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Kinderreiche Familien - asozial?

226 Beiträge, Schlüsselwörter: Gesellschaft, Kinder, Großfamilien

Kinderreiche Familien - asozial?

29.08.2011 um 16:26
@Aldaris

Nun kostet die Aufzucht eines Kindes allerdings deutlcih mehr, als das Kindergeld hergibt. Folglich sind die "Asozialen" auch zu doof zum rechnen, wenn sie sich von mehr Kindern ein besseres Leben ausrechnen?

Apropos "der Gesellschaft nichts zurück gibt": Steuern zahlt auch der Langzeitarbeitslose.


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Kinderreiche Familien - asozial?

29.08.2011 um 16:32
@Doors

Die Kosten der "Aufzucht" eines Kindes können stark variieren. Mit etwa 200 Euro ab dem dritten Kind kann sich der Papa oder die Mama auch Zigaretten kaufen, einfaches Essen kochen, sowie billige Klamotten erwerben. Aber wie gesagt, ich möchte das nur auf einen (kleinen ?) Teil der Familien projezieren, welche viele Kinder haben. Aus persönlichen Erfahrungen weiß ich zumindest, dass es solche Eltern gibt.
Doors schrieb:Apropos "der Gesellschaft nichts zurück gibt": Steuern zahlt auch der Langzeitarbeitslose.
Also das ist aber jetzt eine ziemlich hanebüchene Aussage. Das Geld kommt duch Transfer von arbeitenden Menschen. Von nichts kommt nichts.


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Kinderreiche Familien - asozial?

29.08.2011 um 16:36
@Aldaris

Arbeitslose sind nicht befreit von Mehrwertsteuern oder Verbrauchssteuern.



Ein Kind aus finanziellen Gründen in die Welt zu setzen, ist eher kontraproduktiv. Die elterlichen Kosten für die Aufzucht eines Kindes bis zum 18. Lebensjahr wurde vor einigen Jahren vom Bundesfamilienministerium mit rd. 200.000 EUR veranschlagt.


Aber völlig abgesehen davon bin ich für die Abschaffung von Kindergeld, Kinderfreibeträgen oder von der Kinderzahl abhängigen Gehaltszuschlägen für Eltern.

Kinder sind Privatsache. Nicht Staatseigentum.


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van_Orten
ehemaliges Mitglied

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Kinderreiche Familien - asozial?

29.08.2011 um 16:41
Doors schrieb:Kinder sind Privatsache. Nicht Staatseigentum.
Vor allem sind Kinder zukünftige Steuerzahler... Der Staat tut das bestimmt nicht aus Freude an Familien....
Aldaris schrieb:Also das ist aber jetzt eine ziemlich hanebüchene Aussage. Das Geld kommt duch Transfer von arbeitenden Menschen. Von nichts kommt nichts.
Eben, so sehe ich das auch...


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Kinderreiche Familien - asozial?

29.08.2011 um 16:41
Doors schrieb:Arbeitslose sind nicht befreit von Mehrwertsteuern oder Verbrauchssteuern.
Da hinkt die Krücke. Zwar werden diese Steuern vom Empfänger entrichtet, aber da deren Geld von anderen Menschen kommt, zahlen sie SELBST somit keine Steuern. Die Steuern werden vom Geld eines anderen, arbeitenden Menschen bezahlt.
Doors schrieb:Aber völlig abgesehen davon bin ich für die Abschaffung von Kindergeld, Kinderfreibeträgen oder von der Kinderzahl abhängigen Gehaltszuschlägen für Eltern.
Gerade in der heutigen Zeit, in der unsere Gesellschaft altert und sich die Pyramide umdreht, halte ich zumindest das Kindergeld für sinnvoll. Wir brauchen Anreize, um Kinder zu kriegen.


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Kinderreiche Familien - asozial?

29.08.2011 um 16:46
@Aldaris

Dass für viele das Kindergeld den einzigen Anreiz bietet, Kinder zu kriegen, hast Du doch gerade erst ausgeführt.

Wie sagte der Herr Bahr von der FDP "In Deutschland kriegen die Falschen die Kinder!"


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van_Orten
ehemaliges Mitglied

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Kinderreiche Familien - asozial?

29.08.2011 um 16:46
Gibts für Kinder nicht auch H4?
Das geht doch über das Kindergeld hinaus oder liege ich da falsch?


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Kinderreiche Familien - asozial?

29.08.2011 um 16:47
Ich Persönlich bin kein Kinderfreund… Wenn ich mal welche haben SOLLTE, dann sicherlich nicht mehr als eins.

Großfamilien mit 6 Kindern und aufwärts sehe ich skeptisch entgegen, da viele (nicht alle) Eltern heutzutage sehr überfordert sind mit der Erziehung.
Und was dabei raus kommt (und das gilt nicht nur für Großfamilien sondern generell) sieht man anhand dem was auf der Straße so rumläuft.

So..mein Standpunkt ist der: Bevor ICH meinen Körper verschandele bei eine Schwangerschaft und ein Leben in diese absurde Welt setze, adoptiere ich lieber ein Kind aus Afrika, das ohne meine Hilfe, kein Glückliches Leben führen könnte.


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Kinderreiche Familien - asozial?

29.08.2011 um 16:53
@Doors

Man kann es nutzen oder ausnutzen. Schließlich steht das Kapital frei zur Verfügung. 200 Euro ist viel Geld; gepriesen seien die Discounter! Wer seine Blagen nachlässig erzieht, kann mit diesem Geld durchaus seine ganz persönlichen Interessen befriedigen, ohne die gesamte Summe für das Kind auszugeben. ;)
Apoplexia schrieb:Bevor ICH meinen Körper verschandele bei eine Schwangerschaft
Ein bischen Sport und der Körper ist wieder der Alte.^^


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Kinderreiche Familien - asozial?

29.08.2011 um 16:55
@Aldaris nein ist er nicht, nicht jede Frau ist mit einem starken Bindegewebe gesegnet...


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Kinderreiche Familien - asozial?

29.08.2011 um 17:02
@Melissa__

Auch in Deutschland gibt es Kinder die auf adoptionen warten.


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Kinderreiche Familien - asozial?

29.08.2011 um 17:09
@Evolet84

Das war doch nur ein Beispiel..

Dennoch: Ich will lieber ein Afrikanisches Kind, denn mein Bruder ist auch Afrikaner. Und heute ist er Chirurg! Das hätte er in Afrika nie erreicht. Deswegen will ich meinem Kind, mein Adioptiertes Kind, ein leben in Deutschland ermöglichen mit deutscher Ausbildung.
Damit der/die kleine etwas aus seinem/ihrem leben machen kann.

Deutsche Adoptivkinder, können auch ohne Adoption, ein tolle leben führen.


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Kinderreiche Familien - asozial?

29.08.2011 um 17:20
@Melissa__
Ich hoffe du bist dir bewusst, dass nicht immer die Eltern schuld daran sind, dass ihr Kind (ihre Kinder) auf die schiefe Bahn geraten.


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Kinderreiche Familien - asozial?

29.08.2011 um 17:22
@Meteora Deswegen sagte ich ja, "nicht alle"


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Kel.
ehemaliges Mitglied

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Kinderreiche Familien - asozial?

29.08.2011 um 19:29
Ich finde jede Familie mit weniger als 5 Kindern asozial.


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Kinderreiche Familien - asozial?

30.08.2011 um 03:04
Apoplexia schrieb:Bevor ICH meinen Körper verschandele
Na dann hoffe ich doch mal das Du in Deinem Leben keine lebensrettende OP benötigst. Gibt nur hässliche Narben, dann lieber ins Gras beißen, was? ;)

Ansonsten sehe ich da einen Widerspruch in Deiner Aussage: einerseits ist Deine Welt absurd, aber andererseits hebst du die Vorteile in diesem Land hervor anhand Deines afrikanischen Bruders, welcher hier als Chirurg tätig ist. @Melissa__
Und nicht jedes afrikanisches Kind lernt hier später mal einen hochtrabenden Beruf.


Ansonsten sehe ich Großfamilien nicht als asozial an. Früher war es Gang und Gäbe das man in einer Großfamilie aufwuchs.
Sie leisten einen großen Beitrag in der Gesellschaft, denn Kindererziehung- und betreuung ist nicht immer einfach.


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Kinderreiche Familien - asozial?

30.08.2011 um 21:25
Ich finde es nur asozial, wenn jemand Kinder bekommt, obwohl er nicht die Vorraussetzungen für ein gutes, gesundes Leben erfüllen kann.


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maroni
ehemaliges Mitglied

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Kinderreiche Familien - asozial?

30.08.2011 um 22:03
Ich komme selber aus einer Großfamilie, ich find uns nicht asozial. :D Und wir wurden auch von anderen Leuten noch nie als asozial bezeichnet. (zumindest wüsste ich nichts davon) Meine Eltern konnten es sich leisten viele Kinder zu haben, sie haben auch genug Zeit mit uns verbracht, wir haben jeden Tag was Warmes zum Essen bekommen, unser Haus versinkt nicht im Dreck, jeder hatte sein eigenes Zimmer, etc. Wir sind wie die meisten anderen Familien, nur sind wir halt mehr. :D
Wir haben noch eine andere Großfamilie (8 Kinder, glaube ich) im Bekanntenkreis und die würde ich auch nicht als asozial bezeichnen.
Ich find's auch toll, viele Geschwister zu haben. Also nein, kinderreiche Familien sind nicht asozial, sondern klasse! :D


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momel
ehemaliges Mitglied

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Kinderreiche Familien - asozial?

30.08.2011 um 22:09
Ja die kranke Gesselschaft hier stellt sowas als "asozial" hin. Obwohl es eigentlich ganz natürlich ist


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pyramiden
ehemaliges Mitglied

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Kinderreiche Familien - asozial?

30.08.2011 um 22:21
@Madame.Irrwitz
Ich finde es nur asozial, wenn jemand Kinder bekommt, obwohl er nicht die Vorraussetzungen für ein gutes, gesundes Leben erfüllen kann.Text
Die gesunden Voraussetzung kann nur das System bringen, fehlt die Voraussetzung ist das System Asozial, nicht die Menschen und auch nicht die Kinder. Das System ist in der Pflicht die sozialen Grundlagen/ Rahmenbedingungen zu schaffen, sollte die nicht geschehen nimmt das Asoziale seinen Lauf in schwachen Familien und verbreitet sich wie die Pocken, man kann zwar die Symptome behandeln und vieles schön reden, wenn das System nicht die Ursachen behandelt ist es für viele Alternativlos.Ein gesundes System hat auch geistig gesunde Menschen.

Das die gleiche Familie mit vielen Kindern, lebend in einem anderen besseren System, wo die gesunde soziale Rahmenbedingung Grundlage ist, gibt es auch keine. Außer die die grundsätzlich Asozial leben wollen aus innere Überzeugung, nun müsste man Asozial definieren.

Was ist Asozial?! wo fängt es an.
http://theintelligence.de/index.php/gesellschaft/67-sozialproblemearbeitslosikgkeit/548-asoziales-im-alltag-ein-abbild-d...


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