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Manche Mütter bringen's nicht!

298 Beiträge, Schlüsselwörter: Mütter
Warhead
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Manche Mütter bringen's nicht!

27.06.2017 um 22:01
@Hyphaema
Achso du bist nur aus Spass anner Freud beim Seelenklempner,kein Borderline,kein bipolar,nur banale Minderwertigkeitskomplexe,die hat man sich bei solchen Eltern auch redlich verdient.
Ich würd allerdings den Kontakt schon längst abgebrochen haben


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Hyphaema
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Manche Mütter bringen's nicht!

27.06.2017 um 22:15
@Warhead

Ganz im Ernst: Was ist dein Problem? Wie wäre damit, mal deinen Ton etwas anzupassen?
Nein, ich bin kein Borderliner, auch nicht bipolar und habe auch keine "banalen" Minderwertigkeitskomplexe. Wie kommst du darauf, das beurteilen zu können? Anhand meiner kleinen Anekdote, die nicht mal 1% meines Lebens oder meiner Person skizziert? Ganz schön gewagt!
Keine Sorge, ich weiß selbst, was in meinen psychiatrischen Gutachten steht und Borderline ist definitiv nicht dabei, sondern eine Diagnose, die der Borderline-Persönlichkeitsstörung in vielen Punkten diametral entgegen gesetzt ist. Autoaggressives Verhalten ist im Übrigen kein Alleinstellungsmerkmal für Borderline, nur um das an dieser Stelle erwähnt zu haben.

Und wenn du verstanden hättest, was ich schrieb, dann wüsstest du auch, weshalb ich Probleme habe den Kontakt abzubrechen. Aber ich möchte an dieser Stelle nicht weiter darüber diskutieren. Ich suche hier keine Lebenstipps, sondern wollte lediglich aufzeigen, dass es für eine gestörte Mutter - Kind - Beziehung nicht per se einer offensichtlichen "Rabenmutter" bedarf, sondern das Ganze auch sehr viel subtiler ablaufen kann. Oftmals sind es sogar gerade diese subtilen Dinge, die es schwer machen, sich von einer solchen Person abzugrenzen und zu distanzieren.


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Warhead
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27.06.2017 um 22:22
@Hyphaema
Ach wolltest du das??
Das ist leider leider nicht ersichtlich für jemanden der Adhs und Asperger hat,dem kannste nur mit klaren Worten kommen und nicht mit subtiler Scheisse,so dann ist das Thema für mich durch,viel Spass noch mit Muttern


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Manche Mütter bringen's nicht!

27.06.2017 um 22:24
Seit wann ist es denn ein Merkmal von Autismus, Nichtgesagtes in Aussagen völlig fremder Personen hineinzuinterpretieren und derart unsachlich zu schreiben? Ich, Autist, fühle mich doch ein wenig verschaukelt.


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Hyphaema
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27.06.2017 um 22:25
@Warhead

Auch als Asperger kann man sehr wohl dazu in der Lage sein, sich sachlich und höflich zu äußern und auf unqualifizierte und offensichtlich keiner wirklichen Informationsgrundlage entsprechenen Ferndiagnosen zu verzichten. Zumindest können das die Autisten, mit denen ich zu tun habe.


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Warhead
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27.06.2017 um 22:32
In der Hauptsache habn ich Adhs,Asperger ist nur als Comorbidität vorhanden


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27.06.2017 um 22:35
Es gibt ganz interessante Literatur dazu, die Autismus und ADHS als sich gegenseitig ausschließende Diagnosen bezeichnet, da beide Kerndiagnosen mit unterschiedlicher Funktionsweise sind. Autismus als Entwicklungsstörung und Behinderung ist keine Komorbidität, ich frage mich, welcher Psychiater dir diese Diagnosen auf diese Art gestellt hat.


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Warhead
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27.06.2017 um 22:45
@Idiosynkrasie
Du bist ja ein ganz schlauer

https://aspies.de/selbsthilfeforum/index.php?thread/1761-asperger-und-ad-h-s/


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Manche Mütter bringen's nicht!

27.06.2017 um 22:56
Meine Mutter hats die meiste Zeit meines Lebens nicht gebracht. Die Folgen dessen sind nicht spurlos an mir vorbei gegangen; ich habe noch heute mit ihnen zu kämpfen. Ein Jahr lang waren wir kontaktlos.

Aber seit geraumer Zeit, habe ich das Gefühl, dass sie sich bemüht... Um einen gutem Umgang, auch um Nähe und Zuwendung. So bemühe ich mich ebenfalls um einen liebevollen Kontakt und bisher scheint es ganz gut zu funktionieren, wenn auch noch immer etwas distanziert. Es braucht einfach noch Zeit.


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Manche Mütter bringen's nicht!

27.06.2017 um 23:00
Meine Mutter hat sich immer um mein leibliches Wohl gesorgt, dabei aber gnadenlos meinen Emotionen vernachlässigt. 

Noch heute, wenn ich mit ihr versuche zu reden, wirft sie mir vor sie hätte sich ja immer darum gekümmert dass es mir gut ginge und nie auch nur einen Fehler gemacht.

Es ist verletztend wenn man immer wieder zu hören bekommt, dass sie denkt sie hätte alles richtig gemacht.

Nur, zum Eltern sein gehört auch einfach mehr dazu als für ein Dach über dem Kopf zu sorgen.  


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Manche Mütter bringen's nicht!

27.06.2017 um 23:04
Wenn man davon ausgeht, dass AD(H)S-Symptome durchaus durch das Autismusspektrum abgedeckt sind, ADS und Autismus jedoch unterschiedliche Ursachen haben (Ablenkung durch Reizüberflutung und innere Ablenkung unabhängig von äußeren Einflüssen), ist es doch sehr fraglich, inwiefern die Autismus-ADHS-Kombinationsdiagnosen tatsächlich zutreffend sind.

Es gibt Untersuchungen darüber, die Autismus, ADHS, Schizophrenie und der bipolaren Störung einen gemeinsamen genetischen Ursprung nachweisen. Aus diesen Untersuchungen folgten andere, die suggerierten, dass die weiteren Genmutationen, die für die unterschiedlichen Störungen zuständig sind, beispielsweise ein gemeinsames Auftreten von Autismus und Schizophrenie verhindern - dass ADHS und Autismus dennoch so oft komorbid diagnostiziert werden, finde ich auch deshalb ausgesprochen fragwürdig.
Die meisten Menschen, die beide Diagnosen haben, erfüllen nicht alle Kriterien beider Spektren, sondern lediglich eines davon und ein paar aus dem anderen, die sich jedoch genauso gut durch eine Lernschwäche, eine ganz normale niedrige Aufmerksamkeitsspanne oder eine Anpassungstörung erklären lassen. Derart differenziert wird in Deutschland bedauerlicherweise selten untersucht, sogar Autismus und Borderline wird als Komorbidität für logisch gehalten, genauso, wie Menschen Schizophrenie und Borderline oder eine schiziode PS und Borderline diagnostiziert werden, obwohl der Funktionskreis ebenfalls völlig voneinander abweicht.


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Manche Mütter bringen's nicht!

28.06.2017 um 15:00
Viele Mütter wurden selber von ihren Eltern nicht gut behandelt.
Erschwerend kommt hinzu, dass zu ihrer Zeit, also als sie 20, 30 waren, mit einem Kind, es zu der Zeit das Thema psychische Krankheiten, die Bedeutung der Erziehung für das spätere Leben und vieles andere mehr, was heute mehr oder weniger bekannt ist, damals nicht so bekannt war, jedenfalls war das Wissen darüber nicht in dem Ausmaß verbreitet, wie es heute der Fall ist.

Viele dieser Mütter waren im Grunde selber krank, ohne aber eine entsprechende Diagnose zu haben (zum Psychiater mussten früher nur Verrückte, so dachten früher viele Menschen).
Somit waren viele Mütter mit ihren Problemen völlig alleine.
Oft hatten sie an ihrer Seite auch noch einen oft autoritären, nicht selten ebenfalls nicht psychisch gesunden Mann, der auch oft nichts von irgendwelchen psychischen Problemen wissen wollte.

Das alles ist natürlich für ein kleines Kind völlig egal.
Es bekommt nicht, was es unbedingt braucht. Es wird emotional vernachlässigt, unterdrückt usw.

Dieses Wissen um die Probleme der Mütter, also in welchen Schwierigkeiten sie steckten einerseits und all die emotionalen Entbehrungen und die schlechten Behandlungen, die fehlende Zuwendung usw. andererseits, können es für manche Menschen erschweren, zu sich zu finden.
Dabei ist es doch enorm wichtig, zu seinen Gefühlen zu stehen. Ohne ist eine Genesung nicht möglich.
Das Wissen um die Schwierigkeiten, in denen viele Mütter selber steckten, kann noch später, wenn man erst einmal mit sich selber klar kommt, wieder in Augenschein genommen werden, falls man es möchte.

Aber erst einmal sollte man sich um sich selbst kümmern, zumal die Schwierigkeiten, in denen viele Mütter steckten, nicht bedeuten, dass sie keine Verantwortung für das trugen/tragen, was sie taten oder nicht taten.


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28.06.2017 um 16:20
@amporn
Nicht nur mütter aber auch Väter..
Man sollte etwas wie einen führerschein für die erziehung eines kindes einführen, bevor man kinder kriegt.

Ich persönlich hatte nie guten Kontakt zu meinen eltern.
Klar es gab immer essen, geschenke usw, aber viel mehr wünschte ich, dass meine eltern mit mir in meiner kindheit gesprochen hätten.

Physische als auch psychische unterstützung der kinder muss gewährleistet sein, ansonsten wird immer etwas fehlen im leben eines Kindes.


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29.06.2017 um 13:48
plottwist schrieb:Man sollte etwas wie einen führerschein für die erziehung eines kindes einführen, bevor man kinder kriegt.
Ansich keine schlechte Idee, wäre jedoch nur Theorie, die Praxis sieht bekanntermassen anders aus u. Probleme ergeben sich immer, weil jedes Kind anders ist, gibt somit kein Patenrezept, eher Richtwerte.

Fehler machen alle Eltern, so gut sie auch vorbereitet sein mögen.


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29.06.2017 um 14:04
borabora schrieb:Ansich keine schlechte Idee, wäre jedoch nur Theorie, die Praxis sieht bekanntermassen anders aus u. Probleme ergeben sich immer, weil jedes Kind anders ist, gibt somit kein Patenrezept, eher Richtwerte.
Und diejenigen die keinen Elternführerschein haben müssen sich jeden Monat ihre Spritze zur Zwangsverhürung reinjagen lassen?
Oder Zwangsabtreibungen?


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29.06.2017 um 14:11
Deep_Throat_V2 schrieb:Und diejenigen die keinen Elternführerschein haben müssen sich jeden Monat ihre Spritze zur Zwangsverhürung reinjagen lassen?
Das ist in der Tat der springende Punkt. Ein verpflichtender Elternführerschein klingt im ersten Anlauf interessant, aber die Umsetzung dürfte hierzulande kaum umsetzbar sein.

Eine machbare Variante wäre aber, dass Eltern Anreize bekommen, ihre Kinder in bestimmter Weise zu behandeln. Regelmäßige Untersuchungen, Impfungen, psychologische Begutachtungen des Kindes (klingt hochtrabend, aber das ist letztlich nur ein Gespräch) etc. können so gestaltet werden, dass es auch im Interesse "lustloser" Eltern ist, diese Angebote wahr zu nehmen.


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29.06.2017 um 14:20
kleinundgrün schrieb:Eine machbare Variante wäre aber, dass Eltern Anreize bekommen, ihre Kinder in bestimmter Weise zu behandeln. Regelmäßige Untersuchungen, Impfungen, psychologische Begutachtungen des Kindes (klingt hochtrabend, aber das ist letztlich nur ein Gespräch) etc. können so gestaltet werden, dass es auch im Interesse "lustloser" Eltern ist, diese Angebote wahr zu nehmen.
In Bayern bekommt man zb. nur Landeserziehungsgeld, wenn man eine bestimmte Untersuchung, ich meine die U3 nachweisen kann.
Das finde ich auch gut so.


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29.06.2017 um 14:35
kleinundgrün schrieb:Regelmäßige Untersuchungen, Impfungen, psychologische Begutachtungen des Kindes (klingt hochtrabend, aber das ist letztlich nur ein Gespräch) etc. können so gestaltet werden, dass es auch im Interesse "lustloser" Eltern ist, diese Angebote wahr zu nehmen.
Ich oute mich als lustlose Eltern. Nicht noch mehr Kontrolle, nicht noch mehr Entmündigung.
Es reicht! Kinder sind kein Zuchtvieh und Familien kein Mastbetrieb.

Ich bin auch nicht mehr bereit noch mehr Geld in diese Arbeitsplätze zu stecken, die dafür nötig sind, um solche Forderungen durchzusetzen.


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29.06.2017 um 14:39
tonnenfieber schrieb:Es reicht! Kinder sind kein Zuchtvieh und Familien kein Mastbetrieb.
Die Regeluntersuchungen sind super um sein Kind einfach mal richtig durchchecken zu lassen und was über den Entwicklungsstand erfahren.
Sehtest und Hörtest für die Kleinen finde ich super. Die Ärtze haben da mehr Ahnung als wir.
Den Kindern wird nicht weh getan und es können sehr positive Erfahrungen beim Arzt sein für die Kinder, wenn sie da nicht nur hin gehen wenn sie ne Spritze bekommen oder beim AAAAAAAAHHHHHH machen fast kotzen müssen.
Und das beste: Sie sind kostenlos :)

Mein SOhn war bei jeder grossen Untersuchung und ich verstehe nicht, was das mit einem Mastbetrieb zu tun hat.


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29.06.2017 um 14:40
tonnenfieber schrieb:Ich oute mich als lustlose Eltern. Nicht noch mehr Kontrolle, nicht noch mehr Entmündigung.
Es reicht! Kinder sind kein Zuchtvieh und Familien kein Mastbetrieb.
Es geht nicht um züchten und mästen - sondern darum, Kindern einigermaßen gute Chancen für eine einigermaßen gute Entwicklung zur Verfügung zu stellen. Manche (die meisten) Eltern können das recht gut, manche können oder wollen (wie in Deinem Fall?) das nicht. Und für die Kinder letzterer ist eben Kontrolle durch außen die einzige Chance, nicht hinten runter zu fallen.

Den Preis zahlen sicher die Eltern, die auch ohne Hilfe gut zurecht kommen. Das ist aber gemessen an dem, was es für die Kinder der "lust- und kenntnislosen" Eltern bedeutet, ein geringer Preis.


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