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(Billig-)Fleisch-Produktion und -Konsum in Deutschland

246 Beiträge, Schlüsselwörter: Fleisch, Corona, Schlachthof, Arbeitsbedingungen, Tönnies, Westfleisch

(Billig-)Fleisch-Produktion und -Konsum in Deutschland

18.07.2020 um 16:20
missmary
schrieb:
Bei uns bieten die Landfrauen immer Kochnachmittage mit heimischem Gemüse an - das ist wirklich gesund, günstig und regional.
Das klingt gut. Handelt es sich da um Kochkurse, die von den Landfrauen organisiert werden oder bieten sie frisch gekochtes Essen an?


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(Billig-)Fleisch-Produktion und -Konsum in Deutschland

18.07.2020 um 16:36
Kreuzbergerin
schrieb:
Das klingt gut. Handelt es sich da um Kochkurse, die von den Landfrauen organisiert werden oder bieten sie frisch gekochtes Essen an?
Sie organisieren Kochkurse - mit dem Hintergedanken, dass du die Gerichte dann nachkochst und dabei heimische Produkte aus den Hofläden verwendest. Das ist echt gut - gerade liegt es auf Eis, aber so ein Kochabend findet in einer Hauswirtschaftsschule statt, es sind immer 10-15 Teilnehmer, von denen jeder ein Gericht kocht, die werden erst besprochen, bei Problemen wird dir geholfen und nachher probierst du alles ...

Ursprünglich war das gedacht, um auch sozial schwache Familien zu unterstützen, da diese wohl oft bei der Tafel Gemüse einfach liegen lassen, weil sie nichts damit anfangen können (natürlich nicht alle ....). Aber das funktionierte nicht, da hat man die Kurse dann auf alle interessierten ausgeweitet.


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(Billig-)Fleisch-Produktion und -Konsum in Deutschland

18.07.2020 um 17:01
missmary
schrieb:
Das ist doch -auch in anderen Bereichen- jetzt schon so. Ich war heute Morgen auf dem Wochenmarkt. Da kostete das Kilo heimische Kirschen heute 9€. Diese Woche gab es sie im Kaufland im Angebot für 3,30€ (Importware) - also kostete der Wochenmarkt heute das Dreifache.
Genau das ist der Irrwitz dieser Tage, schon traurig, dass ich als Geringverdiener die Importware kaufen "muss", "muss" in Anführungsstrichen, ich muss es ja eben nicht.Das zieht sich aber durch alle Produkte wie ein roter Faden und eben auch durch das Fleischangebot.Natürlich sollte man alles regional kaufen, aber wer bezahlt den Wahnsinn bzw. kann ihn bezahlen und..wohin soll das noch führen.Ich meine, was denken die sich und wie stehts mit der Preiskalkulation?Alles Regionale reifgestreichelt oder wie darf man das verstehen?


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(Billig-)Fleisch-Produktion und -Konsum in Deutschland

18.07.2020 um 18:58
missmary
schrieb:
Sie organisieren Kochkurse - mit dem Hintergedanken, dass du die Gerichte dann nachkochst und dabei heimische Produkte aus den Hofläden verwendest. Das ist echt gut - gerade liegt es auf Eis, aber so ein Kochabend findet in einer Hauswirtschaftsschule statt, es sind immer 10-15 Teilnehmer, von denen jeder ein Gericht kocht, die werden erst besprochen, bei Problemen wird dir geholfen und nachher probierst du alles ...

Ursprünglich war das gedacht, um auch sozial schwache Familien zu unterstützen, da diese wohl oft bei der Tafel Gemüse einfach liegen lassen, weil sie nichts damit anfangen können (natürlich nicht alle ....). Aber das funktionierte nicht, da hat man die Kurse dann auf alle interessierten ausgeweitet.
Diese Kochkurse sind ein sehr sinnvolles Projekt. Schade, dass das Klientel für die sie ursprünglich gedacht waren, das Angebot nicht ausreichend angenommen hat.


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leopart225
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(Billig-)Fleisch-Produktion und -Konsum in Deutschland

18.07.2020 um 20:19
Ich achte immer auf günstige Preise. ich könnte meien Bedarf anders auch gar nicht stemmen.
Bei mir in der Nähe gibt es einen großen Schlachtbetrieb, die einen Fabrikverkauf anbieten mit "B-Ware". Also etwa Würste die zu kurz oder zu lang sind. Schmeckt aber alles top und ist top frisch. Und die Preise sind fantastisch.
Aber auch bei Netto gibt es immer Schnäppchen zu machen.


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(Billig-)Fleisch-Produktion und -Konsum in Deutschland

18.07.2020 um 21:18
leopart225
schrieb:
Ich achte immer auf günstige Preise. ich könnte meien Bedarf anders auch gar nicht stemmen.
Wir gerade auch - Mr Mary arbeitet ja teilweise im Eventbereich, der liegt brach und es ist zu befürchten, dass da sehr lange nichts mehr geht. Kind #1 geht nächstes Jahr studieren - in den nächsten beiden Unistädten sind Studizimmer ab 600€ zu haben .... Also ein Gehalt und viele absehbare Ausgaben ... So Leid es mir tut ... Wir haben unseren Fleischkonsum gedrosselt, aber ganz auf Fleisch mag ich nicht verzichten und ich möchte nun nicht das Dreifache ausgeben (und noch extra wohin fahren), wenn unsere finanzielle Zukunft überhaupt nicht rosig ist.
Kreuzbergerin
schrieb:
Diese Kochkurse sind ein sehr sinnvolles Projekt. Schade, dass das Klientel für die sie ursprünglich gedacht waren, das Angebot nicht ausreichend angenommen hat.
Ja, aber ich finde, solche Projekte sollte man wirklich mehr fördern - oder z.B. durch Youtube weiter verbreiten. Auch fände ich es toll, wenn es in öffentlichen Parks wirklich auch öffentliche Beete gäbe, wo statt Blumen Biogemüse wächst. Gibt es ja auch schon, aber nur als Anfang.


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