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Kinderreiche Familien - asozial?

226 Beiträge, Schlüsselwörter: Gesellschaft, Kinder, Großfamilien

Kinderreiche Familien - asozial?

28.08.2011 um 12:52
@Stonechen


Sie sollte echt froh sein so Jemanden wie Dich zuhaben, das mein ich ernst.

Und dein Mann hat Recht... ;)


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identity
ehemaliges Mitglied

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Kinderreiche Familien - asozial?

28.08.2011 um 12:53
aus erfahrung kann ich sagen, dass das wort asozial zumindest auf eines der elternteile zutrifft
meistens auf die mutter, die dann gerne noch ihre männer wechselt.

meines erachtens, sollte man nur soviele kinder in die welt setzen, dass man jedem kind einen schönen einstieg ins leben ermöglichen kann


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Kinderreiche Familien - asozial?

28.08.2011 um 12:54
@BackToLife

Hm jeder sollte so jemanden haben.
Ich seh das so, ich bin hilfsbereit zu ihr, wenn es ihr besser geht ist sie hilfsbereit zu jemand anderem. Ich hoffe immer das sich daraus so eine Art Kreislauf entwickelt.

Muss nicht sein, aber meine Hoffnung ist es dennoch.
Und danke für die lieben Worte :)


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Kinderreiche Familien - asozial?

28.08.2011 um 12:56
@Stonechen

Leider haben nicht viele so eine Hilfe, es ist nicht selbstverständlich...


Aber interessanter Aspekt...


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Kinderreiche Familien - asozial?

28.08.2011 um 13:04
@BackToLife

Naja so wäre eben auch gesichert das Familien mit vielen Kindern auch noch einen anderen Ansprechpartner haben als die eigenen Eltern.

Ich finde zum Beispiel auch einen Patenonkel/eine Patentante eigentlich ziemlich wichtig.
Denn der/die verpflichtet sich eigentlich auch, einzuspringen wenn Hilfe nötg ist.
Und wenn die Eltern selbst überfordert sind gibt es auch noch andere Lebenshilfen.

Sie gleich als asozial abzutiteln finde ich persönlich falsch.
Viele sind damit überfordert.
Aber asozial ist für mich jemand der sich dem gesellschaftlichen Leben entzieht, jemand der sich nicht anpassen möchte bzw ausschließlich sein eigenes Süppchen kocht.

Das ist keine Beschreibung für eine Familie mit vielen Kindern.
Und wenn das jemanden auffällt, dann ist er menschlich gesehen eigentlich in der Pflicht ein wenig zu helfen bzw einzugreifen wenn man sieht das Hilfe benötigt wird.

Leider denken viel zu viele ausschließlich an sich selbst und urteilen lieber hinter dem Rücken anderer. Wer seinen Mund hällt und einfach mal die Einkaufstüte der Mutter trägt die noch ihre 3 Kinder hinter sich her "schleppt" , fühlt sich danach jedenfalls auch besser...meistens.


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Kinderreiche Familien - asozial?

28.08.2011 um 13:19
Also einen Pate für mein Kind habe ich nicht, weil es auch bedeutet das Kind christlich zu erziehen zumüssen, und ich kann den Christentum nicht leiden.

Mein Kind und ich sind leicht islamisch angehaucht, aber ganz anderes Thema.


Aber woran liegt das? Damals hat meine Oma und meine Mutter in der Generation auch alles allein gepackt, da gab es keine Hilfen wie heute, meine Mutter hatte sogar ein Frühchen mit nem riesigen Inkubatur samt Baby herumschleppen müssen, wo die Gefahr bestünde das dass Kind gleich das Herzchen aussätzt, und da hat Niemand geholfen, übrigens das Baby war ich. ;)


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Kinderreiche Familien - asozial?

28.08.2011 um 13:27
@BackToLife

Naja man muss es ja nicht unbedingt Patentante schimpfen und man muss auch nicht unbedingt zur Kirche rennen und sich deswegen taufen lassen.
Ich meinte eher den allgemeinen Sinn dahinter. Die tatsache, das sich jemand der Familie nah fühlt und auch einspringen würde wenn man probleme sieht.

@BackToLife
Das mit deiner Oma und Mama ist eine sehr harte Geschichte. Da krieg ich gleich wieder kribbeln :(
Aber richtig damals gab es auch keine Hilfe vom Staat. Meine Oma musste ihre 3 Kinder auch so durchbringen , ging nebenbei noch in der Landwirtschaft arbeiten und hatte ein großes haus in Schuss zu halten. Dort kam auch keiner und Griff ihr unter die Arme.
Deswegen kann ich meine Freundin auch so gut verstehen, das sie diese Hilfe nicht annehmen möchte. Andereseits denke ich eben, heute ist einem diese Hilfe gegeben und wenn man nicht anders kann, dann hat man sie aus Verantwortungsbewusstsein anzunehmen.

Und wenn man das nicht will, dann nervt man ALLE Kindergärten die man erreichen kann solang bis sie aus entnervtheit zustimmen ;) Und ich musste gleich 2 Kleinkinder unterbringen. Aber es hat geklappt und ich kann nun wieder arbeiten gehen.
Entweder ich nehm hilfe an, oder ich bin penetrant nervig und sorge selbst dafür das ich das bekomme um meine beruflichen ziele wieder verfolgen zu können.


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Paka
ehemaliges Mitglied

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Kinderreiche Familien - asozial?

28.08.2011 um 13:31
Mir rutscht da auch immer ein "Gebärmaschine" heraus, aber nicht weil das asozial ist, sondern es sowieso schon genug Menschen gibt. :D


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Kinderreiche Familien - asozial?

28.08.2011 um 13:33
@Paka

Dann sagst du das sicherlich auch zu einer Spinnen-Mutter? ;)
Oder generell zu Tieren? Denn die gibt es auch genug.

Komische Einstellung hast du da.. aber es wäre nett wenn du diese noch weiter ausführen könntest.


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Paka
ehemaliges Mitglied

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Kinderreiche Familien - asozial?

28.08.2011 um 13:37
@Stonechen

Warum sollte ich das zu Tieren sagen? Vermehren die sich so, dass sie ihre eigene Lebensgrundlage und die Umwelt vernichten? Führen Tiere Kriege, erfinden abstruse Gesetze und Massenvernichtungswaffen und breiten sich weltweit aus?

Nein. Gibt es doch mal zuviele Tiere, wandert ein Teil ab. Beim Menschen geht das nicht mehr, weil es überall schon welche gibt. Ergo viel zu viele.
Genau deswegen sollen die sich nicht noch weiter vermehren. Ich will im Alter eine Insel für mich und meinen Freund und Katzen alleine haben. Ohne lästige andere Menschen.


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Kinderreiche Familien - asozial?

28.08.2011 um 13:45
@Paka

Um Himmels Willen hätte ich bloß nicht nach einer weiteren Ausführung gefragt.

Du verlangst also deine eigene Insel ;)
Damit ist alles gesagt....


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Kinderreiche Familien - asozial?

29.08.2011 um 13:24
Üblicherweise überlegt man sich vorher, ob und wie viele Kinder man haben möchte. Man ist ja nicht gezwungen, welche zu bekommen.
Diejenigen, die viele Kinder haben wollten, werden sich dabei ebenso ihre Gedanken gemacht haben wie die, die wenige oder keine haben.


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Kinderreiche Familien - asozial?

29.08.2011 um 13:38
Natürlich sind kinderreiche Familien erstmal grundsätzlich nicht asozial. Die Assoziationen mit diesem Ausdruck steuern allerdings mittlerweile auf eine negative Richtung zu. Da die Anzahl der Kinder und die "Asozialitätsstufe" beinahe diametral auseinander driften, sollte man sich schon die Frage stellen, warum das so ist.

Ich denke, es liegt an der simplen Tatsache, dass viele Kinder vermeindlich dafür stehen, dass die Frau (aber auch der Mann) nicht die Möglichkeit haben, karrieremäßig so durchzustarten wie eine Person, die auf Kinder verzichtet.

Viele Kinder = Wenig Karriere! In der heutigen und immer schneller werdenden Zeit scheint sich dieses Vorurteil zu bestätigen, wenngleich man nicht induktiv auf alle schließen kann. Manche können Familie und Beruf sehr gut miteinander vereinbaren; andere haben vllt. nicht die Kraft und/oder die Zeit viele Kinder zu erziehen. Es kommt auch auf den Beruf an. Da sich aber auch immer mehr Frauen in ihren (zeitfressenden) Berufen verwirklichen wollen, bleiben "viele" Kinder außen vor.

Im Grunde genommen ist diese Fragestellung auch ein wirtschaftliches/politisches Thema. Meiner Meinung nach sollte man Familien mit vielen Kinder mehr fördern, als das bisweilen der Fall ist, aber das wäre jetzt eine andere Sparte.


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Kinderreiche Familien - asozial?

29.08.2011 um 14:16
"Ich denke, es liegt an der simplen Tatsache, dass viele Kinder vermeindlich dafür stehen, dass die Frau (aber auch der Mann) nicht die Möglichkeit haben, karrieremäßig so durchzustarten wie eine Person, die auf Kinder verzichtet."

Frau von der Leyen hat sieben Kinder. Nur mal so als kleines Gegenbeispiel.


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Kinderreiche Familien - asozial?

29.08.2011 um 15:26
@Doors

Es tut mir herzlichst Leid, aber mehr Adjektive werde ich nicht verwenden, um deutlich zu machen, dass es sich hier nicht um Alle handelt;

Ich denke sowieso, dass sich diese ganze Diskussion um Vorurteile dreht. Es gibt solche und solche Beispiele, aber die Richtung des allgemeinen Glaubens geht ins Negative. Wahrheit oder Unfug?


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Kinderreiche Familien - asozial?

29.08.2011 um 15:30
"Asoziales Verhalten" bedarf zunächst mal einer Definition. Ich halte Wirtschaftsbosse, Politiker, Religionsführer und Militärs in den meisten Fällen für deutlich "asozialer" sprich gesellschaftsfeindlicher, als kinderreiche Familien.


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Kinderreiche Familien - asozial?

29.08.2011 um 15:38
Der Begriff ist schwammig, das mag wohl sein. Nichtsdestrotz kann man asoziales Verhalten begrenzt einordnen.

Beispielsweise würde man eine Familie, die viele Kinder hat, dem Staat auf der Tasche liegt, die die Kinder rauchen lässt etc. als asozial betiteln. Der Eine sieht das vllt. nicht als aozial an, aber der Großteil hat eine Vorstellungen in den Hirnwindungen, und die lassen sich grob zusammenfassen.
Doors schrieb:ch halte Wirtschaftsbosse, Politiker, Religionsführer und Militärs in den meisten Fällen für deutlich "asozialer" sprich gesellschaftsfeindlicher, als kinderreiche Familien.
Vollkommen richtig, wobei allerdings die begriffliche Schablone auf diese Formen weniger passend klingt. Dennoch lässt es sich auf diese Menschen übertragen.


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Kinderreiche Familien - asozial?

29.08.2011 um 16:13
@Aldaris

"Dem Staat auf der Tasche liegen" ist beispielsweise bei subventionsge- und ver-wöhnten Landwirten und Industrieunternehmen nichts ungehöriges. Ebenso wie die Tabakindustrie sich natürlich über rauchende Kinder freut, was sie natürlich nie offen zugeben würde. Das wäre ja asozial.


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van_Orten
ehemaliges Mitglied

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Kinderreiche Familien - asozial?

29.08.2011 um 16:22
Doors schrieb:Frau von der Leyen hat sieben Kinder. Nur mal so als kleines Gegenbeispiel.
Das bestätigt das Beispiel eher....
Politiker haben die Arbeit ja nun nicht gerade erfunden......


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Kinderreiche Familien - asozial?

29.08.2011 um 16:23
@Doors

Ich denke, asozial ist es dann, wenn man das System ausnutzt; der Gesellschaft nichts zurückgibt und mit dem Bewusstsein Kinder kriegt, um Cash abzusahnen -beispielsweise- . Solche Familien gibt es durchaus.
van_Orten schrieb:Politiker haben die Arbeit ja nun nicht gerade erfunden......
:D


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