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Adoption - Warum so kompliziert?

107 Beiträge, Schlüsselwörter: Kinder, Recht, Adoption

Adoption - Warum so kompliziert?

16.11.2010 um 08:04
@insideman

Nein, ganz im Gegenteil. Ich wünsche mir Rund-um-die-Uhr-Kamera-Überwachung aller Eltern, gechipte Kinder und die gute alte Stasi zurück, als Schrödersche Eltern-Überwachungs-IMs.
Darüber hinaus natürlich psychologische wie genetische Eignungstests für Eltern, Einkommensnachweis (keine Kinder unter 50.000 netto p.A.), Gesundheits- und polizeiliches Führungszeugnis etc. Wo kommen wir denn da hin, wenn Kinder Privatsache wären?

Frei nach dem alten Emanzen-Motto: Kinder oder keine bestimmt der Staat alleine.


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Adoption - Warum so kompliziert?

16.11.2010 um 08:06
@belphega

Tja, offenbar sieht das nicht jedes Jugendamt so. Bei uns war nicht das Einkommen das Problem, sondern, ganz im Gegenteil, die Unternehmer-Tätigkeit meiner Ehefrau. Offenbar gibt es da viel Ermessensspielraum für Entscheider, die sie je nach persönlichem Weltbild auslegen.


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belphega
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Adoption - Warum so kompliziert?

16.11.2010 um 08:34
@Doors
Wie gemein..

Na ein Bekannter von mir ist selbstständig, der hat ein Unternehmen das Verkehrsschilder und Dinge wie Straßenhütchen herstellt. Er und seine Frau hatten diesen Traum von ner "Fußballmannschaft", sie wollten mindestens 6 Kinder haben, die haben auch ein unheimlich großes Haus mit zurzeit 4 Gästezimmern undn Pool :( Die wolln nicht in nem leeren großen Haus wohnen, sondern die wollen dass da die Post abgeht. Sie lieben Kinder.

Einen Sohn habn sie vor 16 Jahren bekommen. Es gab Komplikationen - er musste mittels Kaiserschnitt zur Welt gebracht werden. Danach hatte seine Mutter einen Bandscheibenvorfall und wies das Schicksal will, auch noch ein Gewächs am Gebärmutterhals. Sie musste entfernt werden. Sie kann seitdem nur noch kleine Teile ihrer Büroarbeit von zuhause aus erledigen.

Ihr Mann hat sie bestärkt und gemeint, sie werden Kinder adoptieren wenn sie das will. Es ist ja alles da.

Denkste.. 4 Jahre nach den ganzen Strapazen, einigten sich die zuständigen Leute darauf, dass finanziell zwar alles in Ordnung ist, aber ein Kind eine gesunde Mutter braucht. Mit einem Bandscheibenvorfall kann sich das Kind nicht vollständig entfalten, weil es auf die Mutter aufpassen muss und nicht umgekehrt. Unzumutbar hieß es.

Sie warn am Boden zerstört.


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Adoption - Warum so kompliziert?

16.11.2010 um 08:37
@belphega

Wir hatten wenigstens noch die Option des "Selbermachens", die wir dann auch gewählt haben.


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belphega
ehemaliges Mitglied

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Adoption - Warum so kompliziert?

16.11.2010 um 08:40
@Doors
Gut so.
Aber die haben sie euch nicht weggenommen weil die Unternehmertätigkeit die Entwicklung behindert oder?..


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Adoption - Warum so kompliziert?

16.11.2010 um 08:44
@belphega

Nee, so weit sind wir glücklicherweise hierzulande nicht.


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Adoption - Warum so kompliziert?

16.11.2010 um 09:02
Ich denke, Adoptionen sind deshalb relativ schwer in Deutschland, weil sie sehr bedeutsam für das Wohl von Kindern sind.

Es soll möglichst sicher gestellt werden, dass das adoptierende Paar sich auch WIRKLICH gut um das Kind kümmern kann und kümmern wird, es in einer guten Umgebung aufwächst.
Denn man muss ja sehen: Im Idealfall werden die Adoptierenden wirklich die neuen ,,Eltern" eines Kindes, welches noch nie richtige Eltern gekannt hat oder schlecht behandelt wurde, zudem gibt der Staat (oder wer sonst rechtlich verantwortlich ist) vermutlich auch damit viele Rechte ab, kann mir vorstellen, dass er bei schlechter Auswahl auch rechtlich verantwortlich gemacht werden könnte.

Ebenso spielt es wahrscheinlich eine Rolle, insbesondere wo Stars wie Madonna oder Angelina Jolie viel adoptieren, dass eine Adoption als ,,Statussymbol" rüber kommen könnte - und das sollte es natürlich nicht sein.


Adoptionen sind wichtige, weitreichende Schritte, die ich aber auch sehr unterstützenswert finde, wenn sie aus Überzeugung geschehen!


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16.11.2010 um 09:44
@Kc


Allerdings werden Pflegschaftsverhältnisse, die für Kinder genau so prägend sind, offenbar eher locker gehandhabt. Ziel ist es, auch in Krisensituationen, Kinder möglichst lange in ihrer Herkunftsfamilie zu belassen, so ein Mitarbeiter des Jugendamtes seinerzeit zu uns. Wenn's denn gar nicht anders mehr geht, wird das Kind aus der Herkunftsfamilie genommen und kurz- oder mittelfristig bei Pflegeeltern untergebracht, um nach Ende der Krisensituation zumindest probeweise wieder zurück geschickt zu werden. Bei der nächsten Krise ist dann wieder die (u.U. nächste) Pflegefamilie gefordert. Auf die Frage: "Wie sollen denn Pflegekinder und -eltern überhaupt eine Beziehung aufbauen?" lautete die Antwort, dass dies vom Jugendamt nicht gewünscht sei, um die Reintegration in die Herkunftsfamilie nicht zu belasten. Allerdings hätten wir uns mit Pflegekindern (O-Ton: "Davon können sie hier im Haus ein halbes Dutzend unterbringen.") nach Aussage des Jugendamts-Bediensteten eine Menge Geld verdienen können. Pflegefamilien werden gesucht (und gut bezahlt), Adoption ist eher unerwünscht.


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Adoption - Warum so kompliziert?

16.11.2010 um 13:44
@Doors

Richtig, das hab ich auch schon gehört und erfahren, dass die Pflegefamilien relativ viel Geld bekommen. Mein ehemals bester Freund war bei einer solchen.

Ja, ich denke mal, es soll zuerst möglichst alles getan werden, damit eine ,,Blutsfamilie" intakt bleibt oder wieder intakt wird.

Muss dir allerdings Recht geben, dass dies nicht immer dem Kindeswohl dient und Adoptionen oder dauerhafte Unterbringung in einer Pflegefamilie, wenn die ,,eigene" Familie absolut unerträglich ist, eine bessere Lösung für die Kinder wäre.

Ich frage mich sowieso immer wieder bei Fällen größter Verwahrlosung der Kinder oder Gewalt gegen diese, die dem Jugendamt bekannt sind, warum man die Kinder immer noch in dieser Familie belässt?

Kaum verständlich.


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Adoption - Warum so kompliziert?

15.09.2013 um 06:09
vielleicht mal ein Grund, warum Adoption nicht zu einfach und auch kontrolliert ablaufen sollten:
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/adoptiveltern-vermitteln-ungewollte-kinder-a-922224.html
Online-Kinder-Börse: Adoptivkind mit Rückgabegarantie

Unsympathisch, hässlich, ungehorsam: Amerikaner, deren Adoptivkinder nicht ihren Wünschen entsprechen, konnten sie bis vor kurzem loswerden. Über Yahoo und Facebook inserierten sie das ungewollte Kind in illegalen Online-Foren.


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Adoption - Warum so kompliziert?

15.09.2013 um 09:18
Ich finde es eigentlich gut das im Wohle des Kindes genau geprüft wird ob die Adoptionsfamilie für das Kind das Beste ist,
dennoch kann es dazu kommen, das einer Familie die Absage erteilt wird weil sie kein ausreichend großes Kinderzimmer hat, oder die Einnahmen um 100 Euro zu niedrig sind.
Das potentielle Adoptionskind bleibt damit weiterhin im armen Waisenhaus in der Ukraine.
Wenn es Glück hat findet es eine Familie mit größeren Kinderzimmer, oder auch nicht.
Ich möchte damit sagen, das die Zustände in Deutschland immer noch besser sind als die in anderen Staaten und man wegen Kleinigkeiten die Kinder paradoxerweise unter sehr viel schlechteren Bedingungen belässt.
Die Adoptionsfamilien müssen besser sein als Familien mit eigenen Kindern.


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Adoption - Warum so kompliziert?

15.09.2013 um 09:39
@Doors


ich habe hier mal so etliches durchgelesen...auch von dir..
Und dann kam der beitrag van @Tussinelda eigentlich passend..

Ich weiß nicht wie menschen sich dies voorstellen 'mal eben ein kind zu adoptieren'

Es kann gut gehen aber es kann auch vor viele probleme sorgen...

Und es kan sein das es aufeinmal sich nicht mehr anfühlt wie das eigene fleisch und blut...
Kinder bekommen vielleicht viel mit.. an empfindungen die erste jahre. wie weit dies tragend ist vor ihre zukunft ist sehr wahrscheinlich fraglich..
Müssen nicht alle gut dabei wegkommen..

Was auch unterschätz wird.. das so manche pflegeeltern..ein 16 stunden tag haben.. Es kommen ja nicht immer nur die leichteste kinder weg..es kann sehr viele nächte geben die man sich auch um die ohren schlagen muss...

Und vielen denken.. viel liebe...fürsorge....dann wird es was..
dabei gibt es auch kindern die dies erst mal sehr überfodert...und auch später..


Wir haben auch adoptiert... ein junge mit 14 jahre.

Ein kind von eine asylantenfamilie....die eltern haben ihre kind sehr geliebt und waren deshalb hiermit einverstanden...

Er soll nicht aufwachsen jedesmal abgeschoben werden zu können...
Keine weiterbildung zu bekommen...

Sein kinder solle aufwachsen in ruhe. und dieses land annehmen...
Weil das land sie nicht lange aufnehmen wollte...oder diese drohung immer im raum stand..seit mehr wie 20 jahre...

Was ich damit sagen möchte, es gibt auch andere möglichkeiten kinder ein 'zuhause' zu bieten..

Er ist das beste mit unser leiblichen sohn zusammen, was uns passieren konnte !


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crusi
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Adoption - Warum so kompliziert?

15.09.2013 um 11:58
Bei einigen Aussagen, die von Usern in diesem Thread gemacht wurden, kann man nur noch den Kopf schütteln.
Ich musste leider selbst in einer Pflegefamilie aufwachsen.

Zum Glück haben sie sich gut um mich gekümmert. Auch wenn ich finde, dass sie mir mit ihrer Überfürsorge und ihrem Geiz die Jugend gestohlen haben. Mir fehlen all die Erfahrungen, die man in dieser Zeit gemacht hätte, z.B. Parties, Geburtstagsfeiern, Kinobesuche, erste Partnerschaften... sowas kann man jetzt mit Ü20 nicht mehr so einfach nachholen. Der Zug ist irgendwann abgefahren, auch wenn manche immer wieder behaupten, man könne ja alles nachholen, wenn man sich denn nur darauf einließe -.-
Wenn man aber mit 15,16 schon geistig erwachsen ist, dann kann man eine abgeschlossene Phase nicht mehr nachträglich aufbrechen.

Aber heutzutage habe ich ein sehr gutes Abitur, ein paar Semester studiert und einen netten Partner. Was beschwere ich mich überhaupt? *Ironie*

Ich komme heutzutage noch nicht damit klar, dass ich nicht in meiner eigenen Familie aufwachsen durfte, keine Liebe von den leiblichen Eltern erfahren konnte. Und ich finde es unfair, dass mir nur eine gerichtliche Nachnamensänderung zustand und nicht adoptiert wurde. Deswegen haber ich mich nie wirklich zu meiner Pflegefamilie zugehörig gefühlt... Es ist für den Verstand einfach etwas anderes, ob du nun temporär in "deiner" neuen Familie aufgenommen wirst, oder "offiziell" ein Teil von ihr wirst. Warum wollen das weder der Staat, noch leibliche Elternteile verstehen???
Vermutlich wurden jugendliche Pflegefälle nie über das Empfinden über diese Sachlage befragt. Anders kann ich mir das nicht erklären.

Meine Jugend wäre noch schlimmer gewesen, wenn ich homosexuelle Eltern gehabt hätte! Die zusätzliche Mobberei, gar nicht auszudenken! Außerdem fehlt doch der andere Elternteil. Das merkt man aber erst, wenn man selbst erwachsen ist, denn vorher kann man noch nicht über den eigenen Charakter reflektieren. Die Rollenverteilung von Mutter und Vater birgt viele Lehren über das spätere Leben.
Ich habe nichts gegen diese (anders)sexuelle Orientierung, soll doch jeder glücklich werden, wie es ihm beliebt. Aber dass diese Paare überhaupt nicht an die Zukunft der Kinder denken, die sie mal adoptieren wollen, finde ich unmenschlich und egoman.


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15.09.2013 um 12:05
crusi schrieb:Ich habe nichts gegen diese (anders)sexuelle Orientierung, soll doch jeder glücklich werden, wie es ihm beliebt. Aber dass diese Paare überhaupt nicht an die Zukunft der Kinder denken, die sie mal adoptieren wollen, finde ich unmenschlich und egoman.
Im Grunde sind es doch solche Leute wie IHR, die diese idiotische Schranke bauen und ihren eigenen Kindern einreden, das Schwul sein bääh ist.

Sowas finde ich unmöglich.


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crusi
ehemaliges Mitglied

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Adoption - Warum so kompliziert?

15.09.2013 um 12:27
@Miss_Hippie
Genau, ich schrieb haargenau, dass ich schwulenfeindlich bin :troll:

Hier hast du sogar den Beweis:
crusi schrieb:Ich habe nichts gegen diese (anders)sexuelle Orientierung, soll doch jeder glücklich werden, wie es ihm beliebt.


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15.09.2013 um 12:34
@crusi

Es gibt auch wiederum kinder, denen es gefällt auch anders groß zu werden..
Es ist wie Eltern und umgebung damit umgehen..

Geht die umgebung gut damit um.. kannst ja schonmal anfangen... wird dies auf dauer kein problem mehr sein...

Es sind ja nicht die schwulen Eltern, sondern die anderen.. die meinen etwas besonders raus machen zu müssen...


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Adoption - Warum so kompliziert?

15.09.2013 um 12:38
waterfalletje schrieb:Es sind ja nicht die schwulen Eltern, sondern die anderen.. die meinen etwas besonders raus machen zu müssen...
schon, aber was macht das für das Kind einen Unterschied? Egal ob nun die Mitmenschen oder Adoptiveltern schuld haben, das Kind ist der Verlierer


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Adoption - Warum so kompliziert?

15.09.2013 um 12:41
So jetzt stell ich eure "Kinder kommen nur in besonders geprüfte Familien und die meisten gehen leer aus"-Ansicht mal auf den Kopf! In der Wohnung unter der von meinem Freund wohnt eine Familie, die ein Kind adoptiert hat; sind zusammen 3 Kinder und 2 Erwachsene und das in einer 3 Zimmer Wohnung, die nicht grade sehr groß ist. Nungut, Platzmangel scheint für das Jugendamt in dem Fall keine Rolle zu spielen.
Desweiteren scheinen in der Familie keine geordneten Verhältnisse zu herrschen; man hört die Kinder ( ich schätz im Alter zwischen 4 -12) eigentlich den ganzen Tag schreien, als ob man sie permanent misshandeln würde. Besonders gepflegt sehen die Kinder auch nicht aus. Anscheinend war auch schonmal das Jugendamt bei denen zur Kontrolle, aber wies aussieht ist für die dort nichts bedenklich...
Ich weiß nicht woher ihr so kommt, aber bei uns scheinen Adoptionen nicht sonderlich schwer zu sein.


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15.09.2013 um 12:53
@Madame.Irrwitz
du solltest in diesem fall deine Bürgerpflicht wahrnehmen, und das Jugendamt verständigen.
Wenn die wiederholt glaubhafte hinweise auf eventuelle Misstäne bekommen, werden die die Familie genauer überprüfen müssen als sie es bisher getan haben


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Adoption - Warum so kompliziert?

15.09.2013 um 13:10
@nahtern

Naja wer mit genau diese vorurteile kämpft kann dan doch schon mal anfangen was zu ändern oder nicht?

Und wenn die umgebung stimmt.. wird es schon gut gehen..

Etwas leiden müssen wir alle..

@crusi

Tut mir leid das du nicht bei deine leibliche eltern aufwachsen konntest..
Ist ganz klar immer noch am schönsten ;-)

Nur es können auch die Eltern sein die dies verweigern...

Und man wieß nie wie ein kind dies später sieht.. wen beide Eltern noch leben..

Glaube dir das immer eine gewisse sehnsucht bestehen bleiben kann nach eigene eltern..
Und was die partys betrifft.. ich denke sie waren zu vorsictig vieleicht aus angst es kann dir was passieren.. und gerade weil du nicht deren kind warst die ängste das dir was passiert noch größer sind...als bei eltern die diese verantwortung alleine tragen müssen..
Aber ich finde ein bisschen nachholen ist doch drin :-)


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15.09.2013 um 13:19
waterfalletje schrieb:Naja wer mit genau diese vorurteile kämpft kann dan doch schon mal anfangen was zu ändern oder nicht?

Und wenn die umgebung stimmt.. wird es schon gut gehen..

Etwas leiden müssen wir alle..
wenn man etwas gegen Vorurteile&Disskriminierung unternehmen möchte, ist das zwar an für sich eine gute Sache, allerdings ist es eine Entscheidung die jeder für sich selbst treffen muss.

Trifft man nun allerdings eine solche Entscheidung für ein Kind, und trägt seinen kampf gegen die Missstände auf dessen Rücken aus, ist das eine ziemlich arschlochartige Einstellung.


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Adoption - Warum so kompliziert?

15.09.2013 um 13:26
@nahtern


Kein kind wird mit selbstbewusstein geboren.. denke ich mal...
Also brauchten schwulen, jede menge selbstbewusstein.. sich zu outen...
Vielleicht kan man dann auch davon ausgehen sie geben dies an ihre kinder weiter...

https://www.youtube.com/watch?v=b5I_3x9wPeM

nichts neues.... aber immer wieder hörenswert


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crusi
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15.09.2013 um 14:19
@waterfalletje
Weise Worte, die ich da von dir lesen darf. Es war in der Tat so, dass meine biologischen Eltern eine Adoption seitens der Pflegeeltern angeblich verweigert haben. In wie weit der Staat da aber seine Hand im Spiel hatte, kann ich nicht beurteilen.

Klar kann man viele Dinge aus der Jugendzeit noch nachholen. Aber würde man das wirklich immer wollen? Als Jugendliche hätte ich vielleicht den Fehler(?) gemacht und hätte mich beispielsweise durch den Freundeskreis öftermal betrunken. Heutzutage bin ich aber durch Studium der Meinung, dass Alkohol nur in geringem Maße verträglich für den Organismus ist. Daher würde ich eher skrupel vor so einem "Saufexperiment" haben ;) Ich kann mich einfach nicht mehr dazu durchringen.
Das ist irgendwie ambivalent. Zum einen jammere ich herum und leide über meine fehlende Jugendzeit, zum anderen aber hole ich jetzt einfach nicht nach, was mir fehlt, obwohl ich die Möglichkeit dazu hätte :/ Dieses seltsame Verhalten ist mir durchaus bewusst. Aber ich fühle mich irgendwie gehemmt/ eingeschränkt, kann man das nachvollziehen?

Und wie gesagt, ich habe nichts gegen die Vorstellung, dass gleichgeschlechtliche Paare Kinder adoptieren (dürfen/können, wie auch immer). Nur kann man schlecht prophezeihen, ob sich das Kind in dieser Familienlage zukünftig wohlfühlen wird. Und ich sehe das Unglücklichsein des Kindes in diesem Falle als höheres Risiko an, als wenn es in einer ungleichgeschlechtlichen Familie aufwachsen würde. Natürlich ist nicht automatisch ausgeschlossen, dass ein Kind auch in einer traditionellen Famile misshandelt werden könnte!


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Putzteufel78
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Adoption - Warum so kompliziert?

15.09.2013 um 14:59
Hat jemand Erfahrung mit einer Adoption?
Nur mit einer nie vollendeten, die mir heute Stoßgebete (Danke danke danke) abringt.


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Adoption - Warum so kompliziert?

15.09.2013 um 17:39
@crusi
Es ist der Satz, der nach deinem zitierten Teil kam. Siehe oben, ich hab ihn vollständig zitiert.
Falls du den anderen Satz natürlich nur unglücklicherweise hinter dem ersten Satz gesetzt hast und damit gar nicht auf die Schwülen abzielst, möchte ich mich natürlich dafür entschuldigen..


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