metalbabe
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Das unterschreibe ich gleich doppelt.Streuselchen schrieb:Aber... Um was positives zu sagen... Das vergeht.
Das vermissen vergeht und auch dieser Anreiz, den die ausstrahlen, vergeht. Weil man die Wahrheit kennt
Das ist letztendlich das wichtigste. Sich selber treu bleiben. Den eigenen Maßstab legt man immer noch für sich selbst fest und nicht andere bzw. die Gesellschaft.Streuselchen schrieb:Habe auch schon Partner gehabt, die allgemein gesehen als nicht besonders attraktiv galten - hat mich aber nie interessiert
Das es sowas überhaubt noch gibt, bei dem ganzen Hype um "sehen und gesehen werden" , Sozial Media GedönsStreuselchen schrieb:Habe auch schon Partner gehabt, die allgemein gesehen als nicht besonders attraktiv galten - hat mich aber nie interessiert.
Da kann ich (leider) auch mitreden und das ist echt kein Spass.Streuselchen schrieb:auch ich hatte schon toxische Beziehungen die mich sämtliches gekostet haben.
Und das genau ist der springende Punkt und ein gut gemeinter Rat an alle Betroffenen,Streuselchen schrieb:Aber... Um was positives zu sagen... Das vergeht.
Natürlich gibt es sowas und wird es hoffentlich auch immer geben, so lange es Menschen gibt, die Schönheit immer noch für sich selbst definieren und nicht der Definition einer Masse bzw. der Allgemeinheit folgen.Laucott schrieb:Das es sowas überhaubt noch gibt, bei dem ganzen Hype um "sehen und gesehen werden" , Sozial Media Gedöns
und anderen diversen www- Aktivitäten, die uns allen ja suggerieren sollen wer schön, cool und liebenswert ist.
Ich nehme mich aus dem "gesehen und gesehen werden" absolut nicht raus - allerdings dann lieber im echten Leben. Und dabei ist es mir egal ob andere meinen Partner attraktiv finden - wenn sie schon interessiert gucken wollen, dann sollen sie sehen wie glücklich ich mit meinem Partner bin - oder wie toll er mich behandelt... Oder wie respektvoll man gegenseitig miteinder umgeht. Das sind Dinge, die ich gern nach außen transportiere - was mich nicht juckt ist, wie andere meinen Partner optisch bewerten ^^Laucott schrieb:Das es sowas überhaubt noch gibt, bei dem ganzen Hype um "sehen und gesehen werden" , Sozial Media Gedöns
und anderen diversen www- Aktivitäten, die uns allen ja suggerieren sollen wer schön, cool und liebenswert ist
Sehe ich auch so.rhapsody3004 schrieb:Das ist letztendlich das wichtigste. Sich selber treu bleiben. Den eigenen Maßstab legt man immer noch für sich selbst fest und nicht andere bzw. die Gesellschaft.
Die Gesellschaft ist eh durch klischeehafte Hochglanzwerbung, Film und Serie, durch Stereotypen wie aus dem Reagenzglas gezüchtet vernebelt bzw. geprägt. Gilt für Mann und Frau.
Nein, ist es nicht. Aber du stimmst mir sicher zu das es dich in deinem Erfahrungsschatz ungemein bereichert hat.Laucott schrieb:Da kann ich (leider) auch mitreden und das ist echt kein Spass.
Dem stimme ich voll und ganz zu.rhapsody3004 schrieb:Die Zeit an sich, Abstinenz, Abwesenheit und Ablenkung sind dafür die besten Medikamente. Manchmal geht es schnell, manchmal dauert es länger und manchmal braucht es auch erst ein richtig krasses Ereignis (von einem einen Betrug zu erfahren und eine Beleidigung, die sich gewaschen hat beispielsweise ), sodass man für immer loslassen kann. So erging es mir zumindest. Auch ich kenne das, wenn man einfach nicht loslassen kann und immer noch fühlt, sich zu einer Frau hingezogen fühlt.
Richtig!Laucott schrieb:Und das genau ist der springende Punkt und ein gut gemeinter Rat an alle Betroffenen,
glaubt es ganz wirklich, es geht echt vorbei, bei manchen dauert es ein wenig, aber bei vielen die es gar nicht
denken geht es schneller vorbei als gedacht;)
Absolut, diese Erfahrung hat mich da hingebracht wo und wer ich jetzt bin, ganz einfachStreuselchen schrieb:Aber du stimmst mir sicher zu das es dich in deinem Erfahrungsschatz ungemein bereichert hat.
Das ist sicher oft einseitig bedingt, es gibt aber eben auch die Möglichkeit, in der eine bestimmte Konstellation beider Beziehungsteile zu einer toxischen Beziehung führen kann, was wiederum heisst, dass Menschen, die in einer toxischen Beziehung aktiv und passiv waren, in einer anderen Beziehung wieder "funktionieren" können.abraxa schrieb:Vielleicht kurz zur Erklärung: "toxisch" ist für mein Verständnis eine Beziehung, wenn ein Partner dabei leidet, psychisch (oder physisch) Gewalt und Druck auf ihn ausgeübt wird. Das Selbstwertgefühl wird systematisch zerstört, so dass der Betroffene sich am Ende selbst als wertlos und fehlerhaft wahrnimmt.
3. Kommunikation ist immer Ursache und Wirkunghttps://www.paulwatzlawick.de/axiome.html
"Die Natur einer Beziehung ist durch die Interpunktion der Kommunikationsabläufe seitens der Partner bedingt."
Auch hier lassen sich Regeln festhalten:
Jeder Teilnehmer einer Interaktion gibt der Beziehung eine Struktur
Auf jeden Reiz folgt eine Reaktion (Verhaltenskette)
Jeder Reiz ist zugleich auch Kommunikation, da eine Kommunikation kreisförmig verläuft. Es gibt keinen Anfangspunkt.
Praktisches Beispiel:
Paul Watzlawick Axiom 3 Kommunikation ist immer Ursache und WirkungEine Ehefrau beschwert sich, ihr Mann würde sich ständig zurückziehen. Der Mann jedoch weist darauf hin, dass er sich nur zuückziehe, weil seine Frau ständig an ihm herumnögelt. Die Frau nörgelt also und der Mann zieht sich zurück. Weil er sich zurückzieht, nörgelt sie. Man sieht, dass es sich um einen Teufelskreis handelt.
Liegt eine Störung vor, nimmt einer der beiden Kommunikationspartner an, dass der andere die gleichen Informationen besäße wie er selbst. Durch diese subjektive Wahrnehmung, passiert meistens dann auch genau das, was der gestörte Kommunikationspartner prophezeit hat (Ursache-Wirkungs-Zusammenhang).
5. Kommunikation ist symmetrisch oder komplementär
"Zwischenmenschliche Kommunikationsabläufe sind entweder symmetrisch oder komplementär, je nachdem ob die Beziehung zwischen den Partnern auf Gleichgewicht oder Unterschiedlichkeit beruht."
Beziehungen zwischen Partnern basieren entweder auf Gleichheit oder auf Unterschiedlichkeit. In komplementären Beziehungen ergänzen sich unterschiedliche Verhaltensweisen und bestimmen den Interaktionsprozess. Die Beziehungsgrundlage besteht hierbei im Unterschied der Partner. Häufig drückt sich diese Unterschiedlichkeit in einer Unterordnung aus, d.h. der eine hat die Oberhand über den anderen. Eine symmetrische Beziehungsform zeichnet sich dadurch aus, dass die Partner sich bemühen, Ungleichheiten untereinander zu minimieren
Top. Dazu empfiehlt sich auch eine Einführung in die Transaktionsanalyse und bspw. solche Modelle wie dem sog. Dramadreieck. Wenn es um Kommunikationspsychologie geht, ebenfalls absolut top und empfehlenswert:MokaEfti schrieb:Die 5 Axiome von Paul Watzlawick eignen sich mMn gut dafür, um nicht in toxische Beziehungen zu geraten oder selbige zu erkennen.
Ja, bspw. hochsensible Persönlichkeiten. Und Menschen, welche sehr empfindsam auf dem sog. "Beziehungsohr" (=> Friedemann Schulz von Thun) sind. Da gehöre ich selbst leider dazu, was es mir teilweise sogar in völlig banalen zwischenmenschlichen Beziehungen (also bspw. im Freundes- oder Kollegenkreis) nicht immer einfach macht. Und man muss dann mitunter sehr aufpassen, dass man nicht selbst zum "toxischen Element" im Beziehungsgefüge wird.abraxa schrieb:Was meint Ihr - gibt es einen bestimmten Typ Mensch, der besonders gefährdet ist, in eine toxische Beziehung zu geraten?
Nichtsdestotrotz kann sie in einer Beziehung (2er-Konstellation), in die weniger dominante Rolle geraten, ganz einfach weil bspw. der jeweils andere Part noch selbstbewusster, offener und lebenslustiger ist - mal ganz grob und simpel gesprochen.abraxa schrieb:Die o.g. Exfreundin ist nach den Beschreibungen jedenfalls kein Mauerblümchen, sondern eine selbstbewusste, offene, lebenslustige Frau.
=> Transaktionsanalyse, Dramadreieckabraxa schrieb:Was für ein Typ Mensch empfindet Freude daran, seinen Partner zu unterdrücken?
Nicht nur am Ende der Beziehung sondern es bleibt auch darüber hinaus bestehen. Man fühlt sich nicht wert genug - egal für wen. Weil das über einen langen Zeitraum derart ins Hirn und Herz gepflanzt wurde dass das Wurzelwerk nie vollständig entfernt werden kann. Gewisse Zweifel, Ängste etc. bleiben.abraxa schrieb:Vielleicht kurz zur Erklärung: "toxisch" ist für mein Verständnis eine Beziehung, wenn ein Partner dabei leidet, psychisch (oder physisch) Gewalt und Druck auf ihn ausgeübt wird. Das Selbstwertgefühl wird systematisch zerstört, so dass der Betroffene sich am Ende selbst als wertlos und fehlerhaft wahrnimmt.
Es war ja auch vorher schon da.Streuselchen schrieb:Nicht nur am Ende der Beziehung sondern es bleibt auch darüber hinaus bestehen.
Würde ich nicht unterschreiben.DalaiLotta schrieb:Es war ja auch vorher schon da
Ich hatte - unmittelbar nach dem Rausschmiss - so ein seltsames Ding mit dem Wort "Eitel".Streuselchen schrieb:Man fühlt sich nicht wert genug
Damit tue ich mich so schwer. Ich möchte ändern - meine Einstellung, meine Sicht, meine Gefühle. Abschütteln, ausklopfen, nicht mehr angreifbar sein - weder von anderen und vorallem nicht von mir selbst. Aktuell kommt viel hoch von dem Zeug was ich so tapfer runtergepresst hatte all die Jahre. Jetzt wühlt da was rum und ich hab eigentlich gar keine Kraft mich der vergangenen Pisse zu widmen. Und ich ärgere mich das es jetzt ist, frage mich obs so ist gerade weils mir nicht gut geht.DalaiLotta schrieb:Und irgendwann, als "großes Geschenk" dann begriffen, dass ich, wenn ich mich Scheisse fühle, nix ändern wollen brauche/darf
- sondern nur bei mir bleiben brauch. Ohne was ändern zu wollen.
Wie meinst du das mit dem was innen und was außen ist? Bzw wie hast du gelernt das zu unterscheiden und das von außen nicht mehr nach innen zu lassen?DalaiLotta schrieb:Hab lange das Gefühl gehabt, nicht zu wissen, wo oben und unten ist - bis ich gemerkt habe, dass ich nicht wusste,
was innen und was außen ist - ab da ging es besser.
Ich gönne es dir von Herzen und du kannst stolz sein es so weit geschafft zu haben. Das meine ich ganz ernst. Habe Hochachtung vor Menschen, die es schaffen gesund bei sich selbst zu bleiben.DalaiLotta schrieb:Selbstbewusstsein" - ohne kopfigen Kram, einfach so.
Eitel Sonnenschein halt.
In mir.
Indem ich "die Frage" auseinander nehme - und nicht mich selber.Streuselchen schrieb:Bzw wie hast du gelernt das zu unterscheiden
Warum sollte ich? Da wär ich ja wie tot.Streuselchen schrieb:das von außen nicht mehr nach innen zu lassen?
Jep, orientierungslos.Streuselchen schrieb:Damit tue ich mich so schwer. Ich möchte ändern - meine Einstellung, meine Sicht, meine Gefühle. Abschütteln, ausklopfen, nicht mehr angreifbar sein - weder von anderen und vorallem nicht von mir selbst. Aktuell kommt viel hoch von dem Zeug was ich so tapfer runtergepresst hatte all die Jahre. Jetzt wühlt da was rum und ich hab eigentlich gar keine Kraft mich der vergangenen Pisse zu widmen. Und ich ärgere mich das es jetzt ist, frage mich obs so ist gerade weils mir nicht gut geht.
Und dann geht das Karussell in die zweite Runde, dritte, vierte und ich kann gar nicht aussteigen obwohl mir schon kotz übel ist.
Ehrlich gesagt ist es neulich einfach "von mir abgefallen" - das ist aber auch einfach ne Definitionssache.Streuselchen schrieb:Bzw wie hast du gelernt das zu unterscheiden
Frohen Badegenuss :)DalaiLotta schrieb:Ich geh jetzt in die Badewanne (eine "Errungenschaft" aus dieser höllischen Zeit. Nicht die Wanne, sondern mein Genuss daran, also darin).