watnu schrieb:Im Thread bewirken deine Spekulationen m. E. nichts anderes als die u. g. Nebelkerzen:
watnu schrieb am 26.08.2026:Schade, dass wegen Nebelkerzen auch der Focus im Thread immer wieder von den wesentlichen Problemen abdriftet, die lt. BILD in der NYT angesprochen wurden: wird nun in den USA als Geschichte über digitale Gewalt, Identitätsmissbrauch, häusliche Gewalt und die Grenzen des deutschen Rechtssystems eingeordnet.
Hervorhebung durch mich
Auch ich habe, wie die "Bild" es andeutet, mehrfach meinen schwindenden Optimismus im Thread ausgedrückt, ob tatsächlich die Vorwürfe digitaler sexueller Gewalt gegen CU zu einem Prozess führen werden, und wenn ja, ob tatsächlich die Gewalt be- und verurteilt wird oder irgendwas mit Daten. CF selbst hat sich ja dahingehend geäußert, dass die versprochenen gesetzlichen Änderungen nicht ihrem Fall zugute kommen werden. Auf einen Strafprozess zu hoffen, könnte nicht effektiv sein.
Bis dahin scheint die seit Monaten dauernde presserechtliche Auseinandersetzung zwischen CU und dem "Spiegel" eine Möglichkeit, der Wahrheit näher zu kommen. Vielleicht ist es auch die einzige Möglichkeit, vielleicht wird es keine andere Möglichkeit geben. Man muss mMn aktuell im worst case davon ausgehen. Deshalb ist das auch nicht laut allmy-Reglement off-topic. Punkt eins.
Die presserechtliche Auseinandersetzung zwischen CU und dem "Spiegel" kulminiert aktuell in der Aufforderung des "Spiegel" an CU, doch bitte Klage zu stellen, um in einem Hauptsacheverfahren die von CU beanstandeten Artikelpunkte ausführlich zu klären.
Diese "Chance" bzw. das Recht einer Klage steht CU übrigens seit anbeginn zu -
Warum ergreifte CU sie nicht?
Warum klagt CU nicht selbstermächtigend?
Warum muss der "Spiegel" CU erst dazu auffordern?
Die Aufforderung zur Klageerhebung liegt mittlerweile mehr als acht Wochen zurück und bis auf ein kämpferisches Statement der Anwälte von CU kam nichts mehr an die Öffentlichkeit, weder von den Anwälten noch vom "Spiegel".
Warum? Die Sommerferien können es wohl kaum sein.
Fast parallel lief eine Auseinandersetzung zwischen CU und seinem wichtigen Vertragspartner, Arbeitgeber Pyjama Pictures sowie den Mitgesellschaftern von Pyjama Pictures. Hier wurde außergerichtlich ein Ergebnis erzielt, dass CU als Gesellschafter aus der GmbH entfernte. Über die vier fristlosen Kündigungen und Einigungen darüber, diese Ergebnisse sind unbekannt.
Man darf sich nun schon die Frage stellen, ob die außergerichtliche Einigung mit Pyjama Pictures und seinen Mitgesellschaftern an der GmbH Auswirkungen auf seine Entscheidung haben könnte, ob CU überhaupt noch zu einer Klage gegen den "Spiegel" bereit ist, denn Pyjama Pictures soll sich laut "Die Zeit" solidarisch zu seiner Ex-Ehefrau CF verhalten.
Die Produktionsfirma Pyjama Pictures, die Ulmen mitgegründet hat, habe sich öffentlich von ihm distanziert und Solidarität mit Fernandes bekundet, schreibt »Die Zeit«. Viele Mitwirkende könnten sich wegen Geheimhaltungsvereinbarungen allerdings nicht äußern.
Quelle:
https://www.spiegel.de/kultur/christian-ulmen-joyn-serie-soll-parallelen-zum-fall-collien-fernandes-aufweisen-a-26cba554-7a97-42aa-a1ee-29b5b860c599Damit scheint sich der Fall Fernandes aktuell immer weiter von seinem Kern zu entfernen - viele mögen das gutheißen, andere beklagen es. Tatsächlich geht es mMn immer noch um den Kern, sonst würde in den Medien nicht darüber berichtet werden, sonst wäre die Diskussion hier laut allmy off-topic. Punkt zwei.
Tatsächlich geht es mMn immer noch um den Kern, nur eben stellvertretend; das von den Anwälten von CU am 10. Juli 2026 versprochene Hauptsacheverfahren könnte die stellvertretende Plattform dafür sein.
Und man fragt sich eben, wo bleibt die Klage, was wird von den Anwälten von CU möglicherweise als Risiko bei einer Klage betrachtet, warum wird es möglicherweise doch nicht zur Klage seitens CU kommen. Fragen, die mMn wahrscheinlich auch beim "Spiegel" auftauchen, bei dessen Anwälten, in der Redaktion.
Dies als Nebelkerze zu labeln, ist infam. Diese böse Unterstellung träfe ja dann auch den "Spiegel" selbst, der in einem Prozess nicht nur seine Verdachtsberichterstattung verteidigen will, sondern dadurch zugleich seine Hauptinfoquelle, Collien Fernandes.