ApexOne schrieb:Das ist nichts anderes als hörensagen, juristisch gesehen Schrott.
Du könntest dich allein anhand der im Thread verlinkten Quellen über den Fall bzw. die einschlägigen rechtlichen Basics informieren, anstatt wiederholt nur unbelegte Behauptungen einzuwerfen oder gegen bestimmte JournalistInnen zu stänkern.
calligraphie schrieb:Ich denke, die Presse hier kann das bedenkenlos aus der NY zitieren, ohne sich in die Nesseln zu setzen.
Die
"Presse hier" berief sich schon längst auf den SPIEGEL, dessen Artikel bis auf wenige Änderungen weiterhin abrufbar ist. Demnach sind die rechtlichen Anforderungen an die Verdachtsberichterstattung erfüllt. Siehe die Infos, die ich dazu in der AW an dich verlinkt hatte.
Auch die NYT wertete zahlreiche Dokumente sowie digitale Spuren aus.
Quelle:
https://www.n-tv.de/leute/New-York-Times-enthuellt-neue-Details-im-Fall-Ulmen-id31227987.htmlUnd die
"Presse hier" beruft sich auf eigene Recherchen - siehe z. B. ZEIT und Reporterfabrik.
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calligraphie schrieb:Auch die e Mail von Ulmen an seinen Anwalt ( die CF entdeckt hat) liegt der NY Times vor. Das wäre hierzulande wieder ein Grund, Post vom Anwalt zu bekommen.
Schon vergessen,
dass der SPIEGEL nach Prüfung durch zwei Gerichtsinstanzen auch weiterhin über die E-Mail berichten darf?* Artikel dazu wurden hier öfters verlinkt. Dass CU in der Mail nur 30 Kontakte angab, steht schon längt im Thread. Es ändert nichts an den berichteten Hundert
en Adressaten, die wohl nicht alle auf CU hereinfielen.
*Weitere Infos standen in meinen AW an dich
@calligraphie (Posts v. 16.08. + 18.08. ->
Beitrag von watnu (Seite 107) )
Die verlinkten rechtlichen Infos zur Verdachtsberichtserstattung könntest du z. B. lesen, @ApexOne - -
Der laut NYT von CU kontaktierte
Versicherungsvertreter stand schon im SPIEGEL bzw. in Folgeberichten - siehe u. g. Zitat.
Ob u. a. dieser Zeuge eine Bitte um Löschung erhalten hat, falls solche auch versendet wurden??
https://www.n-tv.de/leute/New-York-Times-enthuellt-neue-Details-im-Fall-Ulmen-id31227987.html , 24.08.2026, 20:10 Uhr
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calligraphie schrieb:Die Presse hat da viel mehr Beinfreiheit. Niemand bekommt dort Post von einem Anwalt, wenn er schreibt, xy hat uns folgendes erzählt.
Das Gegenteil zu
"niemand" beweisen US-Verleumdungsverfahren, die man schnell im WWW finden kann (u. a. Trump, Holmes, Cruise).
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calligraphie schrieb:Das alles wurde auch im NY times Artikel erörtert. was wohl auch der Grund sein konnte, warum Frau Fernández dort so freimütig reden kann, ohne grübeln zu müssen, wie seine Anwälte reagieren.
Oder du unterstellst das so freimütig, ohne zu wissen, welche Belege der NYT vorliegen. Diese hat wohl keine komplette Liste aller Beweistatsachen erstellt.
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Zu o. g. "Niemand bekommt Post vom Anwalt":-> Google z. B.: Katie Holmes vs "Star Magazine", Tom Cruise vs. "InTouch" Weitere Beispiele.:Trump muss Millionen als Entschädigung an eine frühere Journalistin zahlen - wegen sexuellen Missbrauchs und Verleumdung
Quelle:
https://www.zdfheute.de/politik/ausland/trump-missbrauch-entschaedigung-carrol-rechtskraeftig-100.html-
Zehn Milliarden für Rufschaden?:Trump verklagt Zeitung wegen Epstein-Bericht
Quelle:
https://www.zdfheute.de/politik/ausland/trump-epstein-klage-wall-street-journal-brief-100.html -
Richter stoppt Trumps Milliardenklage gegen „New York Times“
Quelle:
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/usa-richter-stoppt-trumps-milliardenklage-gegen-new-york-times/100156634.html - - -
Schade, dass wegen Nebelkerzen auch der Focus im Thread immer wieder von den wesentlichen Problemen abdriftet, die lt. BILD in der NYT angesprochen wurden:
wird nun in den USA als Geschichte über digitale Gewalt, Identitätsmissbrauch, häusliche Gewalt und die Grenzen des deutschen Rechtssystems eingeordnet.
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Im März erschienen:Unter [CFs] Namen wurden in Sozialen Netzwerken Fake-Accounts erstellt, Kontakte aus ihrem persönlichen und beruflichen Umfeld wurden von ebendiesen angeschrieben, schildert sie in der «Spiegel»-Titelgeschichte vom vergangenen Donnerstag. Zuerst «unverfänglich, dann immer flirtiver und schlussendlich sexuell sehr explizit».
Mithilfe von KI sollen sich die Fake-Profile zu Telefonsex verabredet haben. Sie sollen gefälschte Nacktbilder und pornografische Inhalte verschickt, persönliche Treffen in Aussicht gestellt und Online-Affären geführt haben. Mit Arbeitskollegen, einem Rentenberater, einem Heilpraktiker, einem Versicherungsmakler, wie der «Spiegel» recherchierte. Männer aus dem privaten und beruflichen Umfeld von Fernandes.
Tausende Männer schauen Deepfake-Pornos mit der vermeintlichen Collien Fernandes. Hunderte Männer sollen kontaktiert worden sein – etwa dreissig gingen darauf ein, führten eine virtuelle Affäre mit der gefakten Collien Fernandes, zitiert der «Spiegel» aus der Anzeige, die Fernandes in Spanien Ende 2025 erstattete. Einer sprach sie schlussendlich darauf an, wie sie in der Sendung «Kölner Treff» vor knapp zwei Wochen erzählte. Nicht, um sie zu warnen. Sondern mutmasslich, um die virtuelle Affäre in echt weiterzuführen.
Quelle:
https://www.annabelle.ch/leben/zeitgeist/ulmen-fernandes-fall-wie-noch-maennern-vertrauen/ , Stand 25.03.2026