Menschen
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Obdachlos in Deutschland

190 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Politik, Deutschland, Obdachlos ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Obdachlos in Deutschland

17.01.2021 um 18:29
@Fragender73
Von allem kann nicht die Rede sein. Natürlich sollte der Staat auch seinen Teil zur sozialen Gerechtigkeit beitragen.
Und die Reichen können einem ja glatt leidtun.
Natürlich bezahlen die mehr Steuern sie haben schließlich ein höheres Einkommen bzw. viel mehr Besitz als der Durchschnitt. Und ich finde damit sollte nicht nur Privilegien einhergehen sondern auch Verpflichtungen seinen Mitmenschen gegenüber.

Das kannst du natürlich gerne anders sehen.


melden

Obdachlos in Deutschland

18.01.2021 um 12:44
Immobilien sind als "Reichtum" generell problematisch, braucht bloß mal ein Klan Mietnomaden eine ganze Wohnung zugrunderichten oder größere Renovierungsmaßnahmen fällig werden, schon hat der Eigentümer Kosten im Rahmen von zigtausend Euro. Die er dann aus der eigenen Tasche zahlen muß. Wer da dann auch noch meint einen auf Neidhammel machen zu müssen, beweist nur seine naive Ahnungslosigkeit. Sozialer Wohnungsbau und Unterbringung von Obdachlosen ist Sache der jeweiligen Städte und Gemeinden, Privatbesitzer von Wohnungen sind nicht die Wohlfahrt. Es hängt von den Verhältnissen vor Ort ab, ob die jeweilige Gemeinde selber imstande ist, Wohnraum zu stellen, oder ob es nach Marktlage günstiger ist von Privatbesitzern zu mieten, zum Beispiel Zimmer in Pensionen anzumieten. (Warum immer gleich ganze Wohnungen, wenn als Unterkunft ein Zimmer reicht?)


melden

Obdachlos in Deutschland

18.01.2021 um 14:32
Jeder kann obdachlos werden, ich kannte jemanden der eine tragische Geschichte hatte, er erbte viel Geld (fast eine Million) und verspielte es in nichtmal einem Monat sodass er nichtmehr seine Unterhalt geschweige denn sein Haus bezahlen konnte, innerhalb von 3 weiteren Monaten landete er auf der Straße, er verlor sein Haus und man verweigerte ihm Harz 4 da man ihn für einen Betrüger hielt, da er ja viel geerbt hatte. Ich lernte ihn in einem Krankenhaus kennen, abgewrackt und hoffnungslos, seit 2 Jahren auf der Straße aber helfen konnte ich ihm nicht, als er entlassen wurde verlor ich diesen Freund aus den Augen, da er keine Adresse oder Handy besaß. Es ist teilweise krass wie man hier mit Überschuldeten umgeht, klar die Gläubiger haben auch Rechte aber das schließt nicht die vernichtung von Existenzen mit ein.


1x zitiertmelden

Obdachlos in Deutschland

18.01.2021 um 18:33
Wer es in 4 Monaten von Millionär bis Obdachlos schafft, hat keinen Verstand. Muß man ganz klar sagen. Der Staat ist nicht dazu da, ein derartiges Versagen abzupuffern.


1x zitiertmelden

Obdachlos in Deutschland

18.01.2021 um 18:37
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:Wer es in 4 Monaten von Millionär bis Obdachlos schafft, hat keinen Verstand. Muß man ganz klar sagen. Der Staat ist nicht dazu da, ein derartiges Versagen abzupuffern.
Du hast wohl überlesen, dass er in ein Krankenhaus kam? Ich nehme mal an, es war ein Psychiatrisches.


melden

Obdachlos in Deutschland

18.01.2021 um 18:59
Nach 2 Jahren auf der Straße. Suchtkrank war er anscheinend schon vorher, spielsüchtig.


melden

Obdachlos in Deutschland

19.01.2021 um 01:55
Zitat von WanagiWanagi schrieb:klar die Gläubiger haben auch Rechte aber das schließt nicht die vernichtung von Existenzen mit ein.
Gläubiger vernichten keine Existenzen, dafür hat der Schuldner schon selbst gesorgt. Immerhin gibt es Freibeträge von 1200 € die jedem Schuldner immer verbleiben. Dafür reißen aber viele Schuldner ihre Gläubiger ins Unglück, weil ihnen schlicht das Geld zum Leben fehlt was der Schuldner nicht zurück zahlt.

Natürlich könnte unser soziales Netz engmaschiger sein, ich persönlich habe allerdings auch keine Lust für Spielschulden anderer gerade zu stehen.

Das Hauptproblem ist in meinen Augen das sich die Kommunen weitgehend aus dem sozialen Wohnungsbau verabschiedet haben. Dort hat die Gesellschaft für Abhilfe zu sorgen, nicht einige Vermögende. Halte es immer für problematisch anderen eine Leistung aufbürden zu wollen damit man selbst nicht aktiv werden muss. Damit kann man zwar das Moralschild tapfer vor sich her tragen, aber es ändert nichts an der Situation.


melden

Obdachlos in Deutschland

19.01.2021 um 07:27
@Fragender73
Nicht jeder der einen Missstand anprangert hat auch die Mittel, diesen zu beheben. Was sollen denn die Kleinen von FFF machen? Da gehört schon die Politik zu. Bei sozialen Wohnungsbau etc gehört die Politik auch ins Boot und ja, Änderungen in der Steuerpolitik wären ein Anfang.

Beispiel Tafeln: Es ist gut, das es dieses Angebot gibt weil viele darauf angewiesen sind aber es ist beschämend, das ein Land wie Deutschland so etwas braucht.
Und wer containert macht sich strafbar - das kann's doch nicht sein.


1x zitiertmelden

Obdachlos in Deutschland

19.01.2021 um 09:38
Zitat von KFBKFB schrieb:Nicht jeder der einen Missstand anprangert hat auch die Mittel, diesen zu beheben.
Davon war auch nie die Rede.
Zitat von KFBKFB schrieb:Was sollen denn die Kleinen von FFF machen? Da gehört schon die Politik zu. Bei sozialen Wohnungsbau etc gehört die Politik auch ins Boot und ja, Änderungen in der Steuerpolitik wären ein Anfang.
Das ist ja die Gesellschaft, der Staat von dem ich rede.
Zitat von KFBKFB schrieb:Änderungen in der Steuerpolitik wären ein Anfang.
Genau und JEDER gibt seinen Teil entsprechend seiner Leistungskraft. Ein Prozent mehr kann jeder leisten, das brauchen nicht nur "Reiche". Die Umverteilung macht eben nicht nur alles besser. Aber in Deutschland wird es bald sehr konkret werden wenn die ganzen Ausgaben nach der Wahl mal eingepreist werden. Die erwartbare zu hohe Belastung wird dann bei ungerechter Verteilung viele der 10 % dann ins Ausland treiben,
Zitat von KFBKFB schrieb:aber es ist beschämend, das ein Land wie Deutschland so etwas braucht.
Es ist mehr als beschämend, wobei ja Lebensmittel eigentlich in Hartz4 eingepreist sind. Das es allerdings Menschen gibt am Ende eines Arbeitslebens auf der gleichen Stufe stehen wie jemand mit sehr geringer oder ohne Arbeitsleistung und auf Tafeln angewiesen sind lässt wohl jeden erschaudern. Es muss eine neue Gerechtigkeitsdebatte her, wo auch ein größere Abstand Verdienst/Transferleistungen aufs Tapet gehört. Es ist mehr als ungerecht das jemand für das gleiche arbeiten muss.
Zitat von KFBKFB schrieb:Und wer containert macht sich strafbar - das kann's doch nicht sein.
Da wäre vielleicht eine zentrale tägliche Abholung "beschädigter" Lebensmittel eine Lösung. Das nehmen straffrei sein sollte, selbstredend. Aber das Grundstück frei zugänglich zu machen für jeden hat ja auch versicherungsrechtliche Tatbestände. Auch gibt es leider immer Menschen die sich nicht so ordentlich verhalten und den Platz so sauber verlassen wie sie ihn vorgefunden haben. Gilt auch bei Obdachlosigkeit und schlafen in Fluren, Geldautomatenhallen.

Um wieder rein auf die Obdachlosigkeit zurückzukommen es braucht zwei Säulen einmal die zur Verfügungstellung von Zimmern durch die Gesellschaft, sowie auch psychologische Betreuung bei denjenigen die es wünschen.


melden

Obdachlos in Deutschland

19.01.2021 um 11:49
Hallo @alle !


Ich vertrete grundsätzlich die Ansicht, das der Staat oder die Kommunen nicht als Unternehmer tätig werden sollten, wobei ich Wert auf die Beifügung "grundsätzlich" lege. Wohnungsbau könnte man als Ausnahme von der Regel betrachten.

Ich denke das die Wohnungsknappheit in großen Teilen einfach dem Sachverhalt geschuldet ist, das viele Anleger aus dem Euro in Sachwerte flüchten. Hinzu kommt noch das in den letzten Jahren einfach nicht bedarfsgerecht gebaut wurde.

Unsere Eliten haben es sich angewöhnt die Probleme, egal welche, "von oben" zu betrachten und versuchen die "von oben" zu lösen. Manchmal ist es aber besser mal die Perspektive zu ändern und "auf dem Boden" zu bleiben. So etwas wie ein Mietendeckel ist für die Verwaltung und Politik bequem, löst aber kein Problem, sondern schafft noch welche.

Wenn Wohnungen fehlen, muss mal Wohnungen bauen und nicht die Mieten deckeln. Ich erinnere hier mal an den Gewerkschaftskonzern "Neue Heimat", der als Vorbild startete und als abschreckendes Beispiel endete. Gerade in Berlin gibt es eine abstruse Situation. Das Volk, das Wohnungsknappheit beklagt, blockiert die Umnutzung des Tempelhofer Feldes. Irgendwo hört mein Verständnis für die Probleme der Bürger und Politiker auf.


Gruß, Gildonus


1x zitiertmelden

Obdachlos in Deutschland

19.01.2021 um 11:59
Gute Kommunen sind immer auch unternehmerisch tätig. Im Wohnungsbau, in der jeweiligen gemeindeeigenen Forstwirtschaft - zu vielen Kommunen gehören Gemeindewälder - in Recyclinghöfen, sofern sich dafür kein privater Betreiber findet, auch die Verwaltung von Friedhöfen und öffentlichen Plätzen (Mieteinnahmen bei Veranstaltungen) läuft unternehmerisch über die Kommunen, und all das natürlich genauso in Gewinnerzielungsabsicht, wie jeder private Betreiber es täte, nur daß das Geld daraus wieder in kommunale Zwecke fließt und nicht den Bürgermeister privat bereichert. Je besser eine Kommune selber wirtschaftet, um so weniger Zuschüsse braucht sie vom Staat. Die sie für bestimmte staatlich geförderte Zwecke nebenbei auch abrufen kann, da gibt es extra Budgets.


1x zitiertmelden

Obdachlos in Deutschland

19.01.2021 um 13:24
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Wenn Wohnungen fehlen, muss mal Wohnungen bauen und nicht die Mieten deckeln.
Genau ....
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Ich denke das die Wohnungsknappheit in großen Teilen einfach dem Sachverhalt geschuldet ist, das viele Anleger aus dem Euro in Sachwerte flüchten.
Mit vernünftigen Steuergesetzen wäre ja auch der soziale Wohnungsbau interessant, aber wenn ich nach Abzug Kosten von 1000€ Mieteinnahmen 475 € Steuern zahlen muss ist es doch für beide nicht lukrativ, Im Endeffekt zahlt der Mieter eine viel zu hohe Steuer.
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:Je besser eine Kommune selber wirtschaftet,
Das stimmt, leider sind viele Kommunen, siehe Berlin, ideologisch verblendet, und eben nicht unternehmerisch tätig . Da wird es dann immer ein Zuschussgeschäft.

Gelackmeiert sind dann immer die Kleinen, denn die Großen wissen sich zu helfen. Aber der kausale Zusammenhang erschließt sich eher linken Wählern leider selten.

Wohnungslose sind da ein ideales Beispiel.


melden

Obdachlos in Deutschland

19.01.2021 um 13:40
Hallo,

Ich bin der Meinung das die meisten Obdachlosen selbst schuld an ihrer Situation sind.
Es gibt genug Hilfsangebote für sie.
Das einzige was diese Menschen machen müssen dahin gehen und auch zeigen das sie was ändern wollen z.b das sie in Therapie gehen Harz4 beantragen oder Sozialhilfe.
Die meisten schaffen nicht mal das.
Wer es wirklich will muss es auch zeigen es bringt nichts solchen Menschen etwas Geld und eine Wohnung zu geben.
Die meisten würden innerhalb von drei Monaten wieder obdachlos werden und zwar aus dem Grund das sie ihr ganzes Geld versaufen oder für sonst irgendwelche Substanzen ausgeben.
Und dann ist auch das Geld für die Miete weg und sie landen da wo sie vorher waren.


1x zitiertmelden

Obdachlos in Deutschland

19.01.2021 um 13:52
@DerDoctor11

Ich glaube, ich bin hier im Forum nicht gerade als der Sozialleistungsfantiker bekannt. Ich bin wo immer möglich für Eigenverantwortung.
Zitat von DerDoctor11DerDoctor11 schrieb:Ich bin der Meinung das die meisten Obdachlosen selbst schuld an ihrer Situation sind.
Den Satz kann und möchte ich dennoch nicht mitgehen. Ich denke, dass kaum jemand aus Übermut obdachlos wird. Und wenn man sich mal mit einigen dieser Menschen unterhält, dann fällt einem auf, dass ganz sicher jeder von denen etwas zu seiner Situation beigetragen hat, aber eben auch ganz viele irgendwo reingeraten sind, wo sie nicht leicht selbst wieder rauskommen, egal ob es eine Suchtgeschichte ist oder ein Schicksalsschlag oder tierisch Pech gehabt.

Und ich finde es absolut richtig, Obdachlosen immer wieder eine Chance einzuräumen und ihnen immer wieder Obdach anzubieten, selbst wenn viele es dann doch nicht schaffen, lohnt es sich für diejenigen, die da rauskommen alle male. Wir geben für den unmöglichsten Scheiss Geld aus wie für verpfuschte Pkw Maut Fantasien. Da können wir durchaus Geld ausgeben dafür, Menschen von der Straße zu holen.

Es gibt immer mal wieder Obdachlose auch in meinem privilegierten Wohnumfeld. Und das erste, was jeder von uns tun kann, ist sie nicht einfach zu übersehen, sondern auch mal mit jemandem ins Gespräch zu kommen, wenn sich eine Gelegenheit bietet. Wenn ich mir vorstelle, ich wäre obdachlos geworden, würde mir dieses 'angestrengt übersehen werden' auch schon wehtun.

Man kann da übrigend ne Menge selbst machen. Ein Freund von mir hat einen Obdachlosen zunächst mal so gelegentlich beschäftigt, 20 hier, 20 da, dann regelmäßig und er erwies sich als zuverlässig. Mittlerweile hat der einen festen Vertrag als Hilfskraft und auch eine WOhnung, alles ausgelöst durch einen kleinen Kontakt und einen minimalen Vertrauensvorschuss.


2x zitiertmelden

Obdachlos in Deutschland

19.01.2021 um 14:02
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Und ich finde es absolut richtig, Obdachlosen immer wieder eine Chance einzuräumen und ihnen immer wieder Obdach anzubieten, selbst wenn viele es dann doch nicht schaffen, lohnt es sich für diejenigen, die da rauskommen alle male.
Es bringt aber nichts Obdachlosen eine Chance zu geben wenn sie sich nicht ändern wollen.
Sie müssen auch selbst was machen an ihrer Situation.
Also therapie machen und lernen mit Geld umzugehen.
Dann zum Amt und Harz4 beantragen oder Sozialhilfe wenn man nicht arbeiten kann.


1x zitiertmelden

Obdachlos in Deutschland

19.01.2021 um 14:10
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Mittlerweile hat der einen festen Vertrag als Hilfskraft und auch eine WOhnung, alles ausgelöst durch einen kleinen Kontakt und einen minimalen Vertrauensvorschuss.
Das ist schön, kann aber auch schiefgehen. Ich habe mich mal längere Zeit mit einem Obdachlosen unterhalten, der "clean" wirkte und angeblich unbedingt einen Job suchte. Zufälligerweise hatte er genau die seltenen Qualifikationen, die ein Freund von mir händeringend suchte. Ich habe darum ein Vorstellungsgespräch terminiert und angeboten, ihn dorthin zu fahren. Ich wartete vergebens.


melden

Obdachlos in Deutschland

19.01.2021 um 14:20
Zitat von DerDoctor11DerDoctor11 schrieb:Es bringt aber nichts Obdachlosen eine Chance zu geben wenn sie sich nicht ändern wollen.
Sie müssen auch selbst was machen an ihrer Situation.
@DerDoctor11

Einen erheblichen Teil der Schritte zur Änderung kann man aber kaum auf der Straße umsetzen.
Und sicher gibt es auch Menschen, denen man nicht helfen kann.
Daraus würde ich aber nicht folgern, man solle niemandem helfen.

@VanDusen

Na klar, wird das oft schiefgehen, besonders bei einer aktiven Suchtproblematik. Ich wüsste nicht, welchen Job man jemandem anbieten soll, der weiterhin Heroin konsumiert.


3x zitiertmelden

Obdachlos in Deutschland

19.01.2021 um 14:29
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Ich wüsste nicht, welchen Job man jemandem anbieten soll, der weiterhin Heroin konsumiert.
Keinen, klarer Fall. Das war aber in diesem speziellen Fall nicht das Problem. Inzwischen hat der betreffende Typ sogar einen Job, als Prospektverteiler, und tut so, als ob er mich nicht kennen würde. In dem Job, den ich ihm vermitteln wollte, hätte er hingegen richtig gutes Geld verdienen können. Nun ja, wer nicht will, der hat schon.


melden

Obdachlos in Deutschland

19.01.2021 um 14:33
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Einen erheblichen Teil der Schritte zur Änderung kann man aber kaum auf der Straße umsetzen.
Dafür gibt es extra Hilfsangebote für Obdachlose oder auch Street Waker die helfen dann jemanden der auf der Szebe raus will.
Begleiten sogar diese Menschen zu Behördengängen.


1x zitiertmelden

Obdachlos in Deutschland

19.01.2021 um 14:38
Zitat von DerDoctor11DerDoctor11 schrieb:Street Waker
Was ist das?


Kurzer Einwurf: Es wird oft behauptet, man kann in DE nicht unfreiwillig obdachlos werden. Anekdotische Evidenz: Ich kenne eine Person, die von heute auf morgen den Job verloren hat, dann kamen psychische Probleme dazu und letztlich war die Person einfach nicht mehr in der Lage sich mit Krankenkasse oder irgendwelchen Behörden auseinanderzusetzen. Das resultierte in Streichung aller Bezüge und ein Rauswurf aus der Wohnung stand kurz bevor. Wären dann nicht andere Leute eingesprungen um tatkräftig zu unterstützen wäre dieser Mensch tatsächlich unfreiwillig auf der Straße gelandet, das wurde durch die Hilfe eigentlich unbeteiligter Dritter verhindert.
Es gibt Menschen mit ähnlichen Problemen die aber kein Netz aus Familie/Freunden/Bekannten haben die notfalls helfen können


2x zitiertmelden