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Manche Mütter bringen's nicht!

298 Beiträge, Schlüsselwörter: Mütter

Manche Mütter bringen's nicht!

10.07.2017 um 08:37
Saphira schrieb:Aber ne Schulung in Sachen gesunder Ernährung, Gesundheitsthemen, psychologische Grundkenntnisse, oder gewisse Kenntnisse in Entwicklungspsychologie wären nicht schlecht.
Was würde das ändern? Vernachlässige ich jetzt meine Kinder weniger, weil ich vor 10 Jahren eine "Schulung" in gesunder Ernährung und Psychologie hatte?

Heute steht doch an jedem X-Beliebigen Gläschen drauf ab wie viel Jahren der Spaghetti Bolognese Püree ist, genauso wie du in jedem Mittagsmagazin was darüber hörst oder du von jeder Seite und über all mit Erziehungsratgebern zu gepflastert wirst, sowieso wissen es alle besser und sagen dir das gerne mal. 

Also was ändert das? 

Macht es einen Unterschied? Ich kann noch so viel darüber wissen, wenn ich aber leicht reizbar und überfordert bin dann denk ich auch nicht mehr daran was für einen Schaden mein Kind in seiner Frühkindlichen Entwicklung davon tragen wird wenn ich ihm, ganz platt gesagt, ein paar vor den Latz haue.

Du kannst in den Fällen einfach keine Präventionsmaßnahmen treffen, weil du auch erst beurteilen bzw. "Helfen" kannst wenn das Problem schon da ist. 

Vor allem wie soll man das ganze denn einführen? Musst du beim Einwohnermeldeamt einen Antrag auf Schwangerschaft stellen, dann einen Kurs belegen, dessen Kosten du selbstverständlich selbst übernimmst, und bekommst erst nach erfolgreicher Teilnahme die Erlaubnis dich fortzupflanzen? 

Wie sieht es mit anderen aus? Vermeiden wir "Unfälle" in dem einfach jede Frau die 3 Monatsspritze aufgezwungen bekommt?

Niemand kann das kontrollieren, vor allem: 
Doors schrieb:Es stellt sich nur die Frage, wer beurteilen soll, ob Mütter oder Familien "geeignet" oder "ungeeignet" sind.
Und wahrscheinlich ist das
Doors schrieb:Möglicherweise sind vernachlässigte Kinder einfach der Kollateralschaden einer demokratischen Gesellschaft, mit dem wir leben müssen, wenn wir keine undemokratische Gesellschaft wollen.
Auch gar nicht so falsch. Damit müssen wir dann einfach leben, vor allem weil niemand sagt, dass man diesen Kindern nicht helfen soll o.ä, dafür gibt es auch genug Vereine die sich stark machen. 


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Manche Mütter bringen's nicht!

10.07.2017 um 08:54
warmerfebruar schrieb:Was würde das ändern?
Ich finde den Vorschlag nicht schlecht. Gibt ja auch vorbereitende Kurse für Geburt u. die Zeit danach, wo man gute Tipps u. Ratschläge bekommt.


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10.07.2017 um 08:57
@borabora

Natürlich ist das nicht schlecht, und so in der Art haben wir es ja schon mit Hebammen. Aber das ist ja dann keine Garantie dafür, dass auch alle Teilnehmer ihre Kinder nicht vernachlässigen o.ä


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10.07.2017 um 08:59
warmerfebruar schrieb:Was würde das ändern? Vernachlässige ich jetzt meine Kinder weniger, weil ich vor 10 Jahren eine "Schulung" in gesunder Ernährung und Psychologie hatte?
Die Wahrscheinlichkeit ist in der Tat größer.
Du wirst natürlich nicht alle Fälle damit abdecken - aber einen erheblichen Teil. Nämlich den Teil, in denen die Eltern zwar willens aber nicht fähig sind, gute Entscheidungen zu treffen.

Maßnahmen - egal wie geeignet sie sind - erreichen niemals alle Adressaten. Aber wenn sie ausreichend viele erreichen, ist auch schon genug gewonnen.
Es gibt viele Eltern, die es nicht hinbekommen, sich zu kümmern. Diesen Eltern und deren Kindern wäre sehr damit geholfen, wenn solche Bildungsangebote quasi "automatisch" erfolgen. Natürlich kann und darf man Menschen nicht dazu zwingen - aber eben ausreichend stark motivieren. Und zwar auch auf die Gefahr hin, dass sich andere dadurch u.U, gegängelt fühlen.


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10.07.2017 um 09:01
@warmerfebruar

Das stimmt natürlich, das Leben ist nicht planbar, es treten Schicksalsschläge ein, möglicherweise trennt man sich usw.

Und doch lässt sich im Vorfeld schon was abwenden.

Ich hab mal eine Story über eine Mutter gelesen, die genervt war, weil ihr Säugling in den ersten Wochen viel schrie.
Naja.. für sie wäre so ein Kurs wahrscheinlich sinnvoll gewesen^^


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10.07.2017 um 09:08
Dies hier finde ich äusserst interessant:

http://www.deutschlandfunkkultur.de/teenager-muetter-auf-probe.1162.de.html?dram:article_id=183258


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10.07.2017 um 09:09
@kleinundgrün
kleinundgrün schrieb:Du wirst natürlich nicht alle Fälle damit abdecken - aber einen erheblichen Teil. Nämlich den Teil, in denen die Eltern zwar willens aber nicht fähig sind, gute Entscheidungen zu treffen.
Natürlich, aber wären es dann nicht gerade die, die nicht in der Lage sind gute Entscheidungen für sich und ihre Kinder zu treffen die dieses Angebot nicht nutzen würden?

Klar, den Teil den man erreicht wäre auch schon ein Schritt in die richtige Richtung, aber dann hätten wir ja immer noch die, die es nicht erreicht. Dann haben wir trotzdem Kinder denen es nicht gut geht und die als Erwachsener Probleme haben werden.

Wobei, soweit ich weiß gibt es solche "Kurse" bzw. Maßnahmen schon, eine Freundin von mir hat so einen Besucht, und da waren viele in ihren zwanzigern. 
Ich weiß leider nicht ob das mit dem Arbeitsamt oder so zusammen hängt oder ob man da auch aus Interesse einfach hin kann.

@borabora

Klar kannst du nichts planen oder vorhersehen, es kommt i.d.R ja auch immer anders. 

Ich habe den Eindruck dass das viele vor Probleme stellt, gerade wenn die Schwangerschaft evtl. Nicht geplant war, aber wird man nicht schon von Hebammen oder Frauenärzte, nachher Kinderärtzen, für solche Situationen sensibilisiert? 

Ich meine, alle Vorschläge hier zu Kursen o.ä gibt es doch in abgewandelter Form schon, es gibt jetzt schon so viele Hilfen und Beratungsstellen aber wenn das nicht wahrgenommen wird, also heute schon nicht, was würde ein einheitliches "Training" nutzen? Das müsste man dann wirklich schon vorschreiben nur wäre das dann wieder Kontrolle vom Staat...


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10.07.2017 um 09:12
@borabora

Danke für den Artikel!

Ich glaube das wurde irgendwo im Thread mal erwähnt.
Tolle Sache und sollte, meiner Meinung nach, zum Unterricht in der Schule dazu gehören, evtl. In Verbindung mit dem Sexualkunde Unterricht


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10.07.2017 um 09:12
warmerfebruar schrieb:Was würde das ändern? Vernachlässige ich jetzt meine Kinder weniger, weil ich vor 10 Jahren eine "Schulung" in gesunder Ernährung und Psychologie hatte?
Wenn ich an die ganz harten Fälle denke, wage ich zu behaupten: Da hilft kein Kurs der Welt. Da helfen nur wachsame (sonstige) Familienangehörige, gbf. Nachbarn und Behörden, um die Kinder rechtzeitig wegzunehmen.

Gegenbsp 1: Das Mädchen aus Hamburg(?, Name war, glaub ich, Jessica), das die Eltern über Jahre im Kinderzimmer eingesperrt haben und verhungern ließen, es nichtmal zur Schule geschickt haben, als es schulfplichtig wurde. Die Eltern hatten auch eine Katze - die war gepflegt und versorgt.
Gegenbsp 2: Das Kleinkind Kevin, dessen Mutter irgendwie zu Tode kam, die Umstände weiß ich nicht mehr, jedenfalls war sie wohl auch drogenabhängig. Das Kleinkind selbst wurde irgendwann im Kühlfach des verbliebenen Stiefvaters gefunden.

Welcher Kurs soll das bitte sein, der in Eltern eine emotionale Bindung zum Kind aufbauen lässt, ihnen erklärt, das Kinder mal raus müssen, dass man sie nicht verhungern lässt, dass man sie nicht in Kühlfächern aufbewahrt, dass man sich als Eltern am besten keine harten Drogen reinpfeifft, etc. usw.?
warmerfebruar schrieb:Doors schrieb:
Möglicherweise sind vernachlässigte Kinder einfach der Kollateralschaden einer demokratischen Gesellschaft, mit dem wir leben müssen, wenn wir keine undemokratische Gesellschaft wollen.
Es mag hart klingen, aber es ist so. Alles andere geht in Richtung Totalüberwachung bis hin dazu, dass am Ende der Staat bestimmt, wer sich fortpflanzen darf und wer zwangssterilisiert wird. Für mich stellt das keine Alternative dar.
Ich weiß nicht, ob es überall in Deutschland so ist. In "meiner Gegend" bekommt man kurz nach der Geburt Besuch von irgendeiner Behörde (ich vermute, Jugendamt). Offiziell geht es darum, dass die Gemeinde den frischgebackenen Eltern ein Geschenk überreichen will. Meine Freundin, die das erlebt hat, hat es allerdings eher als Kontrolle empfunden. Es wird ein Blick auf den Haushalt geworfen und es werden Fragen gestellt in der Art "Wie war die Geburt, haben Sie sich erholt, kommen Sie mit allem so weit klar, blabla." Ich kann mir vorstellen, dass das viele gutfinden. Es hat auch den Vorteil, dass die eine oder andere Mutter vlt. diese Gelegenheit wahrnimmt, um zu sagen "Nein, ehrlich gesagt, ich komm aus dem oder jenen Grund nicht klar, ich brauch Hilfe."
Trotzdem empfinde ich das so, dass mit diesem verkappten "Kontrollbesuch" der Behörde erstmal alle Eltern unter Generalverdacht gestellt werden und im Rahmen dieses Besuches erstmal beweisen müssen, dass alles OK ist und sie damit klarkommen. Ich finde das unverschämt. Und die Kinder, die am Ende im Kühlfach landen oder mit sieben Jahren weniger als die Hauskatze wiegen, die können ihrem Schicksal trotzdem nicht entkommen - also genau die, die es nötig hätten. Aber alle anderen, intakten Familien müssen im Kontrollbesuch beweisen, dass bei ihnen alles OK ist... Ich hoffe ihr versteht, wie ich das meine, ich kann es nicht besser formulieren.


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10.07.2017 um 09:16
hallo-ho schrieb:Welcher Kurs soll das bitte sein, der in Eltern eine emotionale Bindung zum Kind aufbauen lässt, ihnen erklärt, das Kinder mal raus müssen, dass man sie nicht verhungern lässt, dass man sie nicht in Kühlfächern aufbewahrt, dass man sich als Eltern am besten keine harten Drogen reinpfeifft, etc. usw.?
Eben! Es sollte selbstverständlich sein! Genauso wie man sich schon von alleine auf das Kind und dessen Bedürfnisse einstellt bzw. Sich im Vorfeld darüber informiert.

Solchen Härtefällen ist tatsächlich nicht geholfen, mag sein dass die das alles wussten, oder eben auch nicht, es hat allerdings nichts an der Ausgangssituation geändert.


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10.07.2017 um 09:23
kleinundgrün schrieb:Du wirst natürlich nicht alle Fälle damit abdecken - aber einen erheblichen Teil. Nämlich den Teil, in denen die Eltern zwar willens aber nicht fähig sind, gute Entscheidungen zu treffen.
Die können jetzt schon entsprechende Kurse in Anspruch nehmen.

Nochmal, ich will Fortbildungsmaßnahmen überhaupt nicht kleinreden, im Gegenteil, ich würde das bei Bedarf selbst in Anspruch nehmen. Aber die leichten bis mittleren Problemfälle kommen von selbst drauf, Hilfe in Anspruch zu nehmen und die harten werden wieder durch alle Maschen fallen.

Dann ist mir persönlich auch zuwider, vom Staat gegängelt zu werden. Es ist OK, erst den Führerschein zu machen und dann ein KFZ zu fahren. Aber bei einer Schwangerschaft weiß man nicht, ob und wann sie eintritt. Wenn ich da auch auf die Reihenfolge "Erst Elternkurs, dann KZF, äh, Baby" bestehe, dann geht das eigentlich nur mit staatlich verordneter Verhütung. Oder wie in China: Ich muss anmelden, dass ich vorhabe, nächstes Jahr schwanger zu werden und fragen, ob ich das darf. (So war es vor ca. 15 Jahren, ob es immer noch so ist, weiß ich nicht.)


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10.07.2017 um 09:29
Leider scheint es vielen nicht selbstverständlich zu sein.

Doch egal welche Kurse oder Schulungen, sie müssen natürlich freiwillig sein u. ebenso in Anspruch genommen werden.


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Rao
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10.07.2017 um 10:03
Wer solche Kurse freiwillig macht, hätte sie nicht unbedingt nötig, weil er (bzw. sie) dadurch beweist, sich später richtig ums Kind kümmern zu wollen. Nötig haben es die, die sowas nicht freiwillig besuchen täten. Bin deshalb dafür, das bereits in den letzten Schuljahren zum Thema zu machen und gründlich zu vertiefen, auch Tacheles zu reden zum Beispiel daß unerwünschte Schwangerschaften nicht verdrängt werden sollen bis es zu spät ist und das Kind in den Brunnen gefallen/ermordet ist, sondern konkrete Hinweise zu geben, welche Hilfen es für solche Fälle alles gibt.


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10.07.2017 um 11:01
warmerfebruar schrieb:Klar, den Teil den man erreicht wäre auch schon ein Schritt in die richtige Richtung, aber dann hätten wir ja immer noch die, die es nicht erreicht.
Aber alle erreichen wir nicht. Das ist die Konsequenz, wenn wir nicht in einem Polizeistaat leben wollen.
warmerfebruar schrieb:Natürlich, aber wären es dann nicht gerade die, die nicht in der Lage sind gute Entscheidungen für sich und ihre Kinder zu treffen die dieses Angebot nicht nutzen würden?
Deswegen müssen diese Angebote quasi Selbstläufer sein. Sie müssen, wenn man nichts unternimmt, die Normalität sein. So wie Schule oder dass man automatische eine Krankenversicherung oder Rentenversicherung hat.


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10.07.2017 um 11:02
hallo-ho schrieb:Die können jetzt schon entsprechende Kurse in Anspruch nehmen.
Aber wer geht in diese Kurse? Momentan diejenigen, die sie am wenigsten bräuchten. Weil man sich kümmern muss und wenn man das kann, ist das schon die halbe Miete.


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10.07.2017 um 12:50
@kleinundgrün
Nochmal, ich hab nichts gegen diese Kurse.
Mein Problem fängt da an: Die, die es nicht oder nicht dringend nötig brauchen und es trotzdem machen, brauchen keinen staatlichen Anreiz oder gar Gebot/Gesetz. Die brauchen meines Erachtens auch keinen verkappten Besuch eines Behördenvertreters unter dem Vorwand, die Gemeinde wolle der glücklichen jungen Familie gratulieren und ein Geschenk vorbeibringen (und in Wirklichkeit kontrollieren, ob Müllers und Meyers sich, ihre Kids und ihren Haushalt auch wirklich im Griff haben).

Diejenigen, die es brauchen, denen müsste man es per Gesetz (mit damit verbundenen Strafen oder umgekehrt positiven Verstärkern) vorschreiben, weil sie von selbst ja gerade nicht kommen.
Da würde man deinen erwähnten Teil der "Hardcoregruppe" treffen. Wenn man Glück hat, fruchtet bei denen der Kurs etwas, wenn man Pech hat, nicht (ich behaupte nach wie vor, dass in meinen beiden Beispielen kein Kurs der Welt etwas gebracht hätte). Ein weiterer Teil dieser "Hardcoregruppe" würde darauf pfeifen, dass es dieses Gesetz gibt. So, wie sie aufs BTM-Gesetz oder auf die Schulpflicht pfeifen und offenbar damit lange genug durchkommen.

Dann ist die nächste Frage: Wie soll der Staat grundsätzlich mit Leuten umgehen, die a) schonmal bewiesen haben, dass Kindererziehung und Kinder am Leben erhalten nicht so ihr Ding ist und b) potentiell wieder ein Kind bekommen könnten? Zwangskurs und hoffen, dass damit alles gut wird? Zwangssterilisation? Zwangsadoption? Einziehen des Säuglings nach Geburt und erst Herausgabe, wenn Mama und Papa den "Elternführerschein" vorweisen könnne? -> Mir ist klar, dass das nicht deine Meinung ist. Ich möchte damit nur darauf hinweisen, dass die Fragen und Probleme nicht erledigt und gelöst sind bei "Wir führen Kurse ein."


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10.07.2017 um 12:52
hallo-ho schrieb:Diejenigen, die es brauchen, denen müsste man es per Gesetz (mit damit verbundenen Strafen oder umgekehrt positiven Verstärkern) vorschreiben
Und wie identifiziert man "diejenigen, die es brauchen"?


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10.07.2017 um 13:05
@kleinundgrün

Jupp, das wäre eine weitere Frage von vielen anderen. Dann mal einfach alle unter Generalverdacht stellen ist für mich persönlich jedenfalls keine Antwort.


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Rao
ehemaliges Mitglied

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10.07.2017 um 13:35
kleinundgrün schrieb:Und wie identifiziert man "diejenigen, die es brauchen"?
Asoziale Verhältnisse, Drogensucht, Kriminalität, Leben im Slum oder in "sozialen Brennpunkten", bereits andere Kinder die in Obhut genommen wurden, ganzer Familienklan lebt von Hartz und Schwarzarbeit ... Polizei und Sozialarbeiter kennen ihre Pappenheimer. In manchen Stadtteilen könnte man durch die Bank sämtliche Bewohner unter Generalverdacht stellen ohne allzuviel "Unschuldige" zu treffen.


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10.07.2017 um 13:57
hallo-ho schrieb:Jupp, das wäre eine weitere Frage von vielen anderen. Dann mal einfach alle unter Generalverdacht stellen ist für mich persönlich jedenfalls keine Antwort.
Ich würde es eben nicht als "Generalverdacht" bezeichnen, wenn es gewisse Kontrollen gibt.

Die Blitzer, die überall stehen, unterwerfen mich ja auch keinem Generalverdacht, ein Raser zu sein. Oder Verkehrskontrollen.
Rao schrieb:Leben im Slum oder in "sozialen Brennpunkten"
Das wäre lustig.
"Sie wohnen in Marzan? Ja dann müssen Sie aber den Kurs besuchen!"

Das ist ja schlimmer als Social Scoring bei der Kreditvergabe.


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