nicht lieber was mehr Geld ins essen statt in neueste Technik usw steckt.
Es geht mir vorallem um Personen am Existenzminimum, die auch so schon trotz Billigfraß jeden Cent umdrehen müssen, und um die Frage ob man für Nahrung auf jeden Luxus (Urlaub z.B.) verzichten sollte. Wir können dann natürlich auch wie im Mittelalter leben, 365 Tage arbeiten, 12 Stunden Arbeitstag und alles was ich mir vom Gehalt kaufen kann ist Essen um weiterzuarbeiten.


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(Billig-)Fleisch-Produktion und -Konsum in Deutschland

24.06.2020 um 18:51
Renasia
schrieb:
Nicht in allen, aber vielen Fällen überlegen, ob man nicht lieber was mehr Geld ins essen statt in neueste Technik usw steckt.
Also das extrem Beispiel Grill von Weber , aber Würstchen für 1€ drauf .
So ist es.
Menschen die es sich leisten können sollten mal ihre Handhabe überdenken.
Renasia
schrieb:
ob der Preis realistisch ist, für ordentliche Unterbringung von Tier u. Mensch.
Das ist ein guter Punkt, denn wie gut können die Bedingungen schon sein, wenn das Schnitzel für 2€ verrramscht wird.
Augenknecht
schrieb:
Es geht mir vorallem um Personen am Existenzminimum, die auch so schon trotz Billigfraß jeden Cent umdrehen müssen, und um die Frage ob man für Nahrung auf jeden Luxus (Urlaub z.B.) verzichten sollte.
Ich gehöre zu den Menschen am Existienzminimum und es ist möglich auch wenn ich mittlerweile Vegetarier bin.
Einfach den Fleischkosnum runterfahren und sich dann mal ein Stück Fleisch leisten wo die Bedinungen besser sind.
Das kommt einen nicht teurer, als wenn man jetz jeden Tag nen Billigschnitzel mit Beilagen verspeist.
Und Nahrung mit einem Urlaub zusammenzuschmeißen halte ich auch für gewagt. Menschen die sich nen Urlaub leisten können, können definitiv darauf achten was für Fleisch sie kaufen. Außerdem: Was ist wichtiger, Luxus oder auf gesunde Ernährung, Tierwohl und Arbeitsbedinungen achten?!


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(Billig-)Fleisch-Produktion und -Konsum in Deutschland

24.06.2020 um 18:55
Augenknecht
schrieb:
geht mir vorallem um Personen am Existenzminimum, die auch so schon trotz Billigfraß jeden Cent umdrehen müssen, und um die Frage ob man für Nahrung auf jeden Luxus (Urlaub z.B.) verzichten sollte. Wir können dann natürlich auch wie im Mittelalter leben, 365 Tage arbeiten, 12 Stunden Arbeitstag und alles was ich mir vom Gehalt kaufen kann ist Essen um weiterzuarbeiten.
Ich bin alleinerz., arbeite Tz im Mindestlohnbereich.
Bei uns wird zb meist an Kleidung gespart, ich trage meistKleidung von Schwester auf und wir laufen öfters mal in Secondhandläden auf.
Essen wird teilweise bei Foodsharing gerettet u. neue Sachen werden oft über Free-your-stuff besorgt.
Und normal gibts trotzdem n kl. Urlaub für Amsterdam haben wir für 10 Tage ( Zeltplatz) mit der Bahn ca 150-200€ gezahlt.

Aber ich erwarte auch nicht , dass es jmd wie ich macht, aber es gibt genug Leute, welche jeden Tag (Billig)- Fleisch essen, gehen wir davon aus jeder würde 1-2 mal pro Woche Fleisch weg lassen würde es schon viel ausmachen.


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(Billig-)Fleisch-Produktion und -Konsum in Deutschland

24.06.2020 um 18:59
Kürbisgesicht
schrieb:
Und Nahrung mit einem Urlaub zusammenzuschmeißen halte ich auch für gewagt. Menschen die sich nen Urlaub leisten können, können definitiv darauf achten was für Fleisch sie kaufen. Außerdem: Was ist wichtiger, Luxus oder auf gesunde Ernährung, Tierwohl und Arbeitsbedinungen achten?!
Urlaub und Fleisch, wir fahren oft nach Amsterdam , da ist Fleisch meist bei Lidl etc n ganzes Stück teurer , man hat automatisch etwas weniger Fleisch u. Wurst gegessen,
gefehlt hat es nicht wirklich.


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(Billig-)Fleisch-Produktion und -Konsum in Deutschland

24.06.2020 um 19:09
Kürbisgesicht
schrieb:
Außerdem: Was ist wichtiger, Luxus oder auf gesunde Ernährung, Tierwohl und Arbeitsbedinungen achten?!
@Renasia
@Kürbisgesicht

Die Frage die ich hier durch meine überspitzten Beiträge beantwortet wissen will ist: Wie kann ich anderen Menschen so eine Einstellung klar machen?

Es ist für euch also OK gerade genügend Geld zu haben um am nächsten Tag aufstehen und wieder arbeiten gehen zu können? Gut. Jetzt macht das mal 6 Milliarden anderen Menschen klar, denn darum geht es ja.

Ich leiste mir den Luxus ja nicht weil ich es irgendwie kann, sondern weil ich sagen kann: Es hat ja noch einen Sinn. Und Gerade beim Thema Ernährung muss das Thema "Luxusgut" ganz klar angesprochen werden. Ich behaupte mal die Mehrheit der Menschen wird nicht arbeiten gehen, um arbeiten zu gehen, sondern um dem Leben einen Sinn zu geben, und diesen Sinn zu erfüllen. Das sind Dinge die wir ansprechen müssen. Die Forderung nach 15€/100g sind überzogen, denn ich behaupte es ist mit den aktuellen Umsatzzahlen der Firmen problemlos möglich Artgerechte Haltung und niedrige Preise zu gewährleisten, nur wäre der Gewinn für Bosse dann nicht mehr so üppig, was ein generelles Problem unserer aktuellen Perversion von Kapitalismus ist.

Ja früher hat es trotz Kapitalismus auch irgendwie geklappt, aber früher war Geld verdienen nicht so einfach da musste man noch wertschätzen, früher war die Welt nicht so vernetzt. DAS sind Dinge die wir ansprechen müssen! Denn dieses "Früher" liegt bei weitem nicht so eine Zeit zurück wie mancher jetzt denken wird.


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(Billig-)Fleisch-Produktion und -Konsum in Deutschland

24.06.2020 um 19:24
Renasia
schrieb:
Wussten wir es als Verbraucher wirklich nicht besser oder haben wir einfach die Augen vor der unbequemen Wahrheit verschlossen?
Wir wissen das schon. Fast jeder hat schonmal halbwegs mitbekommen wie das Fleisch, das wir essen, produziert wird, aber wir blenden das sehr gut aus.
Renasia
schrieb:
Ändert sich durch diesen Vorfall euer Fleischkonsum?
Meiner hat sich schon vorher geändert. Ich esse nur noch 1x die Woche Fleisch und möchte mein Fleisch schon seit längerem direkt beim Jäger kaufen, das hab ich noch nicht gemacht. Will ich aber noch.
Renasia
schrieb:
Wie kann man so was in Zukunft vermeiden / reduzieren?
Weder die Bevölkerung noch die Industrie wird da was machen. Es braucht Gesetze, aber ich denke nicht das da etwas wirklich effektives kommen wird.


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(Billig-)Fleisch-Produktion und -Konsum in Deutschland

24.06.2020 um 19:25
Augenknecht
schrieb:
Es ist für euch also OK gerade genügend Geld zu haben um am nächsten Tag aufstehen und wieder arbeiten gehen zu können?
Nein, das ist nicht ok, ich würde mir auch mehr fin. Wertschätzung für meine Arbeit wünschen.
Ich sage ja auch nicht, dass ich das 100g für 15€ kaufe, aber wenn das Kilo Filet nur 4-5 € kostet ist mir klar dass da wahrscheinlich was nicht stimmt.
Natürlich wäre auch zu klären wie sehr die Bosse in die eigene Tasche wirtschaften und da evtl auch noch n Grund die Firmen zu boykottieren..


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(Billig-)Fleisch-Produktion und -Konsum in Deutschland

24.06.2020 um 19:34
Ich habe gerade die Zahlen von Tönnies angesehen:
Die Firma hat 21.000.000 Schweine und 17.000.000 Rinder in 2019 verarbeitet.
Das Gewicht eines Schweins sind Ø20kg, beim Rind Ø220kg.

Das bedeutet 420.000.000kg Schweinefleisch und 3.740.000.000kg Rindfleisch, ergibt 4.200.000.000kg Fleisch in 2019 in Deutschland; nur durch Tönnies.

4,2Mrd kg Fleisch ergibt pro Person in Deutschland im Schnitt 52kg/Jahr. Der Durchschnittliche Verzehr sind etwa 60kg/Jahr. Tönnies hat also alleine als Firma schon genug Fleisch erzeugt um jeden in Deutschland damit ein Jahr lang zu versorgen, und hat dabei noch 7Mrd. Euro Verdienst gemacht. Da behaupte ich das es möglich ist auf dem aktuellen Niveau eine artgerechte Haltung und menschenwürdige Arbeitsbedingungen zu schaffen, denn Tönnies ist ja als Firma nicht alleine in Deutschland.
Renasia
schrieb:
Natürlich wäre auch zu klären wie sehr die Bosse in die eigene Tasche wirtschaften und da evtl auch noch n Grund die Firmen zu boykottieren..
Obwohl ich weder Kommunist noch ein großer Kapitalismuskritiker bin ( ich sagte schonmal das Kapitalismus OK, in manchem Sinne sogar Gut ist), sage ich dazu: Betriebe der Grundversorgung -Nahrung, Wasser, Energie, Wohnraum - gehören ohne Gewinnabsicht, in staatliche Hand. Das ist der Schritt den man gehen muss um lebenswürdige Bedingungen für Mensch und Tier zu schaffen.


[Ironie] Oder wir werden einfach alle Veganer, dann bringen wir zwar einmal ganz viele Tiere um, müssen uns aber nie wieder darum sorgen machen[/Ironie]


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(Billig-)Fleisch-Produktion und -Konsum in Deutschland

24.06.2020 um 19:45
Kürbisgesicht
schrieb:
Luxus oder auf gesunde Ernährung, Tierwohl und Arbeitsbedinungen achten?!
Wenn du mich fragst, letztere, wenn du die anderen fragst, wird wohl ein Wert von circa 95% gegenüber dem Luxus bzw. Massenherstellung, billig billig, ist ja eh egal, was interessieren mich Tiere und Menschen.

Das es so ist spiegelt sich ja an diesen Firmen wieder, die so stark Erfolg haben, Tönnies, Wiesenhof(!), Rügentaler Mühle und und und.


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(Billig-)Fleisch-Produktion und -Konsum in Deutschland

24.06.2020 um 19:49
Augenknecht
schrieb:
Wie kann ich anderen Menschen so eine Einstellung klar machen?
Aufklärung aber da die allein es allem Anschein nach nicht mehr bringt, sollte der Staat eingreifen, man merkt ja, dass es mit Eigenverantwortung nicht klappt.
Augenknecht
schrieb:
Es ist für euch also OK gerade genügend Geld zu haben um am nächsten Tag aufstehen und wieder arbeiten gehen zu können? Gut. Jetzt macht das mal 6 Milliarden anderen Menschen klar, denn darum geht es ja.
Jezt lass mal die Kirche im Dorf, solche Übertreibungen helfen in keinster Weise weiter.
Augenknecht
schrieb:
Die Forderung nach 15€/100g sind überzogen, denn ich behaupte es ist mit den aktuellen Umsatzzahlen der Firmen problemlos möglich Artgerechte Haltung und niedrige Preise zu gewährleisten, nur wäre der Gewinn für Bosse dann nicht mehr so üppig, was ein generelles Problem unserer aktuellen Perversion von Kapitalismus ist.
Wo wird sowas denn gefordert, eine Quelle dafür parat?
Und natürlich brauchen wir uns nichts vormachen, dass sich da Menschen die Taschen füllen und das auf Kosten von Mensch und Tier.
Ldex97
schrieb:
Es braucht Gesetze, aber ich denke nicht das da etwas wirklich effektives kommen wird.
Mit der Ministerin garantiert nicht.
Augenknecht
schrieb:
pro Person in Deutschland im Schnitt 52kg/Jahr
Das heißt im Durchschnitt isst jeder Deutsche pro Woche 1Kg Fleisch, was erstens schon zu viel ist und zweitens halte ich diese Zahl für zu gering geschätzt.
Vymaanika
schrieb:
Wenn du mich fragst, letztere, wenn du die anderen fragst, wird wohl ein Wert von circa 95% gegenüber dem Luxus bzw. Massenherstellung, billig billig, ist ja eh egal, was interessieren mich Tiere und Menschen.
Das sehe ich genau wie du. Nicht nur Desinteresse sondern auch Aussagen a´la "Bringt doch eh nichts", "Das Tier ist doch schon tot", lassen mich jedes Mal fassungslos zurück.


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(Billig-)Fleisch-Produktion und -Konsum in Deutschland

24.06.2020 um 19:49
Augenknecht
schrieb:
in staatliche Hand. Das ist der Schritt den man gehen muss um lebenswürdige Bedingungen für Mensch und Tier zu schaffen.
So weit würde ich gar nicht gehen. Mir würden schon echte regulierende Gesetze ausreichen die einen Rahmen davor spannen und natürlich nicht solche Pseudogesetze die sonst so aus der Politik gerne mal kommen.


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24.06.2020 um 19:51
Kürbisgesicht
schrieb:
Mit der Ministerin garantiert nicht.
Ich weiß, die Glögner oder Glöckner? Ist mir mit einer der unsympathischsten Politiker derzeit. "Der Verbraucher muss" "Der Verbraucher" "Der Verbraucher" der tut aber nix, das will die nicht verstehen. Genauso wie die Industrie von sich aus nix tun wird solange man damit Gewinn machen kann.


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(Billig-)Fleisch-Produktion und -Konsum in Deutschland

24.06.2020 um 20:01
Kürbisgesicht
schrieb:
Das heißt im Durchschnitt isst jeder Deutsche pro Woche 1Kg Fleisch, was erstes schon zu viel ist und zweitens halte ich diese Zahl für zu gering geschätzt.
Die Zahl bezog sich auf die Produktion die Tönnies ausstößt, nämlich 52kg/Jahr/Person.
Der Fleischkonsum in Deutschland wird vom Bundesmarktverband für Vieh und Fleisch auf rund 60 Kilogramm verzehrtes Fleisch pro Kopf und Jahr geschätzt.
Kürbisgesicht
schrieb:
Wo wird sowas denn gefordert, eine Quelle dafür parat?
Der User kleinundgründ hat hier im Thread beschrieben das 15€ (und ein paar zwerquetschte) in etwa der Preis für Fleisch wären, bei artgerechter Haltung und vernünftiger Bezahlung, an ihn richtete sich auch eigentlich diese Aussage.
Kürbisgesicht
schrieb:
Jezt lass mal die Kirche im Dorf, solche Übertreibungen helfen in keinster Weise weiter.
Bewusst überspitzt, auch im Sinne von:
Kürbisgesicht
schrieb:
Das sehe ich genau wie du. Nicht nur Desinteresse sondern auch Aussagen a´la "Bringt doch eh nichts", "Das Tier ist doch schon tot", lassen mich jedes Mal fassungslos zurück.
Alleine ändert man nichts, also muss man viele überzeugen, ihnen aber auch Alternativen bieten, denn wenn sie sich nicht von ihrem denken abbringen lassen, muss man ihnen zeigen das sie sich garnicht umgewöhnen müssen, indem sie auf Alternativen zurückgreifen, im Zweifel muss man sie belügen.

Wie schon gesagt sehe ich aber ein erstes Zerbrechen der Alten Garden, gerade durch den Erfolg von FFF das aussterben der Alten (Garden), und ein Nachrücken der Jugend die sich Gedanken macht um Dinge wie Umwelt/Tierschutz, aber auch um Arbeitsbedingungen und Finanzen.
Ldex97
schrieb:
Mir würden schon echte regulierende Gesetze ausreichen die einen Rahmen davor spannen und natürlich nicht solche Pseudogesetze die sonst so aus der Politik gerne mal kommen.
Solange Monopole und Kartelle und schwache Politiker drinstecken wird sich leider nichts ändern.


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24.06.2020 um 20:05
Augenknecht
schrieb:
Solange Monopole und Kartelle und schwache Politiker drinstecken wird sich leider nichts ändern.
Ne, eben deshalb glaube ich auch nicht dass sich daran in naher Zukunft etwas ändert.


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(Billig-)Fleisch-Produktion und -Konsum in Deutschland

24.06.2020 um 20:09
Ldex97
schrieb:
Ne, eben deshalb glaube ich auch nicht dass sich daran in naher Zukunft etwas ändert.
Das schöne das wir Tierschutzparteien haben die sich solche Ziele setzen, hier macht uns aber der deutsche Parteienpluralismus einen Strich durch die Rechnung: keine einzige Tierschutzpartei kam bei der Wahl über 5%. Würde man die Stimmen aller Tierschutzparteien auf eine einzige verteilen, wäre sie mit knapp über 5% in den Bundestag eingezogen. Klar Kleinstpartei im Bundestag ist schwer, aber mit den Grünen hätte man da schon gut kooperieren können.


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24.06.2020 um 20:10
Augenknecht
schrieb:
[Ironie] Oder wir werden einfach alle Veganer, dann bringen wir zwar einmal ganz viele Tiere um, müssen uns aber nie wieder darum sorgen machen[/Ironie]
Meine Tochter hatte heut dieselbe Idee aufgrund des Methan u. der Umweltverschmutzung damit, allerdings sah sie vor die letzten Tiere noch zu essen.
Kürbisgesicht
schrieb:
Das heißt im Durchschnitt isst jeder Deutsche pro Woche 1Kg Fleisch, was erstens schon zu viel ist und zweitens halte ich diese Zahl für zu gering geschätzt.
M.M. nach auch zu gering.
Wenn ich ans Altenheim denk da gibt es eigentlich jeden Tag Mittags Fleisch, abends als Beilage teilweise nochmal Fleisch plus Wurstwaren.
Und das sind Leute die nicht mehr so viel essen ....
Kürbisgesicht
schrieb:
as Tier ist doch schon tot", lassen mich jedes Mal fassungslos zurück.
Ich hab teilweise Fleisch kurz vor Ablauf über FoodSharing bekommen, das hab ich dann auch gegessen, da ich es immer noch besser fand als wegwerfen.
Und dann neues besseres dafür zu kaufen.
Ldex97
schrieb:
haffen.
So weit würde ich gar nicht gehen. Mir würden schon echte regulierende Gesetze ausreichen die einen Rahmen davor spannen und natürlich nicht solche Pseudogesetze die sonst so aus der Politik gerne mal kommen.
Wichtig wären v a auch unangekündigte Kontrollen u. das man dann auch zügig Strafen durchzieht u. es nicht erst x Verwarnungen gibt.


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(Billig-)Fleisch-Produktion und -Konsum in Deutschland

24.06.2020 um 20:19
Renasia
schrieb:
allerdings sah sie vor die letzten Tiere noch zu essen.
Besser als sinnlos töten.
Renasia
schrieb:
M.M. nach auch zu gering.
Es ist der DURCHSCHNITT. Säuglinge, oder "Menschen im Altersheim die nicht mehr soviel essen" kommen wohl kaum auf über 1 kg Fleisch pro Woche, dazu noch viele Vegetarier und Veganer. 60kg fleisch als Verzehrmenge halte ich für realistisch.


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