Menschen
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Zoo Pro und Contra

341 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Tiere, ZOO ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Zoo Pro und Contra

19.07.2026 um 14:46
Zitat von CommonsenseCommonsense schrieb:Laut des PETA-Artikels machen aber Säugetiere nur einen geringen Anteil der Nachzüchtungen aus - irgendwas müssen Zoos dann ja züchten, sonst kann man eine solche Wertung ja gar nicht erstellen.
Hab mal google gefragt. Amphibien und reptilien sind dir meisten, ansonsten einfach zu vermehren Tiere wie Ziegen und die Tiere die man eben gerne sieht. Tiger Löwen, Menschenaffen, Giraffen usw.
Zitat von AniaraAniara schrieb:Boah, deine Art zu diskutieren ist höchst anstrengend. Jetzt tust du so als würden alle Tiere in Zoos leiden... Ich bin raus aus der Diskussion mit dir. Ich werde ab sofort nichts mehr dazu sagen. Wer berechtigte Kritik hat, darf sie hier gerne posten natürlich.
Dann hast du wohl unbewusst den zweiten Teil des postes nicht gelesen und entsprechend auch nicht markiert. Warte ich mach das rasch für dich. Hier nochmal der gesamte:
Zitat von Ray.Ray. schrieb:Dann rechne dir mal weltweit zusammen... alleine die Wilhelma hat ca 11.000.
Da kommt man schnell auf die Zahl und kann sogar noch rasch jene abziehen die man gut halten kann.



melden

Zoo Pro und Contra

19.07.2026 um 15:02
Zitat von CommonsenseCommonsense schrieb:Das Argument verstehe ich nun gar nicht...heimische Arten leiden weniger, wenn sie eingesperrt sind?
Bei heimischen Arten ist es leichter eine artgerechte Umgebung zu kreieren, Klima usw. Würde man z.B. einen Wildpark eröffnen, um (jung)Vögel, Kitze usw. zu retten und diese später auszuwildern, sähe ich da einen Tierschutzaspekt.

Wo ich auch noch mitgehen kann ist z.B der Bärenwald in Arbesbach. Spezialisiert auf eine Art. Alles Tiere aus schlimmer Haltung, die nicht mehr ausgewildert werden können. 24.000 Quadratmetern, 5 Tiere, soweit mir bekannt, sehr naturnah.
Auch dem Primadomus bei Alicante kann ich was abgewinnen. Mit solchen Projekten könnte man den bereits eingesperrten Tieren vielleicht doch noch einige schöne Jahre bereiten. Dann auf den Schutz und die Hilfe einheimischer Tiere setzen und Artenschutzobjekte in anderen Ländern unterstützen.


melden

Zoo Pro und Contra

19.07.2026 um 15:45
Zitat von BundeskanzleriBundeskanzleri schrieb:Wie siehst du die Vogelhaltung @orlets ?
In der Wilhelma? Dazu kann ich keine Meinung sagen,denn die Vogelhaltung umgehe ich aus mangelnder Interesse. Wenn ich für mich gehe, besuche ich eigentlich nur das Insektarium, das Terra Australis , das Amazonashaus und das Aquaristik und Terraristikhaus. Dazu führt alles ein Weg entlang und man umgeht die Vögel. Nur als damals der Besuch dabei war, sah ich den Rest des Zoos,aber dort auch nicht die Vögel.
Meine Hauptinteressen sind nur Insekten, Spinnen, Reptilien und auch etwas Fische. Allerdings finde ich die Aquarien in der Wilhelma nicht mehr zeitgemäß, die vielen veralteten Becken.
Das ganze Haus ist etwas 59 Jahre alt und die Aquarien die im Reih und Glied nebeneinander stehen, zwischen der kargen grauen Betonwand ist wirklich nicht mehr schön. Da ist noch typisch das alte Flair, lieber etwas kleinere Becken und dafür mehr. Die Wilhelma investiert soviel in neue Projekte,da wäre es Mal angebracht,dort ein Neubau zu machen, lieber mit wenigeren Becken und dafür größer, wie es bereits schon vorhanden sind


wilhelma aquarium3

Aquarium in der Wilhelma 1Original anzeigen (0,5 MB)


melden

Zoo Pro und Contra

19.07.2026 um 17:52
Ich gehe gerne in Tierparks. Aber nur ausgewählte.
Z.b Tierpark Sababurg finde ich sehr schön.

Dort sind riesige Gehege, es gibt nur wenig Tiere und dann auch nur jene, die auch mit dem Klima klar kommen.

Viele beschweren sich dass man viel laufen muss und wenig Tiere sieht aber das find ich besser, als Zoos welche vollgestopft mit Gehege und Tiere sind


1x zitiertmelden

Zoo Pro und Contra

19.07.2026 um 17:55
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Z.b Tierpark Sababurg
der Tierpark Sababurg ist wirklich sehr sehr weitläufig und eher ein Wildtierpark, für Esel, Ziegen und Co muss ich aber nicht unbedingt in ein Tierpark gehen, dadurch ich ländlich wohne reicht ein Gang zum Bauernhof.


melden

Zoo Pro und Contra

19.07.2026 um 18:06
@Dini1909
Bin primär wegen den Wölfen dahin gefahren.
Damit fängt ein Park mich


1x zitiertmelden

Zoo Pro und Contra

19.07.2026 um 19:30
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Bin primär wegen den Wölfen dahin gefahren.
War jetzt schon paar mal dort, aber leider nie die Wölfe gesehen, ich war aber auch nie bis ganz oben weil mir das schlichtweg zu weit war bzw oben geht es ja noch mal rum irgendwie...

Wölfe hab ich bisher, aber das ist gut und gerne 25 Jahre her, im Nationalpark des Bayrischen Waldes gesehen.


melden

Zoo Pro und Contra

19.07.2026 um 21:10
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb: Ich glaube ehrlich gesagt auch, dass die Nachfrage gar nicht so riesig ist. Meine Vermutung ist eher, dass viele mit ihrer Familie alle paar Monate aus Langeweile in den Zoo gehen, sowas wie ein Kinobesuch, Schwimmbad, Kirmes in den weil sie sonst nicht wissen, was sie machen sollen, und ein Zoo vergleichsweise viel bietet für wenig Eintritt.
Kinder (zumindest meine, die ziemlich durchschnittlich sind, LOL) haben nur eine gewisse Altersspanne, wo sie den Zoo spannend finde. Kind #1 mochte Zoos nie, ging da lieber auf den Spielplatz und wurde schon früh Vegetarier. Kind #2 und #3 fanden die Wilhelma super und haben oft so interessiert die Schilder gelesen und Tiere beobachtet, gerade im Amazonienhaus, dass man oft an einem Tag gar nicht den ganzen Zoo schaffte, das änderte sich schlagartig. Ich glaube aber, es sind doch auch Leute ohne Kinder, meine Mutter ist eine totale Pflanzenliebhaberin, die fährt nur wegen der tropischen Pflanzen in die Wilhelma, Tiere schaut sie gar nicht an :-). Dann gibt es Leute, die gerne fotografieren ... vermutlich gibt es "den Zoobesucher" gar nicht.
Zitat von CommonsenseCommonsense schrieb:Der Zoo war früher nach heutigen Gesichtspunkten völlig untragbar. Den damaligen Direktor, Bernhard Grzimek, hätte man heute für völlig ungeeignet erklärt, einen Zoo zu leiten. Ich habe den Mann selbst noch gesehen, als er mit einem Geparden an der Leine im Hanauer Golfclub zu Mittag aß.
Das war aber der Zeitgeist: Zur Einschulung bekam ich einen einzelnen Wellensittich, der vermutlich aus seiner Not heraus so zahm war, dass man das als Bestätigung sah, dass er eine gute Bindung an den Menschen hatte. Ich konnte ihn völlig problemlos mit in den Garten nehmen. Kaninchen wurden damals oft mit Meerschweinchen gehalten, in Minikäfigen. So hatte man zwei Tierarten auf engstem Raum. Hühner waren in Legebatterien.
Schildkröten bekamen ein Loch in den Panzer gebohrt, dass man sie festbinden konnte und sie wurden mit Tomaten und Salat (tot)gefüttert und die Katzenpopulation wurde auf vielen Bauernhöfen durch Ertränken oder Genickbruch stabil gehalten. War damals leider alles normal. Daher finde ich es schwierig, ihm heute mit dem heutigen Wissen Vorwürfe zu machen.


melden

Zoo Pro und Contra

22.07.2026 um 20:22
Ich finde Zoos heute nicht mehr zeitgemäß. Habe selbst eine kurze Zeit in einem Wildpark als Guide gearbeitet - weil ich es wichtig finde, Kindern die Tiere näherzubringen, weil man viel über sie lernen kann, weil es toll ist, die Tiere zu beobachten. Ja. Alles gut. Aber für viele (nicht alle, aber eben viele, sehr viele) Tiere ist es einfach kein lebenswertes Leben. Da stimmt der Platzbedarf nicht, oder die Versorgung ist nicht gut oder unangebracht, und immer wieder gehen Tiere ein, weil die Besucher etwas Falsches gefüttert haben usw., oder weil einfach wirtschaftliche Interessen der Betreiber an erster Stelle stehen (oder stehen müssen).
Ich versteh den Gedanken, dass nicht jeder nach Afrika oder Australien oder sonstwohin reisen kann und auch nicht sollte. Und natürlich macht es einen Unterschied, die Tiere live zu erleben oder nur auf dem Bildschirm zu sehen. Dennoch gibt es m.M.n. deutlich zu viele Zoos, Tierparks u.ä., und auch die Nachzucht bedrohter oder gefährdeter Tierarten ist nur bedingt ein Argument dafür.


1x zitiertmelden

Zoo Pro und Contra

22.07.2026 um 22:41
@Tita1992

Bin da auch deiner Meinung.
Zitat von Tita1992Tita1992 schrieb:Ich versteh den Gedanken, dass nicht jeder nach Afrika oder Australien oder sonstwohin reisen kann und auch nicht sollte. Und natürlich macht es einen Unterschied, die Tiere live zu erleben oder nur auf dem Bildschirm zu sehen.
Ich finde, man muss nicht alles live sehen. Vor allem dann nicht, wenn man, um sein eigenes Ego zu befriedigen, andere leiden lässt.


1x zitiertmelden

Zoo Pro und Contra

22.07.2026 um 23:35
Zitat von LothricLothric schrieb:Ich finde, man muss nicht alles live sehen. Vor allem dann nicht, wenn man, um sein eigenes Ego zu befriedigen, andere leiden lässt.
eben, eben.
Ich verstehe die Faszination. Aber in schätzungsweise 99 % der Fälle geht es arg zulasten der Tiere und ist damit aus meiner Sicht nicht tolerabel.
Wenn man dann noch bedenkt, wieviel in den Zoos "gezüchtet" wird, um Nachwuchs präsentieren zu können, der dann aber größer werdend schnell "übrig" ist und nicht selten verfüttert wird....


2x zitiertmelden

Zoo Pro und Contra

22.07.2026 um 23:39
Zitat von Tita1992Tita1992 schrieb:Aber in schätzungsweise 99 % der Fälle geht es arg zulasten der Tiere
Woher holst du diese Zahl? Die Tiere werden medizinisch versorgt, regelmäßig gefüttert und gut gepflegt. Bauchgefühl?
Zitat von Tita1992Tita1992 schrieb:Wenn man dann noch bedenkt, wieviel in den Zoos "gezüchtet" wird, um Nachwuchs präsentieren zu können, der dann aber größer werdend schnell "übrig" ist und nicht selten verfüttert wird....
Was für ein Unsinn oder hast du entsprechende Belege?


2x zitiertmelden

Zoo Pro und Contra

23.07.2026 um 00:01
Zitat von Tita1992Tita1992 schrieb:Aber in schätzungsweise 99 % der Fälle geht es arg zulasten der Tiere und ist damit aus meiner Sicht nicht tolerabel.
WTF 99%, da gibst du Gegenrednern aber nen billigen Sieg :D
Zitat von AniaraAniara schrieb:Was für ein Unsinn oder hast du entsprechende Belege?
Unabhängig von der Zahl hat mich das gerade mal interessiert und ich habe nachgeforscht, stimmt tatsächlich...wahnsinn.
In Deutschland stellt die tierschutzgerechte Tötung (Betäubung mit anschließender Entblutung - in
Anlehnung an die Schlachtung - oder Erschießung) von Tieren zum Zwecke des Verfütterns an andere
Tiere einen vernünftigen Grund für eine Tiertötung dar. Diese Praxis des Verfütterns, die später über Jahre
hinweg nicht durch die VO (EU) 1774/2002 gedeckt war, konnte mit Inkrafttreten der Nachfolgeverordnung
1069/2009 zum 04. März 2011 durch die zuständige Veterinärbehörde erlaubt werden. Dies wurde von der
Kommission in den Erwägungsgründen zur Verordnung aufgeführt. Seither müssen tote Zootiere nicht mehr
als Material der Kategorie 1 entsorgt werden. Die Verfütterung ist jedoch von der Erlaubnis der zuständigen
Behörde abhängig.
https://www.zootieraerzte.de/wp-content/uploads/2019/09/T%C3%B6ten-von-Tieren-VZT-2019-final.pdf

Aber allgemein finde ich es auch eklig mit der "Bestandsregulierung" Das Jungtier wird ja nicht trotz des Systems geboren, sondern wegen ihm.

Nachwuchs bringt Besucher....Besucher bringen Geld...Also lässt man züchten, und was nachher nicht mehr in den Bestandsplan passt, verschwindet. Vorne die Patenschaftsurkunde und der Name im Newsletter, hinten das Bolzenschussgerät, oder die Schlangengrube. Dasselbe Tier, sechs Monate Abstand. Macht nachdenklich.


1x zitiertmelden

Zoo Pro und Contra

23.07.2026 um 00:25
Zitat von AniaraAniara schrieb:Woher holst du diese Zahl? Die Tiere werden medizinisch versorgt, regelmäßig gefüttert und gut gepflegt. Bauchgefühl?
die Zahl ist Gefühl, ja. Ich habe selbst an so einem Ort gearbeitet und "durfte" live erleben, wie es ist. Medizinische Versorgung, Futter und Pflege, da dann ist ja alles paletti. Wie wäre es mit Ruhe, Platz, Auslauf, Beschäftigungsmöglichkeiten? Die vielen Verhaltensstörungen sind dir auch noch nicht aufgefallen?
Zitat von AniaraAniara schrieb:Was für ein Unsinn oder hast du entsprechende Belege?
Kannst gerne selbst nachforschen oder ansonsten gucke ich morgen für dich nach. Was denkst du denn, wo z.B. die ganzen Küken in den Tierparks landen, die dort täglich schlüpfen?

Allein muss man sich mal überlegen, wieviel dort gefressen werden muss, um die Tiere satt zu bekommen. Und da laufen i.d.R. so einige Fleischfresser herum.


1x zitiertmelden

Zoo Pro und Contra

23.07.2026 um 00:28
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Nachwuchs bringt Besucher....Besucher bringen Geld...Also lässt man züchten, und was nachher nicht mehr in den Bestandsplan passt, verschwindet. Vorne die Patenschaftsurkunde und der Name im Newsletter, hinten das Bolzenschussgerät, oder die Schlangengrube. Dasselbe Tier, sechs Monate Abstand. Macht nachdenklich.
ganz genau.
Und in Dänemark beispielsweise rufen die Zoos die Haustierbesitzer auf, ihre Tiere als Futterspende dort abzugeben, weil sie offenbar kaum wissen, wie sie sonst ihre Zootiere satt bekommen sollen.


1x zitiertmelden

Zoo Pro und Contra

23.07.2026 um 00:34
Zitat von Tita1992Tita1992 schrieb:Allein muss man sich mal überlegen, wieviel dort gefressen werden muss, um die Tiere satt zu bekommen. Und da laufen i.d.R. so einige Fleischfresser herum.
Genau wie in der Natur. ;) Überleg mal, wie viele Tiere da gefressen werden...
Zitat von Tita1992Tita1992 schrieb:die Zahl ist Gefühl, ja.
Dann hat sich das Argument ja erledigt, danke für deine Ehrlichkeit.
Zitat von Tita1992Tita1992 schrieb:Medizinische Versorgung, Futter und Pflege, da dann ist ja alles paletti.
Richtig.
Zitat von Tita1992Tita1992 schrieb:Wie wäre es mit Ruhe, Platz, Auslauf, Beschäftigungsmöglichkeiten?
Bieten Zoos.
Zitat von Tita1992Tita1992 schrieb:Die vielen Verhaltensstörungen sind dir auch noch nicht aufgefallen?
Mir sind lange keine Tiere mehr mit Verhaltensstörungen aufgefallen.


2x zitiertmelden

Zoo Pro und Contra

23.07.2026 um 01:23
Wie wäre es mit Ruhe, Platz, Auslauf, Beschäftigungsmöglichkeiten?

Bieten Zoos.
Du darfst natürlich auch gerne Quellen liefern. Ich finde die Aussage "Bieten Zoos" nicht besonders Aussagekräftig. Jedes Tier hat unterschiedliche Bedürfnisse. Manche kannst du vielleicht sogar mit weniger Leid im Zoo halten, andere aber definitiv nicht.

Alleine schon das Thema "Platz". Ein Eisbär, als Beispiel, kann in einem Zoo niemals so viel Platz haben wir er braucht. Denn der Platz dem die Natur ihm bietet kannst du niemals nachahmen.
Die Größe unterscheidet sich je nach Lebensraumqualität, Lebensraumstabilität und Lebensabschnitt und beträgt durchschnittlich 20.000 bis 250.000 Quadratkilometer.
Quelle: https://www.wwf.de/themen-projekte/artenlexikon/eisbaer

Und in einem Zoo hat ein Eisbär im Vergleich dazu gar keinen Platz.
Die Haltungsanforderungen für Eisbären in deutschen Zoos sind klar definiert. Die Außengehege müssen mindestens 400 m² groß sein, wenn zwei Tiere gehalten werden. Für jedes weitere Tier sind zusätzliche 150 m² erforderlich. Zudem muss ein Teil der Fläche, mindestens 100 m², ein Wasserbecken bieten, das mindestens 2 m tief ist und ein Volumen von 200 m³ aufweist. Für die Innenhaltung sind verbindbare Einzelboxen mit mindestens 12 m² pro Tier nötig.
Quelle: https://www.stuttgarter-zeitung.de/wissen/eisbaeren-zoo-platz-mhsd-79224592.html

Das ist nichts im Vergleich. Dazu kommt diese traurige Betonplatte auf die der Eisbär sein Dasein fristen darf.
Um das zu verdeutlichen und gehen wir mal nur von den 20.000 Quadratkilometern in freier Wildbahn aus. Das ist so groß wie das Land Slowenien. Und 400 m² sind 20 x 20 m. Ich finde sowas traurig.
_________________________________________________________________________________________________________________________

Bei den Bildern hier habe ich eine klare Meinung, was ich mir lieber anschaue:

csm eisbaer-mutter-zwei-jungtiere-kanada

csm eisbaer-im-wasser-norwegen-WW294881-

https://cdn.stuttgarter-zeitung.de/2025/01/23/2a1bffcb-0c81-45d9-b5b2-e064f55c99d4.jpg?crop=1000%2C563%2C0%2C52&width=1200&format=webp&token=3ddc11d9d51ecf28a4489ff63e6ee4cfaadc15f43f5bd1ca0a6d8eea2344c10a

2018-09-06-Zoo-Bremerhaven-Eisbaer-0157-
_________________________________________________________________________________________________________________________

Wozu führt das ganze jetzt? Dazu, dass die Tiere leiden und das merkt man auch ganz eindeutig an stereotypen Verhaltensstörungen die das Tier in Zoos zeigt. Zum Beispiel das ständige Hin- und Herlaufen, das Auf- Und Abschwingen, auch Weben genannt, und das Drehen des Kopfes. Das sieht man ganz gut in diesem Video:

Youtube: Eisbär-Stereotypie im Zoo München / PETA
Eisbär-Stereotypie im Zoo München / PETA
Externer Inhalt
Durch das Abspielen werden Daten an Youtube übermittelt und ggf. Cookies gesetzt.
Stereotypien bei in Gefangenschaft gehaltenen Tieren sind ein Symptom für schlechtes Wohlergehen und Wohlbefinden und weisen darauf hin, dass die Tiere psychisch leiden. [2]
Die hohen Ansprüche von Wildtieren an ihren Lebensraum kann kein Zoo dieser Welt erfüllen. Elefanten, Tiger, Bären – sie alle haben Reviere von mehreren Quadratkilometern und legen auf Nahrungssuche jeden Tag viele Kilometer zurück. In Gefangenschaft ist diese Bewegungsfreiheit nicht gegeben. Eine vergleichende Untersuchung von 35 Raubtier-Arten zeigte, dass ein Zusammenhang zwischen Reviergröße und Stereotypien besteht: Je größer das Streifgebiet, das die Tiere in der Natur beanspruchen würden, desto häufiger leidet diese Art in Zoos an Stereotypien. Auch die Jungtiersterblichkeit in Gefangenschaft ist bei Tierarten mit großem Streifgebiet höher. Eisbären sind dabei traurige Spitzenreiter, mit einem für uns Menschen unvorstellbar großen Streifgebiet und entsprechend häufigen Stereotypien in Zoos. Die Größe ihres Zoogeheges entspricht nur etwa einem Millionstel ihres Reviers in der Natur. [3]
Quelle: https://www.peta.de/themen/verhaltensstoerungen-tiere-zoo/

_________________________________________________________________________________________________________________________
Zitat von AniaraAniara schrieb:Mir sind lange keine Tiere mehr mit Verhaltensstörungen aufgefallen.
Welche Verhaltensstörungen sind dir damals aufgefallen, welche dir heute nicht mehr auffalen und welche kennst du?


3x zitiertmelden

Zoo Pro und Contra

23.07.2026 um 02:13
Zitat von AniaraAniara schrieb:Dann hat sich das Argument ja erledigt, danke für deine Ehrlichkeit.
nur weil die Zahl nicht stimmen muss, heißt das nicht, dass das Argument aus der Luft gegriffen ist...
Zitat von AniaraAniara schrieb:Genau wie in der Natur. ;) Überleg mal, wie viele Tiere da gefressen werden...
Du möchtest also die Natur mit einem Zoo vergleichen? Dein Ernst?

Ich glaube, du hast ein verzerrtes Bild von Zootieren. Und vielleicht findest du auch Massentierhaltung völlig okay. Denn die kriegen ja Futter und Medikamente und manche vielleicht "Pflege"...


melden

Zoo Pro und Contra

23.07.2026 um 06:29
Zitat von Tita1992Tita1992 schrieb:Und in Dänemark beispielsweise rufen die Zoos die Haustierbesitzer auf, ihre Tiere als Futterspende dort abzugeben, weil sie offenbar kaum wissen, wie sie sonst ihre Zootiere satt bekommen sollen.
Oder es gibt halt mal Giraffen, Zebras oder Affen, alles recht bekannte Beispiele.
Zitat von LothricLothric schrieb:Das ist nichts im Vergleich. Dazu kommt diese traurige Betonplatte auf die der Eisbär sein Dasein fristen darf.
Um das zu verdeutlichen und gehen wir mal nur von den 20.000 Quadratkilometern in freier Wildbahn aus. Das ist so groß wie das Land Slowenien. Und 400 m² sind 20 x 20 m. Ich finde sowas traurig.
Oder die Delfine und orcas auch Arten vom denen man weiß das man sie eigentlich nicht im Zoo halten kann... gemacht wird es trotzdem.


melden

Zoo Pro und Contra

23.07.2026 um 20:06
Zitat von LothricLothric schrieb:Wozu führt das ganze jetzt? Dazu, dass die Tiere leiden und das merkt man auch ganz eindeutig an stereotypen Verhaltensstörungen die das Tier in Zoos zeigt. Zum Beispiel das ständige Hin- und Herlaufen, das Auf- Und Abschwingen, auch Weben genannt, und das Drehen des Kopfes.
Wenn man solche Bilder sieht, oder das Ganze live erlebt, wird einem richtig schlecht. Da wird mit den billigsten Mitteln der "Lebensraum" nachgeäfft, ....ein Betonfelsen, drei Kunstpflanzen, ein Wasserbecken und das soll dann die Arktis sein.

Genau deshalb sage ich ja, wenn man diese Tiere unbedingt zeigen will, dann in wenigen großen Anlagen im Land, wo für das jeweilige Tier wirklich ein Habitat gebaut wird und nicht eine billige Kulisse davon. Meinetwegen ganze Themenparks, also einer nur für tropische Arten, einer nur für Wüstenfauna. Klima, Bodenbeschaffenheit, Vegetation, Flächengröße und alles auf eine Region ausgelegt statt fünfzig Kompromisse nebeneinander.
Warum steht ein Eisbär fünf Minuten von einer Giraffe entfernt, und dazwischen die Pommesbude? Kein Standort kann die Ansprüche von Arktis und Savanne gleichzeitig erfüllen. Sowas zeight doch schon das man sich zwangsläufig gegen artgerechte Haltung und für die Vollständigkeit des Rundgangs entschieden hat.


2x zitiertmelden