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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

708 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Bahn, BUS, Bahnhof ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

17.03.2026 um 17:37
Security-Mitarbeiter mit Cowboy-Manier und die auch bewusst nichts von Umgang mit Menschen, nichts von Deeskaltion, nichts von Verhältnismäßig wissen wollen und auch bewusst nicht in ihren Platz nur im Rahmen der Jedermannsrechte und auch nur ihrer übertragenen Rechte (Befugnisse) als Besitzdiener wissen wollen, sollten nicht auf die Menschheit losgelassen werden.

Und die notwendigen Qualifikationen einschließlich je nachdem auch regelmäßiger interer Schulungen (auch am Tonfa geschult zu werden je nachdem) bringen auch nichts, wenn sich die Einstellung von schwarzen Schafen in der Sicherheitsbranche nichts ändert.
Zitat von abberlineabberline schrieb:Das dürfte ein allgemeines Problem sein, wenn man teilweise Securities der Marke " was wär der wohl geworden, wenn er kein Security wär" einstellt.
Täusch dich aber auch mal nicht. Die können totzdem auch eine richtige Ausbildung in ihrer Vergangenheit absoliviert haben.

Und seit Jahren gibt es ja auch sogar die Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit. Solch ein Personal kostet natürlich auch entsprechend mehr.
Bereits GSSK-Kräfte kosten mehr.
Zitat von abberlineabberline schrieb:halt auch Dinge wie soziale Kompetenz und bis drei zählen können eine Rolle spielen
Soziale Kompetenz defitinitv.

Auf die wird auch schon bei der mündlichen Prüfung bei der Sachkundeprüfung durch die Prüfer geachtet. Würde da einer bereits zu offensichtlich negativ auffallen, könnte es passieren, dass er durchfällt, egal wie gut schriflich er davor abgeschnitten hätte und auch die mündlichen Fragen absolviert hätte.

Kommt natürlich auch immer auf die Prüfer an, aber jeder ist schon angeraten, weder zu offensichtlich in Rambo-Comboy-Manier noch zu sehr schüchtern aufzutreten.
Zitat von abberlineabberline schrieb:und bis drei zählen können eine Rolle spielen
Solche würden wohl nicht mal die Sachkundeprüfung schaffen. Vielleicht gerade so noch die Unterweisung, die heutzutage aber eh kaum noch eine Rolle spielt und für Bereiche mit tatsächlichem öffentlichem Verkehr auch noch nie ausgereicht hat.

Früher ging das wohl glaube ich nur bei Türstehern, die direkt über Clubbetreiber und keinen externen Sicherheitsdienst angestellt gewesen sind. Die brauchten dafür früher glaube ich keine anerkannte Qualifikation für Bereiche, mit tatsächlich öffentlichem Verkehr bzw. für Hausrechtsbereiche mit tatsächlich öffentlichem Verkehr.


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17.03.2026 um 18:05
@rhapsody3004
Es ging nicht um vernünftige Securities, die sind wichtig und werden dringend benötigt, keine Frage. Mitunter rennen da aber auch fragwürdige Gestalten rum - auch mit Sicherheit unter den Chefs.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

17.03.2026 um 18:26
Zitat von abberlineabberline schrieb:Mitunter rennen da aber auch fragwürdige Gestalten rum - auch mit Sicherheit unter den Chefs.
Da muss man das aber auch erstmal feststellen, dass es da Mißstände gibt, denn wer meldet das betrieblich schon?

Wenn ein Bürger sowas meldet, dann dauert es, bis eine Überprüfung eingeleitet wird, deswegen wäre es besser, wenn aus dem Mitarbeiterfeld Hinweise kommen, dann kann man strikter prüfen.


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17.03.2026 um 20:12
Kürzlich sah es leider wie erwähnt leider wieder so aus:

Youtube: PFORZHEIM: Fahrkartenkontrolleur verprügelt! Nach Todesfall laufen erste Anti-Gewalt-Trainings an
PFORZHEIM: Fahrkartenkontrolleur verprügelt! Nach Todesfall laufen erste Anti-Gewalt-Trainings an
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18.03.2026 um 04:48
@Lanza
Niemand, wirklich niemand sollte so etwas in der Pflichterfüllung erleben. Ich verachte diese Betrüger und wünsche mir eine Strafe die sie dazu bringt zu zittern wenn sie an Schwarzfahren denken. Widerlich, Schläge gegen den Kopf wenn einer am Boden liegt! und dies alles wegen einem Ticket.


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18.03.2026 um 22:05
POL-Pforzheim: (PF) Pforzheim - Gemeinsame Pressemitteilung der StA Karlsruhe - Zweigstelle Pforzheim - und des Polizeipräsidiums Pforzheim - Mutmaßlicher Angreifer von Fahrkartenkontrolleuren in Untersuchungshaft
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/137462/6238560


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19.03.2026 um 04:53
@Bone02943
Ok, jetzt fehlt die Anklage wegen versuchten Mordes (selbstverständlich wenn die Täterschaft/Identifikation erfolgt ist).


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27.03.2026 um 18:14
Der hessische Verkehrsminister Kaweh Mansoori (SPD) hat sich dafür ausgesprochen, dass Fahrgäste der Eisenbahn und von U-Bahnen künftig den Bahnsteig nur noch mit einem Fahrschein betreten dürfen
Quelle: https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/hessen-mansoori-will-zugangssperren-an-bahnsteigen-200673417.html

Der Ansatz ist gut, aber ob das kommt?


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

27.03.2026 um 18:23
Zitat von abberlineabberline schrieb:Der Ansatz ist gut, aber ob das kommt?
An sich kann sowas bestimmt relativ schnell veranlasst werden.
In München zum Beispiel dürfen die Bahnsteige der U-Bahn auch nur mit Fahrschein betreten werden.
Aber anders als zum Beispiel in Japan, gibt es in Deutschland keine Zugangskontrollen. Die letzten Bahnsteigsperren wurden doch bestimmt schon in den 70ern abgeschafft.
Sowas könnte derzeit also nur händisch überhaupt kontrolliert werden und würde nicht bedeuten, dass Menschen ohne Fahrschein nicht trotzdem reinkommen würden.
Dafür aber könnten Sicherheitsorgane schon am Bahnsteig Ticketkontrollen durchführen.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

27.03.2026 um 18:26
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Die letzten Bahnsteigsperren wurden doch bestimmt schon in den 70ern abgeschafft.
Ich kenn das nur von kleineren Bahnhöfen, in denen bis in die 00er Jahre noch ein Fahrkartenschalter war, da hat derjenige immer ein Tor aufgesperrt, da hätte man aber auch drüberklettern können, das war so auf Höhe Gartentürchen. Sowas soll das hier ja nicht werden


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

27.03.2026 um 18:27
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Dafür aber könnten Sicherheitsorgane schon am Bahnsteig Ticketkontrollen durchführen.
An jeder Bushaltestelle, Tramhaltestelle, S-Bahnhaltestelle und Regionalbahnhaltestelle?

Wieviel Personal willste da einstellen?

Das funktioniert in DE so nicht.

Einfach ein gültiges Ticket kaufen und gut.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

27.03.2026 um 18:34
@abberline

Sowas gab es auch an großen Hauptbahnhöfen. Deswegen gab es früher auch extra Bahnsteigkarten zu kaufen.

Heute wäre ein Sytem nicht schlecht, wie es zum Beispiel in Japan weit verbreitet ist.
Aber bis sowas hier zum Einsatz kommen würde, vergehen sicher noch Jahrzehnte. Ab dem Tag wo sowas überhaupt als gewollt beschlossen wird.
Zitat von TanneTanne schrieb:An jeder Bushaltestelle, Tramhaltestelle, S-Bahnhaltestelle und Regionalbahnhaltestelle?

Wieviel Personal willste da einstellen?

Das funktioniert in DE so nicht.
Nein, es ging ja explizit um
dass Fahrgäste der Eisenbahn und von U-Bahnen künftig den Bahnsteig nur noch mit einem Fahrschein betreten dürfen
Und wie geschrieben. Bei der U-Bahn München gibt es diese Regel schon seit Ewigkeiten.
Heißt also das Fahrkartenkontrolleure jede Person schon am Bahnsteig nach der Fahrkarte fragen dürfen.
Ist halt gut wenn du keine Leute auf dem Bahnsteig haben willst, die dort nichts zu suchen haben.
Wenn sowas oft kontrolliert wird, ähnlich in den Fahrzeugen der Verkehrsverbünde, dann schreckt es schon Leute ab, die sich ständig nur in solchen Gefilden aufhalten, aber kein Interesse haben mit der Bahn zu fahren.
Pfandsammler, Bettler, Obdachlose, Taschendiebe, Leute die warum auch sonst gern an Bahnsteigen rumhängen ohne mitfahren zu wollen.
In München zahlst halt quasi schon ab der Treppe zum Bahnsteig 60€ ohne Ticket und nicht erst wenn du in der U-Bahn erwischt wirst.

Ich sehe dies eher als Abschreckung die, wenn es oft genug kontrolliert wird, schon wirken kann.
Zitat von TanneTanne schrieb:Einfach ein gültiges Ticket kaufen und gut.
Gibt ja genug ohne Ticket, die man weder vor noch in der Bahn haben will.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

27.03.2026 um 18:53
@Bone02943

Ja, es gibt leider nicht wenige, aber das Personalproblem bleibt da ja das Selbe.
Wer soll es denn kontollieren?

Zugangssperren mit Zäunen/Toren/Ticket-Checks? Das wäre doch auch wieder viel zu nervig für viele Menschen, zumal sich dass dann an den Stationen stauen würde und die Qualität der Verbindungsgeschwindigkeit verringern würde.
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Gibt ja genug ohne Ticket, die man weder vor noch in der Bahn haben will.
Stimmt, nur welche Maßnahmen wären denn da geeignet, die der Gesellschaft nicht zu sehr zur Last fällt?


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

27.03.2026 um 20:15
Zitat von TanneTanne schrieb:nur welche Maßnahmen wären denn da geeignet, die der Gesellschaft nicht zu sehr zur Last fällt?
Spontane und noch nicht zuende gedachte Ideen:
Kurzfristig? Ein lächerlich hohes Belohnungssystem für Zivilcourage. Allerdings so kurzfristig, dass es endet, bevor das Leute gewerblich machen.
Langfristig? Ideologiefreie, faktenbasierte Ursachenforschung und entsprechende Maßnahmen, damit Leute die man nicht haben will, nicht mehr länger zu Leuten werden die man eben nicht haben will.
Realistisch? Sehe ich nichts, was keinen Einschnitt in Freiheit und Bequemlichkeit bedeutet. Wenn man allerdings das Vertrauen der Leute für eine parallele langfristige Lösung gewinnen könnte, könnten bestimmt viele Menschen zeitweise mit solchen Einschnitten leben. Aber das Wort "Vertrauen" in der Kategorie "realistisch" ist quatsch, merke ich grad.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

28.03.2026 um 18:54
In Paris und London gibt es so eine Zugangsbeschränkung, ich habe aber schon mehrfach erlebt, wie Leute da trotzdem durchkommen. Das Problem ist ja nicht nur die Gewalt am Bahnsteig. Meine Tochter fährt inzwischen nicht mehr unter der Woche mit dem Zug abends zurück zur Uni, da abends der Zu recht leer ist und sie es mehrfach erlebt hat, dass sich irgendwelche Typen trotz reihenweise freier Sitze neben sie gesetzt haben. Hier im Schwarzwald fährst du von Funkloch zu Funkloch, oft ist kein Zugbegleiter da, was tun? Du musst dich praktisch schon beim Einsteigen neben jemanden setzen, der vertrauenswürdig aussieht.

Man sollte vielleicht einfach auch solche Typen mal richtig bestrafen.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

28.03.2026 um 19:34
Zitat von TanneTanne schrieb:Stimmt, nur welche Maßnahmen wären denn da geeignet, die der Gesellschaft nicht zu sehr zur Last fällt?
Zitat von El-PresidenteEl-Presidente schrieb:Spontane und noch nicht zuende gedachte Ideen:
Kurzfristig? Ein lächerlich hohes Belohnungssystem für Zivilcourage. Allerdings so kurzfristig, dass es endet, bevor das Leute gewerblich machen.
Als Bürger etwas melden, weil eine mögliche Belohnung winkt? Das ist definitiv der falsche Weg.
Wenn dann sollte die Zivilcourage von sich selbst aus kommen und nicht wegen einer möglichen Belohnung.

Wenn nur noch geholfen wird, weil man eine "Belohnung" bekommt, dann ist der Begriff "Zivilcourage" falsch gesetzt!

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Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Man sollte vielleicht einfach auch solche Typen mal richtig bestrafen.
Tja, nach der Tat den Täter zu bestrafen, ist zwar richtig, aber wirkt nicht präventiv.

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Kurzum, ein gesellschaftliches Problem löst sich nicht durch härtere Strafen.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

29.03.2026 um 11:07
Zitat von TanneTanne schrieb:Als Bürger etwas melden
Nope, nicht melden, keine Passivität, kein "oh, da muss wer anders handeln", kein Delegieren. Selbst zur Tat schreiten. Eigeninitiative. Soforthilfe.
Zitat von TanneTanne schrieb:Kurzum, ein gesellschaftliches Problem löst sich nicht durch härtere Strafen.
Allein durch härtere Strafen werden sich gesellschaftliche Probleme nicht lösen, da stimme ich dir zu. Ich würde diese Möglichkeit aber nicht kategorisch ablehnen, denn ich sehe sie als eine von vielen Stellschrauben. Wenn wir davon ausgehen, dass bei Menschen mit einem gewissen Maß an Selbsterhaltungstrieb der Straftat eine Risikoabwägung vorausgeht (die unterschiedlich intensiv ausfallen wird, je nachdem ob die Tat aus materiellen Gründen ausgeführt werden soll, oder ob da ideologische oder gelüstebefriedigende Gründe ausschlaggebend sind), dann könnten höhere Strafen dazu führen, dass sich ein Teil der potentiellen Straftäter andere Wege sucht um ihr Ziel zu erreichen, für das sie die Straftat als Mittel gewählt haben. Das ist zwar noch keine Lösung des Problems, aber es bricht den status quo auf und liefert neue Informationen über die Menschen. Das mag ein wenig wie try and error anmuten, aber selbst diese Vorgehensweise wäre mir lieber als im Nichtstun bzw. in Diskussionen über die "richtige" Vorgehensweise zu verharren.
Das härtere Strafen nicht präventiv wirken, würde ich auch nicht so absolut sagen. Hier komme ich wieder auf die Risikoabwägung und den Selbsterhaltungstrieb von potentiellen Straftätern zurück. Klar, je emotionaler bedingt der Tatgrund, desto weniger Auswirkung wird die Höhe der Strafe auf die Risikoabwägung haben, aber der Effekt wird selten null sein.
Zitat von TanneTanne schrieb:Wenn dann sollte die Zivilcourage von sich selbst aus kommen
Sollte? Sollte. Möchtest du Ergebnisse, oder möchtest du an alten, substanzlosen Begriffen festhalten? Wenn bestimmte Verhaltensweisen niemand mehr vorlebt, dann könnte man Menschen durch Belohnungen wieder animieren bestimmte Verhaltensweisen an den Tag zu legen. In diesem Punkt hat der Kapitalismus und seine gesellschaftlichen Auswüchse auch in meinem Kopf über jedewede romantisch-ideelle Gesellschaftsform gewonnen.
Im Zweifel geben wir dem Kind einfach einen anderen Namen. Private Sicherheitsfirma statt belohnter Zivilcourage. Top! Die finanzieren wir über die neue Sicherheitssteuer und damit das keine Wildwestsheriffs werden und wir uns beruhigt auf die Schulter klopfen können, dass wir das Problem hinsichtlich Gesellschaftstauglichkeit "minimalinvasiv" gelöst haben, scheißen wir die mit Auflagen zu Mitarbeiterschulungen, Deeskalation, Kundenzufriedenheit, Rassismussensibilität und Umweltschutz. Teuer und zahnlos, aber eine neue Steuer implementiert. Wo Beraterhonorar?
Ok, zurück zum Motivieren von Menschen, damit sie etwas tun, was im gesellschaftlichen Interesse ist, damit wir den Personalmangel des Staatsapparats umgehen. Hierfür müsste es erstmal ein definiertes gesellschaftliches Interesse geben. Wie wäre es mit Sicherheit an öffentlichen Orten? Wird das von der Mehrheit getragen, oder ist es den Leuten mittlerweile scheißegal? Da niemand motiviert ist, selbst und kostenlos für Sicherheit einzuschreiten, kann man davon ausgehen, dass es scheißegal ist, oder? Worüber reden wir dann überhaupt? Kein Interesse, kein Problem. Dann lassen wir doch alles wie es ist. Oder müssen wir einfach das Interesse der Menschen an sicheren öffentlichen Orten wecken? Ja, wie machen wir das? ... ... was ich eigentlich sagen will ist, dass die Masse zum Einen an lange währenden ungelösten Problemen das Interesse verliert und sich Alternativen sucht und zum Anderen nur mit entsprechender Motivation sich einer Lösung widmet. Ob das Ding jetzt Zivilcourage oder Apfelbaum heisst, ist doch scheißegal. Die Menschen müssen motiviert werden. Sowohl dazu, Interesse zu haben, als auch dazu, diese Interessen zu schützen. Und nein, ein Bundesverdientskreuz zu erhalten, am Besten noch posthum, ist heute keine Motivation mehr.


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29.03.2026 um 13:27
@El-Presidente

Ich stimme deinem Beitrag voll und ganz zu.
Es ist nur insofern problematisch, weil die meisten Menschen der Gewalt aus dem Weg gehen. Ist ja auch richtig so.
Nur müssen wir dann sehen, dass es Lösungen braucht.

Da fängt es schon an problematisch zu werden, denn:

- Menschen lieben ihre Freiheit
- Menschen wollen nicht kontrolliert werden
- Menschen wollen Sicherheit, aber nicht wenn sie dadurch in irgendeiner Form belästigt oder beeinträchtigt werden

Jede Überprüfung erzeugt ein Gefühl des Unterdrückens/Kontrolle/Generalverdacht, und das kann man den Menschen dann auch nicht vorwerfen, dass man einerseits zwar mehr Sicherheit möchte, aber selbst halt nicht kontrolliert werden möchte.
Ergo, muss die Gesellschaft mehr Akzeptanz und Toleranz entwickeln, auch mehr "Miteinander", dann würden sich solche Straftaten automatisch reduzieren.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

30.03.2026 um 07:09
Zitat von TanneTanne schrieb:Tja, nach der Tat den Täter zu bestrafen, ist zwar richtig, aber wirkt nicht präventiv.
Würde ich so nicht sagen. Die meisten, die beim Fahren mit Handy am Ohr erwischt wurden lassen das künftig. Ich wollte auch nicht wissen was in den Läden los wäre, würde Diebstahl nicht geahndet.
Zitat von TanneTanne schrieb:Jede Überprüfung erzeugt ein Gefühl des Unterdrückens/Kontrolle/Generalverdacht, und das kann man den Menschen dann auch nicht vorwerfen, dass man einerseits zwar mehr Sicherheit möchte, aber selbst halt nicht kontrolliert werden möchte.
Von welchen "Menschen" redest du? Es sind doch kaum alle, die so denken? Wer will denn nicht kontrolliert werden? Ich hatte noch nie ein Problem damit. Viele können es nicht sein sonst bräuchten wir bald keine Flughäfen mehr.


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30.03.2026 um 08:03
Zitat von TanneTanne schrieb:Tja, nach der Tat den Täter zu bestrafen, ist zwar richtig, aber wirkt nicht präventiv.
Zumindest nicht gefühlsbetonte, impulsive und in der Regel auch spontan begangene Taten.

Vor denen kann nur Kontrolle und Durchsetzung präventiv schützen.

Genauso wie vor unter Alkoholeinfluss begangene Taten.




@Nyx_07

Wer rational denkt, wird sich auch mehr vor Strafen abgeschreckt fühlen.

Ausnahme die, die sich für schlauer halten und meinen eh nicht erwischt zu werden und auch das dieser Intention heraus, möglichst nicht erwischt zu werden, auch Taten begehen.


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