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Kinderreiche Familien - asozial?

226 Beiträge, Schlüsselwörter: Gesellschaft, Kinder, Großfamilien

Kinderreiche Familien - asozial?

30.10.2010 um 22:12
@ramisha
ramisha schrieb:Bei sieben Kindern, einem Verdiener oder 2 Hartz-IVlern
ist es leicht, ins asoziale Millieu abzudriften.
ramisha schrieb:Ich geb ein kurzes Beispiel:

Während Hellskitty
gern ein 2. Kind haben würde, es sich aber aus finanziellen Erwägungen nicht erlaubt,
wird in anderen Familien ein Kind nach dem anderen geboren - das bringt Geld -
und das halte ich für asozial!
Diese Aussage erklärt nicht wirklich Deine Vorstellung von asozial in Bezug auf das erste Zitat. Ein kinderreicher Haushalt bietet noch lang keinen Grund anzunehmen, die Leute könnten in irgendein Millieu abrutschen. Und wenn einen Familie sich durch 8 oder 10 Kinder über den Staat finanziert und diese ordentlich erzieht, werden in 18 Jahren 8 oder 10 arbeitende Menschen mehr für den Unterhalt der Alten sorgen können und Steuern zahlen. Wo willst Du die Grenze ziehen, wenn du diese Leute und ihre Situation nicht kennst?


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Kinderreiche Familien - asozial?

31.10.2010 um 02:37
lateral schrieb:Deine Aussage ist hochgestochener Quatsch
Meinst du? Dann ist es wohl reiner Zufall, dass es jaehrlich tausende von Schuelern schaffen, ihr Abitur zu machen, ohne eine einzige Nachhilfestunde - waehrend es Mitschueler in den gleichen Klassen nicht schaffen, weil sie einfach nicht lernen, sondern andere Dinge im Kopf haben?

Ich verstehe es vollkommen, dass man gerade in dem Alter jede Menge andere Interessen hat - nur nicht die Schule ... aber dennoch sollte man in dem Alter auch so viel Verstand haben, dass man weiss, dass man ohne einen Schulabschluss kaum Chancen haben wird. Und wer sich fuer das Gymnasium entschieden hat, der sollte dieser Entscheidung entweder treu bleiben und lernen - oder sich fuer einen Realschulabschluss entscheiden, der vielleicht ein wenig einfacher zu erreichen ist ...


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ramisha
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Kinderreiche Familien - asozial?

31.10.2010 um 10:52
@Vandroij
Wenn sich jemand Kinder des Geldes wegen anschafft, ist das für mich schon asozial.
Und zumeist schlagen die Nachkommen den Weg ein, der ihnen vorgelebt wird.
Es ist jedenfalls mehr als selten, dass aus diesem Familienverbund Abiturienten
ein Studium erfolgreich abschließen.


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Kinderreiche Familien - asozial?

31.10.2010 um 12:00
@ramisha
Das bedeutet also das Familien, die Kinder wegen der staatlichen Unterstützung bekommen, fast alle bei der Erziehung versagen? Das fast alle diese Leute ihren Kindern keine allgemein anerkannten und als wichtig erachteten Werte vermitteln? Das klingt für mich nach vorurteilbehaftetem Schubladendenken.


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ramisha
ehemaliges Mitglied

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Kinderreiche Familien - asozial?

31.10.2010 um 12:12
@Vandroij
Dann schau dich um; das ist kein Schubladendenken. Selbst du wirst einsehen
müssen, dass sich Eltern um 2, 3 Kinder intensiver kümmern können, als um 7
oder 8. Hinzu kommt dann noch das soziale Umfeld. Such mal in einer
Villengegend nach einer 8köpfigen Familie!

Red dir die Sache mit der staatlich unterstützten Großfamilie doch nicht schön,
sieh lieber die Realität. Vermittel den Kindern, die zur Suppenküche geschickt
werden, weil das Geld nicht reicht, eine warme Mahlzeit aber erforderlich und
angeboten wird, moralische, ethische, gesellschaftliche Werte und frag sie,
ob ihnen Materielles wie Handy, Computer, Fernseher etc. nicht lieber sind.


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Kinderreiche Familien - asozial?

31.10.2010 um 12:19
@ramisha
ramisha schrieb:Selbst du wirst einsehen
müssen, dass sich Eltern um 2, 3 Kinder intensiver kümmern können, als um 7
oder 8.
DAS kommt aber ganz darauf an, in welchem Abstand die Kinder geboren werden.

UND: wenn eine Familie schon ein Kind hat und moechte ein zweites ... und bekommt ploetzlich Zwillinge oder Drillinge, dann kann man das auch nicht pauschalisieren. Wer natuerlich Kinder alle zwei Jahre bkeommt wegen der Elternzeit, damit nicht gearbeitet werden muss, dann finde ich das auch nicht sozial.


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Kinderreiche Familien - asozial?

31.10.2010 um 12:25
@ramisha
Wenn Du von vornherein diese Einstellung und Meinung hast ohne Dir das Ganze mal anzuschauen, ohne Unterschiede zu machen, dann nenne ich das vorurteilbehaftet und schubladendenken. Aber vielleicht konnte Cathryn das ja besser in Worte kleiden als ich.


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ramisha
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Kinderreiche Familien - asozial?

31.10.2010 um 12:29
@Cathryn
Davon red ich ja, wenn ich von "asozial" spreche. Aber viele w o l l e n einfach
nicht verstehen. Sich alles schönreden, hilft nicht.

Hier bei Allmy diskutiert auch eine Mutter mit, die sich darin sonnt, ihre
Kinder mit aufgeräufelter Wolle zu bestricken, die Socken zigmal stopft,
die bunte Flicken auf kaputte Jeans setzt und auch sonst sehr auf sozial
und öko macht. Ich hoffe für die Spross, dass man ländlich wohnt, denn
in einer Großstadt wären die Kinder dem Gespött ihrer Umwelt ausgesetzt.

Was ich damit sagen will: Man kann nicht immer auf "Heile Welt" machen
und sich alles schön reden. Die Realität sieht anders aus.


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Kinderreiche Familien - asozial?

31.10.2010 um 12:45
@ramisha

Wenn die Mutter das macht, weil es ihre Lebenseinstellung ist, dann ist das nicht asozial. Macht sie es, weil das Geld fehlt, wuerde ich ihr Kleiderkammern und Outlet Stores empfehlen, da kann sie grosse Rabatte finden.

Einen Lifestyle auf der Oeko-Schiene finde ich nicht asozial. Vielleicht ernaehrt sie dafuer die Kids gesuender, als andere Muetter ...

Was die Kids und das eventuelle Gespoett angeht ... wenn die Kids das noetige Selbstbewusstsein haben, mag es sie vielleicht gar nicht wirklich tangieren. Kommt aber natuerlich wirklich auf die Gegend an.


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ramisha
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Kinderreiche Familien - asozial?

31.10.2010 um 12:49
@Cathryn
Nee, die Lebensführung der Mutter ist auf keinen Fall asozial!
Aber sie erzieht ihre Kinder zu Außenseitern, möglicherweise
auch gesund, aber vor allem fühlt sie sich wohl in dieser
Außenseiter-Rolle. Die Kinder müssen schon sehr an ihr
hängen, wenn sie damit klarkommen.


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Kinderreiche Familien - asozial?

31.10.2010 um 12:54
@ramisha

Kinder werden in 99% der Faelle der Spiegel ihrer Eltern. Sie machen nach, was die Eltern ihnen vorleben. Zumindest bis zu einem bestimmten Punkt.


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ramisha
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Kinderreiche Familien - asozial?

31.10.2010 um 12:57
@Cathryn
DA gebe ich dir vollkommen Recht!


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Kinderreiche Familien - asozial?

31.10.2010 um 15:54
Wenn man wirklich Spaß mit seinen Kindern hat, sie versorgen kann und alles unter einen Hut kriegt, finde ich das keineswegs asozial. Wenn man allerdings die Kontrolle völlig verliert und abrutscht, oder eben nur Kinder kriegt, um das Geld zu kassieren, finde ich das auch asozial. Allerdings sollte man sie keinesfalls alle über einen Kamm scheren.


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Kinderreiche Familien - asozial?

31.10.2010 um 22:01
@Merlina
Der Gedanke erschreckt mich einerseits. Sicherlich sollte man für seine Kinder sorgen können, das steht außer Frage.
Aber es darf doch nicht sein, dass das Kinder kriegen nur den Reichen vorbehalten ist.
Was ist mit anderen Werten? Was ist mit dem eigentlichen Wunsch, Mutter/Vater zu werden?
wie definierst du reich?

ich habe selbst 3 kinder und weiß wie viel arbeit und vor allem kosten es mit sich bringt.
es kommt immer auf die ausgaben an:

bsp:

wenn ich 3500 (netto) verdiene & 12 kinder habe (unnötige zusatzinformation (...) aber gibt einen derartigen fall in MEINER familie..)

damit auskomme (wie sei dahingestellt!) ist man definitiv nicht reich, aber kommt gut (mal angenommen) über die runden.

pflichtkosten müsste man erst einmal auflisten, damit man die summe, die in einem kinderleben (bis 18 lebensjahres - meine ganz persönlich gesetzte grenze) anfallen, beziffern könnte.

schwer zu sagen, da es bei jedem variiert. (beispielsweise wenn der nachwuchs frühzeitig die schule abbricht und/oder dergleichen - somit fallen auch einige kosten weg - zumindest wenn man das kind nicht dazu bringen kann, wieder zur vernunft zu kommen)

dann aber von meiner seite aus: "koffer vor die tür und such dir 'n job!"

*grüße


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Kinderreiche Familien - asozial?

31.10.2010 um 22:58
Ich glaube es ist DANN asolizal, wenn man

1. die Kinder als Finanzierung fuer die eigene Faulheit und Arbeitscheu (also ein Kind nach dem anderen, damit Kindergeld und Elternzeit ineinander fliessen) genutzt werden

und man

2. mit den vielen Kindern und ihrer Erziehung nicht zurecht kommt und die Kinder immer abwechselnd in Pflegefamilien, Heimen und wieder bei den Eltern sind oder man sie nur am Wochenende sieht ...

Wer mit einem Kind alle Haende voll zu tun hat, der sollte mit dem zweiten warten, bis das erste so weit stabil ist, dass es nicht mehr gewickelt und gefuettert werden muss und sich auch mal selbst beschaeftigen kann. Denn wenn zwei kleine Kinder bruellen, dann kann ich es mir gut vorstellen, dass auch die geduldigste Mutter an den Rande ihrer Nerven gelangt ... und wenn die Spirale aus Ueberforderung und Hilflosigkeit erst einmal anfaengt sich zu drehen, ist der Weg zurueck recht schwierig.


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Kinderreiche Familien - asozial?

31.10.2010 um 23:14
@Cathryn
Cathryn schrieb:Wer mit einem Kind alle Haende voll zu tun hat, der sollte mit dem zweiten warten, bis das erste so weit stabil ist, dass es nicht mehr gewickelt und gefuettert werden muss und sich auch mal selbst beschaeftigen kann.
würde ich so unterschreiben.

jetzt ist mir selbst aber ein fall bekannt, wo es eben zu einer zweiten, ungewollten schwangerschaft kam.

da ihr mann wusste, was ein zweites kind für die familie bedeutet, wollte er, dass sie es abtreibt.
die finanzielle lage war sowieso schon angespannt, ein zweites kind gar nicht in planung & die möglichkeiten begrenzt.

wie dem auch sei..

sie willigte ein & machte einen termin aus.

alles schien soweit "geregelt" zu sein.
der fürsorgliche familienvater machte sich keine weiteren gedanken.

wenige minuten vor der abtreibung (so wurde es mir erzählt), hat sie sich dazu entschlossen, das kind zu behalten.

was sagst du zu dem ganzen?
wie sollte man reagieren?

hat man eine andere wahl?


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Kinderreiche Familien - asozial?

31.10.2010 um 23:20
@Kovu

Ich bin kein Freund von Schwangerschaftsabbruechen, schon gar nicht, wenn sie erzwungen werden. Dennoch gestehe ich jeder Frau das Recht ein, mit ihrem Koerper zu verfahren, sie SIE es wuenscht.

In dem Fall, den du geschildert hast, war das Kind ja schon unterwegs und anscheinend nicht absichtlich in die Welt gesetzt, um sich finanziell zu bereichern. Dann ist es die Entscheidung der Frau, ob sie es sich zutraut ein weiteres Kind grosszuziehen, wenn das erste noch in den Windeln liegt. Alternativen (Adoption, Schwangerschaftsabbruch, Pflegefamilie, ...) wurden ihr sicher von der zustaendigen Beratungsstelle genannt.

Allerdings stelle ich es mir schwer vor, das Wuermchen wegzugeben, wenn es erst mal da ist, und auch ein Abbruch ist sicher kein Leichtes, wenn man weiss, dass da kein kleiner Mensch am Wachsen ist.


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Kinderreiche Familien - asozial?

31.10.2010 um 23:32
@Cathryn
Cathryn schrieb:Ich bin kein Freund von Schwangerschaftsabbruechen, schon gar nicht, wenn sie erzwungen werden. Dennoch gestehe ich jeder Frau das Recht ein, mit ihrem Koerper zu verfahren, sie SIE es wuenscht.
käme für mich ebenfalls nicht in frage.

wobei ich dazu sagen muss:

ich möchte meinen langjährigen, guten freund keineswegs in schutz nehmen.
es gibt viele möglichkeiten eine schwangerschaft zu verhindern.

aber das zweite kind war eben nicht in planung und IST passiert.
dass es dazu nicht hätte kommen müssen, habe ich sooft geprädigt..
Cathryn schrieb:In dem Fall, den du geschildert hast, war das Kind ja schon unterwegs und anscheinend nicht absichtlich in die Welt gesetzt, um sich finanziell zu bereichern.
ganz im gegenteil - es war weder geplant, noch sollte es irgendeinem unmoralischem zweck dienen.

geplant war nur ein kind (& dieses war schon existent - das zweite war schlicht und ergreifend ein unfall)
Cathryn schrieb:Dann ist es die Entscheidung der Frau, ob sie es sich zutraut ein weiteres Kind grosszuziehen, wenn das erste noch in den Windeln liegt. Alternativen (Adoption, Schwangerschaftsabbruch, Pflegefamilie, ...) wurden ihr sicher von der zustaendigen Beratungsstelle genannt.
wie du selbst schon richtig erkannt hast:
Cathryn schrieb:Allerdings stelle ich es mir schwer vor, das Wuermchen wegzugeben, wenn es erst mal da ist
dies wusste auch ihr mann (deswegen kam eine adoption auch von anfang an nicht in frage)
mal ganz davon abgesehen, dass es finanziell schon gar nicht machbar gewesen wäre (es reichte für eines aber ein zweites wäre dann zu einer "belastung" mutiert)
und auch ein Abbruch ist sicher kein Leichtes, wenn man weiss, dass da ein kleiner Mensch am Wachsen ist.
oder:

"und auch ein Abbruch ist sicher kein Leichtes, wenn man einmal gesehen hat, wie so ein eingriff durchgeführt wird."


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Kinderreiche Familien - asozial?

31.10.2010 um 23:34
@Kovu

Damit meine ich dass einem Paar mit durchschnittlichem Einkommen, oft schon das Kinder bekommen abgesprochen wird.
Und das kann es doch nicht sein.
Natürlich muss man für seine Kinder sorgen können. Aber das kann man auch, ohne ihnen mit Geld alles zu kaufen.


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31.10.2010 um 23:35
@Kovu

Wie ist die Geschichte nun ausgegangen? Haben sie das Kind bekommen? Sind sie noch zusammen? Wo ist das Kind heute?


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