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Adoptionsrecht für Schwule und Lesben?

1.147 Beiträge, Schlüsselwörter: Kinder, Kind, Recht, Homosexualität, Schwul, Adoption, Lesbisch
jejoh
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Adoptionsrecht für Schwule und Lesben?

25.07.2004 um 17:14
das sage ich ja nicht, das die kinder leiden sollen damit es den homsexuellen besser geht. ich denke aber, wenn man das vernünftig steuert, eventuell die schule mit einbezieht usw., dürfte es kein allzu großes problem sein heutzutage.
"dürfte" wohlgemerkt, denn es gibt immer noch genug leute die über ihren eignenen kinder den hass weiterverbreiten! leider!
und ich denke schon das menschen die unbedingt ein kind adoptieren möchten, gute eltern sein werden. denn der kinderwunsch muß ja verdammt groß sein, wenn man an eine adoption denkt, egal welche sexuelle vorliebe man hat!
sicher gibt es genügend verwahrloste kinder, aber kaum welche von eltern die adoptiert habe. ich kenne ein paar und die sind wahrlich wohlbehütet aufgewachsen. gut das sind nicht alle, ich weiß... aber ich kann es mir nicht anders vorstellen!


es ist nicht deine schuld, das die welt ist wie sie ist... es ist nur deine schuld wenn sie so bleibt


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tofri
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Adoptionsrecht für Schwule und Lesben?

25.07.2004 um 17:38
Nein, ein Kinderwunsch ist nicht mit Verantwortungsbewußtsein gleichzusetzen.
Die ist nur ein Wunsch, eine Leidenschaft.
Nichts deutet darauf hin, dass dies gute Eltern sind.

Sie bekommen also ihr Kind
(woher eigentlich? es gibt in Deutschland zu wenig Kinder im Wunschalter um die Wünsche aller Paare zu erfüllen. In Deutschland mache ich mir aber keine Sorgen. Es wird sicherlci in guter emazipatorischer Tradition eine Quotenregelung und bei "gleicher" Qualifikation eine Bevorzugung geben. Schließlich wäre alles andere eine Diskriminierung)
und dann ist ihr Wunsch erfüllt. Also auf zu neuen Ufern. Schade dass man Kinder nicht wie Hunde am Ferienbeginn am nächsten Rastplatz hinterlassen kann.


Die Schulen sollen eingebunden werden.
Gut so, wenn es schief geht sind ohnehin die Lehrer und "Gesellschaft" die Schuldigen. Die Eltern? Warum sollten die für das Wohlergehen der Kinder verantwortlich sein? Sowas gilt doch nur für spießige Heteros.


et kütt, wie et kütt ;)
Der Weg zu sich selbst führt über einen aufgeräumten Keller.


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setsuna_mudo
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Adoptionsrecht für Schwule und Lesben?

25.07.2004 um 17:49
Ich galube sogar das solche Kinder tolleranter und offener wären.

Aber vielleicht könnte es auch auf das spätere sexualleben folgen haben, die müssen ja aber nicht negativ sein.

Das ist halt nur meine Meinung, mehr nicht ;)

LIEBER AUFRECHT STERBEN
ALS KNIEND LEBEN!!!


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tofri
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Adoptionsrecht für Schwule und Lesben?

25.07.2004 um 18:16
Wieso sollten sie tolerant werden?
Die Kinder wurden als rechtlose Individuen in eine homosexuelle Lebensgemeinschaft gesteckt, stießen deshalb in ihrer Kindheit und Jugend auf Ablehnung und Anfeindung. Wenn sie ihre Elternfragen wieso dies so ist, kommen lange Reden von Toleranz und wie toll Vielfältigkeit ist.
Werden solche Kinder nicht eher intolerant? Manche sogar feindselig gegenüber Homosexuellen?
Jeder will geliebt werden, anerkannt und akzeptiert werden. Und nun sind die eigenen Eltern schuld, dass dies verweigert wird.

Was hat das Kind verbrochen, dass es die Problem seiner homosexuellen Pflegeeltern auskämpfen muß?
Wie selbstverliebt egozentrisch und rücksichtslos muß man sein, damit man seine eigene Begierden über das Lebensglück eines Kndes stellt?
Hat ein Kind kein Recht auf eine unbeschwerte Kindheit?
Hat ein Waise seine Menschrechte verloren?
Wir sollten nicht vergessen, dass in Deutschland ein Mangel an Waisen im bervorzugten Adoptionsalter herrscht.
Es besteht kein Bedarf an zusätzlichen adoptionswilliger Eltern.

et kütt, wie et kütt ;)
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setsuna_mudo
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Adoptionsrecht für Schwule und Lesben?

25.07.2004 um 18:21
>>Werden solche Kinder nicht eher intolerant? Manche sogar feindselig gegenüber Homosexuellen?<<

Das kann durschaus passieren aber es ist halt nur eine Möglichkeit.

Du glaubst sie wären Inoleranter, ich sage sie wären Toleranter.


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Adoptionsrecht für Schwule und Lesben?

11.08.2004 um 19:03
Ich denke auch, dasss sie toleranter werden und ich kann auch das Argument nicht verstehen das besagt, dass sie später ein Problem mit dem anderen geschlecht haben werden. Denn schwule sind oft viel (f)einfühliger und hören auch mal zu und sitzen nicht nur vor der Glotze mit nem Bier in der Hand und schauen Fussball. Wenn sie das den Kindern weitergeben können wäre das doch super.


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setsuna_mudo
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Adoptionsrecht für Schwule und Lesben?

11.08.2004 um 19:14
Ja das stimmt uns Männern würde bißl mehr Feingefühl echt nicht schaden.

Anstatt immer den Macho oder Coolen zu Spielen.

Viele machen das sicher weil es die gesellschaft so "erwartet"!

Ein UMDENKEN wäre nicht schlecht denke ich.




LIEBER AUFRECHT STERBEN
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"ERST NACHDEM WIR ALLES VERLOREN HABEN, HABEN WIR DIE FREIHEIT, ALLES ZU TUN"


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sabrina^
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Adoptionsrecht für Schwule und Lesben?

11.08.2004 um 19:30
also ich habe zwei homosexuelle neffen und beide haben feste partner seid jahren.ich kann nur sagen wenn sie ein kind adoptieren würden ,es hätte den himmel auf erden bei ihnen.sie sind vertsändnisvoll und nicht so schnell reizbar wie wir hetros.

mlg Sabrina^

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Manchmal vermag uns ein durch den Asphalt brechender Löwenzahn die tägliche Frage nach dem Sinn des Lebens ausdrücklicher und überzeugender zu beantworten, als eine ganze Bibliothek philosophischer Schriften.
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parakeet
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Adoptionsrecht für Schwule und Lesben?

11.08.2004 um 19:39
Link: www.familienhandbuch.de (extern)

hallo @ all,

es existieren studien darüber, ob kinder, die bei gleichgeschlechtlichen paaren bzw. lesbischer mütter aufwachsen "anders" sind.

SIE SIND ES NICHT, nein, sie genießen sogar eine bessere entwicklung! siehe link

es ist ja nicht so, dass wenn kinder bei gleichgeschlechtlichen paaren aufwachsen hermetisch von dem anderen geschlecht abgeriegelt sind. es gibt ja da noch freunde, verwandte....

hier ein auschnitt:

3. Die Entwicklung von Kindern lesbischer Mütter
Obwohl immer wieder vehemente Kritik an der elterlichen Kompetenz gleichgeschlechtlich empfindender Menschen geübt wird, zeigen kontrollierte, sich über längere Zeit erstreckende Studien, dass die in solchen Familien aufwachsenden Kinder sich so wie Kinder aus vergleichbaren heterosexuellen Familien entwickeln, ja in mancherlei Hinsicht sogar eine bessere Entwicklung zeigen (eine Übersicht über diese Studien findet sich bei Rauchfleisch 1997; s. auch Griffin et al. 1997). Wichtig für eine ungestörte Entwicklung der Heranwachsenden ist ein positives Selbstbild der lesbischen Mutter (und ihrer allfälligen Partnerin). Je offener die gleichgeschlechtlich empfindenden Erwachsenen leben und je weniger sie die Kinder dadurch belasten, dass sie ihnen gegenüber der Umwelt ein Schweigen über die "wahren" Familienverhältnisse auferlegen, desto besser entwickeln sich die Kinder.

Im einzelnen finden wir bei einem Vergleich von Kindern, die bei lesbischen Müttern aufgewachsen sind, mit Kindern aus heterosexuellen Familien die folgenden Befunde (s. hierzu auch die große Übersichtsarbeit von Patterson 1992 sowie die Langzeitstudie von Tasker et al 1995): Im Hinblick auf die intellektuelle, emotionale und soziale Entwicklung lassen sich bei streng parallelisierten Gruppen homo- und heterosexueller Eltern keinerlei Unterschiede in der Entwicklung der Kinder feststellen. Insbesondere bestehen bei den Kindern auch keine Unterschiede bezüglich ihrer sexuellen Orientierung. Damit erweist sich eines der Hauptargumente, das gegen lesbische Mütter gerichtet wird, sie würden die Entwicklung der Kinder in ihrer sexuellen Identität stören, als gegenstandslos (wobei noch zu beachten ist, dass in der Vorstellung, eine allfällig höhere Rate an gleichgeschlechtlichen Orientierungen stelle eine "Störung" dar, eine homosexualitätsfeindliche Haltung sichtbar wird).

Ferner hat sich in einer Reihe von Studien gezeigt, dass auch das Geschlechtsrollenverhalten von Kindern gleichgeschlechtlich empfindender Eltern sich in nichts von dem unterscheidet, das Kinder aus heterosexuellen Familien aufweisen. Dabei wurden Kinder verschiedener Altersstufen, bis hin ins Erwachsenenalter, berücksichtig, und das Geschlechtsrollen-Verhalten wurde nach unterschiedlichen Kriterien erfasst (z.B. bevorzugtes Spielzeug, beliebte Spiele und Tätigkeiten, bevorzugte Fernsehsendungen und Filmschauspieler etc.).

Die uns heute vorliegenden Untersuchungen zur Entwicklung von Kindern lesbischer Mütter zeigen darüber hinaus: In bezug auf psychiatrische Störungen sowie emotionale und Verhaltensprobleme finden sich keine Unterschiede zu Kindern, die in heterosexuellen Familien aufwachsen. Schließlich gleichen auch die sozialen Beziehungen von Kindern homosexueller und heterosexueller Eltern einander weitgehend und lassen bei den mit lesbischen Müttern aufwachsenden Kindern keinerlei Auffälligkeiten erkennen.

In einigen Bereichen der sozialen Kompetenz erweisen sich die Kinder lesbischer Mütter sogar als anderen Kindern überlegen (wie wir es ähnlich bei den Kindern von Eineltern finden; Rauchfleisch 1997): So fördern lesbische Mütter bei ihren Kindern im allgemeinen häufigere und intensivere Beziehungen zu den Vätern und zu anderen männlichen Familienangehörigen und Freunden als heterosexuelle Mütter, und zwar speziell dann, wenn die lesbischen Mütter in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften leben. Außerdem entwickeln Kinder lesbischer Mütter ein größeres Ausmaß an Toleranz und an Einfühlungsfähigkeit gegenüber anderen Menschen und lernen in der Zwei-Mütter-Familie einen wesentlich partnerschaftlicheren Beziehungsstil kennen als in vielen heterosexuellen Familien, so dass sie später in eigenen heterosexuellen Beziehungen auch eher zum Aufbau einer egalitären Paarbeziehung fähig sind. Dies ist insofern plausibel, als das ihnen in der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft vorgelebte Modell nicht, wie vielfach in heterosexuellen Ehen, von hierarchischen, patriarchalen Strukturen ausgeht, sondern sich an der Gleichberechtigung und Gleichbefähigung der beiden Partnerinnen orientiert. Diese Kinder sind deshalb auch erheblich sensibler und kritischer gegenüber rigiden Geschlechtsrollendefinitionen und insbesondere gegenüber Diskriminierungen von Frauen.

Eine Besonderheit gleichgeschlechtlicher Partnerschaften liegt darin, dass diese Beziehungen oft - und zwar wesentlich häufiger als im heterosexuellen Bereich - selbst nach Auflösung der Partnerschaft und Eingehen einer neuen Beziehung in freundschaftlicher Weise weitergepflegt werden. Auf diese Weise entsteht für die lesbische Mutter ein breites, tragfähiges Beziehungsnetz, das ein wirksames, innerpsychisch wie sozial stabilisierendes Element darstellt und damit ein Gegengewicht gegen die sonst zum Teil in der Gesellschaft erlebten Ausgrenzungen bildet. Für die in solchen Beziehungen aufwachsenden Kinder ergibt sich daraus die Erfahrung eines besonders solidarischen Beziehungsnetzes, das auch sie psychisch wie sozial stärkt und einer allfälligen Verunsicherung, die durch ihre spezielle Lebenssituation (in einer Zwei-Mütter-Familie aufzuwachsen) entstehen könnte, entgegenwirkt.


4. Konsequenzen
Aufgrund der geschilderten Befunde sind lesbische Mütter ohne Zweifel ebenso befähigt, Kinder zu erziehen, wie heterosexuelle Frauen. Auch das Zusammenleben von zwei Frauen hat keinerlei negative Auswirkungen auf die Kinder. In mancherlei Hinsicht entwickeln sich diese Kinder oft sogar besser als Kinder aus traditionellen heterosexuellen Familien. Diese besonders positiven Entwicklungen sind vor allem dadurch bedingt, dass lesbische Mütter in ihrer speziellen Situation ihre eigenen Rollen und ihr Erziehungsverhalten sowie die Bedürfnisse und das Befinden ihrer Kinder mehr reflektieren als heterosexuelle Frauen in traditionellen Familien es üblicherweise tun.

Die entwicklungspsychologische Forschung zeigt uns, dass die Grundvoraussetzung zur gedeihlichen Entwicklung von Kindern die Verfügbarkeit einer konstanten Bezugsperson ist, unabhängig davon, ob diese Person weiblichen oder männlichen Geschlechts ist. Ist diese Bedingung garantiert, so spielt es keine wesentliche Rolle, ob eine zweite Person in der Familie lebt. Die zu ihrer Persönlichkeitsbildung nötigen gleich- und gegengeschlechtlichen Modelle suchen sich Kinder aus Eineltern-Familien bei den Personen ihres weiteren sozialen Umfelds (Rauchfleisch 1997). Ebenso spielt es für die Entwicklung des Kindes keine wesentliche Rolle, ob es sich um eine traditionelle Mutter-Vater-Kind-Familie oder um eine Zwei-Mütter- (oder Zwei-Väter-) Familie handelt. Auch die in einer solchen Konstellation aufwachsenden Kinder suchen sich die für sie nötigen Modelle in ihrem näheren und weiteren sozialen Umfeld.

Von zentraler Bedeutung für die Situation der lesbischen Frau (mit oder ohne Partnerin) und ihres Kindes ist ferner ihre soziale Integration, wozu in erster Linie ein gelungenes Coming-Out mit Selbstakzeptanz und ein tragfähiges soziales Netz von Menschen gehört, die über die sexuelle Orientierung der Frau informiert sind und sie akzeptieren. Außerdem ist es für die gedeihliche Entwicklung des Kindes wichtig, dass die Situation der Familie nach außen transparent ist und das Kind nicht unter den Druck gerät, die "wahren" familiären Verhältnisse gegenüber der Umgebung verheimlichen zu müssen. In manchen Phasen dieses Entwicklungsprozesses sind Selbsthilfegruppen, die zur Stabilisierung der Identität als lesbische Mutter beitragen, von großem Wert. Bei größeren Problemen ist es sinnvoll, dass Mutter und Kind professionelle Hilfe suchen. Dabei ist es aber wichtig, dass sie auf Therapeutinnen und Therapeuten treffen, die eine die Homosexualität wertschätzende Grundhaltung besitzen (d.h. sie als eine der Heterosexualität gleichwertige Variante betrachten) und die spezifische Situation und Dynamik gleichgeschlechtlicher Partnerschaften und Familien kennen.



~~*


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yo
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Adoptionsrecht für Schwule und Lesben?

11.08.2004 um 19:45
ich bin strikt dagegen, solange man noch nicht genau weiss, warum ein mensch überhaupt homosexuell wird. die gefahr ist einfach zu groß, dass das kind ein ähnliches schicksal erleidet (stichwort prägung etc.) :| deshalb, solange es noch genügend unfreiwillig kinderlose heterosexuelle paare gibt, nein...

nebenbei bemerkt fällt mir auf, dass bei solchen diskussionen immer unterschwellig so getan wird, als seien bewährte normale beziehungen nicht so toll wie extreme, also z. b. homoehen etc. jaja, bei den schwulen eltern hätte das kind das paradies auf erden etc. :|


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parakeet
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Adoptionsrecht für Schwule und Lesben?

11.08.2004 um 19:50
@ yo

hast du meinen post richtig durchgelesen?

und warum soll homosexualität - wie du es darstellst - eine bürde sein? wenn die menschen so glücklicher sind? ist das verkerht?

IST ES NORMAL, NUR WEIL ALLE ES TUN???

ausserdem wird es zeit, dass homosexuelle diverse rechte bekommen - sie haben ja mittlerweile schon dieselben pflichten.

~~*"Es ist ein großer Vorteil im Leben, die Fehler, aus denen man lernen kann, möglichst früh zu begehen." (Winston Churchill)*~~


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yo
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11.08.2004 um 19:56
wenn ich das richtig sehe, zielt dein text vor allem auf lesbische paare ab. ich denke auch, dass dies allemal besser ist als schwule "eltern" zu haben. aber eine gute heterosexuelle beziehung ist meiner meinung nach allemal einer guten zwei-mütter-beziehung vorzuziehen - aus der sicht eines kindes... wenn man eine patriarchalische mann-frau-beziehung zum vergleich heranzieht, ist das ganze ohnehin nicht fair...


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yo
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11.08.2004 um 19:58
mein erster post war schon in der mache, bevor ich deinen text gelesen hatte ;)


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parakeet
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11.08.2004 um 20:02
@ yo

du schreibst das so, als wenn homosexualität eine krankheit wär.

du hast dir das nicht richtig durchgelesen ....

ich glaube nicht, dass sich schwule von lesben so grossartig gar nicht unterscheiden, was die erziehung von kindern betrifft. ich denke, dass man die ergebnisse aus diesen studien transferieren kann.

wie gesagt: homosexuelle, die ein kind haben, werden einen teufel tun und ihnen das andere geschlecht vorenthalten.

intoleranz gegenüber solchen themen kann sich unsere heutige gesellschaft nicht mehr leisten.

~~*"Es ist ein großer Vorteil im Leben, die Fehler, aus denen man lernen kann, möglichst früh zu begehen." (Winston Churchill)*~~


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yo
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Adoptionsrecht für Schwule und Lesben?

11.08.2004 um 20:05
tja, in dieser hinsicht bin ich altmodisch :) was homos unter sich tun, ist mir egal, solange sie mich und andere damit verschonen...
ich denke, homosexualität ist ein nicht seltener unfall der natur, ich bin der letzte, der unfallopfern eine schuld gibt... ich empfinde eher mitleid...
schon rein physiologisch sind frau und mann füreinander gemacht, alles andere ist meiner ansicht nach widernatürlich. ich beschränke eine beziehung nicht auf diesen aspekt, aber er ist für mich die basis, das fundament für alles höhere...


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setsuna_mudo
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11.08.2004 um 20:05
>>die gefahr ist einfach zu groß, dass das kind ein ähnliches schicksal erleidet (stichwort prägung etc.)<<

Yo,

warum glaubst du das es so schlimm wäre?

LIEBER AUFRECHT STERBEN
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"ERST NACHDEM WIR ALLES VERLOREN HABEN, HABEN WIR DIE FREIHEIT, ALLES ZU TUN"


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setsuna_mudo
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11.08.2004 um 20:08
Zeitgleiches Posting. :)

Alles klar jetzt weiß ich bescheid.

LIEBER AUFRECHT STERBEN
ALS KNIEND LEBEN!!!

"ERST NACHDEM WIR ALLES VERLOREN HABEN, HABEN WIR DIE FREIHEIT, ALLES ZU TUN"


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parakeet
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Adoptionsrecht für Schwule und Lesben?

11.08.2004 um 20:09
@ yo

rein physiologisch - in der tierwelt gibt es auch homosexualität. ja, du bist altmodisch ;) . ist nicht schlimm, nur traurig.
wer sich den post von mir richtig durchgelesen hat, hat auch mitbekommen, dass die kinder nicht "falsch geprägt" werden. prägung ... das ist ein merkwürdiger ausdruck, so meine ich, denn wenn so etwas geprägt wird - wie du meinst - wieso gibt es dann so viele homosexuelle - weil sie von ihren heterosexuellen eltern "geprägt" wurden??

~~*"Es ist ein großer Vorteil im Leben, die Fehler, aus denen man lernen kann, möglichst früh zu begehen." (Winston Churchill)*~~


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yo
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Adoptionsrecht für Schwule und Lesben?

11.08.2004 um 20:10
ich denke nicht, dass homosexualität schlimm ist, aber sie ist ein luxus, den wir biederen heteros überhaupt erst ermöglichen, da wir es sind, die kinder in die welt setzen. auch wenn es banal klingt, ohne kinder stirbt die menschheit aus, also auch keine homos mehr... darf ich daran erinnern, dass die industrieländer ohnehin zu wenig kinder auf die welt bringen...


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parakeet
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Adoptionsrecht für Schwule und Lesben?

11.08.2004 um 20:12
@ yo

die invasion der homosexuellen - juchu - wir haben ein neues feindbild.

so viele sind es nun auch wieder nicht, dass die menschheit deswegen aussterben wird. ich bitte dich. ausserdem gibt es genug lesbische mütter, die "rein physiologisch" auch zu mütter geworden sind. ebenso schwule väter.

~~*"Es ist ein großer Vorteil im Leben, die Fehler, aus denen man lernen kann, möglichst früh zu begehen." (Winston Churchill)*~~


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