Vorwürfe gegen Christian Ulmen - Der Fall Collien Fernandes
um 12:39Warum erst jetzt?CharliesEngel schrieb:Wie beschissen werden die sich jetzt alle fühlen?
War es vorher lustig? Wo wir wieder bei meiner Doppelmoral vom Anfang wären. :'D
Warum erst jetzt?CharliesEngel schrieb:Wie beschissen werden die sich jetzt alle fühlen?
Ich kenn die Serie selbst nicht, aber sie kam ja anscheinend gut an.Interested schrieb:War es vorher lustig?
...Quelle: https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/warum-peinlich-so-beliebt-ist-4218337.html
Bisweilen hat sich die „Jerks“-Kritik darauf gerichtet, dass man dem Sexismus oder Rassismus der Hauptcharaktere keinen Raum geben sollte. Die Serie, so Ulmen, lade zu dieser Kritik ein. „Ich finde, ,Jerks’ ist die anti-rassistischste und anti-sexistischste Serie im weltweiten Fernsehen, der Bezugsrahmen ist klar.“ Aber das sei nur seine Sicht auf diese charmante, kleine Serie aus Potsdam.
Die vierte Staffel hat auch wieder einige unangenehme Momente zu bieten. Fahri, du erzählst in der Serie unter anderem, dass du gerne in Phelines Gesicht ejakulierst, obwohl das eigentlich niemand hören will. Woher kommt diese Direktheit?Quelle: https://www.watson.de/unterhaltung/interview/493212505-jerks-stars-klaeren-unangenehme-szene-auf-ins-gesicht-ejakulierst
Fahri: Es geht da um den Wurm, der ich nun mal bin. Eigentlich bin ich nicht mal das. Ich glaube, der Versuch, dieser starken Frau in so einer Demütigungsgeste das Gesicht zuzukleistern, ist der klägliche Versuch, sich selbst größer zu machen, als ich bin. Es ist eine Illusion von Macht. Aber Christian, du kennst mich da besser…
ja, war hier schon in anderen threads Thema, ABER da entstehen natürlich entsprechende Gegenbewegungen, Stichwort Manosphere......eben weil sich die Gesellschaft, die Anforderungen und Erwartungen, das Männlichkeitbild ändert sehen offenbar manche Männer sich bemüßigt alles zu tun, um toxische Männlichkeit, beschissenes Geschlechterrollenverständnis, Frauenfeindlichkeit usw. zu pflegen, zu untermauern, zu verbreitenJosephConrad schrieb:Um das zu durchbrechen muss man Jungen erlauben, alle Gefühle zu zeigen. Erwachsene sollten Jungen trösten, wenn sie traurig sind oder Angst haben, anstatt von ihnen Mut oder Härte zu verlangen. Auch Sätze wie "Jungs weinen nicht" oder Schimpfwörter über Mädchen müssen verschwinden. Jungen sollten mit jedem Spielzeug spielen und im Haushalt mithelfen dürfen. Besonders Väter sind hier wichtige Vorbilder. Wenn Väter im Haushalt helfen und offen über Gefühle sprechen, lernen Jungen, dass Stärke nichts mit Macht oder Gewalt zu tun hat. Am wichtigsten ist, dass Erwachsene Jungen für Mitgefühl loben und wildes oder aggressives Verhalten nicht einfach als normal abtun.
Grundsätzlich betrifft die Erziehung, wo wie sie kritisiert wird, sowohl Jungen als auch Mädchen, wobei beide Geschlechter mit Macht in eine Rolle gedrückt werden.Tussinelda schrieb:ja, war hier schon in anderen threads Thema, ABER da entstehen natürlich entsprechende Gegenbewegungen, Stichwort Manosphere......eben weil sich die Gesellschaft, die Anforderungen und Erwartungen, das Männlichkeitbild ändert sehen offenbar manche Männer sich bemüßigt alles zu tun, um toxische Männlichkeit, beschissenes Geschlechterrollenverständnis, Frauenfeindlichkeit usw. zu pflegen, zu untermauern, zu verbreiten
ich weiß. Das bete ich hier seit Jahren rauf und runter und der ein oder anderen FormJosephConrad schrieb:Grundsätzlich betrifft die Erziehung, wo wie sie kritisiert wird, sowohl Jungen als auch Mädchen, wobei beide Geschlechter mit Macht in eine Rolle gedrückt werden.
Bei Jungs st die Erziehung oft durch das alte Muster erfolgt. Die Manosphäre mMn. ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen und psychologischer Bedürfnisse. Ein Hauptgrund für ihre Entstehung dürfte die gefühlte Statusbedrohung von Männern sein.
Durch die zunehmende Gleichberechtigung der Frauen und dem Wandel traditioneller Rollenbilder bricht bei vielen jungen Männern das erlernte patriarchaische Fundament weg. Sie erleben dadurch eine tiefe Orientierungslosigkeit und wissen nicht mehr, wie eine zeitgemäße männliche Identität aussieht. Die Manosphäre füllt dieses Vakuum, indem sie die Rückkehr zu Dominanz und alter Stärke predigt.
Ein weiterer Grund könnte die persönliche Frustration sein, insbesondere beim Dating. Manche erleben Ablehnung und Einsamkeit. Aber anstatt die Gründe bei sich selbst zu suchen, projizieren sie ihre Enttäuschung auf Frauen und den Feminismus, den sie für ihr Unglück verantwortlich machen.
Das ist Verführungskraft von "Selbstoptimierungsprogrammen" "Alpha-Männer" versprechen ihren Anhängern, dass sie durch Fitness, finanziellen Erfolg und manipulatives Verhalten die Kontrolle zurückerlangen können. Soziale Medien befeurn das. Algorithmen von Plattformen belohnen extreme, emotionale Inhalte. Dadurch können Jugendliche in eine Art digitaler Blase geraten, die Frauenhass und die Opferrolle des Mannes als die "einzige Wahrheit" verkauft. Am Ende scheint für viele Frustrierte die Manosphäre der Ausweg in einer komplexen Welt.

Der Begriff "toxische Männlichkeit" meint nicht, dass Männer per se toxisch sind. Er beschreibt gesellschaftliche Rollenbilder, die Männern selbst schaden wie das Verbot, Schwäche oder Trauer zu zeigen. Wenn Männer Schmerz in Alkohol oder Gewalt ertränken, anstatt sich Hilfe zu suchen, ist das das Ergebnis dieses erlernten Musters. Es geht also im Diskurs um den Schutz der psychischen Gesundheit.Lazaros schrieb:Dieses Gewäsch um "toxische Männlichkeit" nervt so ohne Ende. Ich habe in meinem Leben zu genüge auch toxische Weiblichkeit erlebt. Eine Vielzahl psychisch kranker Frauen, insbesondere Narzissstinnen. Alkoholikerinnen, Frauen die - bewiesenermaßen zu Unrecht und letztlich polizeilich und gerichtlich festgestellt - Männern den Missbrauch ihrer Kinder anlasten wollten. Scheißegal, welchen Geschlechts Du angehörst: bist Du ein Arschloch (in welcher Hinsicht auch immer), verdienst Du kein Erbarmen und keinen Täterschutz! Und da gebe ich auch einen Scheiß um unsere heutige Gesellschaft, diese chronisch empörte Gesellschaft!
Das Wichtigste lässt sich auf einen Nenner herunterbrechen: Sigma! Selbstbewusstsein, Resilienz, auch Alleinesein ertragen können. Egal ob es eine Tochter oder ein Sohn ist. Als Vater sollte man ihnen beibringen, selbständig zu sein, sich und Familie verteidigen zu können, ihnen Bildung, Leben mit der Natur, Gerechtigkeitsempfinden und Mitgefühl (ohne zum Weichei zu verkommen) vermitteln. Nicht das Protzen. nicht das Schwätzen sondern Handeln (insbesondere für das eigene Fortkommen)! Nicht um Aufmerksamkeit des anderen Geschlechts buhlen, wenn es das nicht wert ist (und das ist es heutzutage meist nicht). Das fehlt vor Allem den meisten jungen Männern heutzutage.
Autonomie: Er strebt nach unbedingter Unabhängigkeit und Freiheit.Kommen trotzdem noch soziale Kompetenz und Verantwortung (insbesondere für die Familie, Freunde, Kollegen) und einige andere Elemente hinzu, kann ich nur sagen: alles richtig gemacht!
Introvertiertheit: Er ist gern allein, wirkt oft mysteriös, verschlossen und zieht soziale Distanz vor.
Fokus auf Erfolg: Das sogenannte „Sigma-Male-Grindset“ beschreibt den extremen Fokus auf persönliche Ziele (Karriere, Sport, Finanzen), bei dem alles andere ausgeblendet wird.
Selbstgenügsamkeit: Er definiert seinen Wert nicht durch Statussymbole oder die Aufmerksamkeit anderer Menschen
Und das soll in den weiblichen Genen stecken? ???Lazaros schrieb:Das ist der Typus, der in der weiblichen Gen-Codierung als Partner gesucht wird.
ja, muss nerven, wenn man einer von denen ist, der ihr offensichtlich fröntLazaros schrieb:Dieses Gewäsch um "toxische Männlichkeit" nervt so ohne Ende.
Immerhin gilt das nicht für CU, was in dieser Dystopie für ihn spricht.Lazaros schrieb:Das ist der Typus, der in der weiblichen Gen-Codierung als Partner gesucht wird. Aber solch ein Typus braucht nicht zwangsläufig eine partnerschaftliche Bindung.
Das Magazin aspekte vom 15.05.26:Aniara schrieb:Was gibt es denn neues zu dem Fall?
"Hass und Drohungen schlagen nicht etwa den männlichen Tätern, sondern den Frauen entgegen, die über sexualisierte Gewalt sprechen. Salwa Houmsi fragt: Wann wechselt die Scham die Seite?"Quelle: https://www.zdf.de/reportagen/aspekte-106
"Was an Empfindsamkeit bleibt" sei eine persönliche Perspektive auf ein Phänomen, das sonst nur von außen betrachtet wird. [Ihre Doku…] "soll alle dazu anregen, ins Gespräch zu kommen und genauer hinzuschauen."Quelle: https://www.sueddeutsche.de/bayern/filme-frauenmordversuch-ueberlebt-was-an-empfindsamkeit-bleibt-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-260508-930-50637
Es ist ein Unterschied, ob etwas fiktiv ist oder auf wahren Ereignissen basiert. Z. B. hätte sich CF in der neuen Serie (Aupair) wiedererkannt und wäre nochmals verletzt worden. (Sie äußert sich u. a. dazu in aspekte.)Interested schrieb:Wo wir wieder bei meiner Doppelmoral vom Anfang wären.
Wegen der guten Kritiken habe ich früher auch mal kurz in jerks reingeschaut, konnte aber damit nichts anfangen, weil ich es plump und deshalb langweilig fand. Trotzdem hätte ich wohl nie damit gerechnet, dass Szenen, die inzwischen wegen der Parallelen zum Fall CF/CU beschrieben wurden, zumindest einen wahren Kern haben könnten.watnu schrieb:Comedian Maxi Gstettenbauer (u. a. über seine Rolle in jerks):
Das finde ich auch, weil sie nicht aufgesetzt wirken (oder wie von einer KI generiert). Deshalb verlinke ich sie gleich nochmal ;)Kältezeit schrieb:Das sind super Statements!
Die evolutionäre Partnerwahlforschung stützt sich auf grundlegende psychologische und biologische Studien der letzten Jahrzehnte. Die wichtigsten wissenschaftlichen Standardwerke, Autoren und Theorien, die den Kern der Zusammenfassung bilden, sind im Folgenden aufgeführt:Übrigens rein evolutionsbiologisch betrachtet. Ich bin kein Freund politisch gefärbter Studiengänge.
1. Das Fundament: Unterschiedlicher elterlicher Aufwand
Die Tatsache, dass Frauen biologisch wählerischer agieren, basiert auf der Theorie der elterlichen Investition (Parental Investment Theory).Quelle: Trivers, R. L. (1972). Parental investment and sexual selection. In B. Campbell (Ed.), Sexual selection and the descent of man.
Kern: Da Frauen eine begrenzte Anzahl an Eizellen haben sowie Schwangerschaft und Stillzeit tragen, investieren sie biologisch deutlich mehr Ressourcen in Nachkommen als Männer. Das macht eine sorgfältige Partnerwahl überlebenswichtig.
2. Status, Ressourcen und interkulturelle Universalität
Dass Frauen weltweit Wert auf sozialen Status, Ehrgeiz und wirtschaftliche Ressourcen legen, wurde in einer der größten interkulturellen Studien der Psychologie nachgewiesen.Quelle: Buss, D. M. (1989). Sex differences in human mate preferences: Evolutionary hypotheses tested in 37 cultures. Behavioral and Brain Sciences.
Kern: Der Evolutionspsychologe David Buss untersuchte über 10.000 Probanden aus 37 verschiedenen Kulturen. Unabhängig von der Kultur priorisierten Frauen im Vergleich zu Männern die finanziellen Aussichten, das Alter und den sozialen Status eines Partners.
3. Maskulinität, Symmetrie und das Immunsystem („Gute Gene“)Symmetrie und Testosteron: Thornhill, R., & Gangestad, S. W. (1999). Facial attractiveness. Trends in Cognitive Sciences. Diese Forschung zeigt, dass Gesichtssymmetrie und maskuline Züge ehrliche Signale für evolutionäre Fitness und genetische Gesundheit darstellen. Der Geruch und die MHC-Gene: Wedekind, C., et al. (1995). MHC-dependent mate preferences in humans. Proceedings of the Royal Society B. Bekannt als die „T-Shirt-Studie“. Sie wies nach, dass Frauen den Körpergeruch von Männern bevorzugen, deren Immunsystem-Gene (MHC) sich von ihren eigenen unterscheiden, um resistenten Nachwuchs zu zeugen.
4. Das strategische Dilemma („Dual-Mating-Hypothese“)Die Theorie, dass Frauen je nach Phase ihres Menstruationszyklus unterschiedliche Merkmale bevorzugen, wird als Strategic Pluralism oder Dual-Mating Hypothesis bezeichnet.Quelle: Gangestad, S. W., & Simpson, J. A. (2000). The evolution of human mating: Trade-offs and strategic pluralism. Behavioral and Brain Sciences.Kern: Frauen balancieren den Kompromiss zwischen „guten Genen“ (kurzfristig) und „guten Versorgern“ (langfristig) aus. Hinweis zur modernen Forschung: Diese Zyklus-Verschiebungen (Ovulatory Shifts) stehen in der modernen Wissenschaft unter starker Debatte. Neuere, methodisch strengere Replikationsstudien (z. B. von Jones et al., 2018 im Journal Psychological Science) konnten die zyklusabhängige Veränderung der Partnerpräferenzen bei großen Stichproben oft nicht eindeutig bestätigen.
Und auch um die physische, das wird ja hier auch versucht, zu diskutieren: Männergesundheit.JosephConrad schrieb:Wenn Männer Schmerz in Alkohol oder Gewalt ertränken, anstatt sich Hilfe zu suchen, ist das das Ergebnis dieses erlernten Musters. Es geht also im Diskurs um den Schutz der psychischen Gesundheit.
Also so wie ich. :)JosephConrad schrieb:Im Gegensatz zum dominanten "Alpha-Mann", der ein Rudel anführen und im Mittelpunkt stehen will, bricht der Sigma-Mann laut Theorie aus sozialen Hierarchien aus. Er geht seinen eigenen Weg, ist finanziell sowie emotional autark und schert sich nicht um gesellschaftliche Anerkennung.
Kern: Da Frauen eine begrenzte Anzahl an Eizellen haben sowie Schwangerschaft und Stillzeit tragen, investieren sie biologisch deutlich mehr Ressourcen in Nachkommen als Männer. Das macht eine sorgfältige Partnerwahl überlebenswichtig.Wer bastelt eigentlich das Fragen-Design?
Das ist das Problem einer jungen Frau, die uns Gen-Xer überhaupt nicht verstehen kann.Tussinelda schrieb:
ja, muss nerven, wenn man einer von denen ist, der ihr offensichtlich fröntLazaros schrieb:Dieses Gewäsch um "toxische Männlichkeit" nervt so ohne Ende.
2010 bis 2011: Kennenlernen am Set, Heirat im Jahr 2011.Quelle: Google AI
April 2012: Geburt der gemeinsamen Tochter.
Januar 2023: Umzug der Familie von Potsdam nach Mallorca.
September 2025: Das Paar gibt seine Trennung nach 14 Ehejahren bekannt.
Ende 2025: Collien Fernandes erstattet Anzeige auf Mallorca wegen digitaler Gewalt und körperlicher Übergriffe während der Ehe. Ulmen räumt später in einer E-Mail an seine Anwälte ein, im Namen seiner Frau Fake-Profile in sozialen Medien betrieben und dort sexuelle Chats geführt zu haben.
Februar 2026: Offizielle Scheidung des Paares in Palma de Mallorca.
März 2026: Der Fall wird publik. Collien Fernandes geht mit den Vorwürfen (Deepfakes, digitale Gewalt) an die Öffentlichkeit und fordert in tagesschau.de und weiteren Medien besseren Schutz für Betroffene. Der Fall löst bundesweite Debatten sowie Demonstrationen gegen digitale Gewalt aus.
Das genaue Datum der Vertragsunterzeichnung ist öffentlich nicht bekannt. Allerdings startete die millionenschwere Werbekampagne der Shop-Apotheke mit dem früheren Ehepaar im Jahr 2023.Quellen: Google/ Facebook/ OK-Magazin/ Rolling Stone
Die Zusammenarbeit wurde im März 2026 aufgrund schwerwiegender persönlicher Vorwürfe von Fernandes gegen ihren Ex-Mann mit sofortiger Wirkung beendet.
Solche Verträge kann man ggf. gar nicht einfach "kündigen". Läuft der Spot aktuell noch?Lazaros schrieb:Wenn es während der Ehe zu körperlichen Übergriffen kam und Fernandes bereits Ende 2025 Strafanzeige gegen Ulmen erstattete, warum wartete Sie mit der Beendigung des Werbevertrages bis März 2026? Ich glaube nicht, dass sie nicht umgehend die Firma informiert hätte.