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Psychopharmaka

152 Beiträge, Schlüsselwörter: Psyche, Medikamente, Psychopharmaka

Psychopharmaka

23.06.2010 um 16:23
hallo ihr lieben,

das ist jetzt meine erste diskussion, die ich starte. ich habe die suche verwendet, aber noch keinen entsprechenden thread finden können. sollte ich was übersehen haben, bitte um info/verschieben :)

also:
ich bin "borderlinerin", also ich leide an einer borderline-persönlichkeitsstörung. ohne medikamente habe ich die erkrankung (noch) nicht im griff, also sammelt sich ein haufen medikation an:

20mg cipralex (antidepressiva) morgens
400mg seroquel xr (eigentlich ein antipsychotika, wird bei mir aber vorbeugend gegen psychosen gegeben und um mich "abzuschirmen")

dazu kommen noch schlafmedikamente (habe sonst alles versucht, von sport über beruhigungstee und baldrian).

außerdem dann noch meine schilddrüsen-medis (habe hashimoto-thyreoiditis).

mir ist natürlich klar, dass solche medikamente keine dauerlösung sind, und dass sie nur gepaart mit einer guten therapie was nützen. ich arbeite fast 24h am tag an mir und freue mich auf den tag, wo ich aufstehe und nur meine schildi-medikation nehmen muss :)

nun meine frage:
gibt es unter euch jemanden, der auch psychopharmaka nimmt?
wenn ja, welche?
und wie kommt ihr mit etwaigen nebenwirkungen klar?
auch würde mich interessieren, aus welchem grund ihr solche medis nehmen müsst/wollt, aber wenn euch das zu persönlich ist, ist das natürlich auch kein problem ;)

lg


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Psychopharmaka

23.06.2010 um 16:51
@spiritssoul

Ich kam erst nach 3 1/2 Jahren von Psychopharmaka zu dem Entschluss, dass das eiegntlich gar keinen Sinn macht und es trotzem genauso weitergeht wie vorher.
Es kommt darauf an, wie man sein Leben fuellen kann ohne von dieser Krankheit vollkommen gaga zu werden.

Es hilft vielleicht anfangs ein wenig, aber...auf dauer laesst die Wirkung von allem nach und man gewoehnt sich so daran, dass man total abgestumpft und trotzdem am Boden iz. Absetzen damals war wirklich eine gute Entscheidung, weil da lernt man wieder ein wenig mehr zu schaetzen wie es iz, wenn man alle Empfindungen ohne Hemmer hat.


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Psychopharmaka

23.06.2010 um 17:00
@KoMaCoPy
ich habe meine medis auch kurzfristig abgesetzt. da ist es mir ergangen, wie vor der medikation.
da ist genau das eingetreten, was du sagst: ich habe alle meine empfindungen wieder ohne hemmer gespürt. soweit bin ich allerdings noch nicht, ich reagiere sehr empfindlich und komme mit den gefühlen dann nicht klar. um das zu lernen, muss ich zuerst mal mit den "gedämpften" empfindungen umgehen können. ich entwickle strategien, wie ich mir selbst helfen kann, bin in therapie, um mit so manchen dingen besser klar zu kommen.
momentan kann ich den schritt in ein "medikamentenfreies" leben noch nicht machen, aber ich bin optimistisch, dass der zeitpunkt bald kommt.
die schlafmedikation werde ich ohnehin demnächst probeweise absetzen, die soll man nicht zu lange einnehmen, wegen dem gewöhnungseffekt.
danke für deine antwort, freut mich, dass es jemanden interessiert ;)


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VHO-Hunter
ehemaliges Mitglied

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Psychopharmaka

23.06.2010 um 17:44
@spiritssoul
Mach dir keine Gedanken, da du unter dieser Kranheit leidest, ist es vollig unsinnig, sich darüber lustig zu machen! Allerdings wirst du hier nun mit offenen Armen empfangen und triffst massig unter deines gleichen...nur dass sie nicht den Mut haben, sich zu "outen"! :D


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Psychopharmaka

23.06.2010 um 18:23
So hir sin meine.

Cymbalta 60 mg 1-1-0-0

Mirtazapin xr ret 30 mg 0-0-0-1

Wellbutrin 300 mg 1-0-0-0

Es lebe die psychologie :D

Und alles nur weil ich somnubene und praxiten und substitol abgesetzt hab *freu*

Kat


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Psychopharmaka

23.06.2010 um 19:00
@VHO-Hunter
danke :)
das ist aber auch im alltag so... brauche mich hier in wien nur auf der strasse umzusehen und denke mir bei (mind.) jedem fünften: du arme seele, für dich gäbs auch ein paar gute therapieansätze

@WasTus
gratuliere! habe das problem, das ich nach den medis bei dir vermute, in meiner verwandtschaft sehr oft beobachten können. leider nicht immer mit so einem positiven ausgang.


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Psychopharmaka

23.06.2010 um 19:17
So heftige Sachen musste ich zum Glück bisher noch nie nehmen. Kenne da nur Opipramol. Aber selbst da kann man eine veränderte Wahrnehmung bemerken was ja auch teilweise gewollt ist.

Man sollte das denke ich immer als vorrübergehenden Zustand ansehen. Also sozusagen als Mittel um über ein Tief hinwegzukommen. Irgendwann wird man schon wieder ohne das Zeug auskommen oder zumidest mit einer kleineren Dosis.


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Psychopharmaka

23.06.2010 um 19:34
@spiritssoul
Du vermutest richtig :)

Blödheit gehört eben bestraft.


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Psychopharmaka

23.06.2010 um 19:36
"Blödheit"

Das beziehe ich natürlich auf mich.


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Psychopharmaka

23.06.2010 um 19:47
Tabletten + Psychiatrische Sitzungen können helfen, demnach wird nach ner gewissenzeit die Dosis runter gesetzt... so wie der Herr Doktor es für angebracht hält. Kenne selber einen Mensch, mit Panikstörungen, auch psychiatrisch behndelt mit Tabletten und das wird auch zur Zeit gekürzt. Medikament ist Lyrica und Nebenwirkungen sind Nervosität, also son richtiges rumgezappel ständig unter Strom, sonst eigentlich nichts besonderes, aber ist von Mensch zu Mensch sowieso verschieden.


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Psychopharmaka

23.06.2010 um 20:32
Denke das Hauptproblem besteht in der potenziellen Abhängigkeit dieser Medikamente, gerade bei psychisch labilen Menschen, ist die Gefahr groß, dass sie eine Sucht entwickeln und das Gefühl haben, ohne diese Medikamente nicht mehr leben zu können.


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Psychopharmaka

23.06.2010 um 20:53
@outandabout_
outandabout_ schrieb:Denke das Hauptproblem besteht in der potenziellen Abhängigkeit dieser Medikamente, gerade bei psychisch labilen Menschen, ist die Gefahr groß, dass sie eine Sucht entwickeln und das Gefühl haben, ohne diese Medikamente nicht mehr leben zu können.
Aber in gewisser Weise besteht die "Abhängigkeit" von den Medikamenten ja schon vorher ... Durch die psychische Erkrankung ... Wenn auch keine körperliche Gewöhnung.

Und wenn solche Menschen dann mit Hilfe dieser Medikamente wieder halbwegs normal leben können, scheiss auf die körperliche Gewöhnung ... Hauptsache es gibt wieder ein bißchen Lebensqualität ...

So muss man das auch mal sehen ...


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Sidhe
ehemaliges Mitglied

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Psychopharmaka

23.06.2010 um 21:13
@horusfalk3
horusfalk3 schrieb:So heftige Sachen musste ich zum Glück bisher noch nie nehmen. Kenne da nur Opipramol.
Opipramol ist auch ein Psychopharmaka, es schleicht sich nur leiser ein, hat aber stärkere Nachwirkungen. Sollte man also auch nicht auf die leichte Schulter nehmen.


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Psychopharmaka

23.06.2010 um 23:52
@spiritsoul
"nun meine frage:
gibt es unter euch jemanden, der auch psychopharmaka nimmt? "

Ich mit Textnicht. Um keinen Preis in der Welt würde ich diesen Schund in meinen Organismus lassen. An Deiner Stelle würde ich nach Beweisen suchen, die die Wirksamkeit dieser Vergif..äh.Behandlung belegen. Viel Spaß dabei.


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Psychopharmaka

23.06.2010 um 23:53
Formatierungsfehler. Der obige Satz sollte korrekterweise lauten: Ich mit Sicherheit nicht.


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Psychopharmaka

24.06.2010 um 09:07
@horusfalk3
@Bassmonster
so sehe ich das auch. begrenzte dauer, mit therapie. ohne therapie hätts vermutlich eh wenig sinn...

@outandabout_
ohne die tabletten wäre das für mich tödlich ausgegangen. natürlich habe ich zuerst versucht, nur mit der therapie erfolge zu erzielen, aber ich nehme lieber die medikamente, als mich selbst zu zerstören. nicht, dass die medis nicht schädlich wären, aber immer noch besser als andauernd neue narben oder ähnliches. aber du hast recht: es kann sich schnell eine abhängigkeit einstellen. da ich vor soetwas aber panische angst habe, bespreche ich mich immer wieder mit dem psychiater meines vertrauens, der mit mir gemeinsam dosen einstellt bzw. medis wechselt, wenn die nebenwirkungen überhand nehmen.

@X-RAY-2
ich gebe dir zum teil recht. ich sehe bei mir, dass die lebensqualität beträchtlich gestiegen ist. ich sehe wieder die kleinen, schönen dinge des lebens, und nicht nur die grossen grauen.
trotzdem ist ein verantwortungsvoller umgang mit solcher medikation unabdinglich. vor allem zB bei schlafmedikation. da stellt sich wahnsinnig schnell eine psychische abhängigkeit ein, so dass man unter umständen panikattacken bekommt, wenn man nicht die möglichkeit hat, sie einzunehmen (mein gott, jetzt kann ich nicht einschlafen, was mach ich nur, oh gott oh gott) :). da kommt mir aber wieder meine panik vor abhängigkeiten zu gute ;)

@memnosis
den beweis dafür habe ich schon gefunden:
es geht mir besser. mein zustand ist mit den medikamenten immer besser geworden, und ich kann mich jetzt ganz darum kümmern, mich auf die zeit ohne medis vorzubereiten. und natürlich fällt es mir leichter, strategien zu entwickeln, wenn es mir halbwegs gut geht. ein guter vergleich: die feuerwehr macht ihre übungen ja auch nicht im ernstfall ;)


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DieSache
ehemaliges Mitglied

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Psychopharmaka

24.06.2010 um 09:25
@spiritssoul

hallo Mitborderliner *ggg*, mit medis hatte ich bisher sehr gespaltene Erfahrungen, bin derzeit am überlegen doch eine stationäre Langzeittherapie mit verhaltenstherapeutischen Aspekten anzuregen, sprich nen Antrag für eine solche zu stellen.

Würde es gerne mal mit der DBT (Dialektisch-Behaviorale Therapie) versuchen, Medis...hm ich mag das Zeug nicht wirklich, weils eben besagre Nebenwirkungen und auch Wechselwirkungen geben kann und das was für dich deine Schilddrüsen Medis sind, ist bei mir mein Insulin.

Hab auch schon einiges bekommen an Antidepressiva und Neuroleptika, nur meine Akzeptanz dieser Medis war immer einwenig...hm sagen wir mal gestört.

Wenn überhaupt so denke ich heute kann eine Medikation nur zum wieder einstellen des Hirnstoffwechsels beitragen und das zu Grunde liegende Thema der BPS nur in Verbindung einer Verhaltenstherapie erfolgreich angegangen werden...leider dokter ich an meiner Psyche schon seit Jahrzehnten rum, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg...


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Psychopharmaka

24.06.2010 um 09:30
Hallo spiritsoul,

ich litt zwischen Ende 2008 und Anfang diesen Jahres unter Depressionen.
Mittlerweile haben sich eigentlich alle Baustellen aufgelöst, die dazu führten
und mein Weg ist wieder frei. Trotzdem muss man bei solchen Dingen immer
auf der Hut sein, damit sie einen nicht wieder einholen, aber ich habe meine
Strategien, die du angesprochen hast, gefunden und bin dermaßen mit mir
im Reinen wie noch nie in meinem Leben. *freu*

Natürlich bin auch ich nicht ohne Medis ausgekommen.
Ich nehme (zusätzlich zu meinen 5mg Nebivolol, das ist ein Betablocker, der den
Bludruck senkt) seit über einem Jahr 225mg Venlafaxin, ein Antidepressivum.

Nebenwirkung bei mir ausschließlich, aber gut erkennbar: Gewichtszunahme

Aber ich sehe es ganz genauso wie Du und sage mir:
"Lieber dick und glücklich, als tot unter der Erde zu liegen."

Ich werde noch ca. ein halbes Jahr die Medis gegen die Depressionen weiternehmen
bzw. in dieser Zeit reduzieren und dann letztendlich aufhören sie zu nehmen. *freu*

Gruß Gorgon

p.s.:
In Deinem Profil las ich, dass Du Legasthenikerin bist - Kompliment!
Nein, nicht dafür, dass Du eine bist, sondern dass Deine Beiträge sich wesentlich flüssiger und cremiger lesen, als die vieler anderer user hier!


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Psychopharmaka

24.06.2010 um 09:37
@DieSache
die DBT war der hauptbestandteil meiner langzeittherapie, und ich arbeite noch immer täglich damit, um meine strategien zu perfektionieren. meine fortschritte mit dieser therapieform sind enorm, ich habe sehr viel über mich selbst gelernt und damit sehr gut ergründen können, wo meine hauptprobleme liegen.
ich sehe den hauptvorteil von neuroleptika bei einer borderline-therapie darin, dass sie ein wenig abschirmen. denn viele borderliner haben ja ein problem, sich abzugrenzen, und dabei unterstützen sie. viele borderliner sind zudem psychose-gefährdet, und das verhindern zB seroquel.
weil du gerade den hirnstoffwechsel ansprichst...
ich finde es witzig, dass sich mitmenschen oft über psychische krankheiten lustig machen, und behaupten, eine körperliche krankheit wäre schwerwiegender. dabei vergessen sie, dass es sich hierbei um körperliche erkrankungen handelt, eben was den hirnstoffwechsel betrifft. und doch wird man mit vorliebe stigmatisiert :)
die wechselwirkungen sind bei verschiedenen medikamenten unterschiedlich. eine mitpatientin war diabetikerin, und auch für sie haben sie was passendes gefunden.
die nebenwirkungen sind schon ein gewisses problem. aber ich habe lieber fressattacken und nehme ein wenig zu, als, und da sind wir wieder beim thema, noch mehr vernarbt zu sein ;)

diese nebenwirkung der fressattacken sind überhaupt ein vielbeklagtes thema bei neuroleptika. da gibts dann immer wieder die patienten, die meinen "ich brauche andere medis, ich nehm so zu von denen". die vergessen dabei aber, das zwischen den medikamenten und dem zunehmen noch immer das essen liegt :)

trotzdem bleibt es jedem selbst überlassen, welche therapien er bevorzugt und ob er medis zu sich nimmt. und ich finde es schrecklich, dass es viele ärzte gibt, die förmlich darauf bestehen, die patienten mit medikamenten vollzustopfen


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Psychopharmaka

24.06.2010 um 09:43
sry für den doppelpost

@gorgon
erstmal danke für dein kompliment, cremig finde ich genial :). ich habe kurse gemacht und lese sehr viel, das hilft.
ich glaube, dass du da einen sehr guten weg eingeschlagen hast. medis auf zeit und gleichzeitig ergründet, wo das problem überhaupt liegt.
ich habe den eindruck, dass bei medikamenteneinnahme ohne therapie wieder mal nur die symptome behandelt werden, nicht aber die ursache, sowie bei vielen anderen krankheiten.
klar hilft es, dass ich eine tablette nehme, wenn ich kopfschmerzen habe, aber zB die verspannungen sind dadurch nicht gelöst, die diese schmerzen verursacht haben.
es ist schön, dass du schon einen ungefähren plan hast, wie lange du die medis noch nehmen wirst. das ist ein schöner ausblick, und sowas macht zusätzlich gute laune :)


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Psychopharmaka

24.06.2010 um 09:53
spiritssoul schrieb:es ist schön, dass du schon einen ungefähren plan hast, wie lange du die medis noch nehmen wirst. das ist ein schöner ausblick, und sowas macht zusätzlich gute laune
Oh ja, es war ja auch ein steiniger Weg bis hierhin und ich habe viel gekämpft,
deswegen ist die gute Laune noch viel fassbarer, als ich sie früher erlebt habe.

Was Du ansprichst zum Thema "wie andere Leute auf Menschen mit einer psych. Störung reagieren", so kann ich Dir nur zustimmen. Letztendlich ist es ja nichts anderes, als eben
auch eine körperliche Schädigung. Ich selbst habe vor meiner Erkrankung gemeint so etwas würde MIR nie zustoßen können, dafür wäre ich viel zu lebensfroh. Leider hat es damit so mal gar nichts zu tun...es kann imho jeden jederzeit treffen.

Auch wenn es (wie ich gelernt habe) Menschen gibt, die von ihrer Veranlagung her eher dazu neigen psych. Erkrankungen zu entwickeln, als andere - würde ich mittlerweile NIEMANDEM wünschen so etwas durchmachen zu müssen. Es ist ganz grauselich.....

Gorgon


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DieSache
ehemaliges Mitglied

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Psychopharmaka

24.06.2010 um 09:56
@spiritssoul

meine "Schnippeleien" und "Haar-ausreiß-Phasen" habe ich zum Glück hinter mir (atypisch für uns "Bordis", dass ich seit über 10 Jahren mit meinem Mann zusammen bin), wobei mir mein Partner eine große Hilfe war, mehr jedenfalls als alle Therapieansätze und Medikationsversuche in meiner Jugend !

Ich denke aber auch mittlerweile läuft dieser Hang zur Selbstverletzung und Selbstgefährdung in Krisensituationen etwas suptiler bei mir ab, z.B. dass ich den Diabetes verdränge, keine BZ Werte mach, oder auch mal das Insulin "vergesse".

Das mit den Vorurteilen "normaler Gesunder" uns psychisch Kranker gegenüber kann ich mir nur damit erklären, dass da latent vielleicht auch noch immer der gedanke eine Rolle spielt psychisch Krank = irre und sie selbst glauben psychisch Angeschlagen zu sein würde Schwäche bedeuten.

Was die Akzeptanz bzw meine mitunter ausgeprägte Nichtakzeptanz von Psychopharmaka betrifft, ist mir klar, dass ich auch mit meinem Selbstbild gewisse Probleme hab (Figurakzeptanzproblem you konw ?)...

Jetz bin ich bald 40 und hätte mir mal einer gesagt, dass ichs bis heute pack, vor 15-20 jahren hätt ich den für bescheuert gehalten, aber man hält doch mehr aus, wenn man nen Menschen findet, dem man wirklich vertrauen kann und der um die eigene Vorgeschichte weiß und diesbezüglich keine Vorurteile hat. Hab ne buchstäbliche "Lehrbuch-Vita" warum ich BPS entwickelt habe !

Wie gesagt, gehe derzeit extrem mit dem Gedanken um, doch mal eine richtige langzeittherapie zu machen, wobei ich noch Angst davor hab, so lange dann (es sind schließlich mehrere Monate mit denen man rechnen kann !) von meinem Mann getrennt zu sein...


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