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Die Leiter des Leides und warum es Leid geben muss

339 Beiträge, Schlüsselwörter: Gefühle, Emotionen, Leid, Kummer, Glückseligkeit
doktore_
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Die Leiter des Leides und warum es Leid geben muss

01.11.2008 um 11:38
so schön wie wir hier philosphieren, sind irgendwann mal religionen entstanden :)

wenn ich mir das hier so durchlese.. bestätigt sich mein glaube, dass das leben in einer art buddhismus einher geht.

man ist ja wirklich in einer art kaste geboren.. nur die frage, ob es einem genügt so zu sein wie man ist, oder sich so weit zu entwickeln um "was besseres" zu werden..
je nach anspruch und selbstanschauung die man erstrebt und willig ist, dass beste aus dem leben mitzunehmen und zu erreichen. ( mein sinn des lebens )

wobei ich nicht glaube, dass wir als blume wiedergeboren werden, sondern als etwas unfertiges, wo der letzte schliff fehlt, um in eine andere "ebene" zu gelangen um irgendwann mal den klimax eines olymps zu erreichen, den wir uns "verdient" haben, wert sind, dort zu sein.. wie auch immer


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doktore_
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Die Leiter des Leides und warum es Leid geben muss

01.11.2008 um 11:43
taothustra1 schrieb:Das Leid soll uns helfen unsere inneren Augen zu öffnen und weil so viele Menschen
diese inneren Augen längst verschlossen haben, müssen sie geweckt werden um nicht
völlig unterzugehen.
deswegen gehen manchen menschen erst die augen auf, wenn sie in einer solchen situation sind, in denen sie merken, dass andere dinge eine viel größere rolle spielen.


aber wie erklärt man sich diese aussage, wenn ein mensch sich nie was hat zu schulden kommen lassen, für andere da war etc.. und plötzlich schmerzen hat und wahrlich leiden muss...
warum soll einer "guten seele" (wo es soo viele böse menschen gibt), die augen auf dieser weise geöffnet werden?


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taothustra1
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Die Leiter des Leides und warum es Leid geben muss

01.11.2008 um 12:08
@lateral

so schön wie wir hier philosphieren, sind irgendwann mal religionen entstanden

Das ist eine andere Frage, ob Philosophie und Religion dasselbe ist oder wie eine Religion
ursprünglich tatsächlich entstanden ist....

wenn ich mir das hier so durchlese.. bestätigt sich mein glaube, dass das leben in einer
art buddhismus einher geht.


Schön, daß Du "eine Art von Buddhismus" gesagt hast, denn wie jede andere
Religion hat auch der Buddhismus seinen wahren Kern.

man ist ja wirklich in einer art kaste geboren.. nur die frage, ob es einem genügt so
zu sein wie man ist, oder sich so weit zu entwickeln um "was besseres" zu werden..
je nach anspruch und selbstanschauung die man erstrebt und willig ist, dass beste aus
dem leben mitzunehmen und zu erreichen. ( mein sinn des lebens )


Das fängt aber schon bei der Definition der Wertvorstellungen an..
Was ist denn besser und ist es wirklich besser und warum ?
Sind die Menschen die das sogenannte Bessere bereits erreicht haben wirklich glücklicher
und zufriedener als Du ? Was ist besser ?

Ich meine es ist besser, sich mit dem zu begnügen was man hat, weil man sich dadurch
eine Menge Stress und Enttäuschungen ersparen kann und Leben minus Stress und
Enttäuschungen = besseres Leben ;)

wobei ich nicht glaube, dass wir als blume wiedergeboren werden,

Nein, das solltest Du wirklich nicht glauben...

sondern als etwas
unfertiges, wo der letzte schliff fehlt,


Das sind wir doch jetzt auch schon ??

um in eine andere "ebene" zu gelangen um
irgendwann mal den klimax eines olymps zu erreichen, den wir uns "verdient" haben,
wert sind, dort zu sein.. wie auch immer


Dieses in eine höhere Ebene zu gelangen kannst Du auch hier schon erleben.
Es ist eine Art Hochgefühl verbunden mit einer tiefen inneren Zufriedenheit .
Und wenn Du Deine Hülle ablegst, dann wachst Du genau dort auf, weil Du Dich schon
wärend Deiner Lebzeiten dort befunden hast, gleichwohl Du mit dem irdischen Körper verbunden warst.
Der irdische Körper hat keine Macht über den Geist, wenn man dies zu verhindern gelernt hat.
Doch zum irdischen Körper zählt das Gehirn mit seinem Verstand und der ist der
größte Widersacher des wahren Glückes.

deswegen gehen manchen menschen erst die augen auf, wenn sie in einer
solchen situation sind, in denen sie merken, dass andere dinge eine viel größere
rolle spielen.


Das hast Du richtig erkannt ;)

aber wie erklärt man sich diese aussage, wenn ein mensch sich nie was hat zu
schulden kommen lassen, für andere da war etc.. und plötzlich schmerzen hat und
wahrlich leiden muss...
warum soll einer "guten seele" (wo es soo viele böse menschen gibt), die augen auf
dieser weise geöffnet werden?


Nun, dies sind Aussagen, die im Einzelnen einer näheren Prüfung bedürfen.
Sich nichts zu schulden kommen zu lassen, bedeutet nicht automatisch auch immer
richtig zu handeln.
Und wenn ein Mensch derartig leiden muß, dann hat er sich eben dort
hineinmanövriert, die Gesetze des Lebens stimmen nicht unbedingt mit von Menschen erdachten
Moralvorstellungen überein, sondern weichen teilweise erheblich davon ab.
Deshalb ist es auch unumgänglich die Gesetze des Lebens - irdisch wie geistig - zu
erkennen und sich darnach auszurichten, das Auswendiglernen von moralischen Regeln
reicht da nicht aus.


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severus.
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Die Leiter des Leides und warum es Leid geben muss

01.11.2008 um 12:08
doktore_ schrieb:aber wie erklärt man sich diese aussage, wenn ein mensch sich nie was hat zu schulden kommen lassen, für andere da war etc.. und plötzlich schmerzen hat und wahrlich leiden muss...
warum soll einer "guten seele" (wo es soo viele böse menschen gibt), die augen auf dieser weise geöffnet werden?
Wenn du die letzen 2 Seiten gelesen hast, insbesondere die Posts von Tao, wirst du erkennen können, dass jeder geworfene Stein auf den Werfer zurück kommen wird.
Sollte also eine Person ausschließlich gutes tun und wird trotzdem irgend eines Leids ausgesetzt, dann sind es Rückwirkungen bzw. alte Steine aus vorherigen Leben, die zurückkommen.
Und noch weiter gedacht, liegt auch hierin, wie Tao schon mehrfach sagte, ein Gnadenakt, da dadurch der Lernprozess stattfinden kann, und in zukunft leid vermieden wird.... sobald man will ...


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taothustra1
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Die Leiter des Leides und warum es Leid geben muss

01.11.2008 um 12:11
Ohne daß jemand vor einem oder mehreren Lebensgesetzen die Augen
verschlossen hätte und nicht auf seine innere Stimme gehört hätte, wäre kein Leid
möglich gewesen.
Da das Öffnen der Augen nur dann weh tut, wenn man sie krampfhaft verschlossen hat
oder sie sich gar schon in einem Stadium des zusammenwachsens befinden...wenn Du
verstehst was ich meine...


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taothustra1
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Die Leiter des Leides und warum es Leid geben muss

01.11.2008 um 12:12
@severus

Muß das sein ?! :(


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taothustra1
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Die Leiter des Leides und warum es Leid geben muss

01.11.2008 um 12:17
@severus

die Steine kommen nicht automatisch aus dem Vorleben, sondern nur dann wenn sich
an der Grundeinstellung der wiederinkarnierten Seele nichts geändert hat.
Das Karma bleibt, aber es gibt auch eine symbolische karmische Ablösung und die ist
dann mit keinerlei Leid verbunden.
Die Rückwirkung orientiert sich immer auch an dem gegenwärtigen Bewußtseinszustand.


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doktore_
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Die Leiter des Leides und warum es Leid geben muss

01.11.2008 um 12:21
du musst nicht alles was ich schreibe kommentieren :D
taothustra1 schrieb:Das fängt aber schon bei der Definition der Wertvorstellungen an..
Was ist denn besser und ist es wirklich besser und warum ?
Sind die Menschen die das sogenannte Bessere bereits erreicht haben wirklich glücklicher
und zufriedener als Du ? Was ist besser ?
das ist es ja was ich meine, jeder hat andere vorstellungen, zu welchem ziel er in seinem leben gelangen will.

hängt von den möglichkeiten ab, die einem gegeben wurden, oder die man sich erst erarbeiten muss.
severus. schrieb:Und noch weiter gedacht, liegt auch hierin, wie Tao schon mehrfach sagte, ein Gnadenakt, da dadurch der Lernprozess stattfinden kann, und in zukunft leid vermieden wird.... sobald man will ...
ich glaube, du hast keine ahnung wovon du sprichst, oder einen zu schmalen focus auf die dinge, die im leben passieren können.

denn nur durch scheiß erfahrungen, selbst erlebt oder nicht, lernt man, manchmal über den horizont hinaus zu denken.


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doktore_
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Die Leiter des Leides und warum es Leid geben muss

01.11.2008 um 12:23
ich bin auch der meinung, dass man im leben lernprüfungen bestehen muss, besteht man sie nicht, muss man im nächsten leben nochmal dadurch!


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taothustra1
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Die Leiter des Leides und warum es Leid geben muss

01.11.2008 um 12:30
@lateral

du musst nicht alles was ich schreibe kommentieren

Na hör' mal, bei so einem mitreissendem sympathischen Lächeln bleibt mir ja kaum eine
andere Wahl :)

das ist es ja was ich meine, jeder hat andere vorstellungen, zu welchem ziel er in
seinem leben gelangen will.


Und meistens ist es das falsche Ziel, woher sonst das viele Leid ?

hängt von den möglichkeiten ab, die einem gegeben wurden, oder die man sich erst
erarbeiten muss.


Das ist dasselbe, wenn man die Möglichkeit hat sich etwas zu erarbeiten, dann ist das
in den grundlegenden Möglichkeiten enthalten *g*
Ich versichere Dir, daß jeder die Möglichkeit hat, das Richtige für sich zu erreichen, das
Problem ist nur, daß die meisten gar nicht wissen was das Richtige für sie ist und
diesbezüglich an der falschen Stelle suchen und eifern und....deshalb leiden.


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doktore_
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Die Leiter des Leides und warum es Leid geben muss

01.11.2008 um 12:48
>
taothustra1 schrieb:und....deshalb leiden.
ist nur die frage, von welchem leid wir sprechen..
klar rennt der mensch aus dummheit auch mal selber ins offene messer..

ich rede vom leid von zb ( ein gutes beispiel ) krebs, entweder wird man wieder gesund, oder man verreckt elendig.
eine lernprüfung also, bei der der mensch mit sicherheit einen großen schritt im nächsten leben weiter ist.

es ist ja nicht nur der schmerz, dieses leidens, sondern generell "durch" diesen prozess zu müssen und zwar allein, auch wenn man nicht allein ist... irgendwann bekommt man gesagt, wir können nichts mehr für sie tun.

wie schrecklich muss sich sowas anfühlen? als gesunder mensch macht man sich doch über sowas keine gedanken, aber zack aufeinmal steht man vor einem großen tor, und man ist betroffen von das, was eigentlich "immer die anderen" betrifft.
und man kommt ins nachdenken.

ok jetzt bin ich abgedriftet..
taothustra1 schrieb:Problem ist nur, daß die meisten gar nicht wissen was das Richtige für sie ist und diesbezüglich an der falschen Stelle suchen und eifern
kommt auch drauf an, in welcher sozialen schicht man "geboren" wurde.. oder wie man sich durch den /falschen/ "umgang" sozial entwickelt.. oder eventuell doch die kurve kriegt und ein anderes weltbild erlangt..

den focus auch in andere ecken des lebens richten und einfach das beste draus machen.. was das beste ist, weiss natürlich nur ein jeder selbst.

ob der penner mit dem bier unter der brücke glücklich ist, ob es ihm egal ist, oder ob die reiche frau ihren sinn des lebens im shopping gefunden hat, und sich über solche dinge keine gedanken macht...

tja..


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DieSache
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Die Leiter des Leides und warum es Leid geben muss

01.11.2008 um 14:58
@taothustra1,

wenn es präventiv in all seinen Facetten vermeidbar wäre, denkst du nicht es gäbe schon lange kein Leid mehr ?

Wie ich schrieb es gibt verschiedene Formen von Leid, die da wären Trauer, Verlustschmerz, körperliche Schmerzen, Ängste, Hungersnot und soziale Ausgrenzung um nur ein paar zu nennen !

Der Mensch ist ein emotionales Wesen und so nimmt er auch seine Umwelt wahr, mit und durch Emotionen. Leid völlig abzuschalten denke ich wird noch lange nicht gelingen und die Frage wäre auch was bringt es, würde dies gelingen ?

Ich schrieb, dass es zum Menschsein dazugehört mal mehr, mal weniger, denn der Mensch lernt wirklich nur aus selbst Erfahrenem, allein theoretisches Wissen ergibt keine Lebensweisheit und Erfahrung ;)

Gruß Sis


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DieSache
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Die Leiter des Leides und warum es Leid geben muss

01.11.2008 um 15:14
@lateral,

auf deine Frage des Warums, möchte ich dir gerne eine Erklärung geben zu der ich selber gelangt bin, ob diese der Weisheit letzter Schluß ist will ich nicht behaupten, aber ich habe mir damit einiges selbst erklären können !

Ich denke, dass das Leid der Menschen die du ansprachst, ein Fingerzeig des Schicksals ist, dass kein Mensch ohne Mitgefühl und Nächstenliebe seiner Mitmenschen auskommt. Alles im Leben hat seinen Platz und Sinn und vieles erkennt man selbst erst durch die Erfahrungen im Leben und einen Blickwinkel den man selbst eingenommen hat.

Leid als Schule für eigenes wie gesellschaftliches Mitgefühl, so erkläre ich mir dessen Sinn...


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doktore_
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Die Leiter des Leides und warum es Leid geben muss

01.11.2008 um 15:17
wenns deine genannten leiden nicht mehr geben würde, was wäre dann mit selbstmitleid?


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doktore_
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Die Leiter des Leides und warum es Leid geben muss

01.11.2008 um 15:19
DieSache schrieb:Alles im Leben hat seinen Platz und Sinn und vieles erkennt man selbst erst durch die Erfahrungen im Leben und einen Blickwinkel den man selbst eingenommen hat.
< das ist meine devise die mich in manchen situationen nicht schreiend im kreis laufen, oder gar verzweifeln lässt!


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DieSache
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Die Leiter des Leides und warum es Leid geben muss

01.11.2008 um 15:33
Selbstmitleid, auch wenn dies viele nicht verstehen werden, auch dieses gehört zum Leben mit dazu !

Ich würde es als Ergebniss dafür sehen, dass man sich der Notwendigkeit der Selbstfürsorge in gewissen Lebensabschnitten nicht bewusst war.

Selbstmitleid wenn damit konstruktiv umgegangen wird ist die Möglichkeit Trauer und Wut zu verarbeiten. Außenstehende werfen Menschen die selbstmitleidig daher kommen häufig vor sie würden nur jammern und klagen, aber dieses Jammern und Klagen kann durchaus entlastend wirken, wenn man sich vor Augen hält, dass gerade das notwendig menschliche Mitgefühl heutzutage gerne mal im sozialen Bereich auf der Strecke bleibt, wenn nicht wirklich jemand neben einem ist, bei dem man auch das Gefühl bekommt, man ist den meisten Menschen nicht egal.

Für mich ist Selbstmitleid nicht zwingend eine negative Eigenschaft, im Gegenteil es kann dazu führen sich aktiv mit dem widerfahrenen auseinander zu setzen und dann Hintergründe zu erkennen warum es dazu kam, dass man einem Leidensdruck erlag ;)


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doktore_
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Die Leiter des Leides und warum es Leid geben muss

01.11.2008 um 15:38
klar.. das ist sicherlich dann eine bewältigungsstrategie.. aber es gibt ja auch grundlosen selbstmitleid, bzw nur um aufmerksamkeit zu erregen..
so ohne grund!


deshalb wird man leid indem sinne nicht "abschaffen" können


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Die Leiter des Leides und warum es Leid geben muss

01.11.2008 um 16:16
OOOOh, ich kenne leider allzu viele, die sich in ihrem Selbstmitleid förmlich baden und stinksauer sind, wenn ein anderer vll schlimmeres durchgemacht oder überstanden hat. Dafür fehlt mir nun wirklich jegliches Verständnis.
Ich jammer eigentlich nur mit einem Augenzwinkern über Lapalien und nehme das dann selber nicht allzu ernst ;) , meine Freunde kennen und wissen das. Meist ernte ich dann hilfreichen Spott, weil es eben nicht meine Art ist - ich halte mich lieber an solche Stehaufmännchen wie z.B. Rambo, wer liegenbleibt, hat schon verloren.


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DieSache
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Die Leiter des Leides und warum es Leid geben muss

01.11.2008 um 16:27
Ich weiß nicht, mir hat mein Leben gezeigt vorsichtig mit verallgemeinender Denkweise umzugehen, denn meist sieht man ja nur hin und nicht hinein in diese "Jammerlappen", will sagen dieses Jammern hat ja Ursachen und Gründe, wenn auch häufig gänzlich unerwartete, die man auf den ersten Blick nicht erkennt.

Innere Unzufriedenheit mit sich, einem Lebensumstand den man selbst nicht bewältigt bekommt z.B.

Mich wundert es immer, dass man bei sich selbst häufig ganz genau hinschaut, wenn man einem Leid ausgesetzt ist, aber eben diese Haltung anderen gegenüber verwehrt, eventuell auch so etwas wie Selbstschutz, sich davor zu schützen vom Leid anderer aufgerieben zu werden, weil der eigene Lebensalltag zu aufreibend und nervenzährend ist ?

Ich empfinde es als Voraussetzung um Mitgefühl zu haben, den Gegenüber verstehen zu wollen/können, sich wirklich einfühlen zu können in dessen emotionale Not, dessen Leid, egal wodurch begründet, nur dann kann man nämlich von echtem Mitgefühl sprechen.

Und um diese Sicht zu erhalten bedarf es meiner Ansicht nach selbst der Erkenntniss von Leid, sprich nur wer selbst gelitten hat, kann in die Seele eines Menschen blicken und verstehen was dort abläuft, wenn dieser leidet...


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doktore_
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Die Leiter des Leides und warum es Leid geben muss

01.11.2008 um 16:34
DieSache schrieb:Ich empfinde es als Voraussetzung um Mitgefühl zu haben, den Gegenüber verstehen zu wollen/können, sich wirklich einfühlen zu können in dessen emotionale Not, dessen Leid, egal wodurch begründet, nur dann kann man nämlich von echtem Mitgefühl sprechen.
ich hab die erfahrung gemacht, dass die menschen sich eher von denen abwenden, denen es schlecht geht, weil, so denke ich, sie nich damit konfrontiert werden möchten.
die leben in ihrer kleinen glitzernen welt und sind froh, dass es ihnen gut geht.
das negative wird abgeblockt...

manchmal wünscht ich auch, ich wäre wieder 17 oder so... da war ich so unbeschwert, aber andersherum bin ich froh, den ganzen scheiss schon hinter mir zu haben. ok, wer weiss was noch kommt, aber ich will mal optimistisch sein :)
DieSache schrieb:Und um diese Sicht zu erhalten bedarf es meiner Ansicht nach selbst der Erkenntniss von Leid, sprich nur wer selbst gelitten hat, kann in die Seele eines Menschen blicken und verstehen was dort abläuft, wenn dieser leidet...
so isses... aber viele machen solche erfahrungen erst gar nciht.. denen fallen die goldstücke nur zu.
hab ich manchmal das gefühl :), aber solchen menschen geht es früher oder später auch mal schlecht. ob sie was draus lernen?!

jedenfalls kann ich mir vorstellen, dass es dann klick macht und sie zurück denken
" oohh, so ist das also..., scheiße warum hab ich damals nich.. usw usf"


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