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Umweltschutz und Nachhaltigkeit geht jeden etwas an. Was machst Du?

346 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Umwelt, Plastik, Verzicht ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Umweltschutz und Nachhaltigkeit geht jeden etwas an. Was machst Du?

06.09.2024 um 14:11
@Alexandra00
Zitat von Alexandra00Alexandra00 schrieb:-wenig Kleidung, das meiste Second Hand (alles wird durchgetragen, keine Schrankleichen)
Dazu, gerade bzgl. "Schrankleichen", ergänze ich:
Wenn Kleidung vorhanden ist die nur für seltene Anlässe nötig ist aber doch nicht gut verzichtbar ist, kaufe ich die möglichst so neutral dass ich sie lange und zu allen Anlässen zu denen sowas in der Art getragen werden kann tragen kann.
Beispiel dafür:
- Badebekleidung. Ins Schwimmbad, inkl. solche für Reha-/Physiotherapie-Zwecke, kann man nunmal nur mit Badebekleidung, und auch wenn man doch mal privat geht. Für sowas habe ich einen neutralen, sportlichen Badeanzug und kein "sexy Teil" das z.B. für Physio unangemessen wäre.
- Hosenanzug. In meinem Beruf ist (glücklicherweise) keine Anzugpflicht; meine normale Arbeitskleidung ist T-Shirt, Cargo-Hose, ggf. Kapuzenpullover. Ich besitze einen Hosenanzug mit zwei Blusen für Anlässe bei denen es doch sinnvoller ist damit statt mit obigem zu erscheinen. Auch hier habe ich Kleidungsstücke die alle zur ganzen Bandbreite von "Anzug-Anlässen" passen, anstatt dann z.B. irgendein ausgefallenes Anteil (knallig, tiefer Ausschnitt etc.) das für einen Teil der Anlässe doch zu krass wäre.
(Schöner fände ich es, wenn Menschen nicht danach werten ob man einen Anzug trägt oder nicht. Realistischerweise kann ich das aber nicht bei anderen verändern und dann ziehe ich ihn eben doch an wenn mir der Ausgang des Anlasses das wert ist.)

Diese Kleidungsstücke werden im Schnitt ein- bis zweimal im Jahr herausgeholt (somit nicht andauernd getragen) und sind schon mehrere Jahre im Einsatz (somit keine "Schrankleiche").


Alltägliche Kleidung: Wenn im besseren Zustand dann beruflich und anderweitig außerhalb getragen; danach werden sie zu Zuhause-/Garten-/Werkelklamotten und getragen bis wirklich zum Wegwerfen.
Zitat von Alexandra00Alexandra00 schrieb:-nur ein Zimmer davon wird geheizt
Finde ich auch ganz normal. (Ich weiß aber dass viele Menschen das anders zu halten scheinen.)
Heizen so dass es drinnen mit warmer Kleidung angenehm ist (ich scheue keine Stricksocken, Pantoffeln, Unterhemden, ggf. Schlafanzug). Kühlen nie - da reichte uns auch in heißen Regionen gezieltes Lüften, leichtere Kleidung und ggf. mal den Ventilator laufen lassen.
Zitat von Alexandra00Alexandra00 schrieb:-kleine Wohnung
Ebenso, und dank
Zitat von Alexandra00Alexandra00 schrieb:-möglichst wenig Konsum
-keine Deko-Artikel
wirkt das auch nicht vollgestopft.
Zitat von Alexandra00Alexandra00 schrieb:-kaum E-Geräte (40 Euro Strom-Verbrauch im Monat)
Ebenso. (Bzw., da wir nicht in Deutschland wohnen: Verbrauch umgerechnet, kommt aufs Selbe hin.)
Ich wundere mich durchaus, ganz ehrlich, wie scheinbar viele Menschen doppelten bis dreifachen Energieverbrauch bei gleicher Anzahl Bewohner im Haushalt haben. Kann jetzt nicht behaupten dass es bei uns "karg" zugeht im Sinne von "hart verzichten, uns abschinden"; wir kochen täglich (mit Strom), backen Brot, wir waschen Wäsche und laufen nicht wochenlang in Müffelklamotten rum... Aber okay, nicht kühlen, kein Wäschetrockner, keine Spielekonsole oder Fernseher. Und nichts auf Standby lassen.


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Umweltschutz und Nachhaltigkeit geht jeden etwas an. Was machst Du?

06.09.2024 um 14:49
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Diese Kleidungsstücke werden im Schnitt ein- bis zweimal im Jahr herausgeholt (somit nicht andauernd getragen) und sind schon mehrere Jahre im Einsatz (somit keine "Schrankleiche")
Ja genau, das sind natürlich keine Schrankleichen im Sinne von "nie tragen".

Selten getragene Sachen versuche ich trotzdem zu vermeiden, weil mein Ziel "weniger Aufbewahrungsmöbel" ist. So reicht dann bei mir eine Kleiderstange und ein kleines, niedriges Regal für Kleinzeug wie Socken.


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Umweltschutz und Nachhaltigkeit geht jeden etwas an. Was machst Du?

06.09.2024 um 15:50
Zitat von Alexandra00Alexandra00 schrieb:Selten getragene Sachen versuche ich trotzdem zu vermeiden, weil mein Ziel "weniger Aufbewahrungsmöbel" ist. So reicht dann bei mir eine Kleiderstange und ein kleines, niedriges Regal für Kleinzeug wie Socken.
Ebenso. Mein Mann und ich teilen uns einen Kleiderschrank. Die Wohnung ist teilmöbliert und besitzt zwei Kleiderschränke - den zweiten nutzen wir für anderes (Werkzeug und Vorräte).
(Schrank statt Stange finde ich dann doch praktischer da somit die Kleidung vor Staub und vor Küchendämpfen geschützt wird. Kann damit auch den vor einem Jahr letztmalig getragenen (und gewaschenen) Anzug rausnehmen und gleich tragen ohne ihn nochmal waschen zu müssen. Auch die Winterjacke bleibt bis zum nächsten Herbst/Winter frisch.)

Meine Meinung: Durch weniger "Zeugs" und somit weniger Aufbewahrungsmöbel wirkt auch eine kleinere Wohnung noch offen und angenehm statt vollgerammelt. Spart auch Putzzeit - meine Freizeit genieße ich lieber anders als mit Aufräumen, Sortieren und Putzen :)

Um solch selten getragene Sachen zu vermeiden greife ich daher zu den Varianten die für möglichst viele Anlässe passen, also nicht z.B. den sportlichen Badeanzug fürs Rehaschwimmen und den sexy Bikini fürs private Schwimengehen, sondern nur den Badeanzug. Oder beim Hosenanzug (als erwachsene Person in Führungsposition gar keiner wäre schon nachteilig IMHO) den in einem neutralen Schnitt in dunkler Farbe, dazu zwei einfarbige Blusen - passt zu vielem (Vorstellungsgespräch, Jubiläum, Beerdigung, Konsulatstermin, am Arbeitsplatz "hohes Tier zu Besuch", Besuch eines feinen Restaurants möglicherweise beruflich, Hochzeitsgast sein...), und nicht z.B. irgendwas super auffälliges das nur für eine Teilmenge dessen passt und für einen "seriösen Termin" dann doch komisch wäre.
Was ich definitiv nicht kaufe:
- Kleidung die nur für einen Anlass tragbar ist
- Kleidung für die etwas weiteres gekauft werden würde (a la "zu der froschgrünen Jacke brauche ich jetzt aber noch froschgrüne Schuhe")
- alles was irgendwie unpraktisch ist, unbequem, generell nervt (da es dann nicht gerne getragen würde).


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06.09.2024 um 17:20
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Meine Meinung: Durch weniger "Zeugs" und somit weniger Aufbewahrungsmöbel wirkt auch eine kleinere Wohnung noch offen und angenehm statt vollgerammelt. Spart auch Putzzeit - meine Freizeit genieße ich lieber anders als mit Aufräumen, Sortieren und Putzen :)
Absolut. Ich sehe auch nur Vorteile.
Mit viel Putzen will ich auch keine Lebenszeit verschwenden.

Und mit wenig Aufwand sieht die Wohnung trotzdem nicht steril aus. Holzböden oder farbige Kissen, die ohnehin benötigt werden, machen schon viel aus.


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06.09.2024 um 17:57
Zitat von Alexandra00Alexandra00 schrieb:Und mit wenig Aufwand sieht die Wohnung trotzdem nicht steril aus. Holzböden oder farbige Kissen, die ohnehin benötigt werden, machen schon viel aus.
Finde ich auch: sieht nicht steril aus.
(Obwohl wir genau das nicht haben das du nennst, z.B. bei uns gibt's außer im Bett keine Kissen (das Bett sieht man normalerweise auch nicht, Tür zu da kleines Schlafzimmer mit nur Platz für Bett und dem schon da gewesenen Wandschrank) und die Wohnung hat Fliesen die aber eine Holzstruktur aufweisen, aber insgesamt: ja.)

Bei uns gibt es z.B. Pflanzen (auch auf dem Balkon, von drinnen sichtbar, viele davon sind Kräuter) und ab und zu entstehen bei meinem Hobby Sachen die man als "Deko" bezeichnen könnte aber die nicht nachgekauft und weggeworfen werden sondern bleiben. Ich male und mache Modellbau. Heißt: Ein großes Bild überm Esstisch, eine schmale hohe Vitrine mit Modellbausachen. Gerade weil selbstgemacht sind das keine Dinge nach dem Motto "satt gesehen, weggeworfen, was anderes". Modellbau übrigens überwiegend aus gefundenen Plastikteilen/ Müll.


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26.09.2026 um 09:36
Ich selbst versuche, soweit wie möglich auf regionale Produkte zurückzugreifen und möglichst viele Produkte unverpackt zu kaufen. Ich kaufe auch nur so viel, wie ich wirklich benötige.

Außerdem fahre ich zu 95 % mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Ich versuche, so wenig Plastikmüll wie nur möglich zu produzieren.


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26.09.2026 um 12:15
Zitat von Jules20Jules20 schrieb:Ich versuche, so wenig Plastikmüll wie nur möglich zu produzieren.
Das versuchen wir auch und es ist wirklich schwer. Wir wohnen in einem kleinen Ort, hier gibt es noch einen Laden, eine Konsum-Genossenschaft. Wurst und Käse gibt es nur abgepackt, natürlich in Plastik. Auch im nächstgrößeren Ort gibt es keinen "unverpackt" Laden. Im Drogeriemarkt, den ich manchmal aufsuche, sind sehr kleine Dinge in abnorm großen Hartplastikverpackungen, vermutlich, um das Klauen zu erschweren. Aber unser bevorzugter Schlachter hat sein Verpackungsmaterial verändert, da gibt es wieder dieses rote Papier und auch Papiertüten.

Ich versuche, so oft wie möglich Einweg-Artikel zu vermeiden, Küchenrolle oder sowas haben wir nicht. Geschirrspültabs kommen einmal im Monat plastikfrei verpackt ins Haus, umweltfreundlich sind die auch. Auch mein Waschmittel (ich verwende Waschblätter) kommt per Post und ohne Plastik daher. Weichspüler nehme ich schon seit Jahrzehnten nicht mehr, sondern verwende Essig. Der ga-bi Essig ist aber in einer Plastikflasche, da suche ich noch nach einer Lösung.
Wer noch Möglichkeiten kennt, Plastik einzusparen, ich hab da immer ein offenes Ohr.


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26.09.2026 um 13:04
@Meriruka
Direkt einen "Umverpackt"-Laden habe ich in Deutschland nie wohnortnah (= erreichbar mit ÖPNV, oder auf dem Land mit Auto innerhalb typischer Einkaufsstrecken) gefunden.
Was ich trotzdem gemacht habe: Geschaut möglichst simple, große Packungen (innerhalb dessen was man auch aufbrauchen kann) zu kaufen. Z.B.: Tee in einer 1-kg-Papiertüte, anstatt einzelne Teebeutel in Papier- und Folienhülle. Sack Mehl sowie andere Zutaten in pragmatischeren Verpackungen, statt Backmischungen.
Bzgl. Reinigungsmitteln das was du erwähnst. Man kann auch bei Körperpflegeprodukten ansetzen, z.B. statt in Plastikflaschen Duschgel und Flüssigseife eine normale Seife sowie ein "festes Shampoo" (Shampoo im Seifenstückformat) verwenden.
(Wurst, Käse, Fleisch erwähne ich nicht da wir diese nicht kaufen.)

An meinem aktuellen Wohnort ist es wesentlich einfacher, da die pragmatischste Art und Weise, Obst und Gemüse zu kaufen der Kauf auf dem Markt ist, und "Trockenware" (z.B. Trockenpilze, Rosinen, Nüsse, Körner) noch so ganz altmodisch bei einem Krämerladen gekauft wird, abgewogen in die Papiertüte.

Essig in einer Glasflasche kann ich dir nicht exakt nennen; ich lebe schon seit Jahren nicht mehr in Deutschland. Meine mich aber zu erinnern, Essig immer in Glasflaschen gehabt zu haben, obwohl ich vorwiegend bei Discountern einkaufte.
Was genau ist "ga-bi Essig"? Das finde ich nicht online. Ich vermute eine Marke, aber es ist nichts zu finden.


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26.09.2026 um 14:45
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Was genau ist "ga-bi Essig"
Hi @Raspelbeere ,
Das ist "ganz billiger Essig", der reicht zum Wäschespülen statt Weichspüler!


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28.09.2026 um 21:55
@Meriruka
Danke! Den so zu bezeichnen, das kannte ich nicht. Aber da gibt's regionale lustige Bezeichnungen, wie "Feinkost Albrecht", "Kranenberger" und mehr für so einiges ;)

(Weichspüler nutze ich sowieso nicht. Noch nie benutzt, aus mehreren Gründen: Umwelt, mag den typischen Geruch nicht*, mag dieses typische Weichspüler-Gefühl von Wäsche nicht.)
Essig setze ich für einiges anderes ein, z.B. zum Reinigen des Kühlschranks, zum Entkalken. Habe insgesamt vieles auf "Grundzutaten" runterreduziert, nicht nur beim Essen, auch bei Reinigungsmitteln, Körperpflegemitteln. Nebeneffekt: Sind in größeren, einfacheren Verpackungen erhältlich, sind unperfümiert.

*Ich finde es generell lästig, wenn alles mögliche nach irgendwelchen Duftzusätzen riecht... Viele Körperpflegeprodukte, Waschmittel, Reinigungsmittel. Benutzen da zu Hause nichts mit solchen Gerüchen. Mir fällt es immer heftig auf wenn woanders z.B. gerade geputzt, Wäsche gewaschen wird oder auch nur sich Leute aufhalten. Kommt die Reinigungskraft am Arbeitsplatz, muss ich hinterher kräftig und lange durchlüften... Bodenspray "Tanne", irgendwas für den Lappen in "Schoko", ihr Parfum obendrein.


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Umweltschutz und Nachhaltigkeit geht jeden etwas an. Was machst Du?

28.09.2026 um 23:44
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Kranenberger
Was verbirgt sich dahinter?
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Feinkost Albrecht
Die sind immer so hektisch an der Kasse und alles ist so eng (oder die Kundschaft zu drängelig?) - und sie haben jetzt wieder offene Kühlregale, da ist mir schon fröstelig kalt, wenn ich was aus dem gegenüberliegenden Regal greifen will…ich mag Aldi so gar nicht…
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:festes Shampoo
Das verträgt meine Kopfhaut nicht.
Sonst gerne ein Seifenstück.
Zitat von MerirukaMeriruka schrieb:Auch mein Waschmittel (ich verwende Waschblätter) kommt per Post und ohne Plastik daher.
Bei Waschblättern frage ich mich, wie energieaufwendig die in der Herstellung sind. Ich habe mich für Frosch in Pulverform entschieden.
Zitat von MerirukaMeriruka schrieb:Der ga-bi Essig ist aber in einer Plastikflasche, da suche ich noch nach einer Lösung.
Ich kaufe das Essigkonzentrat (also Essig-Essenz mit rund 25% Säure) und verdünne dann 1:5. Ist auch nochmal billiger als ga-bi Essig.


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Umweltschutz und Nachhaltigkeit geht jeden etwas an. Was machst Du?

28.09.2026 um 23:52
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Was verbirgt sich dahinter?
Das ist Leitungswasser; in einigen Regionen in Deutschland heißt der Wasserhahn "Kran".
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Das verträgt meine Kopfhaut nicht.
Sonst gerne ein Seifenstück.
Falls du ein ganz bestimmtes Shampoo brauchst, geht das damit leider kaum - so groß ist die Auswahl nicht.
("Festes Shampoo" ist aber schon anders zusammengesetzt als ein Stück Handwaschseife.)


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29.09.2026 um 00:01
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Das ist Leitungswasser; in einigen Regionen in Deutschland heißt der Wasserhahn "Kran"
Dann trinke ich auch Kranenberger - frisch gezapft. Und wenn sich Gäste angesagt haben, fülle ich schicke Flaschen (die eigens für diesen Zweck im Vorratsraum stehen und auf ihren Einsatz warten :-) ).
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:"Festes Shampoo" ist aber schon anders zusammengesetzt als ein Stück Handwaschseife.
Ich hatte mir da mal so ein Produkt einer Biomarke gekauft - aber das gab strohiges Haar und Schuppen…
Inzwischen nehme ich auch Shampoo, das Haarausfall reduzieren soll…seufz.


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29.09.2026 um 00:31
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Dann trinke ich auch Kranenberger - frisch gezapft. Und wenn sich Gäste angesagt haben, fülle ich schicke Flaschen (die eigens für diesen Zweck im Vorratsraum stehen und auf ihren Einsatz warten :-) ).
In Deutschland hatte ich das so gemacht: Leitungswasser, und für mehr Leute bzw. bei hohem Verbrauch im Sommer die Karaffe auf den Tisch gestellt. An meinen Wohnorten in den letzten 10 Jahren war/ist leider das Wasser derart stark gechlort, dass nur abgefülltes Wasser (kommt meist aus dem Kanister, fülle ich mir für unterwegs in eine kleine Flasche um) in den Magen kommt, d.h. für alles was Trinken und Essenszubereitung angeht.
Ich habe ausprobiert, das Leitungswasser zu trinken, anstatt einfach nachzumachen was hier üblich ist, aber: Wasser, das pur schon chlorig mit fischigem Ton riecht, und - so hat das gechlortes Wasser an sich - nochmals stärker, sobald es mit etwas Organischem in Kontakt kommt (Tee, Essen kochen, oder auch nur einfach der eigene Mund), kriege ich nicht runter, somit die Kanister, leider auch teurer als aus der Leitung.
Btw.: Auch am Arbeitsplatz stehen die Kanister.

Um Schuppenshampoo wenigstens zur gelegentlichen Anwendung kommt mein Mann auch nicht herum; ansonsten finden sich da münzgroße Schuppen, wenn es einige Wochen nie angewandt wird.


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29.09.2026 um 12:30
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Bei Waschblättern frage ich mich, wie energieaufwendig die in der Herstellung sind
Die Frage beschäftigt mich jetzt auch, ich werde nachforschen.
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Ich kaufe das Essigkonzentrat (also Essig-Essenz mit rund 25% Säure) und verdünne dann 1:5
Ich hab eine Abneigung gegen Essigessenz, weil da in meiner Herkunftsfamilie mal ein fürchterlicher Unfall passiert ist. Natürlich inst der ga-bi Essig in einer Plastikflasche; leider! Ich hab schon überlegt, ob ich den Essig mal in einem Kanister kaufen soll.


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29.09.2026 um 12:58
Zitat von MerirukaMeriruka schrieb:Natürlich inst der ga-bi Essig in einer Plastikflasche; leider! Ich hab schon überlegt, ob ich den Essig mal in einem Kanister kaufen soll.
Kanister, oder: Käme preislich doch der vom Discounter in der Glasflasche in Frage?

(Essigessenz habe ich woanders benutzt; hier ist sie nicht üblich/ habe sie noch nie zum Kauf gesehen. M.E. ist das Risiko bei eindeutig und korrekt beschrifteten Flaschen und wenn nur erwachsene, geistig fitte Personen im Haushalt sind überschaubar, vergleichbar zum Umgang mit gängigen Reinigungsmitteln.)


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29.09.2026 um 13:17
@Raspelbeere
Ich weiß nicht, in welchem Discounter es noch Essig in einer Glasflasche gibt.


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29.09.2026 um 13:57
@Meriruka
Ich habe online etwas gesucht, kann aber für Deutschland auch keinen Discounteressig in der Glasflasche mehr finden, allenfalls Essigessenz, kann dem aber auch nicht sicher entnehmen, ob sie noch so angeboten wird (von Surig gab oder gibt es die wohl mal zeitweise wieder nachdem zunächst auf Plastikflaschen umgestellt wurde). Wirklich schade.
Der Essig in der grünen Glasflasche, roter Deckel, ist wohl nicht mehr verfügbar.
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Die sind immer so hektisch an der Kasse und alles ist so eng (oder die Kundschaft zu drängelig?) - und sie haben jetzt wieder offene Kühlregale, da ist mir schon fröstelig kalt, wenn ich was aus dem gegenüberliegenden Regal greifen will…ich mag Aldi so gar nicht…
Das war ja auch keine Empfehlung, da zu kaufen, bloß hinsichtlich solcher spaßhafter Bezeichnungen.
(Offene Kühlregale finde ich auch nicht sinnvoll. Hier findet man sie; ich habe zwei Supermärkte zur Auswahl, die ich nutze, wenn ich typische "Supermarktware" kaufe - damit meine ich sowas wie Nudeln, Salz, Backhefe, Essig, Geschirrspülmittel, auch der 20-kg-Sack Mehl kommt daher, mein Mann trinkt ab und zu Milch. Das meiste wird hier aber sowieso auf dem Markt, in kleinen Einzelhandelsgeschäften noch "wie beim Krämer" gekauft, ist dann ohne Verpackung und zudem günstiger. Betrifft: Gemüse, Obst, Kräuter, Tees, Hülsenfrüchte, Körner...
In Deutschland nutzte ich Discounter wie Aldi, oft weil schlichtweg anderes nicht preislich drin war. Hektisch an der Kasse, voll... stört mich auch (bin reizempfindlich, Autistin), aber wenn nunmal das Geld knapp war... so kamen wir durch den Monat. Großeinkauf zweimal im Monat, dann muss man sich die Reize nicht so oft zumuten.)


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Umweltschutz und Nachhaltigkeit geht jeden etwas an. Was machst Du?

29.09.2026 um 15:25
Ist leicht OT, gehört aber zum Thema:

Der Punkt ist, dass wir seit 2000 in Europa die TSE Pflicht haben (sieht man am QR Code auf dem Kassenbon), was dür alle Kassenbetriber gesetzlich verpflichtend ist.
Diese TSE laufen je nach System alle 3, 5 oder 7 Jahre ab und werden dann für viel Geld ersetzt (meist USB Sticks oder SD Karten für 300€+++).
So weit, so schlecht.

Jetzt kam das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) drauf, TSE Version 2.0 einzuführen, die VOLL abwärtskompatibel ist.

Leider hat das BSI gleichzetítig auch besachlossen, z.B. alle älteren Kassen der Fa. Sharp (z.B. XA-A 207, etc.) quasi auszusperren, da sie der Fa. SwissBit (Hersteller der TSEs) verbieten, TSE 2.0 für genau diese Modelle zu produzieren.

Das bedeutet, dass alle Kassen, deren TSEs in der nächsten Zeit ablaufen, WEGGESCHMISSEN werden, da sich einie Spezialisten des BSI offenbar einen Spaß daraus machen, mehrere 10.000 Kassen (Kioke, Friseure, Eisdielen, etc) dem Tode zu weihen, was technisch völlig sinnlos und völlig unnötig ist.

Niemandem würde irgendein Schaden entstehen, wenn TSEs v2.0 für alle Kassenmodelle peoduziert werde würden.
Schaden entsteht allerings jetzt, da alle Betroffenen für viel Geld und ohne Not neue Kassensysteme kaufen müssen.

Ich finde, nachhaltig sieht etwas anders aus... Eure Meinung?

Gucky.


P.S.:
Wer davon betroffen sein sollte, möge jetzt schnell handeln und sich mit seinem Kassenhändler und/oder Steuerberater in Verbindung setzen.


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29.09.2026 um 15:26
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Hektisch an der Kasse, voll... stört mich auch (bin reizempfindlich,
, Mein' Einkaufsmarkt hat ausreichend Kassen, und die Angestellten sind gelassen und humorvoll, was sich auch auf die Kundschaft uebertraegt.
Und ein Nachmittag in der Woche ist nur die Haelfte der Lampen an (der Raum ist also gedimmt) und es gibt keine Durchsagen und keine Hintergrundmusik - aaaahhhhh, eine Wohltat in unserer hektischen reizueberflutenden Welt.

Zu Corona-Zeiten waren sie auch vorbildlich organisiert.

Es ist: ein Globus.

PS: Die Kaesetheke kann ich auch sehr empfehlen.
Mampf.


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