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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

742 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Bahn, BUS, Bahnhof ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

31.03.2026 um 09:16
Zitat von abberlineabberline schrieb am 27.03.2026:
Der hessische Verkehrsminister Kaweh Mansoori (SPD) hat sich dafür ausgesprochen, dass Fahrgäste der Eisenbahn und von U-Bahnen künftig den Bahnsteig nur noch mit einem Fahrschein betreten dürfen
Quelle: https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/hessen-mansoori-will-zugangssperren-an-bahnsteigen-200673417.html

Der Ansatz ist gut, aber ob das kommt?
Aus meiner Sicht ist es bitter, wenn man so versucht
die Gewalt an Dt. Bahnhof zu bekämpfen.

In München am Hauptbahnhof gibt es täglich zirka
450.000 Menschen bzw. Pendler. Der Vorschlag ist also
Unfug. Man kann es nicht kontrollieren.
Hoffentlich erklärt den hessischen Verkehrsminister einer mal
was am Frankfurter Hauptbahnhof so los ist.

Eine nächster Akt der Hilflosigkeit sind die Schilder
Messerverbotszone.
Ironie an: Da kehren doch die Messerstecher galt weg um.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

31.03.2026 um 09:24
Zitat von Bogdan60Bogdan60 schrieb:In München am Hauptbahnhof gibt es täglich zirka
450.000 Menschen bzw. Pendler. Der Vorschlag ist also
Unfug. Man kann es nicht kontrollieren.
Hoffentlich erklärt den hessischen Verkehrsminister einer mal
was am Frankfurter Hauptbahnhof so los ist.
Die Münchener U-Bahn befördert täglich etwas mehr als 1 mio. Fahrgäste. Auch dort gilt die Regel das Bahnsteige nur mit gültiger Fahrkarte betreten werden dürfen. Deswegen hängen an allen Zugängen zu den Bahnsteigen diese Schilder.
Und auch die Entwerter stehen schon vor den Zugängen.

mvg-controlling-everyones-ticket-when-en

"Eingang nur mit gültigem Fahrausweis"

Ich habe auch schon erlebt, dass zwischen den Entwertern und den Rolltreppen Kontrollen stattgefunden haben.
Zitat von Bogdan60Bogdan60 schrieb:Eine nächster Akt der Hilflosigkeit sind die Schilder
Messerverbotszone.
Ironie an: Da kehren doch die Messerstecher galt weg um.
Es geht nicht um die Schilder, es geht um die Zonen in denen die Polizei anlasslose Kontrollen durchführen darf.


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31.03.2026 um 09:48
Zitat von Bogdan60Bogdan60 schrieb:Aus meiner Sicht ist es bitter, wenn man so versucht
die Gewalt an Dt. Bahnhof zu bekämpfen.
Was wäre denn dein Vorschlag?
Zitat von Bogdan60Bogdan60 schrieb:Eine nächster Akt der Hilflosigkeit sind die Schilder
Messerverbotszone.
Ironie an: Da kehren doch die Messerstecher galt weg um.
Na, wenn sie kontrolliert und mit Messer erwischt wurden, wahrscheinlich schon. Wie @Bone02943 schon schrieb, es geht um anlasslose Kontrollen.


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31.03.2026 um 13:46
Zitat von martenotmartenot schrieb:Der Unterschied ist glaube ich, dass man ein Konzertticket eben am Anfang am Eingang vorzeigt, während Fahrscheinkontrollen häufig mitten während der Fahrt stattfinden, wenn man vielleicht gerade nicht damit rechnet und mit was anderem beschäftigt ist. Da regen sich vielleicht manche auf, weil sie in dem Moment keinen Bock haben, oder Musik hören, oder sonstwas tun.
Zumindest in Fernverkehrszügen der DB ist es mittlerweile ja ganz einfach, nicht mehr kontrolliert zu werden: Man benutzt einfach den Komfort-Checkin. Und klar, dafür braucht man ein Smartphone, die entsprechende App auf demselben und ein grundlegendes technisches Verständnis, um diese App auch bedienen zu können, sodass Oma Gertrude auch weiterhin im Zug damit rechnen muss, dass ihre Fahrkarte kontrolliert wird. Aber ich glaube, Oma Gertrude gehört dann nicht zur Personengruppe, die sich von so einer Kontrolle so gestört fühlt, dass sie aggressiv reagiert.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

31.03.2026 um 14:06
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb:Aber ich glaube, Oma Gertrude gehört dann nicht zur Personengruppe, die sich von so einer Kontrolle so gestört fühlt, dass sie aggressiv reagiert.
Ich denke auch, dass die latent aggressiven Fahrgäste, die gereizt auf Kontrollen reagieren, überwiegend im Regionalverkehr anzutreffen sind. Jedenfalls habe ich es im Fernverkehr noch nicht erlebt, dass jemand deswegen laut geworden wäre.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

31.03.2026 um 17:50
Zitat von martenotmartenot schrieb:Ich denke auch, dass die latent aggressiven Fahrgäste, die gereizt auf Kontrollen reagieren, überwiegend im Regionalverkehr anzutreffen sind. Jedenfalls habe ich es im Fernverkehr noch nicht erlebt, dass jemand deswegen laut geworden wäre.
Tatsächlich bin ich erst im letzten Monat Zeugin einer solchen Situation geworden. Ein bildungsbürgerlich anmutendes Paar mutmaßlich in seinen 50ern konnte keine gültige Bahncard vorweisen. Irgendwas mit der App und dem dazugehörigen Passwort. Die Frau hat dann ernsthaft der Kontrolleurin das Handy entgegen gehalten mit der Aufforderung, die App doch jetzt bitte für sie zurückzusetzen, sie wisse ja vermutlich besser, wie das gehe. Fand die Kontrolleurin nicht so witzig und wollte dann den Perso sehen. Den wollte ihr das Paar nicht zeigen, "weil wir haben ja eine gültige Fahrkarte, auch wenn wir das gerade nicht beweisen können und die Strafgebühr, die Sie uns aufbrummen werden, wenn Sie unsere persönlichen Daten haben, werden wir nicht zahlen."

Das Ganze ist dann verbal so weit eskaliert, dass die Kontrolleurin den beiden angedroht hat, die beiden wahlweise am nächsten Halt rauszuschmeißen und/oder die Polizei zu rufen, wenn sie in fünf Minuten, die sie ihnen dann doch noch Zeit lassen wollte, um den App-Kram zu legen, immer noch keine gültige Bahncard vorweisen können. Da das Zurücksetzen eines Passworts keine Hexenkunst ist, konnten sie das natürlich. Aber Mensch, haben die beiden dann geguckt, als die Kontrolleurin daraufhin einfach so an mir vorbei ist, ohne mein Ticket zu kontrollieren, weil Komfort-Checkin.

Also, nicht falsch verstehen. Die Ganze Situation verlief rein verbal aggressiv. Ich hatte in keinem Moment Angst, dass da irgendwas ins Körperliche übergehen könnte. Ich glaube aber auch nicht, dass das Paar es besonders positiv aufgenommen hätte, wenn man am nächsten Halt tatsächlich versucht hätte, die beiden zum Ausstieg zu bewegen. Ganz abgesehen von der Verzögerung, die das mit sich gebracht hätte.

Davon abgesehen ist Gewalt auch im Nahverkehr (glücklicherweise) nichts Alltägliches, sondern auch da immer noch eine Ausnahmesituation. Ob wer im Zug eskaliert hängt vermutlich auch weniger damit zusammen, ob nah oder fern, sondern welches Ziel der Täter hat (sofern er sich bewusst in einen Zug setzt).


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

31.03.2026 um 19:04
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb:Ein bildungsbürgerlich anmutendes Paar mutmaßlich in seinen 50ern konnte keine gültige Bahncard vorweisen. Irgendwas mit der App und dem dazugehörigen Passwort. Die Frau hat dann ernsthaft der Kontrolleurin das Handy entgegen gehalten mit der Aufforderung, die App doch jetzt bitte für sie zurückzusetzen
Das kann ich sogar nachvollziehen, denn das passiert bei der Bahn App häufiger. Und dann ist nix mit zurücksetzen, sondern Service anschreiben. Oder es geht am anderen Tag wieder. Hatte schon zweimal den Fall, dass das im ganzen Zug nicht ging und die Kontrolleure entnervt aufgegeben haben.
Daher hab ich immer eine physische "Karte" mit bestellt. Muss man extra angeben und die Servicemitarbeiter zicken da auch gerne mal, da mehr Arbeit, das Dokument zu schicken


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

01.04.2026 um 08:35
Zitat von abberlineabberline schrieb:Daher hab ich immer eine physische "Karte" mit bestellt.
Ist das denn überhaupt noch möglich bei BC50 und BC25?

Ich habe zum Glück eine BC100, die es nur als physische Karte gibt, worüber ich schon mehr als einmal sehr froh war (wenn mal wieder die App bzw. die Anmeldung nicht funktionierte oder mein Akku kurz vorm Ende war). Über dieses weitgehende Verlagern der Fahrscheine in die App bin ich auch nicht so glücklich und bin froh, dass das bei der BC100 noch nicht so ist.
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb:Das Ganze ist dann verbal so weit eskaliert, dass die Kontrolleurin den beiden angedroht hat, die beiden wahlweise am nächsten Halt rauszuschmeißen und/oder die Polizei zu rufen, wenn sie in fünf Minuten, die sie ihnen dann doch noch Zeit lassen wollte, um den App-Kram zu legen, immer noch keine gültige Bahncard vorweisen können.
Das ist dann aber ungewöhnlich stark eskaliert. Ich kriege es auch hin und wieder mit, dass bei jemandem die App nicht funktioniert und jemand deswegen sein Ticket oder die Bahncard nicht vorzeigen kann. In der Regel einigt man sich aber irgendwie auch ohne Polizei-Androhung, und viele Zugbegleiter kennen die App-Probleme und können entsprechend reagieren.
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb:Davon abgesehen ist Gewalt auch im Nahverkehr (glücklicherweise) nichts Alltägliches, sondern auch da immer noch eine Ausnahmesituation.
Ich persönlich kann mich tatsächlich noch an keine einzige ernsthafte Situation erinnern, die ich selbst miterlebt hätte. Vor ein paar Wochen war mal ein Stänkerer im Zug, der mehr oder weniger lautstark einzelne Fahrgäste angepöbelt hat, aber die Leute waren insofern gut damit umgegangen, als sie einfach gar nicht reagiert hatten. Nach einer Weile wurde es dem Stänkerer langweilig, und er hat sich dann mitten im Zug auf den Boden gelegt (warum auch immer). Dann war es wieder ruhig.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

01.04.2026 um 11:26
Zitat von martenotmartenot schrieb:Das ist dann aber ungewöhnlich stark eskaliert. Ich kriege es auch hin und wieder mit, dass bei jemandem die App nicht funktioniert und jemand deswegen sein Ticket oder die Bahncard nicht vorzeigen kann. In der Regel einigt man sich aber irgendwie auch ohne Polizei-Androhung, und viele Zugbegleiter kennen die App-Probleme und können entsprechend reagieren.
Das Ding war: Die App hat funktioniert. Anscheinend muss man sich aber alle Wochen mal einloggen bzw. sein Passwort zur Hand haben, um sich einzuloggen (das habe ich so im Gesprächsverlauf zumindest den Äußerungen der Kontrolleurin entnommen, ich habe selbst keine Bahncard). Die beiden hätten sich also einloggen müssen, kannten aber wohl ihr Passwort nicht und dann hat die Frau der Kontrolleurin wie erwähnt ihr Handy in die Hand drücken wollen zusammen mit der Aufforderung, dass sie das doch übernehmen könne.

Und nun waren das halt keine Menschen, bei denen man hätte vermuten müssen, dass die noch nie auf einen "Passwort zurücksetzen"-Button geklickt haben, sodass sie nicht hätten wissen können, dass man danach ins Emailkonto wechseln und dort auf einen Link in einer Email klicken muss, um ein neues Passwort einzugeben und dass das niemand für sie übernehmen wird bzw. kann.

Meiner Meinung nach haben die beiden ganz stark darauf gesetzt, dass es der Kontrolleurin an der Stelle nur zu blöd wird und sie dann drauf verzichtet, sich die Bahncard zeigen zu lassen. Die darauffolgende "Ich gebe Ihnen meinen Personalausweis nicht"-Nummer hat die Lage dann natürlich auch nicht weiter beruhigt. Nach der Androhung von Polizei und dem vorzeitigen Ende ihrer Reise ging das mit dem Zurücksetzen dann ja auch plötzlich ganz fix und ohne die Hilfe etwaiger Dritter.

Die meisten unangenehmen bis potenziell gefährlichen Zusammenkünfte mit anderen Mitfahrenden hatte ich im Übrigen bisher in der Straßenbahn. Das ergibt sich meiner Meinung nach aus der Häufigkeit, in der ich diese im Vergleich zu Nah- und Fernverkehrszügen nutze, der Möglichkeit rasch ein- und aussteigen zu können und der Tatsache, dass die meisten Personen, die grundaggressiv/stockbesoffen/psychisch verwirrt sind, eher mal zum nächsten Supermarkt wollen als in die nächste Großstadt.

Die Kombination aus in der Regel nicht vorhandenen Kontrollen und der zu vielen Zeiten herrschenden Enge, sodass man diesen Menschen gar nicht aus dem Weg gehen, sondern nur aussteigen und auf die nächste Bahn warten kann, machen es da auch nicht gerade besser. Wobei Kontrollen und Zugangsbeschränkungen hier natürlich völlig utopisch sind.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

01.04.2026 um 12:02
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb:Wobei Kontrollen und Zugangsbeschränkungen hier natürlich völlig utopisch sind.
Genau, vor allem bei den Oberflächen-Verkehrsmitteln ohne explizite Bahnstationen dürfte sich das eher schwierig gestalten. Weiß auch nicht, wie sich das manche vorstellen, die strengere Zugangskontrollen fordern.

Was den Fernverkehr betrifft, habe ich schon in Einzelfällen aggressive Zeitgenossen erlebt, wenn es um das Thema Statusplätze im ICE ging. Das sind Plätze, die per Aufkleber formell für Statuskunden reserviert sind (also Vielfahrer mit einem bestimmten Mindestumsatz an Ticketkäufen). Da habe ich schon manchmal erlebt, dass jemand etwas rabiat wurde, weil er sich auf so einen Platz setzen wollte, aber da saß schon jemand. Das waren aber meistens eher Gutsituierte mit einer "Macht Platz für mich, ich bin eine bedeutende Person"-Attitüdie.


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03.04.2026 um 04:45
Mal ne Nachtschicht eingelegt und was muss man lesen?
Großeinsatz am Bahnhof – Maskierter Mann verschanzt sich mit Messer in ICE-Toilette, 12 Verletzte

...

Ein 20-Jähriger hat in einem ICE in Nordrhein-Westfalen mit einem Anschlag gedroht und pyrotechnische Gegenstände gezündet. Zwölf Fahrgäste erlitten leichte Verletzungen, darunter Knalltraumata. Der Mann wurde festgenommen.
Quelle: https://www.welt.de/vermischtes/article69ced2018ba297d4b122dab0/siegburg-grosseinsatz-am-bahnhof-maskierter-mann-verschanzt-sich-mit-messer-in-ice-toilette-12-verletzte.html

Und die Damenwelt kommt nicht zu kurz:
Zwei Frauen treten 28-Jährige aus dem Bus
Quelle: https://www.welt.de/regionales/nrw/article69cbc9ee54836f652f88a183/zwei-frauen-treten-28-jaehrige-aus-dem-bus.html

Und der Nachwuchs:
Da die Gruppe für lautstarke Störungen sorgte, hielt der Busfahrer demnach kurz nach der Haltestelle Sophienstraße im Stadtteil Lindenthal an. Er ging zu der Gruppe und forderte sie auf, leiser zu sein. Dabei kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit dem 13-Jährigen. Der Busfahrer wurde schwer verletzt und musste stationär im Krankenhaus behandelt werden.
Quelle: https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/leipzig/leipzig-leipzig-land/angriff-jugendlicher-busfahrer-intensivtaeter-gewalt-100.html

Fahr Bus und Bahn, da erlebt man was. Das ist doch alles nicht mehr normal. Doch scheinbar schon.
Einzelfälle? War schon immer so? In dem Ausmaß und der Gewalt sicher nicht.


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03.04.2026 um 09:35
Zitat von abberlineabberline schrieb:Fahr Bus und Bahn, da erlebt man was.
Oder auch nicht.

Es landen halt nur Vorkommnisse in den Schlagzeilen. Nicht die tausenden von Fahrten täglich, in den gar nichts passiert.
Zitat von abberlineabberline schrieb:Einzelfälle? War schon immer so? In dem Ausmaß und der Gewalt sicher nicht.
Ich zweifle ja auch keine Zunahme an.

Allerdings kann zu viel heutiger Medienkonsum auch eine gefühlten Wahrheit, einen bestimmten Eindruck, erzeugen.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

03.04.2026 um 09:45
Zitat von martenotmartenot schrieb am 31.03.2026:Etwas anderes, was ich häufig beobachtet habe: und zwar bin ich in den vergangenen Jahren zeitweise relativ häufig in der 1. Klasse gefahren. Dabei ist mir immer wieder aufgefallen, dass sich viele Leute einfach so in die 1. Klasse setzen, weil der Zugang ja nicht kontrolliert wird. Kommt dann eine Kontrolle, dann verschwindet man eben mal kurz, und sobald sie weg ist, setzt man sich wieder in die 1. Klasse.
Das gab es aber schon immer, ist kein Ding der Neuzeit.
Zitat von martenotmartenot schrieb am 31.03.2026:Der Unterschied ist glaube ich, dass man ein Konzertticket eben am Anfang am Eingang vorzeigt, während Fahrscheinkontrollen häufig mitten während der Fahrt stattfinden, wenn man vielleicht gerade nicht damit rechnet und mit was anderem beschäftigt ist. Da regen sich vielleicht manche auf, weil sie in dem Moment keinen Bock haben, oder Musik hören, oder sonstwas tun.
Naja, "kein Bock" zählt weder bei der einen noch bei der anderen Situation. Selbstverständlich muss man damit rechnen. Und das tun die allermeisten Menschen auch, unterbrechen kurz, zeigen vor, erledigt. Probleme gibt es in der Realität doch dann eher mit denen, die kein gültiges Ticket haben oder schlicht auf Krawall gebürstet sind, um das mal niedlich zu umschreiben.


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03.04.2026 um 09:48
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Allerdings kann zu viel heutiger Medienkonsum auch eine gefühlten Wahrheit, einen bestimmten Eindruck, erzeugen.
Bestreitest du die Vorfälle? Für die Opfer waren die wohl sehr real und nicht "gefühlt"

Nun haben die meisten mindestes 20 eher 25 Jahre einen Internetanschluß und über solche Fälle wurde schon immer berichtet. Den Quatsch mit " Früher wusste man es eben nicht" kann man sich langsam schenken.


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03.04.2026 um 10:11
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Den Quatsch mit " Früher wusste man es eben nicht" kann man sich langsam schenken.
Das seh ich ähnlich. Dass es eine zunehmende Verrohung gibt, wird wohl niemand abstreiten. Relativieren hilft da nicht weiter


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03.04.2026 um 10:21
Zitat von abberlineabberline schrieb:Relativieren hilft da nicht weiter
Nein. Man muss auch mal die Realität akzeptieren. 1984 geboren, habe ich mit 13 gewaltigen Ärger bekommen weil ich zu lange im Netz gedödelt habe. Daran kann ich mich zeitlich gut erinnern weil mir angedroht wurde, dass ich die Rechnung von meinen Konfirmationsgeschenken bezahlen sollte. Ich habe da ein paar Monate gezittert :D
Das ist nun 28 Jahre her und meine Eltern waren auch nur "Mittelstand" und keine Computerfreaks. Nachrichten gab es auf jeden Fall im Netz, sonst hätten wir wahrscheinlich gar keins gehabt.

Tja, die Zeit vergeht eben schnell.


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03.04.2026 um 10:56
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Nun haben die meisten mindestes 20 eher 25 Jahre einen Internetanschluß und über solche Fälle wurde schon immer berichtet. Den Quatsch mit " Früher wusste man es eben nicht" kann man sich langsam schenken.
Sehe ich anders. Vor 20-25 Jahren gab es noch keine Smartphones, diverse Social Media Dienste, Algorithmen, die dir die Nachrichten in die Timelines spülen, Live Videos, die uns in Echtzeit alles über verschiedene Medien direkt in die Hosentasche schicken. Und nein, ich will hier nichts relativieren.


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03.04.2026 um 11:01
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Vor 20-25 Jahren gab es noch keine Smartphones
Da las man eben t-online und die Printmedien. Smartphones sind ja auch nicht erst seit gestern gebräuchlich, so 12-15 Jahre werden das wohl auch sein. Wobei ich überhaupt keine Nachrichten "gespült" bekomme weil ich nichts aktiviert habe. Wie lange wollt ihr denn zurück in der Zeit?


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

03.04.2026 um 12:24
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Da las man eben t-online und die Printmedien. Smartphones sind ja auch nicht erst seit gestern gebräuchlich, so 12-15 Jahre werden das wohl auch sein. Wobei ich überhaupt keine Nachrichten "gespült" bekomme weil ich nichts aktiviert habe. Wie lange wollt ihr denn zurück in der Zeit?
Richtig, da ist man aktiv auf Nachrichtenseiten gegangen, hat Radio gehört oder hat es am nächsten Tag in der Zeitung gelesen. Heute lese ich von dem gleichen Vorfall bei Insta, FB, im Status bei WhatsApp, in den Apps der Nachrichtdienste neben den konventionellen Medien. Und heute haben deutlich mehr Leute, sogar meine 85 jährige Schwiegeroma, ein Smartphone und nutzen diverse Dienste als noch vor 20-25 Jahren (die Zahl hast du ins Spiel gebracht). Und zurück in der Zeit will ich gar nicht ;) naja, manchmal schon… aber aus anderen Gründen.

Und nein, ich will hier nicht den Anstieg an Gewalt in Bus und Bahn relativieren, aber dazu gehört mMn auch der Faktor der völlig andere Medienlandschaft und Medienkonsums für das persönliche Sicherheitsempfinden. Dazu gibt es auch durchaus Studien, das ist nicht aus der Luft gegriffen.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

03.04.2026 um 12:33
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Richtig, da ist man aktiv auf Nachrichtenseiten gegangen, hat Radio gehört oder hat es am nächsten Tag in der Zeitung gelesen. Heute lese ich von dem gleichen Vorfall bei Insta, FB, im Status bei WhatsApp, in den Apps der Nachrichtdienste neben den konventionellen Medien.
Wer geht denn dann von verschiedenen Fällen aus wenn er immer den einen Ort liest? So dement ist doch selten jemand.


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