Collien Fernandes hat gestern in Köln die Preview eines Kinofilms (Biopic, USA 2025) zu häuslicher Gewalt begleitet, als Filmpatin und einen Aspekt angesprochen, der auch mir unverständlich ist, warum man nach der Gewalt bleibt. Irgendwie verstehe ich es immer noch nicht.
05.09.2026 | 12:40
Ich glaube, dass sich das Menschen, die damit nichts zu tun haben, einfach viel zu leicht vorstellen", sagte die Schauspielerin im Gespräch mit der 3sat Kulturzeit. Manchmal passiere häusliche Gewalt "fünf Mal im Jahr, dann gibt es 360 glückliche Tage."
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Diese Frau ist stark und schwach zugleich. Und diese Ambivalenz drückt die Realität viel besser aus als die einseitige Opfer-Darstellung, die man oft in Filmen und Fiktion vorfindet", sagte Collien Fernandes der 3sat Kulturzeit.
Die häusliche Gewalt wird wahnsinnig realistisch dargestellt. Was nicht häufig der Fall ist, weil man oft nur die Schwäche des Opfers zeigt.
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"Es ist wichtig, dass es solche Filme gibt. Und in diesem Fall berührt es einen noch mal besonders, weil es einfach eine wahre Geschichte ist", so Fernandes.
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"Ich schaffte es kaum, den Film am Stück zu schauen. Mich hat es natürlich aufgrund meiner eigenen Situation wahnsinnig getriggert."
Collien Fernandes, Schauspielerin
Quelle:
https://www.zdfheute.de/panorama/prominente/collien-fernandes-haeusliche-gewalt-100.htmlinkl. eine Gespräches mit CF und Kulturzeit, plus Filmtrailer, ca. 11:32 min
CF betont nochmal,
- dass es eine große Variation an Verhalten von Opfern gibt, Opfer lachen auch mal,
- dass Behörden in Deutschland nicht geschult sind zum Thema wie in Spanien, mit spanischen Schwerpunkt-Staatsanwaltschaften,
- dass in Deutschland die Frist für eine Anzeige drei (3) Monate beträgt,
- dass schon in der Schule kleinen Jungs vermittelt werden sollte, dass sie irgendwann stärker sind als Mädchen, es eine körperliche Überlegenheit geben wird. (In meiner Boomer-Generation wurde darauf geachtet, hat sich das geändert?)
Ohne den Film gesehen zu haben, macht Boxen einen Menschen wirklich stark, Fragezeichen, Boxen ist doch keine Selbstverteidigung, und dann ist da diese Abhängigkeit einer jungen Sportlerin zu ihrem Trainer, Manager, dann Ehemann. Mit 42 endet die Beziehung, aber nicht selbstbestimmt, dann dürfte eh die aktive Boxerkarriere dem Ende zugehen. Die 80er, 90er sind auch zu weit entfernt.
Mich überzeugt der Film schon jetzt nicht.
Fast-Parallele zu CU:
Jim (...) fertigt kompromittierende Filme an, mit denen er sie sogar öffentlich zu vernichten versucht.
Quelle:
Wikipedia: That’s Why The Lady Is A Champ